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Aufbau einer "audiophilen" Classic-Rock-Sammlung (1965-1980)

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Beitrag
Kumbbl
Inventar
#751 erstellt: 17. Dez 2010, 14:11

arnaoutchot schrieb:
Hallo zusammen,

mal eine generelle Frage: Wollen wir mit dem Thread eine "Weihnachtspause" einlegen und die Tage bis Anfang Januar für Nachträge nutzen ? Oder wollt ihr gleich mit "S" weitermachen ?

Ich wünsche jedenfalls allen Schreibern und Lesern hier frohe Weihnachten und ein gutes Neues Jahr.
b030


Mir ist beides recht...
bela
Inventar
#752 erstellt: 17. Dez 2010, 15:13

Wollen wir mit dem Thread eine "Weihnachtspause" einlegen und die Tage bis Anfang Januar für Nachträge nutzen ?

Das ist eine gute Idee!!
TomGroove
Inventar
#753 erstellt: 17. Dez 2010, 15:16
Rollerblader
Hat sich gelöscht
#754 erstellt: 17. Dez 2010, 15:37
Paar essentielle Nachzügler

Booker T. & the MG's "Time is Tight (3 CD Compilation)
Größter Hit: Green Onions.

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Big Star "#1 Record
Eines der besten Pop-Rock Debütalben

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Badfinger "Straight Up"
Das Apple Remaster ist nahezu auf Augenhöhe mit der vergriffenen DCC.

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arnaoutchot
Moderator
#755 erstellt: 17. Dez 2010, 15:48
ok, dann machen wir Weihnachtsferien bis 2. Januar. Danach geht es mit "S" weiter. Bis dahin sind alle Nachträge zu den Buchstaben A - R willkommen. Ich würde mich auch immer über etwas "Feedback" freuen, wie Tipps aus dem Thread hier gefallen (oder auch nicht gefallen) haben.
Kumbbl
Inventar
#756 erstellt: 17. Dez 2010, 15:56

arnaoutchot schrieb:
ok, dann machen wir Weihnachtsferien bis 2. Januar. Danach geht es mit "S" weiter. Bis dahin sind alle Nachträge zu den Buchstaben A - R willkommen. Ich würde mich auch immer über etwas "Feedback" freuen, wie Tipps aus dem Thread hier gefallen (oder auch nicht gefallen) haben.


Frohe Weihnachten an alle auch von mir...

Insgesamt ist das mal einer der wenigen Threads, bei denen dran bleiben auch Spaß macht... IMHO eine wirklich schöne Übersicht über diese tolle Phase des Rock... hab einige neue Anregungen mitgenommen...
Rollerblader
Hat sich gelöscht
#757 erstellt: 17. Dez 2010, 16:07
noch drei Alben

April Wine "The Nature of the Beast"
Kanadischer Power Rock. Original Capitol klingt schlecht, akzeptable Pressung: Japan Toshiba.

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Atlantis "Live"
Hervorragendes Live-Album der Ex-Frumpy Sängerin Inga Rumpf. Das Eroc Remaster geringfügig besser als die Original Vertigo Do-LP.

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Blue Öyster Cult "Fire of Unknown Origin"
Neben den frühen BÖC-Alben das wohl letzte gute Album.
Original CD klingt etwas kraftlos.

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[Beitrag von Rollerblader am 17. Dez 2010, 16:08 bearbeitet]
Kumbbl
Inventar
#758 erstellt: 17. Dez 2010, 16:53

Rollerblader schrieb:
Nachtrag zu N

Nazareth "Loud 'n' Proud" u. "Hair of Dog"
Die beiden Besten der Schottenrocker. This Flight Tonight eines der bekanntesten
Classic Rock Songs. Auf "Hair of Dog" befindet sich der Hit Love Hurts.
Die Salvo Remaster klingen besser als die Castle oder Eagle Records Remaster.
Die Original A&M sind gut, es fehlt aber ein wenig Punch. Trotz Komprimierung sind
die Salvos erste Wahl IMO.

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Dazu muss ich noch was sagen, damals durchgerutscht:

Die Salvos klingen zwar in der Tat besser als die Castle oder Eagle Remaster, das heisst aber noch lange nicht, dass sie gut klingen. Sie klingen IMO sogar sehr "aufgeblasen", in keinster Weise gut... hab mich bisher immer geärgert, dass ich Hair of the dog nicht in vernünftiger Klangqualität habe, die original A&M kenn ich nämlich nicht - aber jetzt konnte ich die original Dutch LP hören und da muss ich sagen: die pulverisiert alle CD-versionen - so muss dieses Album klingen und nicht anders.
Rollerblader
Hat sich gelöscht
#759 erstellt: 17. Dez 2010, 17:02
Nach einem Hörtest (musste mir noch eine Originalpressung ausleihen)

Das Audio Fidelity Remaster ist die neue Referenz. Besser als die Erstpressung (Barry Diament) und die Atlantic 24K (Ted Jensen).

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arnaoutchot
Moderator
#760 erstellt: 17. Dez 2010, 17:12

Rollerblader schrieb:
Das Audio Fidelity Remaster ist die neue Referenz. Besser als die Erstpressung (Barry Diament) und die Atlantic 24K (Ted Jensen).


Wie stark sind denn die Unterschiede ? Ich habe ein paar amerikanische Kritiken gelesen, die die Erstpressungen nicht erheblich schlechter fanden (bzw. das Basismaterial schon so gut, dass man von einem Remastering kaum sprechen könne). Bin etwas zögerlich, hier wieder EUR 20 oder mehr für etwas rauszuschaufeln, was ich mit minimalen Abstrichen vielleiicht schon im Schrank habe.
Rollerblader
Hat sich gelöscht
#761 erstellt: 17. Dez 2010, 17:23
Kein Wow-Faktor, aber man hört es trotzdem deutlich heraus. Etwas mehr Dynamik und ingesamt ein besserer Midrange-Bereich.

