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Quint Audio Microspeaker µ - Baubericht

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Michith
Inventar
#1 erstellt: 30. Mrz 2018, 00:51
Hallo miteinander

neugierig geworden durch die Klangberichte aus einem Contest-Thread hier im Forum, habe ich ein Paar Micro Bausätze bei Quint bestellt. Da 2 Stück CT227MKII fertig aufgebaut hier stehen, habe ich im Moment nicht wirklich Bedarf für neue Kleinboxen. Aber wer weiss, vielleicht machen ja die Micro den CT227 den geplanten Platz am Zweitfernseher streitig.

https://quint-store....precher/microspeaker

Die Lieferung kam gut verpackt, allerdings ohne die Bass-Spulen, diese wurden anstandslos portofrei nachgeliefert. Die Bauanleitung ist gut dokumentiert, wie bei Quint üblich. Die kleinen Peerless sind erstaunlich, haben sie doch fast alle Baumerkmale ihrer grossen Geschwister, hinterlüftete Zentrierspinne, Polkernborung, aufgedoppelter Magnet und wie es aussieht, können sie auch richtig Hub machen.

Micro 01

Micro 02

Micro 03

Der Aufbau der Gehäuse verspricht einige Schwierigkeiten, da die Grösse aller Bretter die Mindest-Zuschnittgrösse im Baumarkt weit unterschreitet. Also wurden die Bretter in doppelter Grösse bestellt und nachträglich halbiert. Die Gehäuse werden der Anleitung entsprechend in 8mm MDF gebaut, die Front ist 12mm stark, ich habe hier Birke gewählt.

Micro 04

Da ich keine Oberfräse besitze, bin ich gezwungen, meine Fronten vorgängig zu sägen. Die Gehäuse werden auf den Fronten aufgebaut, die Kanten der Bretter wurden so gewählt, dass jeweils 3 Baumarkt-Seiten pro Brett vorhanden sind. Bei Deckel und Boden war das leider nicht möglich, ein guter Holzleim ist hier unerlässlich.

Micro 05

Micro 06

Micro 07

Ich werde noch 3 bis 4 Tranchen Bilder nachschieben, besonders der Aufbau der Weichen ist doch etwas tricky für einen Anfänger, hoffe damit ein paar Tipps für eventuelle Nachbauer geben zu können. Wenn alles gut geht gibt's noch einen Vergleich mit den CT227.

Gruss, Michi
ennokin
Stammgast
#2 erstellt: 30. Mrz 2018, 18:23
Da bin ich mal gespannt, wie du sie umsetzt, ich habe diese Boxen ja schon gebaut. Ich finde sie wirklich gut und durch die geringe Größe kann man sie überall nutzen. Sie brauchen etwas Leistung und Turnhallen werden sie auch nicht ausreichend fluten, qualitativ brauchen sie sich aber nicht verstecken. Bei mir stehen sie auf dem Schreibtisch und erfreuen mich jedes mal wenn ich sie nutze. Auf den Vergleich bin ich auf jeden Fall schon sehr gespannt. Sie haben meine Base 3 AL abgelöst und schlagen diese deutlich an beiden Enden des Frequenzspektrums.
Bei meinem Baumarkt habe ich wohl Glück, die liefern mir auch Bretter in dieser Größe. Viel Spaß also und gutes Gelingen wenn sie nicht schon fertig sind.
Michith
Inventar
#3 erstellt: 30. Mrz 2018, 20:05
Die Gehäuse sind bereits fertig, das hast du richtig erkannt

trotzdem werde ich den Aufbau chronologisch weiter posten...hier eine Trockenübung, der kleine Bass belegt wirklich fast ein Viertel des Innenraumes.

Micro 08

Die Hochtöner wurden nicht mit den gelieferten Senkkopfschrauben montiert um ein Splittern der Ränder zu vermeiden. Ich habe hier Parker Schrauben mit Flachkopf eingesetzt, die Hochtöner wurden mit Heissleim abgedichtet.

Micro 09

Zitat aus der Bauanleitung: "...Die komplette Weiche lässt sich wegen ihrer Einfachheit direkt hinter dem Hochtöner platzieren..." Obwohl ich nicht wusste wie gross die Bass-Spulen sind, wagte ich den Einbau der Hochton Weiche auf der Seitenwand. Die Gehäuse sind 4mm tiefer als im original Plan, da von Anfang an ein Trägerbrett für die Weiche eingeplant war.

Micro 10

Micro 11

Als die Lieferung eintraf, war schnell klar, dass jeder Quadratzentimeter von dem Brettchen benötigt wird.

Micro 12

Soweit mal die Überraschungsphase, später dann mehr über den Auf- und Ein-bau.
Gruss, Michi

@ ennokin: würde mich interessieren, wie du das mit der Weiche gelöst hast, hast du Bilder vom Aufbau?
ennokin
Stammgast
#4 erstellt: 30. Mrz 2018, 23:47
Ich hatte keine, da ich aber die Rückwand abschraubbar gestaltet habe, hier ein paar Fotos.

