Harman Kardon PM665: Reparatur lohnenswert

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Schwichti
Hat sich gelöscht
#1 erstellt: 26. Feb 2006, 11:05
Hallo,
ich habe einen Verstärker Harman Kardon PM665. Es handelt sich hier um ein amerikanisches Modell für 120V Netzspannung. An einem Vorschalttrafo läuft er aber die Regler kratzen alle, die Trimmer für Ruhestrom u.a haben ebenso Kontaktprobleme. Ein permanenter Brumm deutet auf trockene Elkos.
Meine Frage nun lohnt sich eine Reparatur und der Umbau auf 230V? Wo ist dieser Verstärker von der Qualität her einzustufen?
Gruß
Schwichti
musicus66
Ist häufiger hier
#2 erstellt: 26. Feb 2006, 11:27
Bei ebay bringen gebrauchte PM665 von Privat ca. knapp
200.-; eine Reparatur in einer "normalen" Werkstatt lohnt deshalb nicht, zumal die trafos beide getauscht werden müssen, wenn der nicht mehr über Vorschalttrafo laufen soll. (die Ami-Version hat keine Spannungsumschaltung).
Für einen fähigen Edel-Bastler ist die Instandsetzung natürlich lohnenswert; ich persönlich halte den PM665 sowohl klanglich als auch von der Haptik für einen der interessantesten Verstärker überhaupt, wenn man nicht übermaßig Geld für einen Verstärker ausgeben möchte oder kann.
Hat haber leider auch einige Schachstellen: Schlechte Lötqualität und Kontaktprobleme an allen Schaltern.
Jürgan
Inventar
#3 erstellt: 26. Feb 2006, 11:40
Moin,

kann nur klanglich was zu diesem Gerät sagen:

habe ihn mir vor ca. 18 Jahren nach Hardcore-Sparen von meinem Lehrlingsgehalt gekauft und der funktioniert heute noch-auch wenn er die meiste Zeit im Keller in seinem Karton auf Einsatz wartet
Leider scheint er mittlerweile ein Problem (altersbedingt) im Lautstärkeregler zu haben (muß nach dem Einschalten erstmal kurzeitig volle Lautstärke geben das beide Kanäle gleichlaut laufen).
Aber von der klanglichen Harmonie durch alle Frequenzbereiche und dem Druck (wenns mal etwas lauter werden sollte.....)ist er in meinen Augen nach wie vor ein wahres Monster
Will damit sagen ich würde ihn mir auch jetzt wieder kaufen wenn ich einen Stereo Amp bräuchte und es ihn noch neu gäbe

Hoffe ich konnte damit ein bißchen helfen.


Gruß
Jürgan
tommyknocker
Inventar
#4 erstellt: 26. Feb 2006, 14:55
Hi,
hab selber den vxi, find das Gerät aber auch ziemlich gut. Schöner Aufbau, üppige Vorstufe - ein sehr ernsthaftes Gerät das mir auch optisch sehr gut gefällt.
Wenn´s nur die Kontakte sind, würd ich´s auch mal mit Kontaktspray ala Ballistol versuchen. Macht nix kaputt und falls die Schalter nicht allzu billige waren hilft´s auch.
Dass die Elko´s jetzt schon trocken sind will ich gar nicht glauben, so alt ist das Gerat doch auch wieder nicht. Tritt das Brummen denn unabhängig von allen Quellen auf ? evt. mal im Forum nach "Brummen" suchen...

@Jürgan
das Problem mit der unterschiedlichen Lautstärke hab ich auch, bei dir gibt sich das nach einer Vollaussteuerung ? Bin nämlich auch relativ ratlos...

Hat da jemand nen Tipp ?

Gruss, Tommy
Schwichti
Hat sich gelöscht
#5 erstellt: 26. Feb 2006, 15:00

musicus66 schrieb:
Bei ebay bringen gebrauchte PM665 von Privat ca. knapp
200.-; eine Reparatur in einer "normalen" Werkstatt lohnt deshalb nicht, zumal die trafos beide getauscht werden müssen, wenn der nicht mehr über Vorschalttrafo laufen soll.


