Tonkopf entmagnetisieren

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benolino
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 10. Jun 2012, 15:53
Hallo, ich habe 2 ältere Kassettendecks von Pioneer mit neuen Riemen ausgestattet und möchte sie nun wieder benutzen für meine älteren Musikkassetten und mein Sohn für die alten Hörspiele . Müssen die Tonköpfe entmagnetisiert werden , und wenn ja , wie geht das ? Über eine Antwort würde ich mich freuen . Jörg
-cosima-
Hat sich gelöscht
#2 erstellt: 10. Jun 2012, 16:20

benolino schrieb:


Hallo, ich habe 2 ältere Kassettendecks von Pioneer mit neuen Riemen ausgestattet.
Müssen die Tonköpfe entmagnetisiert werden , und wenn ja , wie geht das ?


Da gibt es eine spezielle Drossel dafür.
Beim 35mm und 70mm Magnettonfilm muss nach jeder Vorstellung entmagnetisiert werden.
Beim Tonband und Super 8 Film ist das nicht nötig.
Beim Kasettendeck erst recht nicht.
Klingt der Ton dumpf oder warum?
benolino
Ist häufiger hier
#3 erstellt: 10. Jun 2012, 16:25
Ich habe den Eindruck , dass die Höhen nicht so gut übertragen werden , wie bei meinem Plattenspieler . Der hört sich irgendwie klarer an .Vielleicht liegt es ja auch am Alter der meisten Kassetten , sie haben schon ca. 20 Jahre auf dem Buckel . Grüsse , jörg
-cosima-
Hat sich gelöscht
#4 erstellt: 10. Jun 2012, 16:32

benolino schrieb:


Ich habe den Eindruck , dass die Höhen nicht so gut übertragen werden.


Beim Magnetton lassen mit der Zeit die Höhen nach.
Das kann auch sein das der Tonkopf verschlissen ist.
Schmutz auf dem Tonkopf könnte auch ein Grund dafür sein.
Mit einem feuchten Wattestäbchen den Tonkopf sauber machen.
MacPhantom
Inventar
#5 erstellt: 10. Jun 2012, 16:54
Der Tonkopf könnte auch nicht richtig justiert sein (Stichwort "Azimut"). Aber den da richtig einzustellen ist nicht ganz einfach.
Du könntest als vorübergehende Massnahme einmal versuchen, mit einem Wattestäbchen und Alkohol vorsichtig den Tonkopf zu reinigen – aber nicht ertränken! Hat bei mir auch schon viel gebracht.
benolino
Ist häufiger hier
#6 erstellt: 10. Jun 2012, 17:15
Vielen Dank für die Antworten . In der Tat ist der Klang nun nach der Reinigung mit Alkohol bedeutend besser geworden .Das Pioneer-Cassettendeck CT-F600 ist ja auch schon ca 30 Jahre alt , da sind wohl schon einige Kassetten durchgelaufen . , Jörg


[Beitrag von benolino am 10. Jun 2012, 17:19 bearbeitet]
Magnetbandaufwickler
Schaut ab und zu mal vorbei
#7 erstellt: 11. Jun 2012, 08:44
Falls du dennoch am Entmagnetisieren interessiert bist:

Hier (klick) gibt es Drosseln dazu. Die obere Drossel für Tonbänder, die untere wäre dann für dich interessant.

Ist zu machen vor Einmessungen, ggf. Aufnahmen und ansonsten sagt man so rund alle 20 Spielstunden mal.
Opa_Klaus
Neuling
#8 erstellt: 01. Okt 2012, 09:30
Hallo, bin neu hier, Jg. 34, lang schon Hobby-Elektoniker. Da hier im HIFI-FORUM als neuestes Datum im Sommer 2012 zuletzt gepostet wurde, schreibe ich meine Frage hier: Kann es Schäden in der Halbleiter-Elektronik geben, wenn ich mit einer Entmagnetisierungsdrossel arbeite? Wie hoch ist die induzierte 50Hz Wechselspannung in den Windungen von Lösch- und Tonkopf ? Kann sie Schäden in den sensiblen nachgeschalteten Transistoren verursachen, auch wenn das Gerät ausgeschaltet ist ? (Röhrengeräte sind da eher unempfindlich) Ich habe da einige UHER Report Geräte. Sind, ausser der Kapstanwelle nicht die anderen Bandführungsteile eisenlos?
Für eine Antwort wäre ich dankbar.
Klaus
MacPhantom
Inventar
#9 erstellt: 01. Okt 2012, 10:02
Transistoren nehmen absolut keinen Schaden, wenn du mit einer Entmagnetisierungsdrossel arbeitest. Wenn das Gerät ausgeschaltet ist, so fliesst auch kein Strom durch die Transistoren. Um diese zu schädigen müsste der Tonkopf schon stromführend sein; die induzierte Spannung durch das magnetische Feld reicht da nicht aus.

