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Upgrade zu DT880 gesucht

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Luximage
Stammgast
#1 erstellt: 29. Mai 2020, 12:41
Ahoi,

Nach einem halben Jahr mit Piepsen im Ohr und zwei Arztbesuchen weiß ich jetzt, dass mein Tinnitus wohl nicht mehr medizinisch zu behandeln ist, ich aber weiterhin die Musik als Therapeutikum nutzen dürfe. So begebe ich mich noch einmal auf die Suche nach einem guten Kopfhörer.
Ganz kurz vorab.
Bevor der Tinnitus bei mir auftrat, war ich mit einem Focal Elear für daheim, einem Aventho wireless und einem AirPod Pro für unterwegs und einem Sony WH-1000X M3 für Reisen mit dem Flieger super aufgestellt.
Dann kam das Pfeifen im Ohr und ich hab die meisten KH verkauft. Aus Frust und weil ich dachte, ich müsse meine Trommelfelle schonen.

Vor drei Wochen hatte ich mir dann trotzdem einen Beyerdynamic DT 880 Edition bestellt, den ihn auch recht ausgewogen Finde. Er ist wirklich toll verarbeitet und preiswert, wobei er dann doch auch etwas mehr punch haben dürfte.
Jetzt komme ich von meiner letzten HNO Untersuchung mit der Erlaubnis, mir wieder einen Kopfhörer leisten zu dürfen, weil mein Hörvermögen trotz Tinnitus nicht großartig gelitten hätte.
Super.

Was suche ich?

Einen Over Ear für daheim. Bequem sollte er sein, langzeittauglich und geeignet für
Klassik, Jazz, electronic und Neoklassik aka Max Richter und co.

Gerne offen oder halboffenen.
Powermäßig gerne mit etwas mehr punch als mein DT880 aber kein Bass und Höhenmonster.

Gerne in Richtung Focal oder Aventho Wireless.
Tonal eher in Richtung beyerdynamic als Sennheiser. ( liegt wohl auch am leicht gesunkenen Höhenverständnis meiner fast sechzig Jahre alten Ohren)

Meine Idee ist:

Beyerdynamic Amiron oder Dt1770 oder Dt1990

Den 880 hab ich mir im übrigen in der 32Ohm Version geholt, damit ich ihn auch mal am Iphone hören kann.
Bei den größeren Brüdern müsste dann wohl noch ein KHV dazu.

Jetzt hoffe ich mal auf eure Tipps.
Luximage
Stammgast
#2 erstellt: 02. Jun 2020, 22:58
Ich versuche es noch mal.

So wie es aussieht, wird es wohl der Amiron Home werden.
Würde ihn aber auch gerne mal am Iphone 11 laufen lassen.

Habt ihr einen Tipp, mit welchem KHV ich da zurecht kommen sollte?
Hat schon mal jemand den Impacto Universal von Beyerdynamic ausprobiert?
Basstian85
Inventar
#3 erstellt: 03. Jun 2020, 09:30
Der Amiron Home hat doch Tesla-Treiber mit über 100dB. Der sollte am Smartphone deutlich besser laufen als ein DT880 mit 32 oder 250ohm Impedanz...

Woran hörst du denn (stationär) noch, ist da ein KHV vorhanden? Würde es erstmal am Samrtphone versuchen, Lautstärke könnte reichen - und damit dann vergleichen.


[Beitrag von Basstian85 am 03. Jun 2020, 09:30 bearbeitet]
Luximage
Stammgast
#4 erstellt: 03. Jun 2020, 10:50
Merci schon mal für die Antwort.
Auf dem Sofa höre ich auch über meine Anlage und dem regulären 6.3mm Anschluss am Cambridge Verstärker.
Zuletzt hatte ich einen Focal Elear, der aber schon am IPhone so gut aufspielte, dass ich immer weniger über die Anlage gehört habe.
imLaserBann
Inventar
#5 erstellt: 03. Jun 2020, 11:36

Meine Idee ist:

