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Stereon 211 - Schaltplan+A -A |
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| Autor |
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CarlM.
Inventar |
#51
erstellt: 18. Apr 2026, 16:18
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Hier die Ergebnisse einer LtSpice-Simulation mit Si-Transistoren - einmal mit den aktuellen Widerstandswerten und ein anderesmal mit angepassten Werten. ![]() https://i.ibb.co/MYLsxjb/Stereon-Netzteil-LTSpice-simu-2.jpg![]() https://i.ibb.co/dn6Bb1s/Stereon-Netzteil-LTSpice-simu.jpg
[Beitrag von CarlM. am 18. Apr 2026, 19:54 bearbeitet] |
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gst
Inventar |
#52
erstellt: 18. Apr 2026, 17:01
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Hörst sich doch gut an mit den angepassten Werten. Warum nicht R3=5,1KOhm? [Beitrag von gst am 18. Apr 2026, 17:02 bearbeitet] |
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CarlM.
Inventar |
#53
erstellt: 18. Apr 2026, 17:24
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Weil 4,7k häufiger im Fundus vorhanden ist und die Simulation für 5,1k keine andere Spannung auswirft (-28,4V). -29,9 V erhält man, wenn R6 und R7 auf 240 Ohm geändert werden. Durch R5,R6 und R7 fließen jeweils zwischen 50 und 100 mA (0,5 bis 1W), weshalb man 2W oder 3W-Typen verwenden sollte. [Beitrag von CarlM. am 18. Apr 2026, 17:45 bearbeitet] |
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shabbel
Inventar |
#54
erstellt: 18. Apr 2026, 19:07
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Du musst den BBCode (Vollansicht-Link) wählen und den dann erzeugten Link kopieren. ![]() [Beitrag von shabbel am 18. Apr 2026, 19:07 bearbeitet] |
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shabbel
Inventar |
#55
erstellt: 18. Apr 2026, 19:21
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Ich bin ja nicht vom Fach und kann über Eure Entwürfe nur staunen. 4,7 KOhm habe ich tatsächlich da. 29,9 Volt wäre die maximale Tuningstufe? Es gibt nur ein Problem. Der vermeintliche AD149 ist unerreichbar montiert. Ich müsste mit dem Forstnerbohrer von unten das Gehäuse auffräsen. Ist 2N4036 Ersatztyp für BC161, die mir gst zuschicken will? |
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CarlM.
Inventar |
#56
erstellt: 18. Apr 2026, 19:32
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Wenn Du nur die beiden 3,9k gegen 10k und 4,7k tauscht, sollten ca. 28V herauskommen. Wen der Germanium-Transistor T3 weiterverwendet werden soll, muss man sehen, ob überhaupt Widerstände zu ändern/ersetzen sind. Lieber etwas unter den 30V bleiben als es auszureizen. Inwieweit die Sumulation wegen Toleranzen etc. an die Realität herankommt, hängt vom Einzelfall ab. Ich habe auch nicht simuliert, was unter Last passiert. Ob Du 2N4037 oder BC161-16 verwendest, macht keinen (großen) Unterschied. Du müsstest aber jeweils im Datenblatt überprüfen wie die Anschlüsse zugeordnet sind (Pin-Layout). Die 300 Ohm Widerstände würde ich auch neu machen und gegen 2W oder 3W-Typen tauschen. Das sind aber nur Vorschläge. Sicherlich haben gst, Johannes und Valenzband auch noch Anmerkungen ... [Beitrag von CarlM. am 18. Apr 2026, 19:34 bearbeitet] |
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Poetry2me
Inventar |
#57
erstellt: 18. Apr 2026, 21:57
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Tolle Simulation, Carl. Ich denke Du kannst im Schaltplan-Diagramm die Sektion um T1 und die Zenerdiode auf die rechte Seite der Zeichnung herüberziehen, dann wird es leichter zu verstehen sein. Zu der Frage ob R2 sich auf der richtigen Spannung abstützt: Wenn hinter dem Regler, dann vermute ich wird die Schaltung beim Einschalten nicht starten, weil kein Strom dort hineinfließt, solange der Regler nicht aufgemacht hat. Und aufmachen wird der Regler erst, wenn die Zenerdiode durchflossen wird. Meiner Erinnerung nach speisen die meisten Reglerschaltungen, die ich kenne, von der unreglulierten Spannung aus die Referenz-Zenerdiode, gegen den Ripple werden manchmal Stromquellen vorgeschaltet. Ich kann es leider nicht an der Platine ablesen, wie die Realität aussieht. Es muss ja mal funktioniert