IMG_20180330_233634

IMG_20180330_233653 IMG_20180330_233931 IMG_20180330_233943 IMG_20180330_233953
Michith
Inventar
#5 erstellt: 31. Mrz 2018, 00:21
Wow, wirklich schöne Ausführung, da muss ich meine wohl fast auch furnieren um dagegen anzukommen

Wie vermutet passte die Bassweiche knapp auf das gegebene Brett. Die Spulen sind recht schwer und wurden mit Kabelbindern und Heissleim fixiert. Da die Box ja eh zu geleimt wird und die Weiche nur über ein zerstörtes Gehäuse zugänglich wäre, habe ich die Funktionalität geprüft und das ganze Brett einfach an den Deckel geleimt.

Micro 13

Micro 14

Micro 15

Wie bereits erwähnt sind die Gehäuse schon zu und heute habe ich sie noch abgeschliffen, ich stehe nun kurz vor den Bohrungen für den Bass, auch hier sehen die mitgelieferten Schrauben 4x25 etwas oversized aus, um frontal in das 8mm MDF geschraubt zu werden. Muss das Morgen mal bei Tageslicht anschauen. Ausserdem habe ich noch ein paar Streifen 1mm Birke Aviatik besorgt, um dem hässlichen MDF Gehäuse einen Holz Look zu verpassen.

Micro 16

Micro 17

Micro 18
ennokin
Stammgast
#6 erstellt: 31. Mrz 2018, 01:10

Wow, wirklich schöne Ausführung, da muss ich meine wohl fast auch furnieren um dagegen anzukommen

Danke, bei mir ist es nur Folie

Mit den Schrauben hatte ich auch meine "Probleme". Bohre groß genug vor sonst drückt sich die Schraube durch und man hat einen sich sehr deutlich abzeichnenden Bauch an der Stelle. Ich musste den dann nochmals komplett abschleifen und ich hatte schon lackiert. Also Dünnere Schrauben nehmen oder mit wirklich fast Schraubendurchmesser vorbohren.


[Beitrag von ennokin am 31. Mrz 2018, 01:10 bearbeitet]
Michith
Inventar
#7 erstellt: 09. Apr 2018, 13:36
Hallo

Musste leider letzte Woche arbeiten, daher ist es hier nicht wirklich weiter gegangen.

Ich habe mich nun entschlossen, die Seiten und den Boden mit 4mm Birken Sperrholz zu verkleiden, dies gibt den Boxen enorme Stabilität und eine hübsche Holz Optik. Beim Klopftest klingt es fast wie ein Steingehäuse. Nun hoffe ich, dass der krasse Bass nicht von den schwingenden 8mm Gehäusewänden abhängig ist.

Die entstehenden Ecken habe ich mit 4mm Leisten gefüllt. Für die Oberseite werde ich 1mm Aviatik nehmen, auf die Front-Kanten werde ich auch 4mm Leisten aufleimen.

Micro 19

Micro 20

Gruss, Michi
Köter
Inventar
#8 erstellt: 09. Apr 2018, 18:18
Hi!

Schaut doch ganz gut aus bisher.
Bin schon auf deinen Vergleich zur CT227 gespannt!

Grüße,
Köter
Michith
Inventar
#9 erstellt: 11. Apr 2018, 13:43
Hallo

Nun sind die Kleinen abgeschliffen und soweit fertig, jetzt kommen noch Bespannungen davor mit integriertem Waveguide

Micro 21

Micro 22

Hab sie gestern Abend mal hier im Wohnzimmer (25qm) angeschlossen. Mit Fernsehton klingen sie sehr angenehm und natürlich, man erkennt die Stimmen der bekannten Sprecher auf Anhieb. Wenn man etwas lauter macht, passt auch das Volumen bei Männerstimmen. Hab dann spasseshalber auf Jazzclub (Webradio) umgeschaltet, auch hier nervt nichts. Tonal sind sie wirklich sehr ausgeglichen, Saxophon, Klavier, Gitarren, Frauenstimmen, auch die kritischen Sachen kommen gut.

Klasse Räumlichkeit, vermutlich sind die Micro nahe an einer Punktschallquelle durch die kleinen Chassis. Man vergisst schnell, dass da so kleine Boxen dran sind. Irgendwann kommt ein Bass oder Schlagzeugsolo, man dreht noch etwas mehr auf, dann geht man rasch aufs Klo, kommt wieder und merkt erst, wie laut es doch ist. Mein NAD C326 war aufgedreht bis kurz vor 11 Uhr, da hab ich ein schlechtes Gewissen bekommen. Sie brauchen schon recht viel Leistung um Zimmerlautstärke zu erreichen, aber das war ja klar.

Momentan klingen sie noch etwas hell, aber ich denke das legt sich, wenn sie eingespielt sind. Am Wochenende mache ich mal einen Aufbau mit Umschaltbox und den CT227MKII. Die CTs sind in 12mm Birke aufgebaut, gut doppelt so gross, aber nur etwa halb so schwer wie die Micros.

Micro 23

Bin selber gespannt wie der direkte Vergleich ausgeht, den mache ich dann in einem kleineren Raum, das ist fairer gegenüber den Winzlingen.

Gruss, Michi


[Beitrag von Michith am 11. Apr 2018, 13:55 bearbeitet]
Köter
Inventar
#10 erstellt: 23. Apr 2018, 08:14
Hi Michi,

sehr schöne Idee den Bespannrahmen gleich in das Design der Lautsprecher zu integrieren. Gefällt mir ausgesprochen gut.
Wie ist denn dein Vergleich ausgegangen?