Beyerdynamic Amiron oder Dt1770 oder Dt1990


Meine Eindrücke in überspitzt:

dt1770: Bassbomber
Amiron home: mumpfig
dt1990: das natürliche Upgrade zum dt880 in allen Belangen einfach eine Spur besser und am Handy geht er für mich auch laut genug
Luximage
Stammgast
#6 erstellt: 03. Jun 2020, 13:18
Amiron. Mumpfig?
Das hätte ich jetzt nicht gedacht.
Eher dass der 1990 zu neutral ist.
Dann werde ich wohl mal eines Hifiladen aufsuchen müssen um Probe zu hören.
cambuca
Ist häufiger hier
#7 erstellt: 03. Jun 2020, 14:24
Das Upgrade zum DT880 in der Beyerdynamic-Familie ist eigentlich der T1. Mobil wäre es der T5p. Sind beide im Grundton etwas dominanter, lösen aber auch einen Tick besser auf. Die Grundabstimmung wirkt voller, was die Stimmen aber leicht zurücknimmt.
Luximage
Stammgast
#8 erstellt: 03. Jun 2020, 20:28
Na das wäre dann allerdings auch preislich ein ganz schöner Sprung in höhere Gefilde und zumindest beim T1 mit 600 Ohm definitiv kein Fall mehr fürs IPhone.
Ist das wirklich so ein großer Unterschied zwischen DT880 ——->Amiron/DT1990 ———> T1/T5p?
Ghoster52
Inventar
#9 erstellt: 03. Jun 2020, 20:39

ist das wirklich so ein großer Unterschied zwischen DT880 ——->Amiron/DT1990 ———> T1/T5p?

Nimmt man mal die " Antriebsschwäche" vom DT880 weg, dick und fett nein
Mein alter DT880 klingt mit Dekoni-Polster offener als T1, das ist mal Fakt.
Technisch ist der T1 "besser", aber wer vergleicht schon Äpfel mit Süßkirschen....
Werner_B.
Inventar
#10 erstellt: 03. Jun 2020, 21:24

Ghoster52 (Beitrag #9) schrieb:
... DT880 ... Technisch ist der T1 "besser", ...

Mehr Klirr ist also als "besser" einzustufen? So, so. Das mag für Lagerfeuerromantiker möglicherweise eine zutreffende Einschätzung sein, aus technischer Sicht ist es allerdings definitiv schlechter. Insofern ist die generalisierte Aussage "technisch besser" nicht zutreffend.

Gruss, Werner B.


[Beitrag von Werner_B. am 03. Jun 2020, 21:25 bearbeitet]
Ghoster52
Inventar
#11 erstellt: 03. Jun 2020, 23:03
Irgend ein Haar schwimmt immer in der Suppe, auch wenn man es nicht sieht...
Ich dachte da eher an Empfindlichkeit usw, mir ist das "Tesla-Gedöns" aber eh zu wieder,
Neodym-Magnete nutzen auch andere Hersteller und um einiges "besser".
Sorry, aber wenn man mit einem Dx000, Fostex TH-xxx oder Oppo PM zurecht kommt,
möchte man einen großen Bogen um Beyer machen. Duck und weg...
imLaserBann
Inventar
#12 erstellt: 04. Jun 2020, 09:48

Sorry, aber wenn man mit einem Dx000, Fostex TH-xxx oder Oppo PM zurecht kommt,
möchte man einen großen Bogen um Beyer machen.


Bekenne mich schludig.


Ist das wirklich so ein großer Unterschied zwischen DT880 ——->Amiron/DT1990 ———> T1/T5p?


Die geschlossenen dt1770 und T5p sind deutlich basslastiger abgestimmt, der Amiron hat mir, wie schon überspitzt geschrieben, gar nicht zugesagt.

In der Reihe dt880 -> dt1990 -> T1 finde ich die Unterschiede in der tonalen Abstimmung eher vernachlässigbar. Der dt1990 erscheint mir noch als der neutralste, wobei beides natürlich vor dem Hintergrund zu sehen ist, dass ich auch mit den Denon/Fostex zurecht komme.
Darüber hinaus finde ich schon, dass man Unterschiede bei Auflösung etc. ausmachen kann, ist aber eher ein Fall von diminishing returns, also während sich der Preis verdoppelt steigt die Performance nur leicht an.

p.s.: Sollte Gebrauchtkauf eine Option sein, würde ich mich über eine PM freuen....
Exploding_Head
Inventar
#13 erstellt: 04. Jun 2020, 13:51

Ghoster52 (Beitrag #11) schrieb:

Sorry, aber wenn man mit einem Dx000, Fostex TH-xxx oder Oppo PM zurecht kommt,
möchte man einen großen Bogen um Beyer machen. Duck und weg...
:prost

Und umgekehrt, wie bei mir...
puhi
Ist häufiger hier
#14 erstellt: 05. Jun 2020, 10:39
Vor knapp zwei Jahren stand ich selbst mal vor der Frage, wie ich den DT880 upgraden könnte. Es wurde letztendlich der Hifiman Sundara.

