Kaufberatung Kopfhörer für Brillenträger ^^

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Elioth
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 23. Nov 2008, 06:24
Zunächst ein Hallo in die Runde, nach einiger (sehr hilfreicher) "Mitlesezeit" bei Euch, greife ich nun doch verzweifelt direkt nach Eurer Hilfe, da auch die zig Artikel gefunden über Suchfunktion und Anfänger-Threads mich einer Kauf-Entscheidung nicht wesentlich näher brachten

Ich suche Kopfhörer (ach nee^^) bis circa 150 Euronen.
Anforderungen:

- ich will sie an meinem PC betreiben, da ich dort beruflich viel Zeit verbringe.
- Das bringt mich zur nächsten Sache: TRAGEKOMFORT - ist extrem wichtig: ich bin leider Brillenträger und ich habe einige Fehlkäufe hinter mir, da die Kopfhörer im Zusammenhang mit der Brille auf Dauer (teilweise sitze ich 12-14 Stunden am Stück am PC) am Kopf/Ohr zu Druckschmerzen führten. Da macht der beste Klang keinen Spaß mehr.
- Klang: Einsatzbereiche sind Musik (Klassik, Vocal, Metal, Jazz, Swing, Blues) und ab und an ein PC-Spiel wo für mich stimmiger atmosphärischer Klang wichtig ist. Die Hörer sollten vermutlich(?) eher neutral widergeben und laut brauchen sie auch nicht sein. Da wo Bass drin ist, sollte der auch klar zu hören sein aber matschiges Dumpfdröhnen brauch ich nicht. Ich möchte eher viele Instrumente eines Orchesters oder einzelne Geräusche bei einer Umgebungsgeräuschkulisse wahrnehmen können. Geräusche sollten authentisch klingen. Bei der Musik sollten sie nicht ausdrücklich "kalt" klingen, sondern gerade bei Klassik, Jazz und Blues auch die Stimmung nicht verfälschen. Etwas Räumlichkeit (auch bei der Musik) wäre echt schön, damit z.b. ein Jazzclub noch wie einer klingt aber auch zb in einem Spiel die akustische Umgebungsdarstellung erhalten bleibt.
- Isolation/Abschirmung: quasi nicht nötig. Will nur eben auch nachts hören können, ohne meine Frau im Nachbarzimmer im Schlaf zu stören. Sie lässt gern die Tür zu mir offen...

Bis jetzt habe ich aus Euren Beiträgen die AKG 530 , Beyerdynamic DT880 und den Sennheiser HD595 extrahiert.

Das dumme ist halt, das bei mir leider auch Probehören nichts über den Langzeit-Tragekomfort aussagen konnte (was meine Fehlkäufe leider so vermuten lassen). Daher meine Frage speziell auch an die Brillenträger unter Euch: Welche Kopfhörer (sowohl von den genannten als auch ganz andere) liefern in erster(!) Linie super Tragekomfort? Ich verzichte dafür sogar notfalls auf ein wenig(!) Audio-Qualität.

Wenn ein KHV nötig sein sollte zum empfohlenen KH, welcher wird dann empfohlen?

Ich würde gern mit 4-5 Empfehlungen von Euch demnächst auf Kaufschau gehen und einige KH's probetragen/hören.

Hoffentlich machen meine Anforderungen nicht den üblichen Vergleich zur eierlegenden Wollmilchsau in Euren Köpfen wach und Ihr könnt mir Empfehlungen geben.

Vielen Dank im Voraus!

P.S. Beispiele zur Hörcharakteristik:

Klassik: Vivaldi, Haydn aber auch klassischer Solo-Gesang
Blues: Randy Newman, Stefan Diestelmann und natürlich die üblichen Verdächtigen rund um Satchmo.
Metal: Metallica, ACDC, Black Sabbath (um nur die bekannteren zu nennen)
Swing/Funk etc: Larry Graham, Sly Robbin, Leonard Cohen, Frank Sinatra
PC-Spiel: Gothic, Morrowind, Bioshock

Elioth
stefansb
Inventar
#2 erstellt: 23. Nov 2008, 13:58
Hi,
als brillenträger habe ich sehr gute erfahrung mit dam akg 240 gemacht.
grundsätzlich empfehle ich dir die halboffenen/offenen und vor allem die ohren umschliessenden kopfhörer von akg. bei den geschlossenen kopfhörern bekommst du immer probleme mit dem druck der ohrmuscheln des kopfhörers auf die bügel der brille.
aufsteigend nach preis empfehle ich die folgende modelle von akg:

k 121, k 240 mk II, k 601, k 701, k702

gute preise gibt es m.e. bei www.thomann.de
den akg 601 gibt es zb für 159.- euro.
über die qualität der einzelnen modelle gibt es hier im forum ja diverse threads.

gruss stefan
Kami-H
Inventar
#3 erstellt: 23. Nov 2008, 19:24
Willkommen im Forum Elioth,
da ich ebenfalls Brillenträger bin, kann ich dein Problem nachvollziehen. Brillenträger habens da doch etwas schwerer, denn neben den klanglichen Vorlieben müssen sie leider noch etwas mehr auf den Tragekomfort achten und besonders wie der KH sich im zusammenspiel mit der Brille verhält (langzeit Tragen ...).

Im allgemeinen würde ich behaupten ein offener ohrumschließender ist hier meist die beste Wahl.

stefansb schrieb:
grundsätzlich empfehle ich dir die halboffenen/offenen und vor allem die ohren umschliessenden kopfhörer von akg. bei den geschlossenen kopfhörern bekommst du immer probleme mit dem druck der ohrmuscheln des kopfhörers auf die bügel der brille.

Die Bauweise, geschlossen oder offen hat aber eher indirekt etwas mit dem Anpressdruck zu tun, es gibt durchaus geschlossene (z.b. den Denon AH-D2000), die trotz geschloßener Bauweise keinen hohen Anpressdruck haben.
Aber prinzipiell stimmts schon das die meisten geschloßenen einen etwas höheren Anpressdruck haben, sie sollen ja schließlich abdichten und genau dieser Anpressdruck kann dann als Brillenträger ganz schnell zum Problem werden, da die Muschel stark auf die Brillenbügel drückt und diese dann einen doch sehr unangenehmen und punktuellen Druck auf den Kopf ausüben.
Es gibt aber auch ohraufliegende die als Brillenträger angenehm zu tragen sind, z.b. MS1 (440er und GS1000 Pads warns glaube ich), den hatte ich allerdings noch nicht mir Originalpolstern auf dem Kopf, mit den Originalen kanns dann schon wieder anderster sein.
Aufgrund der Musikauswahl würd ich aber sagen der MS1 ist klanglich nicht das was du suchst, denn der MS1 ist eher ein Rockhörer und ich würde sagen du suchst eher einen neutraleren mit Raum und Auflösung.