Viele Grüße,
Köter
sayrum
Inventar
#11 erstellt: 23. Apr 2018, 09:51
Moin
Wie ist denn dein Eindruck Microspeaker vs CT227MKII?

Michith
Inventar
#12 erstellt: 23. Apr 2018, 12:12
Hallo

Danke für die anerkennenden Worte, der Stand hat sich leider noch nicht verändert, bin noch nicht einmal dazu gekommen, die Bespannungen zu machen.

Letzte Woche wurde uns spontan eröffnet, dass unsere Badewanne ab heute ausgewechselt wird. Da musste ich alles stehen lassen und unser Bad räumen. Nun stehen alle Badezimmermöbel in meinem Arbeits- /Test-Zimmer. An einen ernsthaften Aufbau der beiden Speaker ist gar nicht zu denken. Sorry für die Verzögerung, aber dieser Umbau ist wirklich höhere Gewalt

Bis am Donnerstag sollte alles durch sein, dann wird das Bad wieder möbliert und dann, dann kann man an Speaker Tests denken, kommt auf jeden Fall noch was.

Gruss, Michi
wing787
Stammgast
#13 erstellt: 24. Apr 2018, 07:44
Hallo,

wirklich tolle Arbeit! Ich werde mich auch in den nächsten Tagen/Wochen an die Weiche machen müssen. Kleine Frage an die Furnierer: Sollte man den Ausschnitt hinter dem Ht ein wenig abfräsen, dass der Hornvorsatz bündig mit der Furniervorderseite abschließt oder spielen die 1 mm keine Rolle?

Mein Plan ist übrigens ähnlich dem von Ennokin.. ich möchte die Weiche auf die Rückwand setzen. Allerdings werde ich die Rückwand auf einem Rahmen schrauben, damit man keine Kante seitlich sieht. We will see!
ennokin
Stammgast
#14 erstellt: 24. Apr 2018, 09:26

Kleine Frage an die Furnierer: Sollte man den Ausschnitt hinter dem Ht ein wenig abfräsen, dass der Hornvorsatz bündig mit der Furniervorderseite abschließt oder spielen die 1 mm keine Rolle?

Hallo, also bei mir war es so, dass ich den HT im Rohzustand des Gehäuses einmal provisorisch rein geschoben hatte, um dann festzustellen, dass eine 1-2 mm scharfe Kante übrig blieb. Daraufhin habe ich diese Kante abgerundet. Nach dem richtigen reinschrauben des HTs drückte sich allerdings dessen Dichtung platt und der Abschluss war absolut plan. Die Rundung habe ich dann wieder mit dem Lack ausgleichen können, da ich nach dem Lackieren sowieso wieder etwas aufbohren musste.
Wenn du also auf die Front noch etwas aufklebst, wird die Materialstärke überstehen. Akustisch kann der HT die natürlich "sehen", ob man das dann auch hört kann ich nicht sagen. Ich würde das Furnier leicht abrunden an der Stelle. Das sollte dann auch "fließend" aussehen, quasi das Horn leicht weiterführen.
Steven_Mc_Towelie
Inventar
#15 erstellt: 12. Mai 2018, 12:36

Michith (Beitrag #12) schrieb:

...dann kann man an Speaker Tests denken, kommt auf jeden Fall noch was.

Gruss, Michi

Ich will ja nicht quengeln...
Hoffentlich ist dein Bad wieder heile und du kannst dich wieder waschen ,
bin sehr gespannt auf deinen Vergleich
Michith
Inventar
#16 erstellt: 14. Mai 2018, 12:09
Hallo

Ja, ja, ja, diese Woche klappt es ganz sicher, ihr habt keine Vorstellung, wie unsere Wohnung ausgesehen hat. Nach und nach stellte sich heraus, dass alle Unterputzleitungen durchgerostet waren und frei gelegt werden mussten. Sogar die Küchenabflüsse mussten erneuert werden, das Haus ist ca. 90 Jahre alt, alle Rohre aus Metall.

OT:
Bad01 Bad02

nur damit ihr mal einen Eindruck habt, wie es hier aussah...
FreigrafFischi
Inventar
#17 erstellt: 14. Mai 2018, 21:48
Welches der Bilder ist jetzt vorher und welches nachher?
Bin jetzt verwirrt
Michith
Inventar
#18 erstellt: 15. Mai 2018, 08:07
Hallo

Beides während der Umbauphase, chronologisch richtig. Links: in der ersten Woche nachdem die alte Wanne raus war und langsam klar wurde, dass alle Leitungen freigelegt werden müssen. Nachher wurden noch die alten Kacheln ab gespitzt, bis die Wand glatt war. Rechtes Bild: zweite Woche, die neuen Leitungen sind drin und verputzt, die neue Wanne ist provisorisch platziert und muss noch ummauert werden, die Kachelung fehlt auch noch.