Nun, die Trafos sind das geringste Problem. Jeder hat Primär 120V, man könnte die beiden Primärwicklungen gut in Serie schalten. Eher die vielen Schalter, sie haben eine sehr flache Bausform man muß sie rauslöten und dann reinigen. Das scheint mir eine Arbeit für den nächsten Herbst/Winter zu sein...
Schwichti
musicus66
Ist häufiger hier
#6 erstellt: 26. Feb 2006, 15:37
Das die Ladelkos platt sind erscheint mir auch unwahrscheinlich, hab ich noch bei keinem PM665 gesehen; ripple mit Oszilloskop messen oder einfach mal ein paar Elkos aus der Bastelkiste parallelschalten; bei Wohnzimmlerlautstärke fließen ja nur kleine Ströme; damits brummt müssten die Elkos totalen Kapazitätsverlust haben.
Vermute eher irgenwo eine Unterbrechung wegen kalter Lötungen. Die Schalter würde ich mit Tunerspray behandeln oder wenns nicht hilft mit Kontaktspray und dann auswaschen.
Die Trafos in Reihe schalten würde ich mir nochmal überlegen; es gibt ja Betriebsfälle wo die sehr ungleichmäßig belastet werden.
dicko1
Hat sich gelöscht
#7 erstellt: 26. Feb 2006, 16:30
Hallo Schwichti,

Ich denke schon dass sich die Reparatur lohnt. Bei der HiFi-Zeile in Bremen kostet der Austausch aller Taster durch Neue und die Reinigung der Potis glaube ich 185,- Euro.
Ich würde es aber auch erstmal mit Reinigen der Schalter und Potis probieren.
Wenn du das Service-Manual brauchst, melde dich bei mir. Ich hab's als PDF…

Gruß, Dirk
Jürgan
Inventar
#8 erstellt: 26. Feb 2006, 18:46

tommyknocker schrieb:

@Jürgan
das Problem mit der unterschiedlichen Lautstärke hab ich auch, bei dir gibt sich das nach einer Vollaussteuerung ? Bin nämlich auch relativ ratlos...

Hat da jemand nen Tipp ?

Gruss, Tommy


Hi,

also bei "normalen" Lautstärken fällt anfangs erstmal immer der eine Kanal so gut wie ganz aus. Dann einmal ganz kurz den Lautstärkeregler bis zum Anschlag nach rechts und meistens gehts dann. In hartnäckigen Fällen muß ich das Ganze noch das ein oder andere Mal wiederholen.
Bei niedrigen Pegeln kommt das leider öfters vor-auch während der Wiedergabe.
Bei gehobener Lautstärke ist das Phänomen seltsamerweise nicht zu beobachten
Aber nachdem ich den HK nur noch so 1-2 mal im Jahr nutze ist das für mich nicht so tragisch.
Evt. hilft dir das weiter:

http://www.hifi-foru...um_id=84&thread=3780


Gruß
Jürgan
musicus66
Ist häufiger hier
#9 erstellt: 26. Feb 2006, 19:15
dicko1 schrieb:
Ich denke schon dass sich die Reparatur lohnt. Bei der HiFi-Zeile in Bremen kostet der Austausch aller Taster durch Neue und die Reinigung der Potis glaube ich 185,- Euro.


Die 185.- berechnen die für den PM655; der PM665 hat ja einige Schalter mehr und kostet 285.- +Porto.

Schalter und Potis reinigen und die beschriebenen Phänomene der Lautstärkeschwankungen und Kanalausfälle sind vorbei.


[Beitrag von musicus66 am 26. Feb 2006, 19:19 bearbeitet]
tommyknocker
Inventar
#10 erstellt: 26. Feb 2006, 19:59
@Jürgan
Ausfälle bei kleiner Leistung können in der Art eher von nem verschlissenem Lautsprecher-Relais herrühren.

@musicus66
Schalter und Potis sind bei mir sauber, es bessert sich auch nach einiger Betriebs-Zeit ...

P.S. die 285€ für die paar Schalter sind echt happig. Der Verein ist mir auch grundlegend unsympathisch, wenn man mal wo in der Richtung bietet kommen gleich die Werbemails. Ist wohl eher ein Halsabschneider-Laden ...

Gruss
musicus66
Ist häufiger hier
#11 erstellt: 26. Feb 2006, 20:51
Die PM-Harmänner haben alle kein Relais im Ausgang.

Wenn der Kanalausfall/Lautstärkeschwankung erwärmungsabhängig ist, deutet daß auf Bauteildefekt oder fehlerhafte Lötstelle hin.
Schwichti
Hat sich gelöscht
#12 erstellt: 27. Feb 2006, 00:21

musicus66 schrieb:
... Die Trafos in Reihe schalten würde ich mir nochmal überlegen; es gibt ja Betriebsfälle wo die sehr ungleichmäßig belastet werden.


