Der Klang von DAB+ Radio---die Fragen

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Pavel007
Neuling
#1 erstellt: 26. Okt 2013, 14:37
Hallo, ich habe einige Fragen. Zu hause ich habe VR-Radio und auch Dual IR-6. Wenn ich die Musik höre, das ist echt bezaubernd, wenn der Signal stark ist. Aber ich habe so bemerkt, wenn ich die Nachrichten verfolge oder einfach Talk-Show höre, dann manchmal es scheint mir wie der "Nachhhall", wie das "Echo". Auf den alten Radios mit UKW kann ich es nicht wahrnehmen.
Dieses Manko oder Mangel liegt bestimmt nicht bei Radios selbst. Denn, z.B., wenn ich auf DAB-Radio UKW analog höre, das ist nicht anwesend.
Täusche ich mich, oder es gibt dazu die sinnvolle Erklärung? Ich bin der Normale Otto-Verbraucher, kein Mensch, der so in diesen Sachen kompetent ist. .
LG.

P.S.Das ist zum Lachen. Ich habe es bemerkt, dass wenn die Leute sprechen, dann sie "lispeln". Besonders wenn sie "TS" , "TZ", "S" am ende aussprechen. Ich meine die Deutschen, denn ich habe die andere Muttersprache. Aber wenn der Moderator im DAB+ Sender sagt das Wort ohne diese Buchstaben, dann es sei für mich alles in Ordnung.
Ich denke, als Emigrant ich habe die defektive Wahrnehmung, aber nicht das Radio, die nur die Ausprache so "schneidend" und so ausgezeichnet widerspiegelt.

Na gut, was denkt ihr über alles? Das DUAL IR-6 ist super, und was Internet-Radio anbelangt, dann kann ich einige meine Sender von Russland hören. Habe mich schon entscheiden an DUAL-Hotline anzurufen, und so die Situation schildern. Wenn sie dort meine Ausprache imstande würden zu entziffern. Denn ich "R-R-R-ausche" zu viel.
Und zum Schluss. Das ist kein Witz. Ich bin 52, aber meistens, eigentlich, fast das Leben lang nur die UKW analog Sender hörte, Tja, alles ist nur die Sache der Gewohnheit, oder?
Hr_Hansen
Stammgast
#2 erstellt: 26. Okt 2013, 17:30
Ich habe z.B. einen Argon DAB Adapter über Toslink an einen DAC angeschlossen,mir sind noch keine Echo/Halleffekte aufgefallen.
Alle S-Laute können schon mal nervig sein besonders in Dänemark Das ist wohl auch Moderatoren abhängig,juschig das Mikro eingestellt.
Ingor
Inventar
#3 erstellt: 26. Okt 2013, 18:03
Es ist nicht auszuschließen, dass es zu Störungen kommt, wie Nachhall und starke Zischlaute. Um sicher zu sein, solltest du aber UKW-Sendung und DAB-Übertragung mal parallel hören. Tatsächlich beschweren sich immer wieder Hörer über die schlechte Qualität von DAB, da angeblich die Datenrate zu niedrig sei. UKW analog ist halt eine sehr ausgereifte Technik, und es soll ja nicht abgestellt werden weil es so schlecht ist, sondern weil es teuer ist und man die Frequenzen gerne anderweitig verwenden möchte.
Pavel007
Neuling
#4 erstellt: 26. Okt 2013, 18:22

Ingor (Beitrag #3) schrieb:
Es ist nicht auszuschließen, dass es zu Störungen kommt, wie Nachhall und starke Zischlaute. Um sicher zu sein, solltest du aber UKW-Sendung und DAB-Übertragung mal parallel hören. Tatsächlich beschweren sich immer wieder Hörer über die schlechte Qualität von DAB, da angeblich die Datenrate zu niedrig sei. UKW analog ist halt eine sehr ausgereifte Technik, und es soll ja nicht abgestellt werden weil es so schlecht ist, sondern weil es teuer ist und man die Frequenzen gerne anderweitig verwenden möchte.


Das ist keine Lösung. Bei dem anderem VR-Radio, das wenig als 40Euro kostet, es läuft alles prima.


LG.


