Focal Elear, Beyer DT 1770 und diverse andere im Vergleich

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MovieDirk
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 08. Jan 2019, 13:38
Ein bischen Erfahrungsbericht von einem Laien was ich ganz gern mal teilen möchte da mir das Forum hier auch geholfen hatte.

Für mich ist der Focal Elear der Endgame-Hörer geworden. Hier zunächst ein Vergleich mit dem Beyerdynamic DT 1770 pro aus meiner Sicht. Den Elear habe ich vor 2 Jahren gekauft und liebe ihn immer noch :).

Da jeder Kopfhörer seine Fans hat: meine geschilderten Urteile resultieren aus meinen persönlichen Höreindrücken, dazu bin ich ein Laie :).

Ich hatte ca. 20-30 Jahre lang einen alten Sennheiser HD 430 (ich glaube der war unter 100 DM), bis er kaputt ging :). Kopfhörer war mir bis dato egal, da ich vorwiegend Musik über Dynaudio Contour-Lautsprecher und nur gelegentlich über Kopfhörer gehört hatte.

Der Sennheiser hatte mir nie gefallen. Er hatte eigentlich nur Mitten und diese unspektakulär, keine Bässe, keine Höhen, keine Räumlichkeit, keine Dynamic - gähnende Langeweile. Dann hatte ich im September letzten Jahres im hifi-forum über den DT 1770 pro gelesen und von begeisterten Hörern. Den DT 1770 hatte ich dann schließlich bei Amazon bestellt. Meine Eindrücke zu dem DT 1770:

- Haptik: super verarbeitet (der Sennheiser war ein Witz im Vergleich), fühlte sich richtig wertig an und sah auch so aus.

- Bass: woah, Kopfhörer können auch Bass haben (ich dachte zuvor der Kopfhörerverstärker an meinem Amp taugte nichts). Der Bass war kräftig, tauchte manchen Tracks Leben ein, bei anderen war der Bass dann zuviel. Insgesamt war der Bass zuviel und zu boomig.

- Mitten: hatte nicht das Gefühl das ich mehr Details gehört habe als beim billigen Sennheiser. Bei der Badewannenabstimmung klangen Stimmen leise und weit weg.

- Höhen: verdammt, dann das eigentliche Problem für mich - bei vielen Tracks waren die Höhen nicht auszuhalten da Sibilanten stark hervorgehoben wurden. Auf der anderen Seite klang der Hörer überhaupt nicht hell, eher dumpf, aber scharf, teilweise metallisch. Viele Tracks habe ich dann nicht mehr gehört, da unhörbar. Nach eine halbe Stunde mit dem Hörer hatte ich erschöpfte Ohren, vielleicht wegen der geschlossenen Bauweise, dem boomigen Bass oder den scharfen Höhen, ich weiß nicht.

Im Netz hatte ich eigentlich gelesen das dieser Beyer nicht diesen bekannten Beyerpeak haben soll. Kann ich nicht bestätigen. Ich habe später nach dem ursprünglichen Kauf des DT 1770 den Beyerdynamic T1, den DT 990 pro, den DT 1990 pro und den 1770 im direkten Vergleich an einem Chord Hugo TT gehört (CD-Player von Naim).

Im Gesamtergebnis habe ich, enttäuscht, den Hörer leider zurückgesendet - Bass zu boomig, Höhen zu scharf und Stimmen zu leise. Ich hatte eine andere Erwartung nach den diversen positiven Statements und bei einem Preis von 600 EUR. Rückgabegrund waren aber die scharfen Höhen. Mit dem Rest hätte ich noch leben können zumal mir die Haptik sehr gut gefiel.

Ich habe dann in einem guten Hifi-Laden mehrere Kopfhörer über 4 Stunden hinweg im Vergleich an dem Chord Hugo TT gehört (und teilweise am Hugo 2), darunter Hifiman 1000, Hifiman 560, Sennheiser HD 800s, Audioquest Nighthawk, Beyerdynamic T1, Beyerdynamic DT 1900/1700 pro und den Focal Elear. Der Focal ist es im Ergebnis geworden. Zu meinem Erstaunen: selbst der DT 1770 wirkte im direkten Vergleich völlig kraftlos.

Der Elear ist kein Bassmonster aber extrem dynamisch. Jeder Frequenzbereich wird kraftvoll widergegeben, auch die Mitten und Höhen und wirkt dadurch sehr lebendig wie Standlautsprecher. Ich kann mit dem Hörer problemlos 4 Stunden durchgehend hören, ohne Ermüdungserscheinungen, aber dennoch mit jede Menge Fußwipp-Faktor Selbst Tracks die mit dem DT 1770 nicht hörbar waren, waren mit dem Elear kein Problem und haben Spaß gemacht. Aber der Elear ist kein Fun-Hörer und hat nur eine marginale Bassanhebung. Der Bass reicht tief runter, ist schnell und hat punch.

