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Selbstbau Cinch-Kabel

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Autor
Beitrag
ll2004
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 20. Feb 2004, 12:37
Hallo miteinander,

zunächst möchte ich mich hier als 'Kabelungläubiger' outen. Dieses liegt vielleicht auch daran, dass ich bis vor einigen Tagen noch keine besonders hochwertige Anlage hatte. Allerdings haben mich die Aussagen der Hifi-Händler etwas verunsichert. Einerseits ist mir bewusst, dass alle Händler natürlich Umsatz machen wollen, aber andererseits denke ich mir, wenn es keinen Unterschied geben würde, dann würden seriöse Händler den Kabelzauber nicht mitmachen. Allerdings hat mir bisher jeder Händler (den ich auch für seriös hielt) zu teureren Kabeln geraten. Hören konnte ich die Unterschiede jedoch nicht wirklich - diese Händler hatten keine Umschalteinheit angeschlossen (angeblich wegen der Verluste). Durch die Pause beim Umstöpseln sind die Eindrücke m.E. nicht richtig vergleichbar.
Daher habe ich für mich die Entscheidung getroffen, dass ich auf sehr teure Kabel verzichte, da die Unterschiede allerhöchstens im direkten Vergleich und dann auch nur beim schnellen Umschalten zu hören sind.
Beim Surfen im Internet bin ich auf die Seite eines HiFi-Ladens gestoßen, die mir etwas zu denken gegeben hat. Hier gab es eine Bauanleitung für ein sog. Zick-zack-Kabel. Die Begründungen/Argumente klingen recht logisch. Sieht auf den ersten Blick etwas verrückt aus. Und alles für wenig Geld. Hat einer von euch hiermit bereits Erfahrungen gesammelt?
Hier der Link:
http://www.fl-electronic.de/modifikation/zickzack.html

Viele Grüße

LL


[Beitrag von ll2004 am 20. Feb 2004, 14:41 bearbeitet]
Dieter59
Ist häufiger hier
#2 erstellt: 20. Feb 2004, 12:54
Hallo LL,

auch dieser Thread könnte mal wieder einen Glaubenskrieg auslösen. Ich denke mal das dieser Thread
http://www.hifi-forum.de/viewthread-18-299.html&back=&sort=&z=1&hl=kabeldämpfer
Dir weiterhelfen wird, oder auch nicht
Rein physikalisch gesehen ist das barer Unsinn, da die in dem Artikel angesprochenen Kapazitäten/Induktivitäten so minimal sind, dass sie sich erst im Hoch- und Höchstfrequenzbereich wirksam werden. Da snd wir aber bei Audiosignalen mehrere 10er-Potenzen von entfernt.
Was die Mikrophonie angeht: auch da findest Du in dem o.e. Thread einiges dazu. Wenn man sein Kabel Mikrophonie schützt, was ist dann mit den Kabeln in den Lautsprechern und im Receiver/Verstärker,...
Aber das gehört - genau wie die Diskussion um Steckerleisten (- http://www.hifi-forum.de/viewthread-18-46-3.html
zum Thema: ich höre was ich zu hören glaube.

Meine persönliche Meinung: spare an den Kabeln und gebe das gesparte Geld für bessere Lautsprecher aus - den Unterschied hörst Du bestimmt!

Viele Grüße
Dieter


[Beitrag von Dieter59 am 20. Feb 2004, 13:12 bearbeitet]
Ravemaster24
Stammgast
#3 erstellt: 20. Feb 2004, 13:00
Ein Papier kabel ach wie net. Also ich seh schon. Seit dem ich im Forum hier bin seh ich die unglaublichsten dinge.

Naja wenn du willst kannst dir da smal nachbauen papier kostet ja nix

ich habe mir auch mal ein Chinch kabel gebaut und das ah so aus:
2 X 1meter koax Kabel, dann Oehlback chinchstecker dran gelötet und damit es was hergab das Kabel von der Optik noch mit einem Dämmaterial umwickelt und dadrüber einen Schrumpfschlauch oderwie ich so gern sage schlumpfschlauch löl

Und fertig war mein kabel.
Kostenpunkt war null bei mir weil ich im Hifi laden gearbeitet hab aber wenn mans hochrechnet kommt man auf max. 10 Euro. Das teuerste sind dabei die stecker. Wollte keine billigen nehmen, sollte schon nach was aussehen.
Das Kabel war also schön dick und machte einen sehr guten eindruck.
Nun dann kam ich zum test meiner Kreation gegen meine neu gekauften XXL1.
Ich hab mich etwas schwarz geärgert das ich die XXL1 gekauft hab.
Mein Kabel klang nicht schlechter aber auch net besser als das XXL1. Man konnte es net raushören.
Dann der Test mit der standart strippe:
jup da war wieder der unterschied zuhören genau wie vorher bei den Oehlbach Kabeln.

Und auch anstatt mir ne steckdosenleiste zu kaufen und dazu die passenden netzkabel habe ich mir das alles selber gebaut.

Ich hoffe ich konntedir weiterhelfen...


[Beitrag von Ravemaster24 am 20. Feb 2004, 13:36 bearbeitet]
UweM
Moderator
#4 erstellt: 20. Feb 2004, 13:23
Hi,

von FL electronic wird eine Menge Unsinn verbreitet, der sich aber leider für den Laien ganz einleuchtend liest.

Hier wird behauptet, dass "der Ausgangswiderstand, der mit dem Kabel und seiner Kabelkapazität eine Frequenzbegrenzung zu höchsten Frequenzen bedeutet".

Stimmt, aber wo liegt diese Grenze? nehmen wir mal das als schlecht bezeichnete Kabel mit 100pF, und einen ungewöhnlich hohen Ausgangswiderstand von 3000 Ohm (üblich ist ein Zehntel davon), dann liegt die Grenzfrequenz bei 530kHz, da kapituliert auch eine Fledermaus.

