Rundreise Beyerdynamic T1 3rd Gen | Reviews

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Steven_Mc_Towelie
Inventar
#1 erstellt: 16. Jun 2021, 12:38
Hier kommen nun die Reviews zur Rundreise mit dem
Beyerdynamic T1 3. Generation

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1. RunWithOne
Leider ist meine Bewertung wohl nicht im Sinne von beyerdynamic, aber ist bin da immer für schonungslose Ehrlichkeit. Die Schönfärberei der YTber und Reviewer im Netz ärgert wich, da oftmals alles immer super ist.

Vielen Dank an Steven für die Organisation der Rundreise. Da ich das Vorgängermodell und den T1p kenne, war stand die 3. Generation natürlich auf meiner liste. Außerdem befindet sich der T5p 2. Generation schon seit einigen Jahren in meinem Besitz. Die Vorgängermodelle der (halb)offenen Version hatten für meine Ohren und Musik immer zu viel Energie im Hochton. Die 3. Generation soll relaxter spielen.

Verpackung und Lieferumfang (9/10)
Der Lieferumfang ist (fast) vorbildlich. Das Hardcase sieht gegenüber seinen Vorgängern stylisch aus und dürfte weniger Fusseln anziehen. Für den Preis hätte man meiner Meinung ein symmetrisches XLR- oder alternativ ein kürzeres Kabel beileigen können. Letzteres wäre insbesondere für die mobile Nutzung vorteilhaft. Auf das mitgelieferte 3m Kabel lässt sich ein 3,6mm Anschluss aufschrauben. Damit ist man für die stationäre Nutzung ausgestattet. Das Kabel entspricht der bekannten soliden Machart bei beyerdynamanic.

Haptik Verarbeitung Tragekomfort (10/10)
Der neue, oft bemängelte Lock, gefällt mir gut. Ich denke es war richtig, den Kopfhörer optisch von den Vorgängergenerationen abzuheben. Das Design orientiert am T5p 2. Generation und folgt damit wiederum der vielfach bewährten Optik bei beyerdynamic. Der Anpressdruck ist gut, aber nicht so stark wie bei der hauseigenen PRO-Serie. Auch längere Hörsessions sind damit ohne ein unangenehmes Druckgefühl möglich. Meine dünnen Brillenbügel hatten keine Auswirkungen auf den Klang des halboffenen Kopfhörers.

Klang, Dynamik und Räumlichkeit (6/10)
Damit sind wir beim stark subjektiven Teil meiner Rezension angelangt. Klang und Dynamik stehen für mich bei der Bewertung eines KH an erster Stelle. Auch eine gute Räumlichkeit gefällt natürlich, diese setzte ich jedoch in der Regel an Nummer 3. Irgendwo habe ich mal das Wort warmneutral gelesen. Das passt ziemlich gut zu meinen Ansprüchen. In meiner Musiksammlung befindet sich Musik aus mehreren Jahrzehnten, hauptsächlich (Hard) Rock bis (Symphonic) Metal. Aber auch Disco Hits aus meiner Jugend sowie Progressives und Elektronisches. Ich habe am PC über Foobar – SMSL M200 - V280 symmetrisch und unsymmetrisch und über meinen A&K-DAP gehört.
Der T1 der 3. Generation spielt ganz klar auf der dunkleren Seite und kann im Frequenzkeller ordentlich zulangen. Räumlichkeit und Bühne waren mir von der 2. Generation her größer in Erinnerung, was an der helleren Abstimmung liegt. Der Treiber des T1.3 agiert sehr schnell, mir eigentlich zu schnell. Was bei Toms und Drums noch sehr gut kommt, ist bei E-Gitarren und Hi Hats oft nicht mehr schön. Die Musik erhält dadurch eine unnötige scharfe Kante und es zischelt auch gern mal. Auf Dauer wird mir das einfach zu anstrengend. Ich bevorzuge eine etwas rundere Präsentation in der die Instrumente mehr Körper besitzen. Da habe ich ehrlich gesagt andere Erwartungen an das beyerdynamic Flagschiff gehabt. Die Grundabstimmung ist mir viel zu reserviert. Es fehlt einfach die Frische in den Mitten. Ich habe mich dann bei oratory bedient und dessen Einstellungen ein wenig auf meine Vorlieben angepasst. Damit spielt der T1.3 deutlich lebendiger, kann aber seine harte und sehr direkte Spielweise nicht ablegen. Bei der Darstellung der Instrumente, vor allem von E-Gitarren fehlt mir, wie bereits angesprochen, mich einfach Substanz. Der Bass ist präsent und macht bis in die Mitten ordentlich Druck. Das Einbluten kann man durch einen Dip zwischen beiden Frequenzbereichen verhindern. Der Bereich ab 1kHz ist in der Frequenzantwort stark unterrepräsentiert. Über 5kHz setzt wieder eine Betonung ein. Das ist eine zum Harman Traget inverse Abstimmung. Natürlich muss nicht jeder Kopfhörer nach Harman abgestimmt sein. Ich bin da auch kein absoluter Fan. Aber der T1.3 kann sich auch nach EQing und der Wahl eines subtil „weicheren“ DAC Filters nicht in meine Ohren spielen. Technisch und optisch bin ich sehr angetan, aber klanglich passt es leider für mich nicht. Vielleicht sagt mit der T5.3 mehr zu?