Für mich persönlich ist der DT880 (DT770/DT990) bis jetzt der bequemste KH, gefolgt vom Denon AH-D2000 und noch nen tick dahinter der K701, hatte zwar schon recht viele KH auf der Rübe, aber doch noch nicht alles was der Markt zu bieten hat.
Zwei deiner erwähten KH besitze ich sogar selbst (DT880 und K530), der DT880 ist schon einen guten Tick bequemer als der K530(weiß), er profitiert da auch schon sehr stark durch die weichen Velourspolster, den K530 gibts zwar auch mit Velours polstern (K530 LTD.) zudem solltest du hier im Forum genügend Infos finden, zudem spielt der DT880 klanglich in einer ganz anderen Liga als der K530.
Der DT880 könnte durchaus schon der richtige KH für dich sein, ich würde ihn als sehr guten und bequemen Allrounder einstufen.
Leider ist das Budget mit 150€ aber etwas knapp, es könnte zwar einer der "großen Drei" werden (DT880/HD650/K701), allerdings dann nur gebraucht, aber das nur als Erwähnung, jenachdem wie hoch du von der klanglichen Qualität einsteigen willst, evtl. solltest du auch mal auf die "kleineren" K601 und HD600 ein Auge werfen, zumindest der K601 ist nen gutes Stück billiger als der K701, beide sind nicht wirklich schlechter als ihre großen Brüder, "nur anderst" (klanglich).

Das Thema Komfort wird vermutlich jeder etwas anderster empfinden, denn jeder Kopf ist schließlich verschieden und da sind wir schonmal beim Knackpunkt, wie du auch schon erkannt hast, wirst du ums Probehören/-tragen schonmal nicht drum herum kommen.

! Du hast zwar das Thema KHV angeschnitten, leider aber komplett vergessen zu erwähnen, was an Equip. (Verstärker, Soundkarte ...) schon vorhanden ist.
Das ein KH, von einen KHV profitiert ist durchaus richtig, auch besonders "Die großen Drei", allerdings gibt es durchaus gute bis sehr gute Soundkarten... wo man sich besonders als einsteiger erstmal keinerlei gedanken ums Aufrüsten machen muss.

@stefansb

stefansb schrieb:
grundsätzlich empfehle ich dir die halboffenen/offenen und vor allem die ohren umschliessenden kopfhörer von akg.
...
aufsteigend nach preis empfehle ich die folgende modelle von akg:
...

Hats irgend einen Grund das du nur AKG empfiehlst?
stefansb
Inventar
#4 erstellt: 23. Nov 2008, 19:46
Hi,
ich habe in den letzten wochen auf der suche nach einem neuen kh so ziemlich alles ausprobiert, was irgendwie greifbar war und kam mit den akg´s vom tragekomfort her am besten zurecht. das ist natürlich nur eine subjektive bewertung.
dazu kommt, das mein alter akg 240 monitor fast 24 jahre gehalten hat. sowas ist für mich dann halt auch eine empfehlung wert.
den k 530 empfand ich offen gestanden eher schlecht vom klang her. den 601 halte ich vom preis/leistungsverhältnis top. und der wird es zu weihnachten wohl werden.

gruss stefan
Kami-H
Inventar
#5 erstellt: 23. Nov 2008, 19:53
Der K530 und K601 sind Preislich auch zwei ganz andere Ligen, von daher ist der vergleich wohl auch etwas unfair.
Der K530 (weiß) schlägt sich in seiner Preisklasse im vergleich zu seiner Konkurrenz schon wirklich gut, ich würde sagen zusammen mit dem MS1 das beste was man unter 100€ bekommt, der K601 ist im Vergleich Klanglich und Preislich deutlich höher angesiedelt.
stefansb
Inventar
#6 erstellt: 23. Nov 2008, 20:17
Hi,
das vom threadersteller gesetzte limit lag bei 150 euro, insofern liegt meine empfehlung nur ein paar euro drüber.
vom preis/leistungsverhältnís mag der 530 auch gut sein, aber bei dem gesetzten preislimit würde ich doch eher in die vollen gehen, bevor man sich über die klangqualität ärgert und dann doch etwas besseres kauft. dass würde dann deutlich teurer werden.

gruss stefan
Elioth
Ist häufiger hier
#7 erstellt: 24. Nov 2008, 01:39
Wow, sowas nenne ich mal Forum. Leute, die sachlich auf die Fragen eines Anfängers eingehen, ohne sich in Fach-Selbstbeweihräucherung zu ergiessen. Ich bin verdammt positiv überrascht und möchte schon hier für Eure Tips danken.

Zum Thema: Die 150 Euronen sind ne Richtschnur, nur um mir so in etwa ein eigenes Limit zu setzen. Ich nehme durchaus in Kauf, für ein preisWERTES Gerät etwas mehr Geld auszugeben. Immerhin tauscht man i.d.R. einen KH nicht alle 2 Jahre. Allerdings ist bei mir als audiophilem Anfänger immer die Frage, ab wann ich Perlen vor die sprichwörtliche Sau werfe *oink*. In Sachen HIFi sieht/sah es bei mir nämlich bislang eher immer bescheiden aus. Daher ist mein Ohr gewiss auch nicht besonders verwöhnt/geschult. Bislang hab ich im PC nur eine AC889HD, was quasi absolutes Einsteigerniveau ist. Auch das im Zusammenhang geplante Gerät zählt sicher nicht zu Euren Lieblingen (Creative X-FI Titanium, Modell noch unklar). Aber da ich nunmal ganz gern ab und an ein Stündchen zocke, scheint mir diese Soundkarte prädestiniert zu sein. An einer X-FI ist ein 601er vermutlich wie Kerosin im Rasenmäher... Schonmal bestellt habe ich den AKG530 weiss, da ich ihn die Tage günstig bei Amazon sah (~45Euro). Macht sich bei dem Preis sicher auch gut als KH fürs Notebook (bisher Sennheiser 151 Headset, was tierisch auf den Ohren drückt, da ON-Ears). Nun suche ich also noch das passende Baby für meinen Schreibtisch-PC, bzw ab und an die (billige uralt-)Stereoanlage im Schlafzimmer o.O

Kurzum, Eure Empfehlungen dürfen ruhig auch über 150 Euro liegen, anhören werde ich mir den 601er zb ganz bestimmt, da er mir auch - nein ich bin keine Frau - optisch sehr zusagt. Zu den Beyerdynamics kann ich wiederum sagen, davon hatte ich mehrere in den 80ern und die waren saubequem im Vergleich zu den damaligen Wettbewerbern (die ich so kannte zumindest). Allerdings lagen die preislich DAMALS zumindest bei etwa 600 Mark und hingen an einem Verstärker, der nichtmal die Hälfte kostete.

Bislang stehen nach Euren Tips die DT880 und K601 ganz oben in meiner "Probetragen" Liste. Beim 880 gibts ja nun die Pro und die 2005 Edition. Gibts da was spezielles an Unterschied?
Kami-H
Inventar
#8 erstellt: 24. Nov 2008, 20:04

Elioth schrieb:
Beim 880 gibts ja nun die Pro und die 2005 Edition. Gibts da was spezielles an Unterschied?

Hoffe ich habs noch richtig im Kopf.
Der DT880 Pro müsste einen etwas höheren anpressdruck haben, ein anderes Kopfband (mit Druckknöpfen) und ein Spiralkabel.
Die meisten finden das Spiralkabel für den Heimgebrauch allerdings eher störend, da es doch recht schwer ist und die eine Seite dann doch recht stark nach unten zieht.
Ansonten müssten die beiden eigenltich identisch sein.


Auch das im Zusammenhang geplante Gerät zählt sicher nicht zu Euren Lieblingen (Creative X-FI Titanium, Modell noch unklar). Aber da ich nunmal ganz gern ab und an ein Stündchen zocke, scheint mir diese Soundkarte prädestiniert zu sein. An einer X-FI ist ein 601er vermutlich wie Kerosin im Rasenmäher..