[Beitrag von Pavel007 am 26. Okt 2013, 18:34 bearbeitet]
Radiowaves
Hat sich gelöscht
#5 erstellt: 26. Okt 2013, 21:24

Pavel007 (Beitrag #1) schrieb:
Aber ich habe so bemerkt, wenn ich die Nachrichten verfolge oder einfach Talk-Show höre, dann manchmal es scheint mir wie der "Nachhhall", wie das "Echo". Auf den alten Radios mit UKW kann ich es nicht wahrnehmen.
Dieses Manko oder Mangel liegt bestimmt nicht bei Radios selbst. Denn, z.B., wenn ich auf DAB-Radio UKW analog höre, das ist nicht anwesend.


Bei DAB+ gibt es bei schwachem Signal, wenn der Empfang abbricht, manchmal diesen Effekt. Kannst Du z.B. am Fenster oder eine Etage höher diesen Effekt ebenfalls bemerken oder gehts da (oft besserer Empfang) besser?


Pavel007 (Beitrag #1) schrieb:
P.S.Das ist zum Lachen. Ich habe es bemerkt, dass wenn die Leute sprechen, dann sie "lispeln". Besonders wenn sie "TS" , "TZ", "S" am ende aussprechen. Ich meine die Deutschen, denn ich habe die andere Muttersprache. Aber wenn der Moderator im DAB+ Sender sagt das Wort ohne diese Buchstaben, dann es sei für mich alles in Ordnung.


Im Radio wird heute viel gelispelt. Das Lispeln kommt oft schon vom Dynamikprozessor und Klangverbieger, der hinter dem Mikrofonverstärker im Signalweg liegt. Jeder Moderator bekommt da seinen Preset, damit er genauso klebrig-dumpf und penetrant klingt wie die anderen. Oft werden dabei S-Laute durch einen sogenannten "De-Esser" plattgemacht. Das ist ein sehr schneller und nur in den Höhen ansprechender Dynamikkompressor. Das Ergebnis: es lispelt.

DAB+ kann bei niedrigen Bitraten auch gar keine Höhen übertragen. Viele DAB+-Programme senden im sogenannten HE-Modus, bei dem je nach Bitrate irgendwo zwischen 5 und 10 kHz Schluß ist. Alles darüber wird künstlich im Empfänger erzeugt und hat mit den Höhen im Original fast nichts mehr zu tun. Es werden nur paar Steuersignale mitgesendet und den Rest macht der AAC-Decoder durch Oberwellengewinnung. Das nennt sich SBR - Spektralbandreplikation. Man merkt es oft an völlig unnatürlichen Höhen, die regelrecht separiert vom Original für sich sinnlos herumtröten. Für mich klingen sie "schneidend".

Weiterhin können die Artefakte der heftigen Datenreduktion auch zu Effekten führen, die wie Lispeln klingen.

Und wenn ein DAB+-Radio ausgerechnet bei den Programmen mit der höchsten Bitrate (z.B. beim hr mit über 100 kBit/s) schlecht klingt (fast wie ein Handy), dann kommt der AAC-Decoder in diesem Radio nicht mit dem AAC-LC-Modus (low complexity) klar. Den hat man dummerweise vergessen in die DAB+ Spezifikation verpflichtend reinzunehmen, nun kann sich keiner beschweren, wenn die Programme mit hoher Bitrate schrottig klingen. Solche DAb-Radios brauchen zwingend die Spektralbandreplikation, um halbwegs anständig zu klingen. Der MDR ist deshalb von AAC-LC auch zu AAC-HE mit SBR gegangen, nachdem sich Hörer beschwert hatten und man die Beschwerden erst nicht nachvollziehen konnte. Im UKWTV-Forum hatte man mal eine Liste begonnen mit Radios, die kein LC-AAC können:

Dual DAB4
Cambridge Audio Minianlage
Denver DAB-43
Kenwood DAB-41U
Lumatron DAB 11 CB
Ennovia EN-DAB 141
Noxon Dradio 100


Pavel007 (Beitrag #1) schrieb:
Tja, alles ist nur die Sache der Gewohnheit, oder?


Ich bezweifele, daß ich mich an den seltsam "schabenden" Sound von DAB+ gewöhnen könnte. Mich hat AAC nichtmal mit 120 kbps überzeugt. Mit 192 geht es, aber da ist auch MP3 brauchbar. Und MP2 mit 192 (klassisches DAB) kann auch brauchbar sein, für unterwegs sogar vollauf zufriedenstellend. Aber ich habe mir das Radiohören schon aus inhaltlichen Gründen abgewöhnt.