Es sind in der Tat nur der Tonkopf und die Capstanwelle(n), die metallisch sind und direkt mit dem Band in Berührung kommen. Vielleicht kann es aber auch sein, dass etwas magnetisierte Beschichtung an einem Plastikteil (z.B. der Andruckrolle) hängen bleibt - dagegen hilft aber eine Reinigung mehr als eine Drossel (Achtung: Andruckrollen niemals mit Alkohol reinigen, da der Gummi Schäden davontragen kann).
Bertl100
Inventar
#10 erstellt: 01. Okt 2012, 10:15
Hallo zusammen,

nun, ob da wirklich kein Strom fließt, da bin ich mir nicht so sicher! Die B-E Strecke eines
Transistors am Eingang kann durchaus leitend werden.

Ich habe übrigens in der Bedienungsanleitung des Pionee CT-S830S gelesen, dass das Gerät beim Entmagnetisieren des Tonkopfes eingeschaltet sein MUSS!

Das wirft durchaus die Frage auf, was denn nun generell besser ist! Ein oder aus!

Gruß
Bernhard
Opa_Klaus
Neuling
#11 erstellt: 01. Okt 2012, 10:36
Danke für die sehr schnellen Antworten.
Ich hatte vergessen nach Euren Erfahrungen zu fragen. Noch hat niemand über einschlägige Schäden berichtet, auch nicht in anderen Foren.
Zum "on/off" -Thema überlege ich, dass bei eingeschalteten Aufnahme-Modus (Transport aus) der Tonkopf am weniger empfindlichen Ausgang eines Transistors incl. Filterkette liegt und das kaum schadet.
Der HF-Löschkopf wird sich wohl wenig aus 50Hz machen.
Gruß Klaus


[Beitrag von Opa_Klaus am 01. Okt 2012, 10:55 bearbeitet]
knasulu
Ist häufiger hier
#12 erstellt: 26. Jan 2014, 09:28
Hallo,

ich bin leidenschaftliche Sammler von Kassettenrecordern. Ich habe bisher alle Gerät mit einer Entmagnetisierdrossel
behandelt. Die Geräte schalte ich dabei aus. Schäden hatte ich bisher nicht.
Ich habe jetzt aber gelesen, dass man die Capstanwelle eines direkt getreibenen Gerätes nicht entmagnetieseren soll,
da es passieren kann, dass dadurch der Hall-Geber für die Steuerung des Motor kaputt geht.