Meine Klangbewertung würde so aussehen

Audio Fidelity 9
Original 8,5
Atlantic Remaster 8,2


[Beitrag von Rollerblader am 17. Dez 2010, 17:23 bearbeitet]
Jugel
Inventar
#762 erstellt: 17. Dez 2010, 21:04
Ja, das Time-Out gibt eine gute Gelegenheit für ein paar Nachträge und schont den Geldbeutel.

Ich hätte da nch ein paar Scheiben von vor über vierzig Jahren zu bieten; keine audiophilen Meisterwerke aber irgendwo schon von Einfluß:

Bloodwyn Pig, Ahead Rings Out
Bloodwyn Pig - Ahead rings out, Erstlingswerk von "Deserteuren" der ur-ursprünglichen Jethro Tull.
oder
Bloofield, Kooper, Stills - Super Sesion
Mike Bloomfield, Al Kooper, Steve Stills - Super Session, "damals" ein must-have
oder
The Crazy World of Arthur Brown
The Crazy World of Arthur Brown, man erinnere sich an "Fire" und den Derwisch, der sich schon 1969 mittels Kran vom nächtlichen Himmel auf die Bühne hinabliess
oder
Julie Driscoll etc - Streetnoise
Julie Driscoll, Brian Auger & the Trinity - Streetnoise, eine begnadete Sängerin, die sich viel zu früh aus dem Business zurückgezogen hat.

Schließlich wurde - glaube ich - John Cale noch nicht erwähnt; das Gründungsmitglied von Velvet Underground macht seit diesen Zeiten regelmäßig mit Neuem auf sich aufmerksam. Meine "Lieblinge" (Music for a new society und Fragments of a rainy season) fallen leider aus unserem Zeitrahmen, aber auch in den 1970igern hat er spannende Sachen veröffentlicht:
John Cale - Paris 1919John Cale - Slow DazzleJohn Cale - FearJohn Cale - Helen of TroyJohn Cale - Vintage violenceJohn Cale & Terry Riley - Church of anthrax

Liebe Grüß und viele bunte Eier
Jugel
Rollerblader
Hat sich gelöscht
#763 erstellt: 17. Dez 2010, 23:33
Golden Earring "Contraband"
Classic Rock as its best... alleine der Song Mad Love's Comin' ist die CD wert. Das Red Bullet Remaster, ist wie allen Golden Earring Remaster sehr dürftig. Die Original Polydor sollte eindeutig besser klingen.

220px-Golden_Earring_-_Contraband


Frank Marino "Juggernaut"
Gitarrist von Mahogany Rush und als Jimi Hendrix-Kopie verschrien, beweist er auf seinem ersten Soloalbum das er doch ein sehr guter Gitarrist ist. Das Black Rose Remaster ist okay, wenn auch nicht die Wärme der Original CBS-Platte.

Frank Marino - Juggernaut - Front


[Beitrag von Rollerblader am 17. Dez 2010, 23:33 bearbeitet]
arnaoutchot
Moderator
#764 erstellt: 18. Dez 2010, 15:07
Dann schauen wir mal, was ich noch so habe. Mein Vinylschrank bietet schon noch die eine oder andere Gemme aus den Siebzigern.

Zum Beispiel Aviator. Ich kam darauf w/ Blodwyn Pig. Aviator konnte man schon fast eine All-Star-Band nennen, gegründet von Jack Lancaster und Clive Bunker (Blodwyn Pig), Mick Rogers (Manfred Mann) und John G. Perry (Caravan, Quantum Jump). Sie legte in dieser Form nur ein Album in 1979 auf, das finde ich aber immer noch sehr hörenswert (Prog-Rock mit leicht jazzigem Einschlag). Ich weiss nicht, ob es je eine CD gegeben hat, die LP ist das UK-Original von EMI (SHSP 4096).

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Keiner hat Barclay James Harvest genannt. Na gut, verstehe ich schon, Ende der Siebziger wurde deren Musik unerträglich schnulzig, aber in den frühen Siebzigern war das eine ganz gute Prog-Kapelle. Besonders die erste LIve-Doppel-LP von 1974 mit sehr lang ausgespielten Stücken kann ich immer noch gut hören. Das Doppel-Album enthält nur 11 Stücke. Auch hier steht die Polydor Erstpressung aus Deutschland bei mir, hier gibt es allerdings eine CD, kenne ich aber nicht.

amazon.de

Mike Batt driftete auch schnell in den Schmuse-Soft-Rock ab, aber die "Schizophonia" von 1977 war eine meines Erachtens recht kreative Arbeit. Batt ist wohl mehr ein Komponist als ein Rocker, aber auf dieser Platte hat er aber gute englische Studio-Musiker dabei und die Verbindung von orientalischen Klängen mir symphonischer Rock-Musik ist gelungen. Ich hab auch hier nur Vinyl, aber die Doppel-CD-Ausgabe gekoppelt mit der "Tarot Suite" ist mehr als empfehlenswert, da sind u.a. Roger Chapman und Rory Gallagher dabei.

amazon.de

Mal schauen, was ich noch habe ...


[Beitrag von arnaoutchot am 18. Dez 2010, 15:08 bearbeitet]
arnaoutchot
Moderator
#765 erstellt: 18. Dez 2010, 15:33
... Das "Official Blues Band Bootleg Album" (1980) der Blues Band darf hier auch noch rein. Englisches R'n'B-Urgestein wie Paul Jones (Alexis Korner, Manfred Mann), Tom McGuiness (Manfred Mann, McGuiness Flint) und Dave Kelly John Dummer Blues Band, Hooker, Howlin' Wolf) machten just for fun eine Live-Platte, wo die Spielfreude aus jeder Rille klingt. Dass die Platte auch klanglich noch ein Volltreffer ist, macht den Spass noch größer.

