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Stereon 211 - Schaltplan+A -A |
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| Autor |
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CarlM.
Inventar |
#51
erstellt: Gestern, 16:18
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Hier die Ergebnisse einer LtSpice-Simulation mit Si-Transistoren - einmal mit den aktuellen Widerstandswerten und ein anderesmal mit angepassten Werten. ![]() https://i.ibb.co/MYLsxjb/Stereon-Netzteil-LTSpice-simu-2.jpg![]() https://i.ibb.co/dn6Bb1s/Stereon-Netzteil-LTSpice-simu.jpg
[Beitrag von CarlM. am 18. Apr 2026, 19:54 bearbeitet] |
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gst
Inventar |
#52
erstellt: Gestern, 17:01
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Hörst sich doch gut an mit den angepassten Werten. Warum nicht R3=5,1KOhm? [Beitrag von gst am 18. Apr 2026, 17:02 bearbeitet] |
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CarlM.
Inventar |
#53
erstellt: Gestern, 17:24
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Weil 4,7k häufiger im Fundus vorhanden ist und die Simulation für 5,1k keine andere Spannung auswirft (-28,4V). -29,9 V erhält man, wenn R6 und R7 auf 240 Ohm geändert werden. Durch R5,R6 und R7 fließen jeweils zwischen 50 und 100 mA (0,5 bis 1W), weshalb man 2W oder 3W-Typen verwenden sollte. [Beitrag von CarlM. am 18. Apr 2026, 17:45 bearbeitet] |
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shabbel
Inventar |
#54
erstellt: Gestern, 19:07
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Du musst den BBCode (Vollansicht-Link) wählen und den dann erzeugten Link kopieren. ![]() [Beitrag von shabbel am 18. Apr 2026, 19:07 bearbeitet] |
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shabbel
Inventar |
#55
erstellt: Gestern, 19:21
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Ich bin ja nicht vom Fach und kann über Eure Entwürfe nur staunen. 4,7 KOhm habe ich tatsächlich da. 29,9 Volt wäre die maximale Tuningstufe? Es gibt nur ein Problem. Der vermeintliche AD149 ist unerreichbar montiert. Ich müsste mit dem Forstnerbohrer von unten das Gehäuse auffräsen. Ist 2N4036 Ersatztyp für BC161, die mir gst zuschicken will? |
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CarlM.
Inventar |
#56
erstellt: Gestern, 19:32
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Wenn Du nur die beiden 3,9k gegen 10k und 4,7k tauscht, sollten ca. 28V herauskommen. Wen der Germanium-Transistor T3 weiterverwendet werden soll, muss man sehen, ob überhaupt Widerstände zu ändern/ersetzen sind. Lieber etwas unter den 30V bleiben als es auszureizen. Inwieweit die Sumulation wegen Toleranzen etc. an die Realität herankommt, hängt vom Einzelfall ab. Ich habe auch nicht simuliert, was unter Last passiert. Ob Du 2N4037 oder BC161-16 verwendest, macht keinen (großen) Unterschied. Du müsstest aber jeweils im Datenblatt überprüfen wie die Anschlüsse zugeordnet sind (Pin-Layout). Die 300 Ohm Widerstände würde ich auch neu machen und gegen 2W oder 3W-Typen tauschen. Das sind aber nur Vorschläge. Sicherlich haben gst, Johannes und Valenzband auch noch Anmerkungen ... [Beitrag von CarlM. am 18. Apr 2026, 19:34 bearbeitet] |
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Poetry2me
Inventar |
#57
erstellt: Gestern, 21:57
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Tolle Simulation, Carl. Ich denke Du kannst im Schaltplan-Diagramm die Sektion um T1 und die Zenerdiode auf die rechte Seite der Zeichnung herüberziehen, dann wird es leichter zu verstehen sein. Zu der Frage ob R2 sich auf der richtigen Spannung abstützt: Wenn hinter dem Regler, dann vermute ich wird die Schaltung beim Einschalten nicht starten, weil kein Strom dort hineinfließt, solange der Regler nicht aufgemacht hat. Und aufmachen wird der Regler erst, wenn die Zenerdiode durchflossen wird. Meiner Erinnerung nach speisen die meisten Reglerschaltungen, die ich kenne, von der unreglulierten Spannung aus die Referenz-Zenerdiode, gegen den Ripple werden manchmal Stromquellen vorgeschaltet. Ich kann es leider nicht an der Platine ablesen, wie die Realität aussieht. Es muss ja mal funktioniert haben. Ich bin ganz bei gst, dass es wahrscheinlich in jeder Hinsicht zuverlässiger funktionieren wird, wenn in dem Regler einfach neue Silizium-Transistoren genommen werden. Die unterschiedlichen Basis-Emitter-Spannungen