Im oberen Mittenbereich (oder unteren Treble?) gibt es leider eine kleine Senke (aus meiner Sicht seine einzige Archillesferse), stört mich aber nicht. Die Höhen sind ohne Sibilanten. Einige sagen der Hörer hat wenig Räumlichkeit, meist wird der Vergleich zum Sennheiser HD 800 gezogen. Den Unterschied habe ich selbst bei audiophilen Voices CDs und am Chord Hugo TT nicht so bemerkt, vielleicht habe ich einfach nicht darauf geachtet. Wenn ich dann den DT 1990 pro aufgesetzt habe, dann ist der Raum plötzlich nicht mehr um den Kopf herum gewesen, sondern nur noch zwischen den Ohren. Daher finde ich den Elear eigentlich sogar sehr räumlich. Vielleicht habe ich andere Ohren als andere
Sein besonderes Pro ist die Dynamik, da kam kein anderer der gehörten Hörer mit. Im Vergleich zum Elear wirkt der DT 1770 sogar schlaff, langweilig und blutleer.

Einziges Manko das ich mit dem Elear habe: er könnte einen Tick heller sein, das ist für mich aber marginal. Alles in allem ist der Elear für mich perfekt und bereitet mir stundenlangen Spaß.

Erst durch den direkten Vergleich zwischen günstigen und teuren Hörern sowie den unterschiedlichsten Modellen habe ich erfahren welche drastischen Klangqualitätsunterschiede existieren und mit was für einen Schrott ich 20-30 Jahre gehört hatte :).

Beim Sennheiser HD 800s waren manchmal die Stimmen etwas besser (vielleicht wegen dem upper-treble dip beim Elear?). Auf der anderen Seite hatte der HD 800s aber zuwenig Bass und zuviel Höhenanhebung, das hatte sich für mich nicht echt angehört. Er klang recht blutleer und war teilweise auch sehr scharf, aber weit weniger als die Beyer. Der Hifiman 1000 hatte mir auch sehr gut gefallen, kostet aber 3.700 EUR und hatte nicht die Dynamic des Elears. Mit dem Elear habe ich für mich den End-Game-Hörer gefunden.

Zum Kaufzeitpunkt gab es den Focal Utopia noch nicht im Geschäft und der Focal Clear ist erst später gekommen.

Zum Thema Pairing: manche sagen das der Soundeinfluß von Amp, DAC und Kabel marginal bis gar nicht vorhanden ist. Unterschiedliche Kabel habe ich nicht getestet. Aber: der Elear klingt hervorragend direkt an meinem Samsung Smartphone (ohne separaten DAC/Amp dazwischen), super an meinem Acer Notebook (ohne separaten DAC/Amp), beschissen an meinem HP Notebook und halbwegs ok an meiner CD-Player und Amp-Kombi von Harman Kardon. An letzterem klingt der Elear manchmal etwas sibilant, was an dem Naim / Chord Kombi nie der Fall war, selbst bei den schlechten Depeche Mode-Aufnahmen aus den Achzigern.


In der Zwischenzeit hatte ich den Utopia, den Clear und den Elear miteinander verglichen sowie den Sennheiser HD 800s mit dem Focal Clear.

Diesen Vergleich hatte ich mit einem Marantz HD-DAC1 und Naim CD5si CD-Player durchgeführt und diverse Musik gehört aus den Bereichen Rock, Pop und audiophile Voices Tracks.

Zum Vergleich HD 800s vs Clear:
Bei dem Vergleich stand mein Ergebnis eigentlich schon nach 30 Sekunden fest. Habe aber Interesse halber noch eine halbe Stunde die Hörer miteinander verglichen. Aber ganz klar: der Clear war für mich in allen Belangen besser: Höhen, Mitten, Bass in sehr gutem Verhältnis, Dynamik, Räumlichkeit, Auflösung. Die Schärfe und den manchmal metallisch klingenden Höhenbereich wie beim HD800s habe ich beim Clear gehört. Bass und Punch sind beim Sennheiser zu schwach ausgeprägt, das klingt nicht natürlich, gepaart mit der Höhenanhebung eine tonale Abstimmung mit der ich gar nicht klar komme. Viele sind sich einig das der Sennheiser HD800s die tollste Bühne hat. Ehrlich gesagt ist mir das im Vergleich zum Clear gar nicht aufgefallen. Habe mich darauf aber auch noch nicht konzentriert. Vielleicht haben das einfach die gehörten CDs nicht hergegeben oder der Marantz DAC war der Engpass. Für mich war der Clear der klare Gewinner nach Sekunden.

Vergleich Focal Utopia, Clear und Elear:
Hier habe ich mich echt schwer getan. Ich habe die Höherer drei stundenlang miteinander verglichen, mit dem oben genannten Equipment.
Meistens wußte ich gar nicht welchen Hörer auf der Rübe hatte :). Die tonale Abstimmung habe ich bei allen als gleich empfunden und Unterschiede hatte ich als marginal empfunden. Einerseits war ich enttäuscht, da ich mir insbesondere vom Utopia eine merkliche Steigerung versprochen hatte nach den diversen Tests, auch beim Clear. Viele haben den Elear schlecht bewertet im Vergleich. Auf der anderen Seite war ich happy weil ich im Vergleich den Elear nicht als schlechter empfunden hatte.
Manch ein Reviewer hat die Unterschiede ebenfalls wie ich als subtle empfunden, andere als drastische Unterschiede.
Vielleicht ist hier das oben gennannte Equipment vielleicht der Engpaß, z.B. der Marantz DAC, so daß die Unterschiede in den Hörern erst bei deutlich teurerem Equipment zur Geltung kommen. Da ich auch diverse audiophile Scheiben zum testen verwendet hatte, glaube ich nicht das die CDs das issue waren.

