Hifiman HE 400se Reviews zur Rundreise

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Steven_Mc_Towelie
Inventar
#1 erstellt: 22. Apr 2021, 09:11
Erfahrungen und Eindrücke zum Hifiman HE 400 se bitte hier posten

punsch
Stammgast
#2 erstellt: 23. Apr 2021, 19:25
Hallo zusammen,
hier Mal meine bescheidenen Eindrücke.
Ich muss dazu sagen daß ich erst eine Handvoll Hörer bis jetzt gehört habe. Darum bin ich auch auf alle weiteren Reviews sehr gespannt.

Allgemein:
Die Verarbeitung finde ich in Ordnung und dem Preis angemessen. Das Kabel ist allerdings eine Plage und hätte nicht sein müssen. Ohrpolster kratzen nach längerem Tragen ein bisschen, Anpressdruck hätte eine Spur mehr sein dürfen.

Das hohe Gewicht stört beim “Mobilem” Einsatz z.B. beim Kochen. Bin da aktuell aber auch den wesentlichen leichteren Sennheiser HD600 gewöhnt.

Für die Portable Anwendung meiner Meinung nach nicht geeignet. Er geht direkt am Handy einfach nicht laut genug und er ist offen.


Klang: (gehört wird mit Fiio BTR5 über Bluetooth)
Bei Classic und Instrumental hat er mir gut gefallen. Gitarren Soli machen richtig Laune.

Für mich hat der Hörer deutliche Schwächen in den oberen mitten, was gerade bei Gesang manchmal ein wenig störend wird. Nach längerem Hören habe ich mich ein Stück weit daran gewöhnt und manchmal ist dieser extra Glanz erfrischend. Er schält Details besser heraus und macht sie leichter hörbar, was einige bestimmt schätzen.

Bei einigen Liedern merkt man dann, das auch untenrum etwas fehlt. Ich würde einen ähnlichen Abfall wie beim Sennheiser HD600 vermuten (meine aktueller Hörer), durch die Anhebung im oberen Mittelton verstärkt sich das Gefühl meiner Meinung nach noch.

So alles in allem und angesichts des Preises ist es aber ein Klasse Hörer. Sicherlich auch eine tolle Einstiegsdroge in die Welt der KH.

Mit freundlichen Grüßen
Markus
Ghoster52
Inventar
#3 erstellt: 25. Apr 2021, 08:08
Na dann geb ich auch mal meinen Senf dazu...

Verpackung und Optik
Auf Punkte-Vergabe verzichte ich, jeder hat andere Prioritäten!
Die Verpackung ist "Hifiman-typisch" sehr gut und der Hörer macht einen sehr guten wertigen Ersteindruck.
Das optische Erscheinungsbild trügen nur das Kabel und die Außengitter (meckern auf hohem Niveau)
Leider neigt das Kabel bei Berührungen und Bewegungen zur Mikrofonie und übertragt störende Töne,
das kenne ich schon vom HE-5LE, also „It's not a bug, it's a feature“
Die Außengitter haben Absätze (unterschiedlicher Reihenabstand) und sind gebogen.
Der Kopfbügel geht in Ordnung, ist mir eine Schippe zu hart, hätte weicher sein können...
Die silbernen Schalen wirken hochwertiger, werden aber von den Schlitzschrauben ausgebremst.

Tragekomfort
Nach Stunden merkt man doch das (Kampf-) Gewicht der Magnetostaten, der harte Bügel kann punktuell aufliegen.
Die Ear-Pads sind sehr weich und bieten ausreichend Platz für die Löffel, aber verteilen den Anpressdruck nicht immer optimal.
Nach Stunden habe ich ein unterschiedliches Druckgefühl um die Ohren herum.
Die planaren Folien scheinen sehr dünn zu sein, beim zu schnellen Auf- und Absetzen des Hörers
kann es sein, dass die Folien knistern, passiert auch beim stärker anpressen ans Ohr. (nur zur Info).
Nichts desto trotz über mehrere Stunden ertragbar, ist eben kein Leichtgewicht. (Männerspielzeug)

Bass
An mobilen Gerätschaften wirkt der Bass sehr dünn bis nicht vorhanden,
erinnert sofort an AKG K701 oder HD-800 (ab 100 Hz abfallend)
Der Hiltiman kann aber Bass druckvoll / trocken wiedergeben mit Anpssung (Loudness, Klangsteller oder EQ)
Mit meinem Inline AmpEQ hat der HE richtig Spaß gemacht und am Röhrenverstärker auch.
Pure Leistung wird kurzerhand in Ton umgesetzt, das klingt dann immer etwas befreiter und voluminöser.
Wo "Dynamiker" mechanisch an ihre Grenzen kommen (wabbliger unkontrollierter Bass) fängt ein Planarer erst an.

Mitten
Allgegenwärtig, der HE macht auf mich den Eindruck mittenlastig (neutral) abgestimmt zu sein,
ist jetzt zwar nicht meine bevorzugte Abstimmung, aber ich komm damit zurecht, eine Sache der Gewöhnung.
Vergleichbar vielleicht mit Stax (1,6 KHz "Peak") und AKG K701 (um 2,6 kHz).
Nehme ich ihm 2 db in den Mitten, ist "meine Welt" wieder in Ordnung

Hochton
Vorhanden und stellt sich nicht in den Vordergrund, ist frei von Gezischel,
wirkt auf mich Langzeit-tauglich, ich finde nichts was mich nerven könnte.
Manchmal fehlt mir etwas "Beyer-Frische", das ist aber meckern auf hohem N....

Bühne
Immer etwas schwierig, weil das nicht jeder gleich empfindet...
Ich hatte schon mehrere HE's und auch dieser hier klingt offen wie ein Hifiman eben so klingt.
Beschreibungen "offen wie ein Scheunentor" passt zu ihm, der Hifiman klingt sehr breit,
aber leider wenig tief. Ein Freund sagte mal mit einem HE steht er im Gang.
Links und rechts 2 Meter, aber mit der Nasenspitze an der Wand (so in etwa).
Für mich sind die HE's immer kleine "Star Trek-Kopfhörer" (der Weltraum... unendliche Weiten)
Bei passender elektronischer Musik wirkt der HE grenzenlos, das habe ich immer gemocht.
Auch bei Gesang macht er eine gute Figur, Frauenstimmen und Duette machen richtig Spaß
Klassik sollte auch gut rüber kommen, könnte aber etwas zu diffus sein für den ein oder anderen,
hab ich leider nicht getestet.

Fazit
Hätte ich nicht schon "hochwertigere" Planare, würde ein Hifiman auf dem Wunschzettel stehen.
Diesmal hab ich kein Polstertest durchgeführt, was mir aber schwer gefallen ist.

Vielen Dank an die Organisation und für die Leihgabe!


bebilderte Impressionen

erster Sound-Check / kleine Tischlautsprecher
HE400SE

Hifiman und die planare Sippe
planare Sippe

Hifiman HE-400 SE solo
HE-400 SE
geek87de
Inventar
#4 erstellt: 08. Mai 2021, 15:23
Vorwort:
Mit dem Hifiman HE400 SE konnte ich mir den ersten Magnetostaten über die Ohren schnallen, insofern war ich auf die Eindrücke sehr gespannt. Als Quelle dienten ein Macbook und iPad mit dem Apple USB-C Klinken DAC. Als Vergleich hielt mein Brot- und Butterhörer Sony MDR-MA 900 her.