[Beitrag von Radiowaves am 26. Okt 2013, 21:40 bearbeitet]
Pavel007
Neuling
#6 erstellt: 27. Okt 2013, 13:52
HI, Radiowaves, das herzliche Dank für so ausführliche Erklärung.
Ich habe auch irgndwann DUAL DAB 4 gekauft, aber der Klang war so bescheurt und so misereabel, dass ich es nach einer Woche ins Geschäft zurückgegeben habe.
Es geht um dieses Radio, ich meine momentan:

http://www.digitalradio-test.de/dual-ir-6/

Die Seite sollte doch genug vertraeunswürdig sein, denke ich.
Der Klang bei der Musik ist so bezaubernd, dass ich es einfach geniesse, wenn ich im Internet-Radio Pink Floyd oder Depeche Mode höre. Wie im Konzert-Saal.
Und meine russiche Sender gibt es auch genug. Die Verbindung ist echt toll, keine Aussetzer.
Das ist die Information von Hersteller:

http://www.dual.de/?page_id=5195

Und fast alle Berichte am Amazon sind positiv:

http://www.amazon.de...8-1&keywords=dual+ir


Interessant, dass Gerät im Vergleich von anderen Inernet-Radio empfängt auch DAB+ Bereich. Ich habe es bei Welt-Bild günstig gekauft: Schon nicht verfügbar. Für insgesamt 130 Euro.

Gibt es auch so das neue Radio, das viel angepriesen wurde:

http://www.peaq-online.com/produkte/digitalradios.html


Aber es ist viel teuer:


http://www.saturn.de...3#produktbewertungen


http://www.testberichte.de/p/peaq-tests/pdr300-testbericht.html


Kannst du mir dazu etwas sagen?

Danke sehr für deine Ratschläge, aber was ausschliesslich DAB+ anbelangt, dann mir reicht absolut dieses Radio:

http://www.hurcks.de...-Radio_DOR-100rx.htm


Also. was ich suche, dann das gute Internet-Radio, welches ich ohne PC zu Hause hören könnte. Wenn dazu es gibt auch FM und DAB+, dann es ist noch besser.

Herzliche Grüsse von Bergstrasse(Hessen).
Pavel.
Radiowaves
Hat sich gelöscht
#7 erstellt: 27. Okt 2013, 15:16
Hallo Pavel,

wegen Beratung muß ich Dich enttäuschen. Ich selbst besitze nur einen DAB-Stick, den ich mal beim Deutschlandfunk in Köln abgegriffen habe. Den Stick benutze ich alle paar Monate mal, um Empfangstests zu machen (in unserer Kabelanlage ist DAB eingespeist, das ist etwas sehr seltenes und so eigentlich nicht vorgesehen). Da der Stick (bzw. seine Software) Aufnahmen im Originalformat machen kann, habe ich auch Zugriff auf die Audiodaten und kann den Klang beurteilen.

Internetradio besitze ich gar nicht, da ich kein DSL habe. Mein UMTS-Stick erlaubt mit 5 GByte im Monat, die kann ich nicht für Streaming verschwenden. Prinzipiell kann Internetradio sehr gut klingen, wenn z.B. 192 kbps oder noch mehr verwendet werden und auf Anbieterseite kein Dreck passiert. Welches Internetradio dann klanglich das meiste rausholt, weiß ich nicht, da ich keinerlei solche Geräte besitze.

Allgemein gibt es inzwischen in immer mehr HiFi-Geräten der anerkannten Hersteller (Onkyo, Pioneer, Denon, Yamaha, ...) die Möglichkeit, Streaming aus dem heimischen Netzwerk in höchster Qualität zu machen, also die CD-SDammlung als FLAC-Dateien (ohne Datenreduktion) vom PC zur Anlage zu streamen oder sogar noch höhere Auflösungen (24 Bit, 96 kHz) aus speziellen Downloadshops zu hören. Als "Abfallprodukt" sollte da immer Internetradio dabei sein. Und wenn es für CD-Wiedergabe in Höchstform taugt, dann taugt es für Internetradio klanglich auch vollkommen. Das problem ist: finde das Gerät, das am komfortabelsten zu bedienen ist und keine schlimmen Bugs hat.