Demnächst werde ich die drei Hörer am neuen Chord Hugo TT2 und Chord Dave vergleichen sowie über den Naim Uniti Nova Streamer/Amp.

Noch zum Tragekomfort der Hörer: manche sagen das der eine Focal unbequem ist und nicht lange ertragen werden kann und der andere Focal sehr bequem ist. Ich habe keine Unterschiede gemerkt und kann mit den Hörern über Stunden hören ohne irgendwelche Probleme.

Gruß
Dirk
Exploding_Head
Inventar
#2 erstellt: 08. Jan 2019, 18:10

MovieDirk (Beitrag #1) schrieb:
...Den Elear habe ich vor 2 Jahren gekauft und liebe ihn immer noch :).
...
Dann hatte ich im September letzten Jahres im hifi-forum über den DT 1770 pro gelesen und von begeisterten Hörern. Den DT 1770 hatte ich dann schließlich bei Amazon bestellt
...
Im Gesamtergebnis habe ich, enttäuscht, den Hörer leider zurückgesendet
...
Ich habe dann in einem guten Hifi-Laden mehrere Kopfhörer über 4 Stunden hinweg im Vergleich an dem Chord Hugo TT gehört (und teilweise am Hugo 2), darunter Hifiman 1000, Hifiman 560, Sennheiser HD 800s, Audioquest Nighthawk, Beyerdynamic T1, Beyerdynamic DT 1900/1700 pro und den Focal Elear. Der Focal ist es im Ergebnis geworden.

[Hervorhebung in Fettdruck von mir]

Also, wenn die Chronologie schon nicht stimmen kann, was ist dann mit dem Rest?
Bezahltes Marketing?


[Beitrag von Exploding_Head am 08. Jan 2019, 18:13 bearbeitet]
Blechdackel
Inventar
#3 erstellt: 08. Jan 2019, 21:16
Wäre bezahltes Marketing nicht geschickter oder fehlerloser gemacht?

Der HD 430 war einst, so etwa von 1980 bis 1985 das Topmodell bei Sennheiser, aber ich würde vermuten das der mal eher 200 Mark gekostet hat.
Die gelegentlichen Ausflüge der großen europäischen Hersteller in die Liga der highendigen Elektrostaten waren natüriich ganz andere Kategorien.
Und zur Anmutungsqualität - Kopfhörer waren früher die "Stiefkinder" des Hifi-Marktes.
Aber es zeigt auf, wie der Kopfhörermarkt sich seitdem entwickelt hat und Focal ist doch ein erfreuliches Beispiel dafür, nachdem was ich so lese.
Gehört habe ich noch keinen. Aber ich bin jedenfalls gegen den sagenumwobenen Beyer-Peak immun.

Heiko
ZeeeM
Inventar
#4 erstellt: 08. Jan 2019, 21:23

Blechdackel (Beitrag #3) schrieb:
Wäre bezahltes Marketing nicht geschickter oder fehlerloser gemacht?


Das macht man heute anders. Es soll aussehen als würde ein normaler Kunde schreiben.
laurin*
Ist häufiger hier
#5 erstellt: 08. Jan 2019, 21:30
Habe in der "Qualitätspresse" keinen Test vor Januar 2017 gefunden. Insofern könnte man, rein rechnerisch, schon von 2 Jahren reden. Was mich aber besonders irritiert ist, dass jemand "20-30 Jahre" eine alte Gurke (meine Wortwahl) zum Musikhören benutzt bis diese kaputt geht, sich dann einen High-End Kopfhörer kauft und auf einmal Kriterien kennt die einem professionellen Schreiberling durchaus zur Ehre gereichen würden. Bei soviel Sachkenntnis sollte man nicht glauben, dass es jemand mit einer 100 DM Abhöre aushält. Hatte mal eine; habe nichts grausligeres gehört. Auch Sennheiser und für 99 DM. War einige Jahre kuriert von Kopfhörern, zumal mein gesamtes, gespartes Taschengeld dafür draufging.
Sollte ich nur ein schlechter Menschenkenner sein... nichts für ungut, ansonsten wäre es nicht schlecht wenn MovieDirk noch etwas dazu sagen würde. Falls sein Artikel ernstgenommen werden soll.

Grüße an alle Leser
Poe05
Inventar
#6 erstellt: 08. Jan 2019, 21:45
Die Kriterien könnten auch durchaus aus dem Lautsprecherbereich kommen.
Und wer einen guten Lautsprecher benutzen kann, wird kaum auf Kopfhörer
zurück greifen, wenn nicht unbedingt nötig.

Und das sonstige Vokabular liesst man hier sonst auch häufiger.