Blues_Band_-_Official_Blues_Band_Bootleg_Album_Front

Bethnal dürfte auch kaum einer kennen. Ist eine englische Band von Ende der Siebziger, die ungefähr da ansetzen, wo "Who's Next" aufhört. Der Leader George Csapo war Sänger, Geiger und Keyboarder und machte mit der "Crash Landing" eine nette fetzige Platte. Ob es das je auf CD gab, bezweifle ich. Das Cover ist übrigens von Hipgnosis (> Pink Floyd).

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Auch noch aufgefallen ist mir, dass wir Fairport Convention übergangen haben. Das liegt bei mir daran, dass ich die britischen Folk-Rocker im Regal des echten Folk einsortiert habe, und deswegen übersehen habe. Fairport Convention war aber alleine schon wegen ihren Mitgliedern Sandy Denny (> später Vocals auf Led Zeppelin IV), Richard Thompson und David Swarbrick eine der wichtigsten englischen Bands der späten Sechziger/frühen Siebziger. Ihr Meisterstück dürfte "Liege & Lief" von 1969 sein, die jetzt auch als SHM-SACD erscheint. Ich schleiche (virtuell) schon dauernd darum herum, aber von 50 Scheinen trenne ich mich schon schwer, wenn ich das alles schon habe. Das Bild ist von der SHM-CD.

jpc.de

to be continued ...


[Beitrag von arnaoutchot am 18. Dez 2010, 15:35 bearbeitet]
Kumbbl
Inventar
#766 erstellt: 18. Dez 2010, 16:56
Hier ein Nachtrag von mir...

Flash and the Pan

Ich empfehle hier ne Best Of Collection, da ich denke, ein richtig gutes Album haben die nie gemacht, dafür aber ein paar Songperlen a la Hey, St. Peter abgeliefert....

folder

Und die beiden Hauptprotagonisten George Young und Harry Vanda muss man alleine deswegen erwähnen, weil ersterer ein Bruder von Angus Young ist und beide zusammen ein höchst erfolgreiches Produzenten-Duo geworden sind, für ... klar, für AC/DC...

Insgesamt eine Collection von vielen guten und sehr guten Songs und nur wenigen Gurken drunter...
Kumbbl
Inventar
#767 erstellt: 18. Dez 2010, 17:30

arnaoutchot schrieb:


Mike Batt driftete auch schnell in den Schmuse-Soft-Rock ab, aber die "Schizophonia" von 1977 war eine meines Erachtens recht kreative Arbeit. Batt ist wohl mehr ein Komponist als ein Rocker, aber auf dieser Platte hat er aber gute englische Studio-Musiker dabei und die Verbindung von orientalischen Klängen mir symphonischer Rock-Musik ist gelungen. Ich hab auch hier nur Vinyl, aber die Doppel-CD-Ausgabe gekoppelt mit der "Tarot Suite" ist mehr als empfehlenswert, da sind u.a. Roger Chapman und Rory Gallagher dabei.

amazon.de


ach, der gute Mike Batt, ein Kreuz mit dem...ich weiß nicht, wie viele Versuche ich seiner Musik gegegen habe und alles nur, weil Ride to Agadir wirklich ein Hammersongs ist, sogar in meiner Top 50 Liste der besten Songs ever...

Aber es hilft alles nix, der Batt kann einfach keine Songs schreiben, verliert sich immer in pseudo-Klassikkompositionen mit Rockanteilen oder umgekehrt, leider oft garniert mit heftiger Schmalzzuckersoße - aber leider ist Batt sowohl ein lausiger Rocker (da helfen auch Rocksänger wie Roger Chapman nicht viel) als auch mitnichten ein Mozart, nicht mal ein Mozartchen.

Fazit: Ride to Agadir, dann lange nix, dann ein paar passable Songs (Imbecile, Insh'Allah) als Ergänzung und dann noch viel viel unausgegorener Mist...

Hab gerade mal wieder auf deine Empfehlung hin die Schizophonia rausgeholt und angehört - gute Ansätze sind schon drauf, aber er will einfach zu viel.... - ich bleib dabei, s.o. - Batt und ich werden keine freunde mehr
arnaoutchot
Moderator
#768 erstellt: 18. Dez 2010, 18:38
Mike Batt: Warum kann er keine Songs schreiben ? "Ride to Agadir" gefällt Dir doch, oder ?

Vermutlich wirst Du sie nicht kaufen wollen, aber wenn Du mal in diese Platte hier reinhören kannst, dann tu es: Six Days in Berlin. Das ist ein ganz anderer Mike Batt als die anderen Werke. Ein hauptsächlich instrumentales Konzeptalbum aus 1981 mit verrückten Sound-Ideen. Fand ich immer sehr amüsant. Hab ich auch noch auf Vinyl.

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Kumbbl
Inventar
#769 erstellt: 18. Dez 2010, 18:42

arnaoutchot schrieb:
Mike Batt: Warum kann er keine Songs schreiben ? "Ride to Agadir" gefällt Dir doch, oder ?


ja, ich frag mich schon seit Jahren, wie zum Henker der ihm rausgerutscht ist... das mit dem blinden Huhn und dem Korn spare ich mir jetzt


arnaoutchot schrieb:

Vermutlich wirst Du sie nicht kaufen wollen, aber wenn Du mal in diese Platte hier reinhören kannst, dann tu es: Six Days in Berlin. Das ist ein ganz anderer Mike Batt als die anderen Werke. Ein hauptsächlich instrumentales Konzeptalbum aus 1981 mit verrückten Sound-Ideen. Fand ich immer sehr amüsant. Hab ich auch noch auf Vinyl.

mike_batt-six_days_in_berlin


"ganz anderer Mike Batt" klingt schon mal ned schlecht - mal schauen, obs das irgendwo zu hören gibt... bin ja ständig berei, mich weiter zu bilden
arnaoutchot
Moderator
#770 erstellt: 18. Dez 2010, 18:47

arnaoutchot schrieb:
Ihr Meisterstück dürfte "Liege & Lief" von 1969 sein, die jetzt auch als SHM-SACD erscheint. Ich schleiche (virtuell) schon dauernd darum herum, aber von 50 Scheinen trenne ich mich schon schwer, wenn ich das alles schon habe.