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2. Pd-XII

Beyerdynamic T1.3:

Das letzte Mal, als ich einen T1 auf den Ohren hatte stellte er gewissermaßen eine Enttäuschung dar. Das war am Anfang meiner Kopfhörer-Karriere, als ich mich entschlossen hatte in meinen ersten ernstzunehmenden Hörer zu investieren und das Budget dafür festlegen wollte. Vom ursprünglich angedachten DT880 kam ich schnell auf den T90 und sparte lieber noch ein paar Wochen, da mir der Unterschied sehr wohl den Aufpreis wert war. Eineinhalb Monate später stand ich wieder in Treppendorf vor der Wand und wollt noch einmal auf Nummer sicher gehen, ob ich mich auch wirklich richtig entschieden hatte. Dazu gehörte für mich auch, eine oder gar zwei Preisklassen höher zu hören und da kam eben der T1. Voller großer Erwartungen setzte ich mir das Topmodel aus Heilbronn auf den Kopf. Damals empfand ich den T1 als ebenbürtig dem T90 mit einer etwas anderen Abstimmung und somit verstand ich nicht, was viele für diesen Hörer so sehr begeistert, dass sie knapp 1.000 Euro auf den Ladentresen legen.
Seit dem sind einige Jahre vergangen. Jahre in denen ich grundsätzlich Hörerfahrung sammeln durfte. Jahre, in denen ich auch einiges an Kopfhörer hier hatte. Und vor allem Jahre, in denen sich meine Hörgewohnheiten ganz immens verändert haben. Der T90 geht nur noch mit starkem EQ Eingriff und in Hinblick auf Auflösung, Separation und Bühnendarstellung habe ich mittlerweile viel gehört, um zu wissen, wohin die Reise noch gehen kann. Es ist also ein guter Zeitpunkt, um seine ersten Eindrücke noch einmal auf den Prüfstand zu stellen, zumal sich in der mittlerweile dritten Generation sicher einiges getan hat.