Verarbeitung / Ausstattung:
Die Ausstattung ist nüchtern. Neben dem Hörer liegen nur ein ca. 1,2m langes Kabel und ein 6,3mm Klinkenadapter bei. Die Verarbeitung des Hörers ist für den Preis in Ordnung, hat mich aber auch nicht umgehauen. Die Schalen sind z.B. teilweise nicht plan eingesetzt, bin mir auch nicht sicher ob es sich um Alu oder silberfarbenen Kunststoff handelt. Ich habe den Hörer mit Samthandschuhen angefasst, auf mich macht er keinen soliden Eindruck. Die Optik ist Geschmackssache, eher Retro als modern, geht besser aber ist auch kein Designfail. Das Kabel ist, wie schon erwähnt, eine Frechheit, ein unflexibler Klingeldraht vom Feinsten mit windigen Steckern und Kabelhülsen. Immerhin gibt es genügend Drittanbieterkabel.

Komfort:
Beim Tragekomfort wurde ich positiv überrascht. Trotz des relativ hohen Gewichts (v.a. im Vergleich zum Sony) wurde der Hifiman auch nach 2h nicht unangenehm. Die Ohrmuscheln sind großzügig dimensioniert und angewinkelt, zudem auf der Oberseite mit atmungsaktivem Velours versehen. Man schwitzt weniger und es fühlt sich angenehmer auf der Haut an als Leder / Kunstleder. Das Kopfband ist voluminös gepolstert und es erfüllt seinen Zweck, auch wenn es optisch nicht sehr elegant wirkt.

Klang:
Mir hat die Abstimmung des HE400 SE zugesagt und fühlte mich direkt an den Sony erinnert. Im Bassbereich kommt er aber da runter, wo dem MA 900 leider die Puste ausgeht. Die Tiefen sind knackig und trocken, wenn auch nicht übermäßig präsent. Zu dünn war er mir nicht, eine Prise mehr hätte aber auch nicht geschadet. Die Mitten kommen natürlich und unverfärbt rüber, Stimmen und Instrumente klingen transparent und klar. Im Vergleich zum Sony sind Stimmen etwas distanzierter, was jedoch der Bühne ganz gut tut. Die für meinen Geschmack etwas betonten Höhen arbeiten viele kleine Details raus und zischeln nur selten, je nach Aufnahme kann es jedoch etwas ins Metallische abdriften. (off topic: Bei den Höhen bin ich aber auch empfindlich. Ganz schlimm fand ich da zuletzt die Airpods Max) Ansonsten ist die gesamte Präsentation direkt und musikalisch, aber gleichzeitig langzeittauglich. Genervt hat er mich während meiner Hörsessions nie.
Die Bühne ist, wie schon von anderen Forenmitgliedern beschrieben, sehr breit, die Stereo-Separation präzise, eine besondere Tiefenstaffelung kommt bei mir aber nicht an. Nun muss ich dazu sagen, dass ich bei keinem Hörer das Gefühl habe, dass sich die Musik außerhalb des Kopfes abspielt, daher kann ich das schwer beurteilen. Höchstens im Direktvergleich erkenne ich Unterschiede. Beim Sony sind, wie weiter oben erwähnt, die Stimmen vordergründiger.

Performance:
Am iPad und Macbook (und Dell XPS) lässt sich der Hörer problemlos betreiben, am iPad reichen 70% für eine gehobene Lautstärke in Dauerbeschallung, ähnlich ist es auch bei beiden Notebooks. Insofern habe ich nicht unbedingt den Drang, einen potenteren DAC dranzuhängen, neugierig wäre ich aber schon, ob der Hörer damit noch eine Schippe drauflegen kann.
Am iPhone 11 + Lightning-Klinken Adapter sieht die Sache anders aus, da muss man schon auf 90-95% aufdrehen, um auf ähnliche Lautstärkeniveaus zu kommen. Am Smartphone lässt er sich also nicht ohne Weiteres betreiben, auch wenn das Marketing das anders sieht.

Gesamteindruck:
Rein klanglich liefert der Hifiman für unter 200 € hier einen astreinen Magnetostaten ab, der sich nicht hinter den üblichen offenen Dynamikern verstecken muss. Leider merkt man der Verarbeitung den Preis an. Mich haben die planaren Hörer von Hifiman jedenfalls angefixt, da er klanglich doch eine Stufe über dem MA900 anzusiedeln ist, vor Allem was die Auflösung und Bass anbelangt. Daher steht jetzt der Sundara ganz oben auf meiner Wunschliste.

Zu guter Letzt noch ein Dankeschön an Steven McTowelie für die Organisation und Planung der Rundreise. Klasse dass du hier eine Rundreise nach der Anderen anbietest und so den Leuten die Möglichkeit gibst, verschiedenste Hörer auszuprobieren 

EDIT: danke für den Hinweis, hab den Text angepasst


[Beitrag von geek87de am 08. Mai 2021, 15:39 bearbeitet]
robidiniro
Ist häufiger hier
#5 erstellt: 08. Mai 2021, 15:36

geek87de (Beitrag #4) schrieb:
...
Gesamteindruck: Rein klanglich liefert der Hifiman für knapp 200 € hier einen astreinen Magnetostaten ab, der sich nicht hinter den üblichen offenen Dynamikern verstecken muss.


Der Hörer kostet sogar nur €169: https://hifi-passion.de/kopfhoerer/hifiman-he400se
a-lexx1
Inventar
#6 erstellt: 08. Mai 2021, 20:36

geek87de (Beitrag #4) schrieb:

Am iPad und Macbook (und Dell XPS) lässt sich der Hörer problemlos betreiben, am iPad reichen 70% für eine gehobene Lautstärke in Dauerbeschallung, ähnlich ist es auch bei beiden Notebooks. Insofern habe ich nicht unbedingt den Drang, einen potenteren DAC dranzuhängen, neugierig wäre ich aber schon, ob der Hörer damit noch eine Schippe drauflegen kann.
Am iPhone 11 + Lightning-Klinken Adapter sieht die Sache anders aus, da muss man schon auf 90-95% aufdrehen, um auf ähnliche Lautstärkeniveaus zu kommen. Am Smartphone lässt er sich also nicht ohne Weiteres betreiben, auch wenn das Marketing das anders sieht.


Das Marketing sieht das schon richtig. iPads und iPhone Dongle haben exakt die gleichen Specs.
Das Problem liegt hier nicht beim iPhone, sondern ist leider standortbedingt.

Die schönen europäischen Regulierungen reglementieren nämlich die maximale Ausgangsspannung eines Händy-KH-Ausgangs auf 0,5V. Bei iPads aber nicht, deshalb darf ein iPad in Europa bis zu 1V raushauen. Das Dongle am europäischen iPhone aber nur 0,5V. Dasselbe Dongle betrieben an einem US-iPhone oder am iPad haut dann wieder 1V raus. Einen Weg, dies beim europäischen iPhone zu umgehen, hat noch keiner entdeckt.
Ghoster52
Inventar
#7 erstellt: 09. Mai 2021, 07:01
Ich hänge mal noch meine Eindrücke zum Antrieb an...

Am ollen iRiver H320 und xDuoo X3 II klingt er erwartungsgemäß relativ dünn.
LG V30 (im High-Gain) macht richtig Spaß, war erstaunt über das Fundament,
was abgeliefert wird (Lautstärke 40/70 reicht mir vollkommen, Low-Gain 60/70)
Beeindruckt hat mich der kleine "Inline Amp EQ", der HE reagiert sehr gut auf Klangsteller.
Die 100mW reichen mir sogar, war nie über 50%
Heute teste ich noch mein (Voll) Röhren-Amp (2x 4 Watt Endstufe) in ruhiger Stunde.


