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Der Classic-Rock-Stammtisch+A -A |
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| Autor |
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trilos
Inventar |
#28684
erstellt: 19. Mrz 2026, 20:54
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Der Vergleich passt sicher! Es gilt aber auch für Schauspieler oder Regisseure - alles durchaus vergleichbar mit Musikern. Oder mit bildenden Künstlern.... |
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Rascas
Inventar |
#28685
erstellt: 19. Mrz 2026, 21:45
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Schauspieler kämpfen gerade ebenso um Bedeutung. Hollywood befindet sich im Niedergang und Netflix & Co. brauchen nur Massenware. Die Musik-Landschaft hat sich im gleichen Maße verändert. Alben sind kaum noch gefragt. Es geht nur noch um Klickzahlen. Ein Lied, was nicht nach 10 Sekunden zündet, schafft es nicht in den Algorithmus. Es gibt ab und zu Lichtblicke, aber die sind rar gesät. Für mich war/ist die Leif de Leeuw Band aus den Niederlanden ein seltener Glücksfall. Oder TOOL - Fear Inoculum, wobei das ein fürchterliches Format-Konzept war. Teures CD-Set mit "Gimmick" und gekürzter CD zu überhöhtem Preis. Da war der vollständige HiRes Download ein Schnapper gegen. Ansonsten viel aufgewärmtes Zeug mit gemischter Qualität. Bei einigen Sachen sind die alten Platten/CDs qualitativ besser wie das Remaster. Aber damit kann man keine neue Generation hinter dem Ofen hervor locken. Das sind Sachen für Dinosaurier (like us). Ist das schlimm?! Neee. Jede Generation hat was anderes, wo sie hinterher laufen. Unsere Generation hat(te) das Glück, dass wir goldene Zeiten in Rock und Pop "live" miterleben durften. Dabei war auch nicht immer alles Gold was glänzt. Aber im Rückblick kommt über die Zeit doch jede Menge gutes Zeugs zusammen. Wenn heute keine Neuerscheinung mehr stattfinden würde, reicht das vorhandene bei den Meisten doch locker bis ans Ende aller Tage, oder? Worüber also beschweren? Apropos Peter Frampton: Ich fand das letzte Album von 2021 (Frampton forgets the words) sehr erfrischend. Instrumental Cover toll gespielt. |
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hifi_raptor
Inventar |
#28686
erstellt: 21. Mrz 2026, 16:04
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Morgen Mal wieder was neues von der alten Rock Lady Suzie Quatro. Am 27.03 kommt ein neues Album. Zwei Titel gibt es vorab zu hören. Ihre Stimme hat sich verändert, ist für einen Neuhörer nicht so leicht erkennbar. Moderner Rock’n’Roll mit viel Druck, zumindest die beiden vorab veröffentlichten Titel. Suzi ist kommerziell und ganz sicher nicht jedermanns Sache, aber als Jungmänner hingen wir an ihrem Bass Schönen Restsamstag |
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#Gourmet
Stammgast |
#28687
erstellt: 21. Mrz 2026, 19:01
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Das Debüt von SQ ist perfekt gespielter Glam Rock. 48 Crash oder Can the Can wurde in jeder Disco gespielt. Alle andere kann von ihr kann ich heute nicht mehr hören! |
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hifi_raptor
Inventar |
#28688
erstellt: 21. Mrz 2026, 19:42
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Servus Würden Chinn / Chapman es heute erfinden, würde keiner an Glam Rock denken. Mit Chris Norman zu singen war auch für Suzie eine harte Nummer. Suzie Quatro wurde von Chinn / Chapman wie viele andere schnell verheitzt. Sie.musste dann selber klar kommen. Bin auf den Rest von dem neuen Album gespannt. Schönen Abend |
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Mr._Lovegrove
Inventar |
#28689
erstellt: 22. Mrz 2026, 10:45