Grüße,

Uwe


PS weitere Zitate von dieser Seite:

„Wenn Widerstände senkrecht zur Schwingungsebene (der Leiterplatte) angeordnet werden, klingt das Gerät anders, als wenn sie schräg stehen“

Zum Verdrillen von Kabeln: „Die Linkswendelung eignet sich erfahrungsgemäß für gleichnamig durchflossene Leiter, wie bei der Ableitung von Störfeldern, ist also geeignet für Schirmung. Die Rechtswendelung dagegen verbessert den Stromdurchfluss für Hin- und Rückleiter, ist also ideal für den Lautsprecher“

„Verdrillt man zwei Leiter links- oder rechts-orientiert, ergeben sich deutliche Klangunterschiede, trotz gleicher Länge, Kapazität, Ableitung, Widerstand“

„Elektrostatische Ladungen auf einer CD lenken den Laserstrahl ab“ (Unsinn)

„Übernahmeverzerrungen, also Nulldurchgangsverzerrungen, die für ein flacheres Klangbild sorgen“ (Nulldurchgangsverzerrungen bei Kabeln?)

„In der Hifi-Kette ist die Signalquelle extrem wichtig, der Verstärker wichtig, der Lautsprecher untergeordnet“ (CD-Player machen größere Fehler als Lautsprecher?)

Zum Thema Jitter: „Das menschliche Ohr kann zeitliche Verschiebungen durch tägliche Übung räumlichen Hörens noch genauer auswerten, als unsere heutige Messtechnik auflösen kann (Es geht um wenige Picosekunden“ (Falsch, das Ohr hat bei einigen Dutzend Mikrosekunden bereits Schwierigkeiten, ist also millionenfach schlechter)

„Am Groneberg- Netzkabel kann man sogar die Laufrichtung deutlich hörbar unterscheiden und ob man rot oder schwarz für die Phase einsetzt“ (Woher weiß der Strom, welche Farbe die Isolation hat?)

„Beim Kopiervorgang (von Cd zu Cd-R) geht in der Regel als erstes die Musikalität verloren die räumliche Abbildung wird flacher, S-Laute verzischen und der Tiefbass fällt weg. Die Folge: Bei der CD-Kopie fehlt die emotionale Qualität in der Musik“ (Man kann auf digitalem Weg keine tiefen Töne kopieren?)

Zur Kabelkonfektionierung: „Durch Quetschen lassen sich die besten Verbindungen erzielen, Wenn der Anpressdruck nur groß genug ist, so dass sich die Metalle verformen, kann davon ausgegangen werden, dass zwischen den Metallen ein Vakuum herrscht.“ (Vakuum, d.h. beste Isolation statt bester Kontakt?)

„Das Kabel hat genauso viel Einfluss auf den Klang der HiFi-Anlage wie z.B. der Verstärker,“ (ohne Worte)
ll2004
Ist häufiger hier
#5 erstellt: 20. Feb 2004, 14:29
Hallo,

danke nochmal für die Hinweise. Insbesondere die Sammlung der Zitate fand ich selbst sehr amüsant, zumal ich lediglich die Seite mit den Zick-zack-Kabeln gesehen hatte.

Wenn ich hier aber die Argumente zusammenfasse, dann dürfte es eigentlich zwischen allen Kabeln keine Unterschiede geben. Selbst die gute alte Beipackstrippe dürfte von den elektrischen Eigenschaften und in dem Frequenzbereich völlig ausreichend sein.

Den vernünftigen Verstärker und die vernünftigen Lautsprecher habe ich bereits. Vielleicht mache ich aber doch nochmal einen Test und kaufe mal ein Cinch-Kabel für ca. 15 EUR und mache dann mal einen Vergleich, ob ich einen Unterschied zur Beipack-Strippe höre. Wenn ich dann noch ganz viel Zeit und Lust habe und mein Lötkolben vereinsamen sollte, dann bastel ich vielleicht mal das Papierkabel und höre es mir an. Sieht ja immerhin lustig aus. Das Ergebnis würde ich natürlich hier wieder einstellen. Ich hoffe, dass ich dann nicht aus dem Forum fliege wegen Unsachlichkeit - aber wozu gibt es sonst den Bereich Voodoo

Gruß

LL


[Beitrag von ll2004 am 20. Feb 2004, 14:36 bearbeitet]
Ravemaster24
Stammgast
#6 erstellt: 20. Feb 2004, 14:45
Nun so ganz stimtm das nicht wie du ja meinem statement entnehmen wirst gibt es unterschiede zwischen beipack und der besseren strippe.


[Beitrag von Ravemaster24 am 20. Feb 2004, 14:46 bearbeitet]
Dieter59
Ist häufiger hier
#7 erstellt: 20. Feb 2004, 14:50
@Ravemaster,

warum lässt Du LL nicht selbst entscheiden, ob es Unterschiede gibt. Ich bin ein ganz klarer Verfechter der Meinung, dass man jemand unbeeinflusst probieren lassen soll. Wenn er Unterschiede hört, toll, wenn nicht auch toll!
Ravemaster24
Stammgast
#8 erstellt: 20. Feb 2004, 15:00
@dieter

klar lass ich ihn selber entscheiden aber er hat ja geschrieben:
Wenn ich hier aber die Argumente zusammenfasse, dann dürfte es eigentlich zwischen allen Kabeln keine Unterschiede geben. Selbst die gute alte Beipackstrippe dürfte von den elektrischen Eigenschaften und in dem Frequenzbereich völlig ausreichend sein

das stimtm net mit dem überein wa sich getipselt habe habe nie gesagt das es das gleiche ist woll tihn nur drauf hinweisen mehr net
ll2004
Ist häufiger hier
#9 erstellt: 20. Feb 2004, 15:10
Hi,

hab' ich auch so verstanden. Deshalb mache ich den Test ja auch. Ich neige manchmal etwas zur Pauschalisierung. Aber ich bin doch irgendwie ziemlich heiß darauf, das Papierkabel zu testen. Ich glaube ich fahre gleich nochmal zu Conrad....
Ravemaster24
Stammgast
#10 erstellt: 20. Feb 2004, 15:16
jup papier kostet ja nix und wenn du die zeit hast bau e sund halt uns mal auf dem laufenden was du so für erfahrungen gesammelt hast...

auf jeden fall macht das ganze kabel testen echt spass...