Gruß aus Niedersachsen
DonAdolfo
Schaut ab und zu mal vorbei
#13 erstellt: 28. Aug 2016, 12:46
Hallo ! Es ist zwar etwas Spät aber ich habe mir gerade eine Entmagnetisier Drossel gebaut.Ich hatte eine alte Haarschneide Maschine .Da habe ich den Eisenkern Entfernt das Teil das in der Spule saß habe ich mit der Flex abgetrennt damit ich einen Weicheisen Kern wieder habe. Den habe ich da ich die Spule so gedreht habe das eine Öffnung nach vorne wo der Haarschneider saß zeigt .Das Endevom Eisenkern ist mit Kunstoff vergossen so das ich auch damit ohne Schaden Anzurichten an die Tonköpfe meiner Revox gehen kann .Geht Klasse.Gruß aus Elmshorn Adolf
MagnetPaule
Neuling
#14 erstellt: 16. Feb 2021, 08:58
Diese Antwort ist absolut unzureichend - ich stehe jetzt vor der selben Frage und finde diese Antwort fehlerhaft.
Der Anfragende ist in Sorge, ob Halbleiter-Bauelemente zerstört werden können.
Die Sorge ist durchaus berechtigt, denn die induzierten Spannungen in den hochohmigen Hörköpfen können durchaus Werte erreichen, welche die Eingangsstufen von Transistoren oder OP-Verstärkern schädigen können; zumindest können zunächst Elektrolyt-Kondensatoren bleibende Schäden erleiden.
Befände sich in der Eingangskopplung ein Tantal-Kondensator, so würde jener sofort zerstört (Durchbruch des Dielektrikums).
Hingegen wäre eine Schädigung eines Röhrenverstärkers - mit Folienkondensatoren - nicht wahrscheinlich.
Zunächst gefährdet ist zuerst die Induktionsspule des Hör- oder Kombikopfes, denn rasch kann bei kräftiger Induktion ein Windungs- oder Wicklungsschluss auftreten.
Erfahrungswerte liegen leider nicht vor, auch keine Angaben von 'Degaussing'-Spulen.
In der Gebrauchsanleitung wird vor direktem Berühren der Tonköpfen gewarnt - es sind einig cm abstand einzuhalten.
Der Autor ist Entwicklungs-Ingenieur mit mehrjähriger Erfahrung im Tonbandgeräte- (GRUNDIG) und Tantal-Ko-Sektor (SEL).
Ingor
Inventar
#15 erstellt: 16. Feb 2021, 09:14
Du bist Entwicklungsingenieur bei Grundig gewesen? Oder beziehst du dich auf einen Artikel eines Ingenieuers?

Ich habe mit einem geköpften Braun-Rasierer etliche Tonbandgeräte entmagnetisiert. Passiert ist nie ewtas negatives. Generell erreichen die Feldstärken am Spalt keine so hohen Werte, dass hier Ströme in einem Bereich induziert werden, die Transistoren braten, oder Spannungen, die Tantalkondensatoren durchschlagen lassen. Auch eine Beschädigung der Spulen halte ich für völlig ausgeschlossen. Damit ein Wicklungsschluss auftreten könnte, müsste die Spule auf über 100 Grad erhitzt werden, Da muss man schon lange "draufhalten". Zudem erreicht der Strom keine nennenswerte Höhe, da der Abschlusswiderstand doch recht hoch ist.

Aber das ist nur meine Einschätzung und meine Erfahrung. Sollte man Angst haben, dass etwas schimmes passiert, dann verzichtet man einfach auf das Entmagnetisieren. Ist in den meisten Fällen eh nicht nötig.
Valenzband
Stammgast
#16 erstellt: 16. Feb 2021, 16:34

Ingor (Beitrag #15) schrieb:
..habe mit einem geköpften Braun-Rasierer etliche Tonbandgeräte entmagnetisiert. Passiert ist nie ewtas negatives. Generell erreichen die Feldstärken am Spalt keine so hohen Werte, dass hier Ströme in einem Bereich induziert werden, die Transistoren braten, oder Spannungen, die Tantalkondensatoren durchschlagen lassen. Auch eine Beschädigung der Spulen halte ich für völlig ausgeschlossen. Damit ein Wicklungsschluss auftreten könnte, müsste die Spule auf über 100 Grad erhitzt werden, da muss man schon lange "draufhalten". Zudem erreicht der Strom keine nennenswerte Höhe, da der Abschlusswiderstand doch recht hoch ist.


Die Schäden könnten durch die hohen Spannungen auftreten, der Strom und die Temperatur können sehr gering sein. Die Spannung hängt von der Windungszahl des Tonkopfs, sowie von der (Netz-) Frequenz und Feldstärke im Tonkopfspalt ab. Entmagnetisierer kommen im Nahfeld schon an 1 Tesla Feldstärke heran. Allerdings ist die Feldgeometrie, zumindest bei Stabkernen, weitgehend die eines Stabmagneten.

Wenn man sich damit einem Tonkopf stirnseitg nähert ist die Magnetisierungsrichtung mehr oder weniger senkrecht zur Richtung höchster Induktion, daher ist die Spannung auch am kleinsten. Die Tonbandmagnetisierung verläuft demgegenüber entlang der Bandlaufrichtung, d.h. in Richtung maximaler Induktion.

