Sony XBA-H3 Review

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Simon.S
Inventar
#1 erstellt: 25. Okt 2013, 16:27
Hallo,

seit gestern bin ich im Besitz des neuen Sony XBA-H3 Hybrid In ears. Er hat einen ferrofluid 16mm dynamischen treiber, einen fullrange BA und einen tweeter BA. Die trennung der einzelnen Frequenzbereiche wird über die Gehäuseform durchgeführt.

Verpackung/Sitz:
Die Verpackung ist weniger aufwändig als ich es für einen 300€ In ear erwartet habe. Es gibt ein Kabel mit Mikrofon und knopf, eines ohne, 3 paar Silikonaufsätze, 3 paar silikonaufsätze mit geschäumtem Silikon (ich glaube ähnlich wie bei der vorgänger XBA-serie).
Die Ohrhörer sind recht groß, der Schallkanal ist etwas überdurchschnittlich, da cih sehr kleine Ohren habe drückt es sogar ein wenig, aber deutlcih weniger als beim TDK IE800. Die kleinsten Aufsätze mit Silikonschaum passen perfekt. Das Kabel ist in der nähe des Ohrhörers gummiert und offenbar mit einem Material beschichtet, dass sich biegen lässt wie ein dünner draht. So kann man die Ohrbügel perfekt an das Ohr anpassen und sie sitzen sehr fest und komfortabel.

2013-10-25 15.57.432013-10-25 15.57.58

Klangeindruck:
Da bei der alten XBA serie die Quelle sehr wichtig war zur Information, ich benutze momentan das Mac Book Pro und bin begeistert. Das was man wohl unter Instrumenten Separation kennt ist hier unglaublich. Die meisten Ohrhörer und Lautsprecher klingen für mich so, als kommt alles aus dem Lautsprecher. So als würde man sich eine Dose an das Ohr halten in der die ganzen Instrumente sitzen. Hier ist es eher so, als wäre an jedem Ohr ein ganzer Raum in dem weitläufig verteilt die Instrumente stehen. Man kann es sich vorstellen wie in einer Bar in der Musik läuft. Man kann sich auf die Musik konzentrieren und hört sie deutlich, man kann sich aber auch auf die leute in der umgebung konzentrieren oder auf einzelne stimmen. Es ist einfach nichts überlagert sondern eher "nebeneinander"... das ist schwer zu beschreiben. Aber man kann sich auf den Bass konzentrieren oder auf die Snare, auf den Sänger... es gibt nie ein Instrument/Geräushc, das die anderen überdeckt.

Sounding bei verschiedenen Songs:
Chase and Status - End credit:
Ist mein aktueller Lieblingssong. Die Stimme ist sehr klar, man hört jedes Detail. Die drum n bass typische percussion ist sehr mitreißend. Der Bass ist tief und schnell, die Snare ist schön klar und schnell ohne schärfe oder zischen. Da ich eher der Badewannen Typ bin könnte sie für mich noch etwas stärker sein, so wie beim XBA-2 wobei das wohl eine Minderheiten Meinung ist, da viele den xba-2 zu zischelnd finden.
Beim Dark Knight Soundtrack (im Head-Fi thread empfohlen) hört man auch richtig tiefen Bass. Der Bass zieht sich wie eine art Teppich durch den Song aber überdeckt die anderen Instrumente nicht.
"ultrademon ft. showyousuck - automatic" war sehr speziell. Der Track hat einen so tiefen Bass, dass cih mich richtig unwohl gefühlt habe. Es war das Gefühl, das ich bisher nur von Clubs oder Konzerten kannte, wenn man lange Zeit einen tiefen Bass im Bauch spürrt, bis einem letztlich davon übel wird. Anfangs bekam ich davon Gänsehaut, aber nach einer weile wurde es unangenehm.
In "cant get you out of my head - Female vibes" (auf Simfy), eine Art Lounge Version vom Kylie Minogue Song, habe ich zum ersten Mal bemerkt, dass eine Cafe Atmosphäre im Hintergrund zu hören ist. Außerdem konnte cih in dem Stimmgewirr, was ich nie bemerkt habe teilweise verstehen was gesagt wurde. Am anfang habe cih mich sogar umgedreht, weil ich dachte jemand hätte etwas zu mir gesagt, der neben mir steht.