Und so kam der T1.3 im Zuge der aktuellen Rundreise bei mir an. Die Verpackung ist typisch Beyerdynamic: hochwertiger Karton zwar, aber ohne Schickimicki Allüren. Ich mag den professionellen Eindruck lieber als die Verpackungsdesigns, welche augenscheinlich auf Hinblick von Unboxing Videos konstruiert wurden. Dann lieber mehr ins eigentliche Produkt investiert. Pragmatisches Produktmanagement eben. Und das fängt beim T1 schon direkt nach öffnen des Kartons an. Wurde Generation 1 noch im schmucken Alukoffer ausgeliefert, so kommt Generation 3 in einem nicht weniger ansehnlichen, aber eben viel praktischeren Hardshell-Köfferchen daher. Dieses ist nicht nur weniger anfällig gegen Kratzer und Dellen, sondern vor allem kleiner und leichter. Dank an den Hörer angepasster Form bietet es zudem mindestens den gleichen Schutz, sollte man den Hörer einmal mit auf Reisen nehmen. Selbst bei einem im ersten Moment zu vernachlässigenden Teil des Lieferumfangs wird hier aber eben doch auf das Detail geachtet und so öffnet sich die Klappe nur leicht über 90° bevor sie von Bändern gehalten wird. Ich würde jetzt gerne noch mehr auf die Tasche eingehen, aber mein Blick wird vom eigentlichen Protagonisten in Anspruch genommen. Der T1 ist ein typischer Beyerdynamic Hörer in altbekannter und zumindest von mir liebgewonnener Form und Größe. Typisch Beyerdynamic. Schon fast zu typisch. Im Gegensatz zu seinem Großvater verfügt er nämlich nicht über die speziellen Gabeln mit den Aussparungen und dem ausgelaserten Schriftzug, der die Modelbezeichnung preisgibt. Es sind Gabeln, wie sie bei scheinbar jedem Beyerdynamic Hörer genauso verbaut werden. Das ist schon ein kleiner Dämpfer, stellt der T1 doch das Flagschiff dar. Und dann ist die äußere Erscheinung auf Anhieb nicht von der 400-600 Euro Klasse zu unterscheiden. Es ist Mäkeln auf höchstem Niveau, aber für mich ist das auf jeden Fall erwähnenswert.


Genauso geht es mir mit den Abdeckungen: Beim T1 erster und zweiter Generation fand man hier das authentische Fischgrätenmuster, welches für mich ein zeitloses und stilsicheres Designelement darstellte. Die jetzt perforierte Frontplatte ist nicht minder sauber gearbeitet und wäre ein komplett neuer Hörer würde ich es sicher feiern, vor allem weil der Hörer in seiner komplett dunklen Erscheinung wirklich edel aussieht. Im Vergleich zu den Vorgängern empfinde ich das aussehen als klar moderner, aber leider auch weniger edel. Persönliche Geschmäcker unterscheiden sich. Mir hat das alte Design besser gefallen.



Auf die Fertigungsqualität hat das klar keine Auswirkung und ich erspare mir hier einiges an Text, dann auch trifft es wieder zu: „typisch Beyerdynamic“. Es fehlt an nichts.
Ab Generation zwei wurde ja auf ein austauschbares Kabel gesetzt. Anfangs war dies kein Kaufargument für mich, nachdem ich aber jetzt schon den ein oder anderen Hörer in die Finger bekam, bei dem mich speziell das Kabel gestört hat, habe ich hier meine Meinung geändert. Beyerdynamic geht auch beim Kabel ins praktische Detail, denn das erste was mir auffällt ist nicht etwas der schwarze Textilmantel oder die Stecker, sonder exakt das, was sich über den Letzten Befindet. Alle Stecker wurden in dünne Schläuche gepackt um ein Verkratzen beim Transport zu vermeiden. Ein kluger Einfall, wenn es damit denn schon öfter Probleme gab. Ich selbst kann dieses Problem nicht nachvollziehen, mir reicht aber schon wieder diese Kleinigkeit, dass sich jemand da Gedanken darüber gemacht hat.
Vom Kabel selbst bin ich wieder weniger begeistert. Ich mag diese etwas starren Kabel in Geflechtschlauchlmantel eher weniger. Hier wäre eine flexible Strippe schöner und wenn es ummantelt sein muss, dass eben mit einem richtigen Textilschlauch. Aber gut, das ist wieder Mäkeln auf höchstem Niveau.