haben. Ich bin ganz bei gst, dass es wahrscheinlich in jeder Hinsicht zuverlässiger funktionieren wird, wenn in dem Regler einfach neue Silizium-Transistoren genommen werden. Die unterschiedlichen Basis-Emitter-Spannungen der Transistor-Typen wirken sich zwar geringfügig auf die Ausgangsspannung aus, aber man kann die Ausgangsspannung durch Anpassen des Spannungsteilers aus R1 und R3 mühelos auf einen Soll-Wert anpassen. Alle anderen Parameter sind beim Siliziumtransistor einfach wesentlich vorteilhafter. Am Ende ist ein Spannungsregler auch nur ein Verstärker. T3 ist die Eingangsstufe mit nicht-invertierendem Eingang am Emitter (Zenerdiode liefert die zu verstärkende Spannung) und invertierendem Eingang (Gegenkopplung über Spannungsteiler) an der Basis. Man muss bei solchen Änderungen natürlich im Hinterkopf behalten, dass es theoretisch auch Stabilitätsthemen geben könnte. Eine einfache Gegenmaßnahmen könnte ggf. ein Kondensator am Ausgang sein, und/oder ein Kompensations-C über dem Gegenkopplungswiderstand R1. - Johannes [Beitrag von Poetry2me am 19. Apr 2026, 08:56 bearbeitet] |
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oldiefan1
Inventar |
#58
erstellt: 18. Apr 2026, 23:23
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Netzteilstabilisierung schon mit Längsregler in Darlington-Konfiguration, das ca. 1964. Gut! |
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shabbel
Inventar |
#59
erstellt: 19. Apr 2026, 09:00
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Das klingt auch gut. Linear, trocken, unverfärbt. Obwohl, ich hatte ja nur direkt an 43 Volt gehört. [Beitrag von shabbel am 19. Apr 2026, 09:05 bearbeitet] |
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Valenzband
Inventar |
#60
erstellt: 19. Apr 2026, 10:35
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Da trügt dich wohl deine Erinnerung. Der Darlington-Längsregler macht in jedem Fall auf, weil er über R6 ausreichend Basistrom erhält. Erst bei Erreichen der Reglerspannung am Ausgang wird T1 (Basis-Spannungsteiler R1, R3) leitend und entzieht dem Längsregler so viel Basistrom, bis alles im Gleichgewicht ist. Nochmal: Dadurch dass die Zenerdiode vom stabilisierten Ausgang des Reglers bestromt wird erhöht sich die Stabilität erheblich. Eine eingangseitige Bestromung führte zu starker Lastabhängigkeit des Zenerstroms (Spannungsschwankung dann über den dyn. Innenwiderstand der ZD) und zusätzlich erhöhter Brummspannung am Ausgang! |
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Valenzband
Inventar |
#61
erstellt: 19. Apr 2026, 11:15
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Hier noch ein paar Seiten des AD150 Datenblatts ![]() ![]() Bei 30 V ist im Grunde Schluss. Die 50V des AD149 sind nur haltbar (!) wenn man die BE Strecke aktiv sperrt. ![]() ![]() Die Belastbarkeit fällt stark mit höherer Kollektorspannung, bei 20V sind es nur noch 16W (statt 27.5W unterhalb 10V) , bei 30V sogar nur noch knapp 6W! Oberhalb einer Geäusetemperatur von 45°C sinkt die Belastbarkeit linear bis auf 0W bei 100°C Diese alten Germanium-Typen sind recht anfällig für Ausfälle, besonders bei bestimmten Lastszenarien, die im Lautsprecherbereich anzutreffen sind. [Beitrag von Valenzband am 19. Apr 2026, 11:33 bearbeitet] |
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gst
Inventar |
#62
erstellt: 19. Apr 2026, 11:35
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Ich habe statt der BC161 lieber die etwas besseren BD140 plus 2 Fingerkühlkörper beigelegt. Wenn diese Transistoren beim Anfassen schon etwas heiß empfunden werden, gleich die schwarzen Kühlkörperchen mit anschrauben. Aber Vorsicht, die führen Spannung (des Collectors) und müssen vor den Verbindungen mit anderen Teilen durch den Einbau geschützt werden. Die Spannungsstabilisierung war wohl ursprünglich nicht auf 43V Eingangsspannung dimensioniert. Der Längsstransistor (AD149) muss wegen der erhöhten Netzspannung nun etwas mehr in Wärme umsetzen. Alle drei Silizium-Transsitoren haben einen Verstärkungsfaktor >100 (gemessen). Ich würde doch den MJ2955 empfehlen, der darf ohne Last >60 Volt und bei guter Kühlung bei 15V Uce mehr als 5A steuern. Aber auch der muss dann gut gekühlt sein. Ich schätze, im Normalbetrieb fließt nicht mehr als 1A. [Beitrag von gst am 19. Apr 2026, 11:44 bearbeitet] |