Vergleich zu anderen IEs
TDK IE800, Klipsch S4,S5,Shure SE115, Phonak Audeo PFE 022 sind alle weit abgeschlagen. Ein vergleich fällt echt schwer. Verglichen mit dem XBA-H3 klingen die alle gleich (schlecht).
Sony XBA-2:
Geht schon etwas in die Richtung vom H3, die einzelnen Instrumente sind schärfer getrennt und heben sich voneinander ab. Allerdings ist es um es in eine skala zu fassen so als wären "die Anderen" bei 0, der XBA-2 bei 1 und der H3 bei 10. Man erkennt aber in welche Richtung es geht.
Vom Sounding her macht der XBA-2 wiederum manches schlechter als der S4 oder TDK IE800. Beim H3 konnte ich bisher noch nichts entdecken. Der Bass geht unglaublich tief und ist mehr als ausreichend stark. Die höhen könnten etwas schärfer sein, ich mag es, wenn ich bei Psytrance songs bei hoher lautstärke zusammenzucke wenn eine snare kommt. Aber vielleicht ist das der "preis" dafür dass es harmonisch und satt klingt.
Soundwise
Inventar
#2 erstellt: 25. Okt 2013, 17:47
Hallo und danke für die interessanten Eindrücke.
Ich konnte die neue In-Ears Serie von Sony auch schon hören und gefallen hat mir nur der H3.
Hat schon einen tollen, recht gut integrierten Sound. Ein Sony Mitarbeiter hat mir gesagt, daß der Treiber der gleiche sei wie beim EX1000 und im direkten Vergleich glaube ich das.
Im Vergleich zum EX1000 klingt der H3 besser aufgelöst und hat eine Portion mehr Mitten und Höhen, die mir schon etwas zuviel des Guten waren; der Bass ist gleich gut wie beim EX1000. Aber keine wirkliche Kritik was den Klang betrifft.

Nun kommen wir aber zur Kritik der Konstruktion: Der H3 ist noch größer und klobiger als der EX1000. Er paßt irgendwie nicht so recht und er bleibt bei mir nicht lange im Ohr. Ich kann mir nicht vorstellen, daß der bei irgendjemandem über einen längeren Zeitraum im Ohr bleibt. Schon gar nicht, wenn man sich bewegt.
Der Klang ist fein aber das Design mehr als gewagt. Ich würd niemandem einen Kauf ohne voheriges Probieren empfehlen.


[Beitrag von Soundwise am 25. Okt 2013, 18:28 bearbeitet]
Simon.S
Inventar
#3 erstellt: 26. Okt 2013, 11:44
das stimmt, er ist schon außergewöhnlich groß. Das ist auch optisch nicht sooo toll. Aber es sind nur in ears und der Klang ist mir wichtiger. Durch die Ohrhalter sitzt er bei mir sehr gut und ich habe es auch schon von anderen gehört, dass sie vergessen haben, dass sie ihn tragen. Aber das ist vermutlcih sehr unterschiedlich.

Dass es derselbe treiber wie beim EX1000 ist wusste ich nicht, sehr interessant. Freut mich zu hören. Einen Kritikpunkt habe ich aber zwischenzeitlcih noch entdeckt. Bei sehr rockigen Stücken klingt er zu sauber/sanft und nicht so richtig schmutzig, hart, kratzig.
atreju85
Schaut ab und zu mal vorbei
#4 erstellt: 21. Nov 2013, 18:54
Ich wäre ja sehr interessiert, wie sich der xba h3 gegen einen ue trible fi 10 oder ein Westone um3 macht?

Hätte da jemand die Möglichkeit?
Simon.S
Inventar
#5 erstellt: 22. Nov 2013, 15:51
Ich habe in den Amazon BLitz angeboten einen Sennheiser IE80 für "nur" 190€ bekommen und den deswegen hier gehabt für einen vergleich. Bis heute hätte ich den H3 zurücksenden können.