Hey, daran habe ich gar nicht gedacht. Du hast völlig recht: wenn man beide 120V Trafos in Serie schaltet verkoppelt man die Känäle letztlich doch wieder. Also muß ich die Trafos tauschen...

Danke für den Hinweis

Klaus
tommyknocker
Inventar
#13 erstellt: 27. Feb 2006, 13:56
@musicus66
Relais: Hast recht, fällt mir auch grad auf ...

Bauteildefekt oder fehlerhafte Lötstelle: ja, da liegt der Hund begraben, wo fang ich relativer Laie da an zu suchen auf den 3 Monsterplatinen...

Gruss, Tommy
musicus66
Ist häufiger hier
#14 erstellt: 27. Feb 2006, 20:35
wenn man keine Möglichkeit hat Messungen durchzuführen und das Signal zu verfolgen, kann man nur auf Verdacht Lötstellen, die bei genauer Betrachtung mit einer Lupe und guter Beleuchtung zweifelhaft aussehen, nachlöten und hoffen das es daran liegt. Wirklich zielführend ist das halt nicht.
Jürgan
Inventar
#15 erstellt: 19. Mai 2006, 16:24
Hi Leute,

wie gings jetzt weiter mit den Problemchen? Konntet Ihr die beheben?
Mir ist gestern in meinem Keller der Stapel mit den Kartons in dem meine alten Hifi Komponenten verpackt waren eingestürzt....

Der Harman Karton fiel aus etwa 2m Höhe nochmal etwa 3m quer durchs Zimmer. An der Front ist die Ecke oben rechts schön reingedrückt und der Phonowahlschalter ist abgerissen. Habe alles in Kleinstarbeit wieder reingebastelt, der Phonowahlschalter ist halt jetzt nur noch lose in der Aussparung drinnen.
Habe den HK mal ans Netz angeschlossen (ohne LS) und da hat alles ganz normal ausgesehen. Mit LS traue ich mich einfach nicht
Und das Teil war bis gestern optisch wie ein Neugerät, oh Menno........

Wäre schön mal zu hören wies bei Euch weiterging.



Gruß
Jürgan


[Beitrag von Jürgan am 20. Mai 2006, 14:18 bearbeitet]
tommyknocker
Inventar
#16 erstellt: 20. Mai 2006, 13:02
HI,
Nach einigem rumprobieren stellte sich bei mir raus, dass das LS-Poti irgendwie mechanisch defekt war ( Befestigung/Zustand der Kontakte, liess sich auch unnatürlich weit drehen). Nach Austausch lief wieder alles normal.

Wenn du deinem Gerät nicht mehr traust, kannst du ja mal nachmessen, ob an den LS-Ausgängen Gleichspannung anliegt (sonst würd ich´s mal probieren... bin ja eher risikofreudig ). Ansonsten aufschrauben und nachgucken ( die Platinen sind ja nicht starr verbunden, wennn das Gehäuse in Ordnung ist, ist da hoffentlich nix größeres...).

Grüsse und viel Glück , Tommy
Jürgan
Inventar
#17 erstellt: 20. Mai 2006, 19:13
Hi,

freut mich das Dein HK wieder funktioniert!

Werde meinen heute nicht mehr testen, nicht das ich mir noch das WE versaue.....

Sonntag Abend oder am Montag kommt dann die Stunde der Wahrheit. Werde ihn einfach anschließen und hoffen das alles ok ist


Gruß
Jürgan
DrNice
Inventar
#18 erstellt: 21. Mai 2006, 15:04
Moin!

Probiere doch erstmal mit Kopfhörern und schließe auf jeden Fall Lautsprecher an, die Du im Notfall entbehren kannst - vielleicht ein ausgebautes Chassis aus einem alten Radiowecker
Jürgan
Inventar
#19 erstellt: 22. Mai 2006, 21:46
Moinsen!

bin leider immer noch nicht zum Testen gekommen. Die Idee mit dem Kopfhörer ist schon mal nicht schlecht.
Aber mit Schrottiboxen oder so kann ich nicht dienen, habe leider (oder zum Glück?? ) nur nicht entbehrenswerte LS.
Mal schaun ob ich mutig bin



Gruß
Jürgan
Jürgan
Inventar
#20 erstellt: 28. Mai 2006, 13:35
Hi,

habe mich getraut

habe meinen alten AKG Kopfhörer nebst CD Player angeschlossen und es funktioniert einwandfrei

Kann ich jetzt davon ausgehen das ich auch Lautsprecher risikolos wieder am HK anschließen und betreiben kann?
Oder kann da noch ein dickes Ende kommen?



