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Beweis, daß Voodoo Stumpfsinn ist

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Autor
Beitrag
kater71
Schaut ab und zu mal vorbei
#1 erstellt: 29. Sep 2013, 12:05
Ich verfolge dieses Forum schon recht lange passiv und habe eine wenn auch zimlich aufwendige Idee
wie man zumindest die Argumente der -Goldohrenfraktion- im bezug auf Basen,gerätefüssen abenteuerlichste und teure Rackkonsatruktionern ect . ein für alle mal als stumpfsinn aus der welt schaffen kann.

zuerst die gern verwendeteten aussagen:

in meinen hörraum herrschen luftschall,körperschall,vibrationen und was weiss der teuifel noch alles

seit dem ich gummi,sorbothan,kork,granit,bleiblättchen,holz oder .............(beliebiges material hier einfügen) drunter ,drauf,daneben lege nahm die räumlichkeit zu,die bühne wurde breiter, es war wie wenn ein vorhang weggezogen wurde , meine frau hörts doch auch .....................


da ich nun der annahme sein muss das ohne die bösen vibrationen die anlage besser ja gar total anders/perfekt/ wie vom andren stern klingt

hier der versuchsaufbau ^^

lautsprecher im höhrzimmer,perfekt aufgestellt eingemessen ect, gute akustische umgebuing ect.


aber ! verstärker,cd spieler und was auch immer sonst noch in einen anderen raum .

ergo keine bösen vibrationen können in die komponenten eindringen und somit die perfekte aufstellung ^^

einziges problem bei dem test dürfte sein die lautsprecherverkabelung müsste entweder sehr lang sein oder direkt durch wand gehen , in diesen fällen wird vermutlich dann nur noch über kabelklang diskutiert aber das kennt man ja ;-)

Was sagt Ihr ? Was Sagen die Goldohren zu dieser these

ergebnis mal schon vorweggenommen es ändert garnichts weil nun mal geräte klingen wie sie klingen und aufstellung ausser fürs auge piepegal ist, analoge geräte wie Plattenspieler natürlich ausgenommen denn einzig und allein hier macht entkoppeln ect wahrscheinlich sinn .


Lg Grüsse an alle
Alex


[Beitrag von kater71 am 29. Sep 2013, 12:07 bearbeitet]
Sniedelwoods
Stammgast
#2 erstellt: 29. Sep 2013, 12:15
Der Mensch glaubt immer das was er glauben will oder glauben gemacht wird...
Ich habe z.B. auch meine eigene Meinung und ignoriere dieses Voodoo geschwaller vollkommen, genause wie ich es mit leuten mache die bei mir Klingeln und vom jüngsten Gericht/Jesus/Errettung reden.
Egal wie oft du es den Leuten beweist, vorführst oder versuchst ihnen ihre Spielerei madig zu machen wird dir das Gleiche passieren, du wirst entweder Ignoriert oder das Thema wird zu Tode debattiert (Siehe den berühmten "In welchem Maße gibt es Verstärkerklang" Thread).
Manch (Subjektiv) hörbares lässt sich nicht messen, Viel Messbares ist nicht Hörbar.
Lass den Goldohren ihr Spielzeug, zumindest kurbeln sie die Wirtschaft an...

Gruß


[Beitrag von Sniedelwoods am 29. Sep 2013, 12:15 bearbeitet]
_ES_
Administrator
#3 erstellt: 30. Sep 2013, 00:23

Der Mensch glaubt immer das was er glauben will oder glauben gemacht wird...


Hehe....wer mit sowas um die Ecke kommt, kann sich das Aufregen um die Goldohren aber mal komplett sparen- es sei denn, er zählt sich nicht selbst zu den Menschen..
ZeeeM
Inventar
#4 erstellt: 30. Sep 2013, 00:30
daimler_freak
Stammgast
#5 erstellt: 04. Okt 2013, 10:10
Bei Voodoo geht es doch nicht um Sinn und Unsinn...
Ich sehe das so:
Das ist ein bisschen wie beim teuren Auto, der goldenen Uhr oder anderen "Luxusgütern":

Die erste Käufergruppe kauft es sich einfach, weil sie das Geld dafür hat und ansonsten gar nicht weiter drüber nachdenkt.
Die zweite Käufergruppe kauft sich solche Sachen, weil sie gerne so wäre wie die Leute aus der ersten Gruppe.
Die dritte Käufergruppe kauft sich sowas, weil sie davon ausgeht, dass "Qualität auch was kosten muss".

Und dann gibt es natürlich auch noch Leute, die diese Sachen wirklich schön finden und lange drauf sparen.

Und egal in welcher Gruppe sich jemand befindet: der eine oder andere "muss" den Kauf später erklären und rechtfertigen.
Mindestens die Ehefrau will wissen, warum da schon wieder eine neue Karre in der Garage steht oder ob es wirklich schon wieder ein neuer Fernesher sein muss.
Beim Fernseher oder einem Auto ist das vielleicht noch relativ leicht zu erklären....aber bei Kabeln und "Untersetzern" wird es wirklich schwer.......
Was passiert also?
Das Goldohr argumentiert sooo überzeugend als ginge es um sein Leben.
Die holde Gattin verinnerlicht diese sehr überzeugende Argumentationskette und gibt sie beim nächsten Kaffeekränzchen zum besten.
Und was passiert als nächstes?
Klar: es spricht sich rum.....und schon kaufen sich die Ehemänner der anderen Kaffeekränzchenteilnehmerinnen auch das Zeug,
Und egal wie es klingt oder aussieht: Es war teuer...also MUSS es gut sein!

Ich denke so oder so ähnlich läuft das.....


Ich oute mich hier mal:
- meine Chinchkabel sind alle sehr dick und von Oehlbach,
- meine Netzkabel sind alle "Lapp Oehlflexkabel" mit wirklich "fetten" Steckern
- meine Toslinkkabel sind ebenfalls von Oehlbach
- und natürlich gilt dies auch für die LS-Kabel, sämtliche Stecker (Banane, Chinch usw.), HDMI-Kabel.....usw. usw.
Aber:
Ich habe das nicht, weil ich glaube, dass es besser klingt.
Ich habe das, weil es einfach geil aussieht!
Punkt.
Und da meine Anlage so steht, dass man die Kabel sieht, finde ich das auch absolut ok.
Pigpreast
Inventar
#6 erstellt: 16. Okt 2013, 12:02
Letztlich ist das mit HiFi-Voodo genau so wie mit Homöopathie oder diversen anderen alternativen Heilmethoden: Die Wirksamkeit lässt sich mit wissenschaftlichen Methoden (Blindtests) nicht beweisen, es wird mit Theorien begründet, die dem Laien auf den ersten Blick plausibel erscheinen, aber bei genauerer Kenntnis der Materie völlig unsinnig sind, und es gibt immer wieder Menschen, die Stein und Bein schwören: "Bei mir wirkt es aber!"

Als Arzt habe ich zu Homöopathie und den erwähnten anderen alternativen Heilmethoden folgende Einstellung: Ich persönlich glaube nicht an die primäre Wirksamkeit, würde aber einem Patienten den Glauben daran niemals ausreden wollen. So sehe ich es auch mit Voodo.