Es gibt ja schon genügend Reviews dazu, aber hier nochmal ein kurzer Vergleich:

Sowohl DT880 als auch Sundara sind eher auf der analytischen Seite einzuordnen, der Sundara hat aber etwas mehr Bass und nicht den typischen Beyer Peak, was ich beides sehr angenehm finde. In Verbindung mit der merklich besseren Auflösung wirken Stimmen und Instrumente sehr natürlich. Zudem spielt der Sundara kontrollierter, vor allem im unteren Frequenzbereich. Die Bühne ist etwas weiter und höher, nach vorne geben sich die beiden nicht viel. Das macht bspw ein Stagediver SD2 noch besser. Vom Komfort sehe ich den Beyer leicht vorne, da er leichter und dessen Polster weicher sind. Langzeittauglich sind aber beide und im Sommer finde ich den Sundara angenehmer.
Exploding_Head
Inventar
#15 erstellt: 05. Jun 2020, 19:41
Nach den QS-problemen bei Hifiman, speziell beim Sundara, kommt mir sowas nicht ins Haus...
puhi
Ist häufiger hier
#16 erstellt: 05. Jun 2020, 20:07
Die anfänglichen Treiberausfälle beim Sundara wurden schnell behoben und ich hatte in der Hinsicht bisher keine Probleme.

Ob er genauso langlebig wie der DT880 ist, wird sich noch zeigen. Von den Materialien her finde ich den Sundara aber wertiger und edler. Nur die wackelige Aufhängung am Bügel hätten sie sich mal lieber nicht von Beyerdynamic abschauen sollen
Corynebacterium
Inventar
#17 erstellt: 05. Jun 2020, 20:15

puhi (Beitrag #14) schrieb:

Sowohl DT880 als auch Sundara sind eher auf der analytischen Seite einzuordnen, der Sundara hat aber etwas mehr Bass und nicht den typischen Beyer Peak, was ich beides sehr angenehm finde. In Verbindung mit der merklich besseren Auflösung wirken Stimmen und Instrumente sehr natürlich. .


Tja,

so unterschiedlich die Wahrnehmungen lese ich so etwas:

Ein Beyerdynamic DT990 für 150 Euro und ein AKG K702 für 111 Euro spielen entschieden frischer, lebendiger, klarer und machen viel mehr Spaß als dieses lustlos und gedämpft dahindümpelnde Teil.

Ich bleibe dabei - besitze den 880, den 1990, den AKG 702 und einen alten Stax-Elektrostaten (der ist außen vor)...aber bis 300,- euro gibt es keinen besseren KH als den 880 inkl. MOD.

Coryne
Basstian85
Inventar
#18 erstellt: 05. Jun 2020, 20:28

puhi (Beitrag #16) schrieb:
Nur die wackelige Aufhängung am Bügel hätten sie sich mal lieber nicht von Beyerdynamic abschauen sollen :D


Die muss wackelig sein/Spiel haben, damit sich die Cups noch etwas drehen können oder was meinst du mit wackelig? Wenn es locker wird und die Höhenverstellung nicht mehr so gut hält, kann man sich die entspechende Wippe (so heißt das Teil) für ca 1€ neu kaufen und leicht tauschen, dann hält die wieder ordentlich...
puhi
Ist häufiger hier
#19 erstellt: 06. Jun 2020, 19:00
Mit wackelig meine ich, dass beide KH recht viel Spiel haben und sie sich haptisch deswegen nicht so wertig anfühlen. Auf dem Kopf spürt man das natürlich nicht, fällt aber auf, wenn man die Cups in der Hand bewegt. Manche Hersteller/Modelle lösen das auch über ein Gelenk, bspw. der ATH-M50 oder Creative Aurvana (auch wenn letzter insgesamt recht billig wirkt).

@Coryne: die Rezension kenne ich sogar Ich finde es schwierig, die Adjektive "lebendig" bzw. "lustlos" einzuordnen und es ist schon Jahre her, dass ich DT990 und K701 gehört habe. Letztendlich wurde es dann ja auch der DT880.

