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Ich glaub es nicht

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Autor
Beitrag
Justfun
Inventar
#1 erstellt: 09. Okt 2005, 00:05
Hatte eben bei mir Zuhause eine Vorführung der Harbeth Super HL5.
Klang erst mal nicht so toll.
Dann hat der Händler angefangen schrittweise Kabel aus zu tauschen, hab erst mal gesagt, er könne sich das sparen, rein technisch gesehen absoluter Unfug.
Verstehe es bis jetzt noch nicht, es war ein Unterschied wie Tag und Nacht, selbst eine andere Steckdosenleiste brachte eine deutliche Verbesserung, ich glaub es einfach nicht.
Da studiert man jahrelang E-Technik, dann kommt Jemand mit einer was auch immer Steckdosenleiste und diese Leiste verbessert den Klang der ganzen Anlage dramatisch, ich fasse es nicht.
Es ist theoretisch durch nichts zu erklären, es ist absolut unmöglich mit einer Steckdosenleiste den Klang zu verbessern, aber es geht , ich glaube es einfach nicht.
Den Amp habe ich selbst gebaut, am Netzteil kann es nicht liegen, das ist so fett und so gut geregelt, dass es vollkommen egal ist ob da nun 230V oder 170V ankommen, was zum Teufel ist da eben passiert.
Dann tauscht er noch die LS Kabel und die Chinch Kabel, jedesmal ein riesen Schritt in Richtung besser, ich kann das nicht fassen.
Da gibt es anscheinend eine recht große Lücke zwischen Theorie und Praxis welche ich noch schließen muss.
Wie auch immer, hab immer über die Kabelspinner gelacht, jetzt bin ich einer.

Gruß
Manfred
hal-9.000
Inventar
#2 erstellt: 09. Okt 2005, 00:44
Ich mach schon mal ein Bier auf, allein durch deine Darstellung "... dramatisch ... ... deutlich ... ... riesen Schritt ..." weiß ich jetzt schon, wo das endet.
Schaun wir mal...

Grüße
Mario

PS:
Bist Du sicher, dass Du die Kabel heraushörst, wenn Du nicht von vornherein weißt, welches Kabel angeschlossen ist? Den Beweis sind bislang wohl alle schuldig geblieben - nach deiner Darstellung/Wortwahl hört das noch mein Opa (über 80)!
Und ich wette einen Kasten Bier, dass auch deine Trefferquote nicht über die üblichen Zufallstreffer hinausgeht. Ich verliere aber gern, wenn du als erster den Kabelklang derartig nachweisen kannst, dass das selbst die hartgesottensten (lernfähigen) Gegner überzeugt ...
Ich glaub da noch nicht dran.

PS:
Versteh mich nicht falsch: Wenn Du damit glücklich bist, find ichs prima. Ich wäre der letzte der meint, dass Du die Kabel wieder entfernen solltest ...


[Beitrag von hal-9.000 am 09. Okt 2005, 00:50 bearbeitet]
Justfun
Inventar
#3 erstellt: 09. Okt 2005, 01:32
Hallo Mario,
Dein Opa hört den Unterschied, glaub es mir.
Das ist ja genau das Verrückte an der Sache, bis vor wenigen Stunden hab ich den Kabeljüngern Tiernamen gegeben.
Es ist aus technischer Sicht absoluter Schwachsinn !!
Die Kabel habe ich nicht gekauft, ist mir schlicht und ergreifend zu teuer, da muss ich selbst noch mal basteln, hab da einige extrem hochwertige Kabel rumliegen, mal schauen ob ich zum selben Ergebniss komme.
Wie auch immer, die Unterschiede sind nicht nur vage hörbar, sie sind überdeutlich, es ist nicht zu glauben.
Habe mich da ganz sicher nicht beschwätzen lassen, meine Frau war auch dabei.
Als wir die Chinch-Kabel getauscht haben, brachte Sie gerade unsere Kleine ins Bett, auf den Weg zurück, fragte Sie, ob jetzt eine andere Box angeschlossen sei, es wurde aber lediglich das Kabel zwischen CD-P und Amp getauscht.
Wenn man sich mal anschaut wie groß die Induktivitäten, bzw.Kapazitäten eines Kabels im Vergleich zu den Weichenbauteilen einer LS-Box sind, stellt man fest, es ist weit weniger als die Toleranzbereiche der Weichebauteile, technisch gesehen ist es absoluter Unfug hier auch nur eine winzige Nuance im Klangbild mittels anderer Kabel zu erwarten.
Aber es sind nicht nur Nuancen, es liegen Welten dazwischen, nein ich habe nichts geraucht, verstehen tu ich es auch nicht.
Gruß
Manfred
mosley2
Stammgast
#5 erstellt: 09. Okt 2005, 04:39
grossartig, dass auch ein cinchkabel dabei war! dann kannst du der erste sein, der dies klanglich durch eine simple aufzeichnung dokumentiert - durch eine verkettung unglücklicher umstände hat das nämlich in vielen jahren weltweit niemand bisher geschafft. als hififan wirst du ja sicher eine möglichkeit zur aufzeichnung haben, und wenn der austausch des kabels deine frau glauben liess, nun andere boxen zu hören, dann muss der unterschied ja so gross sein, dass er unzählige AD/DA wandlungen überleben würde - den würde man ja noch auf compact cassette hören...

bin sehr gespannt auf die aufzeichnungen (und mache keinen hehl daraus, dass ich in wahrheit eher gespannt bin auf kreative begründungen, warum es auch dieses mal zu keiner klanglichen dokumentation kommen wird - wie es bisher noch jedesmal der fall war sobald es um drastische klangunterschiede durch cinchkabel ging)

@dualese:

was diese nachfragen sollen? ganz einfach: jahrelang wurden die leute mit dem kabelschnickschnack abgezockt. dieses forum leistet einen aktiven beitrag dazu, dass diese abzocke, wenn schon nicht aufhört, so doch zumindest zu grossen teilen entzaubert bzw entlarvt wird. und solange niemand in der lage ist, auch nur einmal diesen ach so drastischen klangunterschied zwischen verschiedenen cinchkabeln auch nur einmal klanglich zu dokumentieren, bleibt das auch so.

nichts zu danken ;-)
berndn
Stammgast
#6 erstellt: 09. Okt 2005, 08:38
@justfun:

Wird der Klang denn wieder schlecher, wenn Du die Kabel(ohne Händler dabei) wieder zurücktauscht?
.gelöscht.
Stammgast
#7 erstellt: 09. Okt 2005, 08:55
Hallo Manfred (Justfun)



Da studiert man jahrelang E-Technik, dann kommt Jemand mit einer was auch immer Steckdosenleiste und diese Leiste verbessert den Klang der ganzen Anlage dramatisch, ich fasse es nicht.

Den Amp habe ich selbst gebaut, am Netzteil kann es nicht liegen, das ist so fett und so gut geregelt, dass es vollkommen egal ist ob da nun 230V oder 170V ankommen


In diesem Falle sehe ich bei Dir die besten Voraussetzungen als gegeben, der Angelegenheit bei DEINER SPEZIELLEN ANLAGENKONFIGURATION(!!) auf den Grund gehen zu können!
(Ein Röhrenverstärker?)




Da gibt es anscheinend eine recht große Lücke zwischen Theorie und Praxis welche ich noch schließen muss.


Meines Erachtens gibt es, technisch gesehen, KEINE Lücken zwischen Theorie und Praxis! JEDER Effekt (der WIRKLICH vorhanden ist), unterliegt den physikalisch- technischen Gesetzen.




...........es wurde aber lediglich das Kabel zwischen CD-P und Amp getauscht.
Wenn man sich mal anschaut wie groß die Induktivitäten, bzw.Kapazitäten eines Kabels im Vergleich zu den Weichenbauteilen einer LS-Box sind, stellt man fest, es ist weit weniger als die Toleranzbereiche der Weichebauteile, technisch gesehen ist es absoluter Unfug hier auch nur eine winzige Nuance im Klangbild mittels anderer Kabel zu erwarten.