Zwei Unterschiede gibt es indes:

1.) Im Gesundheitswesen werden die Kosten des Einzelenen großteils von der Allgemeinheit getragen. Da fordere ich, dass in den Leistungskatalog der Krankenkassen auch nur Dinge aufgenommen werden, für die sich eine allgemeine Wirksamkeit nachweisen lässt. Wenn ein Patient meint, etwas anderes würde ihm helfen, dann soll er eben selber dafür aufkommen. Bei HiFi ist das ohnehin der Fall, so dass da sowieso jeder tun und lassen soll, was er will.

2.) Im Gegensatz zur Medizin habe ich im HiFi-Bereich noch nie wirklichen Kontakt zu Voodoo-Jüngern und ihren Anlagen gehabt, und da würde mich ein vergleichendes Testhören (ganz unwissenschaftlich) zwischen Voodoo-freien und Voodoo-getunten Anlagen persönlich schon mal interessieren.

Gruß

Pigpreast
8erberg
Inventar
#7 erstellt: 16. Okt 2013, 17:23
Hallo,

Du Glücklicher.

Auf Hifi-Messen waren diese bunten Vögel vor Jahren (ich erinnere mich an die 80ers) ja mal ganz lustig, aber Inzwischen mach ich einen Riesenbogen um jeden Stand, an dem armdicke Kabel zur Box gehen...

Mag der Lautsprecher noch so interessant aussehen und klingen - nein Danke.

Peter
Jakob1863
Gesperrt
#8 erstellt: 16. Okt 2013, 18:13

Pigpreast (Beitrag #6) schrieb:
Letztlich ist das mit HiFi-Voodo genau so wie mit Homöopathie oder diversen anderen alternativen Heilmethoden: Die Wirksamkeit lässt sich mit wissenschaftlichen Methoden (Blindtests) nicht beweisen, es wird mit Theorien begründet, die dem Laien auf den ersten Blick plausibel erscheinen, aber bei genauerer Kenntnis der Materie völlig unsinnig sind, und es gibt immer wieder Menschen, die Stein und Bein schwören: "Bei mir wirkt es aber!"


Ich würde an der Stelle schon widersprechen, weil die Trennlinie zwischen "Voodoo und Nichtvoodoo" keineswegs so scharf ausfällt.

Es gibt "umstrittene" Dinge im Hifi-Bereich, die sich ebenfalls in verblindeten, kontrollierten Experimenten bestätigen lassen, aber es werden leider deutlich mehr "Blindtestexperimente" in diesem Bereich durchgeführt, die den akzeptierten Standards nicht entsprechen.

Der wissenschaftliche, strikt reglementierte Rahmen, innerhalb dessen sich im medizinischen Bereich Studien bewegen, fehlt bei "Voodoo-Tests" sehr häufig, vermutlich hauptsächlich deshalb, weil die handelnden Personen überhaupt nicht einsehen, sich mit den Grundlagen analytischer Sensorik auseinanderzusetzen.
Nachtrag: Gemeint ist der Rahmen abseits der aus ethischen Gründen gebotenen Verhaltensregeln.

Ein Zitat beleuchtet das:


Almost everyone listens to sound most of the time, so there is often
an opinion that the evaluation of audio quality must be a trivial matter.
This frequently leads to a serious underestimation of the magnitude of
the task associated with formal evaluations of audio quality, which can
lead to compromised evaluations and consequently the poor quality
of results. Such a lack of good scientific practise is further emphasised
when results are reported in journals or at international conferences
and leads to a spread of scientific darkness instead of light.


Quelle:
Søren Bech, Nick Zacharov.: Perceptual audio evaluation : theory, method and application. JohnWiley & Sons Ltd,2006.

Allerdings kann mE man auch im Medizinsektor erkennen, daß häufig erst einige Jahre und Metastudien weiter sich herausstellt, wie gut es um die hilfreiche Wirkung der Mittel wirklich bestellt ist.

Gruß

P.S. Der Vergleich vor und nach einer "Voodoo-Behandlung" bei ein und derselben Anlage kann sehr interessant sein, insbesondere dann, wenn der "behandelnde" gut hören kann.


[Beitrag von Jakob1863 am 16. Okt 2013, 19:27 bearbeitet]
8erberg
Inventar
#9 erstellt: 16. Okt 2013, 18:36
Hallo,

geht in Ordnung, sowieso, genau....

Peter
Pigpreast
Inventar
#10 erstellt: 16. Okt 2013, 21:04
Aha, ein Rodgau-Kenner...
Mimi001
Hat sich gelöscht
#11 erstellt: 16. Okt 2013, 21:24

Jakob schrieb:
Allerdings kann mE man auch im Medizinsektor erkennen, daß häufig erst einige Jahre und Metastudien weiter sich herausstellt, wie gut es um die hilfreiche Wirkung der Mittel wirklich bestellt ist.
[...]
P.S. Der Vergleich vor und nach einer "Voodoo-Behandlung" bei ein und derselben Anlage kann sehr interessant sein, insbesondere dann, wenn der "behandelnde" gut hören kann.

Du vergleichst ernsthaft den Bereich der Medizin, welcher sich mit einem über die Maßen komplizierten bio-chemischen Regelwerk, also dem Menschen, beschäftigt doch nicht ernsthaft mit trivialen Dingen wie Audio-Elektronik?
Der eine Bereich, Medizin, ist immer noch nicht vollständig erfasst, es wird immer noch ausgiebigst Grundlagenforschung betrieben.
Der andere Bereich kann das von sich wohl kaum behaupten.
Übertragen auf Audiosignale, genauer Musik, bedeutet dies:
Das Signal, -übertragung und die Quelle sind hinlänglich bekannt und stellen keine Geheimnisse dar. Der Empfänger ( Mensch) hingegen ist immer noch eine black-box (salopp gesprochen)



[Beitrag von Mimi001 am 16. Okt 2013, 21:43 bearbeitet]
ZeeeM
Inventar
#12 erstellt: 16. Okt 2013, 21:33
Er meint vermutlich, das der Bereich zwischen Trommelfell und Bewusstwerdung noch viel komplexer ist und scheinbar in einer Messung für irrelevant gehaltene Einflüsse unter entsprechende Bedingungen eine Bedeutung erlangen, die so nicht einfach zugänglich sind. Pegelabweichungen im MillidB-Bereich, Störungen 120dB unter dem Nutzsignal, Phasenverschiebungen kleiner 1 Grad. Er meint, wer das verneint, der glaubt blind und unreflektiert an die Nichthörbarkeit und an die Unfehlbarkeit der zugrunde liegenden Experimente. Die Aussage, ein hinreichend dem Glauben entsprechend dimensioniertes Lautsprecherkabel hat keinen nennenswerten Klangeinfluss, ist nicht bewiesen, sondern nur geglaubt.


[Beitrag von ZeeeM am 16. Okt 2013, 21:58 bearbeitet]
Pigpreast
Inventar
#13 erstellt: 16. Okt 2013, 21:54
Ach wie schön, dass sich auch diese Voodoo-Diskussion so zu entwickeln scheint, wie ich das erwarte. Auf manche Dinge ist eben doch noch Verlass....


[Beitrag von Pigpreast am 16. Okt 2013, 21:54 bearbeitet]
daimler_freak
Stammgast
#14 erstellt: 17. Okt 2013, 10:38
Voodoo hin oder her:
Das hier sieht doch wohl besser aus als die -möglicherweise gleich klingenden- Beipackstrippen!