Das LG V30 liefert im High Gain 2V und ist vollkommen ausreichend für den HE.
Am kleinen Röhrenverstärker war nochmal eine ganz andere Hausnummer (für mich).
Kurzform: Leistung wird in Pegel umgesetzt, es klingt einfach alles befreiter (Bassfundament).
Wo "Dynamiker" bei höheren Pegeln an ihr mechanische Grenze stoßen (wabbliger Bass),
fangen die meisten Magnetostaten erst an dir die Musik aufs Trommelfell zu "prügeln"
und das klingt zudem so unangestrengt...
In ungünstiger Konstellation hört man eben, wenn dem KH oder KHV die Luft ausgeht.
entertain_me
Stammgast
#8 erstellt: 09. Mai 2021, 13:01
Meine Erfahrungen mit dem Rundreise - HE400se

Kurz und knapp:
Ich finde den KH recht bequem zu tragen und er macht einen soliden Eindruck für die Preiskategorie.
Der HE400se ist ein ausgeglichen klingender Hifi-Kopfhörer mit einem klaren Klang und knackigem Bass. Sein Klangbild ist neutral/ warm mit einer schönen, mittelgrossen Bühne, die auch etwas Tiefe hat. Er braucht einen kräftigen Verstärker um auf Lautstärke zu kommen, ist ansonsten aber eher anspruchslos, was ihm einen Vorteil gegenüber der klassischen dynmischen Konkurrenz gibt. Der Kopfhörer eignet sich gut für Leute, die ein gutes Hifisetup im Preisbereich 300 - 500€ suchen.

Den detaillierteren Vergleich zu meinen beiden Haupt Kh, Beyer dt880 und Sennheiser HD600, habe ich als Spoiler gepostet weil er auf einer hochwertigen Audiokette basiert, die die beiden dynmischen KHs bevorzugt. An meinem Ifi Neo iDSD SE out zieht der Hifiman in manchen Aspekten schon am HD600 und dt880 vorbei.



Geschützter Hinweis (zum Lesen markieren):

Vergleich zum dt880/HD600:
DAC: Ifi Neo iDSD
KHV: Schiit Jotunheim 2, Phonitor e, Ifi Neo
KH: Beyer dt880 600Ohm symmetrisch mit ca 4db Absenkung im Hochton (6kHz-8kHz), Sennheiser HD600 symmetrisch.

Der Bass vom HE400se ist klar und knackig und in etwa auf neutralem Level, ein klein wenig mehr als beim HD600. Der Bass der dynamischen KH federt besser und hat eine bessere Textur, der Bass vom dt880 ist durch die Bank weg besser als der vom Hifiman.
Der Hifiman dämpft die Obertöne etwas, was Trompeten und E-Gitarren Biss nimmt. Er kann bei hohen Lautstärken ein wenig shouty und hart klingen. Dem Hifiman feht im Vergleich zu den beiden dynamischen KHs Druck, er klingt immer eher filligran (das bezieht sich nicht auf die Bassmenge, der Hifiman kann ohne Frage kräftig zulangen).
Beispiel: The Cure - Desintegration ist als bombastischer Arena Sound abgemsicht, den man laut hören soll. Die HD600/650 bilden diese Welle an Sound sehr gut ab, beim Hifiman ist man eher mit der Band im Studio.
Bei der Mikrodynamik sind die dynamischen KHs klar überlegen, mit dem dt880 und HD600 hört man Feinheiten wie den Charakter der Instrumente /Stimmer/ Sounds deutlich besser.
Besonders aufgefallen ist mir das beim Song "I will take that ride" Von Betty Davis (Album Betty Davis). Von der Räumlichkeit zwischen den Instrumenten, den Feinheiten von Betty Davis Stimme und dem funky Rhythmus verliert der Hifman doch einiges.
Der Hochton ist beim Hifiman etwas zu splashy für meinen Geschmack.
geek87de
Inventar
#9 erstellt: 09. Mai 2021, 14:10

a-lexx1 (Beitrag #6) schrieb:

Die schönen europäischen Regulierungen reglementieren nämlich die maximale Ausgangsspannung eines Händy-KH-Ausgangs auf 0,5V. Bei iPads aber nicht, deshalb darf ein iPad in Europa bis zu 1V raushauen. Das Dongle am europäischen iPhone aber nur 0,5V. Dasselbe Dongle betrieben an einem US-iPhone oder am iPad haut dann wieder 1V raus. Einen Weg, dies beim europäischen iPhone zu umgehen, hat noch keiner entdeckt.


Oh, danke für die Hintergrundinformationen. War mir nicht bewusst, dass die EU mal wieder den Bürger bevormundet. Dachte mir dem Deaktivieren des Lärmschutzes in den iOS Einstellungen wäre es erledigt.
liesbeth
Inventar
#10 erstellt: 09. Mai 2021, 15:01
Vorwort
An erster Stelle möchte ich dem Organisator der Rundreise und auch dem Vertrieb/Hersteller danken. Die Rundreisen beleben das Forum sehr. Mit Hifiman hatte ich bisher sehr wenig Erfahrung immer mal auf einer Messe kurz reingehört aber dies war nun mein erster ausführlicher Test eines Hifiman.

Lieferumfang & Verarbeitung
Der 400 SE kommt in einem schmucklosen Karton irgendwelche Extras liegen nicht dabei, was aber für den Preis völlig ok ist. Kommen wir zur Verarbeitung, da läuft Hifiman ja ein gewisser Ruf voraus, so schlimm hatte ich es mir aber nun wirklich nicht vorgestellt. Der Hörer fühlt sich wabbelig und instabil an, er wirkt aus der Verpackung so, als habe ein etwas grobmotoriger Bastler versucht ein uraltes defektes Modell aufzuarbeiten. Das Gipfel ist dann das Kabel, ich konnte zunächst kaum glauben, dass dieses Kabel wirklich das Originale ist. Es ist mir ein Rätsel, wie ein Kabel zugleich so dünn wie unflexibel sein kann. Ich vermute jemand dachte, dass Kabel würde optisch etwas hermachen, allerdings nur aus sehr, sehr großem Abstand. Genau so stelle ich mir Kabel vor, die man bei Wish bestellt.

Sitz und Antrieb
Hat sich der Puls nach dem ersten Schock über die Verarbeitung etwas gelegt, beruhigt er sich weiter, wenn man den 400 SE auf den Kopf setzt. Bei mir saß er recht bequem, drückte nicht und ließ sich auch lange tragen. Die Polster könnten imo etwas gemütlicher sein, ist aber angesichts des Preises absolut ok. Für einen planaren ist der 400SE auch recht anspruchslos, schon der kleine Meizu Hifi DAC reichte ihm bei mir.

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Klang
Irgendwas müssen die Hifimans ja haben, sonst hätten sie sich ja trotz der Optik und Verarbeitung nicht so durchsetzen können, muss ja am Klang liegen… oder doch nicht?
Ja doch der Klang wusste mir zu gefallen. Der Hifiman löst schön auf und klingt in den Höhen schön durchhörbar und frisch. Die Mitten sind angenehm ohne ins plärrige oder quäckige zu verfallen. Der Bass ist strukturiert, straff mit einem Hang zum knorrigen. Der Bass könnte dem ein oder anderen zu zurückgenommen sein, allerdings geht er schön tief runter und sorgt für ein ordentliches Fundament Insgesamt würde ich ihn als recht neutral bezeichnen.
Die Bühne taugt für mich ganz gut. Nicht übermäßig weit und tief, staffelt sich die Musik natürlich vor mir.
Tatsächlich ist der 400 SE in meinen Ohren meinem K701 mit Gel-Leder-Polstern nicht unähnlich. Die spitzen in der Abstimmung sind etwas anders gesetzt aber Beide spielen recht ausgeglichen und auf einem ähnlichem Auflösungsniveau. Der Vergleich ist übrigens ein Lob aus meiner Feder…

Fazit:
Klanglich gefällt mir der Hifiman sehr gut aber würde ich ihn kaufen? Wohl eher nicht, dazu habe ich zu viele Hörer die auf einem ähnlichen Level sind und da mag ich die Verarbeitung nicht in Kauf nehmen. Auch tue ich mich schwer auf Grund dieser Verarbeitung den Hörer anderen zu empfehlen. Klar er kostet „nur“ 160 € aber ein DT 880 oder K 612 liegt im gleichen Preisrahmen. Der Hifiman wird schon seine Freunde finden, mich aber nicht.
Allerdings habe ich jetzt leider großen Bock seine großen Brüder nochmal zu hören…
letlive
Stammgast
#11 erstellt: 17. Mai 2021, 17:32
Ich habe den Hifiman HE400SE seit ein paar Wochen und möchte hier meine Eindrücke dazu schildern.