Es gibt von Denon z.B. den DNP-720AE, Onkyo hat den T-4070, der auch noeben UKW noch DAB kann, aber auch richtig teuer ist. Pioneer bietet den N-30 und den N-50, beide ohne UKW/DAB, aber mit Internetradio. Der NAD C446 kann alles - UKW / DAB / DAB+ / Internetradio, kostet aber auch viel Geld.

Auch ganz normale Stereo- oder 5.1-Receiver bieten immer häufiger ganz nebenbei Internetradio, manche auch DAB.

Erfahrungen habe ich nur mit einem Gerät, einer Minianlage von Yamaha. Die kann alles (UKW, in einer Auslandsausführung auch DAB, CD, DVD, BluRay, Youtube, Internetradio), ist aber außer in den Grundfunktionen an/aus, laut/leise, UKW-Senderwahl und CD-Abspielen nur mit angeschlossenem Bildschirm zu bedienen. Was soll das? Soll ich den Fernseher anschalten, um Internetradio zu hören? Was ist, wenn gar kein Fernseher vorhanden ist (wie bei der Freundin, bei der die Kiste steht)?

-> auf solche Dinge muß man genau achten, wenn man was kauft.
Pavel007
Neuling
#8 erstellt: 28. Okt 2013, 09:37
Das herzlicche Danke dir.
goatiemann
Neuling
#9 erstellt: 02. Nov 2013, 19:45
Zu dem Thema DAB7 DAB+ kann ich nur schreiben

das das alte DAB besser war, als das DAB+ da die kompremierungs so stark ist das man von einem
stereosingnal garnicht mehr sprechen kann , darum haben alle DAB+ Geräte auch nur einen lautsprecher
es grüsst das alte Radio der 60 jahre wo mono noch an erster stelle stand

HIFI kann man von DAB+ nicht mehr erwarten und auch die Radioveranstallter halte sich stark zurück und wollen
mit DAB + nix zu tuen haben weil es nur kosten verursacht und keine reichweite mehr zu erzielen ist wie mit UKW
Bollze
Inventar
#10 erstellt: 03. Nov 2013, 12:04
Ich nehm an, spätestens wenn man UKW eines Tag abgeschalten hat, werden auch die Bitraten bei einigen Sendern steigen, wenn man es sich leisten kann. Ein angenehmer Klang spielt bei Hörergewinnung auch eine entscheidene Rolle. Also GEZ Radios und starke Privatsender, die gibs wahrscheinlich in entfernter Zukunft mit mehr Bitrate, finanzschwache Stationen werden mit einer Dünnen Audio Bitrate kurz : "DAB" leben müssen. Für Wortbeiträge zum Nebenbeihören reichen die aber. So mal die Glaskugel weg.
Bei DAB muss auch mal den -zig Regerlein am Soundprozessing oder am Klang- Optitod neu eingedreht werden und an den starken Datenkompressionssound anpasst werden. Das was man für UKW eingstellt hat, ist da meist ehern nicht so optimal.

Einge Internetradios bieten in der Tat guten Klang, läuft da oft MP3s direkt von der Festplatte. Jedoch meist nur bei den kleinen Hobbyradios.
Sender die auch auf UKW laufen, bringen ihren Optimod versauten Klang auch im Internet rüber. Manche Hobbyradios arbeiten auch mit Soundprozessing, wollen klingen wie der kratzende Bassbrei auf UKW. Naja man kann ja wegschalten.

Bei einen Bekannten hab ich den PC an eine mittelmässige DVD-Anlage angeschlossen. Bei einen Funktionstest haben wir zwischen einen nicht kommerziellen Hobby- Schlagersender und den MDR 1 Sachen-Stream hin- und hergeschalten. Selbst ich war völlig überrascht, wie weit die Sender klanglich auseinander waren, MDR mit bekannt versauten mehr als nötig versauten Klang., Moderatoren klingen als hätte sie chronischen Schnupfen, ein Basslautsprecher und Blech gefressen. Das reine Internetradio klar, frisch dynamisch., halt der pure CD Sound nur runtergerechnet auf ein MP3 Stream, oft direkt von HDD.