Aber frisch und klar wären genau die Begriffe, mit denen ich den Sundara beschreiben würde, sowohl tonal als auch hinsichtlich Auflösung/Impulstreue. Und "gedämpft ist vielleicht ein Sennheiser HD650/660, aber sicherlich nicht der Sundara. Ist natürlich alles subjektiv, aber ich finde die Beschreibung aus der Rezension voll daneben!^^
Corynebacterium
Inventar
#20 erstellt: 06. Jun 2020, 19:08
...schrieb es auch gerade an anderer Stelle:

Der 880, mein billigster Kopfhörer, ist der KH für jeden Tag - sei es TV oder Radio.

Allerdings nur in der 600 Ohm Version + KHV + MOD.

Den Sundara kenne ich nicht, sehr wohl aber alle Sennheiser.

Egal, ob die 5er Serie oder auch die 6er Serie - hatte ich alle - für mich im Vergleich zu Beyer oder AKG ein einziger MUFF.

Da kann ich auch ein Handtuch über die Ohrmuscheln besagter KH legen - das wäre dann Sennheiser. Duck und wech.

Anders kann ich das nicht beschreiben - aber die Geschmäcker sind glücklicherweise unterschiedlich. Ich mag eben die Höhen, ob natürlich oder nicht.

Coryne
Exploding_Head
Inventar
#21 erstellt: 06. Jun 2020, 22:01

Corynebacterium (Beitrag #20) schrieb:

Da kann ich auch ein Handtuch über die Ohrmuscheln besagter KH legen - das wäre dann Sennheiser. Duck und wech.

Anders kann ich das nicht beschreiben...


So empfinde ich das auch; als Konzertgänger muss ich sagen, dass mich dieser mumpfige Sound, den ich von einigen Sennheisern her kenne, daran erinnert, wie sch... blöd Konzerte klingen, weil man wegen der Lautstärke Gehörschutz trägt.
Corynebacterium
Inventar
#22 erstellt: 06. Jun 2020, 22:12
@Exploding

Ich befürchte spätestens morgen Böses.

Coryne


[Beitrag von Corynebacterium am 07. Jun 2020, 12:49 bearbeitet]
Luximage
Stammgast
#23 erstellt: 06. Jun 2020, 23:29
na da haben sich ja zwei gefunden

Aber Spaß beiseite. Bis gestern ging es mir genau so mit Sennheiser Kopfhörern. Bis ich eine halbe Stunde lang einen 800S nebst Sennheiser Verstärker hören durfte.
Das war ein absoluter WOW! Effekt, ich glaube ich hab noch nie über einen Kopfhörer so detailliert, so klar Musik gehört. Bei 4000€ Kaufpreis aber wohl auch zu erwarten.
Mir geht es aber eher um eine Investition von max. 1000€ und da bin ich wohl eher bei BD als bei S angekommen.
Übrigens auch mit Ohren, die es wohl schon Aufgrund des Alters schon auch eher etwas heller mögen.
plyr2153
Hat sich gelöscht
#24 erstellt: 07. Jun 2020, 14:16

Corynebacterium (Beitrag #22) schrieb:
@Exploding

Ich befürchte spätestens morgen Böses.

Coryne
ä

Warum ? Er hat doch Recht
Die 6er Reihe ist total überteuert und Sennheisser bleibt sich bei der Abstimmung zum Spitzenmodell nicht treu.
Weil der 800er ist schon super, mir aber zu teuer.
Für unter Tausend würde ich als AKG Fan schon schwach werden.
LG Reiner
Corynebacterium
Inventar
#25 erstellt: 07. Jun 2020, 14:26
Reiner,

da gebe ich dir zu 100% Recht - der Sennheiser 800 ist ein klasse Kopfhörer.

Alle anderen Modelle - 5er, 6er - also die Konsumklasse - da fehlt mir persönlich jedes Verständnis für den Kauf. Aber jeder Jeck hat andere Ohren!

...und zum Beitrag zuvor: 4.000,- Euro für HD 800 + AMP???

Das ist doch Quatsch - schau mal im amerikanischen/britischen WEB wie excellent beispielsweise ein HD 800 mit dem JDS LAB ATOM harmoniert.

Da reden wir dann über einen Gesamtpreis von vielleicht 1.500,- Euro.