In meiner Erfahrung habe ich allerdings auch mit sehr kräftigen Drosseln (Fa. Bernstein) noch keine Schäden beobachtet. Was nicht heißt, dass es generell unmöglich ist.
Die "AZ" Tonköpfe von Technics nutzen einen anderen Wandlermechanismus (magneto-resistiv) und vertragen überhaupt keine Entmagnetisierung !
hf500
Moderator
#17 erstellt: 16. Feb 2021, 19:39

MagnetPaule (Beitrag #14) schrieb:

In der Gebrauchsanleitung wird vor direktem Berühren der Tonköpfen gewarnt - es sind einig cm abstand einzuhalten.


Ich habe das immer damit begruendet, dass die meisten "Nutzer" durchaus in der Lage sind, den Kopfspiegel zu beschaedigen. Und so hat man sie schonmal gewarnt.
Ich muss mal nachmessen, welche Spannungen ein Tonkopf an einer ueblichen Entmagnetisierungsdrossel liefert.

73
Peter
Bertl100
Inventar
#18 erstellt: 17. Feb 2021, 12:48
Hallo Peter,

da bin ich echt gespannt, was du da für Spannungen misst!
Allerdings: ich habe zwei Entmagnetisierungsdrosseln, beide konkret für den Einsatz an Tonköpfen.
Aber beide sind höchst unterschiedlich. Die eine - Bernstein - sehr, sehr massiv. Die andere war glaub ich von Conrad. Wesentlich "filigraner". Da würde ich nicht dieselben Spannungen erwarten.

Gruß
Bernhard
Ingor
Inventar
#19 erstellt: 17. Feb 2021, 14:21
Hohe Spannungen schaden einer Spule erst dann, wenn es zu Überschlägen und einer Zerstörung der Isolierung kommt. Diese Spannungen können aber nicht entstehen, da der Tonkopf nur ein paar Windungen hat, die gar keine so hohen Potenzialunterschiede zulassen. Ich habe es jetzt einfach mal gemessen. Ein 1/4 Spur Revox Wiedergabekopf an einem Oszi mit 10 MOhm Eingang. Entmagnetisierdrossel, ein alter Braunrasierer mit 15 W ergaben 7 Vss und einen Kurzschlussstrom von 2mA.
Ich denke damit erübrigt sich jede Diskussion. Mit einer handelsüblichen Billigdrossel lag die Spannung gerade mal bei 1 Vss.
Bei diesen Werten geht kein Transistor kaputt, kein Tantalkondensator schlägt durch und mit Sicherheit gibt es auch keine Spannungsüberschläge.
Bertl100
Inventar
#20 erstellt: 17. Feb 2021, 15:24
Hallo zusammen,

nun, ich weiß jetzt ehrlich gesagt nicht, wie viele Windungen ein Tonkopf hat. Also bei Tonabnehmersystemen (MM) ist eine DC-Messungen mit einem Multimeter im 2k Bereich jedenfalls seeehr gefährlich. Obwohl da nur - geschätzt - 1mA fließt, kann das (angeblich) schon Schaden anrichten, weil der Draht so extrem dünn ist. Dementsprechend dünn ist auch seine Lackisolierung - jetzt in Bezug auf die 7Vss.
Aber kaputt gegangen ist mir auch noch nichts.

Gruß
Bernhard


[Beitrag von Bertl100 am 17. Feb 2021, 15:44 bearbeitet]
Ingor
Inventar
#21 erstellt: 17. Feb 2021, 15:34
Nein, die Isolierung wird weder von 3 V noch von 9 V durchschlagen und dass man mit einem Multimeter die Spule eines MM-System beschädigen kann, halte ich für ein Gerücht. So ein dünner Draht kann da gar nicht drin sein. Und bei 9 V und 1 mA hat man eine Leistung von 0,009 W. Damit kann man keinen Draht durchglühen lassen.
eckibear
Inventar
#22 erstellt: 17. Feb 2021, 16:44

Ingor (Beitrag #19) schrieb:
Diese Spannungen können aber nicht entstehen, da der Tonkopf nur ein paar Windungen hat, die gar keine so hohen Potenzialunterschiede zulassen.

Wiedergabeköpfe haben üblicherweise viele hundert Windungen. Allerdings koppelt das externe Dipolfeld der Drossel nur schwach in den toriodalen Querschnitt eines Ringkerns, der nur einen winzigen Spalt am Tonkopfspiegel hat. Der größte Teil des Magnetfeld geht einfach so durch den Kern, ohne dass extrem hohe Induktionsspannung entsteht. Trotzdem wird der Kern dabei entmagmetisiert, zumindest wenn man es richtig macht und das Feld langsam verringert.


