Kaufberatung AKG k601 k701 Beyerdynamic dt 990 für Alternative / Indie / Pop

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McSaimen
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 20. Okt 2012, 23:15
Hallo zusammen!

Natürlich gibt es schon tausende dieser Threads... und die meisten davon habe ich gelesen...

Es ist nicht so einfach. Es werden i.d.R. der AKG k601 + 701 und der Beyerdynamic DT 880 genannt.
Sind das also die "großen 3"?

Ich selbst höre hauptsächlich Alternative / Indie / Pop, auch mal Rock. Ich mags aber gerne natürlich im Klang.
[Ich höre intensiv ca. 15h die Woche, momentan noch mit meinem alten AKG k66. Der hat bloß 32ohm und ist angenehm laut.]

Die Nachteile dieser drei sollen ja die folgenden sein:
- AKG k601 : Zu wenig Bass, etwas dünn im Klang, für Klassik-Freunde!
- AKG k701 : Zu wenig Bass, etwas dünn im Klang, zu räumlich (zu distanziert), optimal für Klassik!
- B. DT880 : Nicht so detailliert, überzogene Höhen, leichte Badewanne!

Werft mir gern noch mehr Hörer in die Runde
Viel mehr als die 209 € vom k701 möchte ich aber nicht zahlen.

Falls der neue KH mehr als 32 ohm hat (was sie wohl alle haben), muss ich mir leider noch zusätzlich nen KHV (zB der V-can ) besorgen, weils mir sonst zu leise ist...

Vielen Dank für Eure Antworten!

PS: Hatz jemand schon Erfahrungen mit dem Beyerdynamic Custom One Pro (16ohm!!)?


[Beitrag von McSaimen am 21. Okt 2012, 00:26 bearbeitet]
Darkseth
Inventar
#2 erstellt: 21. Okt 2012, 00:16
Die großen 3 sind AKG K701, dt 880 und Sennheiser HD 650. Wobei ich letzteren auslassen würde, weil der einfach ziemlich teuer ist verglichen zu den anderen (kostet 350€, der hat mal 230€~ gekostet neu).

Der dt 990 ist ne ziemlich starke badewanne. der dt 880 ist ne leichte badewanne (denke aber, du meintest eig den^^)

Der Custom Pro klingt etwas schlechter als die 150€ klasse. Dafür ist er gut anpassbar, kann erweitert werden um ein Mikro später, und bassmenge ist reguliierbar.

Welchen Klang hättest du denn gern?

Woran willst du den KH anschließen? Wenn PC, welches Mainboard hast du, oder welche Soundkarte?
McSaimen
Ist häufiger hier
#3 erstellt: 21. Okt 2012, 00:23
Ich will den KH ausschließlich am CD-Spieler (Sony cdp-xe570) betreiben.

Vom Klang her wills ich relativ natürlich und ausgeglichen, aber eben für meine Musikrichtung passend.
(Da ich keine riesige Bühne will, würde ich den k701 evtl. streichen...)

Ja, ich meinte den 880, da hab ich mich verschrieben...

Aber nen KHV bräuchte ich wohl in jedem Fall...


[Beitrag von McSaimen am 21. Okt 2012, 00:25 bearbeitet]
feivel222
Ist häufiger hier
#4 erstellt: 21. Okt 2012, 00:50
Ich würde dir den DT880 /250 Ohm empfehlen. Passt gut zu deiner Musikrichtung und spielt an den meisten Quellen laut genug. Am besten nicht verrückt machen lassen was die Impedanz angeht, einfach Kopfhörer an den heimischen Möglichkeiten ausprobieren und selber zu einem Urteil kommen.

Wenn du alles aus dem Kopfhörer herauskitzeln möchtest, wirst du tatsächlich früher oder später zu einem KHV greifen wollen. Dann empfehlt es sich aber auch nicht an der falschen Stelle zu sparen, ein Yulong u100 oder ein Fiio E17 währen da zwei angemessene Kandidaten die mir einfallen.

Probieren geht über Studieren
virus33
Stammgast
#5 erstellt: 21. Okt 2012, 00:59
Als Tipp: Audiotechnica ATH-M50

Habe selber verschiedene KH zwischen 100-200€ druch und dieser hat mir am besten gefallen, ausreichend Bass, guter Raumklang und sonst alle Töne höhrbar... Für meinen Geschmack... einen Versuch wäre es wert
Happyburial
Hat sich gelöscht
#6 erstellt: 21. Okt 2012, 12:20
Der DT880 ist kaum weniger detailliert als der K701, spielt allerdings deutlich homogener. Dem K601 ist er meiner Meinung nach überlegen.
Wenn du keine Klassik hören willst, was ja aus deinen Anforderungen hervorgeht, würde ich den DT880 noch weiter vorne sehen. Was die Badewannencharakteristik angeht: Mein Koenigsegg CCXR zieht ab 340 kmh etwas nach links.
Der DT880 ist zusammen mit dem K701 einer der neutralsten Kopfhörer unterhalb der Oberklasse. Hifi-Testberichte neigen nur zur übertreibung, genau wie Hifi-Marketing. (ich will mich da nicht ausnehmen)
So wird aus einer wirklich sehr kleinen Senke um die 2khz irgendwann eine Badewanne. Tatsächlich könnte man, der selben Logik folgend auch dem K701 eine leichte Überbetonung der Hochmitten vorwerfen.
Ich denke aber, man sollte beide als neutral betrachten, der K701 hat das Augenmerk nur mehr auf den Mitten, während der DT880 etwas höhenlastiger ist. Aber Badewanne is da schon n harter Begriff
Ist ja kein DT990...
McSaimen
Ist häufiger hier
#7 erstellt: 21. Okt 2012, 23:27
->

Danke schon mal für all eure Antworten!