Keine Occasion, aber wohl jeden Euro wert.

Coryne
plyr2153
Hat sich gelöscht
#26 erstellt: 07. Jun 2020, 14:43
Hallo,
den Seni Amp braucht man wirklich nicht dazu.
Den würde ich persönlich an einen Lehmann Linear betreiben.
Ich weiß das Lehmann hier im Forum nicht beliebt ist, aber ich finde die Teile toll .
Der HD800 wurde meines Wissens auch zur Premiere genau an diesen Amp präsentiert.
Ich denke von der Beschreibung des TE würde ich den T1 bevorzugen.
LG Reiner
Ghoster52
Inventar
#27 erstellt: 07. Jun 2020, 14:43
Was mögt ihr am HD800 ???
Die Auflösung ist gigantisch, aber bei diesen Hörer fehlt mir etwas der "Spaßfaktor" also auch Bass.
Ich habe hier einen KH (Model nenne ich mal nicht, weil ich sonst wieder "einstecken" muss)
Von der Separation kommt er einen HD 800 schon gefährlich nahe, zudem wurde noch ne Schippe
Hifiman HE-xxx dazu gegelgt, was Offenheit und Bass-Fundament angeht.
Bei dem Hörer fühle ich mich wie ein Kind im Erlebnispark, hinter jeder Ecke eine neue Überraschung.
Kenne ich so von AKG, Beyer und Stax nicht.....
Corynebacterium
Inventar
#28 erstellt: 07. Jun 2020, 14:47
Ghoster,

ältere Generation - Spaß und BUMM/BUMM hatten wir genug.

Meistens ist das so: Wer ein AKG 701/702 mag, einen Beyer 880/1990...der mag oft auch den HD 800.

Ich habe 880, 1990 und von dir gen. STAX - seit Jahren und verweigere in diesem Bereich jeden weiteren Konsum.

Lese nur; und hin und wieder schreibe ich mal etwas - meist substanzlos.

Coryne


[Beitrag von Corynebacterium am 07. Jun 2020, 14:48 bearbeitet]
plyr2153
Hat sich gelöscht
#29 erstellt: 07. Jun 2020, 14:53
Hallo,
bei mir ist es die Auflösung welche mich zuerst flasht, danach kommen die Mitten und erst dann der Bass.
Wobei ich viel,viel mehr Wert auf Qualität des Basses lege, wie auf die Menge des selben.
Und die bieten mir z.B. Deine Fostexe oder Deine Chinakracher nicht
Du belächelst wiederum AKG oder Beyer
Jedem das seine, Hauptsache ein Hobby und mit anderen durchgeknallten Typen philosophieren.
aus Krefeld
plyr2153
Hat sich gelöscht
#30 erstellt: 07. Jun 2020, 15:01

Corynebacterium (Beitrag #28) schrieb:
Ghoster,

l etwas - meist substanzlos.

Coryne


Warum ist doch durchaus nachvollziehbar.

Lg Reiner
Ghoster52
Inventar
#31 erstellt: 07. Jun 2020, 15:01
Mir war gar nicht bewusst das man mit einem Magnetostat gleich zur durchgeknallten Generation gehört.
Im übrigen zähle ich auch schon zur älteren Generation, aber nichts für ungut.....
plyr2153
Hat sich gelöscht
#32 erstellt: 07. Jun 2020, 15:21
Hallo,
wäre ein neuer Thread wert.
Vorlieben der Hörer relativ zum Alter.
Also ich bin z.B. 50 Jahre alt.
Aber ich denke eher, das der erste (ernsthafte) Hörer einen im Leben prägt.
Sprich, hier wird die Klangvorstellung geprägt .
Ich glaube nicht, das ältere User prinzipiell " hellere Hörer " bevorzugen.
Sondern eher, was der Bauer nicht kennt....
Wäre ein Umfragethread Wert.
LG
Corynebacterium
Inventar
#33 erstellt: 07. Jun 2020, 15:34
Nö, das lohnt nicht!

Ich bin ebenfalls in deinem Alter und lese hier ganz gerne.

Mein Equipment siehst du in der Signatur - die KH habe ich nicht explizit aufgeführt. Das Laufwerk mit dem mittlerweile nicht mehr zu bezahlenden Tonarm...ein Erbstück.