Inzwischen ist alles wieder einigermassen eingerichtet und vom Baustaub befreit. Meine Frau hat echt gelitten, konnte tagelang nur aufs Klo wenn die Arbeiter Pause hatten, ich bin tagsüber im Geschäft und habe das Problem nicht so erlebt

Gruss, Michi
Michith
Inventar
#19 erstellt: 22. Mai 2018, 13:35
Hallo

Gestern bin ich also endlich mal dazu gekommen, die Boxen ausgiebig zu testen und zu vergleichen. Ich habe beide Boxen über einen Umschaltkasten an meinem Cala angeschlossen, dann mit Internet Radio getestet. Die Umschaltbox besteht aus einem 12 Volt Trafo und 2 Finder Starkstromrelais mit Goldkontakten, die eine potenzialfreie Umschaltung möglich machen.

Micro 24 Micro 25

Für den Testaufbau mussten zuerst meine Ellam weichen, der Platz im Regal war dann aber doch recht leer, daher habe ich versucht mit einem Veteranen wenigstens einigermassen gleiche Verhältnisse auf beiden Seiten zu schaffen.

Micro 26 Micro 27

Getestet wurde hauptsächlich mit Jazz/Funk via JazzClub und Swissgroove, mit SWR3 Stimme bei Nachrichten.

Der Klangcharakter ist wirklich beim CT227MKII und bei der Micro annähernd gleich, hab das noch nie so erlebt bei zwei verschiedenen Boxen, das scheint der Sound von Quint Audio zu sein

Beide sind sehr natürlich im Mittel/Hochton, Mitten leicht zurückhaltend, Saxophon nervt nie, Klavier hat einen schön warmen Schmelz, Frauenstimmen quäken nicht und Bläsersätze sind gut differenzierbar. Beim direkten Umschalten sind die 227er etwas lauter als die Micro, schätze 1-2 dB. Die Basswiedergabe der 227er ist deutlich voluminöser als die der Micro.

Die 227er kommen auch etwas tiefer runter, allerdings punktet die Micro mit dem deutlich präzieseren Bass.
Denke das ist prinzpbedingt der Unterschied zwischen BR und Geschlossen GHP, man vergleicht halt Äpfel mit Birnen.

Beide sind nicht für grosse Räume geeignet, da der Wirkungsgrad doch begrenzt ist. Ich habe jetzt nicht übertrieben laut gehört, aber bereits bei etwas über Zimmerlautstärke pumpen beide Tieftöner schon kräftig. Für welche Variante man sich entscheidet ist letztendlich Geschmackssache. Die CT227 klingen voluminöser und druckvoller, die Micro eher analytisch mit besserer Räumlichkeit.

Gruss, Michi
ennokin
Stammgast
#20 erstellt: 22. Mai 2018, 17:11
Sehr schön beschrieben, ich denke damit hilfst du hier einigen diese Boxen etwas besser einschätzen zu können.
Etwas wäre noch zu den Microspeaker-µ zu sagen, es gibt glaube ich keinen weiteren Bausatz, aus dem mit dieser Größe so komplett Musik herauskommt. Die passen einfach überall hin.
Viel Spaß mit deinen Winzlingen, ich bin auch sehr zu frieden mit meinen.
Hobbyknipser
Ist häufiger hier
#21 erstellt: 22. Mai 2018, 23:03
Danke für den schönen Bericht!

Bin auch gerade an den Kleinen dran - für die Küche an einem Selbstbauradio...

Gehäuse Mikrospeaker

Habe alle Wände aus 12er Multiplex gemacht, einfach weil ich so eine Platte noch da hatte.
Ist sie zwar ringsum 8mm größer, aber immer noch sehr süß

Bin schon sehr gespannt

H.
Michith
Inventar
#22 erstellt: 23. Mai 2018, 15:56
Hallo nochmal

Ja, unbestritten sind die Micro die kleinsten Boxen, die ernsthaftes HiFi produzieren, die CT227 sind ja fast dreimal so gross

Sehr schöne Ausführung, dann sind die wohl in etwa so gross wie meine, habe ja auch 4mm Birke aufgedoppelt. Du schreibst etwas von einem Küchenradio, etwas Leistung sollte der Amp also schon haben, die Kleinen fressen ziemlich.

Das sollte ich vielleicht noch erwähnen: der Cala liefert 2x 50W Sinus, auf der Lautstärke-Skala war ich bei maximal "48" da habe ich ein schlechtes Gewissen bekommen. Ich kann die Leistung schlecht einschätzen, da ich noch nie mit anderen Boxen so weit aufgedreht habe. Zum Vergleich: mit den EllamXT ist bei "42" schon das Verhältnis zu den Nachbarn gefährdet, da das unvernünftig laut ist.

Mit meinem NAD C326 (2x 60W) war ich in nullkommanix auf 11 Uhr mit dem LS-Poti und das war dann gute Zimmerlautstärke.

Danke für die anerkennenden Worte
Gruss, Michi
Hobbyknipser
Ist häufiger hier
#23 erstellt: 23. Mai 2018, 19:50
Hi Michi,
ja, das mit der Leistung ist bei nur 76dB zu erwarten...