Die Witz der MDR hat sicher beste Technik da stehen, aber trotzdem kommt so ein Mist hinten raus.
Ein Behringer Mixer würde da auch reichen.


[Beitrag von Bollze am 03. Nov 2013, 12:25 bearbeitet]
Radiowaves
Hat sich gelöscht
#11 erstellt: 03. Nov 2013, 20:21

Bollze (Beitrag #10) schrieb:
Die Witz der MDR hat sicher beste Technik da stehen, aber trotzdem kommt so ein Mist hinten raus.


So ist es. MDR Sachsen hat letztens erst in Dresden nagelneue Technik bekommen: Digitalpult 52MX von DHD aus Leipzig, sehr gute Mikrofone von Microtech Gefell. Vorher wars aber auch sehr gut: Lawo-.Digitalpult und U87. Hilft halt alles nix, wenn man unbedingt über Schweineprocessing senden will. Die mußten sogar das Processing drosseln, weil man die Sprecher nicht mehr verstanden hat.

Auch MDR Thüringen ist gruselig, MDR Sachsen-Anhalt hingegen zumindest über Satellit recht sauber.
"physman"
Ist häufiger hier
#12 erstellt: 06. Nov 2013, 18:14
Und MDR Kultur über UKW immer eine positive Überraschung - über einen guten Tuner abgehört.


Ein angenehmer Klang spielt bei Hörergewinnung auch eine entscheidene Rolle.


Da bin ich noch nicht so überzeugt. Ich persönlich kenne in meinem Umfeld nur ein oder zwei Leute, für die das Radio mehr als nur Dudelfunk darstellt.
Das mag an "Video killed the Radio Star" liegen oder auch dass über die Hälfte der UKW Sender den selben Sh..... der 60er, 70er, 80er und von heute in die Ohren prügeln.:?
Oder auch viel zu wenige die Zeit nehmen / haben sich der Musik konzentriert und genussvoll hinzugeben.
In der Masse der Wohstuben stehen deshalb auch riesen Klotzen und eine Audiokette die gerade den Minimalanforderungen der Informationsübertragung genügt.
Es sei denn es handelt sich um Dulbi Surraund 15.43 oder so':D' Leider!!
Das lässt mich eher vermuten, dass dieses mangelnde Interesse der Masse nicht nur für DSR zum Ausstieg führte, sondern die Investitionen der Sendeanstalten noch weniger mit hifidelen Ambitionen veknüpft sind.
Wieder ein großes Leider!!

Gruß. Jörg

.
Radiowaves
Hat sich gelöscht
#13 erstellt: 06. Nov 2013, 19:28

"physman" (Beitrag #12) schrieb:
Und MDR Kultur über UKW immer eine positive Überraschung - über einen guten Tuner abgehört..


MDR Kultur gibt es schon seit Ende 2003 nicht mehr. Meinst Du MDR Figaro? Dort hat man irgendwann vor etwa einem Jahr ein neues Studio bezogen, also nach 13 Jahren (üblicher Zeitrahmen) ein neues Mischpult eingebaut. Etwa seitdem ist Figaro dumpf-komprimiert und wenn ich da mal reinhöre wirkt es streckenweise beinahe wie Klassikradio. Rein technisch wohlgemerkt, inhaltlich ist es längst auf Klassikradio-Niveau angekommen. Ich kenne Kulturliebhaber (Schwerpunkt Klassik), die angesichts dieses lieblosen, banalen Programms aus Klassikhäppchen und Chansongedudel (man nennt das glaube ich "gehobene Popmusik") schlichtweg Übelkeit bekommen. Klebrig-komprimierte sanft-säuselnde Wellness-Moderationen verfolgten mich auch bei jedem Reinhörversuch, ich habe das Programm auch nicht in meiner Favoritenliste, es ists schlichtweg für mich nicht wert. In der Liste liegt hingegen z.B. Bayern 2. Das ist prall gefülltes Radio.
"physman"
Ist häufiger hier
#14 erstellt: 06. Nov 2013, 20:14
Du hast natürlich recht. MDR Figaro. Da ich aus u.A. qualitativen Gründen ausschließlich UKW via Antenne höre, fällt der Vergleich mit B2 etwas schwer. Über Musikgeschmack möchte ich natürlich nicht streiten.
Als Freund von Jazz, Folk und manchem Chanson bin ich natürlich heilfroh, dass Figaro als Ergänzung zu
D Radio Kultur in Betracht kommt. Wie das so ist. Des einen Leid ist des anderen Freud. Ich wünschte mir mehr davon, statt Hitparadengedudel. Aber dieses wird halt mehrheitlich gefragt. Das scheint gelebte Demokratie. Ich habe mal bei Figaro den Sound über Antenne (Revox B260E) mit der Übertragung via Satellit (Humax) gegengehört. Satellit hörte sich da wie präsenzreduzierte Ubertragung mit HiBlend an.
Kann natürlich auch am Humax liegen. Im Vergleich zu den anderen, terrestrisch empfangbaren Dudelsendern meines Empfangsgebietes, bin ich jedenfalls bei Figaro immer erstaunt wie gut Radio doch klingen kann. Wenngleich ich nicht bestreiten möchte, dass das mit etwas mehr Liebe zur Musik und weniger verschlimmbessernder Technik noch besser gänge.