Nun wollen wir doch endlich mal hören, was da aus den Tesla-Treibern kommt. Und auf Anhieb habe ich das selbe Gefühl, wie damals als ich zum ersten Mal meinen T5p auf hatte. Das wiedergegebene Klangbild trifft exakt meinen Nerv. Sei es die bildhafte Darstellung, die Dimensionen der Bühne oder die Abstimmung des Frequenzganges. Die erste Stunde habe ich ein permanentes Lächeln im Gesicht, weil sich einfach alles so richtig anhört. Ich hab meinen T90 ja nach Gehör über Sinussweeps entzerrt, und die Abstimmung ist dem des T1.3 sehr ähnlich. Somit ist der T1 für mich ein Hörer, mit dem ich auch gut und gerne ohne EQ auskomme. Ich finde also kaum etwas, was ich kritisieren könnte. Wenn, dann ist der Tiefton auf Dauer vielleicht minimal zu deftig und die Höhen haben die klassischen Schärfe in den Sibilanten, aber noch ein gutes Stück von dem entfernt, was vor wenigen Jahren noch als Beyerpeak verschrien war. Es könnte aber doch den ein oder anderen geben, dem das zu viel des Guten ist.
Überraschend fand ich den Anpressdruck des T1, denn dieser ist verglichen mit T90 und auch mit T5p (1.Gen) recht hoch. Es ist noch kein Schraubstock, bei weitem nicht, aber er sitzt schon ordentlich fest. Durch die Velourpolster habe ich fast das Gefühl einen geschlossenen Hörer auf zu haben.

Die Auflösung ist auf sehr hohem Grad und ich fühle mich bestätigt, dass der Preis des neulich getesteten Fostex TH-909 rational nicht zu argumentieren ist. Denn der T1 ist hier in keiner Hinsicht unterlegen. Eher im Gegenteil. Hinsichtlich Auflösung zaubert er noch ein paar mehr Details heraus und die räumliche Separation ist ebenfalls genauer. Dafür fehlt ihm aber dieser groovige Bass des Fostex. Wobei sich der Bass keineswegs verstecken muss. Vielleicht sollte er es von Zeit zu Zeit, da er streckenweisen schon ziemlich kräftig zupackt. Auf lange Sicht ist mir da der Bruder seines Großvaters (T5p 1.Gen) dann doch lieber. Dieser erscheint mir deutlich neutraler, da bin ich mal auf den direkten Vergleich gespannt. Bei Fat Freddys Drop oder Peter Fox, macht das natürlich eine Menge Spaß und bringt Schwung in die Kiste, auf Dauer ist es mir dann doch zu arg. Aber das ist eben Geschmacksache und höchst subjektiv. Ich bin mir ja auch dessen bewusst, dass ich mit hervorgehobenem Bass irgendwann meistens meine Probleme hab und gegensteure.
Grundätzlich kann ich mit dem T1 je nach Lust und Laune von relativ leise bis übertrieben laut hören. Bei leisem Hören passt der angehobene Tiefton wieder sehr gut, sodass von vorneherein alle Frequenzbereiche sauber dargestellt werden. Und auf der rechten Seiten des Volumenreglers lässt es der Beyer auch mal ordentlich krachen und Live-Aufnahmen spürbar nach erleben.
Hinzu kommt, dass die Tesla Treiber keine Probleme mit starken Dynamik Sprüngen haben. Die nahezu zu Tode gezündeten Feldkanonen von Kunzels 1812 Interpretation ballern einem die Trommelfelle durch, sodass auch der letzte Krümel Ohrenschmal gelockert sein sollte. Hier gilt wirklich Vorsicht.
Was die Abstimmung natürlich ebenfalls hervorhebt sind Emotionen, ja das ist meines Achtens eine Paradedisziplin des Beyers. Ob mir bei Sekunde 22 von Finks „Looking too closely“ das Herz aufgeht, mich die Wut in Letlives „Good morning America“ mit anstachelt, oder ob Jesper Munk mir auch um kurz vor Mitternacht noch Lust auf einen „Morning Coffee“ bereitet nachdem ich mit „Andi“ und den Gewürztraminern lumpen war. Spaß, Frust, Trauer, Melancholie...es kommt was kommt und nimmt einen mit.