Und ich habe jetzt in Sachen HiFi absolut keinen Konsumbedarf mehr. Was heißt hier "jetzt" - schon seit Jahren nicht mehr.

Das Forum ist nette Unterhaltung - nicht mehr, nicht weniger.

Eine rabox wird immer ein Klassiker bleiben - da kann B&W alle paar Jahre sich neu versuchen, eine Harbeth Super HL 5 ebenso.

...und so ist es bei Kopfhörern auch...alles Klassiker...da kommt nur selten bis gar nicht etwas Neues, was sich zu hören lohnt.

Von Rentner zu Rentner,

Coryne
plyr2153
Hat sich gelöscht
#34 erstellt: 07. Jun 2020, 15:43
Hallo,
ist bei meiner conf5 von Dynaudio genauso, hab ich seit 25 Jahren.
Aber KH und das macht sie m.M. nach einzigartig,
Für relativ wenig Geld kann man durch verschiedene Hörer seine Anlage schnell und günstig variieren.
Wird aber jetzt zu Offtopic.
LG Reiner
Ghoster52
Inventar
#35 erstellt: 07. Jun 2020, 15:53
OT: mir fehlen noch ein paar Monate.....

Ist nicht böse gemeint, aber mir geht die "Vorverurteilung" auf den Zeiger, nur weil man eine andere Sicht der Dinge hat.
Ich mag Bass ja aber eher auf Qualität gerichtet, Quantität spielt für mich nur eine untergeordnete Rolle.
Meinen "Referenz-Lautsprechern" (SC-901) wird sogar nachgesagt, Sie hätten zu wenig Bass, mir reicht es.
Nur weil man sagt, ein Hörer soll auch 50 Hz können macht es ihn nicht automatisch zum Bassbomber.
Ich habe noch mehr oder weniger 3 Beyer, das reicht dann auch. (2 von 4 mit Treiber defekt)
AKG kommt mehr oder weniger auch nur noch aus China, ich mag den Mitten-Peak vom K701/702 nicht,
na und sind trotzdem keine schlechten Hörer halt nur eben nicht meins.
Den K7xx würde ich jederzeit kaufen, nur besteht kein Bedarf.

Für mich ist (mobiler) Luxus: KH + DAP ohne KHV
Exploding_Head
Inventar
#36 erstellt: 07. Jun 2020, 15:54

plyr2153 (Beitrag #32) schrieb:

Aber ich denke eher, das der erste (ernsthafte) Hörer einen im Leben prägt.

Ich gehe seit meinem 12. Lebensjahr auf Konzerte, habe sicherlich mindestens hunderte, sicher schon deutlich über tausend, besucht (früher teilweise auch akkreditiert, sonst hätte ich mir das nicht leisten können) und HiFi muss sich für mich anhören wie es sich live anhört - und zwar ohne Gehörschutz in den Ohren.

Es gibt da wohl eine Philosophie, die lässt für mich alles klingen, als läge eine dicke Wolldecke über den Schallwandlern - damit kann ich so gar nix anfangen. Ich steck mir auf Konzerten den Gehörschutz auch nur in die OIhren, wenns nun wegen der Lautstärke gar nicht anders geht, ohne ums Gehör fürchten zu müssen. Da geh ich lieber erst mal etwas nach hinten, bevor ich mir so einen Höhenfilter in den Gehörgang drücke... selbst bei A PLACE TO BURY STRANGERS vermeide ich die Stöpsel nach Möglichkeit (und wer die mal live gehört hat weiß, wovon ich spreche )
plyr2153
Hat sich gelöscht
#37 erstellt: 07. Jun 2020, 15:58
@ Ghoster,
Vorverurteilung ist super
Warum?
Grüße Reiner
ZeeeM
Inventar
#38 erstellt: 07. Jun 2020, 15:59

plyr2153 (Beitrag #32) schrieb:

Aber ich denke eher, das der erste (ernsthafte) Hörer einen im Leben prägt.
Sprich, hier wird die Klangvorstellung geprägt .


Würde ich bei mir auch als zutreffend sehen. Mit 21, 1984 einen Stax Lambda Pro
plyr2153
Hat sich gelöscht
#39 erstellt: 07. Jun 2020, 16:03
Hallo ZeeM,
bei mir 1988 der AKG K260 Prof..
200 DM für KH waren damals schon...
Mit Stax einsteigen... wow
LG


[Beitrag von plyr2153 am 07. Jun 2020, 16:04 bearbeitet]
Corynebacterium
Inventar
#40 erstellt: 07. Jun 2020, 16:06
Ghoster:

Zum Thema China: Beruflich ein MacBook Pro und privat ein neues Laptop von Huawei aus Aluminium...ich sehe trotz 3x Preis keinen Unterschied.