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Mit Gitarristen wie Matteo Mancuso oder Antoine Boyer stehen unter den Gesichtspunkten der Spielinnovation ja durchaus einige Youngster in den Startlöchern, die den altbekannten sechs Saiten ganz neue Seiten abgewinnen. Eins wird jedoch nicht mehr passieren: Dass sie das gleiche Erdbeben auslösen wie Jimi und Eddie es getan haben. Die Gründe sind vielfältig und mittlerweile altbekannt. Es gibt da keine "Overnight Sensation" mehr. Und selbst solche kleinen Sensationen wie "Angine de Poitrine", die zwar mit straighter Rockmusic wenig zu tun haben, mit ihrer mikrotonalen Musik und ihrem abgefahrenen Auftreten aber viel Resonanz im Netz erfahren, werden nicht zu Megastars, nur weil Rick Beatos E-Mail Fach davon explodiert ist. Ich stehe dazu: Die letzte große Rockband, die im klassischen Sinne wirklich groß geworden ist, waren und sind Coldplay. |
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#Gourmet
Stammgast |
#28690
erstellt: 22. Mrz 2026, 12:48
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Die letzte große Band mit Kultstatus:: Oasis. Coldplay mag erfolgreicher gewesen sein, die Musik allenfalls langweilige Pop Musik. IMO [Beitrag von #Gourmet am 22. Mrz 2026, 12:48 bearbeitet] |
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TomGroove
Inventar |
#28691
erstellt: 22. Mrz 2026, 13:04
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Die ersten drei Alben waren anhörenswert, aber in der Tat Pop. |
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Ozone
Inventar |
#28692
erstellt: 22. Mrz 2026, 13:43
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Coldplay und Oasis im CR Faden, das kannste dir nicht ausdenken. |
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mroemer1
Inventar |
#28693
erstellt: 22. Mrz 2026, 15:17
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Das war auch mein erster Gedanke. Und jetzt zurück zu Helene F. [Beitrag von mroemer1 am 22. Mrz 2026, 15:21 bearbeitet] |
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TomGroove
Inventar |
#28694
erstellt: 25. Mrz 2026, 15:40
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Da nun doch keine weiteren Schlagertipps kommen, empfehle ich die neue Black Crowes. Da ist ihnen seit längerem mal wieder eine sehr starke Scheibe gelungen The Black Crowes: A Pound Of Feathers (180g) (LP) – jpc.de https://share.google/ZdhqICsRW3GdINNfU [Beitrag von TomGroove am 25. Mrz 2026, 15:41 bearbeitet] |
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hifi_raptor
Inventar |
#28695
erstellt: 25. Mrz 2026, 16:21
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Morgen Habe jetzt die Hälfte der Scheibe A Pound Of Feathers von Black Crowes gehört. Jetzt ohne spezielle Wertung. Es ist ein normales Rockalbum. Das Besondere höre ich jetzt nicht raus. Wer auf Rock, Buesrock steht, wird sicherlich bedient. Allerdings erwarte ich auch nichts bahnbrechendes von diesem Genre. Aber weiter vorne hatten wir das Thema schon angeschnitten ob man vom Genre noch etwas bahnbrechendes erwarten könnte. Kann man gut hören. Passt. Schöne Grüße |
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ardina
Inventar |
#28696
erstellt: 25. Mrz 2026, 16:44
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Moin, Das ist Unterhaltungsmusik und das tut sie auch. Je nach Stimmung und eigener Konditionierung gefällt das besser, oder weniger. Der Markt ist voll von derartigen Produktionen und scheinbar ist für fast jeden was dabei. |
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TomGroove
Inventar |
#28697
erstellt: 25. Mrz 2026, 18:41
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Gute Melodien, kurze knackige Solis, interessante Texte, für mich das beste Black Crowes Album seit Jahren. Die ersten drei waren auch sehr gut |
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#Gourmet
Stammgast |
#28698
erstellt: 25. Mrz 2026, 19:20
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Das ist heute (!) belanglose Rockmusik. Wem es gefällt, soll glücklich damit werden. Rock Musik ist tot. Ich höre mir keinen neuen xten Aufguss von Deep Purple, Springsteen, Stones etc mehr an. Dazu gibt es zu viel gute Musik von den 60er bis 90er Jahre. |
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TomGroove
Inventar |
#28699
erstellt: 25. Mrz 2026, 19:28