Ach ich könnte jetzt schon wieder ins Schwurbeln abdriften, führt aber zu nichts, es wird es aber Zeit, den T1 mal auf meinen Vergleichsstand zu klemmen und einen Frequenzschrieb zu ermitteln:



Wie sich beim Hören schon angedeutet hat, haben wir es hier mit einem langgestreckten Buckel im Tieftonbereich zu tun, der sanft in die Mitten ausläuft. Im Hochton finden sich dann eben genau die Beyertypischen Alpen wieder, die einerseits noch einen ticken Auflösung suggerieren und gleichzeitig für dem ein oder Anderen zu viel des guten sein dürften.
Der Vergleich zum T5p ist dann für mich aber doch drastischer, als erwartet.



Was kann ich abschließend über den T1.3 sagen? Es ist ein sehr guter Hörer, der in seiner Preisklasse gut aufgehoben ist. Hierzu muss auch das Gesamtpaket Beyerdynamic mit seinem legendären Aftersales-Support und nicht zuletzt der Fertigung in Deutschland mit eingerechnet werden. Man bekommt für den Preis ein gut durchdachtes und fertig entwickeltes Produkt. Für mein Dafürhalten dürfte er etwas neutraler sein. Was für mich wirklich ein großes Thema ist, ist die Geschichte, dass man bei der Konstruktion offensichtlich in die Standard-Teile Kiste gegriffen hat. In der Preisklasse um 1.000€ gehört auch Exklusivität meines Achtens dazu und die fehlt dem aktuellen T1 in meinen Augen.
Ich bin gespannt, wie es in der Preisklasse weitergeht, wenn Beyer hier weiter den Rotstift ansetzt. Denn dann gehen die Argumente für die Preisklasse langsam aus. Ich habe gerade zufällig auch den HE400se hier und abgesehen von der haptischen wie optischen Wahrnehmung macht der pragmatisch vom Klang her nichts wirklich viel schlechter. Geht das Preiswürfeln im highend Bereich also munter weiter ohne wirklich vorwärts zu kommen? Reagieren die Kunden mit der Zeit darauf, dass es für deutlich schmaleren Taler, technisch gleichwertige Produkte bekommen? Lässt sich das Prestige von Beyerdynamic aufrecht erhalten, oder verfallen die Heilbronner zurück in den professionellen Bereich, wo eher selten Raum für einen T1 ist?
Die Zeit wird es zeigen.

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T1.3

T1.3 vs T5p1

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3. Knullibert
Review Beyerdynamic T1.3
Vielen Dank an Steven Mc Towelie und natürlich an Beyerdynamic selbst für die Bereitstellung des T1.3

Lieferumfang

Der T1.3 kommt in einem Pappkarton. Innen befindet sich ein stabiles Hardcase mit einem 3m langem textilummantelten Kabel und dem 6,3mm Adapter. Alles nötige vorhanden Die Verarbeitung ist wirklich sehr gut. Der Kopfhörer fühlt sich wertig an und ist super verarbeitet. Bei dem Kabel gibt es auch nichts auszusetzen. Mikrofonie habe ich nicht wahrgenommen.


Technische Daten

Übertragunsbereich: 5- 50000Hz

Impedanz : 32 Ohm

Kennschalldruckpegel : 100dB(1mW)

Belastbarkeit : 300mW

Maximalpegel 124 dB(300mW)