Insgesamt muss ich sagen waren sie recht ähnlich und ich habe mir sehr schwer getan. Der IE80 hatte ein paar vorteile, weil ich lieber bei amazon kaufe wg. der Gewährleistung.


Sitz:
Der IE80 war oft etwas lockerer. Er ist sehr leicht und viel kleiner, aber Er rutscht nach einer gewissen Zeit wieder raus. Außerdem kommt er nicht tief genug in mein Ohr, weil der Ohrkanal nicht sehr weit raussteht. Mit diesen Lamellen-aufsätzen saßen sie fester, aber es tat nach kurzer zeit im ohr weh.

Klang:
Der IE80 war bei Gitarrenlastigen Songs überlegen. Es klang etwas fetziger, Rockiger. Bei vielen Liedern waren beide sehr ähnlich. Der H3 war aber insgesamt aufgeräumter, die separation der instrumente etwas besser, beim IE80 haben sich in lautereren Liedphasen die Instrumente gegenseitig überlagert. Es ist z.B. schwer sich auf den Gesang zu konzentrieren, wenn das Klavier zu laut wird. Das macht der H3 besser. Der Bass klingt auch trockener und satter beim H3 in einigen Songs, irgendwie voller - ähnlich wie ein großer standlautsprecher voller klingt als ein regallautsprecher. Obwohl der IE80 insgesamt mehr Bass hat. Aber eher verteilt. Schwer zu beschreiben, aber beim "whisper song" der Ying Yang twins merkt man z.b. wie der Bass das lied teilweise überlagert.

Fazit:
Der IE80 ist etwas rockiger, schöner, kleiner und kostet etwas weniger. Er hat viel mehr Aufsätze.....

...von denen aber die meisten bei mir nicht besonders gut passen. Der H3 hat auch eine Bessere Auflösung, Tiefbass und separation.

Die Unterschiede waren wirklich nur sehr, sehr gering und ich habe lange überlegt den günstigeren IE80 mit der Amazon Gewährleistung zu behalten. Da der IE80 aber insgesamt sicher nicht besser ist, sondern nur leicht unterlegen dachte ich, ich nehme den Aufpreis in kauf.
atreju85
Schaut ab und zu mal vorbei
#6 erstellt: 23. Nov 2013, 19:06
Danke für den Kurz-Check.

Hab selber die IE8i und kann mir so ungefähr ein Eindruck verschaffen. Empfand die IE8i im Vergleich zu den Sony EX500 LP im Bassbereich unterlegen, gleichwohl im Hochtonbereich die IE8i die Nase vorn hatten.

Im Gegensatz dazu empfinde ich die Trible Fi 10 gegenüber den IE8i als ein wesentlicher Aufstieg im Hochton und Mitteltonbereich. Nur im Bassbereich vermisse ich irgendwie einen Kopfhörer mit BrumEffekt, wie das die Sony EX500 LP konnten.

Und die Hybridlösung klingt ja schon sehr spannend.
HSTECH
Gesperrt
#7 erstellt: 14. Dez 2013, 00:33
Ich habe seit 2011 die Sony MDR-EX600 bin sehr zufrieden der hat sehr guten klang.
Wie sind die ganzen neueren Sony Top InEars modelle noch besser geworden im klang?

Hat der neue Sony XBA-H3 deutlich besseren klang als EX600?

Auf Amazon gibt zu den XBA-H3 nur sehr gute bewertungen.
http://www.amazon.de...&sr=8-9&keywords=XBA

Ich denke ob ich wieder mal neuen kaufen könnte der klanglich noch besser geworden sind.