Der HE400SE hat mich mit einer sehr angenehmen und natürlichen Abstimmung überrascht. Er klingt nicht so hell und dünn wie der Drop HE4XX oder der Sundara. Insbesondere Letzterer ist für mich aufgrund der spitzen Höhen ohne EQ nahezu "unhörbar". Zudem könnte er eine Prise mehr Bass vertragen. Der HE400SE hingegen klingt ausgewogen, so dass er mich auch nach stundenlangem Musikhören nicht nervt.

Gehört habe ich ihn am ifi ZenDAC sowie am ifi HipDAC. Beide Geräte "klingen" identisch, wobei der HipDAC etwas mehr Power hat. In beiden Fällen tut die zusätzliche Power über den aktivierten "Power Match" dem Hifiman sehr gut, denn er benötigt Power, über die ein herkömmlicher Kopfhörerausgang am PC oder Smart Device nicht verfügt. Gleiches gilt auch für mobile Kopfhörervertärker, wie z.B. dem Lotoo PAW S1, an dem der HE400SE auch auf "High Gain" etwas zu dünn klingt.

Der Truebass (ZenDAC) bzw. xBass (HipDAC) können für mich - wie bisher bei allen getesteten Kopfhörern - im Wesentlichen auch beim HE400SE nicht überzeugen. Das liegt daran, dass der Mid-Bass zu stark angehoben wird und das gesamte Klangbild etwas verschwommen wirkt. In ganz seltenen Fällen (Sung - Way Farer 2017) kann es dann doch funktionieren.

Wie schon erwähnt ist der Klang "out of the box" (ohne "Burn-In" oder EQ) sehr angenehm. Keine spitzen Höhen und dennoch ein beachtliches Auflösungsvermögen für die Preisklasse! Mit einem Focal Clear höre ich zwar mehr Details (in Anbetracht des Preises auch gerechtfertigt), aber es ist nun wirklich nicht so, dass ich beim Hifiman etwas vermisse. Die Mitten könnten auch Hauch mehr Transparenz vertragen, fügen sich aber sehr gut in das gefällige Gesamtklangbild ein. Und der Bass? Nun, weder zu wenig, noch zu viel. Bei basslastigen Tracks kann er durchaus druckvoll sein (Joel Corry - Head & Heart). Ich würde aber behaupten, dass Bassheads mit der Bassquantität nicht glücklich werden. Die Klangcharateristik ist eher entspannt und unaufgeregt, geeignet zum Relaxen und nicht für eine wilde Party auf dem Kopf.

Ich habe mich zuletzt viel mit parametrischen EQ-Einstellungen auseinandergesetzt und habe dabei auf die Oratory1990 Presets zurückgegriffen. Für den HE400SE gibt es leider (noch) kein Preset. Irgendwo habe ich gelesen, dass der Hifiman DEVA sehr ähnlich klingen soll. Also das DEVA-Preset geladen und leichte Anpassungen vorgenommen. Sieht dann bei mir bisher so aus:

HE400SE PEQ

Damit klingt es "more refined" und insgesamt etwas klarer. Mehr Bass gibt es auch. Gefällt mir sehr gut! Mich würde interessieren, was ihr dazu sagt!? Kann hier noch etwas optimiert werden?

Da Vergleiche nicht fehlen dürfen und ich den Sennheiser HD58X besitze, hier mein kurzes Fazit: Sowohl ohne als auch mit EQ ist der HE400SE der klar bessere Hörer! Er klingt klarer bei gleichzeitig druckvollerem Bass. Der Sennheiser klingt hingegen etwas "fad". Auch der HD560S kommt für mich gegen den Hifiman nicht an. Im Vergleich klingt der Senni unnatürlich und flach.

Was die Verarbeitung angeht, kann ich für den ausgerufnenen Preis nicht meckern. Alles sehr solide und haptisch definitiv ein Schritt nach vorne im Vergleich zum alten HE400i oder HE4XX. Auch der Komfort kann überzeugen. Der Anpressdruck ist eher niedrig, so dass stundenlanges Tragen kein Problem darstellt. Was das Kabel angeht, so muss man relativieren. Selbst ein Focal Clear (UVP: 1499€) hat Kabel im Lieferumfang, die man alle 3 (!) am besten im Karton lässt und sich ein Custom Kabel fertigen lässt. Insofern sehe ich das hier nicht wirklich als Kritikpunkt an.

Wer einen bequemen und günstigen Planar-Magnet-Kopfhörer mit einem natürlichen und ausgewogenen Klangbild sucht, macht mit dem HE400SE ganz sicher nichts verkehrt.

HE400SE
LoyK
Stammgast
#12 erstellt: 18. Mai 2021, 19:05
Tolles Review! Ich teste den HE400se gerade und vergleiche ihn mit meinem Ananda und bin echt ziemlich begeistert von ihm.

Beim EQ habe ich bislang außer dem Bass noch nichts gefunden, was mich wirklich stört bzw. ihn für mich hörbar verbessert.
Im geposteten EQ Preset finde ich die 5dB ab 1500Hz etwas mächtig - ich finde, dass hier viele KH ohne diesen Anstieg des viel diskutierten Harman Targets besser klingen - die Hifimans sind großteils so gevoiced und ich denke nicht ganz ohne Grund (zB. der Susvara liegt auch von ca. 1-3KHz ziemlich deutlich unterhalb des Targets). Ansonsten würde ich als Grundlage mal den HE400i 2020 EQ ausprobieren zum Vergleich.
RunWithOne
Inventar
#13 erstellt: 21. Mai 2021, 16:21
Vielen Dank an Steven für die Organisation der Rundreise. Da ich über das Prof-X Forum bereits den HE400i 2020 hören konnte und der Tenor im Netz von einer smootheren Abstimmung des SE-Modell sprach, war ich natürlich sehr gespannt auf diesen KH.

Verpackung und Lieferumfang (9/10)
Angesichts des Preises gehen Verpackung und Lieferumfang völlig in Ordnung. Neben dem Kabel mit 3,6mm Stecker gehört ein 6,3mm Adapter zu Lieferumfang. Ein Stoffbeutel oder Hardcase fehlen. Das ist bei heimischer Nutzung auch verzicht- und angesichts des Preises verschmerzbar. Möchte man die kleine Box später zur Lagerung des KH nutzen, wäre ein Klappdeckel nicht verkehrt gewesen. Auf das Tuch über dem Inlet wurde hier verzichtet. Was ich persönlich, auch im Sinne der Nachhaltigkeit, völlig in Ordnung finde.