Kabel6

Kabel7

Kabel3

Kabel4
8erberg
Inventar
#15 erstellt: 17. Okt 2013, 10:45
Hallo,

wer es mag - bitte sehr. Schönheit liegt im Auge des Betrachters.

Wer die Kohle dafür hat - bitte sehr. Es ist keinem verboten Spaß an seinem Hobby zu haben und ich wäre der letzte der was dagegen sagen würde.

Nur kann das die Physik nicht auf den Kopf stellen.

Und nur eins - nur für den Fall der Fälle: Hauptsache die Netzkabel sind nach VDE..., Versicherungen können so spaßbefreit sein im Leistungsfall.

Peter
daimler_freak
Stammgast
#16 erstellt: 17. Okt 2013, 10:52

8erberg (Beitrag #15) schrieb:

wer es mag - bitte sehr. Schönheit liegt im Auge des Betrachters.
Wer die Kohle dafür hat - bitte sehr. Es ist keinem verboten Spaß an seinem Hobby zu haben und ich wäre der letzte der was dagegen sagen würde.
Nur kann das die Physik nicht auf den Kopf stellen.


-> ich glaube, hier ist es unstrittig, dass rot/weiße Plastikstecker mit schwarzen Klingelstippen im Verhältnis schei*e aussehen, unabhängig über welches Auge und welchen Betrachter wir sprechen... ;-)

-> sooo teuer ist das gar nicht. Man muss ja nicht alles auf einmal kaufen. Und die Netzkabel sind selbst konfektioniert

-> ich war zwar in Physik nicht der Beste aber dass man sie nicht auf den Kopf stellen kann weiß ich auch.
Drum sage ich ja auch nicht, dass das jetzt besser klingt sondern nur, dass es besser aussieht ;-)

Wenn ein Mann seiner Frau die Hupen machen lässt, dann erwartet er auch nicht, dass sie hinterher klüger ist....
hifi_angel
Inventar
#17 erstellt: 17. Okt 2013, 12:39
Nun über Geschmack kann man streiten. Und ich finde, das sieht kein bisschen besser aus. Alleine die Proportionen (Strom-Stecker/Kabel) stimmen nicht.
Design folgt immer der Funktion, das ist mein Grundsatz Und wer solche "Klötze" schön findet, zeigt doch deutlich, dass er von der Technik keine Ahnung hat. Mir wäre das peinlich.
Tja, was früher der Opel Manta war ist heute die HiFi-Anlage.
.


[Beitrag von hifi_angel am 17. Okt 2013, 12:43 bearbeitet]
Sniedelwoods
Stammgast
#18 erstellt: 17. Okt 2013, 12:45
Wenn ich bedenke was für Geräte oder Lautsprecher man sich für den Preis dieser Strippen zulegen könnte wird mir ganz anders
Aber stimmt schon, wenns man nicht aufs Geld schauen muss und derjenige Optisch damit zufrieden ist, ist doch alles in Butter.
mm57
Stammgast
#19 erstellt: 17. Okt 2013, 13:02
Jedes schwarze Beipacknetzkabel ist schöner als dieses wuchtige steife Netzkabel.

LG
C-tecx
Stammgast
#20 erstellt: 17. Okt 2013, 13:07

Pigpreast (Beitrag #13) schrieb:
Ach wie schön, dass sich auch diese Voodoo-Diskussion so zu entwickeln scheint, wie ich das erwarte. Auf manche Dinge ist eben doch noch Verlass....


Das gleiche habe ich auch schon gedacht. Und spätestens als sich Jakob zu Wort gemeldet hat war die Sache für mich klar... ES ENDET WIE IMMER!
daimler_freak
Stammgast
#21 erstellt: 17. Okt 2013, 13:11

hifi_angel (Beitrag #17) schrieb:
Nun über Geschmack kann man streiten. Und ich finde, das sieht kein bisschen besser aus. Alleine de Proportionen (Strom-Stecker/Kabel) stimmen nicht.
Design folgt immer der Funktion, das ist mein Grundsatz Und wer solche "Klötze" schön findet, zeigt doch deutlich, dass er von der Technik keine Ahnung hat. Mir wäre das peinlich.
Tja, was früher der Opel Manta war ist heute die HiFi-Anlage.
.


Ich hatte nie das "Vergnügen" einen Manta zu fahren.
Zu Zeiten als der Manta "in" war, fuhr ich einen Saab900
Bei Saab gab's übrigens einen schönen Prospekt mit dem Namen "Form und Funktion".
Dass die Form keineswegs immer der Funktion folgt sondern dies häufig andersherum ist oder es praktisch gar keinen Zusammenhang zwischen beidem gibt sieht man leider viel zu häufig.
Dass der Stecker für einen C7-Anschluss sicher nicht zu klein ist, dem würde ich folgen.
Das ist auch nur das Ergebnis meines Komplettierungs-Wahns.
Diese Stecker sieht man auch nicht.

Alles andere finde ICH aber durchaus ansehnlicher als es eine Standart schwarz/rot-Klingestrippen-Verkabelung gewesen wäre.

Aber sicher hast Du Recht.
Immerhin gibt es ja auch Leute die Dacia fahren und das gut finden.

Den Zusammenhang zwischen der Größe der Stecker und dem "nicht Ahnung haben" von Technik kannst Du mir ja mal in Ruher erklären wenn Du willst. Oder eben auch nicht.
Ich wiederhole mich gerne:
Mir ging es nicht um eine Klangverbesserung sondern darum, dass es MEINER Meinung nach besser aussieht als Plaste und Elaste.
Aber ICH fahre ja auch keinen Dacia. Und deshalb ist MIR das auch nicht peinlich.

Und ich wüßte auch nicht warum mir das peinlich sein sollte.
Dies würde einerseits voraussetzen, dass mich die Meinung anderer interessiert und andererseits, dass ich dies für andere gemacht habe.
Beides ist aber nicht der Fall.
ICH finde diese Verkabelung schöner und ICH freue mich daran.
So einfach ist das.
Und da das hier ein Hifi-Forum ist, ging ich davon aus, dass es hier Leute gibt, die für diese Art "Macke" ein wenig Begeisterung mitbringen.
Das war offenbar falsch gedacht.
ZeeeM
Inventar
#22 erstellt: 17. Okt 2013, 13:24

daimler_freak (Beitrag #21) schrieb:

Und da das hier ein Hifi-Forum ist, ging ich davon aus, dass es hier Leute gibt, die für diese Art "Macke" ein wenig Begeisterung mitbringen.
Das war offenbar falsch gedacht. :cut


Mit High Fidelity hat Anlagenschmuck auch wenig zu tun und du wirst kaum Jemand finden der was dagegen hat, die Anlage aufzuhübschen. Nur wenn wenn es an die technischen Begründungen geht, dann gibt es Gegenwind.
hifi_angel
Inventar
#23 erstellt: 17. Okt 2013, 13:26

Pigpreast (Beitrag #6) schrieb:
Letztlich ist das mit HiFi-Voodo genau so wie mit Homöopathie oder diversen anderen alternativen Heilmethoden: Die Wirksamkeit lässt sich mit wissenschaftlichen Methoden (Blindtests) nicht beweisen, es wird mit Theorien begründet, die dem Laien auf den ersten Blick plausibel erscheinen, aber bei genauerer Kenntnis der Materie völlig unsinnig sind, und es gibt immer wieder Menschen, die Stein und Bein schwören: "Bei mir wirkt es aber!"