Ich hab mich schon wieder mit meinem Geschreibsel oben selbst beeinflusst und mir gerade die SHM-SACD in Japan bestellt . Ich hatte noch einen Gutschein bei CD-Japan, da kam sie nur auf knapp EUR 40. Bin gespannt.
Rollerblader
Hat sich gelöscht
#771 erstellt: 18. Dez 2010, 19:35
Gute Wahl bezüglich Fairport Convention. Die klingt wirklich gut.

Laut Universal..... werden alle SHM-SACDs flat (kein Mastering... keine Kompression) überspielt... entweder von den Original Tapes oder den japanischen Original Tape Kopien. In einigen Fällen greift man auf ältere DSD-Remaster zurück, siehe Rolling Stones, Police, Marvin Gaye.

Ich habe mittlerweile 25 SHM-SACDs....

Top sind.....
Cream - Wheels of Fire *
The Who - Who's Next *
Dire Straits - ST
Rod Stewart - Gasoline Alley
Eric Clapton - 461 Ocean Blvd *
Elton John - Goodbye Yellow Brick Road *
Wishbone Ash - Argus
Steely Dan - Aja
Free - Fire and Water
Traffic - John Barleycorn Must Die *
Oscar Peterson - We Get Requests *
Art Pepper - Meets the Rhythm Section *

*Referenz... die beste digitale Version IMO

empfehlenswert auch einige Klassik-Scheiben, darunter Beethovens Symphonie Nr. 5 & Nr. 7 (Kleiber)... klingt ne Ecke besser als die DG SACD, auch wenn auf das 2003er DSD Master zurückgegriffen wurde.
TomGroove
Inventar
#772 erstellt: 18. Dez 2010, 22:00
Wenn ich mich nicht täusche, fehlen The Cars auch noch.
Speziell auf der ersten Scheibe rockten die Jungs um Ric Ocasek sehr gut.
Später wurden sie dann durch mehr Pop lastige Schmuse Nummern recht bekannt

amazon.de
arnaoutchot
Moderator
#773 erstellt: 19. Dez 2010, 18:56
Noch zwei Platten sind mir eingefallen:

Der deutsche Gitarrist Volker Kriegel wird zwar gemeinhin korrekterweise zum Jazz gerechnet, aber er hat ein paar Platten gemacht, die verdammt rockig sind. Mein Liebling ist die "Inside: Missing Link" (1972). Die erste Platte dieser Doppel-LP hat mit Albert Mangelsdorff, Alan Skidmore, Heinz Sauer und Eberhard Weber eine Traumbesetzung dabei. Erinnert mich auch an die jazzigen Sachen, die Zappa zur gleichen Zeit gemacht hat (auch wenn Kriegel natürlich einen etwas anderen Ansatz hat). Die zweite Platte ist dann ohne Bläser und definitiv zur Jazz/Rock-Fusion zu zählen. Die Original-LP klingt auch noch superb !! Bislang gibt es meines Wissens keine CD, im Februar 2011 soll aber wohl ein Remaster der MPS-Platte auf CD rauskommen.

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Eela Craig war Prog made in Austria. Gar nicht schlecht, wie ich fand. Ziemlich keyboardlastig wie Greenslade oder Spooky Tooth, aber durchaus mit einer eigenständigen Note. "Hats of Glass" hab ich leider mal auf LP weggegeben, auf CD ist sie wohl nie erschienen.

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Rollerblader
Hat sich gelöscht
#774 erstellt: 19. Dez 2010, 19:39

TomGroove schrieb:
Wenn ich mich nicht täusche, fehlen The Cars auch noch.
Speziell auf der ersten Scheibe rockten die Jungs um Ric Ocasek sehr gut.
Später wurden sie dann durch mehr Pop lastige Schmuse Nummern recht bekannt ;)]


Die zweitbeste Cars Scheibe

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cabal4
Stammgast
#775 erstellt: 20. Dez 2010, 11:15

Kumbbl schrieb:

arnaoutchot schrieb:
Hallo zusammen,

mal eine generelle Frage: Wollen wir mit dem Thread eine "Weihnachtspause" einlegen und die Tage bis Anfang Januar für Nachträge nutzen ? Oder wollt ihr gleich mit "S" weitermachen ?

Ich wünsche jedenfalls allen Schreibern und Lesern hier frohe Weihnachten und ein gutes Neues Jahr.
b030


Mir ist beides recht...