der Transistor-Typen wirken sich zwar geringfügig auf die Ausgangsspannung aus, aber man kann die Ausgangsspannung durch Anpassen des Spannungsteilers aus R1 und R3 mühelos auf einen Soll-Wert anpassen. Alle anderen Parameter sind beim Siliziumtransistor einfach wesentlich vorteilhafter. Am Ende ist ein Spannungsregler auch nur ein Verstärker. T3 ist die Eingangsstufe mit nicht-invertierendem Eingang am Emitter (Zenerdiode liefert die zu verstärkende Spannung) und invertierendem Eingang (Gegenkopplung über Spannungsteiler) an der Basis. Man muss bei solchen Änderungen natürlich im Hinterkopf behalten, dass es theoretisch auch Stabilitätsthemen geben könnte. Eine einfache Gegenmaßnahmen könnte ggf. ein Kondensator am Ausgang sein, und/oder ein Kompensations-C über dem Gegenkopplungswiderstand R1. - Johannes [Beitrag von Poetry2me am 19. Apr 2026, 08:56 bearbeitet] |
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oldiefan1
Inventar |
#58
erstellt: Gestern, 23:23
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Netzteilstabilisierung schon mit Längsregler in Darlington-Konfiguration, das ca. 1964. Gut! |
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shabbel
Inventar |
#59
erstellt: Heute, 09:00
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Das klingt auch gut. Linear, trocken, unverfärbt. Obwohl, ich hatte ja nur direkt an 43 Volt gehört. [Beitrag von shabbel am 19. Apr 2026, 09:05 bearbeitet] |
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Valenzband
Inventar |
#60
erstellt: Heute, 10:35
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Da trügt dich wohl deine Erinnerung. Der Darlington-Längsregler macht in jedem Fall auf, weil er über R6 ausreichend Basistrom erhält. Erst bei Erreichen der Reglerspannung am Ausgang wird T1 (Basis-Spannungsteiler R1, R3) leitend und entzieht dem Längsregler so viel Basistrom, bis alles im Gleichgewicht ist. Nochmal: Dadurch dass die Zenerdiode vom stabilisierten Ausgang des Reglers bestromt wird erhöht sich die Stabilität erheblich. Eine eingangseitige Bestromung führte zu starker Lastabhängigkeit des Zenerstroms (Spannungsschwankung dann über den dyn. Innenwiderstand der ZD) und zusätzlich erhöhter Brummspannung am Ausgang! |
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Valenzband
Inventar |
#61
erstellt: Heute, 11:15
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Hier noch ein paar Seiten des AD150 Datenblatts ![]() ![]() Bei 30 V ist im Grunde Schluss. Die 50V des AD149 sind nur haltbar (!) wenn man die BE Strecke aktiv sperrt. ![]() ![]() Die Belastbarkeit fällt stark mit höherer Kollektorspannung, bei 20V sind es nur noch 16W (statt 27.5W unterhalb 10V) , bei 30V sogar nur noch knapp 6W! Oberhalb einer Geäusetemperatur von 45°C sinkt die Belastbarkeit linear bis auf 0W bei 100°C Diese alten Germanium-Typen sind recht anfällig für Ausfälle, besonders bei bestimmten Lastszenarien, die im Lautsprecherbereich anzutreffen sind. [Beitrag von Valenzband am 19. Apr 2026, 11:33 bearbeitet] |
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gst
Inventar |
#62
erstellt: Heute, 11:35
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Ich habe statt der BC161 lieber die etwas besseren BD140 plus 2 Fingerkühlkörper beigelegt. Wenn diese Transistoren beim Anfassen schon etwas heiß empfunden werden, gleich die schwarzen Kühlkörperchen mit anschrauben. Aber Vorsicht, die führen Spannung (des Collectors) und müssen vor den Verbindungen mit anderen Teilen durch den Einbau geschützt werden. Die Spannungsstabilisierung war wohl ursprünglich nicht auf 43V Eingangsspannung dimensioniert. Der Längsstransistor (AD149) muss wegen der erhöhten Netzspannung nun etwas mehr in Wärme umsetzen. Alle drei Silizium-Transsitoren haben einen Verstärkungsfaktor >100 (gemessen). Ich würde doch den MJ2955 empfehlen, der darf ohne Last >60 Volt und bei guter Kühlung bei 15V Uce mehr als 5A steuern. Aber auch der muss dann gut gekühlt sein. Ich schätze, im Normalbetrieb fließt nicht mehr als 1A. [Beitrag von gst am 19. Apr 2026, 11:44 bearbeitet] |
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gst
Inventar |
#63
erstellt: Heute, 11:48
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Das hat mich bereits 1974 bewogen, von AD150 auf 2N3055 umzusteigen! [Beitrag von gst am 19. Apr 2026, 11:49 bearbeitet] |
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