[Beitrag von Ravemaster24 am 20. Feb 2004, 15:17 bearbeitet]
ll2004
Ist häufiger hier
#11 erstellt: 21. Feb 2004, 18:24
Hallo mal wieder,

Kabeltest abgeschlossen!!!!

Vorstellung der Probanden:
1. Die sog. Beipackstrippe
2. Ein Cinch-Kabel der Firma Monitor Typ Rhodos (17 EUR - die Empfehlung des freundlichen Media-Markt-Verkäufers)
3. Das Zick-Zack-Kabel

Peripherie:
Verstärker: NAD 352
CD-Player: Philipps CD 584
Lautsprecher: JMLab Electra 906

Zusätzlich fertigte ich für beide Kanäle des CD-Players eine Steckverbindung mit einem Stecker und drei Kupplungen an (mit Koaxialkabel). Ziel war es, durch direktes Umschalten am Verstärker sofort einen klanglichen Unterschied festzustellen. Möglicherweise stellt diese Kabelpeitsche das schwächste Glied der Kette dar, aber dieses Handicap teilen alle drei Kandidaten.

Ergebnis:
Kabel 2 (Monitor): Ein herrlicher brillianter Klang sowohl im Hochton- wie im Bassbereich. Eine gute räumliche luftige Darstellung.
Kabel 3 (Zick-Zack): Ein herrlicher brillianter Klang sowohl im Hochton- wie im Bassbereich. Eine gute räumliche luftige Darstellung.
Kabel 1 (Cinch-Beipack): Ein herrlicher brillianter Klang sowohl im Hochton- wie im Bassbereich. Eine gute räumliche luftige Darstellung.

Kurzfristig hatte ich den Eindruck, dass da vielleicht etwas einen Hauch anders geklungen hätte, aber ich war mir nach Sekudenbruchteilen schon nicht mehr sicher, ob es tatsächlich so ist, ob es an dem Musikstück lag oder ich einfach nur den krankhaften Wunsch hatte einen Unterschied zu hören um eine Rechtfertigung für meine Bastelarbeit zu haben. Wenn die Unterschiede so gering sind (wenn überhaupt vorhanden!), soll man dann wirklich so viele Euronen für Kabel opfern?

Vielleicht liegt es ja auch an anderen Umständen bzw. am Raum, dass kein Unterschied hörbar war, aber es scheint sich doch zu bewahrheiten, dass im NF-Bereich immer noch R=U/I gilt.

Eure Meinung...?

Gruß

LL

P.S.:Hätte hierzu auch ein paar Bilder eingestellt, aber anscheinend kann man kein Upload machen, sondern nur einen Link einbauen. Bitte um Hinweise, falls es doch eine Möglichkeit gibt!
Alex8529
Hat sich gelöscht
#12 erstellt: 21. Feb 2004, 18:30
für dieses Testerbebnis kann es nur eine Erklärung geben:

- falscher Testaufbau mit übermüdetem Hörer


Danke für Deinen Beitrag, hätte mich schon sehr gewundert,
wenn Dein Test anders ausgefallen wäre.


Frank
Evingolis
Hat sich gelöscht
#13 erstellt: 21. Feb 2004, 18:40
@ll2004:

dein testergebnis entspricht dem vieler. damit ist nicht, wie manche leute glauben, eine allgemeine aussage möglich, aber es ist eine für dich gültige möglich: du brauchst keine teureren kabel als die, die du jetzt schon hast

das ist doch genau das, was du wissen wolltest
0408SUSI
Gesperrt
#14 erstellt: 22. Feb 2004, 11:19
Hi II 2004,

dein Test ist nichts wert. Waren die Geräte ausgephast? Waren die Kabel eingespielt? Lag ein Kabel weiter nördlich ( am Nordpol steht nämlich ein großer Magnet, und der hat einen negativen Einfluss. Oder einen positiven. Weiß ich nicht so genau. )? Hattest du frische Unterwäsche an? War das Licht gedimmt? Was ist mit der Mondphase?

Am besten, du machst den Test noch mal.

Richtige Cinchstrippen gehen so: Billige Stecker; dazwischen kommt RG 174, und fertig ist der Lack.

Die Stecker am Zickzackkabel sind übrigens qualitativ unter aller Sau.
ll2004
Ist häufiger hier
#15 erstellt: 23. Feb 2004, 11:29

dein testergebnis entspricht dem vieler. damit ist nicht, wie manche leute glauben, eine allgemeine aussage möglich, aber es ist eine für dich gültige möglich: du brauchst keine teureren kabel als die, die du jetzt schon hast

das ist doch genau das, was du wissen wolltest ;)


Genau! Mir ging es auch nicht darum eine allgemein gültige Aussage zu treffen. Mir ist nur dieses Zick-Zack-Kabel aufgefallen und hat mich neugierig gemacht. Deshalb auch die Fragen.


Die Stecker am Zickzackkabel sind übrigens qualitativ unter aller Sau


Das waren aber nicht meine. Aber die Stecker an der sog. Beipackstrippe sind bestimmt nicht besser. Womit wir dann wieder bei den gleichen Voraussetzungen wären


[Beitrag von ll2004 am 23. Feb 2004, 11:44 bearbeitet]
Dragonsage
Inventar
#16 erstellt: 23. Feb 2004, 13:48
Schade ll2004, daß aus Deinem Profil nicht herauskommt, wo Du her kommst. Ich gerne doch gerne mal mit ein paar Kabeln bei Dir vorbei kommen und dann machen wir den Test noch einmal

Gruß DS
vinylie
Ist häufiger hier
#17 erstellt: 24. Feb 2004, 03:19
Wer löten kann ist klar im Vorteil.

Ein Satz Burmester-Lila-3-Kabel kostet fertig abartig. Man braucht für einen Satz Kabel etwa 1 1/2 Meter und 4 gute Stecker. Macht rund 50 Euro.

In Laufrichtung des Signals wird vom Anfangspunkt des Kabels die Masse mit einem der beiden Leiter verbunden, am Endpunkt bleibt die Masse unverbunden. Zeitaufwand: vielleicht 20 Minuten. Ersparnis: rund 100 Euro. Fürn Abendessen (oder 2) mit der family beim Italiener reichts.