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Wenn Du meinst Manche können sich auch Weiterbewegen, andere nicht. |
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#Gourmet
Stammgast |
#28700
erstellt: 25. Mrz 2026, 20:49
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Gilt übrigens für Blues, Jazz und Klassik ebenso IMO Aber für Hintergrundberieselung kann man die neuen Sachen schon konsumieren. |
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TomGroove
Inventar |
#28701
erstellt: 25. Mrz 2026, 20:54
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Und für was gilt es nicht ? |
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#Gourmet
Stammgast |
#28702
erstellt: 25. Mrz 2026, 21:26
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Ich habe mal kurz „Claude“ gefragt…. kann ich zu 100% unterschreiben, und beantwortet deine Frage! Der heutige Musikkonsum wirkt auf den ersten Blick wie ein Paradies – unbegrenzter Zugang, alles jederzeit verfügbar. Wenn man genauer hinschaut, hat sich das Ganze aber in eine Richtung entwickelt, die man durchaus kritisch sehen kann. 1. Entwertung durch Verfügbarkeit Was früher bewusst ausgewählt und gekauft wurde, läuft heute nebenbei durch. Plattformen wie Spotify oder Apple Music haben Musik zur jederzeit verfügbaren Hintergrundware gemacht. Die Folge: einzelne Songs oder Alben verlieren an Gewicht. Man hört viel – aber erinnert wenig. 2. Algorithmische Gleichförmigkeit Die viel gelobte Personalisierung ist oft eher eine Einengung. Algorithmen schlagen vor, was statistisch gut passt – nicht, was herausfordert. Das Ergebnis ist ein erstaunlich homogener Sound über viele Genres hinweg: austauschbare Intros, ähnliche Tempi, vorhersehbare Spannungsbögen. Musik wird zunehmend optimiert, nicht komponiert. 3. Der Tod des Albums als Kunstform Das Album war einmal ein geschlossenes Statement. Heute zählt der einzelne Track, idealerweise playlist-tauglich und sofort eingängig. Künstler richten sich danach aus, wie schnell ein Song „greift“. Komplexere Dramaturgien – wie man sie etwa bei Radiohead oder Pink Floyd findet – passen immer weniger in dieses Nutzungsverhalten. 4. TikTokisierung der Musik Über TikTok wird Musik auf den verwertbaren Ausschnitt reduziert. Ein Song ist oft nur noch ein Hook für 20 Sekunden Content. Der Rest ist Beiwerk. Das verschiebt die Produktionslogik massiv: Nicht mehr der Song als Ganzes zählt, sondern der Moment, der viral gehen kann. 5. Überangebot und Austauschbarkeit Noch nie war es so einfach, Musik zu veröffentlichen – entsprechend unübersichtlich ist das Feld geworden. Für Hörer bedeutet das: permanente Reizüberflutung. Für Künstler: enorme Konkurrenz bei gleichzeitig sinkenden Einnahmen. Sichtbarkeit wird zur Währung, nicht Substanz. 6. Passiver Konsum statt aktives Hören Viele nutzen Musik heute funktional: zum Arbeiten, Trainieren, Abschalten. Das ist nicht neu, aber die Dominanz dieses „Nebenbei-Hörens“ schon. Musik wird zum akustischen Tapetenmuster. Wirkliche Auseinandersetzung – also bewusstes, konzentriertes Hören – wird eher zur Ausnahme. 7. Die vermeintliche Gegenbewegung Vinyl, Hi-Fi, „Back to analog“ – das wird oft als Renaissance verkauft. Realistisch gesehen ist das eine Nische für Enthusiasten. Der Massenkonsum bleibt digital, schnell und flüchtig. Unterm Strich: Wir haben heute mehr Zugang zu Musik als je zuvor – aber weniger Bindung. Die Systeme sind darauf ausgelegt, Aufmerksamkeit zu maximieren, nicht Tiefe. Musik wird dadurch effizienter konsumierbar, aber auch beliebiger. Die entscheidende Frage ist fast schon unbequem: Hören wir eigentlich noch – oder lassen wir nur laufen? |
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Filmfan42
Stammgast |
#28703
erstellt: 26. Mrz 2026, 08:50