Mein "Küchenradio" ist auch noch in der Bastelphase.
Es wird ein Raspberry 3B+ mit HiFiBerry DAC+ und 7" Display.
Darauf läuft LibreElec mit Kodi - vor allem für Webradio, mp3-Streaming und Youtube.
Verstärker wird erstmal so ein billiger Digitalverstärker mit TPA3116D2 und angeblich 2x 100W...
Na schaunmermal

Dauert aber alles noch bissel:

raspi

Ansonsten ist die Weiche wirklich eine kleine Herausforderung,
so dicht hab ich noch nie gepackt...
Kommt bei mir auch auf die abnehmbare Rückwand:

weiche


Ist das auf dem vierten Bild die erste PicoLino? Die hab ich auch noch hier stehen...

viele Grüße
Henryk
Steven_Mc_Towelie
Inventar
#24 erstellt: 23. Mai 2018, 22:16

Michith (Beitrag #19) schrieb:
Hallo

Gestern bin ich also endlich mal dazu gekommen...


Ich suche ja auch noch etwas kleines für meine Küche....


Vielen Dank für deinen Bericht
Black-Devil
Gesperrt
#25 erstellt: 24. Mai 2018, 07:26
Die PicoLino sieht richtig riesig aus im Vergleich!
Sehr schön gemacht von euch Beiden. Und Nico wollte die Dinger erst gar nicht anbieten, weil er dachte, dass die eh keiner baut.

Ich überlege mir auch, ob ich mir fürs Büro ein Pärchen bauen soll. Das billige DAB-Radio klingt einfach...billig! Hat aber einen KH-Ausgang und einen kleinen Sure-Amp habe ich auch noch.
petfr
Neuling
#26 erstellt: 30. Mai 2018, 10:09
Kleiner Tipp :

Habe mir diese Boxen auch für meine Küchenbeschallung gebaut. Gehäuse komplett aus 12mm Mdf .Teile alle auf Gehrung geschnitten und mit der "Klebeband-Methode" verleimt . Die im Lieferumfang enthaltenen Lautsrecheranschlußbuchsen habe ich gleich in die Tonne geworfen , da die dafür notwendigen Stecker nicht dabei waren . Habe anstelle dieser ein Anschlußterminal aus meinem Fundus auf Höhe des Hochtöners angebracht .So konnte ich diesen bequem von hinten anschrauben und konnte mir die abnehmbare Rückwand ersparen .Microspeaker
wing787
Stammgast
#27 erstellt: 30. Mai 2018, 10:54
Bei dir sieht die Schallwand irgendwie breiter aus! Mein Plan die Weiche auf die Rückwand zu basteln funktioniert nicht.. die Gefahr eines Kurzschlusses ist zu groß

20180529_174837

Die Weiche wird also einfach ausgelagert..

20180529_174915

Es geht auch hier voran!
Kyumps
Inventar
#28 erstellt: 30. Mai 2018, 11:40
@petfr deine Schallwand sieht wirklich um einiges Breiter aus,
die Position von TMT zum HT ebenfalls.
Auch der TMT selbst ist nicht wirklich so eingebaut wie im Original.
generell die Proportionen deiner Box entsprechend scheinbar nicht dem Original, oder täuscht das auf dem Bild


[Beitrag von Kyumps am 30. Mai 2018, 11:59 bearbeitet]
petfr
Neuling
#29 erstellt: 30. Mai 2018, 15:31
Nettovolumen bzw. Innenvolumen stimmt . Schallwand ist etwas breiter. und niedriger . Mein Tipp bezog sich in erster Linie auf das Anschlußterminal
ennokin
Stammgast
#30 erstellt: 30. Mai 2018, 19:05

Die im Lieferumfang enthaltenen Lautsrecheranschlußbuchsen habe ich gleich in die Tonne geworfen , da die dafür notwendigen Stecker nicht dabei waren

Viele benutzen Bananenstecker um eine saubere Verbindung zu den Boxen zu gewährleisten. Dafür sind diese Buchsen. Ein schneller Wechsel der Lautsprecher ist so einfacher und die elektrische Verbindung konstant gut. So werden Übergangswiderstände vermieden.
Wenn man also etwas tiefer in dem Hobby drin steckt entscheidet man sich in der Regel für so ein System.
Michith
Inventar
#31 erstellt: 31. Mai 2018, 09:22
Hallo

ich habe die Bananen-Buchsen auch als sehr praktisch angesehen und mich gefreut, dass Quint die guten Vergoldeten beigelegt hat. Alle meine Kabel sind inzwischen mit Bananensteckern ausgerüstet, bei den Klemmanschlüssen hab ich immer Angst, dass die Isolation mit reinrutscht und der Kontakt dann schlecht ist.

Gruss, Michi
Hobbyknipser
Ist häufiger hier
#32 erstellt: 31. Mai 2018, 23:15
So, bin auch erstmal soweit fertig - ach sind die niedlich

mikro_front mikro_back

Beim Lackieren hab ich gemerkt - ich kanns nicht
Oder die Farbe war zu alt oder es war zu warm oder alles zusammen......
Naja, egal, in der Küche stört das nicht weiter.
Evtl. mach ich mich später nochmal dran, aber erstmal bleibts so.

Die Weiche auf der Rückwand ging. Zwar sehr eng, aber ging.

Und zum Klang:
Erstmal ist es wirklich erstaunlich, was aus den Kleinen rauskommt.
Aber so richtig überzeugt bin ich noch nicht. Irgendwie fehlen mir
bisschen die Mitten - im Vergleich zu den PicoLino ist es bisschen
wie "Brummelbass mit Höhen"
Ist natürlich gemein, uneingespielt gegen den grandiosen Vifa....