Ergebnis: Hochanalytisches, leicht höhenbetontes (wie alle Burmester Kabel) schlank klingendes Kabel.

bye
nathan_west
Gesperrt
#18 erstellt: 24. Feb 2004, 03:41


In Laufrichtung des Signals wird vom Anfangspunkt des Kabels die Masse mit einem der beiden Leiter verbunden, am Endpunkt bleibt die Masse unverbunden.


Welche Laufrichtung meinst du? Die wechselt ja recht schnell...
jakob
Hat sich gelöscht
#19 erstellt: 24. Feb 2004, 10:17
Er meint mit Laufrichtung die Sender-Quelle-Beziehung.
Speziell bei einseitig aufgelegtem Schirm kann es zu Unterschieden kommen.

Gruss
ll2004
Ist häufiger hier
#20 erstellt: 24. Feb 2004, 12:38
Hallo Dragonsage,

ich denke, 350 km für einen Kabeltest sind doch etwas weit

Gruß

LL
Dragonsage
Inventar
#21 erstellt: 24. Feb 2004, 19:05

ich denke, 350 km für einen Kabeltest sind doch etwas weit


Wäre es mir auch ...
Cult7
Hat sich gelöscht
#22 erstellt: 16. Okt 2006, 21:27
Zur Kabelkonfektionierung: „Durch Quetschen lassen sich die besten Verbindungen erzielen, Wenn der Anpressdruck nur groß genug ist, so dass sich die Metalle verformen, kann davon ausgegangen werden, dass zwischen den Metallen ein Vakuum herrscht.“ (Vakuum, d.h. beste Isolation statt bester Kontakt?)


Hallo.
Ich arbeite bei einem professionellen Kabelkonfektionierer, und kann bestätigen daß verpressen die beste Möglichkeit ist, allerdings muss es auch richtig gemacht werden.
Der Vorteil ist eine konstante elektrische und mechanische verbindung, welche seine saubere und für die Isolation stressfreie Arbeitsweise ermöglicht.
Bei Lautsprecherkabeln sind ANSTÄNDIG verpresste Kabelschuhe allem anderen vorzuziehen.
Bei den Audioleitungen ist das nicht immer zu realisieren, da man hier keine passenden Stecker findet (wäre aber machbar.
das mit dem vakuum ist so blödsinn, sicher meinte er, die "gasdichte" verpressung, also material und kontakt so verpresst, das der leiter mit dem kontakt verschmilzt, also nach DIN.


gruss Cult
hal-9.000
Inventar
#23 erstellt: 16. Okt 2006, 21:55
... schau mal aufs Datum
sealpin
Inventar
#24 erstellt: 17. Okt 2006, 09:22

hal-9.000 schrieb:
;) ... schau mal aufs Datum :prost

unabhängig davon ist die Erläuterung von Cult7 durchaus erhellend...

ciao
sealpin
hal-9.000
Inventar
#25 erstellt: 17. Okt 2006, 09:31
... vollkommen richtig, hab ich ja nicht kritisiert (hätt' ich vllt. dazuschreiben können) ... war nicht bös gemeint
Signature
Inventar
#26 erstellt: 17. Okt 2006, 11:05

Beim Surfen im Internet bin ich auf die Seite eines HiFi-Ladens gestoßen, die mir etwas zu denken gegeben hat. Hier gab es eine Bauanleitung für ein sog. Zick-zack-Kabel. Die Begründungen/Argumente klingen recht logisch. Sieht auf den ersten Blick etwas verrückt aus. Und alles für wenig Geld. Hat einer von euch hiermit bereits Erfahrungen gesammelt?

@LL,
Interessante Konstruktion. Einen Vorteil sehe ich darin, das für den größten Teil des Kabels Luft als Dielektrikum verwendet wird. Auf der anderen Seite verwenden die Lackdraht der diesen Vorteil wieder eleminiert.

Als LS-Kabel könnte ich mir diese Idee in etwas abgewandelter Form gut vorstellen. Ich persönlich würde Reinsilberdraht (ca. 2qmm, 999er) einflächten und die Löcher im Papier mit Teflon isolieren um die Permittivität an allen Stellen so gering wie möglich zu halten. Das Ganze muß dann natürlich einen Außenisolator bekommen, der mit dem Silberdraht (oder Kupferdraht in der günstigeren Variante) nicht Berührung kommen darf.

Ich habe mir übrigens meine LS-Kabel und ein Netzkabel selbst gebaut.

[NACHTRAG]
@hal-9.000

... schau mal aufs Datum

Oops!


Gruß
- sig -


[Beitrag von Signature am 17. Okt 2006, 11:12 bearbeitet]
Cult7
Hat sich gelöscht
#27 erstellt: 18. Okt 2006, 20:21
hallo,

löööl ja des datum hab ich schon gesehen

aber ehrlich gesagt ich war bevor als Fernsehtechniker zu arbeiten begann auch mal ein voodoo priester und hab als allererstes als ich damals 1996 richtig eingestiegen bin mal 150 mark für 1,5 m lapp netzleitung mit gummistecker privat bezahlt.
In dem Betrieb wo ich jetzt arbeite (wir machen eigentlich nur Industrie, Medizintechnik und Verbindungstechnik für richtig harte Umgebungsbedingungen, aber auch hochwertige Videokabel) habe ich soviel sachen gelernt, daß ich die Audiokabel mit anderen Augen sehe.
Ich denke es gibt sicher Unterschiede zwischen den verschiedenen Arten von Kabeln, welche sich wissentschaftlich auch belegen lassen.
Letztendlich zählt eigentlich nur daß die Nutzer zufrieden sind, egal ob hörbar oder nicht. Musik spielt sich durchs Gehör ja auch im kopf ab, und der spielt dabei eine grosse Rolle.
Ich hab ja auch eine Aufsteiger Anlage in Betrieb, und die klingt nur dann gut, wenn ich auch gut gelaunt bin.
für mich spielt die qualität und die verarbeitung/optik und haltbarkeit eine grössere rolle als die materialien die verwendet werden.
Ideal wären meiner meinung nach auch Crimp-verbindungen im Audioverbindungssektor, z.B. eine verpressung der leiter mit XLR oder Chinchkontakten, was sicher realisierbar ist. Muss aber zugeben daß ich das noch nie gesehen habe.

audio-viele grüsse!
kptools
Hat sich gelöscht
#28 erstellt: 18. Okt 2006, 21:10
Hallo,

für mich spielt die qualität und die verarbeitung/optik und haltbarkeit eine grössere rolle als die materialien die verwendet werden.
Ideal wären meiner meinung nach auch Crimp-verbindungen im Audioverbindungssektor, z.B. eine verpressung der leiter mit XLR oder Chinchkontakten, was sicher realisierbar ist. Muss aber zugeben daß ich das noch nie gesehen habe.