Als Mp3 Player habe ich Sony NWZ-A829 mit den EX600 ist dieser Kombi echt sehr gut im klang, nur sind die neuen Sony InEars und H3 noch besser im klang?
Sonst denke ich vieleicht neuen Sony Mp3 Player die mit Hires Audio
http://www.amazon.de...ony+mp3+player+32+gb

Ich weis nicht ob neuere Sony InEars mit meinem älteren auch schon noch sehr guten Sony MP3 Player A829 noch deutlich besseren klang rausholen könnte.
Was ist sinnvoller
1. NWZ-A829 noch länger behalten und nur neuere Sony InEars wie H3 zu kaufen
2. Neuen Sony Mp3 Player wie F886 und H3.
3. NWZ-A829 mit den EX600 weiterhin und noch nix neues kaufen?
4. Abwarten auf ganz neue Sony Mp3 Player und Sony InEars.
Um wirklich extreme klangverbesserung zu haben, aber ich möchte bei allem bei Sony geräten Produkte bleiben.
stet
Inventar
#8 erstellt: 30. Aug 2014, 21:49
Tag zusammen,

der XBA-H3 begeistert mich seit nun einigen Monaten (gekauft 12-2013). Ich werde mir jetzt eine Otoplastik beim Akustiker herstellen lassen.
Wer es nicht kennt, erkläre ich es nun nochmal kurz:

Das Innen/Ohr wird platt gesagt, vermessen und mit einer Plastik ausgegossen. Dieses hat den Vorteil, dass der in-Ear komplett abschließt und somit perfekt im Ohr sitzen wird. So die Theorie.
Der In-Ear wird mit eingeschickt.


Der Preis ist happig, 140.- Euro kostet mein Vorhaben.

Der In-Ear wird an einem iPhone-5S betrieben. Da ich sehr viel tel. wird dieser nur mit Mirco betrieben.
Sinn der Otoplastik ist auch, die Geräuschkulisse beim autofahren zu dämpfen. Das Problem haben viele, das Auto ist immer zu laut bzw. man möchte den In-Ear nicht zu laut betreiben ( mein Alter 40+ ).
Dieses liegt sicher am Alter und betrifft die Jungstars unter Euch nicht....

Gut, der Sound gefällt mir sehr bei dem XBA-H3. Die Kabel sind austauschbar und ich werde berichten, wie es nun nach dem anfertigen klingt....

Ich muss dazu sagen, daß gemessen an der Größe eine sehr schöne Bühne mit den Sony's im Ohr ensteht ! Der Klang ist Sensation.
Sonst würde ich nicht die 140.- Euro investieren.

Grüße
STET
-MCS-
Hat sich gelöscht
#9 erstellt: 31. Aug 2014, 09:54
Viel Glück mit der Otoplastik, meist verschlechtert sich der Klang durch eine solche nur noch.

Für einen festeren Sitz mit stärkerer Abdichtung könntest du auch Tannenbaumaufsätze oder selbst (gemachte)
Foam Aufsätze verwenden.
stet
Inventar
#10 erstellt: 31. Aug 2014, 10:30
Moin,
ja danke für den Tipp.
Ich probiere es trotzdem. Ich kenne leider keinen, der so verrückt ist und die kohle in die Hand nimmt und es selber ausprobiert.
Von der Logik her kann ich es mir nicht vorstellen, aber welches Material wurde genommen??
Hartes oder eher weiches Silikon ?
Noch kann ich ja wählen, welches Material ich haben möchte.
Daher bitte ein Tip von Dir.
Grüße
STET
-MCS-
Hat sich gelöscht
#11 erstellt: 31. Aug 2014, 11:53
Ich selbst habe mir keine Silikon Otoplastiken anfertigen lassen, weil ich bei meinen InEras bis jetzt immer Glück
mit dem Seal hatte, so manch anderer hier im Forum und auf anderen Plattformen hat sich jedoch schon mal Silikon Otos anfertigen lassen
und konnte im Nachhinein nur von einem schlechteren Klang berichten, bei manchen wenigen blieb der Klang jedoch
unverändert.
Tob8i
Inventar
#12 erstellt: 31. Aug 2014, 12:12
Otos bieten übrigens im Vergleich zu richtig abdichtenden Silikonaufsätzen oder sogar Schaumstoff auch keine deutlich bessere Isolation. Das ist so ein Vorurteil, was viele einfach annehmen, ohne mal den Vergleich gehabt zu haben. Also wenn man sich die Erfahrungen hier im Forum anschaut, waren Otos für die meisten Nutzer rausgeschmissenes Geld. Die In-Ears sind eben für normale Aufsätze und eine spezielle Ausrichtung konzipiert, die bei der Anpassung nicht immer eingehalten wird.