Haptik Verarbeitung Tragekomfort (7/10)
Die Gehäuse sind im Vergleich zu meinen Dynamikern natürlich Prinzip bedingt etwas größer. Damit ist der KH nicht mehr mobil nutzbar. Als offener KH ist die aber auch keine wirkliche Option. Beim Kopfdrehen im heimischen Sessel macht sich die Größe etwas störend bemerkbar. Die Abdichtung der Hybridpolster empfinde ich trotz Brille als sehr gut. Leider können sie bei längerem Tragen ein unangenehmes Gefühl auf der Haut erzeugen. Bei sommerlichen Temperaturen wird das nach meiner Erfahrung nicht besser. Die Polster sind mit denen des HE 400i 2020 identisch. Ich würde ich in jedem Fall nach Aftermarket Polstern Ausschau halten. Das Kopfband ich ordentlich gepolstert, der KH selbst sehr leicht. Damit steht Stunden langem Musikgenuss nichts im Wege. Optisch habe ich mich inzwischen mit seinem Erscheinungsbild angefreundet. Lediglich die 4 Befestigungsschrauben vermitteln ein wenig DIY-Optik. Das mitgeliefert Kabel ist jedoch sehr unflexibel, um nicht steif zu sagen. Vor allem überträgt es enorm starke Geräusche, somit habe ich Beyerdynamic Kabel verwendet.

Klang, Dynamik und Räumlichkeit (8/10)
Die klangliche Beurteilung ist natürlich immer stark von den Vorlieben des Einzelnen geprägt. Neben einem ausgewogenen leicht warmen Klang, freue ich mich über eine gute Räumlichkeit. Jedoch ist mir ersteres wichtiger. Musikalisch bin ich seit frühester Jugend vorwiegend im Rock, gern als Hard oder Progressiv Rock bis (Symphonic) Metal, unterwegs. Aber auch Disco Hits aus meiner Jugend und Elektronisches finden sich auf meiner Speicherkarte. Ich habe den kleinen Hifiman am PC über Foobar – SMSL M200 - V280 symmetrisch und unsymmetrisch, über einen A&K USB Dongle am Corda Jazz und direkt über meinen A&K-DAP gehört. Wobei er für mich an der ESS Sektion angenehmer (leicht warm) als auf der AKM Seiten (analytischer) klang.
Anfangs habe ich bewusst auf das Hören mit anderen Kopfhörern verzichtet, um mich besser auf die Signatur des KH einstellen zu können. In jedem Fall ist das SE Modell smoother als der HE400i 2020 abgestimmt. Schon die erste Takte klangen recht vielversprechend, dynamisch und aufgeräumt. Die Musik wird nicht mit dem Seziermesser zerlegt, klingt aber trotzdem sehr aufgeräumt. Die Instrumententrennung ist angesichts der Preisklasse sehr gut. Letztlich stellte sich die Präsentation bei längeren Hörsession mitunter als noch zu anstrengend heraus. In diesem Fall habe ich mit dem EQ nachgebessert. Eigentlich musste ich gar nicht so stark eingreifen, wie befürchtet. An der PC-Kette Foobar2000 – SMSL M200 – Violectric V280 habe ich über EQ APO folgende Maximalwerte verwendet: Low Shelf bei 150Hz, max +5dB, Peakfilter bei 1,1kHz (max. -4dB; Q=1,5) und 6,6 bzw. 8kHz (max. -5dB; Q=4). Letztlich hat das allround sehr gut zu meiner Musik gepasst. Bei guten Aufnahmen konnte ich mit geringeren Gain Werten hören oder komplett auf den EQ verzichten. In dieser Einstellung ist der HE400 SE für den Rockmusikhörer als Einstieghörer, so wird er letztlich beworben, zu empfehlen. Basslinien sind wunderschön zu hören, boomen aber nicht. Die Gitarren und Hi Hats, auch wenn zu betont aufgenommen, schreddern das Ohr nicht mehr und der Hochton verliert seine scharfe Kante. Toms und Drums klingen schön trocken, das gefällt. Im Gegensatz zur HE 400i 2020 Version, den ich mir nicht schön EQen konnte, hat das SE Modell damit eine deutlich bessere Langzeittauglichkeit und es war auch kein Problem mal richtig aufzudrehen. Wer hätte das gedacht.
sealpin
Inventar
#14 erstellt: 01. Jun 2021, 11:57
Auch von mir ein kurzes Review zum HE400SE

Danke an Steven_Mc_Towelie für die Organisation der Rundreise.

Neben dem HE400SE habe ich den mit folgenden KH verglichen:
-HE4XX
-HiFiman Sundara
-Focal Clear

Abgehört wurde div. Musik via Spotify über einen Topping DX7s als DAC und einem Geshelli Archel 2 als KHV.

Hier zwei Bilder, die den HE400SE mit dem HE4XX (drop) abbilden:
IMG_2106

HE400SE vs HE4XX 2



Weiterhin habe ich den KH auch mit meinem E.A.R.S. Messkopf gemessen.
Hinweise dazu: es geht nicht um die Darstellung des absoluten Amplitudenfrequenzgangs sondern um die Unterschiede in den Messungen zwischen den Kopfhörern. Ich habe immer die jeweils linke Seite der KH genommen und die möglichst immer exakt gleich auf den Messkopf gesetzt - was bei den dreien einfach war, die sind von der Bauform der Kapseln gleich bzw. sehr ähnlich. Weiterhin habe ich mehrere Messungen nacheinander durchgeführt, um zu sehen, ob die Messung reproduzierbar die gleichen Ergebnisse bringen. Die Messkurven sind bei 1 khz normalisiert.

Hier die Messung im Vergleich zum HE4XX:
Blau: HE400SE
Rot: HE4XX

Messung HE4XX vs. HE400SE



Hier die Messung im Vergleich zum Sundara

Messung Sundara vs. HE400SE
Blau: HE400SE
Grün: Sundara


Verarbeitung und Haptik:
Keine Auffälligkeiten. Verarbeitung dem Preis angemessen – eher auf der besseren Seite. Der Bügel ist recht gut gepolstert. Das Kopfband sitzt deutlich besser für mich als beim Sundara, Bei dem musste ich das Band zus. polstern.
Das mitgelieferte Kabel war nicht so meins, viel zu steif und störrisch. Ich habe mit meinem eigenen Kabel gehört (an Kabelklang glaube ich eh nicht).
Der Sitz ist straff aber nicht unbequem. Meine abstehenden Ohren haben ausreichend Platz, Beim Sundara ist es knapper. Im Vergleich zum HS4XX ist der HE400SE besser verarbeitet und die Aufhängung der Hörer ist wesentlich besser gelöst.

Klangeindruck (natürlich subjektiv):
Den drei Hifiman Hörern hört man die Familienzugehörigkeit an. Die Unterschiede sind nicht sehr groß (in meinen Ohren.).
Der HE4XX hört sich etwas angestrengter in den Mitten an.
Der Sundara wirkt räumlich „flacher“ aber für mich in den Höhen angenehmer. Im Tiefton habe ich keine Unterschiede herausgehört.

Der Focal ist tonal völlig anders, besser im Tiefton und mehr Information in den Mitten, was besonders bei Frauenstimmen hörbar ist. Mit dem Focal vergleiche ich das auch nur außer Konkurrenz, ist eine gänzlich andere Preisklasse.

Wenn ich zwischen dem HE4XX und dem HE400SE wählen würde, dann würde ich den 400SE nehmen. Ist für mich ein Quentchen angenehmer im Mittelton.

Zwischen HE400SE und Sundara würde ich den Sundara nehmen, der spielt für mich passender, ist aber auch deutlich teurer.