offen

Gewicht : 360g

Tesla Technologie

Preis UVP 999€

Klang

Ich würde den T1.3 defintiv auf der wärmeren Seite ansiedeln. Er hat einen ausgeprägten Bass der aber präzise und trocken ist. Im direkten Vergleich mit dem HD800s ist der Bass absolut dominant beim T1 und ist mir schon ein bisschen too much. Für Bassfreunde natürlich positiv zu bewerten Der Rest hört sich meiner Meinung nach etwas verhangen an. Als wären 2 Lagen Papier zwischen Treiber und Ohr. Wenn ich z.B. Elektronische Musik gehört habe und zwischen T1 und HD800s wechselte, war das ein immenser Unterschied. Der HD800s klang absolut klar und transparent und hat jedes kleinste Detail wiedergegeben. Der T1 war mir da einfach zu smooth abgestimmt. Wo ich allerdings den T1 vorziehen würde ist bei Hard Rock. Da hat er mir einfach mehr Spaß gemacht durch den ausgeprägten Bass. Was die Bühne angeht klingt er für mich genauso wie ein DT990. Im Vergleich zum HD800s sind das Welten. Bei Amber Rubarth – Full Moon in Paris kann man das deutlich hören. Beim T1 kann man die Instrumente gut orten, sprich ob die Geige rechts oder links zu hören ist. Beim HD800s klingt das einfach noch beeindruckender. Die Geige spielt leicht schräg links vorne, die Stimme auch leicht vorne links usw. Das ist natürlich Geschmackssache was einem mehr gefällt. Der T1 macht da aber natürlich nichts falsch, nur anders. Bei der Separation macht er allerdings auch eine sehr gute Figur. Man hört genau raus um welches Instrument es sich handelt und man kann sie gut zuordnen.


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Fazit




Der T1.3 ist ein guter Kopfhörer der mir allerdings ein wenig zu warm und bassig abgestimmt ist. Er besticht durch eine seine Langzeittauglichkeit und die Verarbeitung. Wie immer gilt sich natürlich selbst ein Bild zu machen aber wenn man z.B. Einen Amiron Home mal gehört hat ist der T1.3 eine leichte Steigerung. Für mich ist der HD800s mein Favorit und finde ihn in allen belangen einfach detailierter und durch die Bühne einfach genial. Ob es einem die 600€ mehr auch Wert sind, ist natürlich Ansichtssache. Für mich Ja.

Habe den T1.3 an einem Zen Can und Zen Dac gehört und er ist absolut ausreichend laut. Selbst am Handy kein Problem. Ob es nun anders klingt kann ich nicht beurteilen. An Verstärkerklang glaube ich nicht wirklich.
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4. Steven_Mc_Towelie

Der T1 3rd Gen ist ein fantastischer Kopfhörer,
Optik, Verarbeitung und Tragekomfort sind absolut jeden Cent wert,
die Pads und das Kopfband sind angenehm und selbst für große Ohren sehr bequem.

Der Kopfhörer ist typisch beyerdynamic super verarbeitet
und ich hatte wirklich das Gefühl, einen sehr hochwertigen
Kopfhörer zu tragen.

Das beigelegte Kabel ist mir zu lang, störrisch und neigt leider zum verdrehen.

Das Hardcase des T1 3rd Gen ist sehr schick und macht einen soliden Eindruck.

Die Räumlische Darstellung gefällt mir sehr gut, der KH hat eine schöne "Bühne" auch in der tiefe.

Der abfallende Hochton fand ich jetzt nicht so schlimm, allerdings gehen dadurch auch einige Details in der Musik verloren,
der Bassbereich ist für meine Ohren aber viel zu stark und zu "grummelig",
so das die original Abstimmung leider nicht zu mir passt.

Natürlich hat man sich bei beyerdynamic etwas bei der Abstimmung des Kopfhörers gedacht und zu bestimmten
Musikrichtungen mag das auch passen, für mich aber leider nicht.

Eine komplett andere Hausnummer wird der T1 3rd Gen
allerdings mMn mit der Abstimmung nach Oratory1990
(harman curve), hier zeigt der T1 3rd seine Möglichkeiten
und nun ist der Preis mMn völlig gerechtfertigt.

Jetzt kann man natürlich darüber diskutieren, ob man bei einem knapp
1000 Euro teurem Kopfhörer mit einem EQ nachhelfen sollte und das kann ich gut verstehen, ich höre Zuhause aber sowieso nur mit EQten Kopfhörern von daher spielt das für mich keine Rolle.