Gibt es doch . Schau mal hier. Crimpung in Verbindung mit Schraubsteckern oder Direktcrimpung, z.B. mit Canare Cinchsteckern für einige RG-Typen.

Grüsse aus OWL

kp
Cult7
Hat sich gelöscht
#29 erstellt: 21. Okt 2006, 18:23
hallo!

Danke Du scheinst ein Profi zu sein!
Allerdings ein eher krasser Preis, aber sicherlich die beste Ausbeute für ein Signal.
Wir machen ja hauptsächlich Industrie, daher habe ich im Audiobereich/Crimptechnik noch nicht die nötige erfahrung.
Wäre interessant ob der kontakt Maschinenfähig ist.
Hast Du erfahrung mit Maschinenkontakten? Wenn es die Innenleiter dazu als Bandware gäbe, wär ja lustig...
Mit welchen Parametern hast Du sie verpresst? Hast Du evtl Auszugswerte genommen?
Vielen Dank für baldige Antwort!


gruss Cult


[Beitrag von Cult7 am 21. Okt 2006, 18:25 bearbeitet]
kptools
Hat sich gelöscht
#30 erstellt: 21. Okt 2006, 19:31
Hallo,

Cult7 schrieb:
Danke Du scheinst ein Profi zu sein!

Ich bin kein "Kabelhersteller" . Das Thema interessiert mich nur, weil ich für mich selbst und einige Bekannte "Multi-Room-Lösungen" (kleineren Ausmaßes) geplant und teilweise auch ausgeführt habe und Löten nicht überall immer so problemlos möglich ist (wobei ich mit der Löterei sowieso ein wenig "Probleme" habe).

Allerdings ein eher krasser Preis, aber sicherlich die beste Ausbeute für ein Signal.
Wir machen ja hauptsächlich Industrie, daher habe ich im Audiobereich/Crimptechnik noch nicht die nötige erfahrung.
Wäre interessant ob der kontakt Maschinenfähig ist.
Hast Du erfahrung mit Maschinenkontakten? Wenn es die Innenleiter dazu als Bandware gäbe, wär ja lustig...
Mit welchen Parametern hast Du sie verpresst? Hast Du evtl Auszugswerte genommen?
Vielen Dank für baldige Antwort!

Ich bin mir nicht ganz sicher, über welchen Stecker Du hier jetzt schreibst, aber ich denke Du meinst den Canare-Cinch-Stecker HI-CM01C, für den es auch schöne Knickschutztüllen gibt. Dann ist auch die Optik einigermaßen "erträglich".

Ob dieser Stecker Maschinenfähig ist, kann ich Dir nicht sagen, es spricht aber einiges dafür. Handcrimpwerkzeuge (Zangen) für den mobilen Einsatz werden jedenfalls angeboten. Das interessante an diesem Stecker ist jedenfalls sein Einsatzbereich für das RG 59 und RG 62. Letzteres Kabel halte ich aufgrund der geringen Kapazität zum Einsatz im HiFi-Bereich für sehr geeignet. Ich selber habe diesen Stecker noch nicht eingesetzt / verarbeitet.

Für mich selber verwende ich Dieses hier und ansonsten die im anderen Thread aufgeführten Horata-Stecker, wenn löten einfach zu umständlich ist. Das Liberty-System mit den Radial-Crimp-Steckern hatte ich mal Testweise bei mir und ich muss sagen, es hat mich voll überzeugt. Leider ist es in Deutschland über den jetzigen Importeur nicht zu angemessenen Preisen beschaffbar und auch die Auswahl lässt ein wenig zu Wünschen übrig.

Das ausgelaufene Liberty-System wird mittlerweile in Lizenz gefertigt und teilweise über die Firma mediacraft vertrieben, die sich mit Mukti-Room-Lösungen beschäftigt und mit der ich zur Zeit in Kontakt stehe.

Angesichts dieser neuen Anwendungen kann ich nicht so richtig verstehen, daß es hier noch keine universellen und günstigen Lösungen am Markt gibt, wogegen im Voodoo-Bereich quasi wöchentlich neue "(Schein-) Innovationen" angepriesen werden.

Grüsse aus OWL

kp


[Beitrag von kptools am 21. Okt 2006, 19:34 bearbeitet]
Boettgenstone
Inventar
#31 erstellt: 03. Nov 2006, 23:28
Hmm hört sich ja alles ganz nett an, aber hat mal jemand über Supraleitende Kabel nachgedacht? die müssten ja eigentlich optimal sein. Mit supraleitung ist nicht messbar gemeint berechnen kann man so sachen noch.

schönen Abend noch
Signature
Inventar
#32 erstellt: 06. Nov 2006, 11:46

Hmm hört sich ja alles ganz nett an, aber hat mal jemand über Supraleitende Kabel nachgedacht? die müssten ja eigentlich optimal sein. Mit supraleitung ist nicht messbar gemeint berechnen kann man so sachen noch.

Die gab's bereit vor über 20 Jahren als Prototyp aber die Dinger waren aufgrund des Kühlaggregats und dem damit verbundenen Preis leider unverkäuflich (AFAIK).
hal-9.000
Inventar
#33 erstellt: 06. Nov 2006, 14:32

Signature schrieb:

Hmm hört sich ja alles ganz nett an, aber hat mal jemand über Supraleitende Kabel nachgedacht? die müssten ja eigentlich optimal sein. Mit supraleitung ist nicht messbar gemeint berechnen kann man so sachen noch.