Ich hab im Rechner auch ne Audigy 2 ZS Platinum Pro, ist zwar nicht das Ultimative, aber als Gelegenheitsspieler/Gamer/Zocker... führt auch fast kein weg an den Creative Karten vorbei, obwohl sich da in letzter Zeit doch etwas tut (Asus Xonar...). Aber selbst an einer Creative Karte merkt man schon sehr deutlich den Unterschied zwischen z.b. K530 und DT880. Zudem würde es die X-Fi ja auch noch aufgemotzt (mit besseren/höherwertigeren Bauteilen...) geben, nennt sich dann Auzentech X-Fi Prelude, die müsste hier im Forum sogar der ein oder andere haben (allerdings ist die Karte für PCI, ich vermute mal du bist auf die Titanium wegen PCIe gekommen).
Elioth
Ist häufiger hier
#9 erstellt: 25. Nov 2008, 04:38
Moin!

Ja, die Auzentech ist mir bekannt. Aber wie Du schon anmerkst, ist die Karte PCI-Technik und sowas passt bei mir nicht mehr rein (Hat mit Wille UND Gegebenheit zu tun ;))
Die Asus Xonar klingt teilweise im Musikbereich besser als die X-Fi (subjektiv...) aber sie scheint in einigen Spielen noch Kompatiblitätsprobleme zu haben.

Wird wohl daher die Titanium werden, es sei denn, in den nächsten tagen/Wochen kommt Creative mit ner externen Büchse wie die Elite Pro es war, die mal etwas modernisiert würde. Ist m.E. vermutlich der beste Kompromiss. Im schlimmsten Fall besorge ich mir irgendwann noch einen externen DA-Wandler und leite das Signal optisch aus dem PC zum Musikhören. Ich vermute mal, das dürfte weitestgehend die Macken der Soundkarte kompensieren?

Anonsten stehe ich nun mittlerweile davor, in meinem Kalender zu wühlen, wann ich mal wieder die Zeit habe, mich in eine Audioabteilung zum Probehören zu trollen. Muss eh erstmal sehen, ob ich dazu in den M-Blöd gehe oder besser in ein Fachgeschäft. Beim fachgeschäft macht sich da bei mir immer ein schlechtes Gewissen breit, da ich vermutlich online ordern werde...
sai-bot
Inventar
#10 erstellt: 25. Nov 2008, 14:23

Elioth schrieb:
An einer X-FI ist ein 601er vermutlich wie Kerosin im Rasenmäher...

(...)

Kurzum, Eure Empfehlungen dürfen ruhig auch über 150 Euro liegen, anhören werde ich mir den 601er zb ganz bestimmt, da er mir auch - nein ich bin keine Frau - optisch sehr zusagt.

Der K601 gilt ja unter Audiophilen auch nicht gerade als Ende der Fahnenstange, daher kann man den schon so einigermaßen an einer X-Fi betreiben. Dass du mit einem KHV nochmal ein bisschen mehr rausholst, halte ich für sehr wahrscheinlich, aber gemessen an den Unterschieden zwischen K601 und K530 ist das wenig. Vielleicht sogar auf den ersten Höreindruck gar nicht hörbar, je nachdem, wie "gut" die X-Fi schon ist.

Mit gefällt übrigens der K601 optisch auch sehr gut, von Sound her bin ich ganz froh, den K701 zu haben, der K601 ist mir dann doch ein kleines bisschen zu blutleer (und viele behaupten das auch noch vom K701). Am besten, du hörst dir den echt mal an, das ist nicht jedermann's Sache, gerade in bassbetonten Zeiten wie diesen

Wenn du dein Budget schon aufbohrst: K701 anhören! Und natürlich - als Gegenpart - den HD650 von Sennheiser. Dessen Kuschelteppich gefällt so manchem bei Jazz, Blues und sogar Rock/Metal auch ganz gut. Beide sind mit etwas Geduld immer mal wieder unter 200 Euro zu haben, wenn man den Gebrauchtkauf nicht scheut. NoXter's wenige Tage alter K701 in mint-condition ist z.B. letztens erst für 185 Euro weggegangen.

Um einen KHV würd ich mich dann im Anschluss mal kümmern. Etwas Geduld, ein wenig einlesen, Augen offenhalten, dann zahlt man für einen passenden KHV auch nicht die Welt.
rille2
Inventar
#11 erstellt: 25. Nov 2008, 17:43
Ich bin auch Brillenträger und hatte deswegen mit noch keinem KH Probleme und das waren auch schon ein paar. Aber alles ohrumschliessende KH. Eher war der Tragekomfort aus anderen Gründen mangelhaft. Das ist aber auch sehr individuell. Z.B. stören mich automatische Kopfbandverstellungen über einen Gummizug wie z.B. bei AKG gewaltig. Andere haben damit keine Probleme.
Harlequin84
Neuling
#12 erstellt: 28. Nov 2008, 10:07
Morgen,

ich bin auch auf der Suche nach einem neuen Kopfhörer für einen Brillenträger.
Derzeit besitze ich ein Creative Fatal1ty Gamer Headset, das ist nicht grad pralle, Sitzt sehr eng und die Ohren werden sehr schnell warm vom Klang her ists auch nicht doll, zuviel Bass, sauber ist auch was anderes...

Angeschlossen wird das ganze zu 80% am PC und damit an einer Creative X-FI Xtreme Music oder am Sony NMW A816(MP3-Player).
Zur Musik, da höre 50% R&B, 30%Soul, 10% Techno 10% Pop/aktuelles

Kosten darf das ganze 100-150€(oberste Schmerzgrenze).

Bisher hab ich des öfteren K530(am meißten) und K601/701 sowie Sennheiser HD555 gehört/gelesen.

Ich hab auch nix dagegen wenn der KH nur 50€ kostet, wenn er vom P/L-Verhältnis her am besten ist, gibt es für 90 oder 120€ was doch hörbar besseres, dann her mit dem Vorschlag

Danke Euch!

Edit: Hab mir grad das AKG K530 bestellt, das werde ich mal testen und mich dann wieder melden


[Beitrag von Harlequin84 am 28. Nov 2008, 11:54 bearbeitet]
Elioth
Ist häufiger hier
#13 erstellt: 29. Nov 2008, 21:20
Sodele, kleines Update (und vieleicht auch Entscheidungshilfe für Harlequin)

Habe leider bisher zeitlich noch nicht geschafft, die "richtigen" KH mal peobehören zu gehen.

Allerdings ist ja inzwischen mein AKG 530 (weiss) angekommen und hat einige Proberunden auch am heimischen PC drehen können. Für die nichtmal 50 Euro, die er kostet, ist er absolut überzeugend. Er sitzt sehr angenehm und selbst mit den Kunstlederpads bekommt man nicht allzu schnell schweissige Ohren (vorausgesetzt, man "lüftet" ab und an mal die Ohrern ;))
Der Klang ist sehr schön - recht neutral. Leider mit einem leichten Schleier, jedoch kein Vergleich zu u.a. auch von Dir genanntem Headset oder dem Sennheiser 151/161. Kurz gesagt, ich bin von dem Schnäppchen begeistert und werde es sogar für die Übergangszeit zuhause benutzen. Solange muss ich ihn halt immer mit ins Büro schleppen