Hallo!
Nehm die Gelegenheit der Weihnachtspause wahr um meine Meinung zum Thread Preiszugeben. Hab gestern fast den ganzen Tag damit verbracht Eure Beiträge zu lesen. Sehr interessant. Meine ersten LPs waren die MACHINE HEAD von Deep Purple, THE DARK SIDE OF THE MOON von Pink Floyd und die DEMONS AND WIZZARDS von Uriah Heep. Also könnt ihr euch sicher vorstellen dass ich sehr am Thema Classic Rock interessiert bin. Hab mir dann Abends gleich die IN ROCK und MACHINE HEAD von Audio Fidelity bei amazon.com geordert!
Nun meine Frage! Es handelt sich hierbei ja um HDCDs. Ich hab nen Sony BDP-S470 BluRay Player der auch SACDs abspielen kann, und nen Onkyo TX-SR 706. Verbunden mit nem Öhlbach HDMI-Kabel. Als Kopfhörer hab ich mir den Sennheiser HD 598 gegönnt! Komm ich jetzt in den Genuss von HDCD oder gibts dafür spezielle HDCD-Player? Brauch ich nen HDCD-Decoder beim Sony oder beim Onkyo. Manchen werden die Fragen sicherlich lächerlich erscheinen aber ich hätt halt gern Gewissheit. Meiner Meinung nach müßte alles passen.
Der Onkyo kann ja HDCD kodieren und das Signal kommt ja Digital via HDMI vom Sony! Danke im voraus!
Werde jetzt regelmäßig vorbeischaun.
Merry Christmas everybody!


[Beitrag von cabal4 am 20. Dez 2010, 11:28 bearbeitet]
Kumbbl
Inventar
#776 erstellt: 20. Dez 2010, 11:26
Eine Ergänzung ganz weit vorne, bei A...

ABBA "The Album"

abba

Und bevor hier irgendwelches Gejaule kommt, das "sei aber doch alles andere als Classic Rock": Ja, ihr habt recht, ist kein Classic Rock, aber:

  1. Rocken die 4 Schweden auf der Platte zum Teil auch (z.B. in Hole in your soul)
  2. Ist das einfach ein sensationelles und perfektes Classic Pop Album
  3. Hat dieses Album wenig bis nix mit Super trouper zu tun
  4. kann man an Weihnachten auch mal weniger rockiges empfehlen
  5. liebt Lemmy Kilmister ABBA über alles - und wenn Lemmy die gut findet, dann kann das verdammt nochmal auhc in einen Classic Rock Thread

Ist das einzige Album von ABBA, welches ich gut finde - aber dieses ziert jeden Plattenschrank!

Ich finde die Original Schweden LP Pressung klanglich am besten - viel besser als alle ABBA-Remaster auf diversen Samplern und Deluxeversionen - diese sind furchtbar, nur noch laut und völlig zu tode komprimiert... die Erst-CDs kenn ich nicht, soll wohl ganz gute geben, sind aber kaum zu finden...

Diese Kritik von allmusic.com bringt es auf den Punkt:

"ABBA's fifth album was a marked step forward for the group, having evolved out of Europop music into a world-class rock act over their previous two albums, they now proceeded to absorb and assimilate some of the influences around them, particularly the laid-back California sound of Fleetwood Mac (curiously, like ABBA, then a band with two couples at its center), as well as some of the attributes of progressive rock. That they did this without compromising their essential virtues as a pop ensemble makes this album seem even more extraordinary, though at the time nobody bothered to analyze it -- The Album was simply an incredibly popular release, yielding two British number one singles in "The Name of the Game" and "Take a Chance on Me" (which made the Top Five in America, their second-best showing after "Dancing Queen"), and achieving the quartet's highest-ever showing on the U.S. LP charts, reaching the Top 20 and selling a million copies in six months. The opening number, "Eagle," dominated by synthesizers and soaring larger-than-life vocal flourishes, is followed by the more lyrical "Take a Chance on Me," with its luminous a cappella opening. The whole album is like that, effortlessly straddling hard rock, pop/rock, dance-rock, and progressive rock -- though the hits tend to stand out in highest relief, there are superb album tracks here, including the driving, lushly harmonized "Move On" and "Hole in Your Soul," which provides guitarist Lasse Wellander with a beautiful showcase for his lead electric playing. The second side of the album is dominated by material from a "mini-musical" called Girl with the Golden Hair that Benny Andersson and Björn Ulvaeus wrote for the concerts on their just-ended tour intended to be used in a dramatically coherent storytelling context. Two of its songs, "Thank You for the Music" and "I Wonder (Devotion)," are less exciting than the straight rock material found elsewhere on the album, though the former became a popular concert number for the quartet, while the latter is the kind of lushly melodic, moodily reflective song that could easily have graced a Barbra Streisand album of the era. The closer, "I'm a Marionette," however, is a startlingly bold attempt to recast the influence of Kurt Weill in a hard rock mode, ending The Album on a high note, musically and artistically."


[Beitrag von Kumbbl am 20. Dez 2010, 11:27 bearbeitet]
arnaoutchot
Moderator
#777 erstellt: 20. Dez 2010, 11:51

cabal4 schrieb:
Nun meine Frage! Es handelt sich hierbei ja um HDCDs. Ich hab nen Sony BDP-S470 BluRay Player der auch SACDs abspielen kann, und nen Onkyo TX-SR 706. Verbunden mit nem Öhlbach HDMI-Kabel. Als Kopfhörer hab ich mir den Sennheiser HD 598 gegönnt! Komm ich jetzt in den Genuss von HDCD oder gibts dafür spezielle HDCD-Player?


Willkommen im Thread !!!

Ob Du in den Genuss der HDCD-Dekodierung kommst, hängt davon ab, ob Dein Player oder Verstärker HDCD dekodieren kann. Wenn es einer von beiden kann, leuchtet meistens ein kleines HDCD-Lämpchen auf. Die tatsächliche klangliche Bedeutung von HDCD ist allerdings umstritten, manche meinen, ein Unterschied wäre ohnehin nicht hörbar. Ich persönlich habe noch keine ausführlichen Klangtests mit und ohne HDCD gemacht, aber kann sagen, dass die meisten HDCDs bei mir sehr gut klingen (mit entsprechender Dekodierung).
bela
Inventar
#778 erstellt: 20. Dez 2010, 11:51
@ cabal4

Hallo und herzlich willkommen im Forum.