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Was ich persönlich an der heutigen Situation in der Musikbranche kritisieren möchte, ist, dass jeder noch so untalentierte Zeitgenossen die Möglichkeit hat, die Musiklandschaft mit seinen "Ergüssen" vollzumüllen. Früher musste man sich einen der begehrten Plattenvertrag bei den Labels ergattern, um "Musikalisch" von der Öffentlichkeit wahrgenommen zu werden und wie viele auch bekannte Künstler und Bands (z.B. die Beatles von Decca) wurden abgelehnt. Damals in den 60er und 70er Jahren war Qualität gefragt und davon gab es ein ganzes Arsenal und somit einen brutalen Wettbewerb, welchen sich die heutigen "Möchtegernmusiker" nicht mehr ausgesetzt sind, denn JEDER kann heute seinen, mit KI generierten "Mist" einfach hochladen. Wie sagte David Gilmour einmal in einem Interview, "du kannst jedem eine Gitarre in die Hand drücken, trotzdem wird daraus kein Jimi Hendrix!" und auch die musikalischen Ideen kamen aus den Köpfen dieser genialen Menschen, dieses "gottgebene Etwas" kann man nicht so einfach adaptieren. Und oft war es auch nur das zufällige Zusammentreffen von hochtalentierten Menschen, welche sich kongenial ergänzten, um Musik für die Ewigkeit zu schreiben und mit ihren Musikinstrumenten umzusetzen. All das fehlt heute (leider)! |
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hifi_raptor
Inventar |
#28704
erstellt: 26. Mrz 2026, 13:39
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Morgähn Zum Statement der KI wäre zu sagen: Zu 1) Verfügbar war Musik schon immer, aber eben in anderer Form. Es gab eine Phase in der wir in's "2001" gegangen sind. Und zwar weil es billig war. Also Verfügbarkeit durch billige Releases. Man denke auch an billige 2. Und 3. Nachpressunge von Alben. Die konnte man für 4,95 DM im Musicland / Saturn erwerben. Und über die Cassette fanden die Alben für lau weitere Verbreitung. Also gerade via Cassette sind wir immer an neue Alben gekommen. Zu 2) Der Einfluss von Algorithmen ist ein Phänomen der 2020er. Der Algorithmus unterstützt die natürliche Faulheit des Menschen. Ich nutze ja auch einen Musikdienst. Die individualisierten Vorschläge des Musikdienstes liefern für mich nichts brauchbare! Entweder liegen die Vorschläge weit von meinem Geschmack weg, oder es wird vorgeschlagen was ich eh schon höre. Also das mit den Algorithmen in 2025 hält sich in Grenzen. Zu 3) Als Kunstform im Sinne von ganzen, so genannten Konzeptalben wie Ende der 60ziger, eventuell schon. Aber Musik war immer auch ein kommerzielles Kunstprodukt. Eben populär. Und die Kommerzialisierung schreitet immer weiter fort. Das ist Kapitalismus. Der macht auch vor einer Kunstform wie Musik nicht halt. Ist halt was anderes wie ein Stück originäres Kunstobjekt. Zu 4) Die Zeit schreitet voran..... Sowas gab's zu unserer Zeit schlicht nicht. Aber offensichtlich ist die Aufmerksamskeitsspanne sehr gering bei der jetzigen Generation junger Menschen. Warum auch immer. Obwohl, Singleauskopplungen verlangten von uns auch weniger Aufmerksamkeit als das ganze Album. Zu 5) Mag sein dass das aktuelle Angebot für den geneigten Hörer übermächtig erscheint. Aber ist man tatsächlich nicht mehr in der Lage selektiv vorzugehen? Meine Zeit zum hören ist durchaus beschränkt. Gut ich höre aber Musik nur zu Hause vor der Stereoanlage. Alle anderen Orte sind keine die mich zum hören motivieren. Und ich.unterliege nicht dem Zwang alles zu hören! Zu 6) Ja klar! Aber das muss jeder selbst für sich selbst entscheiden. Zu 7) Mag sein das die Hinwendung zu Analog als Quelle ein Ausdruck einer Gegenbewegung ist. Aber abgesehen von wahrgenommenen Klangunterschieden zwischen Analogquellen und Digitalquellen, besteht da kein Zusammenhang. Nur weil meine Quelle ein NAS ist, konsumiere ich nicht schnell und mehr. Bin Albumhörer.ist definitiv nicht zwingend. Kann schon sein dass das ein Zeichen allgemeiner disruptiver Entwicklungen in unserem Zeitalter ist. Musik wenn sie denn als Kunstform wahrgenommen wird erfordert aber einmal Hinwendung. Aber bitte, jeder wie er möchte! Es liegt nur, und ausschließlich am Zuhörer alleine. Wenn man sich aber dem schnellen Konsum unterwerfen möchte. Tik Tok und Co. leben von Werbung. Je mehr schwachsinnige Inhalte pro Zeit gezeigt werden kann, lässt die Kasse klingeln. Hier liegt auch das eigentliche Problem. Die Algorithmen sind faschistisch und manipulativ. So wie ihre Erfinder. Und das reicht eben bis in die populäre Musik. Und die Menschen lassen das auch zu. Schönen Tag noch. [Beitrag von hifi_raptor am 26. Mrz 2026, 13:40 bearbeitet] |