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gst
Inventar |
#63
erstellt: 19. Apr 2026, 11:48
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Das hat mich bereits 1974 bewogen, von AD150 auf 2N3055 umzusteigen! [Beitrag von gst am 19. Apr 2026, 11:49 bearbeitet] |
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Poetry2me
Inventar |
#64
erstellt: 19. Apr 2026, 19:30
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Ich kann die Empfehlungen von gst nachvollziehen. Den Transistor BD140 habe auch ich gerne eingesetzt, der war immer grundsolide und wird glaube ich heute noch gefertigt. Irgendwo habe ich noch einige BD139 (NPN) und BD140 (PNP) - jeweils mit hoher Verstärkung - herumliegen. Über die genaue Schaltung habe ich noch mal nachgedacht und den Diskussionsstand noch mal anders gezeichnet. Da mir die Begabung von CarlM fehlt, habe ich den Schaltplan mit rein grafischen Mitteln mal verändert gezeichnet. Meine Hoffnung war, dass so klarer herauskommt, wie das Zusammenspiel der Bauteile hier den Regler funktionieren lässt. Meine Vermutung, dass R2 seinen Fußpunkt auf der ungeregelten (nur gleichgerichteten) Spannung hat, und nicht auf der geregelten, habe ich umgesetzt. Wer zu viel Rest-Ripple vermutet, kann ein R-C-Glied vor R2 schalten oder R2 durch eine Stromdiode ersetzen (5 .. 10mA). Rechnerisch waren es bisher 9mA, was bei 15,6V zu konstanten 130mW Verlustleistung und somit Hitze führt. Ich bin sicher, dass ca. 3 oder 5mA ebenfalls die Referenzfunktion sicherstellen würde. Und überhaupt: Die frühen Zenerdioden sind heute häufige Ausfallkandidaten. Diese zu tauschen wäre vielleicht lebensverlängernd für das Gerät. Eine weitere Annahme ist, dass der Kondensator C3 (330µF) eigentlich der Puffer-Kondensator am Ausgang ist. Er würde zwischen der geregelten Ausgangsspannung und der Masse liegen. Die bisher vermutete Verwendung zur Stützung der Basisspannung des ersten Transistors der Darlington-Schaltung erscheint mir grundsätzlich wenig sinnvoll, wenn man schon so etwas wie einen Regler baut. Es gibt möglicherweise auch Widerstände, welche ohne Germaniumtransistoren nicht mehr erforderlich sind, wie R4 (27k) von der Basis des zweiten Transistors der Darlington-Schaltung zur Masse. Wozu sollte dieser dienen, wenn nicht zur Ableitung der hohe Leckströme von Germanium-Transistoren. Wollte man evtl. eine Voraussteuerung des ersten Darlington-Transistors vermeiden? Jedenfalls haben moderne Schaltungen die ich gesehen habe diesen Widerstand nicht. Hier also erst mal eine Um-Zeichnung des Schaltplans mit den zwei umgesetzten Annahmen: ![]() https://i.postimg.cc...ipolaren-Transis.png- Johannes [Beitrag von Poetry2me am 19. Apr 2026, 19:34 bearbeitet] |
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CarlM.
Inventar |
#65
erstellt: 19. Apr 2026, 20:15
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Das sieht dann so aus: https://ibb.co/spzg9TZkIch habe noch eine Last hinzugefügt, die ca. 16W entsprechen sollte. R1 mit 3.9k ergäbe ca. 32,5V. T1 und T2 wurden zudem auf BD140 angepasst. [Beitrag von CarlM. am 19. Apr 2026, 20:20 bearbeitet] |
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Poetry2me
Inventar |
#66
erstellt: 19. Apr 2026, 23:41
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Sieht eindeutig sehr seriös aus |
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Poetry2me
Inventar |
#67
erstellt: 20. Apr 2026, 17:56
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@Shabbel: Wenn das möglich ist, wäre ein gut auflösendes Foto der Verstärkerplatine jeweils von Bauteileseite und Lötseite eine gute Idee denke ich. Mit etwas Glück lässt sich vielleicht die Schaltung durch "Re-engineering" auslesen. - Johannes |
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shabbel
Inventar |
#68
erstellt: 21. Apr 2026, 16:11
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Reicht die Skizze aus http://www.hifi-foru...ad=9687&postID=31#31 nicht? Das ist die Platinenseite seitenverkehrt auf ein Papier übertragen und dann die Bauteile eingezeichnet. |
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CarlM.