Nun. Dies läßt sich nicht (so einfach) vergleichen, weil im Line-Pegel-Bereich die Impedanzen WESENTLICH höher sind, als im Bereich von Lautsprecher-Ausgängen.

Bei kurzen Leitungen sind induktive Anteile vernachlässigbar. Abgesehen davon, hat ja JENES Kabel, welches man gerade ersetzt, meistens dieselbe LÄNGE.
Das NEUE Kabel unterscheidet sich meistens in vier Punkten:

1.) Es ist dicker oder dünner.
2.) Es hat ein spezielles Design.
3.) Es wird (meistens auf unlautere Art und Weise) in esoterischer-, und in Versicherungs-Staubsauger-Vertreter-Manier beworben.
4.) Es ist schweineteuer.

Man erkennt: NUR Punkt 1 ist TECHNISCHER Natur. Die restlichen drei Punkte bedienen psychologische Belange, die aber ÄUSSERST schwerwiegend sind.

Ich verbleibe also bei der Behandlung von Punkt 1.

Zum Einfluß von Kapazitäten:

Extrem-Beispiel: Plattenspieler-Tonabnehmer:
Magnetsysteme reagieren äußerst empfindlich auf die Kapazität des verwendeten Anschlußkabels. Grund: MM-Tonabnehmer sind (relativ) hoch-ohmig. Hier sollte die Schirmung also einen möglichst großen Abstand vom Innenleiter haben.

Moving-Coil-Tonabnehmer hingegen zeigen sich eher unempfindlich gegen Kabel-Kapazitäten. Grund: MC-Tonabnehmer sind nieder-ohmig.

Die Ausgangs-Impedanz eines CD-Players liegt normalerweise im 100-Ohm-Bereich. Er ist also SEHR nieder-ohmig.
Ergo: Unempfindlich bezüglich Kabelkapazitäten.


Ich möchte jetzt das Ganze nicht weiter ausführen.
Deshalb komme ich gleich zum Schluß:

Eine intakte Kabelverbindung kann NUR DANN einen Einfluß auf den Klang haben, wenn, aufgrund von Konstruktionsmängeln MASSIVE Anpassungsprobleme zwischen diversen Aus- und Eingängen vorliegen, ODER wenn das Kabel ganz absonderlich aufgebaut, bzw. "konstruiert" ist (Damit meine ich: Wenn ein Voodoo-Kabel also plötzlich einen relativ hohen Widerstand, eine relativ hohe Induktivität oder eine relativ hohe Kapazität aufweist)

Die Aufgabe eines Kabels besteht NUR DARIN, verschiedene Komponenten OHNE SIGNAL-BEEINFLUSSUNG miteinander zu verbinden. Nicht mehr und nicht weniger. Ein Kabel darf also im Grunde KEINE EIGENSCHAFT besitzen (ausgenommen obige Funktion).

Anders formuliert:
Bei Anpassungsproblemen müssen IM GERÄT Konstruktions-Änderungen durchgeführt werden, weil es einfach ABSOLUT UNSINNIG ist, zu versuchen, mittels eines Kabels elektronische Bau-Elemente (in Form von Induktivitäten, Widerständen oder Kapazitäten) zu simulieren.

Und noch zu den Steckdosenleisten:
Der EINZIGE Einfluß, welcher hier genommen werden kann, ist der Einfluß auf sog. Brummschleifen (über die Erdungskontakte). Also DIE EIGENTLICHE URSACHE (die Brummschleife) wird meistens gar nicht bemerkt! Auffällig ist erst, wenn sie wegfällt, oder gemindert wird.
Hier müßte also ganz einfach das Problem "Brummschleife" beseitigt werden, ANSTATT in eine dubiose, möglicherweise NICHT vorschriftsmäßig aufgebaute, schweine-überteuerte Netzleiste zu investieren.

Aber:
Man nehme sich vor Suggestionen in acht!
Denn Suggestionen können OHNE DIREKTEN A-B-Vergleich (also ohne Zeitverlust), NICHT ausgeschlossen werden.
Das ist menschlich.

Herzliche Grüße
von
Christian Böckle


[Beitrag von .gelöscht. am 09. Okt 2005, 09:03 bearbeitet]
-scope-
Hat sich gelöscht
#8 erstellt: 09. Okt 2005, 11:21
Hallo,


Den Amp habe ich selbst gebaut, am Netzteil kann es nicht liegen, das ist so fett und so gut geregelt, dass es vollkommen egal ist ob da nun 230V oder 170V ankommen,


Wärst du so nett zu diesem DIY Gerät ein paar weiterführende Details zu nennen?

Danke!


Nun...wie auch immer....Herzlichen Glückwunsch.
Denn wenn deine DIY Geschichten der Wahrheit entsprechen, bist du wohl die erste mir bekannte Person, die einem "Hifi-Händler" zu seiner Wohnung Einlaß gewährt, und DANN! auch noch an seinen peniebel aufgebauten und abgestimmten Kreationen "lustig" rumfummeln lässt.

Ich bin eine "ehrliche Haut" und schreibe daher mal ganz ungeniert, dass ich dir deine Geschichte im Zusammenhang mit erwähnenswertem DIY usw. nicht im entferntesten abnehme


[Beitrag von -scope- am 09. Okt 2005, 11:23 bearbeitet]
Uwe_Mettmann
Inventar
#9 erstellt: 09. Okt 2005, 14:22
Hallo Justfun,

dass Dein Beitrag ernst gemeint ist, kann ich nicht so recht glauben, zumal Dein Nickname so was schon fast vermuten lässt. Wenn Blödelbeiträge geschrieben werden, so ist das schon o.k., denn dies ist kein bierernstes Forum und solche Beiträge lockern das Ganze doch auf. Bitte mache solche Beiträge aber doch kenntlich, um Missverständnisse zu vermeiden.

Wenn der Beitrag von Dir hingegen ernst gemeint ist, so bist Du eine Schlüsselfigur, die hier Entscheidendes in der jahrelangen Kabelklangdiskussion beitragen kann. Daher wäre es nett von Dir, wenn Du weiterhelfen könntest.

Du müsstest das Ganze wiederholen, mit dem Unterschied, dass auch unabhängiger Beobachter (z.B. ein Holzohr und ein Goldohr) dabei sind. Natürlich darfst Du bei dem Test auch nicht wissen, welche Kabelkonfiguration gerade angeschlossen ist. Bei diesen deutlichen Unterschieden, müsste der Unterschied aber trotzdem zu hören sein. Deiner Frau ist es ja schon gelungen.

Wenn Du Dich entschließen könntest, den Test bei Dir zu wiederholen, wären wir hier im Forum einen entscheidenden Schritt weiter.

Der nächste Schritt, wäre dann die Ursache zu untersuchen, weshalb der Unterschied hörbar ist, und ob sich das auch messtechnisch nachweisen lässt. Daher müsste man mit den entsprechenden Messgeräten bei beiden Kabelkonfigurationen Deine Anlage vermessen. Da Du ja selber Elektrotechnik studiert hast und auch schon Verstärker selber gebaut hast, bist Du sicherlich in der Lage, diese Messungen selber durchzuführen. Ansonsten oder wenn Dir Messgeräte fehlen, sind Dir mit Sicherheit andere Leute hier im Forum gern behilflich. Also auch hier die Bitte, könntest Du diese Messungen durchführen, oder hast Du es vielleicht sogar schon gemacht. Dann wäre es nett uns die Ergebnisse mitzuteilen.

