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Offenen Allround-Kopfhörer bis 500 Euro gesucht

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Audiophil-Neuling
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 27. Dez 2016, 21:56
Einleitung:
ich suche nach einem möglichst hochauflösenden, musikalisch universell einsetzbaren, neutral bis warm klingenden, offenen oder halboffenen, komfortablen, zeitgemäßen Hifi-Kopfhörer bis 500 Euro. Dieser soll eine Ergänzung und oder Weiterentwicklung zu meinem AKG k 701 sein.

Mein Hintergrund:

Seit knapp sieben Jahren besitze ich einen AKG k 701. Mit diesem bin ich im Großen und Ganzen zufrieden, ich verwende ihn an einem etwas älteren Arcam AVR 300 mit unterschiedlichsten Quellgeräten (CD-Player, SACD-Player, PS3 etc.). Auch am PC verwende ich ihn manchmal unter Verwendung des Cambridge DacMagic XS Mini Kopfhörerverstärkers. Früher war ich eher mehr auf der puristischen Seite, inzwischen habe ich mich etwas in Richtung Pragmatiker entwickelt. Bin weder Hifi-Experte, noch Techniker, sondern ein einfacher Genießer.

Was ich am AKG k 701 nach wie vor schätze:
- Detaillierte Klangauflösung,
- Weiträumiger, dreidimensionaler Klang,
- Offene Bauweise,
- Grundsätzlich angenehmer Tragekomfort - allerdings ist der Druck bei längerem Hören eine Spur zu hoch.

Was ich am AKG k 701 zuweilen vermisse bzw. ihm anprangere:
- etwas zu kalter, zu analytischer Klang,
- Einsatzspektrum relativ eingeschränkt (Klassik, Jazz, melodischer Rock). Für Filme, Computerspiele und andere Musikrichtungen jedoch eher weniger geeignet.
- zu wenig Bass,
- Es fehlt etwas der "Punch" und der Spaßfaktor,
- Der Klang wirkt zwar weit und groß, aber dafür etwas distanziert.
- An mobilen Geräten, am PC ohne KHV, am Fernseher oder an Konsolen schwach,
- An meinem E-Piano klingt er etwas schwachbrüstig und dünn.

Was ich nun konkret suche:

Ich suche einen (halb-)offenen, vielseitigen Allround-Kopfhörer, der die o.a. Lücken meines AKG k 701 weitgehend schließt, ohne dessen Stärken komplett außer Acht zu lassen, sofern das überhaupt unter einen Hut zu bringen ist. Konkret habe ich aufgrund erster Recherchen an den AKG k712 pro oder an den Philips Fidelio x2 gedacht. Oder vielleicht Beyerdynamic T90 oder ein Modell von Sennheiser? Ich weiß leider wirklich nicht, wo ich ansetzen soll. Bitte um Ratschläge und Tipps...
Rollensatz
Stammgast
#2 erstellt: 28. Dez 2016, 09:31
Der K712 ist von der Grundabstimmung dem K701 ähnlich. Nur hat der K712 mehr Bass und weniger Höhen - also eher ein sehr guter Allrounder als ein "eiskalter Analytiker". Mit dem machste aber nichts falsch.

Der X2 geht schon in eine andere Richtung. Viel Bass - nicht total Präzise aber "ok". Wärme Mitten und relativ wenig Höhen - allerdings mehr als beim X1. Der X2 ist also ein bequemer Ohrensessel, mit dem man gemütlich ein paar Stunden hören kann, ohne das einem was auf den Sack geht.

Du solltest die den neuen Amiron von Beyer anhören. Der geht in eine ähnliche Richtung wie der X2. Etwas weniger Bass (aber man vermisst nichts) - eine insgesamt wärme, bequeme Abstimmung aber ohne den typischen Beyer Peak. Ein rundum gelungener KH.

Der Beyer 1990 verhält sich da etwas anders. Klingt "kälter" und analytischer - der Beyer Peak ist vorhanden aber nicht mehr total nervig wie beim T90.

Ansonsten den HD650 oder den Nighthawk - sind beides auch gute Kandidaten wenn es um Abwechselung geht.

Gibt sicherlich noch mehr. Wenn der Kopfhörer nur zuhause benutzt wird, dann kauf lieber einen offenen. Die holen in der Regel "mehr" raus.