Als Arzt habe ich zu Homöopathie und den erwähnten anderen alternativen Heilmethoden folgende Einstellung: Ich persönlich glaube nicht an die primäre Wirksamkeit, würde aber einem Patienten den Glauben daran niemals ausreden wollen. So sehe ich es auch mit Voodo.



Den Vergleich (bzw. die Gleichsetzung) der Homöopathie mit Voodoo halte ich für unangemessen. Es sei denn, man sieht im Voodoo eine alternative Behandlungsmethode für HiFi-Kranke.

Doch Spaß beiseite. Es gibt einen gewaltigen Unterschied. Der Erfolg (oder auch Misserfolg) der Homöopathie lässt sich einwandfrei OBJEKTIV MESSEN. Nimmt einer z.B. ein homöopathisches Mittel sagen wir mal zur Blutdrucksenkung ein, kann man den Blutdruck messen. Keiner käme auf die Idee die subjektiven Äußerungen der Patienten (Befinden) als Erfolgsnachweis zu werten, selbst wenn die Aussagen statistisch ausgewertet würden und eine statistische Relevanz hätten. Hier kann man "nur" darüber streiten, ob nun das homöopathisches Mittel die Wirkung erzielte (biochemische Prozesse oder auch nur der Glaube daran als Katalysator für eine Selbstheilung) oder ob es gänzlich andere Einflüsse waren, die zur Heilung führten.

Beim Voodoo-Effekt ist es aber gänzlich anders. Richtig ist zwar, dass in homöopathischer Dosis physikalische Parameter (wenn überhaupt) verändert werden (siehe z.B. besondere Kabel, die den Skin-Effekt berücksichtigen).
ABER der "Erfolg" (das Klangergebnis) wird nicht objektiv gemessen. Man meint es reiche zum Erfolgsnachweis, die subjektiven Empfindungen wiederzugeben (Stichwort: Voodoo-Geschrubbel) verbunden mit der Notlüge, dass man das auch nicht messen könnte. An dieser Stelle frage ich mich immer, woher wissen die LS jetzt, dass sie anders spielen sollen, wenn sich an ihrem Eingangssignal nichts ändert? Welche elektr. (Strom)Änderung erfährt die Spule im Magnetfeld, die nicht auch mit einem elektr. Messgerät (Aufzeichnungsgerät) erfasst werden könnte?

Vielleicht erleben wir ja auch mal ein BT Ergebnis auf Basis der reinen subjektiven Empfindungen, das mit einer statistischen Signifikanz und beliebig wiederholbar in vielen weiteren BT einen Nachweis liefert. Nur dann ist mit Sicherheit der Nachweis auch schon lange vorher messbar /nachweisbar und man hätte sich den BT auch sparen können.

BT machen in meinen Augen nur Sinn, wenn man überprüfen möchte ob zuvor gemessene Unterschiede auch für den Menschen hörbar sind.

Natürlich kann ein BT auch den ein oder anderen Voodoo - Zauber auf die Schnelle entlarven, da man unter "kontrollierten" Bedingen nun nichts mehr hört, jedoch kommt dann meist der Einwand der BT selber war nicht korrekt.

Wenn man schon Voodoo mit irgendwas vergleichen möchte, dann nicht mit der Homöopathie sondern mit irgendeinem religiösen Glauben, wie es ja auch schon das Wort Voodoo es suggeriert.


[Beitrag von hifi_angel am 17. Okt 2013, 13:45 bearbeitet]
8erberg
Inventar
#24 erstellt: 17. Okt 2013, 13:27
Hallo,

wenns gefällt ist es doch in Ordnung. Überlegt einfach mal wenn alle den gleichen Geschmack hätten, wäre auch furchtbar...

Aber nochmals kurz zum Thema Netzkabel: nehm das nicht auf die leichte Schulter.

Peter
hifi_angel
Inventar
#25 erstellt: 17. Okt 2013, 13:36

daimler_freak (Beitrag #21) schrieb:

Und da das hier ein Hifi-Forum ist, ging ich davon aus, dass es hier Leute gibt, die für diese Art "Macke" ein wenig Begeisterung mitbringen.
Das war offenbar falsch gedacht. :cut

Die mag es sicherlich geben!

DU findest das schön, ICH nicht.
DIR ist das nicht peinlich, MIR wäre das peinlich.
.....
DU hast DEINE Meinung, ICH habe MEINE Meinung.

Wo ist jetzt das Problem?
Das ich das nicht schön finde was du schön findest?
Du aber gedacht hattest, dass ich das auch schön finden sollte und du jetzt denkst du hättest offenbar falsch gedacht? Dann kann ich nur sagen, ja.


[Beitrag von hifi_angel am 17. Okt 2013, 13:39 bearbeitet]
daimler_freak
Stammgast
#26 erstellt: 17. Okt 2013, 13:40

8erberg (Beitrag #24) schrieb:

wenns gefällt ist es doch in Ordnung. Überlegt einfach mal wenn alle den gleichen Geschmack hätten, wäre auch furchtbar...
Aber nochmals kurz zum Thema Netzkabel: nehm das nicht auf die leichte Schulter.
Peter




Aber was soll bei den Netzkabeln "schief" gehen?
- der Querschnitt ist größer als nötig
- alle Enden sind sauber "geschrumfschlaucht"
- die Kabelenden sind sauber mit Hülen versehen
...usw. usw.
Kein "industriell" gefertigtes Kabel ist sauberer verarbeitet...
daimler_freak
Stammgast
#27 erstellt: 17. Okt 2013, 13:43
"Wo ist jetzt das Problem?"

Man kann es so oder so sagen, dass man etwas nicht schön findet.
Das Problem ist also nicht, DASS Du es nicht schön findest (das ist mir auch völlig egal) sondern WIE Du es gesagt hast...

Aber lassen wir es dabei, das führt zu nichts...


[Beitrag von daimler_freak am 17. Okt 2013, 13:44 bearbeitet]
hifi_angel
Inventar
#28 erstellt: 17. Okt 2013, 13:51
DU drückst dich auf DEINE Art aus, ICH formuliere es in MEINER Art.
DU findest meine Art sich auszudrücken nicht schön?
Nun das ist DEINE Meinung, ICH habe eine andere Meinung.
Ist das ein Problem?
daimler_freak
Stammgast
#29 erstellt: 17. Okt 2013, 13:59

hifi_angel (Beitrag #28) schrieb:
DU drückst dich auf DEINE Art aus, ICH formuliere es in MEINER Art.
DU findest meine Art sich auszudrücken nicht schön?
Nun das ist DEINE Meinung, ICH habe eine andere Meinung.
Ist das ein Problem?


Was ist an:
"Lassen wir es dabei, das führt zu nichts"
nicht zu verstehen?
C-tecx
Stammgast
#30 erstellt: 17. Okt 2013, 14:05
Nun ist ja gut hifi_angel... daimler freak wollte nur sagen, dass man das etwas weniger unscharf hätte rüber bringen können.