Aber wer weiss...
MovieDirk
Ist häufiger hier
#7 erstellt: 08. Jan 2019, 22:58
oh jeh, was ein kleiner Fehler anrichten kann

Ich habe mich vor ca. 2 Wochen hier angemeldet wegen einem TV-Problem und dachte heute während einer langen und langweiligen Telefonkonferenz ich stelle mal mein Laienreview zum Elear hier im Forum ein, den ich vor zwei Jahren bei Amazon eingestellt hatte, da ein Forum ja durch Beiträge lebt. Habe dabei nicht gemerkt das ich etwas anpassen muss im Text. Copy and paste-Fehler.

Also zum Timing:
Habe vor ca. zwei Jahren den DT 1770 gekauft, kurz danach den Elear.
Vor ca. 4 Monaten hatte ich den Utopia, Clear und Elear miteinander verglichen (und den HD 800s) da der Elear sehr viel Kritik geerntet hatte und der Clear, den es beim Kauf des Elears noch nicht gab, sehr viel Lob, u.a. bei Head-fi und innerfidelity, wo der Clear den Utopia von der Wall of Fame geschupst hatte. Das hatte mich neugierig gemacht.

Versuche mal auf die Punkte von Ihnen einzugehen.

@Exploding_Head
Sorry für mein Chronologie-Fehler.
Nein es handelt sich nicht um bezahltes Marketing. Ich bin Ottonormal-Verbraucher der mal ein teureren Kopfhörer gekauft hat. Neben den Focal hatte ich noch den Hifiman 1000 genannt welcher mir auch sehr gut gefallen hatte. Ich glaube Focal hätte mich auch gekreuzigt weil ich ja nur marginalen Unterschied zwischen den Focals gehört hatte und das auch noch dokumentiert habe

@Blechdackel
Meine Preisangabe für den HD 430 war eine Schätzung. Hatte den bekommen als ich ein kleiner Junge war und hatte den nicht als 200 DM-Hörer in Erinnerung.
Was die Focals angeht weiß ich nicht ob die hinsichtlich Verarbeitungsqualität im Vergleich zur Konkurrenz besser oder schlechter sind. Bei Headfi konnte man häufiger etwas von Treiberausfällen beim Utopia lesen und "Rattling" beim Elear bei Tracks mit viel Bass sowie ein Knacken wenn man den Kopf bewegt. Mit dem Elear habe ich jedoch keine Probleme.


@ZeeM
Ich bin ein normaler Kunde ... mit Fehlern.

@laurin
Im Magazin Stereo, Ausgabe Oktober 2016, war der erste Test in deutschen Magazinen soweit ich weiß. Dieser Test hatte mich auf den Elear aufmerksam gemacht. Beim googeln stößt man auf diesen Test, hatte ich gerade mal geguckt.
Warum 20-30 Jahre alte Gurke: einerseits kaufe ich in der Regel erst neue Sachen wenn etwas kaputt gegangen ist und ich habe eigentlich primär immer über meine Dynaudio Contour-Lautsprecher gehört und recht selten über Kopfhörer. Der Senni war kaputt und es musste was neues her. Hatte mir ursprünglich das Budget von 300 EUR gesetzt, bei dem meine bessere Hälfte mich bereits für bekloppt erklärt hatte da bessere Verwendungsmöglichkeiten gesehen wurden ;). Wegen überschwenglichen Meinungen zu dem damals neuen DT 1770 war ich neugierig und war sofort bereit das doppelte zu investieren. Nun ja, mit dem Elear wurde es dann noch teurer. So kann es gehen. Hätte beinahe noch den Chord Hugo TT gekauft ... da hätte ich mit meiner Chica aber über Monate Ärger gehabt
Zu meiner Sachkenntnis: ich hatte nur die Hörerfahrung mit den Hörern die ich in meinem Text genannt hatte und bisher auch nur durch die zwei mehrstündigen Sessions. Ich weiß nicht ob ich dadurch Sachkenntnis erlangt habe. Aber als ich damals den DT 1770 enttäuscht zurückgegeben hatte, hatte ich mich durch diverse Tests, insbesondere hier, bei Head-fi und innerfidelity sowie Forenbeiträge gewühlt da mir die Tests in den deutschen Testmagazinen gar nichts brachten. Da lesen sich alle Tests sehr gut und ich bekam nicht rausgefiltert wie sich Kopfhörer unterscheiden und was die teuren besser machen als die günstigeren. Dabei hatten mir die genannten Quellen geholfen und dabei verinnerlicht man mal den einen oder anderen Begriff. Ich muss sagen es hat mir auch ein bisschen Spaß gemacht. Ich schaue heute noch das eine oder andere mal bei Head-fi und innerfidelity vorbei und auch bei WhatHifi und AVForums.