Sobald mein derzeitiges Projekt wieder etwas Luft für Freizeit lässt, werde ich mich an einem Samstag mal in einen Laden schleppen und ausgiebig probehören. Alternativ bestell ich mir den AKG 601 und die 3 grossen (DT880/HD650/K701) nach hause zum Probieren holen. Ist zwar nicht so super aber ich glaube, Amazone hat das im Geschäftsmodell eh einberechnet. Einer von denen wirds aber sicherlich. Dazu werd ich unseren Admin mal fragen, ob er mir einen KHV basteln mag.
Harlequin84
Neuling
#14 erstellt: 29. Nov 2008, 22:27
Nabend,
ich habe den AKG K530 nun seit gut 3h auf den Ohren. Ich habe Beyonce, Dido, David Garrett, Kanye West, Pink, Maria Mena und auch älteres wie z.b. Sinead O´Conner(Nothing Compares to you),Adamski und Phil Collins(In the Air tonight)gehört.
Ja sie klingen eindeutig besser wie das bisherige Creative Fatal1ty Gaming Headset. Aber trotzdem blieb der „WOW-Effekt“ aus. Die Höhen sind feiner, klarer, der Bass ist sauberer und nicht überdimensioniert. Die Mitten ergänzen sich auch ganz gut, Schlagzeug und Gitarre kommen auch sehr schön rüber.
Bei einigen Lieder (normaler Lautstärke, Zimmerlautstärke also)kommt ein blecherndes Geräuch zum Bass hinzu. Das ist merkwürdig. Das ganze verschwindet bei den Liedern dann auch erst, wenn ich beim EQ 62hz auf -12db stelle und 125db auf -8db. Vllt. Haben die Lieder an sich sehr viel Bass? Denn mit den –db Werten ist es eigentlich ein 1A Klang.
Vom Tragekomfort her, ist das K530 schon fast perfekt, allerdings werden auch da die Ohren sehr warm, scheint also normal zu sein?

Nun die Frage, welches Headset bis 150€ bietet mehr Klang? Gibt es da eins/welche die Dynamischer sind und noch feiner spielen? Bass bräuchte ich nicht mehr, der reicht mir beim K530, denn er kommt wohl proportioniert, das gefällt mir sehr gut!
Danke im voraus.


@Elioth, ich dachte auch daran bei Amazon noch den K701 dazu zubestellen aber der überschreitet eigentlich meine Grenze. Na mal sehen was noch für Antworten/Vorschläge kommen.

Aber recht hast Du, für die 45,95€ ist der Kopfhörer echt super!


[Beitrag von Harlequin84 am 29. Nov 2008, 22:29 bearbeitet]
Kami-H
Inventar
#15 erstellt: 30. Nov 2008, 00:47
@ Elioth,
das mit dem Schleier hat sich bei meinem K530 nach 20-30Std Einspielzeit sehr stark geändert, gönn ihm einfach etwas Einspielzeit.


@ Harlequin84,
evtl. noch irgendwo einen EQ oder sonstige Klangveränderer (Windows, Mediaplayer...) vom alten Headset aktiviert? Wird doch sehr oft vergessen.

Harlequin84 schrieb:
Nun die Frage, welches Headset bis 150€ bietet mehr Klang?

Nein, die Hersteller lassen sich das Mic. sehr sehr teuer bezahlen, wenns etwas besseres sein soll, bleibt nur KH + Mic kaufen.
Elioth
Ist häufiger hier
#16 erstellt: 30. Nov 2008, 03:28
@Harlequin: von Headsets würdeich die Finger lassen. Es gibt zwar ein ganz vernünftiges von Senni aber im Endeffekt kenne ich kein Headset mit gutem Klang UND Tragekomfort. Zumindest keins unter 350 Euro. Und für das Geld gibt es wiederum bessere KH.

Zum 530: gerade der fehlende WOW-Effekt kommt vermutlich durch die von mir sehr erwünschte Neutralität. Auch bei Boxen empfinden das Bekannte von mir meist eher als langweilig, da sie oft von heutigen Musikstilen "versaut" sind.

Was ich da meine, merkst Du spätestens, wenn Du mal LIVE(!) eine echte Hammond hörst oder einen guten Bechstein und das Ganze dann mal mit dem Abwasch in irgendeinem Synthesizer Stück vergleichst... Selbst die oft so gelobten Bässe in diesen Stücken sind zwar stark aber selten so satt wie ein "analoger" Bass. Daher sind vermutlich viele Boxen (und wohl auch KH) oft so ausjustiert, daß sie dies versuchen zu kaschieren. Bei "guter" Musik kann das jedoch wieder ein Nachteil werden.

AKG scheint nach allem, was ich bisher so gelesen habe, generell bei der K-Serie sehr neutral abzustimmen (von daher vermutlich der ideale Klassik/Jazz KH...)

@Kami: Ja der Schleier ist inzwischen zurückgegangen. Allerdings noch leicht vorhanden. Ich hatte das Gerät nun bereits etwa 40 Stunden in Betrieb. Alles in allem jedoch für die 45 Euro ein wahrer Prachtkerl.

Jetzt bleibt mir noch, die früher genannten Geräte zu testen und dann mein Weihnachtsgeschenk so ganz intim von mir an mich auszusuchen

Elioth, der gerade mal eine Runde Abdullah Ibrahim auf dem K530 testet und findet, daß selbst Elektronik ganz gut klingt.

Werde die Tage mal ein kleines Roundup meiner Höreindrücke posten, da ich schon einige Stärken und Schwächen ausgemacht zu haben glaube.
Harlequin84
Neuling
#17 erstellt: 30. Nov 2008, 11:10
@ Kami-H,

nein EQ hatte ich ausgeschalten, genauso wie CMSS3D für Raumklang, ohne hört sich die Musik besser an(finde ich).

Mittlerweile hab ich den EQ aber an und die unteren Frequenzen etwas unter 0db, klingt besser so

Und wegen der sache mit besserem Headset bis 150€, Sorry! Ich meine Kopfhörer. Kein Headset! Ich benutze das Mikro nur 1x in 2Jahren...da kann ich mir son 10€ Standmikro besorgen und fertig^^

Naja ich höre noch ein bisschen, Filme gucken kommt auch ganz gut, klingt erstaunlich klar und sauber

Ich gönn dem AKG noch einige Stunden! Bequem ist er ja

@Elioth, hm...ich hör leider recht wenig klassik/Jazz. Jetzt der David Garrett-Encore...das klingt auch absolut geil, da kommt mein Brüll Teufel nicht heran

Aber im Auto, gefällt es mir bald besser...

Wie gesagt, vllt. liegt es am vielen Bass bei Hip Hop und R&B, andere Sachen wo viel Stimme vorhanden ist und Gitarre Schlagzeug ohne megatiefen Bass, da klingts ja auch schon echt gut.

Ich hör weiter und melde mich wieder

Danke!
Elioth
Ist häufiger hier
#18 erstellt: 30. Nov 2008, 22:11
Ich bin mir eh nicht so sicher, ob so richtig basslastiges überhaupt wirklich auf einem KH rübergebracht werden kann. Im Bauch werden die Bässeda rein technisch bedintgt nie ankommen. Und wie groß müsste so ein KH sein, um für ECHTEN Bass (nicht lautes Gewummer,sondern BASS) das Volumen aufzubauen. Ich höre ganz gern auch mal Dub (wo ja Bass nun nicht wirklich unwichtig ist ^^). Aber den höre ich nun wirklich nur im Auto oder auf der Anlage. Dann muss es auch nicht laut sein, denn guter Bass entfaltet sich auch bei gemäßigter Lautstärke ohne zu matschen.