Gruß. Jörg
Radiowaves
Hat sich gelöscht
#15 erstellt: 06. Nov 2013, 22:00
Beim MDR gab es immer Konfusion über das Processing der Verbreitungswege. Als es noch ADR gab, hatte man zum Schluß offenbar auch 3 unterschiedliche Processings, zumindest bei den beiden Popwellen Jump und Sputnik. ADR und DVB unterschieden sich deutlich, UKW war nochmals anders. Bei Sputnik war der analoge Sat-Weg überdies eine Reanalogisierung des ADR-Signals, am Uplink in Leipzig aus der mit 192 kbps reduzierten Leitung aus dem Hallenser Funkhaus abgegriffen, nach analog gewandelt und in die Unterträgermodulatoren geschoben. Wie das bei Figaro seinerzeit war, weiß ich nicht. Bin nicht mehr so oft in meiner thüringer Heimat und kann hier in Berlin Figaro freilich nur via DVB hören, was ich halt nicht tue, weils für mich Verschwendung von Lebenszeit wäre.

Bei anderen Anstalten ist DVB immer identisch zu UKW gewesen (BR beispielsweise, WDR wohl auch, hr ebenso) und nur die AC3-Varianten der Kulturwellen waren teilweise sauber. Beim RBB waren alle Wellen auf DVB sauber, bis sie im Spätsommer 2011 auf UKW-Trümmersound umgestellt wurden (der mieseste in der ganzen ARD, durch die ARD selbst nachgemessen).

Auch ich könnte mich für Folk begeistern, aber bitte nicht auf diesem schäbigen Figaro, mit dieser stümperhaften Moderation. Ich fühle mich dort einfach nicht zu Hause, nicht ernstgeommen. Da habe ich einfach zu oft ins Klo gegriffen mit Sendungen, die nach der Ankündigung schlicht enttäuschend waren. Wegen Jazz: kennst Du NDR info, die abends nach der Inforadiozeit ein tägliches Jazzprogramm haben? Auch auf WDR 3 läuft da manches, da habe ich z.B. im Frühjahr ein grandioses Konzert von Günter Baby Sommer hören dürfen, aufgezeichnet im WDR selbst. Der MDR hat als reiner Konservenabspieler ja nichtmal einen Sendesaal.

Mit Hitparadengedudel kann ich auch nichts anfangen, Popwellen höre ich inzwischen gar nicht mehr. Und was die gelebte Demokratie angeht... ich glaube eher an den Weihnachtsmann als an eine Zukunft dieses Gesellschaftssystems

Dein Revox dürfte übrigens auch beim DLF seit einigen Monaten deutlich besser klingen. Man hat die Zuführung der UKW-Standorte von 192 kbps MP2 (= faktisch ADR-Qualität, lief auf 23.5° Ost) auf 384 kbps (ebenfalls über 23.5° Ost) angehoben. D-Kultur läuft weiterhin mit 192 kbps.
Bollze
Inventar
#16 erstellt: 07. Nov 2013, 19:21
Ich höre oft RSA Sachsen, ein Programm was sich an Leute über 30 wendet. Leieren halt die Konserven von Anfang der Tonspeichertechnik bis heute durch
Das Programmkonzept was da hinter steht, ist ganz einfach : nicht alle Leute die Richtung Rente gehen, wollen automatisch deutschen Schlager oder Blasmusik hören.
Der Sound auch etwas durch den Wolf gedreht, aber erträglich, als Nebenbeiduddelfunkt.
http://www.rsa-sachsen.de/ kann man auch online hören.
Tuner ein u.a ehemals 400 DM teuerer Technicsbaustein, ( MPX DC /ClassAA) ziemlich empfangsstark, kommen Sender noch rauscharm in Mono, wo bei vergleichbarer Antenne der Sender bei diverse Henkelware nur noch zu erahnen ist. Möchte ich nicht gegen eine DAB- Büchse oder Baustein tauschen, jedenfalls nicht bei diesen geringen Bitraten.