Du hast geschrieben, dass jeder der solche "Klötze" schön findet von Technik keine Ahnung hat. Finde ich persönlich auch etwas überzogen. Jemand der sich Mühe macht und sicher auch stolz auf seine Anlage ist vorzuwerfen er habe keine Ahnung nur weil er auf große Kabel steht ist kein guter Umgangston! Das hat nichts mit "deine" und "meine" Meinung zu tun. Das gehört einfach zur guten Kinderstube. Wenns dir nicht gefällt ists doch O.K. Das sagte daimler nu ja auch schon mehrfach...
8erberg
Inventar
#31 erstellt: 17. Okt 2013, 14:08
Hallo,

starres Kabel ("solid core")? - das ist nicht VDE bzw. IEC-konform.

Peter
Soundscape9255
Inventar
#32 erstellt: 17. Okt 2013, 14:16

daimler_freak (Beitrag #26) schrieb:

Aber was soll bei den Netzkabeln "schief" gehen?


Es gibt z.B. Schwachköpfe, die meinen "Soild-Core" als Netzkabel verwenden zu müssen, oder den PE-Leiter weglassen zu können.
Zalerion
Inventar
#33 erstellt: 17. Okt 2013, 14:24

Sniedelwoods (Beitrag #18) schrieb:
Wenn ich bedenke was für Geräte oder Lautsprecher man sich für den Preis dieser Strippen zulegen könnte wird mir ganz anders
Aber stimmt schon, wenns man nicht aufs Geld schauen muss und derjenige Optisch damit zufrieden ist, ist doch alles in Butter. :D


Wenn man diese Optik will, geht das durchaus auch günstiger , man muss allerdings selber Hand anlegen (ihhhhhhhhh, selbermachen)
Sleeves, ab 6,70€/10m. Gibt auch verschiedene Farben, die aber mit ~9€/10m noch im Rahmen liegen.
Dazu einfache Lautsprecherkabel, 2,5mm², z.B. 5m für 4,55€, oder bzw. einfaches Signalkabel, ca 4€/10m.
Dazu dann noch Stecker eurer Wahl (die allerdings recht teuer werden können).
Z.B. Amazon Basics für die, die auf Gold stehen, oder etwas schlichter Nakamichis.

Cinchstecker u.ä. hab ich gerade nicht so parat, aber gibt es auch (hab ich persönlich einfach noch nicht gebraucht, meine sieht man nicht ).

Kostet zwar immernoch etwas mehr, als man sonst bezahlt (nur für eine Litze), ist aber mit ~13€ für 5m Kabel mit Steckern sicherlich noch vertretbar. Sieht halt knorke aus, vor allem, wenn sie so rumliegen.
(Kostet ein paar Cent mehr, wenn man die letzten Zentimeter noch farblich absetzt, aber immernoch weniger als was fertiges).

Mit eingeflochtenen Streifen (z.B. Viablue) wirds etwas teurer, aber ist immernoch bezahlbar.
(Merke: Schön muss nicht teuer sein)
daimler_freak
Stammgast
#34 erstellt: 17. Okt 2013, 14:33

8erberg (Beitrag #31) schrieb:
Hallo,
starres Kabel ("solid core")? - das ist nicht VDE bzw. IEC-konform.
Peter


Etwas "starr": ja
Solid Core: nein


Soundscape9255 (Beitrag #32) schrieb:

daimler_freak (Beitrag #26) schrieb:

Aber was soll bei den Netzkabeln "schief" gehen?

Es gibt z.B. Schwachköpfe, die meinen "Soild-Core" als Netzkabel verwenden zu müssen, oder den PE-Leiter weglassen zu können.


Solid Core: siehe oben (nein)
PE Leiter weglassen: der war gut -außer beim C7-Stecker- (ist ja klar)

@Zalerion:
Genau!
Bis auf die Chinchkabel (da war ich zu faul) habe ich ja alles "selber gemacht".
Und wie gesagt: sooo teuer war das alles gar nicht...

@C-tecx:
Besten Dank, schöner hätte ich es auch nicht schreiben können

@hifi angel:
letzter Versuch:
Soundscape9255
Inventar
#35 erstellt: 17. Okt 2013, 14:38

daimler_freak (Beitrag #34) schrieb:

Solid Core: siehe oben (nein)
PE Leiter weglassen: der war gut -außer beim C7-Stecker- (ist ja klar)


Alles schon gehabt! Der "Solid Core"-Unsinn geht ja grad noch, da eine Hifi-Analge zwar prinzipiell ortsveränderlich ist, aber in der Regel nicht bewegt wird. (Trotz allem nicht zulässig).

PE wird auch gerne mal weggelassen oder aufgetrennt, weil man so eine Brumschleife los geworden ist. High-End-Technik halt!

Bei Netzspannung sollte man wissen, was man tut, daher sind wir hier im Forum etwas "skeptisch", wenn jemand mit Selbstbau kommt.
hifi_angel
Inventar
#36 erstellt: 17. Okt 2013, 14:47

daimler_freak (Beitrag #29) schrieb:

Was ist an:
"Lassen wir es dabei, das führt zu nichts"
nicht zu verstehen?


Dass du dich selber nicht daran hältst und jede Erwiderung mit diesem Satz abschließt. Du brauchst doch einfach nichts mehr zu erwidern und es dabei belassen. So einfach ist das.


[Beitrag von hifi_angel am 17. Okt 2013, 14:47 bearbeitet]
daimler_freak
Stammgast
#37 erstellt: 17. Okt 2013, 14:50

hifi_angel (Beitrag #36) schrieb:

daimler_freak (Beitrag #29) schrieb:

Was ist an:
"Lassen wir es dabei, das führt zu nichts"
nicht zu verstehen?

Dass du dich selber nicht daran hältst und jede Erwiderung mit diesem Satz abschließt. Du brauchst doch einfach nichts mehr zu erwidern und es dabei belassen. So einfach ist das.


Oh mann, Du hast es aber auch nicht leicht...
Aber ist schon ok.
hifi_angel
Inventar
#38 erstellt: 17. Okt 2013, 14:57
Kleiner Tipp von mir, mich kann man nicht provozieren.
War aber ein netter Versuch von dir.
Aber "Lassen wir es dabei, das führt zu nichts"


[Beitrag von hifi_angel am 17. Okt 2013, 14:58 bearbeitet]
daimler_freak
Stammgast
#39 erstellt: 17. Okt 2013, 14:58

hifi_angel (Beitrag #38) schrieb:
Kleiner Tipp von mir, mich kann man nicht provozieren.
War aber ein netter Versuch von dir.
Aber "Lassen wir es dabei, das führt zu nichts" :D


sag ich doch...
Sniedelwoods
Stammgast
#40 erstellt: 17. Okt 2013, 17:20
@Zalerion: Das die DIY Variante solcher Kabel um durschnittlich das 100er fache günstiger is ist mir durchaus bewusst. Ich meinte eher die Preise der hiesigen Kabelvertreiber Die "Spezialkabel" mit bestimmter Laufrichtung, in Silberwasser eingelegte, bei Vollmond eingebrannte für vierstellige Beträge pro Meter an den Mann zu bringen versuchen.

Gruß


[Beitrag von Sniedelwoods am 17. Okt 2013, 17:24 bearbeitet]
Zalerion
Inventar
#41 erstellt: 17. Okt 2013, 17:40
Ich wollts ja nur mal grob vorrechnen, ich denke, sowas ist vielen nicht klar.

Selbst, wenn man alles super duper mega macht (also mit Gewebeschlauch, der eine extra Farbe drin hat, schönerem Schrumpfschlauch usw.), mit allem drum und dran, landet man vielleicht bei 30-40€. Das ist zwar immernoch viel Geld für ein Kabel, aber, naja, wenn man sich die Preise sonst so anguckt, wie hier ja schon gesagt.