Aber im Endeffekt ja, für basslastiges scheint der K530 gemeinhin zu neutral (wurde hier im Forum auch schon von den erfahreneren Hörern oft angemerkt soweit ich mich entsinne)

Es gibt hier im Forum einen Thread, wo die User ihre verschiedenen KH-Spezis vorstellen, wo sich deutlich zeigt, daß es kaum DEN Universalhörer geben kann. Man braucht wohl immer 2-3 für optimalen Genuss (immerhin ist das bei KH's ja noch finanzierbar - ganz im Gegensatz zu Boxen ;))

apropos Brüllteufel: nun ist gerade in der Preisklasse Teufel ja nicht unbedingt als Ton-Referenz anzusehen. Für den Preis erstaunlich gutes Zeug aber erst in ganz anderen Preisregionen gibt es m.E. guten Boxensound. Ich lasse mir bis heute meine Boxen (zumindest die Klangkörper) lieber vom Akustiker bauen. Weniger technischer Schnickschnack, aber dafür exakte Physik und Mathematik bei der Entwicklung.

Leider wohne ich derzeit wieder in Deutschland in einer Mietwohnung, da ist so richtiger "Sound" in der Wohnung etwas schwer zu realisieren. Daher auch mein immenses KH Interesse

Übrigens hielt ich das mit dem Einhören ja bislang immer ein gewisses Stück weit für Voodoo. Aber beim 530 hat sich bisher immernoch leichte Verbesserung eingestellt.
sai-bot
Inventar
#19 erstellt: 01. Dez 2008, 10:09

Elioth schrieb:
AKG scheint nach allem, was ich bisher so gelesen habe, generell bei der K-Serie sehr neutral abzustimmen (von daher vermutlich der ideale Klassik/Jazz KH...)

Nein, leider nicht die ganze K-Serie. Denn die K-Serie ist die "Kopfhörer"-Serie Und AKG hat gerade im günstigen Preissegment ziemliche Basswummen. Beispiele: K518, K240S, K450 (vom Hörensagen), K24P etc.

Elioth schrieb:
Ich bin mir eh nicht so sicher, ob so richtig basslastiges überhaupt wirklich auf einem KH rübergebracht werden kann. Im Bauch werden die Bässeda rein technisch bedintgt nie ankommen.

Hmja, wird immer wieder diskutiert und ist nicht von der Hand zu weisen. Körperschall fehlt beim Kopfhören. Man kann sich auf den Standpunkt stellen und das mit einer generellen Bassanhebung "ausgleichen", IMHO ersetzt es den Körperschall aber nicht, sondern dickt (auf für mich unnatürliche Weise) auf. Die Faszination eines Ultrasone Ed.9 geht u.a. von seinem gewaltigen (und ist hier auch im Sinne von quantitativ gewaltig zu verstehen) Bass aus.
Elioth schrieb:
Dazu werd ich unseren Admin mal fragen, ob er mir einen KHV basteln mag.


Welcher Admin bastelt den KHV? Wenn du auf den B-tech anspielst, da gibt es mittlerweile preiswertere Alternativen, weil die Kosten für einen ungemoddeten B-Tech gestiegen sind.
Harlequin84
Neuling
#20 erstellt: 01. Dez 2008, 12:22
Hallo,

@Elioth, was erwarte ich an Bass? Hm..gute Frage...Also den Bass vom Brüll Teufel kann ich natürlich nicht verlangen.
Genauso wenig, Bass der bis in die Magengrube geht, das will ich auch gar nicht, da kann ich mich ins Auto setzen wenn mir danach ist
Ich erwarte eher den Bass wie ich ihn von den Sony MDR-EX80 Kopfhörern(In-Ear) erhalte. Es darf auch etwas weniger sein. Es brauch auch nicht soviel und so dumpf sein wie bei den Creative Gaming Headset. Das K530 macht die Sache schon ganz gut in Sachen Bass, da bin ich schon fast mit zufrieden

Ich kann das ja leider nicht mit viel Sachen gleichen, da ich keine Auswahl hab. Ich erinnere mich nur an meinem Car Subwoofer den ich mal hatte. Das war ein Emphaser EX12T4 an einer Hifonics ZX-6000. Anfangs war ich ja hin und weg, wie der schieben kann, doch irgendwann überzeugte mich ein JLAudio 12W3V3 das er viel besser spielen kann, trockener, schneller und vor allem hörbar sauberer, dafür nicht so mega viel Bass und auch nicht ganz so tief aber insgesamt klang es um weiten besser.
Obendrein konnte ich Platz sparen, da der JL Geschlossen noch besser klingt . Und so ähnlich sollte es doch bei den Kopfhörern möglich sein. Der K701 wird der JL unter den Subwoofern sein*g* wo mein Creative jetzt eher eine Magnat Bassrolle ist*g* Es muss nicht viel sein, aber er muss da sein, hörbar und sauber.
Ich werde die K530 jetzt mal die Tage am MP3 Player laufen lassen um sie etwas einzuspielen, darunter auch Bass-lastige Titel. Und dann werde ich nochmal hören, falls es mir immer noch nicht zusagen sollte, werde wohl die K530 nächste Woche zurückschicken und mir dann die K701 bestellen und diese natürlich auch einspielen.
Laut dem K 701 Review Thread im Hifi-Forum, braucht der K701 um die 200h Einspielzeit und soll mit passender Einspielmusik auch perfekt proportionieren und sauberen Bass liefern. Mehr will ich ja eigentlich gar nicht
Meine Creative X-FI Xtreme Music sollte als Antrieb reichen, falls nicht, kann man sich ja später noch einen KHV besorgen, vllt. gibt es da ja auch brauchbare Geräte um die 100€ ?.
Ich habe mir von dem K701 Thread bestimmt die Hälfte durchgelesen, insbesondere die Beiträge vom Otwin, welche schon sehr aussagekräftig sind. Da weiß ich ja etwa was mich erwartet. Werde ich enttäuscht für den Mehrpreis im Gegensatz zum K530, würde ich auch wieder wechseln. Denn immerhin sollte der K701 sein Geld wirklich wert sein! Und wie ich es herausgelesen habe, ist der K701 auch nicht mehr Neu, sondern bereits 2005 erschienen und dadurch im Preis gesunken.
Es ist ja schließlich bald Weihnachten und damit auch Geburtstag für mich und da kann ich doch die 150€ Grenze überschreiten und probiere einfach mal den K701 für ~205€. Habe dann ja 14Tage Zeit zum Probehören .
Elioth
Ist häufiger hier
#21 erstellt: 01. Dez 2008, 16:17
*grinst* Ja, Harlequin, in etwa so geht es mir und.. etwa genauso werde ich es nun wohl auch machen. Den 530 behalt ich aber auf jeden Fall (fürs Büro und am Laptop ist er verdammt gut). Daheim wirds nochmal ein bissel "luxuriöser" und ein 601/701 oder Beyer DT880 wird dann vermutlich meine Ohren verwöhnen. Das Probehören/-Tragen wirds etscheiden.

Es ist immer wieder erstaunlich, daß an dem "Einspielen" wohl wirklich was dran ist.

@Sai-Bot: Danke für den Hinweis - ich erkenne meinen Irrtum bezüglich der "K-Serie" Und auch gut zu wissen, daß auch AKG einige Bassisten anbietet, vor denen ich mich dann eher hüten werde.