Dein Sony müsste über HDMI eigentlich das HDCD-Signal an der Verstärker ausgeben.
Der sollte das dann auch dekodieren können.
Kannst Du aber einfach ausprobieren: Lege eine HDCD-Scheibe in den Player und beobachte am Verstärker beim Abspielen, ob auf dem Display das kleine HDCD-Logo aufleuchtet.
Wenn ja, ist alles in Butter.

Ansonsten weiterhin viel Spaß im Forum.

Sorry an die Anderen wg. Off Topic
arnaoutchot
Moderator
#779 erstellt: 20. Dez 2010, 11:55

Kumbbl schrieb:
Und bevor hier irgendwelches Gejaule kommt, das "sei aber doch alles andere als Classic Rock": Ja, ihr habt recht, ist kein Classic Rock, aber:

  1. Rocken die 4 Schweden auf der Platte zum Teil auch (z.B. in Hole in your soul)
  2. Ist das einfach ein sensationelles und perfektes Classic Pop Album
  3. Hat dieses Album wenig bis nix mit Super trouper zu tun
  4. kann man an Weihnachten auch mal weniger rockiges empfehlen
  5. liebt Lemmy Kilmister ABBA über alles - und wenn Lemmy die gut findet, dann kann das verdammt nochmal auhc in einen Classic Rock Thread



Aufjaul !!!! Aber nachdem Du das so schön begründet hast und weil Weihnachten ist, will ich mal nicht so sein. Classic Pop ja, aber Rock definitiv nicht. Und Lemmy mag auch Wehrmachts-Devotionalien, deswegen finde ich das dritte Reich auch nicht toll.
TomGroove
Inventar
#780 erstellt: 20. Dez 2010, 11:59
JJJJJJAAAAAAAAUUUUUUULLLLLLLLLLLLLLL
Kumbbl
Inventar
#781 erstellt: 20. Dez 2010, 12:24
so ungefähr hab ich das erwartet, sehr schön...

Seid froh, dass ich nicht Shakin Stevens "Merry Christmas" empfohlen hab
arnaoutchot
Moderator
#782 erstellt: 20. Dez 2010, 12:30

Kumbbl schrieb:
so ungefähr hab ich das erwartet, sehr schön...

Seid froh, dass ich nicht Shakin Stevens "Merry Christmas" empfohlen hab ;)


Bei "S" sind wir ja noch nicht, was nicht ist, kann ja noch werden.

An Weihnachten tendiere ich persönlich meist zu härteren und avantgardistischen Sachen, um dieses Weihnachtsgedudel auszublenden.
Kumbbl
Inventar
#783 erstellt: 20. Dez 2010, 12:32

arnaoutchot schrieb:

An Weihnachten tendiere ich persönlich meist zu härteren und avantgardistischen Sachen, um dieses Weihnachtsgedudel auszublenden.


prinzipiell ist das schon auch meine Strategie
cabal4
Stammgast
#784 erstellt: 20. Dez 2010, 13:09
[quote="bela"]@ cabal4

Kannst Du aber einfach ausprobieren: Lege eine HDCD-Scheibe in den Player und beobachte am Verstärker beim Abspielen, ob auf dem Display das kleine HDCD-Logo aufleuchtet.
Wenn ja, ist alles in Butter.

Hallo bela!
Danke für den Tip! Meine Audio Fidelity Discs werden ja erst geliefert. Wird noch etwas dauern. Aber ein Bekannter von mir hat die Dark Side Of The Moon von MFSL!! Die werd ich mir gleich heute mal ausleihen und dann schau ich mal ob ich ein HDCD-Logo erkennen kann!
Kumbbl
Inventar
#785 erstellt: 20. Dez 2010, 13:10
[quote="cabal4"]
Hallo bela!
Danke für den Tip! Meine Audio Fidelity Discs werden ja erst geliefert. Wird noch etwas dauern. Aber ein Bekannter von mir hat die Dark Side Of The Moon von MFSL!! Die werd ich mir gleich heute mal ausleihen und dann schau ich mal ob ich ein HDCD-Logo erkennen kann![/quote]

seit wann ist die MFSL von DSOTM HDCD kodiert???


[Beitrag von Kumbbl am 20. Dez 2010, 13:11 bearbeitet]
bela
Inventar
#786 erstellt: 20. Dez 2010, 13:25
Hi

Ist ja alles kein Problem.
Hier ist eine lange Liste von HDCD-kodierten Scheiben aufgeführt.
Irgend eine hat da wohl jeder:

http://www.hifi-foru...um_id=51&thread=2136
cabal4
Stammgast
#787 erstellt: 20. Dez 2010, 16:50
seit wann ist die MFSL von DSOTM HDCD kodiert???[/quote]

Hi!
Sorry! Dachte eigentlich dass CDs vom Format >16 bit PCM als HDCDs bezeichnet werden. Die DSOTM ist ne Ultradisc II von MFSD und ich dachte irgendwo gelesen zu haben dass die min. 20 bit haben. Also meine Schlussfolgerung: 20 bit > 16 bit => HDCD! Muss wohl noch einiges lernen! Danke für die Aufklärung!
Kumbbl
Inventar
#788 erstellt: 20. Dez 2010, 17:05

cabal4 schrieb:

Hi!
Sorry! Dachte eigentlich dass CDs vom Format >16 bit PCM als HDCDs bezeichnet werden. Die DSOTM ist ne Ultradisc II von MFSD und ich dachte irgendwo gelesen zu haben dass die min. 20 bit haben. Also meine Schlussfolgerung: 20 bit > 16 bit => HDCD! Muss wohl noch einiges lernen! Danke für die Aufklärung!


ohne jetzt zu sehr offtopic zu werden: Jegliche Audio CD ist ausschließlich und exakt in 16 Bit!!!!! SACDs haben eine andere Kodierung, deswegen auch spezieller Player erforferlich. HDCDs sind 16 Bit, die sumulieren nur 20 Bit, jetzt mal etwas simplifiziert ausgedrückt.