Wenn Du Dich entschließen könntest, die Messungen durchzuführen, würden wertvolle Erkenntnisse gewonnen werden, ob hörbare Unterschiede zwischen Kabeln auch messtechnisch nachweisbar sind.

Jetzt fühle Dich aber bitte nicht gezwungen, diesen Bitten zu folgen. Es wäre, wie gesagt, nur sehr hilfreich.

Viele Grüße

Uwe
xuser
Stammgast
#12 erstellt: 09. Okt 2005, 16:05

Justfun schrieb:
Hatte eben bei mir Zuhause eine Vorführung der Harbeth Super HL5.


Hallo zusammen

Dem ersten Beitrag entnehme ich, dass diese Vorführung bis kurz vor Mitternacht (00.05 Uhr) gedauert hat.

So ein ausdauernder Händler hat mich leider noch nie beraten.

Gruss Beat
dr.matt
Inventar
#15 erstellt: 09. Okt 2005, 16:47
Hallo Manfred,


könntest Du bitte erwähnen, welche Kabel(Typen-Bezeichnung)dein Händler angeschlossen hat und was vorher dran war.

Desweiteren erachte ich Deinen Beitrag als vollkommen glaubhaft.


Liebe Grüße,
Matthias
-scope-
Hat sich gelöscht
#16 erstellt: 09. Okt 2005, 16:48

"Die Foren Tuning und Voodoo dienen dem Austausch von Erfahrungen im Bereich der Klangverbesserung...."


Na Prima....Nichts anderes findet hier statt.
berndn
Stammgast
#21 erstellt: 09. Okt 2005, 18:00

Ch_Event schrieb:
....diese Beschreibungen immer nur ein unvollständiges Modell darstellen....


Soll das jetzt heißen, daß wenn ich ein Kabel mit bekannten elektrischen Eigenschaften durch ein Kabelersatzschaltbild mit Kapazitäten, Induktivitäten und Widerständen beschreibe und Berechnungen bezüglich einer möglichen signifikanten Signalbeeinflussung durchrechne, dieses Ergebnis in der Realität dann nicht nachvollziehbar ist?


Ch_Event schrieb:
Allein schon vom Kenntnisstand "Leistungskurs Physik" sind viele der User hier weit entfernt, die immer mit den physikalischen Begriffen um sich werfen.


Genau diejenigen, die hier häufig fundiert "mit den physikalischen Begriffen um sich werfen" und damit einen elektrotechnisch Nachweis erbringen wollen, daß das vermeintlich gehörte technisch nicht sein kann, haben, nachdem was ich bisher lesen konnte die nötige Vorbildung.

Dieser Thread ist insoweit besonders interessant, da ich mich schon häufig gefragt habe nicht, ob es unter den "Kabelklanghörern" jemanden gibt, der an einer Technischen Universität die Vorlesungen "Grundlagen der Elektrotechnik", "Nachrichentechnik" bzw. "Hochfrequenztechnik" und vielleicht noch "Wechselspannung und Netzwerke" gehört und verstanden hat.


[Beitrag von berndn am 09. Okt 2005, 18:03 bearbeitet]
SaturnKMS
Hat sich gelöscht
#22 erstellt: 09. Okt 2005, 18:04
Hi,

kurze Frage (nicht meckern, ich bin neu!):

geht es hier nur um die Cinchkabel, oder auch um Kabel im Allgemeinen? Das hab ich bisher aus dem Threat noch nicht heraulesen können... Vor allem, weil sich hier die meisten einfach nur verbal den Kopf zertrümmern...
Uwe_Mettmann
Inventar
#23 erstellt: 09. Okt 2005, 18:07
Hallo Charly,

meinst Du mich damit, dann halte ich Deinen Vorwurf für ungerechtfertigt.

Wir sind doch alle daran interessiert, dem Phänomen mit der klanglichen Auswirkung unterschiedlicher Kabel auf die Spur zu kommen, zumindest trifft das für mich zu. Für Dich auch Charly?

Bisher war der hörbare Unterschied zwischen unterschiedlichen Kabel, wenn es überhaupt einen gab, doch relativ gering und hat sich erst nach längerem Hören herauskristallisiert. Selbst Du hast dies mehrmals geschrieben.

Charly schrieb:
Wir reden offiziell nur noch über kleine Unterschiede und daß wir sie zu vernehmen glauben.

Daher resultieren ja auch die Probleme die klanglichen Unterschiede zwischen verschiedenen Kabel im Blindtest zu verifizieren. Nun ist es aber so, dass Justfun deutliche Unterschiede festgestellt hat und nicht mal ein langes Einhören notwendig war. Aus diesem Grunde fallen alle die von Dir genannten Einwände gegenüber einem Blindtest weg. Nun, weil ich eben daran interessiert bin, ob es tatsächlich Klangunterschiede bei verschiedenen Kabeln gibt und auch wissen möchte, woran das liegt, habe ich diese Bitte an Justfun gerichtet.

Ich bin daran interessiert herauszufinden, ob es Klangunterschiede bei Kabel gibt und die Ursache zu erforschen. Bist Du auch daran interessiert?

In dem Zusammenhang möchte ich einen Satz aus Deiner Signatur zitieren:

Wenn man nicht tief genug hinterfragt, erscheint alles einfach. Die Schwierigkeiten liegen im Detail.


Um der Sache auf den Grund zu gehen und zu hinterfragen, muss man handeln, diskutieren bringt uns nicht weiter. Das Handeln bedeutet nun mal leider, dass auch Hörtests und Messungen bei demjenigen gemacht werden müssen, bei dem Klangunterschiede bei Kabeln aufgetreten sind. Wieso ist da die höfliche Anfrage von mir nicht gerechtfertigt? Justfun kann die Bitte doch ablehnen.

Viele Grüße

Uwe


[Beitrag von UweM am 10. Okt 2005, 14:38 bearbeitet]
berndn
Stammgast
#24 erstellt: 09. Okt 2005, 18:08
Im Eingangspost steht, daß

Netzleiste(Mehrfachsteckdose)
Cinchkabel
LS-Kabel

getauscht wurden und jeweils jeder Kabeltausch für sich und dann auch in Summe eine sehr deutliche Klangverbesserung gebracht haben.


[Beitrag von berndn am 09. Okt 2005, 18:10 bearbeitet]
xuser
Stammgast
#25 erstellt: 09. Okt 2005, 18:16
Hallo zusammen

Bei diesem Thread finde ich besonders interessant, dass sich Justfun's Wandlung zum Kabelklang-Befürworter bei der Vorführung eines Abhörmonitors vollzogen hat.

An einen ähnlichen früheren Fall kann ich mich überhaupt nicht erinnern.

Gruss Beat


[Beitrag von xuser am 09. Okt 2005, 18:29 bearbeitet]
kalia
Inventar
#26 erstellt: 09. Okt 2005, 18:26
Hallo Beat

Es handelt sich hier schliesslich um eine Harbeth - nicht etwa um K+H oder Geithain...bei englischen Monitoren soll so etwas vorkommen
(Die HL 5 läuft aber ohnehin unter Hifi...)

Gruss
Lia


[Beitrag von kalia am 09. Okt 2005, 18:31 bearbeitet]
Ch_Event
Hat sich gelöscht
#28 erstellt: 09. Okt 2005, 18:42

berndn schrieb:

Ch_Event schrieb:
....diese Beschreibungen immer nur ein unvollständiges Modell darstellen....


Soll das jetzt heißen, daß wenn ich ein Kabel mit bekannten elektrischen Eigenschaften durch ein Kabelersatzschaltbild mit Kapazitäten, Induktivitäten und Widerständen beschreibe und Berechnungen bezüglich einer möglichen signifikanten Signalbeeinflussung durchrechne, dieses Ergebnis in der Realität dann nicht nachvollziehbar ist?