Und hörst du mit In-Ears beim Auto fahren? Also wenn du das als Fahrer machst, ist das strafbar, weil man durch die hohe Isolation zu sehr von der Außenwelt abgeschottet ist.


[Beitrag von Tob8i am 31. Aug 2014, 12:14 bearbeitet]
stet
Inventar
#13 erstellt: 31. Aug 2014, 18:23
Moin,
beschränken wir uns besser auf das telefonieren.

Ich werde berichten, wie sich der Sound speziell bei diesem Model für mich darstellt.

Wenn die Geschichte sich schlechter darstellt als vorher, dann sind wir alle um eine Idee reicher...?

Ich bin allerdings auch gespannt, da die Entwicklungen speziell auch in diesem Bereich wohl weiter geht, oder ?

Die Oto's werden ja speziell auf diesen Hörer abgestimmt, sonst müste ich diese parallel auch nicht mit einschicken ! Auch die Übernahme von den In-Ear werden ja direkt auf den Hörer mit abgestimmt.
Meiner Meinung nach komplett stimmig das Konzept.
Auf scheinhardt.de wird solch ein vorgehen auch vorgestellt.

Das System nennt sich dort : Custom Fit In Ear Monitor. Ist ein renommierter Hersteller von solchen Produkten, der auch einige Hersteller auf der Seite von In-Ear aufgeführt hat . Sony ist leider nicht mit aufgeführt.

Grüße
STET
-MCS-
Hat sich gelöscht
#14 erstellt: 31. Aug 2014, 18:49
Der Abstand und der Winkel des InEars zum Trommelfell ändern sich durch eine solche Otoplastik,
wodurch sich dann auch der Klang ändert. Negativerfahrungen gibt es zu Genüge und nur sehr wenig
positive Resonanz.

Solange du guten Seal und angenehmen Sitz hast, gibt es eigentlich keinen Grund, sich eine Otoplastik anfertigen zu lassen,
es sei denn, man möchte lediglich eine neue Erfahrung erlangen.

Dein InEar wird mit eingesendet, damit die Form der Otoplastik an das Aufsatzstück und die Form des InEars angepasst wird
und der InEar mitsamt Otoplastik noch in deine Ohrmuschel passt.

Bei richtigen maßgefertigten InEars ist die Angelegenheit anders, da wird der Treiberabstand und -winkel
zum Trommelfell speziell mit einbezogen.

Einen Versuch kannst du ja wagen, mit Glück bleibt der Klang gleich, mit Pech verändert er sich.
stet
Inventar
#15 erstellt: 01. Sep 2014, 18:53
Moin,
habe heute einen Abdruck meiner Ohren erstellen lassen. War insgesamt in wenigen Minuten erledigt.

Die Kopfhörer werden mit eingeschickt und wohl mit dem Oto's vergossen um eine optimale Anpassung an den H3 zu gewährleisten. Ich habe auch noch Fotos am Ohr machen lassen, damit die im Studio eine Vorstellung haben, wie die in den Ohren sitzen.

Es wird doch ein wenig Aufwand betrieben, der sonst bei einer normalen Plaste wohl nicht nötig wäre.
Der Zugang wird direkt angepasst. Ich bin kein Akustiker, aber das schließt mit Sicherheit besser ab, als die "Serie" die beim Kaugummi kauen immer aus dem Ohr wandert.
Abwarten.....wie sich nachher das gesamte Konzept schlägt.

Es zwar jetzt kein passender vergleich, aber mein Denon AH7000 klang im vergleich nicht um Welten besser, wie mein sehr gut sitzender H3. Sicherlich ist der Komfort eine Kopfhörers, geschlossen mit Holzkörper und Lederpolster eine ganz eigene Klasse, aber ich war sehr überrascht, wie gut ein H3 klingt, wenn er mit "Bordmitteln" angepasst wird.
Ich habe den AH7000 nach nur 5 Monaten wieder verkauft, weil ich Ihn nur zuhause getragen habe und dabei auch nur wenige Stunden. So hat ja jeder seine eigene Zeit fürs Musikhören, eines der besten Hobby's wie ich finde!