[Beitrag von Bollze am 07. Nov 2013, 19:28 bearbeitet]
"physman"
Ist häufiger hier
#17 erstellt: 08. Nov 2013, 06:49
Guten Morgen. Interessant sind RADIOWAVES Ausführung. Da ist man mal wieder auf dem Laufenden.
Nun ja. Ich denke mal, dass die Besitzer hochwertiger UKW-Bausteine in empfangsstarken Gebieten sich noch lange UKW wünschen. Es wäre ja schlichtweg schade für die Fans, wenn die z.T. aufwändig konstruierten Geräte zum Edelschrott würden. Zumal das Vorbeten der angeblichen Qualitätszunahme digitaler Rundfunkübertragung eine Seifenblase ist. Jedenfalls in der derzeitigen praktischen Umsetzung.

Viel freude beim Hobby. Jörg
Bollze
Inventar
#18 erstellt: 20. Nov 2013, 09:49
Das Radio ist 90 Jahre alt, viele Sender machen Sondersendungen dazu.
Auch das d-radio kulter tut dies. Auch Hörer dürfen Ihere Erlebnisse mit den Radio erzählen. Die Hörer dürfen natürlich nur das erzählen, was den Radiomachern nicht gegen den Strich geht. Ein Hörer äussert sich im Laufe eines Gespräch kritisch über die Klangverfälschung bei Radio allgemein und das der Standart DAB Radio auch nicht der Bringer ist, die Moderatorin Kirsten Lemke längt das Gespräch schnell davon ab. Mit einen aus der Luft gegriffenden Argument, Kritik unerwünscht. Journualismus stelle ich mir anders vor. Die miese Qualität von DABplus das Angstthema der Moderatoren bei Sendung mit Hörerbeteiligung ?

http://podcast-mp3.d...29_0105_0882f21e.mp3 ( ab Minute 46)

PS. :
DABplus kling nicht besser als DAB, so lange man die "plus" Möglichkeiten dazu nutzt, um die Bitrate zu senken, was man auch hemmungslos macht derzeit.


[Beitrag von Bollze am 20. Nov 2013, 09:53 bearbeitet]
Ingor
Inventar
#19 erstellt: 20. Nov 2013, 11:38
Der öffentlich-rechtliche Rundfunk hat doch gar kein Interesse an DAB. Das Digitalradio würde die Sendekosten erheblich reduzieren und damit unliebsame Konkurrenz der privaten Sender begünstigen. Können die z.Z. nur lokale Sender betreiben, wäre dies mit DAB anders. Durch mehr freie Frequenzen könnten nun auch flächendeckende private Sender entstehen. Die privaten haben kein Geld um in neue Technik zu investieren, die nicht bereits flächendeckend geutzt wird, so bleibt alles beim alten. Wenn nicht die Politik entscheidet ab einem festen Datum abzuschalten, sowie beim Fernsehen wird sich gar nichts bewegen. Und beim DVB-T war der Qualitätsgewinn auch begrenzt. Da die privaten Sender ohnehin Kabel und Satellit als Empfangswege bevorzugen, da billiger und eine hohe Marktdurchdringung wird es bald nur noch die öffentlich-rechtlichen im DVB-T geben. Hier wird schon wieder der nächste Wahnisnn vorbereitet und ein neuer Standard eingeführt, der dann wieder Millionen Geräte zu Schrott macht. Das kennen wir beim Radio ja auch schon.
Bollze
Inventar
#20 erstellt: 20. Nov 2013, 17:47
Kleine Radios wie Deutschlandfunk oder D- Radio Kultur haben starkes Interesse an DAB , um ihre Reichweite zu erhöhen.
Genauso wie bei UKW tut sich auch bei DAB eine Zweiklassengesellschaft auf, in Ballungsgebieten gibs viele Sender, auf den Lande weniger.
In manchen Ecken gibs nicht mal den sogenannten Bundesmux, nur der GEZ Rundfunk strahlt fast ungenutzt in DAB erstmal mit seiner Billigbitrate aus. Rendite für Media Broadcast, mehr ist es nicht.
In manchen Ecken, mit fast ausschliesslicher Kabel- und Sat-TV- Nutzung hätte auch nur ein GEZ-DVB-T Mux gereicht, sowas wäre mal eine echte digitale Dividende gewesen.
Mal von seinen UKW- Angebot abgesehen, ein Strahler der kaum genutzt wird -> : http://de.wikipedia.org/wiki/Schafberg_(Löbau)))