Ich lass sie erstmal ein bisschen laufen und dann mal gucken (hören).

Die Räumlichkeit ist aber schonmal sehr gut - zumindest in meinem
kleinen Schreibtisch-Stereodreieck. Augen zu und die Böxlein sind weg.


Viele Grüße an alle µ-Bauer
Henryk
Michith
Inventar
#33 erstellt: 01. Jun 2018, 10:19
Hallo Henryk

sehen Klasse aus in weiss, die abgeschrägte Front sieht wirklich sehr elegant aus.

Was mich verwundert ist, dass du so eine starke Loudness-Charakteristik beschreibst, ist mir jetzt nicht aufgefallen, im Gegenteil hab ich sie als sehr natürlich und gut durchhörbar empfunden. Bist du sicher, dass alles richtig gepolt ist?

Gut ich hab sie bisher nicht im Vergleich zu den Picos gehört, werde das aber mal machen am Wochenende. Was ich noch weiss ist, dass die PicoLino extrem warme Mitten machen bei sehr vollem Bass und obenrum eher dumpf klingen. Mal schauen wie das im direkten Vergleich ist, ich melde mich.

Gruss, Michi
Hobbyknipser
Ist häufiger hier
#34 erstellt: 01. Jun 2018, 20:35
Hi Michi,

nein, das war vielleicht etwas übertrieben dargestellt - so schlimm ist es nicht.
Und jetzt nach einem Tag durchgespielt (hatte sie auf Arbeit mit und die Kollegen entzückt )
bin ich eigentlich ganz zufrieden. Vielleicht war das auch der Gewohnheit an die PicoLino geschuldet....

Gruß
Henryk
Michith
Inventar
#35 erstellt: 25. Jun 2018, 11:02
Hallo

Um den Fernsehton bei meiner Tochter aufzuwerten, habe ich einen kleinen Verstärker mit LM4752 gebaut, der nun an einem Paar Kleinboxen seinen Dienst verrichten soll. Die Leistung ist mit ca. 2x 5 Watt nicht gerade üppig. Für den angedachten Zweck ist er aber ausreichend. Im Rahmen des Dauertests um die Hitze-Entwicklung beurteilen zu können, habe ich alle momentan verfügbaren Kleinboxen zusammengetragen und einen kleinen Kontest gemacht

Micro 28

Das Testfeld besteht aus Micro, CT227MKII, PicoLino und Fostex FE127 recom.BR. Die Breitbänder sind jeweils mit Sperrkreisen aufgebaut, wie empfohlen im HH/KT.

Die PicoLino machen den tiefsten Bass, sind aber vom Wirkungsgrad her am schnellsten am Anschlag, da der kleine Vifa nur sehr wenig Hub machen kann. Die Picos haben den schönsten Mittelton, klingen sehr warm und voluminös, sehr Langzeit tauglich haben aber klar ein Manko im Hochton.

Die Fostex kommen nicht ganz so tief wie die Picos, sind aber über alles die lautesten des Feldes. Im Direktvergleich ist der Mittelton eher agressiv mit sparsamen Höhen. Mit den Fostex kann man es so richtig knallen lassen, irgendwann kippen sie dann und beginnen zu verzerren. Den Klang muss man mögen, ist trotz Sperrkreisen nicht wirklich neutral.

Die CT227MKII sind gegen die beiden BBs deutlich komplettere Speaker, kommen etwa so tief wie die Fostex, klingen viel neutraler und sind im Hochton beiden klar überlegen, liegt vielleicht am seperaten Hochtöner

Beim Umschalten auf die Micro geht sofort der Raum auf und man merkt erst was die drei anderen Kandidaten nicht so gut können. Die kleinen sind inzwischen eingespielt und bringen den gewohnt präziesen Bass, zwar am wenigsten tief, aber so herrlich satt.

Meinem Geschmack nach sind unter dem Strich die Boxen mit HT den reinen BBs überlegen, das Klangbild wirkt erwachsener und kompletter.
Die Micros sind definitiv ein Glücksgriff des Entwicklers und begeistern mich immer mehr.

Gruss, Michi
Black-Devil
Gesperrt
#36 erstellt: 25. Jun 2018, 11:28
Danke für den tollen Vergleich!
Und auch schon zu sehen, dass man die kleinen Dinger trotz geringem Wirkungsgrad auch ganz gut mit wenig Leistung betreiben kann, wenn man keine hohen Pegel braucht. Sage ich immer wieder, glauben Viele aber nicht.
ennokin
Stammgast
#37 erstellt: 25. Jun 2018, 11:41
Ich bin auch immer noch sehr von meinen kleinen µ-Microspeakern überzeugt. Die baut man ja auch nicht um eine Party zu beschallen. Als Desktop-Speaker sind sie meiner Meinung nach ideal. Sie finden auch auf weniger aufgeräumten Schreibtischen noch ihren Platz, klingen sehr gut und wenn man mal mitsingen möchte, ohne dass die Nachbarn die eigene Stimme heraushören, haben sie dafür auch genug Reserven
Toller Vergleich, so etwas lese ich immer gerne.
rpnfan
Inventar
#38 erstellt: 19. Aug 2018, 21:28
Vielen Dank für die Berichte. :-)

Ich überlege die Micro oder die 227 MK 3 oder evtl. sogar die XT als "Soundbar" für den Fernseher zu bauen. Kommt alles passend in ein Regal fest eingebaut oder "normal" aufgebaut und dann in ein passend gemachtes Fach gelegt.