Übrigens mit "dem Admin" meinte ich wirklich den Admin unseres Unternehmens, den Du vermutich nicht kennen wirst Der ist wiederum ein echter Elektronik-Narr (im positiven Sinne!) und ein netter Kerl. Und eventuell kann ich ihn zu einer kleinen Bastelarbeit überreden

Elioth
sai-bot
Inventar
#22 erstellt: 01. Dez 2008, 16:34

Elioth schrieb:
Übrigens mit "dem Admin" meinte ich wirklich den Admin unseres Unternehmens, den Du vermutich nicht kennen wirst Der ist wiederum ein echter Elektronik-Narr (im positiven Sinne!) und ein netter Kerl. Und eventuell kann ich ihn zu einer kleinen Bastelarbeit überreden ;)

Das erklärt's Ich hatte vermutet, du könntest ganz eventuell Peer meinen, der ja noch Admin ist und früher mal für's Forum B-Tech's gemoddet hat. Zu dem Zeitpunkt war er aber glaub ich noch gar kein Admin.

Gut, dass du den B-Tech-Thread nicht ausgegraben hast, sonst hätte ich jetzt zu einer Information über B-Tech und andere (bessere) Selbstbauprojekte angesetzt. Aber das kann ich mir dann ja sparen.
Elioth
Ist häufiger hier
#23 erstellt: 01. Dez 2008, 21:49

sai-bot schrieb:
Gut, dass du den B-Tech-Thread nicht ausgegraben hast, sonst hätte ich jetzt zu einer Information über B-Tech und andere (bessere) Selbstbauprojekte angesetzt. Aber das kann ich mir dann ja sparen.


Achso, so billig kommste mir nich weg mein Lieber
Erst neugierig machen und dann den Klinkenstecker einziehen. Nix da! Gib mir mal einen Schubs in die richtige Richtung (thread z.b.). Was sind denn empfehlenswerte Selbstbauprojekte derzeit (insbes. mit Anbetracht Nutzung für den K701 , da es der recht wahrscheinlich werden könnte). Würde mich gern vorab schonmal was informieren . Danke für Eure Geduld


[Beitrag von Elioth am 01. Dez 2008, 21:52 bearbeitet]
sai-bot
Inventar
#24 erstellt: 01. Dez 2008, 22:14

Elioth schrieb:
Achso, so billig kommste mir nich weg mein Lieber ;)

Damn.

Elioth schrieb:
Erst neugierig machen und dann den Klinkenstecker einziehen. Nix da!

Ich dachte, du hättest da was in der Hinterhand. Erst was von "Admin beauftragen" erzählen und jetzt steht noch nichtmal der Auftrag als solcher

Nun, wie dem auch sei, natürlich kann ich dir den
Schubs in die richtige Richtung
geben, allerdings streng subjektiv, ist klar. Ich würde gucken, ob ich mir einen Amp mit Texas Instrument TPA6120 zusammenbasteln lassen kann. Fotos kann man z.B. hier einsehen, für genaueres mal den Thread im Selbstbau-Subforum ansehen oder User rille2 kontaktieren!
Loki2010
Inventar
#25 erstellt: 02. Dez 2008, 00:16
Aber aber, Du kannst doch den Eaton nicht einfach so "vergessen" .

Was kleines feines und nicht mal allzu teuer .

PA-1S
sai-bot
Inventar
#26 erstellt: 02. Dez 2008, 12:29

PA-1S schrieb:
Aber aber, Du kannst doch den Eaton nicht einfach so "vergessen"

Vergessen nicht, nein. Aber ob es ein "empfehlenswertes Selbstbauprojekt" ist, kann ich nicht sagen, ich habe den Eaton noch nichtmal "in echt" gesehen - geschweige denn gehört.
McMusic
Inventar
#27 erstellt: 02. Dez 2008, 13:36

sai-bot schrieb:
Aber ob es ein "empfehlenswertes Selbstbauprojekt" ist, kann ich nicht sagen, ich habe den Eaton noch nichtmal "in echt" gesehen - geschweige denn gehört.


Geht wahrscheinlich den meisten hier so, die ihn empfehlen.
Elioth
Ist häufiger hier
#28 erstellt: 02. Dez 2008, 20:46

Sai-Bot schrieb:
"Admin beauftragen"


das wäre auch zuviel gesagt. Ich frage ihn, ob er Lust hat, wenn er sie hat, dann , wenn nicht


McMusic schrieb:
Geht wahrscheinlich den meisten hier so, die ihn empfehlen.


Autsch...


Ansonsten:

Der Rille scheint ja ein wahres Lexikon des KHV Bastelns zu sein. Wenns bei mir konkreter wird, werd ich den wohl mal ansprechen müssen Eventuell nimmt der ja sogar zu humanen Tarifen Aufträge von zeitlich stark eingebundenen Ohrgequälten an. Die TPA's scheinen ja wirklich gut zu sein.

Meint Ihr, daß evtl auch so ein Eaton für den K701 geeignet wäre? Sieht mir vom Bastelaufwand recht einfach aus.

Elioth, der gerade wieder viel zu viel Arbeitszeit mit Forenlesen verbringt o.O


[Beitrag von Elioth am 02. Dez 2008, 20:47 bearbeitet]
rille2
Inventar
#29 erstellt: 03. Dez 2008, 11:41

McMusic schrieb:

sai-bot schrieb:
Aber ob es ein "empfehlenswertes Selbstbauprojekt" ist, kann ich nicht sagen, ich habe den Eaton noch nichtmal "in echt" gesehen - geschweige denn gehört.

Geht wahrscheinlich den meisten hier so, die ihn empfehlen. :D

Ich würde mal so sagen: Wenn man in der Lage ist, das Ding selber zusammenzulöten, bekommt man für das Geld (~60 EUR) einen sehr guten Gegenwert.
McMusic
Inventar
#30 erstellt: 03. Dez 2008, 12:07

rille2 schrieb:
Ich würde mal so sagen: Wenn man in der Lage ist, das Ding selber zusammenzulöten, bekommt man für das Geld (~60 EUR) einen sehr guten Gegenwert.


Das stimmt sicher und wollte ich auch nicht anzweifeln. Ich meine nur, dass der Eaton im Forum recht häufig als Einsteiger-KHV empfohlen wird, aber vermutlich wenige ihn bereits gehört haben.
rille2
Inventar
#31 erstellt: 03. Dez 2008, 12:40
Stimmt schon. Empfehlen kann man ihn aber IMHO trotzdem guten Gewissens. Meine eigenen Hörerfahrungen damit waren durchaus positiv.
Harlequin84
Neuling
#32 erstellt: 15. Dez 2008, 22:49
Nabend,

ich dachte ich melde mich mal zu Wort...

Also mein K701 hat nun gute 200h druff...

Ich bilde mir mit den Kopfhörern ein, sachen zu hören, Wahrzunehmen die ich vorher nie in einem Lied gehört habe...

Und auch nicht höre mit meinem Teufel, zumindest bei weitem nicht so klar, wie mit den AKG.

z.b das atmen von Timbaland oder von Adel Tawil? von Ich und Ich in dem Track, wenn ich tot bin.

Man hört unglaublich klar, den wechsel der Instrumente von Links nach rechts oder ähnliche Effekte.

Die Stimmen sind schön klar, allerdings etwas sehr spitz und hoch. Der Bass ist leider immer noch recht schwach aber das ändert sich ja vllt. etwas mit einem Kopfhörerverstärker, der kommt noch.

Insgesamt bin ich sehr zufrieden mit den AKG K701. Sie sitzen wunderbar auf dem Kopf und klingen so detailliert, so sauber, fein das ich immer öfters Gänsehaut bekomme und einfach die Augen schließe beim Musik hören!