Die gab's bereit vor über 20 Jahren als Prototyp aber die Dinger waren aufgrund des Kühlaggregats und dem damit verbundenen Preis leider unverkäuflich (AFAIK). :D

möchte nicht wissen, was das Kühlaggregat zudem für einen Krach gemacht hat
Signature
Inventar
#34 erstellt: 06. Nov 2006, 14:56

hal-9.000 schrieb:

Signature schrieb:

Hmm hört sich ja alles ganz nett an, aber hat mal jemand über Supraleitende Kabel nachgedacht? die müssten ja eigentlich optimal sein. Mit supraleitung ist nicht messbar gemeint berechnen kann man so sachen noch.

Die gab's bereit vor über 20 Jahren als Prototyp aber die Dinger waren aufgrund des Kühlaggregats und dem damit verbundenen Preis leider unverkäuflich (AFAIK). :D

möchte nicht wissen, was das Kühlaggregat zudem für einen Krach gemacht hat :D

Ist schon zu lange her - ich hab' die Lautstärke echt nicht mehr im Kopf aber fand' die ganze Sache im wahrsten Sinne des Wortes "cool" und total abgedreht. Das Kühlaggregat stand auf jeden Fall in einem Schrank - vielleicht nicht nur weil's besser aussieht sondern auch um die Lautstärke zu reduzieren. Vielleicht ist das Ding u.a. nie in Serie gegangen, weil's zu viel Krach gemacht hat. Ach ja - die Strom- bzw. Betriebskosten waren bestimmt auch ein Thema.

Gruß
- sig -
kptools
Hat sich gelöscht
#35 erstellt: 06. Nov 2006, 16:35
Hallo,

Leute, das wird hier völlig OT, denn hier geht es um "Selbstbau Cinch-Kabel" .

Also bitte Back To Topic!

Grüsse aus OWL

kp
RoA
Inventar
#36 erstellt: 16. Nov 2006, 15:11

kptools schrieb:
Leute, das wird hier völlig OT, denn hier geht es um "Selbstbau Cinch-Kabel" .


Richtig, und Ausgangspunkt waren die Bauvorschläge von FL-Electronic. Ich bin momentan auf Dienstreise in Braunschweig und wollte mir bei FL-Elektronic bzw. Neuklang, wie sie jetzt heissen, ein paar CD-Player ansehen. Also vor ein paar Wochen am späten Nachmittag mal hingedackelt und erst mal ins Schaufenster geguckt. Viel neuere Ware, aber der Laden sah aus, als ob da eine Bombe eingeschlagen wäre, eine solche Unordnung in einem Ladengeschäft habe ich noch nicht gesehen. Auf den Regalen im Schaufenster !!! war eine Millimeter dicke Staubschicht, die sich im Laufe der Monate gebildet haben muß, auf den Geräten teilweise auch. Im Laden selbst war es dunkel und es war niemand da, aber so wäre ich da auch nicht reingegangen. Gestern kam ich da zufällig nochmal vorbei, gleicher Zustand, aber es war jemand da. Bin aber trotzdem nicht reingegangen. Wie jemand sein Schaufenster und seine Ware so einstauben lassen kann ist mir unbegreiflich. Den Händler würde ich nicht mal als Versender akzeptieren. Soviel dazu.

Zu dem Bauvorschlag selbst ist meiner Meinung nach ansonsten alles gesagt worden. Ich halte davon in etwa so viel wie von dem Ladengeschäft.
Signature
Inventar
#37 erstellt: 16. Nov 2006, 15:28

RoA schrieb:

kptools schrieb:
Leute, das wird hier völlig OT, denn hier geht es um "Selbstbau Cinch-Kabel" .


Richtig, und Ausgangspunkt waren die Bauvorschläge von FL-Electronic. Ich bin momentan auf Dienstreise in Braunschweig und wollte mir bei FL-Elektronic bzw. Neuklang, wie sie jetzt heissen, ein paar CD-Player ansehen. Also vor ein paar Wochen am späten Nachmittag mal hingedackelt und erst mal ins Schaufenster geguckt. Viel neuere Ware, aber der Laden sah aus, als ob da eine Bombe eingeschlagen wäre, eine solche Unordnung in einem Ladengeschäft habe ich noch nicht gesehen. Auf den Regalen im Schaufenster !!! war eine Millimeter dicke Staubschicht, die sich im Laufe der Monate gebildet haben muß, auf den Geräten teilweise auch. Im Laden selbst war es dunkel und es war niemand da, aber so wäre ich da auch nicht reingegangen. Gestern kam ich da zufällig nochmal vorbei, gleicher Zustand, aber es war jemand da. Bin aber trotzdem nicht reingegangen. Wie jemand sein Schaufenster und seine Ware so einstauben lassen kann ist mir unbegreiflich. Den Händler würde ich nicht mal als Versender akzeptieren. Soviel dazu.

Zu dem Bauvorschlag selbst ist meiner Meinung nach ansonsten alles gesagt worden. Ich halte davon in etwa so viel wie von dem Ladengeschäft.

Ist das ein HighEnd-Laden? Dann könnte das Absicht sein. Ich kenne auch andere Läden, die den von der Strasse einsehbaren Teil übelst präsentieren um Laufkundschaft abzuschrecken. Solche Läden wollen i.d.R. nur an Insider verkaufen, da normale Kunden ohnehin nicht bereit sind die teilweise exorbitant hohen Preise zu zahlen und somit nur Zeit stehlen. Der nicht einsehbare Teil ist dann in diesen Läden extrem großzügig und ultra luxuriös ausgestattet.

Muss aber in diesem Fall nicht sein. Vielleicht ist es ja einfach nur ein Gammelladen.

Gruß
- sig -
RoA
Inventar
#38 erstellt: 16. Nov 2006, 16:11
Neuklang präsentiert sich schon als High-End, und die ausgestellten Geräte waren teilweise auch sehr hochpreisig. Allerdings müssten sich "Insider" schon durch das Gewirr von Kisten und Kartons schlängeln, sollte es noch einen nichteinsehbaren Teil geben.