Inventar |
#69
erstellt: 21. Apr 2026, 16:16
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..... ein gut auflösendes Foto der Verstärkerplatine ... |
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shabbel
Inventar |
#70
erstellt: 22. Apr 2026, 08:04
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Wenn die Transistoren da sind, löte ich die Anschlüsse ab und schau mal, was ich machen kann. |
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shabbel
Inventar |
#71
erstellt: 22. Apr 2026, 16:08
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Ich hoffe, ihr meint diese Platine. Der Ladeelko und drei Kabel sind schon abgelötet. Es ist ausgeschlossen, die eigentlichen Verstärkerplatinen von unten zu fotographieren. Absolut unzugänglich. Der Arbeitsaufwand ist zu gross und es ist fraglich, ob ich das je wieder richtig zusammengebaut bekomme. Allein der Elkotausch war nur mit nötigem Glück erfolgreich. ![]() https://i.ibb.co/tTV6N0H5/IMG-1471.jpg![]() [Beitrag von shabbel am 22. Apr 2026, 17:10 bearbeitet] |
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shabbel
Inventar |
#72
erstellt: 23. Apr 2026, 09:33
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So. Ich habe jetzt umgebaut. Danke nochmal an gst! Ich hatte vor, den Leistungstransistor auch zu tauschen, als ich aber unter das Gehäuse schaute, habe ich das erstmal sein gelassen. Die Bestückung ist 2 x BD 140, dann Umbau nach Carl, das heisst, die Transistoren R1, R2 und R3 sind angepasst. R1 = 10 kOhm, R2 = 10 kOhm, R3 = 4,7 kOhm. Die Endstufe bekommt in dieser Konfiguration 31,9 Volt, über die Zenerdiode messe ich 13,0 Volt. Leider hat die Diode keine Beschriftung. Vorschaltglühbirne bleibt komplett dunkel. Die Transitoren BD130 und die Diode bleiben im Leerlauf kalt. Lautsprecher habe ich noch keine angeschlossen. Was schlagt Ihr vor? Hier nochmal die Simulation von Carl: ![]() [Beitrag von shabbel am 23. Apr 2026, 09:35 bearbeitet] |
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gst
Inventar |
#73
erstellt: 23. Apr 2026, 10:35
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Erstmal sehr schön ohne Rauchzeichen! Kannst du mal messen, wie groß die Spannung an der Verbindung zwischen R1 und R3 ist? Und danach an der Basis von T2 oder Q2? |
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CarlM.
Inventar |
#74
erstellt: 23. Apr 2026, 10:46
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Dann würde ich eine andere Zenerdiode einsetzen z.B.: https://www.reichelt...-41_do-204al_-219435Auf dem letzten Photo war ein ersetzter Widerstand 330Ohm zu sehen. Je nach Position (R5 und R6) sollte er ausreichend belastbar sein. Bei ca. 13V Spannungsdifferenz fallen ca. 0,5W an. Ggf. sollte es eine 1W- oder 2W-Type sein. Meine Simulationen berücksichtigen aktuell nicht, dass Du einen AD149 verwendest. Für Ge-Transistoren habe ich kein Modell gefunden. Das müsste ich anhand des Datenblatts selbst erstellen ... ist aber mühsam und nicht notwendig (s.o.). edit: upps ... Moin gst Wenn gst es anders sieht, habe ich nichts dagegen, damit nicht mehrere Köche ..... edit 2 ... Link zur Zenerdiode korrigiert. Sollte dann auch mit 2x 3.9k (siehe Valenzband funktionieren). [Beitrag von CarlM. am 23. Apr 2026, 11:20 bearbeitet] |
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Valenzband
Inventar |
#75
erstellt: 23. Apr 2026, 11:11
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Die Simulation ist zwar richtig, zeigt aber bei genauer Betrachtung das Q1 bereits vollständig gesättigt ist. Dadurch wird gar nichts mehr geregelt. Wenn Q1 noch regelte müsste R3 ungefähr so groß sein wie R1, er ist aber nur noch knapp halb so groß. Im Original war R1=R3=3,9kOhm, was der einfachen Analyse entspricht (Ausgangsspannung= (Uz (13V) + 0.6V (Ube an Q1)) x (R1+R3)/R1 ) Wenn die Ausgangsspannung dennoch zu hoch ist / bleibt ist evtl. der AD149 geschädigt, bzw. hat einen so hohen Leckstrom, dass er ohne ausreichende Last (Leerlauf) einfach nicht genug abregeln kann. Im Grunde ist die ganze Schaltung ein rechtes Gemurkse, denn man hat hier offensichtlich mehrere "Features" eingebaut, um die Endstufe und den Regler von einem gegenseitigen Duell (Einschaltstromstoß, maximaler Strom) zu bewahren. Eine allzu starre Spannung und ein schneller Einschaltvorgang könnten den ein oder anderen Germanen überlasten. Gleichzeitig hat eine Regelung mit alten Germanen nur eine recht begrenzte Leistungs-Bandbreite, ähnlich hoch oder weniger als die der Endstufe. Deshalb wird die Regelung selbst bei sehr niedrigen Frequenzen durch C3 weitgehend unterdrückt. Ein echtes Schwabbelnetzteil. [Beitrag von Valenzband am 23. Apr 2026, 11:17 bearbeitet] |