Super Empfehlung, Danke!
Loki2010
Inventar
#33 erstellt: 16. Dez 2008, 00:10
Beim Bass würde ich mir nicht allzuviel Hoffnung machen.
Er kommt zwar sauber aber halt auch sehr dezent.

PA-1S
Elioth
Ist häufiger hier
#34 erstellt: 16. Dez 2008, 15:59
Ich habe mich zwar inzwischen doch wahrhaftig mal in einen MediaMarkt gewagt, um probezuhören, aber nach der Quälerei mit den Menschen, die im "Nadelfieber" sind, kam die nächste Enttäuschung: 3 Dutzend verschiedene Funk-Kopfhörer zwischen 80 und 400 Euro aber die einzigen 2 auch nur anguckenswerten KH der Senn 595 und der AKG 530. AKG530 für 99 Euro. Als ich denVerkäufer frage, ob sie die preislich so ab 200 Euro KH in einer anderen Abteilung haben, zeigt mir die 2 oben genannten... Der Ausflug war kurz und ergebnislos. Vermutlich werde ich nun erst wieder nach Weihnachten dazu kommen, mal etwas Zeit dafür aufzuwenden. Es bleibt jedoch dabei: Probieren werde ich K701/601 (wegen der unterschiedlichen Charakteristik), den Bayer 880, den Senni 650 und den Denon 2000. Inzwischen sinds nämlich eh 2 KH geworden, da ich meinem alten Herren auch einen KH spendieren werde fürs fernsehen. Der hat nämlich das Problem, daß er es sehr schwer hat, Sprache im Film zu verstehen, da die Musik im Film für ihn zu laut ist. Ich gehe davon aus, daß ein KH mit guter Bühne und Auflösung sowie ohne Wanne da in Verbindung mit einem KHV gute Dienste leisten wird.

@Harlequin: Gratulation zum 701 übrigens. Hört sich ja nach einem insgesamt sehr zufriedenem Eindruck bei Dir an (mal vom bass abgesehen). Bestärkt mich noch mehr in meiner Vermutung, daß es bei mir am Ende auch ein K701 wird.

@Rille: Habe inzwischen recht intensiv Deine KHV Beiträge studiert. Kann man Dich zwecks Detailfragen mit einer PM belästigen? Zweite Frage... errm baust Du noch auf Anfrage KHV's? Das, was ich so in Deinen Beiträgen und auf Deiner Seite sah, fand ich sehr überzeugend, zumal wir in Sachen Design ähnliche Ansichten zu haben scheinen

Elioth


[Beitrag von Elioth am 16. Dez 2008, 16:04 bearbeitet]
rille2
Inventar
#35 erstellt: 17. Dez 2008, 11:13

Elioth schrieb:
@Rille: Habe inzwischen recht intensiv Deine KHV Beiträge studiert. Kann man Dich zwecks Detailfragen mit einer PM belästigen? Zweite Frage... errm baust Du noch auf Anfrage KHV's? Das, was ich so in Deinen Beiträgen und auf Deiner Seite sah, fand ich sehr überzeugend, zumal wir in Sachen Design ähnliche Ansichten zu haben scheinen ;)


Kein Problem, zur Zeit bin ich zwar noch ausgelastet, ab Januar/Februar sieht es aber wieder besser aus.
Elioth
Ist häufiger hier
#36 erstellt: 21. Feb 2009, 03:11
So, es ist zwar etwas Zeit ins Land gegangen aber endlich habe ich die Zeit gefunden, mir ein paar KH's hier daheim anzuhören. Leider derzeit nur an einigen in Euren Ohren eher "minderwertigeren" Quellen. Aber da das ja auch der Alltag sein wird, müssen die Hörer nunmal daran gut klingen. Das Ergebnis meiner "Recherche" überraschte mich dann doch etwas... Aber fangen wir von vorn an:

Zuerst kaufte ich mir ja den K530, der für seinen Preis ein ausgezeichnetes Klangerlebnis lieferte, besonders nach längerer Einspielphase.
Danach kam in meinen PC eine X-Fi Platinum Fatality blah irgendwas... die mit der ADO-Goldkante halt. Das mehr wegen Spielesound (EAX) und Frontspielereien.
Schon vor einiger Zeit angesprochen hatte ich die Problematik mit meinem alten Herren, der einfach miesen Sound an seinem TV mit seinen mieser werdenden Ohren ertragen musste. Da ich ihn vor kurzem besuchen fuhr (ist eine "etwas" längere Anreise dahin ...), nahm ich ihm ein paar KH's mit zum Probieren, während ich da bin. Angeschlossen hab ich das ganze an einen 4-Kanal Samson, der zwar nix besonderes soundtechnisch darstellt, aber zum einen durchaus sauber klingt und zum anderen bezahlbar ist und vor allem 4 KH's getrennt antreiben kann. Meine Ma wollte dann nämlich auch "ihren" KH
Nunja, beide waren vorher sehr abgetan "kopfhörer, bähh, das dooooof".... bis sie die Dinger das erstemal auf hatten . Die waren noch nicht richtig verkabelt also mussten sie sie wieder abnehmen . Wenn es ein Kampf war, sie dazu zu bewegen, sie aufzusetzen, war es ein KRIEG, sie ihnen wieder abzunehmen Letztlich war mein Vater vom DT880 klanglich sehr angetan für seine Filme, Dokumentationen un Mutterns Krimis, aber entschied sich aufgrund des Tragekomforts für den AKG601, der zwar sehr neutral aber dafür unglaublich fein auflösend und räumlich klang. Meine Mam hatte leider rausbekommen, was die Dinger kosten (doof, wenn Ma mit 70 im Internet routinierter unterwegs ist, als manche meiner Altersgenossen ;)). Daher wollte sie nichts teures für sich selbst und gab sich mit den K530 zufrieden, was ja immerhin auch noch gute KH's sind. Glücklich sind die beiden auf jeden Fall und es ist eine Wohltat, nun wieder angenehme Ruhe im Haus zu haben, was zur ruhigen Lage ihres Domizils hervorragend passt.

Hier zuhause bei mir liegen derzeit der Beyer DT880PRO und der AKG701 und müssen an meinen Geräten (vornehemlich an der o.g. X-FI Platinum Fatality) um meine Gunst werben...

Das Ganze auf Sachen wie:
- (kultivierter Rock, JA das ist KEIN Widerspruch): Metallica, Everon, Deep Purple, BlackSabbath, Nirvana, Gleichstrom/Wechselstrom, Sisters of Mercy
- Soulige gesangsstarke Sachen: Nelly Furtado, Michael Bublé, Allan Taylor, Johnny Cash, Larry Graham, Leonard Cohen
- Klassik: Vivaldi (meine Obsession, sorry ^^) , Dvorak, Debussy, Bolet
- Klassischer Gesang: zb. Skovhus singt Schumann
- Techno bzw Trance: zb. Lissa T oder Dumonde
- Blues: natürlich JLH , Stefan Diestelmann
und noch etliche andere genres (ausser reine Bumbum Hitparadenmucke oder Schlager... )
Ich denke schon sagen zu können, daß mein Musikgeschmack recht viel verschiedenes zulässt - ich pflege zu sagen: gut ist, was echt ist. Vor allem Musiker dürften verstehen, was ich meine.

Eines vorweg genommen. Schon jetzt steht ziemlich fest, daß beide Hörer vermutlich ein Zuhause gefunden haben - sie sind ihr Geld mehr als wert sie geben mehr von dem, was Musik ohnehin haben soll - Seele.