Als ich das erste Mal da war dachte ich, dass die möglicherweise in Konkurs gegangen sind, dafür war da aber zu viel Ware. Ich denke einfach, dass der Laden schlampig geführt wird und die viel über Versand machen.
hal-9.000
Inventar
#39 erstellt: 16. Nov 2006, 16:26
Mich würde sowas auch eher abschrecken ...
Signature
Inventar
#40 erstellt: 16. Nov 2006, 17:27

Neuklang präsentiert sich schon als High-End, und die ausgestellten Geräte waren teilweise auch sehr hochpreisig

Die beiden Läden die ich meine und kenne haben definitiv KEINE hochpreisigen Geräte in der Auslage.


Mich würde sowas auch eher abschrecken ...

Genau das ist ja das Ziel.

Ich war vor vielleicht 15 Jahren ziemlich stark in der "Szene" aktiv. Ein sehr bekannter deutscher HighEnd-Laden hat sich damals so übel präsentiert, das ich erst dachte ich habe mich in der Adresse geirrt. Wenn Du rein kommst werden Dir erst mal ein paar Fragen gestellt. Bist Du auf dem falschen Trip war's das. Die verkaufen halt teilweise Anlagen die so teuer sind wie Einfamilienhäuser und wollen eine bestimmte Klientel. Entweder mußt Du Interesse oder Geld mitbringen um in die "heiligen Hallen" zu gelangen. Bei mir was es eher das Interesse.

Auf der anderen Seite sind die Jungs oft absolute Freaks und sind IMO mehr am Spass und Eigenentwicklungen als an der Optimierung des Umsatzes interessiert. Wenn Du an dem Kram Interesse zeigst und dich vorher etwas damit auseinandergesetzt hast kannst Du stundenlang Musik hören ohne etwas kaufen zu müssen (zumindest war das früher so). Auch wenn Du sagst, dass Du Du die Kohle nicht hast war immer die Antwort: "Egel - hör Dir das mal an - das ist echt geil - oder? Aber das können wir noch etwas toppen."

Ich habe in dieser Zeit viel über's "Hören" gelernt, d.h., ich habe gelernt worauf ich achten muß um klanglich gute von weniger guten Komponenten zu unterscheiden und was sie klanglich überhaupt unterscheidet. Was können gewisse Verstärker besser als andere und worauf muß man beim Hören achten? Wie wirken sich Modifikationen gewissen Komponenten aus? Was zeichnet einen guten DA-Wandler aus?

Aber ich schweife vom Thema ab. Jedenfalls gibt es solche Läden - ob jedoch "Neuklang" dazugehört ist IMO fraglich.

Gruß
- sig -


[Beitrag von Signature am 16. Nov 2006, 17:40 bearbeitet]
RoA
Inventar
#41 erstellt: 16. Nov 2006, 17:59

Signature schrieb:
Jedenfalls gibt es solche Läden - ob jedoch "Neuklang" dazugehört ist IMO fraglich.


So gesehen gehört Neuklang eher nicht dazu, der Schwerpunkt lag preislich meist im 4-stelligen Bereich. Für einen echten High-Ender ist das wohl die Consumer-Klasse.

Also einfach nur ein schlecht geführter Laden.
Signature
Inventar
#42 erstellt: 16. Nov 2006, 18:01

RoA schrieb:

Signature schrieb:
Jedenfalls gibt es solche Läden - ob jedoch "Neuklang" dazugehört ist IMO fraglich.


So gesehen gehört Neuklang eher nicht dazu, der Schwerpunkt lag preislich meist im 4-stelligen Bereich. Für einen echten High-Ender ist das wohl die Consumer-Klasse.

Also einfach nur ein schlecht geführter Laden.

Nixals'nDraht
Stammgast
#43 erstellt: 27. Nov 2006, 22:10
Meine Selbstbau-Chinchkabel bestehen aus mittels einer Bohrmaschine verdrilltem Kupferlackdraht 0,75 mm Durchmesser, eingezogen in Schrumpfschlauch. Vorne und hinten jeweils solide Messing-Chinchstecker (Conrad oder ähnlich mit vergoldeten Kontakten) drangeschweisst-, fertig.

Wer es ausprobieren will: Eines selber basteln, probehören, damit zum (gut bekannten) Händler oder guten Bekannten mit guter (bekannter) Anlage, Blindtest mit der Aussage - ich stöpsel jetzt mein nnn-hundert Euro teures Superkabel - natürlich ohne den Inhalt der Tüte vorher gezeigt zu haben - verkaufst (weil der Händler begeistert ist; der gute Bekannte 100% auch) dieses diesen zum "Freundschaftspreis", und gehst vom Erlös mit der Freundin Schlemmen.
Das wird ein Festessen werden!

Noch eins d'raufsetzen? Klar, geht:

-Richtungspfeile aufmalen, oder roten Schrumpfschlauch für die Verbindung von VV und Amp, blauen für Verbindung von Tuner und VV (klingt ätherischer als rotes).


[Beitrag von Nixals'nDraht am 27. Nov 2006, 22:19 bearbeitet]
Signature
Inventar
#44 erstellt: 28. Nov 2006, 12:55

Richtungspfeile aufmalen

Richtungspfeile machen - je nach Konfektionierung - Sinn. Das ist kein Voodoo.
Kobe8
Inventar
#45 erstellt: 28. Nov 2006, 13:11

Signature schrieb:

Richtungspfeile aufmalen

Richtungspfeile machen - je nach Konfektionierung - Sinn. Das ist kein Voodoo.


Gude!

Es gab mal fertig konfektionierte Kabel, die die Besonderheit hatten, dass die Schirmung nur an einem Stecker an der Masse lag (um Brummschleifen zu verhindern). Diese Kabel hatten 'nen Pfeil.

Gruß Kobe
Signature
Inventar
#46 erstellt: 28. Nov 2006, 15:13

Kobe8 schrieb:

Signature schrieb:

Richtungspfeile aufmalen

Richtungspfeile machen - je nach Konfektionierung - Sinn. Das ist kein Voodoo.