Und ein wirklich schickes Kabel bekommt man wie gesagt auch schon für sagen wir mal~15€. (5m).

Und der Witz an der Sache ist, wenn man wirklich 4mm² haben will, dann zahlt man halt nur für das dickere Kabel extra (wobei ich dann nicht mehr weiß, ob die Standardschläuche noch passen, oder man die größeren nehmen muss).


Wäre doch mal nen netter Werbe-Spruch:

Schicke Kabel, absolut Voodoofrei, aber genauso schön.

4 Stellig ist natürlich übrigens schon sehr hart. Aber auch der "normale" Kram, den man so bekommen kann, halt die günstigen Markenlinien, liegen immerhin auch schon um die 100€. Gut, das konfektionieren ist wirklich etwas aufwendig, gerade bei langen Kabeln, also muss diese Arbeit ja auch bezahlt werden (wenn es wirklich handgefertigte Kabel sind, was bei Sonderlängen vermutlich oft der Fall ist, bei Standardlängen (wie die besagten 5m oder vielleicht auch die 10m) nicht unbedingt.

Da lobe ich mir mein DIY


[Beitrag von Zalerion am 17. Okt 2013, 17:41 bearbeitet]
Jakob1863
Gesperrt
#42 erstellt: 18. Okt 2013, 12:48

Mimi001 (Beitrag #11) schrieb:
<snip>
Du vergleichst ernsthaft den Bereich der Medizin, welcher sich mit einem über die Maßen komplizierten bio-chemischen Regelwerk, also dem Menschen, beschäftigt doch nicht ernsthaft mit trivialen Dingen wie Audio-Elektronik?


Es ging um den Zusammenhang von wissenschaftlicher Methodik und der Richtigkeit der Resultate.
Wie aus dem Zitat von Bech/Zacharov hervorgeht, bin ich keineswegs der einzige, der die vielfach anzutreffende jämmerliche methodische Qualität von vielfach zitierten Experimenten im Audiobereich beklagt.

Trotz der, im Vergleich dazu, deutlich stärker festgelegten Standardisierung im Bereich medizinischer Forschung, die die Qualität sicherstellen soll, kommt es auch dort vor, daß man nach Zulassung z.B. eines Wirkstoffes wegen der vorliegenden Studien daran glaubt, es sei wirksam/hilfreich, aber trotzdem nach einigen Jahren sich herausstellt, daß es sich eben doch um einen Irrtum handelte.
Das mag zum einen daran liegen, daß es bisher eben nicht vorgeschrieben war, sämtliche Studien zu veröffentlichen, zum anderen sicher auch daran, daß bei empirischer Forschung eben keine klassischen Beweise zu führen sind.

Nun mögen Experimente im Audiobereich vergleichsweise trivial erscheinen (sind sie auch, denn es geht nicht um Leben oder Tod, wenn man auch beim Blick in das HF manchmal anderes glauben möcht ), aber die Anforderungen an die methodische Sorgfalt sind trotzdem gleich.



Der eine Bereich, Medizin, ist immer noch nicht vollständig erfasst, es wird immer noch ausgiebigst Grundlagenforschung betrieben.
Der andere Bereich kann das von sich wohl kaum behaupten.
Übertragen auf Audiosignale, genauer Musik, bedeutet dies:
Das Signal, -übertragung und die Quelle sind hinlänglich bekannt und stellen keine Geheimnisse dar. Der Empfänger ( Mensch) hingegen ist immer noch eine black-box (salopp gesprochen)


Wie man auch an dem nachfolgenden Beitrag des Teilnehmers ZeeeM erkennen kann, scheint eben die offensichtliche Diskrepanz zwischen der postulierten vollständigen "Geheimnisfreiheit" und der wahrnehmungsbasierten Einschätzung durch menschliche Hörer immer noch nicht durchgedrungen.
Nur die angegebenen "Grenzwerte" verschieben sich; wurd bislang behauptet, bei -100dB (bezogen worauf eigentlich?) sei ja wohl alles an Unterschied egal, sind es halt jetzt -120dB (als Optimist würde ich ja grundsätzlich vermuten, da habe sich jemand am Ende doch einmal mit dem Auflösungsvermögen des Ohres sowie der Maskierungstheorie beschäftigt und deshalb nochmals 20dB "draufgelegt" ), vom Rest ganz zu schweigen.

Ich verfolge die Diskussionen nun seit knapp 40 Jahren und, wie bereits häufiger geschrieben, tauchen die gleichen Argumente immer wieder auf; jede Dekade ist man sich aufs Neue sicher, daß jetzt aber wirklich nichts mehr zu hören sei, während früher ja noch ......

Das dankenswerterweise alles Umstrittene unter dem absurden Oberbegriff "Voodoo" im HF subsummiert wird, ist ein Fehler im System, der die Diskussion zusätzlich erschwert.
Die Prämisse, das es keine "Geheimnisse" (in dem von dir beschriebenen Sinne) mehr gäbe ist gut und schön (ist auch eine berechtigte Arbeitshypothese), allerdings besteht die einzige Bestätigungsmöglichkeit in wahrnehmungsbasierten Evaluationen (entsprechende Quellen zur modernen Auffassung der Psychoakustik habe häufiger gepostet).

Derartige Experimente sollten dann bitteschön den ganz normalen Anforderungen entsprechen, um weitergehende Schlußfolgerungen zu ermöglichen, unabhängig davon, ob jemand das Forschungsgebiet für "trivial" hält oder nicht.

Gruß
C-tecx
Stammgast
#43 erstellt: 18. Okt 2013, 13:10
@Jakob: Dein ganzer Text beläuft sich auf den Begriff

Geschwurbel

Zalerion
Inventar
#44 erstellt: 18. Okt 2013, 15:49
Wahnsinn, das Wort gibt es ja wirklich
-scope-
Hat sich gelöscht
#45 erstellt: 18. Okt 2013, 16:44

......, daß jetzt aber wirklich nichts mehr zu hören sei, während früher ja noch ......



Das mag für ein paar vereinzelte Aussagen gelten, trifft aber nicht in dem Maße zu, welches du hier "verkaufen" möchtest.
Ich bin nur einer von Vielen, die das Ende der Fahnenstange bereits in der Vergangenheit sahen.

Dein Gewerk, dein Wohlstand und somit auch deine Argumentation KANN sich schon aus wirtschaftlichen und existenziellen Gründen nur
gegen diese Aussagen stellen.
In "deiner" Welt kann es kein Produkt geben, das nicht sinnvoll und "akustisch bemerkbar" weiterentwickelt werden könnte . Selbst exakt runde Kreise wären in deiner Welt viel zu eckig.

Aus deiner wirtschaftlichen ($$$$) Perspektive absolut nachvollziehbar, aber letztendlich einfach nur unglaubwürdig und unseriös.


Das dankenswerterweise alles Umstrittene unter dem absurden Oberbegriff "Voodoo" im HF subsummiert wird, ist ein Fehler im System, der die Diskussion zusätzlich erschwert.