@Poe05
Die Kriterien an denen ich mich orientiert hatte resultierten einerseits aus meiner damaligen Hörerfahrung weil ich schon Probleme hatte das mir das Verhältnis von Bass, Mitten und Höhen schon gar nicht passte. Daher war das für mich dominant. Als ich dann den Elear auf der Rübe hatte war ich überrascht das mein Hörerlebnis (Bühne) um den Kopf herum war und nicht mehr wie zuvor nur zwischen den Ohren. Bis dato hatte ich das noch nie gehört und der Elear gilt ja als Bühnen-schwach. Also kamen durch neue Erfahrungen neue Kriterien hinzu.
Zum Thema Lautsprecher vs Kopfhörer: seit ich den Elear habe, höre ich manchmal drei Stunden am Stück. Mit dem alten Senn hatte ich meistens nach einer halben Stunde schon kein Bock mehr. Ich höre sowohl über Lautsprecher als auch via Kopfhörer. Bei guten Lautsprechern hat man wirklich etwas was man als Bühne bezeichnen kann. Bei den Kopfhörern sind es im Vergleich nur inches an Unterschieden, aber vielleicht bin ich da auch nicht sensitiv für. Die besondere Bühne des HD 800s war mir gar nicht aufgefallen. Hinzukommt bei Lautsprechern das Body-Feeling was es bei Kopfhörern nicht gibt. Aber wenn ich den Elear auf dem Kopf habe kann ich besser "wegtauchen" ... hatte einige Momente bei denen ich Gänsehaut bekommen hatte und mir die Tränen liefen bei manchen Tracks :). Macht schon Bock und hilft zum Abschalten.

So, hoffe ich konnte ein bisschen für Klarheit sorgen und hoffe das ich nicht schon wieder vielen Leuten auf den Schlips getreten bin

Viele Grüße und viel Spaß beim Musik hören!
Dirk
.
Exploding_Head
Inventar
#8 erstellt: 09. Jan 2019, 16:17

MovieDirk (Beitrag #7) schrieb:

Also zum Timing:
Habe vor ca. zwei Jahren den DT 1770 gekauft, kurz danach den Elear.
Vor ca. 4 Monaten hatte ich den Utopia, Clear und Elear miteinander verglichen (und den HD 800s) da der Elear sehr viel Kritik geerntet hatte und der Clear, den es beim Kauf des Elears noch nicht gab, sehr viel Lob, u.a. bei Head-fi und innerfidelity, wo der Clear den Utopia von der Wall of Fame geschupst hatte. Das hatte mich neugierig gemacht.
...
So, hoffe ich konnte ein bisschen für Klarheit sorgen...


Nicht wirklich.
MovieDirk
Ist häufiger hier
#9 erstellt: 09. Jan 2019, 20:34
@Exploding_Head

Ich habe mir den Text nochmal durchgelesen und bin etwas Lost bei ihrer Reaktion. Können Sie mir bitte mitteilen was das Problem ist?
Schlappen.
Inventar
#10 erstellt: 10. Jan 2019, 12:25

MovieDirk (Beitrag #1) schrieb:
...Den Elear habe ich vor 2 Jahren gekauft...[...]
Dann hatte ich im September letzten Jahres[...] den DT 1770 hatte ich dann schließlich bei Amazon bestellt

Hier schreibst Du, dass Du Dir den Elear vor zwei Jahren..... und den DT-1770 im September 2018 gekauft hast.


Habe vor ca. zwei Jahren den DT 1770 gekauft, kurz danach den Elear.

Und hier schreibst du, dass Du Dir den DT-1770 vor zwei Jahren gekauft hast, und danach erst den Elear.
Was stimmt denn nun?


[Beitrag von Schlappen. am 10. Jan 2019, 12:30 bearbeitet]
MovieDirk
Ist häufiger hier
#11 erstellt: 10. Jan 2019, 12:40
@Schlappen

Sie beziehen sich auf den ersten Beitrag mit dem Fehler.

In meinem zweiten Beitrag hatte ich geschrieben:

"Also zum Timing:
Habe vor ca. zwei Jahren den DT 1770 gekauft, kurz danach den Elear."
Schlappen.
Inventar
#12 erstellt: 10. Jan 2019, 13:19
Ah so, alles klar.

Übrigens, Du brauchst hier keinen "Siezen".
Bist Du zum ersten Mal in einem Internet-Forum.?


[Beitrag von Schlappen. am 10. Jan 2019, 13:20 bearbeitet]
Poe05
Inventar
#13 erstellt: 10. Jan 2019, 13:35
Ich fand die Beschreibung ganz gut.
Und wenn jetzt einige zeitliche Zuordnungen nicht ganz passen so what?

Was muss der arme TE denn für einen Eindruck von unserem schönen Forum bekommen?
Schlappen.
Inventar
#14 erstellt: 10. Jan 2019, 14:17
Das war jetzt auch nicht böse gemeint von mir.
Ich finde den Eingangspost auch ganz gut und wäre auch nie auf die Idee gekommen, dass da jetzt ein "Marketing-Move" dahinter steckt.

btw. im übrigen braucht man mMn für den Elear auch keine Werbetrommel mehr zu rühren, der Hype Train ist längst vorbei und Focal hat ja auch mit Elex und Clear längst "nachgebessert".


[Beitrag von Schlappen. am 10. Jan 2019, 14:20 bearbeitet]
Luximage
Stammgast
#15 erstellt: 10. Jan 2019, 14:37
ich weiß gar nicht was ihr habt.