Fahre aber am besten in einen Shop wo viele Modelle ausgestellt und getestet werden können.
Hifi2503
Ist häufiger hier
#3 erstellt: 28. Dez 2016, 12:40
Höre dir doch mal den Beyerdynamic Dt 1990 Pro an.
Die Auflösung ist meiner Meinung nach fast mit einem T1 vergleichbar, wobei er - gerade mit den balanced Polstern - "punchig" ist und ordentlich Tiefenbass aufweisen kann. Für mich der perfekte Kopfhörer. Gibt's derzeit auf Amazon für 498 Euro, in letzter Zeit immer mal wieder auch für 450.

Am T90 hat mich immer der extreme Hochton genervt, den hat der Dt 1990 Pro nicht ;).
Audiophil-Neuling
Ist häufiger hier
#4 erstellt: 29. Dez 2016, 00:18
Hallo und vielen Dank für die Tipps!

Der Beyerdynamic Amiron klingt von der Beschreibung jedenfalls sehr interessant, der könnte wirklich passen. Leider gibt es auf Amazon einige abschreckende Rezensionen zu diesem KH.

Der Beyerdynamic DT 1990 PRO dürfte als Studio-KH zum Abmischen eher wieder in Richtung AKG K701 wieder sehr stark in die kalte, analytische Richtung einschlagen.

Als weitere Alternative gäbe es noch den AKG 812 PRO. Der ist halt deutlich über Budget. Da ich es aber nicht wirklich eilig habe, könnte ich zur Not noch ein Jährchen warten bis er vielleicht günstiger wird, wenn er es wert sein sollte.

Aber um einen Lokalaugenschein und Lokalohrenschein werde ich sowie nicht herum kommen.


[Beitrag von Audiophil-Neuling am 29. Dez 2016, 00:21 bearbeitet]
SotF1971
Ist häufiger hier
#5 erstellt: 29. Dez 2016, 09:09

Audiophil-Neuling (Beitrag #4) schrieb:
Der Beyerdynamic DT 1990 PRO dürfte als Studio-KH zum Abmischen eher wieder in Richtung AKG K701 wieder sehr stark in die kalte, analytische Richtung einschlagen.


Du hast schon die diversen Tests zum DT1990 gelesen?

https://www.bonedo.d...t-1990-pro-test.html
http://www.i-fidelit...t-1990-pro/test.html
http://www.lowbeats....dynamic-dt-1990-pro/
https://www.kopfhoerer.de/test/beyerdynamic-dt-1990-pro/
http://www.delamar.de/test/beyerdynamic-dt-1990-pro-testbericht/
http://www.musicnstu...mic-dt-1990-pro.html


[Beitrag von SotF1971 am 29. Dez 2016, 09:15 bearbeitet]
Hifi2503
Ist häufiger hier
#6 erstellt: 29. Dez 2016, 15:40

Audiophil-Neuling (Beitrag #4) schrieb:

Der Beyerdynamic DT 1990 PRO dürfte als Studio-KH zum Abmischen eher wieder in Richtung AKG K701 wieder sehr stark in die kalte, analytische Richtung einschlagen.


Analytisch ja, kalt nein. Allerdings nicht auf eine aufdringliche Art analytisch, es bringt richtig Spaß, hochauflösende Musikdateien zu hörern.
Ich finde den Dt 1990 Pro sogar wärmer, als bspw. einen auf Consumer abgerichteten Sennheiser Momentun.


[Beitrag von Hifi2503 am 29. Dez 2016, 15:40 bearbeitet]
catare
Stammgast
#7 erstellt: 29. Dez 2016, 18:32

SotF1971 (Beitrag #5) schrieb:
Du hast schon die diversen Tests zum DT1990 gelesen? :?

Würden einem auch etwas nützen, wenn sie verwertbare Infos enthalten würden. Bis auf 2 Tests, findet man da nur die übliche Standardfloskelei.


Ich finde den Dt 1990 Pro sogar wärmer, als bspw. einen auf Consumer abgerichteten Sennheiser Momentun.

Wenn das stimmt, müsste der 1990 im Hochton eher mit einem Nighhawk verwandt sein, auf den der Begriff "analytisch" mal so überhaupt nicht passt.

KH's die sich der TE mal anschauen kann:
Sennheiser HD600 / HD650 & Beyer Amiron Home.
Auf die Rezensionen bei Amazon sollte man indes nicht zuviel geben. Selbst Rezensenten die dort einen halben Vergleichsfuhrpark zur Verfügung gehabt haben wollen, schreiben manchmal ziemlich intransparentes bzw. kaum nachvollziehbares Zeug. Probehören ist faktisch immer unerlässlich.