Es kommt auf die Argumente an, mit denen das Umstrittene befürwortet wird.
So sind klassische CD-Spieler zu Kaufpreisen von >5000 € zweifellos umstritten. Und dennoch gönne ich mir solche Geräte.....Nicht etwa aus dem fadenscheinigen Beweggrund, dass diese besser klingen würden (bessere Audioqualität liefern würden) , sondern schlicht und einfach "weil ich Spass daran habe und sowas haben wollte"

Mir ist selbstverständlich klar, dass DU mit solchen Argumenten für deine ollen Kästen nicht werben könntest.
Und Geräte aus deinem Programm würde ich auch nicht haben wollen.


[Beitrag von -scope- am 18. Okt 2013, 18:33 bearbeitet]
pelowski
Inventar
#46 erstellt: 18. Okt 2013, 17:59

-scope- (Beitrag #45) schrieb:
... Selbst exakt runde Kreise wären in deiner Welt viel zu eckig...


Grüße - Manfred
ZeeeM
Inventar
#47 erstellt: 18. Okt 2013, 20:53
Für die reale Kreisfrage müsste man sich u.U. mit der Schleifenquantengravitation beschäftigen. Es könnte rauskommen das es einen Kreis nicht gibt.
Pigpreast
Inventar
#48 erstellt: 18. Okt 2013, 21:12

hifi_angel (Beitrag #23) schrieb:
Den Vergleich (bzw. die Gleichsetzung) der Homöopathie mit Voodoo halte ich für unangemessen... Der Erfolg (oder auch Misserfolg) der Homöopathie lässt sich einwandfrei OBJEKTIV MESSEN. Nimmt einer z.B. ein homöopathisches Mittel sagen wir mal zur Blutdrucksenkung ein, kann man den Blutdruck messen. Keiner käme auf die Idee die subjektiven Äußerungen der Patienten (Befinden) als Erfolgsnachweis zu werten, selbst wenn die Aussagen statistisch ausgewertet würden und eine statistische Relevanz hätten.

Dass sich medizinische Studien ausschließlich an physikalischen Messgrößen orientieren, ist schlichtweg falsch. Bei Blutdruckmedikamenten magst Du Recht haben, bei anderen Medikamenten weniger. Allen voran Schmerzmittel. Da richtet man sich bei der Wirksamkeitsbeurteilung gerade nach der subjektiven Befindlichkeitsäußerung der Probanden. Freilich in standardisierter Form, z.B. durch visuelle Analogskalen oder Fragebögen ("Wie groß ist ihr Schmerz auf einer Skala von 0 bis 10?"). Die objektive Beurteilbarkeit entsteht dann durch große Probandenzahlen und statistische Auswertung. Ein entsprechendes Abfragen von veränderten Höreindrücken durch HiFi-Voodoo-Maßnahmen mittels standardisierten Fragebögen wäre genauso möglich.

Hier kann man "nur" darüber streiten, ob nun das homöopathisches Mittel die Wirkung erzielte (biochemische Prozesse oder auch nur der Glaube daran als Katalysator für eine Selbstheilung) oder ob es gänzlich andere Einflüsse waren, die zur Heilung führten.

Dafür wird in Medikamentenprüfungen ja auch immer doppelverblindet gegen Placebo getestet (weder der Verabreicher noch der Proband wissen, ob gerade der Wirkstoff oder der Placebo eingenommen wird). Und nur die Wirksamkeit die höher als die Wirkung des Placebo ist, wird dem Wirkstoff des Medikamentes zugeschrieben.

Dass die Homöopathie sich derartigen objektiven Prüfungsmethoden entzieht, liegt nach homöopathischen Selbstverständnis aber daran, dass das anthroposophische Menschenbild der Vorstellung von objektiver Überprüfbarkeit widerspricht. Ähnlich argumentieren HiFi-Voodooisten: "Was sagt denn ein Blindtest in künstlicher Athmosphäre aus? Es kommt doch darauf an, dass der Hörer es in seiner Hörumgebung hört..."

Und um mit einem weit verbreiteten Irrglauben aufzuräumen: Die Wirksamkeit von medizinischen Therapien wird nicht durch biologische, physikalische, chemische oder sonstige naturwissenschaftliche Modelle bewiesen, sondern lediglich erklärt. Man kann mittels Naturwissenschaft möglicherweise erklären, wieso etwas wirkt oder vorausahnen, was möglicherweise wirken könnte. Bewiesen wird die Wirksamkeit einer Heilmethode aber immer dadurch, dass man sie an großen Probandengruppen zur Anwendung bringt und dann schaut, wie oft die erwünschte Wirkung bei der Interventionsgruppe im Vergleich zur Kontrollgruppe eintritt. Auf diese Weise ist auch schon die Wirksamkeit von so mancher Therapie nachgewiesen worden, für die es bis heute keine naturwissenschaftliche Erklärung gibt.

So ist auch mein Blick auf diese Voodoo-Diskussionen. Die überzeugenden physikalischen Erläuterungen der Voodoo-Kritiker und die abstrusen pseudo-physikalischen Modelle der Voodoo-Anhänger sind für mich nur Nebensache. Wenn eine Voodoo-Maßnahme im groß angelegten (dopplt) verblindeten Test einer großen Anzahl von Probanden einen bestimmten Höreindruck vermitteln kann, dann ist für mich die Wirksamkeit bewiesen. Wenn nicht, ist ein Spaß den sich gönnen kann, wer will, aber eben nicht allgemein bewiesen. Ob das ganze physikalisch erklärbar ist, ist für mich zwar auch von Interesse, aber für die Frage "wirksam oder nicht?" sekundär.


[Beitrag von Pigpreast am 18. Okt 2013, 21:33 bearbeitet]
tomtiger
Moderator
#49 erstellt: 19. Okt 2013, 21:22
Hi,


hifi_angel (Beitrag #23) schrieb:
Doch Spaß beiseite. Es gibt einen gewaltigen Unterschied.


wer sagt denn, dass der Mensch mit der "gevoodooten" Anlage nicht einen z.B. höheren Endorphinlevel hat? Die Voodooisierung der Anlage könnte durchaus eine physiologische Wirkung auf den Besitzer haben und ihm so besseren Klang verschaffen.

LG Tom


PS: http://www.der-posti...klempnerbetrieb.html
Zalerion
Inventar
#50 erstellt: 20. Okt 2013, 12:44

tomtiger (Beitrag #49) schrieb:


wer sagt denn, dass der Mensch mit der "gevoodooten" Anlage nicht einen z.B. höheren Endorphinlevel hat? Die Voodooisierung der Anlage könnte durchaus eine physiologische Wirkung auf den Besitzer haben und ihm so besseren Klang verschaffen.

LG Tom


PS: http://www.der-posti...klempnerbetrieb.html



Der Link ist gut, bringt mich aber auf etwas:

Homöopathie kostet im Vergleich zu den meisten klassischen Medikamenten relativ wenig (ist zwar immer noch Geld), wir reden hier von vllt. 40-50 für einen riesigen Vorrat, gegen ein paar hundert Euro für eine Woche. Daher ist es zumindest vom Verhältnis schon was ganz anderes als Hifi-Voodoo, das üblicherweise mehr kostet als die "klassische Variante" (genauso auch beim Klempner )

So, genug des Spaßes.