Gruß
Jürgan
Jürgan
Inventar
#21 erstellt: 30. Mai 2006, 22:23

Oder kann da noch ein dickes Ende kommen?


Ist es echt so riskant weil sich noch niemand dazu ausgelassen hat?


Gruß
Jürgan
Mr.Stereo
Inventar
#22 erstellt: 02. Jun 2006, 15:34
besitze auch einen PM665,
bei mir zeigt sich der Kanalausfall folgendermaßen;
Vor allem zu Begin, wenn das Gerät noch kalt ist, läuft nur ein Kanal (gaube, der Linke), wenn ich auf Mono schalte, laufen beide, zurück auf Stereo klappts manchmal, manchmal nicht, dass der rechte Kanal anbleibt.
Ein Dreh am Lauttärke-Poti bringt dagegen nchts.
Was immer hilft, ist ein Verändern des Eingangssignals.
Ist es laut, so springt der zweite KAnal meisst direkt an.
Ist es über lange Zeit eher leise, kann er auch mal wieder ausfallen.
Der Fehler muss also definitiv im Eingangsbereich der Vorstufe liegen.
Ansonsten bin ich von dem Teil klanglich wie Leistungstechnisch immer noch sehr überzeugt.
Eine Instandsetzung verschlissener Bauteile lohnt sich m.E. auch heute noch.
Die Frage ist, ob einem das wirklich an die 200.-€ wert ist.
Vielleicht helfen hier und da auch ein paar kleine Tips und Eingriffe.

Gruß
Boris
gbr
Neuling
#23 erstellt: 15. Jul 2006, 21:24
Jungs,

Ihr habt's echt drauf mit dem dicken Amp. Darum mal ne Frage vonner ganz doofen Tusse:

Welche Lautsprecher betreibt man an der dicken PeEmma? Habe meinem Kollegen einen PM665 abgeschwatzt für kleines Geld, zum Glück ohne Probleme mit Kanälen, Kratzen am Poti und worunter Ihr sonst so leidet. Aber meine kleinen JBL Control 1 sind ja wohl nicht die wahren Druckgeber für so nen dicken Verstärker, oder?

Also: Frage an die Ägschbärden: Welche Brüllwürfel taugen?

Meine Musi ist zur Zeit so was wie Faithless (Trance), Nickelback (Rock), Dido (Singsang) und ein paar old fashioned boys wie Joe Cocker, Mike & the Mechanics, Chris Rea,...

Meine Aufstellsituation ist genauso speziell: 60 qm großer, fast leerer (halliger) Raum mit 6 Meter Glasfront. Fußboden wird voll verklebtes Parkett (direkt auf der Bodenplatte, also null Schwingung, und wenn's nicht reicht, stelle ich noch dicke Granitklötze unter die Brüllwürfel). In Schallrichtung geht's in 6 Metern Breite über 7 m geradeaus bevor die erste Wand kommt, es gibt keine Plüschsofas oder sonstige Schallschlucker im Raum.

Alle Nachbarn sind jenseits der 70, also kein Problem mit Mittel- und Hochtönen (werden auch vom Vogelgezwitscher übertönt), aber die Bässe sollten nicht an den Füßen kribbeln beim Herrn, der über mir wohnt (nein, nicht Gott...).

Also: Was klingt da halbwegs?

Wer mir einen guten Rat geben kann und ebensolche Dinger auch noch zu verkaufen hat, hat gute Karten, schnelles Geld zu machen - wenn sich die Lautsprecher auch wirklich im Akustiktest beweisen! Kann in Nord-/Mittel-/Westdeutschland abholen kommen, Chef zahlt meinen Sprit...

Gruß, die Hoffnungsvolle
Mr.Stereo
Inventar
#24 erstellt: 15. Jul 2006, 22:35
Hallo "doofe Tusse",

Brüllwürfel finde ich zu schade für den Harman.
Dann verkauf ihn lieber an mich und schon kannst Du "Ne schnelle Mark machen".

Wenn Du's Ernst meinst, solltest Du was am Raum machen, denn unter solchen Bedingungen hat's kein LS leicht.
Der Harman kann so gut wie alles antreiben und sowohl Deine Musikrichtungen wie auch Deine Ohren haben was besseres verdient.
Was darf's denn kosten gnä'Frau?

Gruß aus Köln
Boris
Tedat
Hat sich gelöscht
#25 erstellt: 16. Jul 2006, 08:16

gbr schrieb:


..JBL Control 1...