Welche der drei Kandidaten dürfte für den Zweck als TV-Beschallung wohl am besten passen? Im Moment wird der TV-interne LS durch einen JBL Flip 4 ersetzt, was schon einen Riesenunterschied macht, da die eingebauten TV-LS nicht zu ertragen sind.

Die "Soundbar" sollte dann nochmal 'ne Schippe drauflegen -- und auch mit einem nicht zu großen und teuren Verstärker laufen. Evtl. wird das die Onkyo CS-555 Minianlage mit 2x 22 W (@ 4 Ohm), falls die LS dann auch direkt zur Nebenbeibeschallung im Wohnzimmer / Küche genutzt werden können (keine besonders großen Ansprüche in dem Fall).
Black-Devil
Gesperrt
#39 erstellt: 20. Aug 2018, 08:27
Eigentlich sind die LS für einen aufrechten Betrieb konzipiert. Bei den geringen Chassisabständen wäre das aber gar nicht soo schlimm, wenn man sie liegend betreibt.
Etwas mehr Sorgen macht mir der Einbau ins Regal. Das ändert dann die äußere Geometrie der Box und diese fließt in die Weichenabstimmung mit ein. Hier mal ein paar Grafiken zur Verdeutichung:
Toole-Figure-12.8
Toole-Figure-12.9
Toole-Figure-12.11

Die kleinen LS (wie alle Anderen, die für freie Aufstellung abgestimmt sind auch) werden also wahrscheinlich im Bass und Grundton (Männerstimmen) aufdicken und insgesamt etwas zu fett klingen. Wenn du damit leben kannst oder den Bassregler am Amp etwas zurück drehst, sollte das aber gehen.

Ich würde allerdings eher die geschlossene µ nehmen, die CT227 Varianten machen evtl. schon zu viel Bass.

Mit dem Onkyo wirst du zwar keine Pegelrekorde brechen, aber für TV und Hintergrundbeschallung sollte es allemal reichen.
rpnfan
Inventar
#40 erstellt: 20. Aug 2018, 22:32
Hallo Oli,

Vielen Dank für's Gedankenfutter! Ich hatte in der Tat überhaupt nicht daran gedacht, dass sowohl die Lage, als auch die Begrenzungen ggf. einen ungewünschten Einfluss haben... Mmmh, ggf. könnte ich die Weiche dann noch anpassen. Aber evtl. geht's doch so auch ganz gut. Man muss auch bedenken, dass im Moment irgendwelche Billig-Tröten den Schall nach hinten abstrahlen. Kann also nur _viel_ besser werden! ;-)

Ich muss mal schauen, evtl. kann ich die Micro auch einfach normal stehend verwenden. Sind ja nicht soo hoch. Dann wäre der Rest des Regals z.B. Ablage für Fernbedienung oder ich stelle das Verstärkerchen da rein. Dann hätten sie nur an drei Seiten eine etwas verlängerte Front, oder ich baue sie tatsächlich ganz fest in das "Regal" ein. Das wird eh' alles passend auf Maß gemacht. Dann kann ich quasi die Micro links und rechts ins ca. 1 m schmale Regal konstruieren und brauche nur noch ein Seitenbrett, 'ne Front und Rückseite dazu! Das wäre prinzipiell vom Platz wohl gut machbar, aber dann ist ur die Frage, wie / wann in der Bauphase ich die Mini-Chasis am besten in das Gehäuse reinbastle. Wenn das Regal steht, komme ich ja nur noch von vorn dran...

Ich wäre übrigens auch für andere Ideen offen (auch Kauf-Lösungen). Mir geht es hier nicht um DIY, sondern um 'ne klanglich passende Lösung. Aber die Micro hatte ich mal kurz hören können und kann mir die dafür recht gut vorstellen. Ich meine Markus hatte erzählt er nutzt mehrere Micros, zusammen mit Sub sogar als Surround-Setup zum Fernsehen (Surround interessiert mich allerdings "null").

Viele Grüße
Peter
Black-Devil
Gesperrt
#41 erstellt: 21. Aug 2018, 07:05
Hi Peter,

genau so sehe ich das auch - frei aufgestellt werden die µ noch besser klingen, aber im Vergleich zu den TV-Tröten oder einer Bluetooth-Box sollte es auch in der etwas ungünstigen Einbausituation ein deutlicher Schritt in die richtige Richtung sein.

Wenn es fest ins Regal integriert wird, ist das schon etwas tricky mit dem Einbau. Hast du mal ne Zeichnung, wie du dir das genau vorstellst?
wing787
Stammgast
#42 erstellt: 27. Aug 2018, 08:40
Meine µ's spielen mittlerweile auch am TV und machen dort einen hervorragenden Job!
Michith
Inventar
#43 erstellt: 28. Aug 2018, 08:56
Hallo

Meine Tochter hat sich jetzt übrigens für die CT227 entschieden. Sie will möglichst viel Bass, ist halt von den Blue Sat mit AW2000/DT50 am PC verwöhnt. Allerdings stehen die Boxen denkbar ungünstig, die Bassbetonung war sogar ihr dann zu viel.