[Beitrag von catare am 29. Dez 2016, 18:41 bearbeitet]
ZeeeM
Inventar
#8 erstellt: 30. Dez 2016, 08:59
Eine Option wäre evtl. den 701 modden zu lassen.
SotF1971
Ist häufiger hier
#9 erstellt: 30. Dez 2016, 10:20

catare (Beitrag #7) schrieb:
Würden einem auch etwas nützen, wenn sie verwertbare Infos enthalten würden. Bis auf 2 Tests, findet man da nur die übliche Standardfloskelei.


Immerhin schon 2 Informationsquellen, die mehr Info bieten, als irgendeine Annahme zu treffen, dass der Hörer analytisch kalt sei weil Studio-KH.
catare
Stammgast
#10 erstellt: 30. Dez 2016, 16:52

SotF1971 (Beitrag #9) schrieb:
Immerhin schon 2 Informationsquellen, die mehr Info bieten, als irgendeine Annahme zu treffen, dass der Hörer analytisch kalt sei weil Studio-KH. ;)

Aus den Tests lassen sich meines Erachtens insgesamt keine hilfreichen Hinweise zu irgendeinem Klangbild ableiten, da die Aussagen darüber (auch bei den 2 hervorgehobenen Tests) viel zu allgemein gehalten sind. Der eine Test nennt zwar ein paar Frequenzen die betont seien & der andere nimmt einen HD800S zum Vergleich, jedoch sparen beide eine Beschreibung des Gesamtklangbildes fast vollständig aus. Von daher steht eher eine vage Annahme gegen mehrere vage Aussagen. Keine Ahnung was davon nun besser sein soll.
SotF1971
Ist häufiger hier
#11 erstellt: 30. Dez 2016, 17:15

catare (Beitrag #10) schrieb:
Aus den Tests lassen sich meines Erachtens insgesamt keine hilfreichen Hinweise zu irgendeinem Klangbild ableiten, da die Aussagen darüber (auch bei den 2 hervorgehobenen Tests) viel zu allgemein gehalten sind. Der eine Test nennt zwar ein paar Frequenzen die betont seien & der andere nimmt einen HD800S zum Vergleich, jedoch sparen beide eine Beschreibung des Gesamtklangbildes fast vollständig aus. Von daher steht eher eine vage Annahme gegen mehrere vage Aussagen. Keine Ahnung was davon nun besser sein soll. ;)


Nochmal anders: auch wenn die Tests sehr allgemein gehalten sind, sollten Sie dennoch mehr Eindruck bieten als irgendeine Annahme, wie KH sein könnten...

Mal davon abgesehen, dass ich mir einen Eindruck verschaffen kann über Eigenschaften abseits des Klangs, wie z.B. Optik und Haptik.
catare
Stammgast
#12 erstellt: 30. Dez 2016, 17:34

SotF1971 (Beitrag #11) schrieb:
Nochmal anders: auch wenn die Tests sehr allgemein gehalten sind, sollten Sie dennoch mehr Eindruck bieten als irgendeine Annahme, wie KH sein könnten...

Mal davon abgesehen, dass ich mir einen Eindruck verschaffen kann über Eigenschaften abseits des Klangs, wie z.B. Optik und Haptik.

Ich behaupte dich schon richtig verstanden zu haben. Für mich sind die Tests vom Informationsgehalt nahezu auf Augenhöhe mit einer x-beliebigen Annahme, auch wenn da mehr Wörter zur Beschreibung aufgewendet wurden, bleibt das Geschriebene viel zu vage. Es ging mir auch hierbei explizit nur um die Klangbeschreibung.

Das man einem Bericht der Optik, Haptik usw. berücksichtigt, auch mehr Informationen darüber entnehmen kann, als einer einfachen Annahme über das Klangbild eines Hörers, sollte selbsterklärend sein.
SotF1971
Ist häufiger hier
#13 erstellt: 30. Dez 2016, 17:43

catare (Beitrag #12) schrieb:

Ich behaupte dich schon richtig verstanden zu haben. Für mich sind die Tests vom Informationsgehalt nahezu auf Augenhöhe mit einer x-beliebigen Annahme, auch wenn da mehr Wörter zur Beschreibung aufgewendet wurden, bleibt das Geschriebene viel zu vage. Es ging mir auch hierbei explizit nur um die Klangbeschreibung.
. ;)


Im vorliegen Beratungsfall geht der TE aber von einer komplett falschen Annahme aus. Jetzt liest er evtl. einen der Tests, korrigiert seine Meinung, nimmt den KH in die Liste potentieller Kandidaten auf, geht zum Fachhändler und hört sich den DT1990 an und bildet dann seine eigene Meinung.