..ein alter Braunrasierer mit 15 W ergaben 7 Vss und einen Kurzschlussstrom von 2mA.

Na ja, ein rauscharmer BJT kann bei 5V Sperrspannung an der BE Strecke schon geschädigt werden.


Mit einer handelsüblichen Billigdrossel lag die Spannung gerade mal bei 1 Vss.

Das wäre dann OK. Also sollten alle "Dickspulen-Besitzer" vorsichtig damit umgehen und etwas mehr Abstand halten. Zu viel ist der Feind von gerade richtig.
Ingor
Inventar
#23 erstellt: 17. Feb 2021, 17:55
7 V es bei 10 MOhm. Davon ist der Eingang aber weit entfernt. Diese Spannung erreicht die BE Strecke doch nie.
eckibear
Inventar
#24 erstellt: 17. Feb 2021, 19:19

Ingor (Beitrag #23) schrieb:
7 V es bei 10 MOhm. Davon ist der Eingang aber weit entfernt. Diese Spannung erreicht die BE Strecke doch nie.

Warum sollte sie es nicht? Die Impedanz der Quelle bei 50 Hz ist ja nicht wiilkürlich 10MR, sondern deutlich unter 1kR. Vielmehr ist die BE-Strecke des Transistors in Sperrichtung hochohmiger als 10MR, und dass ist genau die Situation, in der ein Schaden eintreten könnte. Wie gesagt ist es ein reiner Spannungsschaden, kein "Überstrom", oder gar irgendein Geschmelze.


[Beitrag von eckibear am 17. Feb 2021, 19:21 bearbeitet]
grautvOHRnix
Hat sich gelöscht
#25 erstellt: 18. Feb 2021, 09:50
Das stimmt alles. Ich habe während meiner Zeit als HiFi-
Reparateur tausenden von Kunden neue Recorder ver-
kauft, nachdem ich ihnen einige Tage vorher eine Entmag-
netisierungsdrossel verscherbelte.
Die Reparatur der verbrannten A/W-Elektronik "lohnte sich
nicht mehr ..." .

Hoffentlich liest von denen keiner mit ... na ja, verjährt .






Ernsthaft ... mir ist niemals eine Repro- oder Aufnahme-
elektronik nach Anwendung einer EntMagDrossel gestorben,
und Entmagnetisieren war der erste Schritt für korrektes Ein-
messen der Geräte.
rummsdikabumms
Stammgast
#26 erstellt: 18. Feb 2021, 11:32

grautvOHRnix (Beitrag #25) schrieb:
Das stimmt alles. Ich habe während meiner Zeit als HiFi-Reparateur tausenden von Kunden neue Recorder verkauft, nachdem ich ihnen einige Tage vorher eine Entmagnetisierungsdrossel verscherbelte. Die Reparatur der verbrannten A/W-Elektronik "lohnte sich
nicht mehr ..."
....mir ist niemals eine Repro- oder Aufnahmeelektronik nach Anwendung einer EntMagDrossel gestorben, und Entmagnetisieren war der erste Schritt für korrektes Einmessen der Geräte.

Die Frage war/ist nicht, was der/die Einzelne so alles erlebt hat, sondern ob es rein technisch möglich oder ausgeschlossen ist, einen TK oder W-Vorverstärker per Entmagnetisierung zu beschädigen.
Dazu wurde Alles schon gesagt, einschließlich dem Sonderfall Technics AZ. Vielleicht könnte man ergänzen, dass ein Schaden im VV nicht unbedingt einen Totalausfall bedeuten muss, es kann auch einfach mehr oder weniger erhöhtes Rauschen auftreten.

Mit einer popeligen China-Drossel wird man wohl nichts und niemanden erschrecken können. OK, außer die Anwender, die wegen abenteuerlicher "Schutzisolation" mancher dieser Gurken einen Schlag versetzt bekommen. Wenn eine richtige Drossel zum Einsatz kommt sollte man halt nur etwas vorsichtiger sein. Ansonsten gilt eben "Betreten der Baustelle auf eigene Gefahr".
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