Die H3 hören sich aber auch ohne OTO's schon um Welten besser an, als die Serien-Apple/Hörer, mit denen ich mich nun 10 Tage begnügen muss.

Grüße
STET
stet
Inventar
#16 erstellt: 12. Sep 2014, 19:48
Hallo liebes Forum--)),

heute habe ich meine Oto's mit meinem XBA-H3 zurück erhalten.
Die Oto's liegen bombenfest im Ohr. Man kann umher gehen und auch dabei essen. Die Hörer bleiben da, wo man Sie gerne hätte!

Der Sound verändert oder nicht ?

Im ersten Step ist es schwierig zu beurteilen, da ich ca.10 Tage mit den Serienmässigen Ohrhörer von Apple umher gefahren bin.
Als erstes viel mir der viel besser fühlbare Bass auf, der nun immer da ist, der mit den Otis der Hörer einfach besser im Ohr sitz. Der Sound hat sich meiner Meinung nach nicht verschlechtert,die Bühe ist groß und breit wie vorher.
Ich selber habe ein Boxen_Setup von Dynaudio und betreibe einen sehr potenten Subwoofer aber das Musik hören in dieser Variante ist komplett anders.
Man denkt, man hat einen geschlossene Kopfhörer auf , der um ein vielfaches grösser ist, als wenn man es nicht besser wüsste...es ist interressant, wie schnell man sich täuschen lassen kann. Der Sound ist sehr gut und man will einfach nur noch ein Titel und noch ein Titel ect. Es klingt gut.
Vielleicht habe ich einfach auch nur Glück gehabt. Die Meinung gehen ja schon sehr stark auseinander, hier im Forum.

Tragekomfort als erster Gedanke:
..."man sitzten die fest im Ohr"... und in der tat, die sitzten wirklich sehr fest im Ohr. Ich hoffe, dass ich mich daran gewöhnen kann. Ein Denon AH7000 sitzt bequemer.
Für unterwegs meiner Meinung genau richtig. Er isoliert sehr gut und lässt von Außen nichts durch.
Ob ich mich im Alltag daran gewöhnen kann, bleibt abzuwarten.

Was hat es gekostet??

145.- Euro, ein haufen, gemessen am Preis des Kopfhörers, über ein 1/3 ,aber ich meine, wer viel hört kommt auf seine Kosten. Mir hat es ein lächeln ins Gesicht gezaubert. Es klingt wirklich sehr geil in der Kombi HBA-H3+ Oto's.

Grüße
STET

Sony XBA-H3  mit Otoplastik
stet
Inventar
#17 erstellt: 17. Sep 2014, 21:00
Moin,
ich habe die Oto's jetzt einige Tage im gebrauch und muss sagen, vom Sound her gefallen die "Dinger" mir mit jedem Tag besser.

Der Tragekomfort ist allerdings nicht so, da Sie komplett unauffällig beim längerem tragen wären. Die sitzen fest im Ohr und schließen daher auch sehr gut ab.
Für mich kein vergleich zu den mitgelieferten Silikon_Mänteln.

Vor allem der Bass klingt ausgesprochen satt, wenn zu hause am Receiver gehört wird. Hier spielen die In_Ear erst Ihr komplettes Potenzial aus, finde ich. Alles klingt dann eine Spur fetter und nicht soo dünn, wie am IPhone 5S.

Egal für unterwegs reicht's immer noch satt.

