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Kabelklang - Der Beweis!

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Hubert789
Inventar
#1 erstellt: 27. Sep 2005, 12:14
Hallo ihr unermüdlichen Kabelklanghörer und -negierer,

es ist geschafft! Der Beweis ist da!

Der Kabelklang existiert. Und so sieht der Beweis aus:


Die klangliche Bedeutung von Lautsprecherkabeln,
- Mythos oder Wirklichkeit?


Aus der Praxis wissen wir, dass Lautsprecherkabel einen teilweise drastischen Einfluss auf die Klangqualität haben können. Das steht in krassem Gegensatz zu Aussagen von Autoritäten, dass ein schlichtes 2x1,5 qmm PVC isoliertes Kabel bereits keine klanglichen Auswirkungen hat. Den subjektiven Eindrücken stand bisher keine schlüssige messtechnische Analyse zur Seite.

Nach 2-jährigen Forschungen ist es SONICS nun mit Hilfe des Messsystems Praxis2 von Liberty Instruments gelungen, eindeutige Unterschiede messtechnisch nachzuweisen. Dazu verwendeten wir zwei Methoden:

1. Am Eingang des Kabels wird ein logarithmischer Sinus (Chirp) eingespeist und die Transferfunktion (Frequenzgang und Phase) aufgenommen. Dabei sind Verstärker und Lautsprecher angeschlossen damit ihre Ausgangs und Eingangsimpedanzen mit in die Messung eingehen. Die gleiche Messung wird am Ende des Kabels durchgeführt. Nun werden beide Messungen dividiert um den Einfluss des Kabels zu Isolieren.



Bild 1, Gegenüberstellung von Lautsprecherkabeln

Aus den Diagrammen (Bild 1) kann man eindeutig die tonale Balance erkennen. Das beste Ergebnis liefert das erste Kabel von oben. Es ist niederinduktiv und niederohmig. Die Lautstärkeschwankungen bleiben unter 0,05dB. Das unterste Kabel ist ein zum Vergleich herangezogenes 2x1,5 qmm Kabel mit PVC Isolation. Es zeigt einen höheren Verlust und bedingt durch die Induktivität einen Hochtonabfall. Das Kabel klingt dumpf, undynamisch und unsauber.



Bild 2, Fehlsignale von LS-Kabeln

2. Am Eingang wird Musik eingespeist und aufgezeichnet. Die gleiche Aufzeichnung wird am Ende des Kabels durchgeführt. Anschließend werden in einem mathematischen Prozess Eingang und Ausgang von einander abgezogen. Das Ergebnis entspricht der im Kabel verloren gegangenen Information und kann abgehört und analysiert werden. Das Fehlsignal im unteren Kabel entspricht 0,8%. Das obere Kabel (2x1,5 qmm PVC) verliert 3,7% der Information. Das ist nach unserer Auffassung nicht unerheblich.

Zur Innenverdrahtung unserer Lautsprecher verwenden wir ein niederinduktives und niederohmiges Kabel, welches durch die gute Polyäthylen-Isolation den Verstärker nicht ungebührlich belastet.Der Aufbau besteht aus 4x4 parallel verlaufenden Strängen Solid Core mit einem Durchmesser von 0,4mm. Dadurch wird dem Skineffekt vorgebeugt und die Induktivität weiter gesenkt.

Es existieren noch weitere subtile Effekte in Kabeln wie Mikrophonie und Geräuschmodulation, die wir der Übersichtlichkeit halber hier nicht beschrieben haben. Sie können jedoch sicher sein, dass Ihre SONICS Innenverkabelung höchsten Ansprüchen genügt. Wir raten dringend von einer Modifikation ab. Die Garantie könnte sonst unter diesen Umständen nicht geleistet werden.

Liberty Instruments Praxis wird von uns für 1200,-€ incl. MwSt. vertrieben.


So. Und zu finden ist das Ganze hier: http://www.sonicsonline.de/German/Ger_Technik_LS_Kabel.htm

Da dürfen ja wohl alle Kabelklanghörer zum Triumphgeheul ansetzen, gelle?

Und die Anderen: nehmt's gelassen und legt die Holzohren an.

Beste Grüße
Hubert
detegg
Administrator
#2 erstellt: 27. Sep 2005, 12:55
Hallo Hubert,

das Ganze haben wir schon mal "diskutiert" --> http://www.hifi-foru...=787&back=&sort=&z=1

Da dürfen ja wohl alle Kabelklanghörer zum Triumphgeheul ansetzen, gelle?

... sie schlichen eher gequält schluchzend von dannen!

Gruß
Detlef
Hubert789
Inventar
#3 erstellt: 27. Sep 2005, 13:56
Hej Detlef,

wie schade. War mir völlig entgangen. Da muss ich ja mal schleunigst nachlesen, welch konstruktiven Gang die Diskussion da genommen hat.

Beste Grüße
Hubert
HinzKunz
Inventar
#4 erstellt: 27. Sep 2005, 19:52
Hallo,

da das Thema (wie bereits erwähnt) schon durchgekaut wurde, ist der hier zu.

mfg
Martin
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