Finde der TS hat den Elear ganz gut beschrieben.

Ich habe meinen auch immer noch und bin immer wieder verzückt ihn zu hören.
Stundenlang ohne dass mich irgendetwas nervt.

Wenn es dann mal für Klassik etwas heller sein sollte, dann kommt ein Grado auf die Ohren.
entertain_me
Stammgast
#16 erstellt: 10. Jan 2019, 14:49
Ich finde die KH Beschreibungen auch nachvollziehbar.
Poe05
Inventar
#17 erstellt: 10. Jan 2019, 15:36
Eben.
Ich fand nur, der Empfang hätte freundlicher ausfallen können.
Die betrifft nicht alle.
Und wahrscheinlich muss ich mich auch an die eigene Nase fassen.
Poe05
Inventar
#18 erstellt: 10. Jan 2019, 15:38

Schlappen. (Beitrag #14) schrieb:
btw. im übrigen braucht man mMn für den Elear auch keine Werbetrommel mehr zu rühren, der Hype Train ist längst vorbei und Focal hat ja auch mit Elex und Clear längst "nachgebessert". ;)


Der Hypetrain ist vorbei und die, die noch drin sitzen schauen den Anderen hinterher.
Schlappen.
Inventar
#19 erstellt: 10. Jan 2019, 15:55
Es wird ja teilweise behauptet, der Elear hätte keine "Bühne".
Ich kann mir da jetzt gar nichts drunter vorstellen, kann man das mal näher erläutern.?

Separiert er zu stark nach links und rechts, so dass kein "Zusammenhang" der Musik erkennbar ist.?

Ich hab den nur einmal kurz vor paar Jahren, als er rauskam, gehört, und mir ist nichts in dieser Hinsicht negativ aufgefallen...

Ich glaube, u.a. ZeeeM und Schallhörer hatten ihm Probleme mit der Bühnendarstellung bescheinigt, wenn ich das richtig in Erinnerung habe.

Tyll fand ihn ja recht gut und hat auch nix negatives bzgl. Bühne angemerkt.


[Beitrag von Schlappen. am 10. Jan 2019, 15:57 bearbeitet]
Luximage
Stammgast
#20 erstellt: 10. Jan 2019, 16:04
Also ich jedenfalls kann dem Elear eine wirklich ausreichende Bühne bestätigen.
Alle Instrumente spielen da wo sie hingehören
Schlappen.
Inventar
#21 erstellt: 10. Jan 2019, 16:51

Luximage (Beitrag #20) schrieb:

Alle Instrumente spielen da wo sie hingehören

Wo gehören sie denn hin.?
Schlagzeug ins linke Ohr, Gitarre ins rechte Ohr, usw.?
MovieDirk
Ist häufiger hier
#22 erstellt: 10. Jan 2019, 16:52
Ich selbst finde auch nicht das er eine kleine Bühne hat. Habe aber auch nur wenig Erfahrung mit den verschiedensten Kopfhörern. Wenn man die mittlerweile 370 Seiten zum Elear bei Head-Fi liest, dann ließt man das Argument "kleine Bühne" sehr häufig, auch beim Clear und Utopia, v.a. im Vergleich zum HD 800/HD 800s denen eine sehr große Bühne bescheinigt wird. Hatte ja geschrieben das ich das nicht festgestellt hatte. Vielleicht habe ich kein Gehör dafür, vielleicht lag es am Equipment ... obwohl ich den HD800s nicht nur über den Marantz DAC gehört hatte, sondern auch mit dem Hugo 2 und Hugo TT (1).

@Schlappen
Ich glaube dem HD800 wird nachgesagt das er eine sehr breite Bühne (links/rechts) hat. Habe auch mal gelesen das jemand geschrieben hat, das die Bühne beim HD800 eher vor einem ist, während die Bühne bei den Focals im Kopf, also zwischen den Ohren ist ., das man praktisch im Ochester sitzt, während bei HD800 das Orchester vor einem spielt. Das das bei den Focals so ist würde ich bei meinem Hörempfinden bestätigen, wobei die Bühne auch um den Kopf herum war ... also eine relativ große Bühne. Hatte wie gesagt kein anderes Empfinden bei dem HD 800, weiß nicht warum.

Allerdings das folgende hatte ich oben nicht geschrieben: ich hatte ja auch damals den Beyer DT 1990 gehört, welcher mir wesentlich besser gefallen hatte als der DT 1770, aufgrund des Verhältnisses Bass, Mitten, Höhen. Ich empfand ihn auch etwas weniger sibilant. Da war mir beim Wechsel zwischen dem Elear und dem Beyer aufgefallen, das die Bühne des Beyers kleiner war als die des Elears. Hatte ein paar mal hin-und her geswitched, der Höreindruck bliebt. Das fand ich erstaunlich weil ich bei Head-fi mehrfach gelesen hatte das das Gegenteil der Fall wäre, das der DT 1990 eine größere (breitere?) Bühne hat als der Elear und jemand hat deswegen seinen Elear verkauft und den 1990 gekauft.