Grüße
STET
-MCS-
Hat sich gelöscht
#18 erstellt: 18. Sep 2014, 09:52
Am iPhone klingen sie eigentlich richtiger, am Receiver wird der Frequenzgang durch die höhere Ausgangsimpedanz
verbogen. Die Hauptsache ist jedoch, dass dir der Klang gefällt.
stet
Inventar
#19 erstellt: 18. Sep 2014, 20:20
Moin,
kann schon sein.
Hast Du mal den vergleich zum MDR EX 1000 gehört bzw. zu den 16mm Treiber, der alten Sony Serie ?
Grüße
STET
-MCS-
Hat sich gelöscht
#20 erstellt: 19. Sep 2014, 09:53
Als ich mir den MDR-EX1000 kaufen wollte, gab es ihn leider nicht mehr, das gleiche Dilemma wie beim Phonak Audéo PFE112.
stet
Inventar
#21 erstellt: 21. Sep 2014, 13:58
Moin,
Ich habe mir noch eben einen gebrauchten MDR EX 1000 bestellen können.
Ich werde Berichten..,
Grüße
Stet
-MCS-
Hat sich gelöscht
#22 erstellt: 21. Sep 2014, 18:14
Er soll ja sehr linear mit einer großen Bühne sein.
In den Höhen kann er à la UE Reference Monitors aber auch mal sehr spitz und unangenehm klingen.
stet
Inventar
#23 erstellt: 21. Sep 2014, 19:16
Moin,
ich werde nicht vor Mittwoch schreiben können.
Mal sehen, ob meine Otoplastiken passen?

Von der Form ja nicht ganz weit weg.... Ich bin gespannt.
Ich werde den Hörer im Schwerpunkt wohl mehr zuhause/Hotel einsetzten, da leider wohl kein Mikrofon zwecks telefonieren für den Hörer vorgesehen ist.
Auf die Bühne bin ich auch sehr gespannt. Es gibt den H3 ja auch mit Alu-Gehäuse allerdings nur in Asien und nicht in Deutschland erhältlich. Alu kennt man ja schon im Zusammenhang mit Kopfhörern.
Das Material schließt wohl akustisch besser ab bzw. klingt wohl auch ganz gut.

Grüße
STET
-MCS-
Hat sich gelöscht
#24 erstellt: 21. Sep 2014, 19:23
Nee, das Gehäusematerial bei Kopfhörern, speziell InEars, ist so gut wie vernachlässigbar.
Bis da Unterschiede bezüglich der Dämpfung/Schwingungen relevant werden, ist entweder der Treiber an
seinen physikalischen Grenzen oder die Lautstärke einfach so abartig hoch, dass man selbst nicht
längere Zeit bei jenen Pegeln hören möchte.
Aluminium lässt sich halt besser vermarkten.

Auf deine Eindrücke bin ich jedenfalls schon gespannt.
stet
Inventar
#25 erstellt: 24. Sep 2014, 23:49
Moin,
heute habe ich meinen gebrauchten MDR- EX1000 bekommen und konnte meine ersten vergleiche anstellen.
Was einem gleich auffällt, "WOW"die Bühne, wirklich ausgesprochen groß.
Der Sound ist etwas wärmer als beim XBA-H3.
Es ist ein wirklich ungewöhnlich und ausgesprochen fetter Sound für die kleine "Größe" der Hörer.

Der Bass ist auch ohne Otoplastiken ausgesprochen gut. Für zuhause werde ich mir hierfür wohl keine anfertigen lassen.
Abends im Büro ist es auch angenehmer,die Hybride zu nehmen.

Zurückschicken werde ich den MDR- EX1000 nicht !

Eine klare Aussage, welche In_Ear Kopfhörer besser oder schlechter ist, kann von mir nicht getroffen. Welcher Sound mir persönlich besser gefällt, ist für mich der MDR- EX1000.
Er klingt in meinen Ohren sehr warm mit einem schönen Bass. Halt für mich perfekt, wie meine Dynaudio's in Kombi mit einem Sub. Für die späten Abende gefällt mir persönlich die sehr gute Handhabung und der sehr gute Sound, den natürlich auch der XBA-H3 vorweisen kann.

Leider kann man den MDR- EX1000 nicht mit einem Micro betreiben, da ich viel telefonieren muss.

Daher werde ich beide weiterhin einsetzen.

Freude macht der XBA-H3 mit den Otos weiterhin.
Empfehlung für beide !