Natürlich hat man mehr Spaß an seiner Anlage, wenn sie gut aussieht. Ist immer nur fraglich, was man denn überhaupt von der Anlage sieht. Die Kabel zu den Lautsprechern z.B., die sehe ich (zumindest zum größten Teil) ein Cinchkabel hinter der Anlage sehe ich nur, wenn es schlecht verlegt ist (bei mir, bei anderen kann natürlich die Aufstellung darein spielen) usw.

Wie Daimler-Freak sag ich auch:
Wenn man die Optik mag, dann kann man das ruhig machen. Ist wie ein schönes Bild im Wohnzimmer. Hat keinen Nutzen, sieht aber gut aus und erhöht wohl auch den Wohlfühlfaktor.
(Übrigens finde ich seine Stromkabel zB überhaupt nicht schön )
Was ich nur schwachsinnig finde, ist, dafür so unendlich viel Geld auszugeben (finde ich übrigens auch bei Bildern so, nur weil ein großer Name drauf steht? Gut, Originale und Einzelstücke kosten nunmal ein bisschen mehr, aber auch da gibt es diese aberwitzigen Preise.....)

Selbermachen:
Erst gestern hab ich wieder ein 5m (LS)Kabel fertig gemacht, wenn gewünscht kann ich ja mal ein Bild davon machen und posten.
Kosten: 4 Stecker a ~1€, 5m 2,5mm² Kabel: 4,55€, ~5m Sleeve: 3,35€ und ein paar Kleinteile (Schrumpfschlauch, kleine Stücke Sleeve, auch in anderen Farben, aber alles nicht weiter erwähnenswert, da die Packungen relativ groß sind (10m Sleeve, ~9€ wovon man aber nur vielleicht 2x 10cm braucht, abgelängter Schrumpfschlauch 50 Stück für etwa 4,40€), also sagen wir mal großzügig 4€ (kommt ja auch überall noch ein bisschen Versand mit drauf).
Dann lande ich bei:
4
4,55
3,35
4
=
15,90€

und natürlich die ein oder andere Stunde Arbeit, aber mir macht das Spaß, also kostet mich das nix und das Werkzeug ist auch schon da (wenn man es natürlich nur macht um Geld zu sparen, und dafür vielleicht sogar Arbeitszeit draufgeht, in der man Geld verdienen kann / könnte, verschiebt sich das Verhältnis sicherlich drastisch, wie bei allem was mit Selbstbau zu tun hat - deshalb ist es ja auch ein Hobby).

Das ist zumindest mal eine konkrete Rechnung, die ich gerade da habe.
Pigpreast
Inventar
#51 erstellt: 20. Okt 2013, 14:13

Zalerion (Beitrag #50) schrieb:
Homöopathie kostet im Vergleich zu den meisten klassischen Medikamenten relativ wenig (ist zwar immer noch Geld), wir reden hier von vllt. 40-50 für einen riesigen Vorrat, gegen ein paar hundert Euro für eine Woche. Daher ist es zumindest vom Verhältnis schon was ganz anderes als Hifi-Voodoo.

Sicher, Unterschiede ließen sich viele anführen zwischen "Alternativmedizin und HiFi-Voodoo": Unterschiedliche Kosten, unterschiedliche Bedeutung für die Existenz, unterschiedliche Motivation, sich mit dem einen oder anderen zu beschäftigen, unterschiedliche Komplexität der Subjekte und, und, und... darum geht es mir aber nicht. Ich möchte den Focus auf den Umstand lenken, dass es in beiden Bereichen Dinge gibt, die objektiv beweisbar sind und Dinge, die es eben nicht sind. Und dass es der Verständigung dienlich sein würde, wenn jeder dem anderen sein Weltbild lassen könnte, und den Widerspruch zum eigenen Weltbild einfach aushielte. Letztlich ist sowohl bei HiFi-Voodoo als auch bei Alternativmedizin vieles wie mit Religion: Man glaubt, oder man glaubt nicht - und all zu großer Missionseifer schadet der friedlichen Koexistenz.

Ich schaue keinem hinter die Stirn. Ich kann also gar nicht wissen, ob der Voodoo-Jünger tatsächlich etwas von seinen Maßnahmen hört, es sich einbildet oder nur vorgibt, etwas zu hören oder wie auch immer. Es soll aber auch gar nicht Objekt meines Interesses sein. Ich glaube nicht daran und beschäftige mich daher nicht praktisch damit. (Sollte ich aber durch Zufall mal eine Voodoo-Maßnahme entdecken bei der ich einen deutlichen Unterschied höre, würde mich der Widerspruch zu meinen naturwissenschaftlichen Kenntnissen aber auch nicht davon abhalten.)

Ich habe aber auch kein Bestreben, zur Verteidigung der "Wahrheit" den Voodoo-Jüngern ihren vermeindlichen "Irrglauben" auszureden. So würde ich es mir auch (von einem gewissen Unterhaltungswert der üblichen Voodoo-Streitereien mal abgesehen) auch von jedem Wünschen, der gegenüber Voodoo genauso kritisch eingestellt ist wie ich.

Genauso wünsche ich mir aber auch von Voodoo-Gläubigen, dass sie akzeptieren, dass sie eben Gläubige sind und sich von der Widersprüchlichkeit ihrer Thesen zu ernsthafter Wissenschaft ja nicht von ihrem Glauben abbringen lassen müssen.


Natürlich hat man mehr Spaß an seiner Anlage, wenn sie gut aussieht. Ist immer nur fraglich, was man denn überhaupt von der Anlage sieht. Die Kabel zu den Lautsprechern z.B., die sehe ich (zumindest zum größten Teil) ein Cinchkabel hinter der Anlage sehe ich nur, wenn es schlecht verlegt ist...

Es geht ja möglicherweise nicht nur darum, was man tatsächlich im täglichen Gebrauch von seiner Anlage sieht, sondern auch um das Bewusstsein (und auch Unterbewusstsein), was sich hinter dem Sichtbaren noch verbirgt.

...Selbermachen...

Das gleiche Thema. Möglicherweise fällt es mir leichter, den "Zauber der HiFi-Musik" zu spüren, wenn ich glaube, dass da Profis, die viel mehr Kompetenz als ich und vielleicht sogar begnadete Fähigkeiten in die verwendeten Teile eingebracht haben. Dem Selbstgemachten haftet demgegenüber (wenn auch unberechtigt) oft ein Nimbus von Dilettantismus an.

Ein Beispiel aus dem Nicht-HiFi-Bereich: Das Laminat, welches ich in meiner alten Wohnung vorfand, war für mich einfach nur schön, weil ich zuvor nur Linoleum-Boden hatte. Das Laminat in meiner jetzigen Wohnung habe ich mit der Hilfe meines Schwagers selbst verlegt. Es ist äußerlich nicht schlechter als das der alten Wohnung. Jedoch kann ich es nicht so sehr genießen, weil ich immer an diese hässlichen, zusammengestückelten Trittschalldämmmatten und die Heimwerker- (und eben nicht Profi-Handwerker-) mäßige Entstehung denken muss. Wie gesagt: Objektiv ist das Ergebnis das gleiche, subjektiv hätte ich ein besseres Gefühl wenn ein Meisterbetrieb (was ich nicht weiß, macht mich nicht heiß) die Sache ausgeführt hätte.

So kann ich auch gut nachvollziehen, dass jemand teures Utensil in seine HiFi-Anlage versenkt anstatt selbst daran "herumzupfuschen".


[Beitrag von Pigpreast am 20. Okt 2013, 14:17 bearbeitet]
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