Gude!

Es gab mal fertig konfektionierte Kabel, die die Besonderheit hatten, dass die Schirmung nur an einem Stecker an der Masse lag (um Brummschleifen zu verhindern). Diese Kabel hatten 'nen Pfeil.

Gruß Kobe

Das nennt sich parallelsymmetrische Konfektionierung. Macht auf jeden Fall Sinn wenn es sich um ein XLR-Kabel mit 2 Innenleitern handelt.

Gruß
- sig -
Kobe8
Inventar
#47 erstellt: 28. Nov 2006, 18:01

Signature schrieb:

Kobe8 schrieb:

Signature schrieb:

Richtungspfeile aufmalen

Richtungspfeile machen - je nach Konfektionierung - Sinn. Das ist kein Voodoo.


Gude!

Es gab mal fertig konfektionierte Kabel, die die Besonderheit hatten, dass die Schirmung nur an einem Stecker an der Masse lag (um Brummschleifen zu verhindern). Diese Kabel hatten 'nen Pfeil.

Gruß Kobe

Das nennt sich parallelsymmetrische Konfektionierung. Macht auf jeden Fall Sinn wenn es sich um ein XLR-Kabel mit 2 Innenleitern handelt.

Gruß
- sig -


Gude!

Äh, wenn Masse und Signal sowieso getrennt sind, und die Verbindung generell massefrei durchgeführt werden kann, warum sollte es da überhaupt Brummschleifen geben?
Eine Trennung (und solche Kabel) macht nur dann Sinn, wenn es sich um eine unsymmetrische Verbindung handelt - da nur dann Brummschleifen entstehen können.

Verwirrt...
Kobe
-scope-
Hat sich gelöscht
#48 erstellt: 28. Nov 2006, 18:08

Das nennt sich parallelsymmetrische Konfektionierung. Macht auf jeden Fall Sinn wenn es sich um ein XLR-Kabel mit 2 Innenleitern handelt.


Es ist m.E. timmer noch umstitten. Man "erhält" den Nachteil eines höheren Schirmwiderstands, da die Verbindung lediglich über einen 0,1...0,2 mm² Innenleiter erfolgt.
Das kann ich manchen Fällen merklich schlechtere Ergebnisse bringen.
Signature
Inventar
#49 erstellt: 28. Nov 2006, 18:27

Eine Trennung (und solche Kabel) macht nur dann Sinn, wenn es sich um eine unsymmetrische Verbindung handelt - da nur dann Brummschleifen entstehen können.

Richtig - im Gegensatz zu symmetrischen Verbindungen handelt es sich bei parallelsymmetrischen Verbindungen um unsymmetrische Verbindungen, die jedoch mit einem symmetrischen XLR-Kabel realisiert werden. Das Anlöten der Abschirmung sollte bei diesen Kabel nur einseitig erfolgen. Wenn das Kabel verbaut wird, sollte das Kabelende mit der angelöteten Abschirmung mit der Komponente verbunden werden, die das größte Massepotential besitzt. Pfeile helfen in diesem Fall dieses Kabellende zu identifizieren ohne den RCA-Stecker öffnen zu müssen. Ich habe gelesen, dass ein unsymmetrisch konfektioniertes Kabel in einigen Ketten Probleme (leichter Brumm) machen kann, wenn die Abschirmung an beiden Ende angelötet wird. Da einige Kabelhersteller (egal ob teuer oder günstig) Ihre XLR-Kabel mit Pfeilen versehen und alle fertig konfektionierten RCA-XLR-RCA Kabel die ich kenne auf diese Art und Weise konfektioniert sind, schieße ich Voodoo-Hintergedanken hier einmal aus. Der Pfeil ist IMO nichts anderes als eine simple Orientierungshilfe.

Gruß
- sig -
kptools
Hat sich gelöscht
#50 erstellt: 28. Nov 2006, 18:56
Hallo,

ich habe hier definitiv zwei koaxiale NF-Kabel liegen, die ebenfalls mit Richtungspfeilen versehen sind, obwohl die Anschlüsse auf beiden Seiten gleich sind. Auch bei Digital-Koax-Kabeln habe ich schon sehr oft eine Richtungsangabe gesehen. Bei denen, wo ich die Stecker öffnen konnte, waren die Anschlüsse auf beiden Seiten ebenfalls identisch. Und genau da wird es dann wirklich Voodoo.

Grüsse aus OWL

kp
Kobe8
Inventar
#51 erstellt: 28. Nov 2006, 19:05

Signature schrieb:
Richtig - im Gegensatz zu symmetrischen Verbindungen handelt es sich bei parallelsymmetrischen Verbindungen um unsymmetrische Verbindungen, die jedoch mit einem symmetrischen XLR-Kabel realisiert werden. Das Anlöten der Abschirmung sollte bei diesen Kabel nur einseitig erfolgen. Wenn das Kabel verbaut wird, sollte das Kabelende mit der angelöteten Abschirmung mit der Komponente verbunden werden, die das größte Massepotential besitzt. Pfeile helfen in diesem Fall dieses Kabellende zu identifizieren ohne den RCA-Stecker öffnen zu müssen. Ich habe gelesen, dass ein unsymmetrisch konfektioniertes Kabel in einigen Ketten Probleme (leichter Brumm) machen kann, wenn die Abschirmung an beiden Ende angelötet wird. Da einige Kabelhersteller (egal ob teuer oder günstig) Ihre XLR-Kabel mit Pfeilen versehen und alle fertig konfektionierten RCA-XLR-RCA Kabel die ich kenne auf diese Art und Weise konfektioniert sind, schieße ich Voodoo-Hintergedanken hier einmal aus. Der Pfeil ist IMO nichts anderes als eine simple Orientierungshilfe.

Gruß
- sig -


Gude!

Du hast keine Ahnung, was xlr überhaupt bedeutet, oder? Anders kann ich Aussagen wie "RCA-XLR-RCA Kabel" leider nicht deuten.

Gruß Kobe
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