Coryne


[Beitrag von Corynebacterium am 07. Jun 2020, 16:40 bearbeitet]
Ghoster52
Inventar
#41 erstellt: 07. Jun 2020, 16:34
Wenn noch einer muss, aber dann ist Schluss.


Vorverurteilung ist super Warum?


Hauptsache ein Hobby und mit anderen durchgeknallten Typen philosophieren.

zum Bleistift, aber wenn man seine Hörer selber "kreiert" muss man schon durchgeknallt sein ...
"China-Kracher" klingt für mich immer so abwertend. Es gibt auch richtig gute "Perlen".


Stax Lambda Pro

Der ist heute noch eine Sünde wert.


ich sehe trotz 3x Preis keinen Unterschied.

Geht mir bei KH nicht anders...
Ich bewerte nicht nach Marke, sondern was der KH zu bieten hat ungeachtet dessen was er gekostet hat.
So jetzt aber....


LG Kai
ZeeeM
Inventar
#42 erstellt: 07. Jun 2020, 16:35

plyr2153 (Beitrag #39) schrieb:

Mit Stax einsteigen... wow


Zum Einkaufspreis bekommen und 12 Monate abbezahlt. ;-)

Luximage
Stammgast
#43 erstellt: 08. Jun 2020, 09:09
Hier geht es ja hoch her.

Ich versuche aber noch mal meine Eingangsfrage hoch zu holen.

Momentan denke ich wohl, dass ich mir einen neuen BD hole.

Nun die Frage:

Wenn man tonal vom DT 880 Edition mit 32 Ohm kommt, würdet ihr den
DT 1990 als gutes Upgrate empfehlen oder sollte ich doch noch mal tiefer in die Tasche greifen
und mir einen T1 leisten?

Der Sprung zum Sennheiser HD800S oder zum Focal Clear ist mir definitiv zu kostspielig.
Exploding_Head
Inventar
#44 erstellt: 08. Jun 2020, 15:20

Luximage (Beitrag #43) schrieb:

Wenn man tonal vom DT 880 Edition mit 32 Ohm kommt, würdet ihr den
DT 1990 als gutes Upgrate empfehlen oder sollte ich doch noch mal tiefer in die Tasche greifen
und mir einen T1 leisten?

Ich kenn den DT 880 mit 32Ω nicht, habe den 250 Ω mit dem DT 1990 ergänzt und es nicht bereut.
Den T1 habe ich sicherheitshalber aber gar nicht gehört, da er mein Budget deutlich gerissen hätte.
Und auch nicht mal zur Not am DAP ohne KHV gelaufen wäre mit seinen 600 Ω...


[Beitrag von Exploding_Head am 08. Jun 2020, 15:22 bearbeitet]
Corynebacterium
Inventar
#45 erstellt: 08. Jun 2020, 16:51
@exploding

Ich hatte damals den 250 Ohm DT 880 am großen Fluss bestellt. Dann im TV Zimmer an den Cambridge gestöpselt und mich im Vorfeld arg gewundert, warum der so laut spielt.

Hat ca. 2h gedauert, dann sah ich mir die Umverpackung an: 32 Ohm anstatt 250 Ohm - das erklärte das Phänomen.

Zudem finde ich den 32 Ohm für Stimmen schon kaum zu ertragen - jedes "S" wird zum "Zisch". Da ist der 600 Ohm eine ganz andere Welt.

Den DT 1990 habe ich auch - original Zustand - der DT 880 ist modifiziert.

Und schreiben wir es mal so:

Betreibe ich beide ohne KHV, dann liegt der DT 1990 schon klanglich über dem DT 880.

Jetzt das Aber:

Betreibe ich den DT 1990 am AMP und den DT 800 am Wadia DAC, an dem sonst der alte, gammelige Stax hängt, dann darf man m.E. schon die Frage stellen, ob der Aufpreis zum 1990 lohnt.