Ch_Event schrieb:
Allein schon vom Kenntnisstand "Leistungskurs Physik" sind viele der User hier weit entfernt, die immer mit den physikalischen Begriffen um sich werfen.


Genau diejenigen, die hier häufig fundiert "mit den physikalischen Begriffen um sich werfen" und damit einen elektrotechnisch Nachweis erbringen wollen, daß das vermeintlich gehörte technisch nicht sein kann, haben, nachdem was ich bisher lesen konnte die nötige Vorbildung.

Dieser Thread ist insoweit besonders interessant, da ich mich schon häufig gefragt habe nicht, ob es unter den "Kabelklanghörern" jemanden gibt, der an einer Technischen Universität die Vorlesungen "Grundlagen der Elektrotechnik", "Nachrichentechnik" bzw. "Hochfrequenztechnik" und vielleicht noch "Wechselspannung und Netzwerke" gehört und verstanden hat.


Hallo Bernd,

es gibt immer eine Diskrepanz zwischen dem, was man verstanden zu haben scheint und der auf einen einstürzenden Wirklichkeit. Im Laufe meines Berufslebens habe ich das Wissen aus den o.g. Vorlesungen oftmals erweitern müssen.

Klar haben wir dort auch Kabel mit den vorhandenen Modellen nachgebildet und berechnet. Daraus ergibt sich aber keinerlei Sicherheit, daß es nicht noch Effekte gibt, die über die einfachen Kabelmodelle hinausgehen.

Das was bekannt ist, kann man rechnen. Mehr nicht. Da gerechnete mag stimmen, muß aber nicht vollständig sein.

Grüße vom Charly
Ch_Event
Hat sich gelöscht
#29 erstellt: 09. Okt 2005, 18:49
Hallo Scope,

dann sind wir halt alle Experte, die einen weniger, die anderen mehr.

Die einen spielen mit offenen Karten und haften für ihre Expertisen mit ihrem Namen. Andere haften dafür mit ihrem Nick. Darin sehe ich schon einen kleinen, aber feinen Unterschied.

Aber schön, daß du mir die netten Menschen gönnst, mit denen man so toll umgehen kann.

Ich gönne dir ja auch von ganzem Herzen die Restlichen

Grüßle vom Charly
Ch_Event
Hat sich gelöscht
#31 erstellt: 09. Okt 2005, 19:03
Hallo Uwe Mettmann,

sachlich könnte man vielen Dingen auf die Spur kommen. Hier im Forum glaube ich aber in erster Näherung nicht an Sachlichkeit.

Ich habe für mich schon längst meine Schlüsse gezogen. In zukünftigen Entwicklungen werde ich mehr Augenmerk auf das Netzteildesign werfen, symmetrisch verkabeln und die Ausgangsstufen sinnvoll filtern. Darüberhinaus werde ich nur höchstwertige Steckverbinder wählen, an die ich die Kabel wenn möglich ancrimpe. Die Kabel selbst müssen einen hohen Bedeckungsgrad der Abschirmung aufweisen. Wenn diese Maßnahmen verwirklicht sind, werde ich bei passender Gelegenheit ausprobieren, ob dann noch unterschiedliche Leitermaterialien klangtechnisch zum Tragen kommen.

Grüßle vom Charly
kalia
Inventar
#32 erstellt: 09. Okt 2005, 19:05
Hallo sheckley666

Ich will Dich ja nicht enttäuschen...aber dazu hat scope eigentlich ja schon das passende geantwortet ;):


Die über ein Forum diskutierbaren, technischen Grundlagen sind doch schon vor Jahren totdiskutiert worden. Hier ist nichts mehr zu holen.



Gruss
Lia
sheckley666
Stammgast
#33 erstellt: 09. Okt 2005, 19:19
Hallo Lia,

dann ist so ein Forum ja genau der richtige Ort, so eine Entdeckung zu verkünden. Aber wahrscheinlich sollen hier nur noch die nicht-technischen Grundlagen diskutiert werden? Dann frage ich mich: Wie funktioniert so ein "Erfahrungsaustausch" überhaupt? Wer soll was aus welcher Erfahrung lernen?

Grüße, Frank
-scope-
Hat sich gelöscht
#34 erstellt: 09. Okt 2005, 19:35
Hallo,


dann sind wir halt alle Experte, die einen weniger, die anderen mehr.

...na dann schreib das doch gleich SO, oder bezeichne die "Anderen" doch gleich als "vermeintliche Experten".

Eine klare Linie....das wär schön!


haften für ihre Expertisen


Welche "Expertisen"


Andere haften dafür mit ihrem Nick. Darin sehe ich schon einen kleinen, aber feinen Unterschied.


Vor geraumer Zeit hast DU noch vollstes Verständnis dafür erbracht, dass diverse Experten-Mitglieder in diesem Forum ihre Identität nicht preisgeben wollten....Jetzt wiederum formulierst du es eher abwertend....

Ja was denn nun?
Ch_Event
Hat sich gelöscht
#35 erstellt: 09. Okt 2005, 19:41

sheckley666 schrieb:
Hallo Lia,

dann ist so ein Forum ja genau der richtige Ort, so eine Entdeckung zu verkünden. Aber wahrscheinlich sollen hier nur noch die nicht-technischen Grundlagen diskutiert werden? Dann frage ich mich: Wie funktioniert so ein "Erfahrungsaustausch" überhaupt? Wer soll was aus welcher Erfahrung lernen?

Grüße, Frank


Hallo sheckley,

hier soll niemand etwas lernen. Hier bieten Menschen ihre Erfahrungen an. Diese kann man für sich in eigene Betrachtungen einbeziehen.

Grüße vom Charly
Ch_Event
Hat sich gelöscht
#37 erstellt: 09. Okt 2005, 19:50
Hallo scope,

ich formuliere gerne höflich.

Eine Expertise ist es, wenn ein Experte einen Tipp gibt, z.B. wenn ich einen Tipp zu Zuckers Verstärker poste.

Für manche Menschen besteht ein echtes Risiko, sich mit vollem Namen zu outen. Es gibt immer Neider, die denen schaden wollen. In dem Fall habe ich Verständnis für Anonymität. Diese Leute sind bei mir auch anonym, zumindest gegenüber den anderen Usern.

Grüße vom Charly
Uwe_Mettmann
Inventar
#38 erstellt: 09. Okt 2005, 19:51

Ch_Event schrieb:
... sachlich könnte man vielen Dingen auf die Spur kommen. Hier im Forum glaube ich aber in erster Näherung nicht an Sachlichkeit.

Hallo Charly,

nur ein paar wenige, die sachlich sind, reichen doch aus um Dinge auf die Spur zu kommen und diese Leute sind hier im Forum mit Sicherheit vorhanden. Wo ist also das Problem.

Auf meinen Vorschlag an Jusfun (zur Erinnerung der Link) hast Du mir folgendes unberechtigterweise vorgeworfen:

Ch_Event schrieb:
Auf ihn mit Gebrüll. Endlich mal wieder ein Opfer, welches man mit der Beweisforderung niedermachen kann....natürlich zum Wohle des Forums und der vielen armen User, die immer wieder von bösen Kabelverkäufern abgezockt werden. :.

Ich habe Dich in meinem letzten Posting gefragt, ob ich gemeint bin, bzw. Dir die Beweggründe für mein Posting erklärt.

Soll das jetzt Deine Antwort darauf sein:

Ich habe für mich schon längst meine Schlüsse gezogen. In zukünftigen Entwicklungen werde ich mehr Augenmerk auf das Netzteildesign werfen, symmetrisch verkabeln und die Ausgangsstufen sinnvoll filtern. Darüberhinaus werde ich nur höchstwertige Steckverbinder wählen, an die ich die Kabel wenn möglich ancrimpe. Die Kabel selbst müssen einen hohen Bedeckungsgrad der Abschirmung aufweisen. Wenn diese Maßnahmen verwirklicht sind, werde ich bei passender Gelegenheit ausprobieren, ob dann noch unterschiedliche Leitermaterialien klangtechnisch zum Tragen kommen.