Somit sind alle Special-Label CDs (sei es MFSL, Audio Fidelity etc) auch nur 16 Bit, egal ob sie Ultradisc heissen oder nicht... was anderes kann kein CD-Player abspielen

Kurze ERklärung (geklaut von MartinG aus einem anderen Thread, aber das bringt es gut auf den Punkt:
"Die Informationen sind in den PCM-Daten selbst enthalten, also auch in der Wave-Datei.
Kurze Erklärung: Wenn man mit einem digitalisierten Signal bei der Weiterverarbeitung zum Master irgendwie herum rechnet (Pegelanpassungen, Filter etc.) bekommt man zwangsweise Rundungsfehler. Diese muss man vom Nutzsignal unabhängig machen - deswegen überlagert man generell ein sehr leises Rauschen, den sogenannten Dither. Bei einer HDCD ist dieser Dither kein rein zufälliges weisses Rauschen und auch kein durch Noiseshaping erzeugtes - sondern es enthält die HDCD-Information. Wesentlich anders als ein normaler Dither klingt es aber auch nicht. Ob man das nun von einem Dekoder noch auswertet, ist daher völlig optional..."

Optional zumindest wenn Peak Extension nicht genutzt wiurd, was AFAIK bei Audio Fidelity CDs nicht der Fall ist...

Fazit: die AF CDs klingen mit oder ohne HDCD exakt gleich gut, ich konnte zumindest keinen Unterschied raushören... mein Tipp: mach dir über HDCD nicht nen zu großen Kopf...
cabal4
Stammgast
#789 erstellt: 20. Dez 2010, 18:56
Ist ja alles kein Problem.
Hier ist eine lange Liste von HDCD-kodierten Scheiben aufgeführt.


Hi wieder!
Hab mir die Liste mal durchgesehen und die Dire Straits BROTHERS IN ARMS Anniversary Edition mit zusätzlichem SACD-Layer in nen Philips CD-Player CD 630, also ein etwas älteres Modell, digital verbunden mit meinem Onkyo dann abgespielt! HDCD-Logo ist beim Onkyo 706 leider nicht erschienen! Komisch! War mir sicher dass er nen HDCD-Decoder hätte.
Biber2
Stammgast
#790 erstellt: 20. Dez 2010, 21:45
Hallo zusammen,
nachträglich zu "G" möchte ich Euch noch unbedingt diese hier empfehlen. Sehr starke Bläsersätze und vor allen Dingen das lange erste Stück Borderline.


Greatest Show on Earth


Greates Show on Earth: The going's easy
Prog Rock wie Chicago in den Anfängen.

Grüße


[Beitrag von Biber2 am 20. Dez 2010, 21:46 bearbeitet]
Rollerblader
Hat sich gelöscht
#791 erstellt: 21. Dez 2010, 19:01
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Zu dieser ROCK u. BLUES Platte gibt es nicht viel zu sagen... einfach anhören

http://www.rocktimes.de/gesamt/f/frumpy/live.html
arnaoutchot
Moderator
#792 erstellt: 21. Dez 2010, 22:51

arnaoutchot schrieb:
Nö, ich hab auch nix mehr, das einzige wäre noch Rare Earth, aber die schöne "Live in Concert" hab ich nur von LP auf Cassette, das gilt nicht wirklich. CD-Ausgaben davon sind offensichtlich immer in kleinen Auflagen erschienen, schnell vergriffen gewesen und klanglich hat man auch nichts daran gemacht. Naja, mal abwarten, kommt alles mal wieder. Nur der guten Ordnung halber zeig ich mal das nette Cover:

amazon.de



Die Rare Earth hab ich mir nun auch als CD beschafft, ich hatte Glück und hab die deutsche Erstpressung von BMG ergattert. Für eine 1971er Live-Platte klingt sie sehr anständig. Musikalisch ist sie gegenüber meiner Erinnerung eher noch gereift, wirklich grooviger Funk-Rock. Das 23-minütige "Get Ready" ist alleine schon das Eintrittsgeld wert.

Auch die Jon Lord "Sarabande" fiel mir diese Woche in die Hände, in Form der Line CD-Erstpressung von 1987. Naja, klanglicher Genuss stellt sich kaum ein, aber man kann es hören. Musikalisch ist die Suite einfallsreich und die Übergänge zwischen Klassik und Rock sind wesentlich fliessender als zB auf Deep Purples "Concerto for Group and Orchestra". Ich hatte die Platte sicherlich mindestens 25 Jahre nicht mehr gehört ...

Edit: Ach ja: Und die Phil Collins "Face Value" AF hab ich mir nun auch bestellt. Euer Gerede macht mich immer so neugierig, dass ich es dann doch selbst hören muss. Dabei hatte ich mir eigentlich hier Enthaltung auferlegt. Aber ich mag die Platte.


[Beitrag von arnaoutchot am 21. Dez 2010, 22:54 bearbeitet]
Rollerblader
Hat sich gelöscht
#793 erstellt: 22. Dez 2010, 13:26

arnaoutchot schrieb:
Auch die Jon Lord "Sarabande" fiel mir diese Woche in die Hände, in Form der Line CD-Erstpressung von 1987. Naja, klanglicher Genuss stellt sich kaum ein, aber man kann es hören.