Dennoch sind beide Hörer doch sehr verschieden und sie unterscheiden sich auch stark von denen, die nun meine Eltern ihr Eigen nennen. Konkret:

AKG701: Klassik, Jazz, Blues, einige Popstücke und generell gesangsstarke Sachen bringt der 701 in inspirierender Weise rüber, es ist eine Wonne, ihn zu hören. Die Mitten sauber, die Höhen unaufdringlich aber deutlichst zu hören, die Bühne stark aber nicht so aufdringlich, wie beim 601er. Die Auflösung verblüfft. Direkte Schwächen zeigt er m.E. nicht aber bei Metallica oder AC/DC kann er zumindest nicht so überzeugen, wie der 880Pro (aber dazu später). Bei einigen Sounds empfiehlt sich offenbar eine LEICHTE Bassanhebung oder sogar leichte Wanne. Dann hat er ähnlich Dampf, wie andere "bassigere" KH's aber dennoch seine unglaubliche Klarheit. Das Klanggefühl ist tränentreibend.
Besonderes Schmankerl: Der Sitz des KH. Ich bin Brillenträger und hab eine nicht gerade kleine Birne. Da macht der AKG701 eine super Figur. Die Schallerzeuger sitzen nicht direkt an den Ohren (was auch die grössere Bühne erklären könnte) und man hat jederzeit ein unaufdringliches Gefühl. Sie verrutschen nicht, man muss nix einstellen (AKG halt...) und ab/auf/ab ist ein Klacks.
9/10 Punkten für den AKG701 von mir... der kleine "Abzug" für seine nicht ganz so lebendige Widergabe von Metal.

Der 880PRO: ein unerhört lebendiges Teil... Filme, Rock, bassigere Sounds und alles mit "hörbarer Umgebung" klingt unglaublich lebendig und man sitzt mittendrin. Die Bässe blasen ohne zu klatschen, die Auflösung ist beinahe so sauber, wie beim 701. Laut kann er auch werden.... ich gehöre NICHT zur hörgeschädigten Generation aber auch die würden mit dem Hörer an die Schmerzgrenze gelangen, ohne den Hörer zu Ausrutschern im Klang zu bringen. Er spielt ausgesprochen souverän auf und bügelt dank seiner geringfügig geringeren Auflösung sogar noch einige kleine Fehler der Quelle weg. Für Rock, Spiele und Filme daher 100% zu empfehlen. Leider ist der Tragekomfort nicht der beste. Das ist sicher dem "PRO" im Namen geschuldet, denn er drückt nach 3-4 Stdn. an den Auflagestellen unter den Ohren doch etwas. Ausserdem liegt der Schall quasi direkt vor dem Ohr und damit ist er auch etwas aggressiver. Das wiederum gibt ihm aber auch die etwas lebendigeren Bässe. Das Einstellen der Hörer kann nerven, vor allem, wenn jmd anderes ihn doch mal aufgesetzt hat. Das Spiralkabel empfinde ich als Vorteil, da es so weniger im Wege hängt.

Was bleibt zu den Hörern zu sagen.... MEINE

Beide sind tolle Geräte und müsste ich mich entscheiden, wäre es vermutlich der AKG701. Da ich das aber nicht muss (glaube ich zumindest...), behalt ich beide und höre mit dem Beyer "Through the Never" und "anything else that matters" höre ich mit dem AKG

Was bleibt offen? Im Blödmarkt hatte ich bereits Bekanntschaft mit dem 2000er Denon und dem 600er Senni.

Senni war ne Kuschelsamtnummer, aber durchaus gefällig. Der Denon ballerte Bassgewitter hernieder. Allerdings eher in der Manier eines Subwoofers, denn eines schnellen Kickbassisten. Hatte seinen eigenen Charme, wenn auch irgendwo etwas unecht. Werde beide wohl auch mal nach Hause holen und ihnen eine Chance geben. Ich bete zu Gott, daß sie nicht auch so gut sind. Ich habe noch andere Hobbies, die teuer genug sind...

Meine 2 Cent an Unentschlossene? Alle von mir genannten KH's stellen offenbar hervorragendes "Buck for the money" dar, wobei der K530 schon fast als Überschnäppchen zu bezeichnen wäre. Allerdings nix für Hifi-Puristen, da ist dann doch noch ein gehöriger Abstand zu den anderen Kandidaten da. Und diese stellen gewiss erst den Einstieg in die Hifi-Welt dar. Dennoch - für ca. 200-250 Euro bekommt man hier Qualität auf die Ohren, für die man bei einem Stereosetup sonst tausende Euronen zu löhnen hätte (von den ominösen Surrounddingern ganz zu schweigen...)
Es muss auch nicht immer die superduper Quelle sein, selbst der 250 Ohm Beyer klingt hervoragend an der X-Fi und ist sogar lauter als der AKG701! Lieber das Thema dann als nächste Ohrenbelohnung aufsparen.

Noch was zur X-FI: Man hüte sich, die ganzen Bells'n Whistles der X-Fi anzuwerfen... Musik hört man im Unterhaltungsmodus und schaltet ALLES an der Software ab. Drei knöfpe machen Sinn, sie zu benutzen: Bass,Höhe (siehe Kommentare zum AKG701) und .. Lautstärke. je neutraler das Setup, desto besser der Hörgenuss im Resultat.

Last but not least: Meinen Weg zu dem guten Hörgenuss hab ich vor allem den Aktiven hier in diesem Forum zu verdanken. Erst Eure Erfahrungen gaben mir die richtigen Impulse und ich möchte mich für diese hervorragende Community und das ich ihr beiwohnen darf bedanken! Leider seid Ihr damit auch die Schuldigen an der Schwindsucht meines Vergnügungsbudgets, aber ich verzeihe Euch, da Ihr ja nur versucht, die Konjunktur anzukurbeln Sicher wird es nicht das letzte mal sein, daß dank Euch gewisse Audioshops 2-3 Tassen Kaffee mehr auf das Wohl meiner Brieftasche trinken können.

Bis bald, Elioth.
(Mein Browser hat leider keine Rechtschreibprüfung installiert und meine Kaffetasse ist auch gerade leer...)
Elioth
Ist häufiger hier
#37 erstellt: 22. Feb 2009, 22:50
Ich komme nicht umhin, nochwas zu den Hörern zu pinseln (die Begeisterung hält an und momentan wär ich vermutlich ein verkappter Lobbyist für die beiden Firmen...

Der AKG K701 wird mit dem "Einlaufen" tatsächlich von Tag zu Tag besser. Mittlerweile bringt er auch sehr überzeugende Bässe, vorausgesetzt, man hebt selbige geringfügig im EQ an. Heute habe ich spaßeshalber mal etwas Trance aufgelegt. Im Vergleich schnitt der 701 - für mich völlig überraschend - besser ab, als der Beyer 880Pro. Rein technisch gesehen lösen beide hervorragend auf, man hört die bei Trance wichtige Kanalvielfalt, hat saubere Bässe und klare Samples. Die Räumlichkeit wirkt überzeugend und nicht zu synthetisch. Aber in genau dem Punkt klingt der 701 einfach nochmal besser, als der 880. Der ist ausgezeichnet, wechselte ich jedoch direkt mehrmals hin und her, fühlte ich mich unter dem 701 einfach wohler (wie gesagt, immer den Bass um +1/10 über neutral beim 701 gestellt - im X-FI EQ). Der 701 gewinnt derzeit leicht an Vorsprung in (meiner persönlichen) Allroundbewertung. Dennoch bleibt auch der Beyer wohl meiner
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