Ist es möglich - ich hab in einem anderen Thread davon gelesen - dass der DT880 (mit 250ohm ) an der gleichen Quelle lauter ist als ein AKG k601 ( 120ohm )??

Geht es also nicht allein um die OHM (-> Wirkungsgrad?)?

(Der k601 + KHV käme ja übrigens teurer als der DT880 ohne KHV... aber vermutlich geht es nicht ohne einen KHV (V-Can?)...)


[Beitrag von McSaimen am 21. Okt 2012, 23:30 bearbeitet]
Happyburial
Hat sich gelöscht
#8 erstellt: 21. Okt 2012, 23:37
V-Can kann ich nur abraten!
Ich hatte sowohl den V-Can I als auch den V-Can II, und beide hatten massive Gleichlaufschwierigkeiten am Potentiometer, als auch eine ziemlich wackelnde Miniklinkenbuchse. Der V-Can klingt in Ordnung. Klanglich gleichwertig (Achtung, KHV-Klang ist umstritten!), verarbeitungstechnisch aber deutlich überlegen ist z.B. der Fiio E9/E09k

Und nein, Ohm ist nur der Widerstand
Kann mit dem Wirkungsgrad zusammenhängen, muss aber nicht. Sollte man nur bei Modellen mit ähnlichem Treiber als Aussagekräftig sehen, zum Beispiel bei der Beyerdynamic DT-Serie.
McSaimen
Ist häufiger hier
#9 erstellt: 21. Okt 2012, 23:47
Ich hör Musik ausschließlich über meinen CD-Spieler. Daher hätte ich gern ein Netzteil. Für den "mobilen Gebrauch" bräuchte ich also keinen KHV.

Wie ist das bei den Fiio-KHV? Kann man die nur per USB betreiben?

Bei eBay gibts den "FiiO Qogir E09K", bei amazon heißt er nicht Qogir ...? Ist das der selbe?


[Beitrag von McSaimen am 22. Okt 2012, 00:00 bearbeitet]
Lurtz
Stammgast
#10 erstellt: 22. Okt 2012, 00:45
Ich höre gerade den Beyerdynamic DT 880 (250 Ohm) gegen den AKG K 701.

Kurz gesagt: Wer ausgeglichenen Klang mag, wird beide lieben.
Ich würde sagen der K 701 hat eher das Potenzial Gänsehautmomente zu erzeugen (die meiner Meinung nach geniale Bühne bei Klassik/Soundtracks beispielsweise). Zudem mag ich seine Bassdarstellung z.B. bei elektronischer Musik durchaus sehr gerne, ich würde ihm da keine generelle Schwäche unterstellen wollen (kann natürlich sein dass ich eine "bass-heavy"-Version habe, zur Seriennummer würde es passen).

Allerdings halt ich den DT 880 für den etwas besseren Allrounder, da der K 701 doch gerade bei E-Gitarren stellenweise etwas schrill klingen kann. Wobei ich das eher bei Metal beobachtet habe, gerade bei "entspanntem" Rock à la Pink Floyd kann der K 701 auch richtig wow sein.
Die schrillen Höhen hat der DT 880 zwar grundsätzlich auch, bei ihm fallen zusätzlich noch die Sibilanten über den Beyer-Peak stärker auf, das dürfte auf dem Papier für die meisten aber schlimmer klingen als es in der Hör-Praxis tatsächlich ist.

Für deinen Zweck würde ich - stört dich der leichte Preisunterschied nicht - eher den DT 880 empfehlen, da der leicht bessere Allrounder. Aber auch der K 701 ist ein fantastischer Hörer mit wohl dem besten Preis/Leistungs-Verhältnis.
Happyburial
Hat sich gelöscht
#11 erstellt: 22. Okt 2012, 10:27
Doch doch, der heißt Qogir. Das is der Echte Name des K2. Fiio benennt seine Produkte immer nach Bergen oder Gebirgsmassiven.
Und nein, man braucht kein USB für den E9/E09k. Geht auch, aber muss nicht. Bei meinem E09k war ein Netzteil dabei.
Das mit dem USB ist aber wirklich cool, man kann den E9/E09k mit dem E7/E17 verbinden. Wenn man dann den USB anschließt hat man halt n DAC/KHV.
sebekhifi
Inventar
#12 erstellt: 22. Okt 2012, 13:45
Ich hätte da mal auch eine frage zu den KHV.
Ich betreibe mein KH an Marantz CD 53 der hat gar keinen Lautstärken Regler.
Das bedeutete wenn ich die KH einstecke habe ich so ein Lauten klang das man gar nicht die auf die Ohren stecken kann.
Gibt es da nicht was günstiges aber eben so hochwertiges um nur die Lautstärke runter zu regulieren.


[Beitrag von sebekhifi am 22. Okt 2012, 13:46 bearbeitet]
McSaimen
Ist häufiger hier
#13 erstellt: 26. Okt 2012, 23:14
->

Danke euch allen für eure Antworten! Find ich klasse und hilft mir weiter!

Hab mir den k701 kommen lassen, aber der war mir am Kopf unangenehm. Hab das ja schon öfters gelesen, dass die Noppen am Kopf stören, habs aber nicht so recht geglaubt

Von dem her werd ich noch den k601 und den dt880 testen, als KHV wohl den E09k nehmen...


[Beitrag von McSaimen am 26. Okt 2012, 23:18 bearbeitet]
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