Wichtig sind für mich eben auch Service und Ersatzteile und hier sticht
beyerdynamic doch die meisten Konkurenten aus Asien aus.


Auch an dieser Stelle noch einmal vielen Dank an beyerdynamic für die Möglichkeit, uns diesen Kopfhörer für unsere Rundreise zur Verfügung zu stellen.


___________________________________________________________
An die Teilnehmer der Rundreise,
ihr könnt auch gerne noch einmal eure Reviews mit euren Bildern hier drunter posten, ich habe es einfach nicht mehr geschafft, die auch noch zum jeweiligen Review einzuflechten, sorry.



[Beitrag von Hüb' am 19. Jun 2021, 10:36 bearbeitet]
Steven_Mc_Towelie
Inventar
#3 erstellt: 18. Jun 2021, 14:12
Beyerdynamic überlässt uns ganz großzügig den T1 3rd Gen aus der Rundreise.
Eigentlich war eine Verlosung angedacht,
aber 1. geht das hier nicht
und 2. finde ich Verlosungen nicht so prickelnd.

Ich werde den Kopfhörer wieder an den Meistbietenden versteigern und der Käufer spendet den Betrag an die Initiative handforahand.de, mit dem Überweisungsbeleg kann er sich dann den Kopfhörer von Beyerdynamic zuschicken lassen, die Kontakt E-Mail gebe ich dann dem Meistbietenden weiter.

Teilnehmer der Rundreise, die ein Review geschrieben haben,
bekommen natürlich den Vorzug bei den Geboten.

Der Kopfhörer ist natürlich auch nach der Rundreise in einem super Zustand und funktioniert einwandfrei.




[Beitrag von Steven_Mc_Towelie am 18. Jun 2021, 18:23 bearbeitet]
Steven_Mc_Towelie
Inventar
#4 erstellt: 12. Jul 2021, 14:59
Servus in die Runde,
die Aktion endet am 18.07.2021 23:59Uhr.

Steven_Mc_Towelie
Inventar
#5 erstellt: 17. Jul 2021, 17:51
Noch einen Tag habt ihr die Chance den T1 3rd Generation zu schnappen,
bisher nur ein Gebot, also haut rein, ist ja auch für einen guten Zweck.

liesbeth
Inventar
#6 erstellt: 17. Jul 2021, 17:54
Wo läuft die Auktion denn?
Steven_Mc_Towelie
Inventar
#7 erstellt: 17. Jul 2021, 18:01
Hier, im Hinterzimmer jedes Gebot bitte per PM an mich.

Ist auch wieder ein bisschen blöd gelaufen ,
da ich den KH ja nicht besitze, kann ich den auch nicht verkaufen oder zur Auktion anbieten.
Das ist bei anderen Herstellern etwas einfacher gewesen, da die mir den KH
überlassen hatten.

Ich werde das Höchstgebot an Beyerdynamic weiterleiten und dem Höchstbietenden die E-Mail Adresse des Ansprechpartners bei Beyerdynamic durchgeben und bin dann aus der Nummer raus.

Steven_Mc_Towelie
Inventar
#8 erstellt: 20. Jul 2021, 08:54
Der glückliche Gewinner ist Pd-XIII, viel Spaß mit dem T1 3rd Gen.

Pd-XIII
Inventar
#9 erstellt: 20. Jul 2021, 10:27
Danke schön. Hätte nicht damit gerechnet und bin jetzt sehr gespannt, ob sich mein Gehör bei längerem und regelmäßigerem Hören mehr auf den T1 einschießt. Die Kasse ist zwar jetzt wieder leer und der ADI2 wieder etwas weiter weg gerückt, aber das ist es mir wert.
Steven_Mc_Towelie
Inventar
#10 erstellt: 20. Jul 2021, 16:18

Pd-XIII (Beitrag #9) schrieb:
Danke schön. Hätte nicht damit gerechnet

Ich habe es auch nicht verstanden, wir beide waren die einzigen, die mitgeboten hatten
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