Alles in Allem ist der HE400SE für den aufgerufenen Preis ein für mich sehr tauglicher Kopfhörer, wenn man dessen Klangsignatur mag.
Evtl. nehme ich den mit in meine Sammlung auf – man kann nie genug Kopfhörer haben 😊
letlive
Stammgast
#15 erstellt: 01. Jun 2021, 15:12

sealpin (Beitrag #14) schrieb:
Zwischen HE400SE und Sundara würde ich den Sundara nehmen, der spielt für mich passender, ist aber auch deutlich teurer.

Interessant, ich würde den HE400SE dem Sundara jederzeit vorziehen, da der Sundara für mich unnatürlich klingt.

Ergänzend zum ZenDAC habe ich nun den ZenCAN hier. Der xBass tut dem Hifiman sehr sehr gut
Pd-XIII
Inventar
#16 erstellt: 01. Jun 2021, 22:10
Als vor ein paar Jahren der HE-4XX auf Massdrop angekündigt wurde dachte ich mir, dass das endlich mal eine gute Möglichkeit für mich wäre, in die wundersame Welt der Magnetostaten reinzuschnuppern. Da der Preis kaum der Rede wert war hab ich „taub“ bei der ersten Charge zugeschlagen. Nach etwas Experimentieren mit verschiedenen Pads und letztendlich einem sensiblen EQ-Setting habe ich seit dem meinen Standardhörer definiert. Selbst mein T5p macht hier abseits des Erscheinungsbildes einen großen Stich.
Umso mehr habe ich mich über diese Rundreise gefreut, da ich wissen wollte, ob der 400se nur ein 4XX im „neuen“ Gewand ist, oder doch eine Weiterentwicklung. Und falls letztes, mit welchem Ausgang.
Die Verpackung ist schlicht, aber nicht schlecht. Noch weniger ChiChi bietet wahrscheinlich nur noch Ollo, deren Hörer selbst aber trotzdem mehr als das Doppelte kosten. Ich habe das schon beim Ollo erwähnt, dass ich diese NoNonsense Verpackungen gerne sehe, da ich keinen Wert darauf lege und sich in mir die Erwartungshaltung aufbaut, dass dadurch mehr Budget für den Hörer aufgebracht wurde.

Nachdem die Verpachung geöffnet würde, sinkt dieses Gefühl aber wieder. Der HE400se sieht grauenhaft aus. Grundsätzlich wäre das Design ja in Ordnung, aber Material und Farbwahl sieht selbst für die aufgerufenen 170€ unatraktiv aus, so eher nach Flohmarkt-Import-Stand. Die Sibernen Cups wirken recht aus der Zeit gefallen und das Kopfband wulstig. Gekrönt wird diese Kombination mit den Kunststoffkappen zur Größenverstellung, die wirklich unterirdisch billig anmuten. Greift man dann doch beherzt zu und packt den Bügel an, fühlt sich das so an, als würde man eine frische Weißwurst berühren, haptisch ein Grauß. Und es wird noch ein i Tüpfelchen drauf gesetzt, indem diese absolut unmögliche Schlitzschraube so omnipräsent platziert wird. Uhhh.

P1014485

Fehlt da noch was? Ach ja, das Kabel.
IST DAS DEREN ERNST? Hifiman war ja schon für die Eselstrippen bekannt, aber dass man die trotzdem funktionalen Kabel gegen das eingetauscht haben, was hier mit beigelegt ist, da fehlen mir die Worte. Ein Geflecht aus dünnen silbernen Drähtchen, was aussieht als würde es von einer Kindergartengruppe zurechtgeklöppelt. Wer jetzt aber der Meinung ist, dass sie so wenigstens flexibel sind, hat sich hart getäuscht. Die Dinger sind starr wie Drahtseile. OK, gibt es auch etwas Gutes? Nunja, die Pads sind ordentlich und aus der Erfahrung mit dem HE4XX weiß ich ja, was die ausmachen. Die Erfarhungen aus verschiedenen Foren scheinen die Entwickler auch mitgenommen zu haben, denn es werden leicht angewinkelte Hybird Pads verwendet. Und zur wahrscheinlich großen Freude vieler Modder, sind diese auf der Innenseite perforiert. Ohne einen Ton gehört zu haben würde ich behaupten, dass der Bass stärker als beim 4XX ist, aber genauso trocken bleibt. Die Gitter scheinen die gleichen zu sein, welche auch beim Massdrop Vorfahren zum Einsatz kamen, nur dass sie nicht fest in den Cups sitzen, sondern sich verschieben lassen. Aber das fällt sonst gar nicht weiter auf, da eh alles wackelt und Spiel hat. Oh man, Hier setzt Hifiman jetzt aber wirklich zu stark den Rotstift an. Scheinbar arbeitet man dort daran, den guten, wenn auch durchwachsenen Ruf, wieder etwas nach unten korrigieren zu wollen.
Naja, es wäre nicht der erste Hörer, der mich zu überraschen weiß. Ich muss gestehen, obwohl mir das UR-Hifiman—Bügeldesign des 4XX eigentlich ganz gut gefiel, sitzt die Konstruktion des 400se tatsächlich deutlich bequemer. Das für so einen großen Hörer doch recht niedrige Gewicht fällt kaum auf und der Anpressdruck ist absolut langzeittauglich. Er fühlt sich exakt so an, wie der 4XX, nur dass die Fontanelle etwas weicher gebettet wird. Ich kann hier beim besten Willen nicht kritisieren.
Nach dieser recht kurzen Einleitung komme ich nun gleich zum Hören.

P1014481

Meine Güte, was hat sich Hifiman denn da geleistet? Das kann es ja nicht sein.
Und zwar im absolut positiven Sinne. Dass was ich da gerade höre, lässt mich wahrlich staunen, denn er trifft sehr meinen Geschmack. Das heißt er spielt sehr neutral, was mancheinem vielleicht zu wenig Tiefgang ist. Erfahrungsgemäß kann man da aber mit anderen Pads noch eine Menge rausholen. Wer den 4XX kennt, sollte aber trotzdem nicht hier schon aufhören, denn der se legt untenrum schon eine leichte Schippe drauf, so dass es kein zurückgenommener, sondern eben neutraler Bass ist(nach meinem Empfinden). Die Mitten werden Magnetostat typisch butterweich in die Höhen über, welche wiederum keine Peaks oder Dips aufweisen, welche eine höhere Auflösung suggerieren sollen, oder etwas Wärme hinzufügen. Nö, der HE400se liefert exakt das, was er vom Medium in Auftrag gegeben bekommen hat. Wer also einen Neutralo sucht und nicht gleich ein Vermögen ausgeben möchte, ist hier richtig beraten. Und man bekommt noch mehr: Dynamik, die auch einen Kunzel oder Yello so darstellen kann, wie sie dargestellt werden wollen. Und eine schöne runde Bühne, welche natürlich wirkt, also weder zu eng noch zu weit. Aber unheimlich luftig. Sie löst sich nehezu perfekt von den Treibern und bildet eine umgebende Atmosphäre. Auf dieser Bühne werden alle Akteure klar erkennbar separiert dargestellt und das ganze in einer Auflösung, bei der ich in genau diesem Moment etwas ins Stocken gerate.
Der Grund hierfür ist, dass ich die vergangenen zwei Stunden einen Beyerdynamic T1 der dritten Genereation auf der Rübe hatte. Abgesehen vom stark unterschiedlichen Frequenzgang muss ich aber sagen, dass mir eben nicht wirklich etwas fehlt. Zeit für einen direkten Vergleich. Ich starte mit Jungles Accelarate, bei welchem im Hintergrund ein Basketballspiel abläuft. Kurz zur Erläuterung: Mit dem Auflösungsmonster KSE1200 ist dieses ohne Mühe zu verfolgen, mit Over Ears hab ich das so noch nicht erlebt und mit dem Wissen, wie gut das möglich ist, tun sich hier wirklich deutliche Unterschiede auf. Bei dem Duell T1.3 gegen HE400se ist dieser Unterschied aber kaum wahrnehmbar. Der T1 geht hier minimalst tiefer ins Detail, ich würde es aber nicht auf einen Blindtest akommen lassen. Woran ich den T1 aber ziemlich sicher erkennen zu behaupten traue, ist die Bühnendarstellung die beim Beyer mehr vor dem Kopf ist. Also schon ein Plus für den T1, wenn auch ein kleines. Aber seien wir mal ehrlich, wir reden hier über komplett unvergleichbare Preisklassen. Würde man mir die zwei Hörer nacheinander aufsetzten und ich hätte sie vorher nicht gesehen, ich täte mir schwer, zu sagen, welcher der „bessere“ ist.
Das beinhaltet aber natürlich nicht die Unterschiede in Materialwahl, Ausstattung, Service, Optik etc. Da machen wir uns mal nichts vor, da macht der Hifiman keinen Stich. Aber rein vom Hörvergnügen finde ich es schon fast frech, diesen Treiber in solch einer Hülle auf den Markt zu bringen.
Man kann damit auch wirklich alles anhören, gerne auch am Stück, weil der Hörer auf den Ohren nicht auffällt. Er drückt nicht, erzeugt kaum Wärme und durch die Luftige Bühne kommt die Musik scheinbar eh von außerhalb. Ich bin ehrlich begeistert, was hier stattfindet.
Einzig wieder einmal dieses Kabel, dessen Mikrofonie jede Berührung in ein Rasseln verwandelt, als säße eine mechanische Tastatur direkt neben den Ohren. Man wer winkt denn sowas durch?
Es wird Zeit den 400se mal auf den Vergleichstand zu spannen und ihn durchzusweepen. Und siehe, da, exakt was ich erwartet hatte:

HE400se

Eine sehr neutrale, beinahe schon lineare Abstimmung, nahezu genauso eben, wie ich den HE4XX per EQ geradegezogen habe.

HE4xx inkl EQ vs HE400se

Ich bin wirklich fassungslos, was Hifiman hier veranstaltet hat und kann mir kaum erklären wie es zu diesem Produkt kam. Hier ein Versuch:
Ein Entwicklungsteam bekommt die Aufgabe, einen Hörer für die unterste Preisklasse zu entwickeln. Man bedient sich aus dem vorhandenen Teileprogramm um Kosten zu senken und greift auf das KnowHow der größeren Modelle zurück. Am Ende hat man einen Hörer konzipiert, der einfach unheimlich gut ist. Damit dieser Hörer nun nicht die Kundschaft der oberen Klassen abgräbt muss er ein Downsizing durchleben. Aber die Treiber sind nun mal schon da, also was tun. Der Hörer muss auf Teufel komm raus unattraktiv werden. Also wird alles in Gang gesetzt, damit er nicht nur schlimm aussieht, sondern sich auch genau so anfühlt. Und da schreckt man nicht einmal davor zurück ein Kabel zu verwenden, welches nicht nur in jeder Hinsicht Mist ist, sondern wahrscheinlich auch noch teurer im Einkauf ist, als der Eselsschwanz des 4XX.
Ein anderer Ansatz wäre, dass man mit minimalem Einsatz wirklich einfach mal zeigen wollte, was denn Klangtechnisch in der u200€ Klasse möglich ist. Dabei floss dann nahezu das gesamte Budget in die Treiber und die Pads...alles andere darf einfach nichts mehr kosten.

Für mich ist der Hörer die Definition eines NoBrainers, solange man keinen Wert auf Optik und Haptik legt. Beides kommt im Hörbetrieb nicht zum tragen und ist somit eigentlich hinfällig. Was beim Hören mit dem HE400se abgeht, ist weit oberhalb seiner Preisklasse. Wer einen 4XX hat braucht aber nicht unbedingt umsatteln. Er ist zwar eine leichte Weiterentwicklung...abgesehen von der Verarbeitung, die mutet sogar beim Massdrop besser an. Aber für 170€ und die Performance? Was will ich da groß meckern.
Ich hatte bisher nicht das Vergnügen, aber ich denke, ich werde mich mal um die Chance bemühen, in einen großen Magnetostaten reinzuhören. Ich vermute, dass der Weg zurück zum Dynamiker extrem schwer fällt.

Vielen, vielen Dank wiedereinmal für die Organisation dieser Rundreise. Dass ich jetzt tatsächlich auch mal die Möglichkeit hatte einen T1 gegen einen HE400 zu hören und den Unterschied zu erleben wird mir eine Nachhaltige Erfahrung bleiben.
AtratusNex
Stammgast
#17 erstellt: 15. Jun 2021, 02:44
Eindrücke/ Erscheinungen * zum Hifiman he400se global
*Subjektive Einschätzung ich erhebe keinen Anspruch an Objektivität.

Kette: -Flac- motu m 2 – JDS Labs Atom -

Zunächst zum Anschein. Der Kopfhörer gefällt optisch, gesondert in seiner Preislage, fasst sich großteils gut an. Der Kunststoff der Cups wurde lackiert und fühlt sich dadurch etwas hochwertiger an als an dem Kopfband. Die Kopfhörerpolster sind asymmetrisch und recht bequem, das Kopfband obig am Kopf nur bedingt, da es zwar gut ausstaffiert wirken mag, bei mir aber Hotspots in der Mitte aufweist. Nun zum ersten offen ersichtlichen Makel: das Kabel ist furchtbar, es ist steif und macht bei jeder Kopfbewegung einen laut der einen innehalten lässt, ob irgendwo im Kopfhörer etwas lose geworden sein könnte. Wer dieses Kabel verbrochen hat…

Nun zum Klang:
Zunächst ein Paar grobe Striche zur FR. Der He 400 se hat einen recht linearen, wenn auch insgesamt leicht zurückgenommenen Bassbereich. Die Mitten sind bis auf die Stimmen ähnlich linear. Hierzu werde ich später kommen. Die Höhen sind leicht angehoben.

Die Bühne ist recht skurril. Sie ist in der Mitte ziemlich Tief und reicht in der Weite von einem Ohr zum anderen. Je näher wir uns von der Mitte aus den Ohren nähern, desto flacher wird die Tiefe. Nie erschien mir etwas von hinter mir zu kommen. Das Bühnendreieck geht somit recht klar von Ohr zu Ohr mit der Spitze in der Mitte. Tiefenstaffelung ist recht gut, Separation ist besonders in Anbetracht des Preises ausgezeichnet.

Der Höherer ist insgesamt recht klar klingend, in den Höhen habe ich manchmal Resonanzen auf der rechten Seite gehört (oder vl. ringing?) ich höre aufgrund meines Alters noch recht weit hoch… Vielleicht lag es aber an den Aufnahmen und keiner meiner anderen Hörer hat dies bisher so wieder gegeben.
Ansonsten klingen die Höhen recht gut und sauber/ detailliert, auch wenn teils das Timbre eher ins Künstliche abdriftet.

Die Mitten sind angenehm detailreich und bis auf die Stimmen äußerst gut für diesen Preis.
Stimmen über den 400 se sind für mich ein recht großes Problem, sie klingen zunächst recht weit entfernt, neigen zu deutlicher sibilanter schärfe und klingen teils im gleichen Lied beim gleichen Sänger belegt, zurückgenommen, nasal, verstärkt grainy und scharf. Ohne eq würde ich diesen Kopfhörer deswegen nicht besitzen und verwenden wollen.