Hier geht der TO ja davon aus, dass der DT1990 als Studio-KH analytisch kühl sei - völliger Quatsch. Und dann reicht das 08/15-Geplänkel der Tests aus. In manchen Reviews hier steht ja oft auch nicht mehr, oder es wird geschwurbelt, dass sich die Balken biegen.

Letztendlich zählt: selbst Anhören oder eben auf Verdacht das Widerrufsrecht in Anspruch nehmen...
catare
Stammgast
#14 erstellt: 30. Dez 2016, 17:55
Wenn die Tests einfach nur eine Gegenmeinung sein sollen, die den TE dazu bringen soll den DT1990 mit auf die Liste der potenziellen Kandidaten zu nehmen, ist das wohl richtig. Ging mir auch nicht darum den 1990er hier madig zu reden.


Letztendlich zählt: selbst Anhören oder eben auf Verdacht das Widerrufsrecht in Anspruch nehmen...

Audiophil-Neuling
Ist häufiger hier
#15 erstellt: 30. Dez 2016, 21:25
Werte Hifi-Foumsmitglieder,

vielen Dank für euren wertvollen Input. Natürlich habe ich vorab 2 Tests zum Beyerdynamic DT 1990 gelesen, bin aber ehrlich gesagt nicht sonderlich schlau daraus geworden

Aber ich halte es nicht für abwägig, einen explizit als "Studio-Referenzkopfhörer" bezeichneten zunächst auszuschließen. Nun gut, ihr habt mir soweit überzeugt - er kommt auf die Liste potenzieller Kandidaten.

Ich fasse also zusammen. Meine Liste sieht wie folgt aus:
- AKG K712 PRO
- Beyerdynamic DT 1990 PRO
- Beyerdynamic Amiron
- Sennheiser HD 650

Soll ich den Philips Fidelio X2 auch noch aufnehmen oder kann ich mir den sparen? Ist ja nicht so, dass man die KH alle auf einem Haufen ad hoc zum Testen bekommt...


[Beitrag von Audiophil-Neuling am 30. Dez 2016, 21:29 bearbeitet]
zuglufttier
Inventar
#16 erstellt: 30. Dez 2016, 21:31
Es gibt gerade einen HD650 im Bietebereich des Forums... Bei dem Preis machst du nicht viel falsch: Wieder verkaufen kannst du den so immer. Im allerschlimmsten Fall verlierst du einige zehn Euro.

Aber dann kannst du wirklich in Ruhe über mehrere Wochen testen und vergleichen. Mir persönlich gefällt der HD650 sehr gut. Allerdings klingt er im direkten Vergleich zum K701 schon verhangen. Aber andersrum klingt der K701 auch nervig, wenn man vom HD650 kommt.
ZeeeM
Inventar
#17 erstellt: 30. Dez 2016, 21:38
Wenn sich die Gelegenheit ergibt einfach mal einen der Kandidaten hören.
Ein Kopfhörer ist für mich dann gut, wenn er selber bei unterschiedlichster Musik selber nicht wahrnehmbar ist. Über Kopfhörer zu lesen bringt meines Erachtens nur eine grobe Orientierung.
AKG K712 + eventuell GelPads könnte schon der Treffer sein.
imLaserBann
Stammgast
#18 erstellt: 01. Jan 2017, 17:25
Das ist ja schon eine illustre Auswahl an guten Hörern.
Ich fände auch noch den Hifiman 400i sehr empfehlenswert.
Es macht ja vielleicht noch einen Unterschied ob ein Ersatz oder eine Ergänzung zum K701 gesucht wird.