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shabbel
Inventar |
#76
erstellt: 23. Apr 2026, 12:00
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Irgendetwas stimmt nicht. Ich muss nochmal alles überprüfen und melde mich danach. |
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gst
Inventar |
#77
erstellt: 23. Apr 2026, 13:31
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@Carl, valenzband u.a. shabbel Wenn der AD149 unter Verdacht steht, könnte man den MJ2955 per Verdacht mit Drähten anschließen. Dafür braucht er keinen Kühlkörper und eigentlich müssten auch dann auch knapp 32V am Ausgang sein. Wenn weniger, sollte der AD149 wirklich zuviel Reststrom haben. |
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shabbel
Inventar |
#78
erstellt: 23. Apr 2026, 13:56
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shabbel
Inventar |
#79
erstellt: 23. Apr 2026, 14:03
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2N1377 Datasheet. Specs and Replacement Material of Transistor: Ge Polarity: PNP Absolute Maximum Ratings Maximum Collector Power Dissipation (Pc): 0.25 W Maximum Collector-Base Voltage |Vcb|: 45 V Maximum Collector-Emitter Voltage |Vce|: 45 V Maximum Emitter-Base Voltage |Veb|: 25 V Maximum Collector Current |Ic max|: 0.2 A Max. Operating Junction Temperature (Tj): 85 °C Electrical Characteristics Transition Frequency (ft): 0.4 MHz Forward Current Transfer Ratio (hFE), MIN: 65 Package: TO5 |
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Valenzband
Inventar |
#80
erstellt: 23. Apr 2026, 14:23
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CarlM.
Inventar |
#81
erstellt: 23. Apr 2026, 15:30
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Das Pin-Layout vom BD140 beachtet? Beschriftung vorne, Anschlüsse unten ... von links nach rechts E - C - B Der Kollektor ist hier also in der Mitte. |
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gst
Inventar |
#82
erstellt: 23. Apr 2026, 17:50
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Ich habe die Schaltung aus #78 mal schnell aufgebaut, aber den MJ2955 benutzt. R5 und R6 wurden 1k. R4 wurde weggelassen. Weder C2 noch C3 wurden eingesetzt, nur am Ausgang 10µF /50V. Für die Zenerdiode wurde erstmal ein 15V-Typ eingesetzt. Basis und Emitter vom MJ2955 wurden mit 150 Ohm verbunden. Unbelastet war die Ausgangsspannung 31,3V , mit Belastung von rund 1A ergab es 31,0V. Interesse am Schaltbild? Oder trägt Carl das in sein Bild ein? https://i.ibb.co/XxX8g0dM/stereon.jpg [Beitrag von gst am 23. Apr 2026, 17:57 bearbeitet] |
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CarlM.
Inventar |
#83
erstellt: 23. Apr 2026, 18:07
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Komme gerade von Zahnarzt (um einen Zahn erleichtert). Deshalb ggf. morgen. |
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gst
Inventar |
#84
erstellt: 23. Apr 2026, 19:31
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Gute Besserung und ausreichende Schmerzmittel wünsche ich Dir! |
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Poetry2me
Inventar |
#85
erstellt: 23. Apr 2026, 21:42
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Ich denke der R2 = 10k ist zu hochohmig, da geht möglicherweise noch nicht genügend Strom durch und die Zenerdiode kommt nicht in den linearen Bereich ihrer Kurve. Ansonsten funktioniert die Regelung noch nicht, denn - wie oben schon angemerkt - hat der Transistor Q1 die nötige B-E-Spannung von ca. 0,6V zwischen den falschen zwei Pins ![]() Die B-E-Spannung an Q2 ist mit 0,9V zu hoch. Es sollten schon 0,55 bis 0,6V sein. Vielleicht sollte man eine kleine Last an den Regler hängen. |
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CarlM.