Der Bass ist recht gut in seiner Mikrodynamik, lässt aber Makrodynamik und Impact wie man ihn von guten Dynamikkern kennt vermissen. Dafür ist er räumlich eingebunden, gut zu orten, hat kein bleeding in die Mitten und ist trocken.

Anwendung fürs Spielen (gespielt wurde Apex Legends)
Der 400 se ist gut gegenteilig für räumliche Ortung, die Richtungsortung funktionierte hervorragend, die Klarheit lässt einen Schritte und Schüsse selbst bei explosivem Getöte im Hintergrund gut heraushören. Die Distanzortung war eher mittelmäßig.

Vergleich zum Hifiman He 5xx
Zur Verarbeitung. Der 5xx ist mindestens 50 Euro teurer und fühlt sich deutlich billiger und weniger stabil an. Dies liegt zuteilen an dem furchtbaren Kunststoff des 5xx. Das Kabel selbst ist, da von durchschnittlicher Qualität, ist ein Segen gegenüber der Entartung des 400se. Der 5xx ist allerdings etwas bequemer für mich, der Kopfhörer sitzt deutlich loser und somit weniger drückend am Kopf an.

Klanglich bietet der he 5xx zunächst etwas mehr Makrodynamik im Bassbereich und mehr impact. Die Stimme sind deutlich näher und weniger Sibilant scharf. In den Höhen klingen die 5xx etwas weniger künstlich im Timbre, neigen aber dazu etwas mehr Details und Klarheit zu verwaschen.
Bühnen Tiefe ist in der Mitte ähnlich, aber die Bühnenbreite ist bedeutend größer beim 5xx als beim 400se. Eine Distanzortung war beim Spielen deutlich leichter mit dem 5xx. Der 5xx ist somit weiter, dunkler und etwas weniger klar.

Fazit:

Technisch kompetent, mehr noch wenn man den praktisch identischen drop he X4 (he400se china- keine runden Magneten) in Betracht zieht. Auch wenn Pd-XIII und Bow_Wazoo_1 mir hier widersprochen haben in „Heute gekauft / neueste Errungenschaften“, wenn resolve https://forum.headph...e-x4/12561?u=resolve und ich recht behalten, erspart man sich damit dies Kabel und hat einen noch etwas niedrigeren Preis. Ein Bekannter von mir besitzt den drop he X4 inzwischen, auch wenn ein direkter Vergleich nicht möglich war aus zeitlichen Gründen, werde ich mir diesen bei ihm nochmals anhören und hier dann gegebenenfalls etwas dahingehendes nachreichen. Der 400 se ist im FR für mich bei den Stimmen und den Höhen teils wenig wünschenswert abgestimmt. Es könnte sich lohnen nachdem oratory1990 ihn mal zur Hand genommen hat einen zweiten Blick zu riskieren.
Wie wichtig einem dann noch das Kabel und eine weite Bühne ist (denn die des he 400 se ist eher mittelmäßig), liegt selbstverständlich an euch zu entscheiden.

TEST TRACKS
avi kaplan- Change on the rise
pilini pan
sepultura - ratamahatta, Roots bloody roots
Tool - Sober
Ricinn - Nereid
istasha-sturgeons Law
tash sultana - Black Bird
Caterina Barbieri - Fantas Resynthesized for 808 and 202
Scott Walker + Sunn O))) - Brando
Coil - Amber Rain, Going Up
oxbow - the stabbing hand
Charles Barabé -Confession XII
Mad Zach - Belittle No One
HEALTH x NINE INCH NAILS :: ISN'T EVERYONE
N1L - fang mark semantics
Arca – Madre
Lord Gasp -Is this tooth sharp enough to be called a fang?
Monster- God Knows My Name
LAFAWNDAH - PARALLEL X TAYHANA X LAFAWNDAH REWORK
Death Grips - Inanimate Sensation
Dorothy - Gun In My Hand
Oneohtrix Point Never -The Pure and the Damned
999 - Homocide
lorn - the gun
Faber - Lass mich nicht los
Mafia K'1 Fry - Pour ceux
nin – Closer, Happiness in Slavery (fixed)
Kate Tempest - Ketamine For Breakfast
Bella Dosis - Limite De La Personalidad
Amnesia Scanner - AS Acá
Regina Spektor- Après Moi
Black Pistol Fire - Don't Ask Why
David Bowie - The Heart's Filthy Lesson
Joanna Newsom – Cosmia
Tropical Fuck Storm - The Planet Of Straw Men
goblin- suspiria
Tom waits - Shake it
Ratatat - Falcon Jab


[Beitrag von AtratusNex am 15. Jun 2021, 08:57 bearbeitet]
Pd-XIII
Inventar
#18 erstellt: 15. Jun 2021, 09:10

AtratusNex (Beitrag #17) schrieb:
... Auch wenn Pd-XIII ... mir hier widersprochen haben in „Heute gekauft / neueste Errungenschaften“, wenn resolve https://forum.headph...e-x4/12561?u=resolve und ich recht behalten...


Hier muss ich kurz mal was einwerfen, weil es mir gerade erst auffällt: Du hast dich auf den HE-X4 bezogen. Ich bin davon ausgegangen, dass du den HE-4XX meinst. Hab gerade erst gesehen, dass es mittlerweile einen X4 gibt. Demnach kann ich da gar nichts dazu sagen. Mein Fehler.
Steven_Mc_Towelie
Inventar
#19 erstellt: 16. Jun 2021, 19:42
Abschließend noch meine 50 Cents zu dem HE400se:

Das Kabel, die Schlitzschrauben wurden ja schon oft genannt
und sind auch für mich nicht wirklich zu verstehen.

Tragekomfort geht für mich absolut in Ordnung,
auch wenn ich gerne größere Pads hätte
für meine Hasen-Löffel, aber der KH sitzt selbst für mich recht bequem,
auch über Stunden.

Ausstattung, fällt wohl aus wegen Preis,
ich persönlich brauche aber weder ein Köfferchen,
noch irgendwelche besondere Verpackung.

Für mich das Wichtigste, der Klang
und hier trifft der HE400se für meinen Geschmack
absolut ins Schwarze.

Bühne, Klang, Bass, für den Preis absolut Top
für mich.

Man könnte auch sagen, der Hifiman wird der
Sommerhit 2021

Wenn jemand einen Kopfhörer unter 200€
sucht und kein Basshead ist, sollte er/sie
auf jeden Fall einmal in den HE400se reinlauschen.

Und wie auch für andere Teilnehmer, ist auch für mich
der HE400se die "Einstiegsdroge" in Sachen Hifiman.

Zum Schluss noch einmal meinen Dank an die Teilnehmer
dieser Rundreise für den reibungslosen Ablauf
und natürlich auch noch einmal Danke an NT-Global Distribution, die diese Rundreise ermöglicht haben.





P.S.
-In ein paar Wochen wird der Hifiman HE400se auch von Oratory1990 noch einmal gemessen und in seine Liste aufgenommen werden-
LoyK
Stammgast
#20 erstellt: 18. Jun 2021, 15:35
Hier das EQ-Preset von Oratory1990: HE400se

Ich werde es die Tage auch mal testen mit dem HE400se.
Steven_Mc_Towelie
Inventar
#21 erstellt: 18. Jun 2021, 16:20
Ah, super cool, vielen Dank!

Dann brauche ich den hier nicht mehr zu Oratory1990 schicken,
da freue ich mich und werde jetzt mal damit experimentieren



Das Kabel hat mir keine Ruhe gelassen, zum Glück habe ich noch jede Menge von diesem Kabelschlauch da
IMG_3471


[Beitrag von Steven_Mc_Towelie am 18. Jun 2021, 16:21 bearbeitet]
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