Meiner Ansicht nach (aus der Erinnerung, da mein K701 lange weg ist) ist dem K712 schon anzumerken, dass es eine Familie ist. Etwas kleinere Bühne, mehr Bass, Auflösung in Ordnung und Tragekomfort sehr ähnlich (hatte den 701 ohne Noppen-Kopfband). Für mich durchaus ein Allrounder, andererseits finde ich den Bass etwas wenig, um wirklich Spass zu machen. Frauenstimmen erscheinen mir etwas überpräsent, was mir manchmal nett und manchmal unnatürlich erscheint.
Der hd 650 macht mir da im Bass irgendwie deutlich mehr Spaß und auch die Auflösung ist hier gut, wobei die zurückgenommenen Höhen mir dann doch gelegentlich etwas störend auffallen. Den Tragekomfort finde ich nach dem anfänglichen (erste Tage) schraubstockmaßigen Sitz inzwischen sehr gut.
Der dt 1990 ist mit seiner badewannigen Abstimmung für mich ein wenig anstrengend, was für mich weniger am ordentlich vorhandenen Bass als an den Höhen liegt, die bei S-Lauten etc. schon für eine stärkere Betonung sorgen. Einige Aufnahmen vertragen das imho eher schlecht. Die Bühnengröße würde ich zwischen 712 und hd650 ansiedeln. Mit dem Tragekomfort hab ich keine Probleme.
Vom Fidelio X2 hab ich nur Messe-Höreindrücke. Da fand ich den Bass schon etwas viel und auch ein wenig zu voluminös. Außerdem waren mir die Polster haptisch etwas suspekt. Ansonsten eher groß und weich vom Tragegefühl. Müsste ihm vielleicht nochmal ne zweite Chance geben. Der Hörer wäre schon ein ziemliches Kontrastprogramm zum 701er.
Ein zweiter Kandidat hier wäre noch der ath r70x, den ich in Sachen Bassquantität zwischen hd650 und X2 einsortieren würde. Dabei mit etwas mehr Hochton als der 650er mit ordentlicher Auflösung aber eher kleinerem Bühneneindruck. Den Tragekomfort finde ich hier trotz der etwas kleineren Polster insbesondere wegen des geringen Gewichts sehr gut. Die Qualitätsanmutung ist aber sehr Plastikbomber-mäßig billig.
Als tonal sehr ausgeglichen empfinde ich den he 400i, der mir im Bass zwar etwas wenig Quantität bietet, um als Spaßhörer durchzugehen, aber dafür mit der Magnetostatenqualität trumpft. Der Bühneneindrück könnte vielleicht noch etwas größer sein, aber trotzdem für mich ein sehr gelungener Allroundhörer.
Wobei ich die Beschreibung des Amiron home auch sehr ansprechend finde.
Audiophil-Neuling
Ist häufiger hier
#19 erstellt: 02. Jan 2017, 19:53
Danke für die Tipps, werte Kollegen.

Der künftige Kopfhörer soll eher "nur" eine Ergänzung zum AKG K 701 sein. Nach einer längeren Hörsession am vergangenen Wochenende am Cambridge-KH-Verstärker musste ich wieder feststellen, dass er mir über weite Strecken doch noch immer sehr gut gefällt. Vor allem klassische Stücke mit Gesang kommen richtig gut zur Geltung. Fein aufgelöster Klang, transparente, glasklare Höhen. Wie gesagt, dafür halt etwas nüchtern, analytisch und bassarm, mit der Zeit ein wenig anstrengend.

Rein intuitiv vom bisher Gelesenen, könnten der AKG K 712 PRO oder der Beyerdynamic Amiron am ehesten passen. Auch der HiFiMAN HE-400i klingt interessant, über den habe ich bislang aber noch gar nichts gelesen. Das werde ich aber nachholen!


[Beitrag von Audiophil-Neuling am 02. Jan 2017, 19:54 bearbeitet]
Audiophil-Neuling
Ist häufiger hier
#20 erstellt: 03. Jan 2017, 21:30
PS: Und natürlich den Beyerdynamic DT 1990 PRO
Mickey_Mouse
Inventar
#21 erstellt: 03. Jan 2017, 21:42
mir persönlich hat der K712pro im direkten Vergleich zum K701 weniger gefallen.
das ist mehr subjektiv, diese Gel-Ohrpolster mag ich nicht besonders, vielleicht ist es auch nur Gewöhnung.
das mehr an Bass ist durch das weniger Details im Hochton für meinen Geschmack zu teuer erkauft.

der HD700 kam meinem Geschmack nach einem KH "ähnlich dem K701 nur mit mehr Spaß" schon sehr nahe. Da hat mir der Bass nicht gefallen, da habe ich aber sowohl Zustimmung genauso wie Unverständnis gehört. Den Bass des HD700 interpretiert wohl jeder anders.
nach meinen Erfahrungen sollte man bei den Sennheiser nicht allzu sehr auf eine strickte "Hierarchie" bei den Nummern achten (genauso wie bei Beyer, da ist ein 990 ja auch nicht besser als ein 880, genau das Gegenteil). Der 650 kommt mir wie eingeschlafene Füße vor, der 600 ist deutlich besser aber immer noch "langweilig", der 700 richtig auf Spaß getrimmt (im Rahmen eines immer noch recht neutralen KH, natürlich) und der HD800 für mich das Maß der Dinge.
SotF1971
Ist häufiger hier
#22 erstellt: 04. Jan 2017, 09:54
Schon mal den Shure SRH1840 in die Überlegungen mit reingenommen? Habe den aktuell bei mir und bin recht angetan. Besser als der DT1990, da weniger bassig, besser als der HE-440i, da irgendwie runder.
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