Inventar |
#86
erstellt: 23. Apr 2026, 23:36
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@Johannes R2 habe ich (wie original) auf 3k gesetzt. Dann sollten ca. 10mA fließen, was dem Datenblatt der Vishay-Diode 15V 1,3W entspricht. @gst Prüfe mal, ob das so okay ist. Ich habe R1 und R3 wieder (original) auf 3.9k gesetzt, was auch der Anregung von Valenzband entsprechen sollte. https://i.ibb.co/4ZLjrD6z/Stereon-gst.jpg |
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shabbel
Inventar |
#87
erstellt: Gestern, 07:15
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Ich habe wieder Rückenpropleme. Muss mich auch zurückhalten. Gebt mir etwas Zeit. |
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gst
Inventar |
#88
erstellt: Gestern, 11:12
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Ich habe die Schaltung mal etwas ausgestestet und die Änderungen vom letzten Schaltbild von Carl berücksichtigt. Die Versorgung der Zenerdiode über die unstabilisierte Eingangsspannung brachte eine erhebliche Schwankung bei Wechsel der Belastung am Ein- und Ausgang zwischen 0 und 1A. Nachdem die Zenerdiode wieder über die stabilisierte Ausgangsspannung vorgespannt wurde, ging es etwas besser. Wenn jedoch die Schaltung nicht über mein stabilisierte Netzteil versorgt wurde, sondern nur über 39V oder 38 V (eben bei simulierter Belastung des Netztrafos) ging die Ausgangsspannung wieder in die Knie. Wenn man sich anschaut, dass die Uce von Q2 und Q3 bei dieser Belastung fast halbiert werden und damit der bereitgestellte Basisstrom in gleichem Maße verringert wird, zeigt die prinzipielle Schwäche der ursprünglichen Schaltung. Solche Anforderungen habe ich früher eher etwas anders gelöst, siehe beiliegende Skizze. Ich mag die ursprüngliche Schaltung eigentlich gar nicht mehr so unterstützen, da sie dem Shabbel nicht gut zunutze ist. https://i.ibb.co/4gNQvNP3/Stereon-4-2.jpg [Beitrag von gst am 24. Apr 2026, 12:48 bearbeitet] |
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CarlM.
Inventar |
#89
erstellt: Gestern, 11:46
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Hallo Gerd, Dein Vorschlag ist sehr sinnvoll. Dennoch könnte man dann gleich auf bewährte Standardlösungen mit regelbaren Spannungsreglern zurückgreifen, so dass man "punktgenau" die Sollspannung mir einem Trimmer einstellen kann. Sowas z.B. https://www.diyaudio...r-supply-jpg.370915/Natürlich geht das auch mit einem Minimum an Bauteilen, so dass man das auf einer kleinen Rasterplatine unterbringen kann. Grüße Carl |
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Valenzband
Inventar |
#90
erstellt: Gestern, 12:40
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Diese Schaltung funktioniert nicht, jedenfalls bestimmt nicht so wie man es erhofft... Da hat nur jemand etwas nicht verstanden. Am besten orientiert man sich an einer der Applikationsschaltungen aus den einschlägigen Datenblättern des LM317 oder LM337. Ob der Amp aber ein so steifes Netzteil verkraftet ist noch eine andere Frage. Aber dafür gibts ja Lehrgeld [Beitrag von Valenzband am 24. Apr 2026, 12:48 bearbeitet] |
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gst
Inventar |
#91
erstellt: Gestern, 13:12
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Ich hatte mir von verschiedenen Herstellern das Datenblatt des LM337 angesehen, aber keiner lässt mehr als 37V Ausgangsspannung zu und die zulässige Differenz zwischen Ein-und Ausgangsspannung ist 40V. Würdest du, Valenzband damit auf eine zulässige Eingangsspannung von 42V oder gar mehr schließen? Perplexity hat mir nur gesagt, dass die 79xx nicht passen und andere auch nicht - haha, das wusste ich auch vorher Vielleicht ist das flaue eingebaute Netzteil schon bei der Planung mit einkalkuliert worden. Andererseits gibt Siemens in seiner Muster-Applikation für den AD150 20W Leistung bei 32V Betriebsspannung an. Jetzt sage mir einer, was ich glauben soll. |
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shabbel
Inventar |
#92
erstellt: Gestern, 13:26
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shabbel
Inventar |
#93
erstellt: Gestern, 13:34
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Es gibt ein Gerät mit einer ähnlichen Schaltung. Blaupunkt STG1291. Die Endstufe hat Leistungstransistoren AL103, die mit 30 Volt laufen. Angegeben mit 2 x 15 Watt Sinus. ![]() [Beitrag von shabbel am 24. Apr 2026, 13:34 bearbeitet] |
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gst
Inventar |
#94
erstellt: Gestern, 14:41
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Ich habe das Schaltbild gefunden, dass ich Anfang der siebziger nachgebaut hatte: ![]() https://i.ibb.co/8gR1nSQS/Siemens-Germanium-AD150.jpgAber das ist noch etwas älter als die Endstufe bei Shabbel, denn die hat schon Silizium-Transistoren drin. Aber bei passender Kühlung müsste auch die 32V Betriebsspannung vertragen. |
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Valenzband
Inventar |
#95
erstellt: Gestern, 14:41
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TI hat einen LM317HV im Programm, der bis 60V läuft: https://www.ti.com/lit/gpn/lm317hv. Da es ein pos. Regler ist muss man die Schaltung ausgangsseitig "umpolen", was hier geht (isolierte Trafoausgänge).
Davon gehe ich eigentlich aus.