Was ich von solchen Antworten halte, in denen Du nicht auf einen Beitrag eingehst und nur Deine Wahrheiten predigst, habe ich Dir ja schon mal geschrieben:

Link letzter Absatz

und weil es so weiterging ein paar Posts später Link

Viele Grüße

Uwe
-scope-
Hat sich gelöscht
#39 erstellt: 09. Okt 2005, 19:52

In dem Fall habe ich Verständnis für Anonymität.


Achso...Na dann ist ja wieder alles geklärt


Eine Expertise ist es, wenn...


Ich wollte nicht wissen was! eine Expertise ist.
Ich hatte für einen kurzen Augenblick aufgrund deiner ersten Formulierung blos die Vermutung, dass du die "Expertisen" auf deine Person bezogen hast....Das war mein Fehler....Sorry


[Beitrag von -scope- am 09. Okt 2005, 20:15 bearbeitet]
kalia
Inventar
#40 erstellt: 09. Okt 2005, 20:09

sheckley666 schrieb:
Hallo Lia,

dann ist so ein Forum ja genau der richtige Ort, so eine Entdeckung zu verkünden. Aber wahrscheinlich sollen hier nur noch die nicht-technischen Grundlagen diskutiert werden? Dann frage ich mich: Wie funktioniert so ein "Erfahrungsaustausch" überhaupt? Wer soll was aus welcher Erfahrung lernen?

Grüße, Frank


Hallo Frank
Du bist ja noch neu hier, insofern...

Erfahrungsaustausch sieht hier ja nicht selten so aus:

http://hifi-forum.de...rum_id=18&thread=813

http://hifi-forum.de...rum_id=18&thread=794

http://hifi-forum.de...rum_id=18&thread=799

http://hifi-forum.de...rum_id=83&thread=893

Ob Du da wirklich was draus lernen kannst oder willst, das sei natürlich Dir überlassen

Gruss
Lia
Duncan_Idaho
Inventar
#41 erstellt: 09. Okt 2005, 20:25
Jungs.... etwas mehr Ruhe... oder die Schlußklappe fällt schneller als ihr Tuning sagen könnt.
Justfun
Inventar
#42 erstellt: 09. Okt 2005, 21:43
Hallo @ all,
ich versuche mal hier etwas klarer dar zu stellen wie es gestern Abend ablief.
Es war einmal schon recht spät, zum Anderen wurde alles auf den Kopf gestellt was meiner bisherigen Überzeugung entsprach, das mag wohl das etwas unstrukturierte und emotionale Posting erklären.
Angefangen hat es mit einer Suche nach einem neuen CD-Player, hier habe ich die Harbeth Super HL 5 und 7ES2 an einem Naim cdx2 gehört.
Der Player ist es nicht geworden, habe mich dann für den Musical Fidellity 5 entschieden, weil mir der Naim einfach zu teuer war.
Aber die Boxen ließen mich nicht los, bin durch etliche HiFi-Stores gezogen und habe viele andere Boxen gehört, aber die Harbeth waren einfach nicht zu schlagen.

Bin dann zu dem Händler gegangen welcher die Harbeth im Programm hat und habe gefragt ob er diese Boxen bei mir Zuhause vorführen könnte.
Er kam mit den Boxen und einem ganzen "Sack" voller Kabel.
Angefangen haben wir um 16:00 gedauert hat das Ganze bis 23:00

Mit der Hardware meinte er sollte es möglich sein Musik zu machen, wobei er mit dem Musical Fidellity nicht ganz zufrieden war, allerdings räumte er ein, dass der Player besser sei als so manch anderer aus den Hochglanzprospekten. ( dieser Händler führte mir den Naim vor)
Als Amp hatten wir einen 6C33C Push Pull
der hier
http://www.jogis-roe...mp/Manfred-6C33C.htm

Als erstes bauten wir die 7ES2 auf, die klangen ganz anders als in seinem Studio.
Er meinte dann auch wir den Unterschied hören.
Wir weil meine Frau war auch dabei, siespielt seit Ihrer Kindheit Gitarre und hat mit Sicherheit ein besseres Gehör als ich.

1te Tat
Wir experimentierten mit den Steckern an der Steckdosenleiste
- Ergebniss, nach drehen des Steckers für den CD-P besserer Klang
2te Tat
Wir ersetzten meine Baumarkt Steckdosenleiste gegen eine 45€ Leiste
- Ergebniss
Wieder eine Verbesserung des Klanges
3te Tat
Die Lautsprecherkabel meine 6mm² wurden durch andere ersetzt, irgendwelche unbezahlbaren, sehen aus wie Flachbandkabel vom PC nur in transparent.
-Ergebniss
Deutlich besserer Klang
4te Tat
Mein High End Baumarkt Chinchkabel wurde durch ein 120€ Modell von Kimber getauscht
Ergebniss
Deutlich besserer Klang, ab hier wurde meine Frau unruhig und fing an von irgendwelchen Acorden oder Griffen an der Gitarre zu reden ( hab ich keine Ahnung davon)
Sie schwor erst jetzt könne sie hören, was der Musiker da eigendlich macht.
5te Tat
Das Kimberkabel wurde durch ein Cinchkabel von Nordwest?? für 640€ ersetzt.
-Ergebniss
Auch hier eine Verbesserung
Wir hörten eine CD mit einer Geige, beim Anstreichen der Geige waren ganz deutliche Unterschiede zu hören, wir haben das Kabel auch zurückgetauscht, hier gehe ich jede Wette ein, jederzeit werde ich dieses Kabel heraushören.
6te Tat
Die 7ES2 wurde gegen die Super HL5 getauscht
-Ergebniss
mein Wohnzimmer hat sich in einen Konzertsaal verwandelt.

7te Tat
Alle Kabel wurden zurückgetauscht, die Super HL5 blieb
Ergebniss
-Mein Posting von Gestern
Unfassbar

Jetzt werde ich erst mal Experimente mit div. Kabeln machen,
habe unterschiedliche HF-Typen hier in der Bastelkiste, geht bis zu Silber mit Teflon und Seide in Mil Ausführung.
Mal sehen was dabei herauskommt.


Fazit:
Bis Gestern habe ich absolut Alles was mit Kabelklang zu tun hatte als Schwachsinn abgetan, aber es ist nicht so, es macht viel mehr aus als man für möglich hält.

Mein Rat,
lasst Euch mal auf ein solches Experiment ein, Ihr habt nichts zu verlieren, außer evtl. Eure Überzeugung.

Gruß
Manfred
canada_dry
Hat sich gelöscht
#43 erstellt: 09. Okt 2005, 21:53

es macht viel mehr aus als man für möglich hält.


Ich halte es auch nicht fuer moeglich...und probiert hab ich's auch...seitdem dreh ich kabel selbst...spart viel geld...aber ich betreibe auch durchweg symmetrisch.

Frage mich nur stets - wenn kabel soviel ausmachen, warum
1. geht kein hersteller hin und legt entsprechende qualitaetsstrippen bei so dass der kunde sich nicht dem schmerz der auswahl unterziehen muss.
2. baut geraet so vernuenftig das kabel auf die qualiteat der wiedergabe keinen einfluss haben
Wenns dauernd besser wird - wie schlecht wars denn am anfang?
Dann wuerde ich die wiedergabe geraete als nicht hifi tuechtig bezeicnen.