Habe das Problem durch etwas mehr Dämm-Material in den Boxen gelöst. Das ist das schöne an BR, da kann man in einem gewissen Rahmen regulieren, was den Grundton angeht.

SandraTVbox

Gruss, Michi
Black-Devil
Gesperrt
#44 erstellt: 28. Aug 2018, 09:18
So sieht es aus!
Erlaubt ist, was gefällt und wenn man sich zu helfen weiß, bekommt man solche Probleme auch in den Griff.

Viel Spaß dir und deiner Tochter.
frico
Ist häufiger hier
#45 erstellt: 19. Okt 2018, 18:06
Hallo allerseits,
Habe gerade den Plan der Frequenzweiche vor mir und bin etwas unsicher:

Links oben is bei mir ein Bauteil V1 zu sehen, ist das eine imaginäre Stromversorgung (also schlicht minus, da schwarzer Punkt)?
Alle „Dreiecke“ sind demnach schlicht Plus?


[Beitrag von frico am 19. Okt 2018, 19:48 bearbeitet]
Hobbyknipser
Ist häufiger hier
#46 erstellt: 19. Okt 2018, 19:20
Das ist einfach der Anschluß zum Verstärker.

Oberhalb des Kreises PLUS und nach unten Masse - das Dreieck.
So wie dann auch die anderen Dreiecke mit Masse verbunden werden müssen.

Ansonsten wird es sicher nicht gern gesehen, wenn Du den Schaltplan hier veröffentlichst.
Ob nun gerechtfertigt oder nicht, um Theater aus dem Weg zu gehen, würd ich ihn wieder rausnehmen....

viel Erfolg
H.
ennokin
Stammgast
#47 erstellt: 19. Okt 2018, 20:11
Im Schaltplan werden genormte Symbole verwendet. Das muss man erstmal so lesen können
Aber warum fragst du nicht bei Quint direkt nach? Die sind super nett und geben eigentlich immer schnell eine gute Antwort, bei mir zumindest war es bisher immer so.
maho61
Ist häufiger hier
#48 erstellt: 27. Okt 2018, 00:36
Hi Leute, ich habe auch starkes Interesse am Bau dieser Box. Wie einige andere auch, befürchte ich allerdings mit meinem vorhandenen kleinen Amp nicht ausreichend Leistung für die wirkungsgradschwachen Zwerge bereitstellen zu können, vor allem weil sie leider 8 Ohm haben. Mein Amp ist der Dayton DA30

http://www.daytonaud...-mini-amplifier.html

Der liefert laut Hersteller 2x15W (hoffentlich ist damit RMS gemeint) an 4 Ohm, damit erfahrungsgemäß wahrscheinlich um die 2x8-10W an 8 Ohm (der Wert ist leider nicht angegeben). Ich hatte mir den Amp aufgrund seiner Einbauvorteile und der automatischen Einschaltfunktion mal für den Schreibtisch besorgt. Da sollen die µ auch zum Einsatz kommen. Ich bin zwar kein Lauthörer, vor allem nicht am PC, aber die 76 dB haben mich dann bei dem kleinen Amp doch etwas abgeschreckt.


Würdet ihr mir in der Situation von dem µ abraten, oder könnt ihr ihn dennoch empfehlen?

Beste Grüße und vielen Dank schon mal.
sayrum
Inventar
#49 erstellt: 27. Okt 2018, 08:10
Moin
Kenne das Gerät nicht, doch die Leistungsangaben vieler Verstärker im Niedrigpreissegment sind häufig sehr optimistisch
Ein Verstärker mit etwas head room tut LS gut., denn wenn der Verstärker am oberen Ende ins clipping kommt kann auch mal ein Hochtöner zerschossen werden...
Vom Thd haben wir noch garnicht gesprochen.

Mmn ist für die Microls etwas Leistungsreserve ganz gut.

Gruß


[Beitrag von sayrum am 27. Okt 2018, 08:11 bearbeitet]
Viper780
Inventar
#50 erstellt: 27. Okt 2018, 09:58
Kommt drauf an was du vor hast.
Normal am Schreibtisch (Nahfeld) oder als "Küchenradio" für Hintergrund Musik reicht es alle mal.
Meine alten Technics SB-F1 hängen an einem Kenwood KA-2002 und da ist nie mehr als 15% aufgedreht.

Ein Heimkino oder ganzen Raum beschallen wo man es auch krachen lässt würd ich mit beiden nicht.
ennokin
Stammgast
#51 erstellt: 27. Okt 2018, 10:07
Wenn du den Bausatz noch nicht gekauft hast, wäre die Micro-S eine Möglichkeit. Die ist quasi die große Schwester und mit 81dB schon deutlich effizienter. Die ist auch gerade im Einführungsangebot, ich habe mir 4 Bausätze bestellt, komme aber erst im Frühjahr 2019 dazu sie zu bauen.
https://quint-store....echer/microspeaker-s
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