Grüße
STET



Vergleich  Sony XBA-H3 mit MDR EX1000
-MCS-
Hat sich gelöscht
#26 erstellt: 25. Sep 2014, 09:21
Ist die Bühne nur breit oder auch plastisch?
HSTECH
Gesperrt
#27 erstellt: 25. Sep 2014, 10:32
@stet
Telefonierst viel und vermisst Headset am EX1000
Da hättes Sony MDR-EX650 kaufen soll der hat Headset funksion,ich habe die aber benutze das Headset nicht rein klanglich sind die EX650 eine wucht.
Tob8i
Inventar
#28 erstellt: 25. Sep 2014, 10:46
Meinst du etwa deinen Mittelklasse In-Ear, der Grünspan ansetzt? Es weiß ja so langsam jeder hier im Forum, dass du alles von Sony toll findest und auch nie eine andere Marke testen würdest.

Während die teuren Sony In-Ears wenigstens einen ganz ordentlichen Klang zu eher überzogenen Preisen bieten, soll der EX650 klanglich wirklich nichts Besonderes sein. Also den als Alternative zu empfehlen, zeigt eher, dass man nicht wirklich Ahnung hat. Und wenn du auch noch selbst ein Foto postest, dass dein EX650 Grünspan ansetzt, solltest du dir wirklich mal überlegen, ob du der Marke so treu bleiben solltest.
HSTECH
Gesperrt
#29 erstellt: 25. Sep 2014, 11:01
Tob8i
Das ist doch Sony nicht die schuld das am MDR-EX650 abreibung Messiggehäuse ist auftreten kann oder auch nicht.
Doch die MDR-EX650 sind klanglich sehr wohl was besonderes, und ahnung habe ich auch ich verstehe was sehr guten klang ist.

Ich wollte nur gesgt habe der @stet weil er viel telefoniert auch InEar Headset kaufen kann und ist der Sony MDR-EX650.

Ich werde auch so Sony treu bleiben.
Ich habe auch Sony das gleiche bild geschickt, die können selber nix machen, die meine das man mit Händler kontakt aufnehmen soll, aber ich werde die nicht umtauschen.
Tob8i
Inventar
#30 erstellt: 25. Sep 2014, 11:16
Natürlich kann Sony was dafür. Die haben den EX650 doch entwickelt und es hat sich keiner mal gefragt, ob ein Gehäuse aus Messing nicht vielleicht eine schlechte Idee ist. Messing oxidiert nun mal und gerade bei Hautkontakt dauert das gar nicht so lange.

Und doch, der EX650 ist klanglich nicht wirklich toll. Das hat ja sogar ein anderer Nutzer revidiert, der eigentlich vorher ziemlicher Sony Fan war. Die teuren Modelle bieten da klanglich einfach mehr.
HSTECH
Gesperrt
#31 erstellt: 25. Sep 2014, 11:47
@Tob8i
Sony hat nur gut gemeint das mit Messing der MDR-EX650.
Und welcher anderer sagt das MDR-EX650 auch nicht so toll klanglich sein soll?

Auf Amazon gibt sehr gute bewertungen, und hier auch http://www.whathifi.com/sony/mdr-ex650/review und sonst lese ich keine schlechte bewertungen.
Ich habe vor dem kauf informiert und gelesen, haben schon sehr gute bewertungen bekommen die EX650 so habe ich die gekauft.
Die haben sehr guten klang.
MDR-EX650 ist Headset könnte für @Stet intressant sein weil er viel telefoniert bei EX1000 Headset vermisst.

Ich verstehe nicht warum die MDR-EX650 klanglich nicht gut oder besonderes sein soll.
Ist auf jedenfall besser als Earbbuds.


[Beitrag von HSTECH am 25. Sep 2014, 11:48 bearbeitet]
stet
Inventar
#32 erstellt: 25. Sep 2014, 22:40
@MCS
Moin,
die Bühne ist sehr breit und klingt warm und ausgesprochen homogen.
Der EX1000 klingt wirklich sehr gut. Schade, dass dieser nicht mehr von Sony in Deutschland verkauft wird.
Der Bass klingt auch sehr gut, ich weiß auch nicht, warum ausgesprochen viel die Mehrwegtreiber verbaut werden.
Trotz allem möchte ich immer wieder betonen, der der XBA H3 nicht weit weg vom EX1000 ist.
Beide klingen ausgesprochen gut.
Grüße STET
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