@Poe05
Zu dem Punkt "Der Hypetrain ist vorbei und die, die noch drin sitzen schauen den Anderen hinterher.": würde ich heute vor der Wahl zwischen den Focals stehen dann hätte ich mich nach dem Hörvergleich der drei Focals wohl für den Clear entschieden, obwohl ich nur marginale Unterschiede vernommen hatte, das hätte ich gemacht da sich so viele Experts in den Foren ja nicht irren können und Tyll wohl auch nicht, di e den Clear besser bewerten .
Was ich bisher gehört habe, mit der Marantz DAC/Naim CD-Player-Kombi, würde für mich kein upgrade rechtfertigen. Ich vermute der Marantz DAC war der Engpass.
Die nächste Hörsession werde ich mit dem Chord Hugo TT 2 und Chord Dave machen (und Streaming via Naim Uniti Nova). Mal sehen was ich dann höre, ob ich die Unterschiede dann immer noch als subtle empfinde.
Schlappen.
Inventar
#23 erstellt: 10. Jan 2019, 16:59
Also rein "optisch" finde ich ja den "Elex" am schönsten. Der wird aber nur über Massdrop vertrieben.

Allerdings pfeifen es schon div. Spatzen von den Dächern, dass der Elex eigentlich nur ein Elear mit Clear-Polstern ist...


[Beitrag von Schlappen. am 10. Jan 2019, 17:01 bearbeitet]
Poe05
Inventar
#24 erstellt: 10. Jan 2019, 17:16
Die Bühne des Elear ist für mich deutlich dreidimensionaler als bei anderen Hörern.
Das sie dabei vielleicht nicht so sei über die Ohren hinausgeht wie bei anderen Hörern macht sie für mich nicht weniger faszinierend.
Aber wir reden immer noch von Kopfhörern. An die Bühne von Boxen kommen auch die Elear nicht ran. Auch das kann man ja immer wieder lesen.

Den Clear könnte ich bisher leider noch nicht hören. Aber dem Geschreibsel nach dürften sie etwas heller als die Elear klingen. Und da ich das Helle über einen EQ wieder entfernen würde, kann ich auch gleich beim Elear bleiben. Aber wie gesagt , das ist nur meine Annahme da ich die Clear noch nicht gehört habe.

Ich wäre eher auf der Suche nach einem bequemen Elear.
Luximage
Stammgast
#25 erstellt: 10. Jan 2019, 18:18
[quote="Schlappen.
Wo gehören sie denn hin.?
Schlagzeug ins linke Ohr, Gitarre ins rechte Ohr, usw.?[/quote]

Na da wo ich sie ungefähr vermuten würde.

Meinte eigentlich nur, dass ich dem Elear eine sehr gute Bühnendarstellung attestieren möchte.
Schön präsent, dabei aber auch nicht unendlich in die Breite gezogen.

Zum Tragekomfort:

Ja der Elear ist ein ganz schöner Brocken. Ich kann ihn aber trotzdem auch längere Zeit gut tragen, ohne dass er stört.
ZeeeM
Inventar
#26 erstellt: 10. Jan 2019, 18:22
Der Raumeindruck zwischen Elear und HD800(f) war bei mir auch so. Elear im Kopf, HD800 vor einem.
Ich bin zwar dem Elear nicht mit dem EQ zuleibe gerückt, aber ich kann mir vorstellen, das die Senke des
Elears im Höhenbereich individuell unterschiedlich ausfallen kann.
Buena Vista Social Club mit Chan Chan, ist für mich mit dem HD800 so als würde ich in der Kneipe sitzen, so gut wie kein Geühl, das man mit Kopfhörern hört. Der Elear dagegen vermittelte dagegen unmittelbar, ich höre mit Kopfhörern.
Ich vermute mal der Clear soll dem Rechnung tragen.
Exploding_Head
Inventar
#27 erstellt: 10. Jan 2019, 18:32

Poe05 (Beitrag #13) schrieb:

Und wenn jetzt einige zeitliche Zuordnungen nicht ganz passen so what?

Da im Internet nicht alles stimmen muss, fallen mir solche Ungereimtheiten halt auf.

Viele hier scheinen bei HiFi Flöhe husten und Kabel am Klang erkennen zu können, aber solche Widersprüche beim Lesen eines Beitrags fallen denen nicht auf
Poe05
Inventar
#28 erstellt: 10. Jan 2019, 19:08

Exploding_Head (Beitrag #27) schrieb:

Viele hier scheinen bei HiFi Flöhe husten und Kabel am Klang erkennen zu können, aber solche Widersprüche beim Lesen eines Beitrags fallen denen nicht auf :L