[Beitrag von canada_dry am 09. Okt 2005, 22:01 bearbeitet]
mosley2
Stammgast
#44 erstellt: 09. Okt 2005, 21:57
aufzeichnung nicht vergessen! bitte nicht denselben fehler machen wie alle anderen kabelgläubigen weltweit!

bis dahin gilt: wenn klangliche unterschiede bei cinchkabeln behauptet werden, diese aber in all den jahren weltweit niemand jemals in der form dokumentiert bekommt, um die es geht, nämlich keine herumgetexte von besserem klang sondern einfach ein KLANGBEISPIEL in form eines AUDIOFILES, dann sagt das eigentlich schon alles, nämlich dass es eben tatsächlich auch nur um rumgetexte und nicht um klang geht.

und es bleibt dabei: unterschiede in der grössenordnung, die du hier beschreibst, andere boxen, erst jetzt erkennbar was der gitarrist spielt (ROFL) undsoweiter, das sind grössenordnungen die sogar ne CC noch rüberbringen würde, mit sicherheit aber jede cd-aufnahme mit nur einer AD-wandlung.
Kawa
Inventar
#46 erstellt: 09. Okt 2005, 22:14
Könnt ihr nicht mal aufhören, für jedes und alles einen Beweis zu fordern? Das ist ja schon krankhaft!

Herzlichst Euer

Yeti
pelmazo
Hat sich gelöscht
#47 erstellt: 09. Okt 2005, 22:17

Justfun schrieb:
Als Amp hatten wir einen 6C33C Push Pull
der hier
http://www.jogis-roe...mp/Manfred-6C33C.htm


Schöne Arbeit, Du bist anscheinend gut bestückt was mechanisches Design angeht, sieht richtig professionell aus!

Mir ist aufgefallen, daß Du nicht nur am Amp einen Erdanschluß hast (muß ja sein wegen dem Blechgehäuse), sondern daß auch der CD-Spieler Erdanschluß hat. Da ergibt sich sofort die Problematik einer Masseschleife.

(1.-7. Tat ausgelassen)

Du schreibst daß sich 7 Mal hintereinander eine Verbesserung ergab, das heißt es muß vorher grottenschlecht gewesen sein, sonst könnte man doch sicher nicht so oft deutliche Verbesserungen bemerken, oder?


Jetzt werde ich erst mal Experimente mit div. Kabeln machen,
habe unterschiedliche HF-Typen hier in der Bastelkiste, geht bis zu Silber mit Teflon und Seide in Mil Ausführung.
Mal sehen was dabei herauskommt.


Ich glaube Du experimentierst in die falsche Richtung. Wenn Du tatsächlich Einflüsse von Masseschleifen und womöglich noch weitere Störprobleme hast, dann hat das alles nichts mit solchen Materialfragen zu tun. Ich würde also vorher versuchen, solche Störungen auszuschließen. Du hast E-Technik studiert, habe ich gelesen, dann dürfte es Dir doch sicher möglich sein, das erstmal meßtechnisch zu untersuchen. Das würde ich eigentlich von einem E-Techniker eher erwarten als "planloses" Stöpseln.

Gerade der selbstgebaute Amp läßt mich da stutzig werden. Ich will Dir zwar nichts unterstellen, aber sogar professionelle Hersteller haben mit dem Thema Störempfindlichkeit ihre Probleme, da wäre es keine Überraschung wenn es den Hobbyisten auch trifft.


Bis Gestern habe ich absolut Alles was mit Kabelklang zu tun hatte als Schwachsinn abgetan, aber es ist nicht so, es macht viel mehr aus als man für möglich hält.


Solange Du die Ursache nicht kennst sind Schlußfolgerungen riskant. Deine Beschreibung läßt noch nicht auf eine bestimmte Ursache schließen. Und ich hoffe das Studium hat bei Dir wenigstens so viel Vertrauen in die Naturwissenschaft eingeflößt daß Du nicht gleich beim ersten unerklärten Phänomen zum Esoteriker wirst.


lasst Euch mal auf ein solches Experiment ein, Ihr habt nichts zu verlieren, außer evtl. Eure Überzeugung.


Gilt dieser Rat auch für diejenigen, die schon Kabelvergleichshören gemacht haben und keine Unterschiede festgestellt haben?

Und würdest Du im Gegenzug auch den Rat annehmen, sich auf einen Blindtest einzulassen? Auch da kann man nichts verlieren außer seine Überzeugung.
Justfun
Inventar
#48 erstellt: 09. Okt 2005, 22:19
Es ist mir im Grunde vollkommen egal was Ihr daraus macht, hatte ja schon geschrieben, ich konnte es selbst nicht glauben.
Das Ganze war als Erfahrungsbericht gedacht, wer so stur ist oder soviel Angst hat eines Besseren belehrt zu werden, der soll es halt bleiben lassen den Versuch mit anderen Kabeln zu machen.
Für mich gilt, dieser Abend hätte schon viel früher sein müssen, da versucht man über immer höherwertige Hardware den selben Klang in sein Wohnzimmer zu bekommen, den man in (einem guten)HiFi Studio erfahren hat, nur es klingt einfach nicht so.
Da wird dann schnell die Raumakustik verantwortlich gemacht, mag auch oft zutreffen, aber hier waren es die schlechten Kabel.
Werde jetzt nicht loslaufen und für zig Euro Kabel kaufen, bin da recht zuversichtlich, dass ich da selbst was machen kann.
Aber ich weiß jetzt wie meine Hardware klingen kann und da will ich auch hin.
Die Super HL5 habe ich übrigens bestellt.
Macht was Ihr wollt, verlieren könnt Ihr bei einem Versuch gar nichts, aber gewinnen eine ganze Menge.
Das war Alles was ich rüberbringen wollte, es geht mir zehn Meter am A... vorbei ob ich jetzt recht habe oder nicht, auf irgendwelche Guru of the board Spiel habe ich absolut keine Böcke.
Wer es verstanden hat, soll es ausprobieren, wer es nicht verstehen will --- ist mir grad egal

Gruß
Manfred
speedhinrich
Inventar
#49 erstellt: 09. Okt 2005, 22:24
Hallo Manfred,

Stecker Umdrehen beim CDP war also vorteilhaft. Wie habt Ihr das denn beim Wechsel der ganzen Leiste bewerkstelligt? Das gibt doch für alle Komponenenten wieder zufällig richtige/falsche Phasenlagen? Oder hattet Ihr dises MFE Prüfteil am Start? Ich persönlich habe bei solchen Tests Probleme mit meinem schwächelden Gedächnis (bin 42).
Meinen neuen Allesfresser mit dem vorhandenen CDP zu vergleichen, ist eigentlich einfach: 2 gleiche Scheiben und am Vorverstärker mit FB hin-und herschalten. Pustekuchen: der Denon macht mehr Ausgansspannung, als der Marantz. Also immer die Lautstärke nach "Gefühl" in etwa korrigieren. Dabei vergehen ein paar Sekunden, und schon bin ich mir nicht mehr so sicher...
Bei einem Netztleistenwechsel (sagen wir: 10 Minuten) würde ich mich in keinen BT wagen!
Justfun
Inventar
#50 erstellt: 09. Okt 2005, 22:57
Hallo Carsten,
ja mein Gedächtniss ist auch nicht mehr das jüngste ,
ist noch etwas älter als Deines.
Mit der Phasenlage das ist einfach, gibt so Plastikröhrchen da kommt vorne Farbe raus, heissen glaub Filzstift
Na und dann eben jeweils ein Punkt auf den Stecker, bei der neuen Leiste kurz mit den Phasenprüfer drauf und fertig.