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Wish
Stammgast |
#28705
erstellt: 27. Mrz 2026, 14:14
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So, heute also Erstlauschung Queen II im neuen Mix. Eines meiner "Alben für die Ewigkeit".... Nun ja, allzu "auffällig" ist es (im Gegensatz zur "Queen I") diesmal ja nicht geworden. Puristen werden das vielleicht begrüßen, ist halt eher ein Remix im "Steven Wilson Style", also nah am Original. Transparenz und Durchhörbarkeit sind in der Tat besser, "kassiert" wurden diese Vorteile aber durch einen etwas reduzierten Dynamikumfang (im Vergleich zum Vinyl oder zur First Press CD). Im Ergebnis hat mich das jetzt nicht emotional abgeholt. Braucht man das? Meines Erachtens nicht.... Deutlich wertvoller als der Remix sind auch hier wieder die zu Gehör gebrachten Demos & Outtakes. Das macht schon Laune, wie auch schon beim letzten Mal. Und diese Rough Versions zeigen eben auch, wie solche musikalischen Meilensteine überhaupt entstehen konnten. Vier Musiker zusammengefercht in einem teuren Studio und dem Druck, innerhalb kurzer Zeit "abliefern" zu müssen. Wenn dann auch noch die "Chemie" untereinander stimmt, dann kommen da eben solche Geniestreiche wie "Queen II" bei raus..... Sicherlich ein Grund, warum es qualitativ heute nicht mehr so gut um die Rockmusik bestellt ist. Ein anderer ist weitaus trivialer: Mit Tonträgern/Veröffentlichungen wird heutzutage halt kein echtes Geld mehr verdient (von wenigen Ausnahmen abgesehen). Das erklärt im Prinzip alles andere.... |
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trilos
Inventar |
#28706
erstellt: 27. Mrz 2026, 14:26
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Danke für die Schilderung dieses erstens Eindrucks der QUEEN II Veröffentlichung. Im Vergleich zur Original-CD ist die Dynamik etwas komprimiert ("...etwas reduzierten Dynamikumfang...")? Was ist "etwas" - ich frage, weil die letzten regulären CDs waren m.E. kräftig dynamikkomprimiert. Hat Mr. Wilson das verbessert gegenüber den letzten CD-VÖs, also weniger Dynamikkompression eingesetzt, oder ist auch er "weit weg" vom Original? Danke, Alexander |
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Käbbdn
Inventar |
#28707
erstellt: 27. Mrz 2026, 17:00
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Hier sind mal die DR-Werte der Abbey Road Halfspeed Vinyl, das ist das Bob Ludwig Remaster 2011 das auch für die letzte CD Ausgabe verwendet wurde: -------------------------------------------------------------------------------- Analyzed: Queen / Queen II -------------------------------------------------------------------------------- DR Peak RMS Duration Track -------------------------------------------------------------------------------- DR12 -7.48 dB -22.57 dB 1:13 01-Procession DR9 -0.85 dB -13.40 dB 6:15 02-Father To Son DR10 -0.28 dB -14.60 dB 4:35 03-White Queen (As It Began) DR11 -0.89 dB -15.03 dB 4:24 04-Some Day One Day DR10 -0.20 dB -11.84 dB 4:04 05-The Loser In The End DR10 -1.53 dB -13.56 dB 4:05 06-Ogre Battle DR10 -1.69 dB -14.11 dB 2:42 07-The Fairy Feller's Master-Stroke DR10 -1.83 dB -15.54 dB 1:19 08-Nevermore DR10 -0.86 dB -13.67 dB 6:34 09-The March Of The Black Queen DR10 -1.38 dB -13.95 dB 2:48 10-Funny How Love Is DR9 -0.30 dB -11.83 dB 2:48 11-Seven Seas Of Rhye -------------------------------------------------------------------------------- [Beitrag von Käbbdn am 27. Mrz 2026, 17:12 bearbeitet] |
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Wish
Stammgast |
#28708
erstellt: 27. Mrz 2026, 17:15
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"Etwas" ist gemessen: DR 10. Das ist grundsätzlich ok und an sich erstmal kein Grund zur "Beanstandung". Da ich den Mehrwert des Remixes eher überschaubar fand, war der erste Höreindruck: "ja, etwas anders, aber besser? Nicht wirklich...." Wie gesagt, subjektives Ersturteil.....