...

..60 qm großer, fast leerer (halliger) Raum mit 6 Meter Glasfront...


Huch! Meinst das jetzt ernst: 60qm und mit Control 1 "beschallt"?
Das wäre eher ein Fall für etwas in Richtung ab Infinity Kappa 8.2i, der Harman sollte sich damit eigentlich ganz gut verstehen, paßt auch ganz gut zu deinem Musikstil und ob's beim Nachbarn an den Füßen kribbelt liegt dann ausschließlich an dir und deiner Vernunft.

Allerdings solltest du wirklich was mit dem Raum machen, gegen hallige Räume ist so ziemlich alles an Lautsprechern machtlos.
gbr
Neuling
#26 erstellt: 16. Jul 2006, 13:25
Ja, ja, ja! Ich kauf ja auch noch ein paar Möbel zum Reinstellen! Und die Control 1 hängen ja eigentlich an meinem Computer, da sitze ich ja nicht 7 m von wech ;-]

Aber so richtig viel wird da nicht im Raum rumstehen. Platz zu haben ist heute in Deutschland der wahre Luxus...

Danke für Eure spontanen Antworten, und gleich auch drei von mir:

- nein, ich verkaufe meinen HK PM665 nicht so schnell. Hat zu viel Spucke und Charme gekostet, den zu ergattern...

- ja, ich meine es ernst mit meiner Frage, auch wenn ich etwas respektlos über die künftigen Tongeber geschrieben habe...

- kosten dürfen die, was sie wert sind, aber wenn's nen Schnäppchen ist, also viel Wert für wenig Geld, bin ich auch nicht böse drum...

Nachdem ich für den HK nur 250 Euronen rausgetan habe, kann ich für die Lautsprecher in etwa 250 bis 400 Tacken locker machen. Also gute Gebrauchte!

Danke, Tedat, für Deinen Tipp, gehe mal in die Bucht zum Schnäppchen fischen...

Gruß, gbr
Mr.Stereo
Inventar
#27 erstellt: 16. Jul 2006, 15:01

gbr schrieb:
Hat zu viel Spucke und Charme gekostet, den zu ergattern...

nur 250 Euronen rausgetan habe, ...


"Nur" 250 Tacken und dann noch vollen Körpereinsatz?!
Das hättest Du bei mir "billiger" bekommen

Eindeutig Zweideutiges mal beiseite;

Die großen Infinitys (Kühlschrankformat) sind nicht ganz unkritsch, was solche Raumverhältnisse betrifft.
Hab mal unter ähnlichen Bedingungen für eine Freundin eine Kef Q7 besorgt (übrigens auch mit dem Harman betrieben)
Sind um einiges eleganter und recht raumunkritisch.
Die alte Q-Serie (ca 3-4 Jahre) ist in den Höhen zurückhaltender als die neue und müsste unter Deinen Bedingungen besser sein.
Den kräftigen Bass hat der Harman gut unter Kontrolle und durch die Uni-Q-Technik kannst Du auch ausserhalb des Stereodreiecks noch gut Musik hören.
Gehandelt werden gut erhaltene Exemplare so um die 600 Euro/Paar.

Gruß aus Köln
Boris
Tedat
Hat sich gelöscht
#28 erstellt: 16. Jul 2006, 15:35

Mr.Stereo schrieb:

Die großen Infinitys (Kühlschrankformat) sind nicht ganz unkritsch, was solche Raumverhältnisse betrifft.

Hmm.. was meinst du denn damit genau, die Größe des Raums oder mehr die Beschaffenheit?

Aber richtig, die Kef Q7 sollte mit solchen Räumen gut klar kommen.

Siehe hier: Kef Q7

Mr.Stereo
Inventar
#29 erstellt: 16. Jul 2006, 18:36
Jaa,

der Raum hat bestimmt auch ne klasse Akustik.
Frag mich schon, wer so wohnen kann, auch ohne Musik...da löst doch jede runterfallende Sicherheitsnadel einen Gehörcrash aus.

Hab die Q7 in mehreren Räumen ausprobiert, sie ist im Vergleich zu anderen wirklich unproblematisch...ausser im Bass bei allzu eckennaher Aufstellung.
Die Infinitys sind zwar nicht kritisch in großen Räumen, der Emit mag aber keine hallige Athmosphäre, klingt dann schnell nervig...ist meine Erfahrung.

Gruß
Boris


[Beitrag von Mr.Stereo am 16. Jul 2006, 18:38 bearbeitet]
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