Mag jetzt aber nichts mehr zu dem Thema schreiben, das bringt nichts, vor zwei Tagen noch hätte man mich in eine eiserne Jungfrau stecken können, ich wäre dabei geblieben---Kabel haben keinen Einfluss auf den Klang.
Such Dir einen guten Händler in Deiner Nähe und lass es Dir vorführen, oder wenn Du aus der Ecke FfM kommst, schreib ne PM, dieser besagte Händler will in den nächsten Wochen ein Workshop zum Thema Kabel machen, kann Dir dann die Adresse geben.
Gruß
Manfred
xuser
Stammgast
#51 erstellt: 09. Okt 2005, 23:00
Hallo Manfred

Gerne möchte ich aus Deinem aufgeführten Link zitieren:


Manfred schrieb:

Zum Klang

Es ist immer sehr schwer zu beschreiben, mittlerweile haben aber schon viele Ohren den Verstärker begutachtet, alle sind sich einig: Etwas Besseres hatten sie bisher noch nicht gehört.



Es würde mich interessieren, mit welcher Verkabelung die Hörer zu solch einem positiven Urteil gelangten.

Gruss Beat


[Beitrag von xuser am 09. Okt 2005, 23:03 bearbeitet]
.gelöscht.
Stammgast
#52 erstellt: 09. Okt 2005, 23:08
Ganz allgemein

Ich kann mich des Eindrucks nicht erwehren, daß sehr viele Menschen für religiöse/esoterische Tendenzen anfällig sind.
Dies hängt aber mit dem heutigen Zeitgeist, also der Suche nach Halt zusammen.

Für Menschen, die keine technische Ausbildung genossen haben, kann ich (ausschließlich in technischen Belangen) noch sehr viel Verständnis aufbringen.
Aber wenn ein Mensch nun SELBST Techniker ist?
Was dann?

Nehmen wir ein Beispiel:
Pelmazo hat in seinem Beitrag auf "Masseschleifen" (Brummschleifen) hingewiesen.
Nun:
Mit diesen Phänomenen beschäftige ich mich schon seit Jahren, da meine Anlage über 40 miteinander vernetzte Geräte (Synthesizer udgl.) der unterschiedlichsten Ausführung umfaßt.


Normalerweise treten Masse-/Brummschleifenprobleme grundsätzlich IMMER auf, wenn eine Erdung an MEHREREN Punkten erfolgt.
Und:
SOGAR DANN, wenn KEIN BRUMMEN vernehmbar ist, kann DENNOCH eine solche Schleife vorliegen, und den Klang beeinflussen, da das Audiosignal hier fortwährend von einer Störkomponente in Form eines Ausgleichs-Stromes, der über diverse Masse-/Erdverbindungen fließt, überlagert wird.
Und hier geht es dann NICHT darum, mittels maßlos überteuerter Steckdosenleisten extrem niederohmige und gefilterte Erdverbindungen herzustellen, sondern es geht DARUM das EIGENTLICHE Masseschleifenproblem ZU BESEITIGEN!

GENAUSO verhält es sich bei den Cinch-Verbindungen.
Wenn zwei unterschiedliche Geräte aufgrund technischer Inkompatibiliäten "nicht zueinander finden wollen", so ist es doch völlig unsinnig, mittels "spezieller" Kabel(!) zu versuchen, diese technischen Unzulänglichkeiten zu beseitigen!
Vereinfacht gesagt:
Wenn ich in einem Signalweg z.B. einen Kondensator gegen Masse benötigen würde, so gehe ich doch nicht her, und versuche, mittels eines DÜNNEN KABELS einen Kondensator herzustellen, sondern ich nehme einfach einen RICHTIGEN Kondensator, und baue ihn DORT in das Gerät ein, wo er erforderlich ist.
EIN KABEL IST (im NF-Bereich) KEIN ELEKTRONISCHES BAUELEMENT, sondern:
Einfach Zwei oder Drei Drähte, UND FERTIG.
Anders formuliert: Ein gutes herkömmliches industrielles Kabel, Voodoo- und Esoterikfrei.


Verzweifelte Grüße:D
von
Christian Böckle

PS.: Hallo pelmazo!!!
pelmazo
Hat sich gelöscht
#53 erstellt: 09. Okt 2005, 23:11

Justfun schrieb:
Mag jetzt aber nichts mehr zu dem Thema schreiben, das bringt nichts, vor zwei Tagen noch hätte man mich in eine eiserne Jungfrau stecken können, ich wäre dabei geblieben---Kabel haben keinen Einfluss auf den Klang.


Das kann ich jetzt irgendwie nicht ernst nehmen, sorry.

Du bist ein E-Techniker und wirfst das Vertrauen in Deine eigene Wissenschaft bei der ersten Gelegenheit über Bord?

Du ignorierst die Beiträge von Denjenigen hier, die anscheinend tatsächlich an Erkenntnisfortschritt interessiert sind, und nimmst die etwas negativeren Beiträge zum Anlaß, dich verschnupft zurückzuziehen?

Du glaubst jeder von uns müßte nur mal die Kabel an seiner Anlage umstecken und schon hört er die gleichen Unterschiede wie Du? Du glaubst Die Leute die nicht einer Meinung mit Dir sind würden das nicht tun oder hätten das nicht getan?

Du meinst, man würde auf Deine Geschichte hin sofort seine Meinung ändern, besonders wenn sie ebenfalls auf eigener Erfahrung beruht?

Ich frage mich schon was Du eigentlich erwartet hast. Eins scheint jedenfalls klar zu sein: Du hast nicht das geringste Interesse, herauszufinden, was wirklich hinter Deiner Beobachtung steckt. Schon Deine Herangehensweise zeigt das deutlich.
Justfun
Inventar
#54 erstellt: 09. Okt 2005, 23:14
Hi Beat,
das war mit den schlechten Kabeln, kannst Du Dir so in etwa eine Vorstellung machen wie das Ganze jetzt mit guten Kabeln klingt
Weiß nicht was Du für eine Hardware hast, aber wenn Du das hörst, besteht eine sehr hohe Wahrscheinlichkeit, dass Du sehr sehr gefrustet sein wirst.
Gruß
Manfred
speedhinrich
Inventar
#55 erstellt: 09. Okt 2005, 23:16
Hallo Manfred,
meine Worte waren übrigens nicht ironisch gemeint. Ich persönlich habe grosse Schwierigkeiten, kleine Unterschiede herauszuhören, wenn nicht zack-zack-zack hin-und hergeschaltet werden kann.
Ausnahme ist mein "Lieblings" Lautsprecherkabel "Blue Rocket", das dem Klang IMHO eine eisige Note überzieht.
Ich wohne eine halbe Stunde (100 KM) von FFM. Schreibe eine PM;)
xuser
Stammgast
#56 erstellt: 09. Okt 2005, 23:24
Hallo Manfred

An meiner alten Anlage (siehe mein Profil) verwende ich audiophile Kabel, an der neuen professionelle Studio-Mikrophon-Kabel. Die Suche nach dem optimalen Kabel ist mir also durchaus vertraut.

IMHO solltest Du noch den nächsten logischen Schritt erwägen, und die Innenverkabelung Deines Verstärkers, welche einen sehr guten, jedoch standardmässigen Eindruck macht, durch etwas Audiophiles ersetzen.

Gruss Beat


[Beitrag von xuser am 09. Okt 2005, 23:30 bearbeitet]
mosley2
Stammgast
#57 erstellt: 09. Okt 2005, 23:35

Kawa schrieb:
Könnt ihr nicht mal aufhören, für jedes und alles einen Beweis zu fordern? Das ist ja schon krankhaft!



das wäre vielleicht krankhaft, wenn es solche beweise bereits geben würde und man trotzdem weiterhin beweise fordern würde. fakt ist aber das gegenteil: es gibt keinen einzigen beweis. in all den jahren hat niemand jemals einen einzigen beweis in form eines klangbeispiels erbringen können. krankhaft ist, wie sich die kabeljünger allesamt immer sofort aus dem staub machen, sobald man nach einer dokumentation des ach so gigantischen klangunterschieds fragt.

dabei wäre das, überleg mal, so einfach! bekannte CD einlegen, cinchkabel eins, aufnehmen. cinchkabel zwei, die frau gemahlin wackelt schon auf dem sitz weil sie nun endlich nachvollziehen kann, was der gitarrist spielt und weil es klingt als hätte man gar andere lautsprecher aufgebaut, man drückt wieder aufnahme, fertig. scheissklang A und superklang B, praktisch hintereinander auf CD aufgenommen. so einfach lassen sich klangunterschiede dieser grössenordnung dokumentieren. fachmagazine (damit meine ich tatsächliche fachmagazine aus dem studiobereich) sind voll mit solchen klangvergleichen.