Also ein mod. DT 880 mit einem ordentlichen AMP (bestellte gerade heute mal testweise einen LAKE PEOPLE 111 für das TV Zimmer) spielt in Relation zum Preis - Vergleich 1990 - schon hervorragend. Ich bin immer drauf und dran den 1990 zu verkaufen, weil er nur rumliegt und die Unterschiede für mich marginal.

Nicht missverstehen: Der DT 1990 ist klasse - 250 Ohm ohne Amp. Aber ein DT 880/600 Ohm mit gutem AMP nicht schlechter.

Coryne


[Beitrag von Corynebacterium am 08. Jun 2020, 16:52 bearbeitet]
Exploding_Head
Inventar
#46 erstellt: 08. Jun 2020, 17:57
Nun ja, so wie ich die Preise von Wadia in Erinnerung habe... und Du vergleichst dann noch mit einem 600 Ω-DT880, der modifiziert wurde.

Für den UVP würde ich den 1990 auch nicht kaufen, aber der aktuelle Preis von etwas über 400 lohnt zumindest ein Nachdenken... ;-) Denn der 1990 löst schon besser auf als mein 250 Ω-DT880 und hat auch den etwas präziseren Bass (mit den A-Pads). Und er spielt etwas lauter, lässt sich gut an meinem alten iBasso DX50 betreiben.

Zusammensparen würde ich mir das Upgrade auf den 1990 nicht, aber wenn das Geld schon da ist und quengelnd auf Einsatz wartet - warum nicht?
Corynebacterium
Inventar
#47 erstellt: 08. Jun 2020, 18:19
Da hast du Recht!

Zinsen jibbet nicht und das Geld muss raus. Man lebt nur einmal!

Darum bleibt der 1990 auch - keinen Bock auf die typischen Kleinanzeigen-Fragen - "Alter, was geht".

Coryne
Ghoster52
Inventar
#48 erstellt: 08. Jun 2020, 18:38

oder sollte ich doch noch mal tiefer in die Tasche greifen

Der DT liegt irgendwo bei 4x0,- €, wenn gebraucht in Frage kommt,
könnte man zum T1 greifen, der liegt gebraucht so bei 400-500 Flocken.
Luximage
Stammgast
#49 erstellt: 08. Jun 2020, 19:12
Aber ist der T1 dann auch wirklich noch mal eine gute Schippe über dem DT 1990.
Den DT könnte ich dazu noch ohne AMP über mein Macbook bespielen. Stimmt doch, oder?

Ganz kurze Frage. Meint ihr beim Dt 880 mod die Geschichte mit den Tempos unter den Pads oder den Austausch mit den Dekoni Pads?
Bringt das wirklich so viel?
Corynebacterium
Inventar
#50 erstellt: 08. Jun 2020, 19:21
Toilettenpapier - ja!

Schlicht und einfach. Und ob es viel bringt? Es nimmt dem DT eben die spitzen Höhen, die für mich auch beim 600 Ohm zum Ziselieren neigten.

Höre da aber auch mitunter...Flöhe husten.

Also wenn man weiß, worauf man zu achten hat, dann hörst du ja quasi Dinge, die sonst keinem auffallen würden.

DT 880 - 600 Ohm am MacBook Pro...nun ja, sehr Ohrenarzt-freundlich.

DT 1990 am Laptop - ja, kann man machen - einen Gehörschaden wirst du aber nicht bekommen.

Am iPhone 11 sind beide lauter - bei mir jedenfalls. Aber nicht laut (880).

Also m.E. DT 880/600 + Top-AMP (AMP ist ja für die Ewigkeit) oder 1990 - geht auch ohne AMP recht gut am KHV Ausgang.

Coryne


[Beitrag von Corynebacterium am 08. Jun 2020, 19:22 bearbeitet]
Luximage
Stammgast
#51 erstellt: 08. Jun 2020, 19:42
Hey Coryne,

Beim 880 hab ich die 32 Ohm Version. Der geht auch gut am IPhone, wenn auch etwas blutarm.
Hab auch noch einen Aventho Wireless, der geht satt aber manchmal für mich ein wenig zu satt.
Da er für den mobilen Einsatz prima ist, darf der auch bleiben.
Daheim auf dem Sofa hätte ich allerdings gerne ein wenig mehr Detailverliebtheit.

Deshalb die Hoffnung mit einem DT 1990 eine schöne Klangverbesserung zu bekommen.
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