Gut formuliert!
thewas
Hat sich gelöscht
#29 erstellt: 11. Jan 2019, 10:18
Die "Bühne" hängt sehr stark von den Blauertschen Bändern ab und diese wiederum bei Kopfhörern von der inviduellen Ohrgeometrie, außer man passt sich per EQ indivuell ab, so helfen diesbezüglich Beschreibungen dritter einen kaum.
https://www.heise.de...un-kann-3492067.html
http://www.davidgriesinger.com/headphones.htm
http://www.davidgrie...g_and_headphones.ppt
https://www.youtube.com/watch?v=a-JGAobDwGs
https://www.youtube.com/watch?v=1VaKZr208Dc
derSchallhoerer
Inventar
#30 erstellt: 11. Jan 2019, 16:33
@Schlappen: Ich empfinde den Elear als absolut klaustrophobisch. Der kann weder "gefühlt" Tiefe noch Breite richtig staffeln. Natürlich separiert der vernünftig links und rechts. Das schafft aber auch mein Koss Porta Pro zum Preis eines Abendessens an der Tankstelle.
Luximage
Stammgast
#31 erstellt: 11. Jan 2019, 16:48
Bist du sicher, dass dein Exemplar in Ordnung war?
Klaustrophobisch ist meiner absolut nicht. Dabei habe ich hier einige Vergleichshörer unterschiedlicher Preisklassen, dass ich mir schon glaube ein Urteil darüber erlauben zu können.
Schlappen.
Inventar
#32 erstellt: 11. Jan 2019, 16:59

derSchallhoerer (Beitrag #30) schrieb:
@Schlappen: Ich empfinde den Elear als absolut klaustrophobisch. Der kann weder "gefühlt" Tiefe noch Breite richtig staffeln. Natürlich separiert der vernünftig links und rechts. Das schafft aber auch mein Koss Porta Pro zum Preis eines Abendessens an der Tankstelle.

Ok, Danke für die Rückmeldung.
Ich selbst kann mit dem Thema "Staffelung" nicht so viel anfangen. Sicher achte ich da auch nicht so drauf, zumal ich ja auch fast nur Rockmusik damit höre, also eher kleinere Besetzung mit 3-5 Musikern.

Ich hab für mich heraus gefunden, dass ich es nicht mag, wenn der Hörer zu sehr "separiert".
Das war z.B. beim Denon D7200 der Fall und auch beim Sennheiser HD-58X Jubilee.

Als Beispiel... es gibt da ein Joe Bonamassa Live Album, in welchem Bläser-Einsätze vorkommen.
Ich glaub, es ist dieses hier...
https://www.youtube.com/watch?v=IrAjqJ3I2XE

Da habe ich gemerkt, dass z.B. der D7200 diese "Bläser" sehr weit ans rechte/linke Ohr wiedergibt.
Mich hat das gestört, weil dadurch der "Zusammenhang" mit den anderen Instrumenten etwas abgerissen wurde.

Der HD58X Jubilee hat das auch so gemacht (weit nach links/ rechts außen separiert), weshalb ich ihn schließlich verkauft habe.
Jetzt hab ich wieder einen HD650 bzw. 6XX und da ist das für mich besser gelöst. Die "Bühne ist kompakter, alles wirkt mehr wie aus einem Guss. Das kommt für mich auch einer "Lautsprecher-Wiedergabe" näher.

btw. komischwerweise habe ich diese extreme Links/Rechts Separation des D7200 bei allen anderen Derivaten wie D2000-7000, Fostex TH-X00 usw. nicht gemerkt.


[Beitrag von Schlappen. am 11. Jan 2019, 17:02 bearbeitet]
MPosti
Stammgast
#33 erstellt: 11. Jan 2019, 20:02

Schlappen. (Beitrag #32) schrieb:
Ich hab für mich heraus gefunden, dass ich es nicht mag, wenn der Hörer zu sehr "separiert".

Ich verstehe genau, was du meinst.
Mir geht es bei manchen Titel ählich.

Ich bin auf der Suche nach einen neuen, offenen KH der Oberklasse, die eher einfach anzufeuern sind, und finde die Focals sehr interessant. Leider kann ich sie in meiner Umgebung nirgendwo probehören.
Schlappen.
Inventar
#34 erstellt: 11. Jan 2019, 22:25

MPosti (Beitrag #33) schrieb:

Ich bin auf der Suche nach einen neuen, offenen KH der Oberklasse, die eher einfach anzufeuern sind, und finde die Focals sehr interessant. Leider kann ich sie in meiner Umgebung nirgendwo probehören. :cut

Naja, der liebe Poe05 verkaut seinen Elear ja aktuell für 600 Taler. Das ist ein sehr guter Preis, wie ich finde.
Und wenn er Dir nicht gefällt, wirst Du ihn für etwa den gleichen Preis wieder locker los, gehst also kaum Risiko ein.
MPosti
Stammgast
#35 erstellt: 12. Jan 2019, 00:31
Leider habe ich keine Interesse an Gebrauchtkauf. Ich habe damit schlechte Erfahrungen gemacht und möchte diese keinesfalls wiederholen. Dennoch, danke für den Tipp.

Ich werde schon irgendwo eine Möglichkeit finden, die Focals (auch den Utopia) zu testen.
derSchallhoerer
Inventar
#36 erstellt: 12. Jan 2019, 18:07
Ein Problem mit zu starker LR Separation habe ich bei alten Jazz Aufnahmen. Da hilft Crossfeed tatsächlich sehr gut.
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