überhaupt kein aufwand. hat aber in jahren niemand hingekriegt. und justfun wirds auch nicht hinkriegen, lieber arbeitet er bereits am beleidigten rückzug. dass er mit 2 knopfdrücken eine sensation dokumentieren könnte, die die physik auf den kopf stellt? lässt ihn kalt. so sindse, die elektrotechniker.



[Beitrag von mosley2 am 09. Okt 2005, 23:39 bearbeitet]
Justfun
Inventar
#58 erstellt: 09. Okt 2005, 23:42
Hi Beat,
das mache ich, nicht die Verkabelung aber die Koppel C's werde ich gegen Mundorf mit Glimmer Bypass tauschen.
Die Kabel mögen zwar nicht so aussehen, sind aber Teflonlitzen nach Mil Spec.
Das ist allerdings mehr Zufall gewesen, bin da aber jetzt sehr froh darüber.
Was den Amp angeht, so perplex wie ich wegen der Kabel war, so erstaunt war der HiFi "Händler" über den Amp.
Habe, by the way, schon Angebote für den Amp im High End Bereich bekommen.
Leider fehlt mir die Zeit für einen Nachbau.
Gruß
Manfred
kalia
Inventar
#59 erstellt: 09. Okt 2005, 23:44
Hallo Mosley

Justfun hat eine Summe von Änderungen aufgezählt.
Um diese Summe aufzuzeichen müsste er eine Aufnahme über alles machen...also ich hab hier nicht rein zufällig das passende Equipment dazu rumstehen, kommt beim gemeinen Konsumenten auch schätzungsweise eher selten vor...;)

Gruss
Lia
xuser
Stammgast
#60 erstellt: 09. Okt 2005, 23:54
Hallo Manfred

Vielen Dank für Deine Erläuterungen.

Gruss Beat
Ch_Event
Hat sich gelöscht
#61 erstellt: 09. Okt 2005, 23:57
Hallo Uwe Mettmann,

du warst doch gar nicht gemeint. Dein Posting war doch überaus freundlich.

Schau dir den gesamten Thread an. Ich kann da prima verstehen, daß Manfred auf weitere Kontakte verzichten kann.

Warum wirfst du mir meine Wahrheit vor? Sind meine Erkenntnisse, die ich für mich getroffen habe etwa falsch?

Grüße vom Charly
speedhinrich
Inventar
#62 erstellt: 10. Okt 2005, 00:02
@Mosley:
grundsätzlich finde ich Deinen Ansatz gut, sehr gut sogar.
(Ungleich besser als das übliche Realo-Ge...) 2 "Kandidaten" hintereinander aufzeichnen. Kann vervielfältigt und jedermann zugänglich gemacht werden. Kannst Du aber mit vertretbarem Aufwand nur mit NF- oder Digitalleitern machen. Bei Lautsprecherkablen müsstest Du ja Mikrofone bemühen. Hat ja eine Zeitung (STP oder ST) gemacht: Mikrofonaufzeichnungen derselben Kette mit unterschiedlichen Endverstärkern und - später- mit unterschiedlichen Racks:D Habe die CDs, aber mangels Vertrauen in meine Ohren nie gehört;) Ist aber für uns Normalos ohne Studiotechnik ohnehin schwer nachzumachen;)
Uwe_Mettmann
Inventar
#63 erstellt: 10. Okt 2005, 00:26

Ch_Event schrieb:
du warst doch gar nicht gemeint. Dein Posting war doch überaus freundlich.

Hallo Charly,
nun, dann ist ja alles klar, Thema für mich erledigt.

Weil Justfun wohl nicht auf meinen Vorschlag eingehen wird, und wohl auch die Unterschiede nicht aufzeichnen wird, wird der Thread für mich wahrscheinlich keine neuen Erkenntnisse bringen. Daher werde ich noch mitlesen, aber mich wohl nicht weiter an den Thread beteiligen.


Warum wirfst du mir meine Wahrheit vor? Sind meine Erkenntnisse, die ich für mich getroffen habe etwa falsch?

Deine Wahrheiten/Meinungen werfe ich Dir nicht vor, denn ein offenes Forum macht es doch gerade aus, dass jeder seine Meinung posten kann. Mit einigen stimme ich sogar überein. Ich habe nur ein Problem wenn.... ach das habe ich ja schon in meinem letzten Posting geschrieben.

Viele Grüße

Uwe
mosley2
Stammgast
#64 erstellt: 10. Okt 2005, 01:06
@lia:

ich habe justfun nirgendwo gebeten, sämtliche seiner änderungen klanglich zu dokumentieren. ich habe ausdrücklich nur um die dokumentation der ausgewechselten cinchkabel gebeten, die immerhin seine fachkundige ehefrau vermuten liessen, die lautsprecher wären gewechselt worden.

zur dokumentation dieses kabeltauschs reicht ein cd-recorder oder ein computer mit soundkarte ausserhalb der onboard- und spielzeug-klasse. eins von beiden findet sich in fast jedem hifihaushalt.

ich hab sogar die vorgehensweise punkt für punkt beschrieben. dass du das trotzdem als forderung nach einer kompletten dokumentation aller komponenten missverstehst ist m.m.n. tendenziös und da drängt sich der verdacht auf, dass bewusst missverstanden wird, damit man die forderung als vermessen und aufwändig darstellen kann. das ist aber, wie du siehst, nicht der fall.



@speedhinrich:

dies ist nicht "mein" ansatz, sondern die ganz normale vorgehensweise, mit der jeder tontechniker vorgeht, das hab ja nun nicht ich erfunden. ein tontechniker steht anders als der übliche hifihobbyist nahezu täglich vor einem derartigen klangvergleich. welches mikro passt besser zur stimme? welcher kompressor passt besser zur snaredrum? welche eq-einstellung gibt der gitarre den knackigeren biss?

all diese vergleiche macht man selbstverständlich nach dem prinzip "zeichne beides auf, hörs im direktvergleich und entscheide dann". und genauso liessen sich natürlich dann auch unterschiede zwischen verschiedenen NF-kabeln aufzeichnen. auch dich weise ich gerne nochmal drauf hin, dass ich nur um diesen vergleich gebeten habe.

ich habe solche vergleiche ja selber übrigens oft genug gemacht, bei mir ist das ja teil des berufs. wenn man sowieso täglich signal A und signal B vergleicht, dann kann man sich auch immer mal wieder den einen oder anderen kabelvergleich rauslassen. ich weiss schon, warum justfun und der gesamte rest der voodoowelt nichtmal cinchkabelklang klanglich dokumentiert.

und das beleidigte getue und das bewusste missverstehen (ich habe klipp und klar nur vom cinchkabel gesprochen, trotzdem missverstehen zufällig alle kabelfans die forderung) ist letztenendes nur ein peinlich durchschaubares manöver für den geordneten rückzug. die bitte um klangliche dokumentation ist ja keine polemik. früher habe ich diese bitte auch ohne polemik gestellt. da die erfahrung aber lehrt, dass man sorum oder sorum niemals ein klangbeispiel bekommen wird, lasse ich mir heute die polemik zumindest teilweise schon im voraus raus. bin auch nur ein mensch


@ charlie:

ich freue mich übrigens, dass du im nachhinein verständnis für den wunsch nach anonymität äusserst. das ist doch mal was.
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