Das waren optimistische Angaben, für den Fall, dass nichts schiefgeht. In meiner Jugend hatten viele solche Germanen am Start, fast genau so viele von denen waren auch bald hinüber. |
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gst
Inventar |
#96
erstellt: Gestern, 15:26
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[quote="shabbel (Beitrag #92)"] Ich habe noch einen Versuch gemacht mit den unveränderten Widerständen. T1 wird heiss.[/quote] wenn zwischen B und E mehr als 1,2V liegen, ist er defekt. Evtl. nicht ganz richtig eingebaut? Soll ich einen neuen schicken? [Beitrag von gst am 24. Apr 2026, 15:30 bearbeitet] |
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MosFetPapa
Stammgast |
#97
erstellt: Gestern, 17:53
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Hi @ all Hardcoreschrauber. gibt es eigentlich einen verlässlichen Schaltplan vom Original? Meines Erachtens ist das mit einem "Standard-Netzteil" nicht adäquat zu ersetzen. Wenn ich das richtig aus den bisherigen Schaltplanannäherungen sehe, dann soll die Schaltung folgendes erfüllen: - Softtstart um den Einschaltplopp und Germaniumschutz zu erreichen - Adäquate Spannungsbegrenzung von ca. 45V auf ca. 30V - hinreichende Brummunterdrückung bei relativ kleinem Siebelko (1000µF) - Stabiler Ausgangsstrom bis ca. 1A und weich einsetzender Begrenzung. Ich hab mal eine ähnliche Schaltung von mir auf deine angepaßt. Ist allerdings eine npn-Variante. Kannst du aber 1:1 auf pnp umdrehen. ![]() ![]() ![]() ![]() Im Diagramm - Einschalten bei 0,5s / Ausschalten bei 2,5s bei unterschiedlicher Belastung. Transistorwahl ist relativ unproblematisch, da kannst du etliche gängige Typen einsetzen. leicht abweichende Z-Diode ist auch unproblematisch, dann mit dem Spannungsteiler R1/R2 die Ausgangsspannung korrigieren. Irgendwo hatte ich noch was mit einem Phono-Abgriff gelesen, wenn da noch im Netzteil irgendwo eine Hilsspannung abgegriffen wird, mußt du da noch mal genauer hinschauen. Schaut mal alle drüber, ob ich was übersehen habe. Der Tread ist ja mitlerweile doch etwas verwirrend. Viel Bass beim Spaßteln |
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shabbel
Inventar |
#98
erstellt: Gestern, 17:56
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Vielleicht das beste, wenn Du mir einen neuen zuschickst. Ich habe immer wieder alles überprüft, ob ich einen Fehler gemacht habe und nichts gefunden. |
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Poetry2me
Inventar |
#99
erstellt: Gestern, 18:28
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Wahl der Zener-Spannung: Noch mal kurz zurück zur Originalschaltung und warum diese möglicherweise nicht so richtig funktionieren will:
Mir scheint auch die Zener-Spannung mit 15V zu hoch gewählt. Das ist ein "high-drop" Regler, der viel Spannungshub machen können muss. 5V Zener würde auch funktionieren. Man muss nur den Spannungsteiler (die Gegenkopplung) darauf umstellen. Kompletter Ersatz durch ein IC: Bei hohen Spannungen und Strömen sind eigentlich diskrete Schaltungen ganz gut. |
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hf500
Moderator |
#100
erstellt: Gestern, 21:46
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Moin, grundsaetzlich ist das Netzteil ja eine Standardschaltung, das sollte doch ans laufen zu bekommen sein. Die Z-Diode mit 15V koennte tatsaechlich etwas hoch gegriffen sein. Bei mir hat sich festgesetzt, dass Dioden um 6V aus technischen Gruenden die hoechste Stabilitaet haben sollen, diese Spannungslage findet man auch bei "Referenzdioden", von denen man eine besonders hohe Stabilitaet verlangt. Den Vorschlag, die Schaltung dahingehend zu aendern, sollte man daher aufgreifen. 73 Peter |
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oldiefan1
Inventar |
#101
erstellt: Heute, 00:35