Die Queen II ist kein Wilson-Remix. Aber da der Mix doch recht nah am Original ist,hätte er auch von ihm stammen können, der macht das ja auch so. Ich bin insgesamt auch eher "durch" mit Remixen, bei den Tull-Alben bevorzuge ich in aller Regel auch ein gut gemastertes Original.... ja, sogar bei Aqualung (DCC Version)..... |
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trilos
Inventar |
#28709
erstellt: 27. Mrz 2026, 17:46
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Danke für Deine Ausführungen. Schönes Wochenende, Alexander |
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TomGroove
Inventar |
#28710
erstellt: 28. Mrz 2026, 15:48
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Übrigens nochmal zum Thema Rock wäre tot, meine Platte des Jahres 2025 war Geese - Getting killed. Es gibt zur Zeit einen starken Hype um die Band. Gerne an den entsprechenden Stellen nachzulesen. |
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hifi_raptor
Inventar |
#28711
erstellt: 29. Mrz 2026, 15:35
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Morgen Ich bin in den Genuss eines LP Ripp‘ der Peter Frampton Comes Alive Vinylphyle Reissue 2026 gekommen. Ki schreibt dazu „…. Die im Januar 2026 veröffentlichte Vinylphyle 50th Anniversary Reissue von Peter Framptons „Frampton Comes Alive!“ wurde von Joe Nino-Hernes bei Sterling Sound (Nashville) geschnitten (Lacquers Cut By). Mastering/Quelle: Die Edition wurde von den originalen 1975er 1/4-Zoll Produktionsbändern gemastert, die ursprünglich von Doug Sax erstellt wurden. ….“ Im Vergleich dazu die HiRes Version von HDTracks aus dem Jahr 2010. Laut KI basiert die HiRes Version auf dem Remaster für die 25 Anniversary Deluxe Edition aus 2001. „…… Verantwortliche Ingenieure: Das Remastering für die 2001er-Ausgabe wurde von Gavin Lurssen bei Mastering Lab durchgeführt, unter der Aufsicht von Peter Frampton selbst und dem ursprünglichen Toningenieur Chris Kimsey. Quelle: Als Basis dienten die originalen analogen Multi-Track-Bänder, die für die Jubiläumsedition aufwendig restauriert und neu abgemischt wurden.…..“ Beide Remaster sind fast gleich. Die HiRes ist lauter und etwas durchzeichneter. Meinereiner kommt die HiRes mehr entgegen. Vielleicht höre ich heute noch in die MFSL rein. Schönen Restsonntag. P.S. Die KI Antwort habe ich noch nicht verifiziert! [Beitrag von hifi_raptor am 29. Mrz 2026, 15:38 bearbeitet] |
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#Gourmet
Stammgast |
#28712
erstellt: 30. Mrz 2026, 10:51
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Erster Live-Auftritt von Rush Not bad at all ![]() Für Anika Nilles ist es jedenfalls eine einjährige Weltreise - sieht Nord- und Südamerika, Süd- und Nordeuropa. Da bleibt viel Zeit für Sightseeing. [Beitrag von #Gourmet am 30. Mrz 2026, 11:14 bearbeitet] |
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Wish
Stammgast |
#28713
erstellt: 30. Mrz 2026, 12:44
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Ja, das gefällt mir auch, straighte Performance - von allen Beteiligten..... Hatte beim Blick auf die Ticket-Preise erstmal Abstand von der "Idee" genommen..... aber wenn sie das Niveau halten, kann man sein Geld auch schlechter investieren...... |
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Klaus_N
Inventar |
#28714
erstellt: 30. Mrz 2026, 14:11
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Ich habe bei den Preisen auch geschluckt, bin dann heute aber doch los und habe mir ein Ticket gekauft |
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#Gourmet
Stammgast |
#28715
erstellt: 31. Mrz 2026, 09:19
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Angehört: Queen II Remix. Kurz und schmerzlos: ein polierter Mix, der dem Original den Charme raubt. Ein weiterer Beweis wie unnötig Remixes von Classic Rock Alben sind. |
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Wish
Stammgast |
#28716
erstellt: 31. Mrz 2026, 10:04