Die Line Records Pressung kann man wohl kaum als Erstpressung bezeichnen. Die wurde von der so-und-so-vielsten Kopie überspielt und entsprechend klingt sie auch. Das Purple Records Reissue (remastered by Nick Watson) ist zwei Klassen besser.
arnaoutchot
Moderator
#794 erstellt: 22. Dez 2010, 15:49

Rollerblader schrieb:

arnaoutchot schrieb:
Auch die Jon Lord "Sarabande" fiel mir diese Woche in die Hände, in Form der Line CD-Erstpressung von 1987. Naja, klanglicher Genuss stellt sich kaum ein, aber man kann es hören.


Die Line Records Pressung kann man wohl kaum als Erstpressung bezeichnen. Die wurde von der so-und-so-vielsten Kopie überspielt und entsprechend klingt sie auch. Das Purple Records Reissue (remastered by Nick Watson) ist zwei Klassen besser.


Die Line ist von 1987, also dachte ich, dass es sich um die erste deutsche CD-Ausgabe handelt. Die Purple Records ist sicherlich besser, aber ich hab die Line-Ausgabe billig im Second Hand erworben .
Rollerblader
Hat sich gelöscht
#795 erstellt: 23. Dez 2010, 10:35
Gentle Giant's Octopus gehört eigentlich in jede Plattensammlung

gentle giant octopus

Die SHM-SACD stampft die Repertoire Rec. Remaster in Grund und Boden.
arnaoutchot
Moderator
#796 erstellt: 23. Dez 2010, 13:52

Rollerblader schrieb:
Gentle Giant's Octopus gehört eigentlich in jede Plattensammlung

Die SHM-SACD stampft die Repertoire Rec. Remaster in Grund und Boden.


Da hast Du sicherlich in allen Punkten recht. Eine essentielle Platte und die SHM-SACD klanglich die optimale Ausgabe. Aber wie bei einigen anderen SHM-SACDs zögere ich, für (natürlich ) bereits vorhandenes Material nochmals nicht unbeträchtliche Geldsummen auszugeben. 50 Euro sind schon kein Pappenstiel ...

Im Falle der "Octopus" hab ich noch die alte Vertigo-Ausgabe, die ich als nicht so schlecht in Erinnerung habe. Die Repertoire-Remasters - ich erwähnte es bereits im Thread hier - legen oftmals mehr wert auf die Cover-Optik als den Klang.
Rollerblader
Hat sich gelöscht
#797 erstellt: 23. Dez 2010, 14:00

arnaoutchot schrieb:
Aber wie bei einigen anderen SHM-SACDs zögere ich, für (natürlich ) bereits vorhandenes Material nochmals nicht unbeträchtliche Geldsummen auszugeben. 50 Euro sind schon kein Pappenstiel ...


Müsste ich eine einzige SHM-SACD wählen, dann wäre es "Who's Next." Die ist so viel besser als die Deluxe Edition bzw. MFSL. Selbst die Original MCA bietet nicht die Details und Transparenz der SHM-SACD. Unglaublich das solche Klangunterschiede (Deluxe vs SHM-SACD) zustande kommen können, gerade wenn sie vom gleichen Mastering Engineer überspielt wurde. Im Zeitalter des Loudness-War ein Jahrhundert-Mastering.


[Beitrag von Rollerblader am 23. Dez 2010, 14:07 bearbeitet]
Kumbbl
Inventar
#798 erstellt: 23. Dez 2010, 19:30
eines der wunderbarsten Alben überhaupt:

Captain Beefheart "Safe as Milk"

captain

Mit einem genialen Ry Cooder an der Gitarre ... Das Buddah remaster von 99 ist klanglich gut, mir gefällt aber die alte Buddah records LP doch besser...

Komm drauf, weil der gerade vor kurzen an MS verstorben ist... großer Musiker!
arnaoutchot
Moderator
#799 erstellt: 23. Dez 2010, 22:56

Rollerblader schrieb:
Müsste ich eine einzige SHM-SACD wählen, dann wäre es "Who's Next." Die ist so viel besser als die Deluxe Edition bzw. MFSL. Selbst die Original MCA bietet nicht die Details und Transparenz der SHM-SACD. Unglaublich das solche Klangunterschiede (Deluxe vs SHM-SACD) zustande kommen können, gerade wenn sie vom gleichen Mastering Engineer überspielt wurde. Im Zeitalter des Loudness-War ein Jahrhundert-Mastering.


Hmm, wird überall sehr gelobt. Ich hab sie schon auch auf der Liste, obwohl ich kein uneingeschränkter Who-Fan bin (und natürlich die normale CD-Ausgabe schon habe). Mal sehen. Wie ich mich kenne, hab ich sie bis wir zum Buchstaben "W" kommen .
arnaoutchot
Moderator
#800 erstellt: 24. Dez 2010, 14:15
Noch eine Gruppe die wir noch nicht genannt haben, und die mir im Zusammenhang mit Camel, Gentle Giant, Fairport Convention oder Steeleye Span eingefallen ist: Gryphon. Die Folk-Rock-Band um den Multi-Instrumentalisten Richard Harvey hat einige sehr gute Alben vorgelegt. Das erste ist noch fast ein reines Folk-Album, aber die Nachfolger Midnight Mushrumps (1974) oder "Red Queen to Gryphon Three" (1974) haben eine deutliche Rock-Komponente, vor allem die letztgenannte, die nur vier lange Stücke enthält. Wer Rock mit Krummhorn und Fagott hören will, ist hier richtig.

amazon.de amazon.de
Kumbbl
Inventar
#801 erstellt: 24. Dez 2010, 16:15
Gryphon - noch nie gehört - liest sich aber interessant!

Hier auch was eher seltenes:

Genya Ravan "Urban Desire"

ravan

Sehr schönes und rockiges New Wave-Album einer Sängering, die glatt als Janis-Verschnitt durchgehen könnte... das verfügbare Remaster ist zwar etwas laut, aber insgesamt gar nicht schlecht - sehr empfehlenswerte Platte...
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