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Sehr interessante Sache! Die Simulationen, wie sie Carl für die von shabbel ermittelte Schaltung der Netzteil-Stabilisierungs-Schaltung in Si-Technologie ausgeführt hat, können noch mehr aufzeigen, als bisher angeschaut. Bisher wurden die Gleichspannungseigenschaften betrachtet. Um auch sehen zu können, wie gut überhaupt die Stabilisierung damit ist, wenn a) eine Last an das Netzteil angeschlossen ist (z.B. für 1 A Ausgangsstrom) b) eine Ripple-belastete Spannungsquelle (Trafo + Gleichrichter = Sägezahnspannung) verwendet werden, kann man die Simulation um diese beiden für die Beurteilung wesentlichen Merkmale erweitern. Es wurde hier vorher schon vereinzelt kritisiert, dass die Schaltung nicht sehr leistungsfähig ist. Das lässt sich quantifizieren. Allgemein ist Ripple auf den Endstufen-Rails ja gut verschmerzbar, da die Endstufenschaltungen ja eine sehr gute Gleichtaktunterdrückung haben. Etwas anderes ist es aber, wenn von diesem Netzteil auch die Vorstufe und ggf. sogar auch noch eine Phono-Vorverstärkerstufe versorgt werden soll. Neben den anderen, schon genannten wünschenswerten Eigenschaften des sanften Hochfahrens wg. Ge-Transistor-Schutz, ist dann das Stabilisierungsvermögen doch wieder wichtiger. So schlägt sich das dem Original nahekommenden Netzteil, das von Carl hier simuliert und von shabbel aufgebaut wurde, unter Last (1 A Ausgangsstrom) am Trafo/Gleichrichter (also Sägezahn-Spannungsquelle) in der Simulation: Die Leerlauf-Ausgangsspannung (ohne Last) beträgt -33 V. Trafo sekundär: 39 V Wechselspannung angenommen, Ausgangsspannung bei 1 A Laststrom: -25,7 V (realisiert mit Lastwiderstand von 25,5 Ohm), Ausgangsleistung 25,9 W Transistor T3 (Q3) muss unter diesen Bedingungen eine Verlustleistung von 7,6 W abführen können. Der 100 Hz Ripple hinter dem 1000 µF Lade-Elko beträgt 7,6 V (Spitze-Spitze) Der 100 Hz Ripple (Sägezahn-Rest) auf der Ausgangsspannung beträgt immer noch heftige 400 mV (Spitze-Spitze) https://ibb.co/27sFvqM9![]() ![]() gelb: Verlustleistung Transistor T3 (Q3) rot: Ripple Ausgangsstrom bei 1 A blau: Ripple auf Ausgangsspannung bei -25,7 V ![]() ![]() Das zeitliche Hochlaufen der Verlustleistung von T3 (gelbe Kurve) sowie der Ausgangsspannung (blau) und Ausgangsstrom (rot) ist bei dieser Schaltung in 0,2 - 0,3 s abgeschlossen. ![]() ![]() Mit gleichem oder weniger Schaltungsaufwand, mit nur wenigen Änderungen der originalen Schaltung lässt sich bei gleicher Last, gleicher Ausgangsspannung und-Strom allerdings sogar eine Verkleinerung des Ripple auf ein Zehntel erreichen: So sieht es dann aus: Die Leerlauf-Ausgangsspannung beträgt bei der verbesserten Schaltung ebenfalls -33 V (Trafo sekundär: 39 V Wechselspannung). Ausgangsspannung bei 1 A Laststrom: -25,8 V (realisiert mit Lastwiderstand von 25,5 Ohm), Ausgangsleistung 26,1 W Transistor T3 (Q3) muss unter diesen Bedingungen eine Verlustleistung von 6,5 W abführen können. Der 100 Hz Ripple hinter dem 1000 µF Lade-Elko beträgt wieder 7,6 V (Spitze-Spitze) Der 100 Hz Ripple (Sägezahn-Rest) auf der Ausgangsspannung beträgt in dieser verbesserten Schaltung aber nur noch 40 mV (Spitze-Spitze) https://ibb.co/9kvSfSYK![]() ![]() gelb: Verlustleistung Transistor T3 (Q3) rot: Ripple Ausgangsstrom bei 1 A blau: Ripple auf Ausgangsspannung bei -25,8 V https://ibb.co/gb7wkNwR![]() ![]() T3-Verlustleistung (gelb), Ausgangsspannung (blau) und Ausgangsstrom erreichen mit der verbesserten Schaltung nach 1,2 s ihren Endwert. Das Anlaufen erfolgt also noch sanfter. Die mittlere (rms) Verlustleistung des Leistungstransistors T3 ist in der verbesserten Schaltung um 1 W geringer. ![]() ![]() Beschreibung: T1 und T2 in der "verbesserten Schaltung" arbeiten als Kapazitätsvervielfacher. Durch die Zenerdiode ZD1 wird die Basisspannung und damit auch die stabilisierte Spannung am Emitter von T1 auf 15 V begrenzt. Das reicht für T2/T3, die in Darlington Konfiguration arbeiten. T3 trägt dabei die die Stromlast und sollte - in beiden gezeigten Schaltungsvarianten - möglichst als Leistungstransistor für >10 W Verlustleistung und >50 V (Minimum 40 V) ausgelegt sein. Als Anregung von mir, die die Originalschaltung "nur ein kleinwenig" verändert - mit riesigem Gewinn an Wirkung, bei gleicher Ausgangsleistung. Gruß Reinhard [Beitrag von oldiefan1 am 25. Apr 2026, 02:43 bearbeitet] |
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