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Ja, so ähnlich habe ich das dann auch empfunden. Es mag technisch halt besser, bzw. "sauberer" sein, aber das Album bezog seiner Witz halt auch immer aus dieser "maßlosen Überfrachtung". Für mich zumindest..... ![]() Auf der "Habenseite" stehen aber auch hier wieder die "Sessions", einfach genial, diese "Work in progress"-Versionen von beispielsweise "Ogre Battle" oder "March Of the Black Queen" samt Kommentierungen der Bandmitglieder. Da war ich bei "Queen I" schon begeistert von, hier nochmal umso mehr..... da könnte ich stundenlang zuhören...... Bleibt natürlich die Frage, ob das dann wirklich alles so echt ist oder ob da schon mit KI "nachgeholfen" wurde?..... aber da ich ein gutgläubiger Mensch bin, will ich da nix unterstellen..... Ein weiteres Highlight dieser "Sessions": Brian Mays "White Queen (As it Began)" Demo von 1969...... ..... erinnert mich in der Form dann auch irgendwie an Jeff Buckleys "Hallelujah"-Version..... Gänsehaut..... |
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#Gourmet
Stammgast |
#28717
erstellt: 31. Mrz 2026, 18:29
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In Kürze zwei Klassiker auf SACD: ZZ Top - Tres Hombres und Television - Marquee Moon. Von beiden klingen selbst die Original CDs mittelmäßig – es sei denn man hat die aktuellem Rhino LP Remaster. |
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maho69
Inventar |
#28718
erstellt: 31. Mrz 2026, 19:37
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Zu ZZ Top: Ich finde die SHM-CD aus 2013 klanglich besser als das Rhino-Remaster Klingt für mich im Tieftonbereich wuchtiger und somit insgesamt ausgewogener. Für mich heißt das > es rockt einfach ein wenig mehr! Nur meine Meinung! |
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#Gourmet
Stammgast |
#28719
erstellt: 31. Mrz 2026, 19:53
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Das ist mir klar, die SHM-CD (DR10) ist auch deutlich komprimierter als die Original CD (DR14) und das LP-Remaster von Ryan K. Smith. |
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maho69
Inventar |
#28720
erstellt: 31. Mrz 2026, 19:58
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Stimmt, aber DR ist ja nicht der einzige Maßstab. Im Gegenteil, die große Kunst ist es ja, die Dynamik so gut als möglich zu lassen, aber den Klang einfach zu verbessern (mit Komprimierung). Und DR 10 ist doch wirklich noch in Ordnung. Schönen Abend |
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Käbbdn
Inventar |
#28721
erstellt: 31. Mrz 2026, 22:44
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Natürlich ist ein DR Wert keine Maßzahl für Klangqualität. Bestes - also eher schlechtestes - Beispiel kommt von ZZTop: Die Dreier-CD Sixpack (veröffentlicht 1987) beinhaltet 6 klassische Top-Alben, remixed by Bob Ludwig, und glänzt mit DR14. Hab ich blind gekauft, damals. Aber ach was für eine Grütze musste ich da hören. Da wurde nicht nur remastered und remixed, sondern auch re-recorded, mindestens die Drums wurden nochmals eingespielt, in diesem schrecklichen 80er Sound, der zwar beim ersten Hören ganz beeindruckend knallt, auf Dauer aber gnadenlos nervt. Grau-en-haft. Finger weg! Ich hab mein Exemplar behalten - aber nur als abschreckendes Beispiel. ![]() [Beitrag von Käbbdn am 31. Mrz 2026, 22:45 bearbeitet] |
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TomGroove
Inventar |
#28722
erstellt: 31. Mrz 2026, 23:43
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Mir ging es mit La Grange so. Kannte ich nur auf Vinyl. Und dann kam irgendwann eine Best of CD mit einem grauenhaften La Grange raus. Mit Kompressor bearbeitet und auch noch kürzer, ein gewaltiger Schock |
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CptWillard
Stammgast |
#28723
erstellt: 07. Apr 2026, 13:27
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Wenn der Hype soooo groß ist (und bisher total an mir vorbei ging), dachte ich, hör' doch mal rein....was soll ich sagen? Zumindest dies: Hier beisst sich jeder Algorithmus die Zähne aus. |
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TomGroove
Inventar |
#28724
erstellt: 07. Apr 2026, 15:27
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#Gourmet
Stammgast |
#28725
erstellt: 11. Apr 2026, 08:31
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Drei Jahre nach Ankündigung von Analogue Productions erscheint endlich Alice Cooper Welcome to my Nightmare auf SACD, sowie Bad Company Desolation Angels. Von MFSL Stone Temple Pilots No.4 und Chris Isaak Heart Shaped World. |
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arnaoutchot
Moderator |
#28726
erstellt: 12. Apr 2026, 19:24
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Klingt ja alles wahnsinnig spannend ! Alice Cooper braucht man schon dringend als AP SACD Frage in die Runde w/ Hype: Kann jemand diesen Blödsinn um das kanadische Duo Angine de Poitrine nachvollziehen ? Treten verkleidet auf, hüllen sich in mysteröses Schweigen, bringen LP-Auflagen in kleinen Stückzahlen raus, die sofort vergriffen sind und dann dank Discogs sofort preislich in die Höhe schiessen. Musikalisch spielt der Gitarrist/Bassist eine Vierteltongitarre und der Drummer klopft ab und an in verqueren Taktzahlen. Bislang hab ich noch jedes Stück vor dem Ende gelangweilt abgeschaltet. Vierteltonmusik gab es schon in den 1950ern ! |
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#Gourmet
Stammgast |
#28727
erstellt: 12. Apr 2026, 19:47
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Kurz vor der Tour von Rush hat MFSL auf der AXPONA in Chicago angekündigt 8-9 Alben (Mercury Years) auf LP und SACD zu veröffentlichen, |
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hifi_raptor
Inventar |
#28728
erstellt: 13. Apr 2026, 12:36
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Morgen Die neue Rough and Twisted von The Cockroaches (Rolling Stones) findet man tatsächlich nicht bei den großen Streamingdiensten. Gruß und schöne Woche |
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CptWillard
Stammgast |
#28729
erstellt: 13. Apr 2026, 15:01
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Und bei den kleinen? Nicht, dass man das wirklich bräuchte.... |
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hifi_raptor
Inventar |
#28730
erstellt: 13. Apr 2026, 15:11
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Morgen Ich brauche alles Aber offensichtlich gibt es tatsächlich nur die vorab als 45er. Gruß |
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CptWillard
Stammgast |
#28731
erstellt: 13. Apr 2026, 15:57
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Ich bin gespannt. Ich erwarte nichts Geringeres als den neuen Jumping Jack Flash-Riff. |
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MOS2000
Inventar |
#28732
erstellt: 17. Apr 2026, 15:00
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Ja, die haben irgendwie die richtige Marketingstrategie verpasst bekommen. Seit irgendwann Ende letzten Jahres bekommt man das auf allen Kanälen zugespielt. Hab bislang auch noch keinen Song komplett ausgehalten...schätze mal die beiden angekündigten Alben I und II, die bald kommen werden, sind nicht limitiert (auch wenn das drauf steht vielleicht) und sich an die Cash-Grab-Opfer verkaufen wie Pillen die schlauer machen. FOMO-Kampagne in Reinkultur. |
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Käbbdn
Inventar |
#28733
erstellt: 17. Apr 2026, 18:09
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Schöne Geschichte: Das Konzert von Pink Floyd in Los Angeles von 26.April 1975 wird jetzt - 51 Jahre später - offiziell veröffentlicht. Die Original-Aufnahme wurde von der taper-Legende Mike Millard gemacht, und galt in Fankreisen als eine der besten - wenn nicht gar DIE beste - Aufnahme eines Pink Floyd Konzerts. Überarbeitet wurde die Aufnahme von "Mike the Mic" von keinem geringeren als Steven Wilson. Ich bin schon sehr gespannt. Angekündigt ist eine Doppel-CD, und angeblich soll's auch eine 4-LP-Box geben. |
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Jason_King
Inventar |
#28734
erstellt: 17. Apr 2026, 18:31
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Das wird sicher ein Pflichtkauf! |
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Alice Cooper braucht man schon dringend als AP SACD