Ich geh davon aus, dass man die Bitrate und wo möglich auch die Senderleistung von DABplus, spätestens nach Abschaltung von UKW erhöhen wird. Um mehr Senderleistung oder noch paar Regionalfunzeln wird man wohl nicht herrumkommen, damit der Innenempfang wie man es bei UKW gewohnt ist, auch selbst mit den Billig DAB Kisten klappen soll, und wenn nicht, wird es wahrscheinlich Beschwerden hageln von den Radionutzern, in Sachen Klang und Empfangbarkeit. Damit dürften die Kosten von DAB auch weiter steigen.
DAB nutzt den VHF-Bereich III.., nach meiner DXer Erfahrung reichen UKW Wellen einfach weiter, auch bei gleicher Sendeleistung.
Erzählen können die da viel, das DVB-T ist auch kein Überallfernsehn geworden, es sei denn, man hat immer eine UHF Antenne und einen Antennemast dabei. So 10- 12 Meter sollten wohl reichen.




Bollze.


[Beitrag von Bollze am 21. Nov 2013, 12:18 bearbeitet]
N_i_T_R_O
Stammgast
#21 erstellt: 20. Nov 2013, 18:28
DAB+ kann auch bei niedrigen Datenraten, etwa 72 kbit/s gut klingen. Nur leider schöpfen die Sender das Potenzial nicht aus. Durch völlig übertriebenes Soundprozessing wird ein guter Sound zunichte gemacht. Vorallem bei Kiss FM lässt sich das beobachten. Obwohl die damals als der Bundesmux startete, wirklich ganz ordentlich klangen. Ich verstehe nicht warum man den Sound so verschlimmbessert hat. Auf Mails bekommt man von denen auch keine Antwort zu dem Thema.
Radiowaves
Hat sich gelöscht
#22 erstellt: 20. Nov 2013, 21:17

Ingor (Beitrag #19) schrieb:
Der öffentlich-rechtliche Rundfunk hat doch gar kein Interesse an DAB. Das Digitalradio würde die Sendekosten erheblich reduzieren und damit unliebsame Konkurrenz der privaten Sender begünstigen.

Das ist so pauschal nicht zutreffend.

Es gibt öffentlich-rechtliche Anstalten, die sehr große Hoffnungen in DAB setzen. Deutschlandfunk und D-Radio bekommen wenn überhaupt dann nur so perspektivisch eine flächendeckende terrestrische Versorgung hin. Trotz unzähliger UKW-Funzeln gibt es viele weiße Flecken auf der Landkarte und das UKW-Funzelnetz verschlingt riesige Summen. D-Wissen kann man gleich ünberhaupt nicht auf UKW anbieten, man dürfte es gar nicht. Beim D-Radio hoffen sie deshalb sehr auf DAB, sind aber mit der Lösung, im Bundesmux zusammen mit den Billigdudlern verbreitet zu werden, nicht sonderlich glücklich.

Der MDR setzt große Hoffnungen in DAB, denn nur so kann er z.B. Sputnik terrestrisch verbreiten. Auf UKW gab es dafür in Sachsen und Thüringen nie eine Chance, wegen politischer Blähungen. Die völlig merkbefreiten Politiker hatten Sputnik immer mit dem ex-DDR-Jugendradio DT64 gleichgesetzt, das in der Wendezeit zu ungeahnter Schärfe reifte und auch vielen Politikern zur Gefahr wurde. Die glaubten selbst dann noch, DT64 vor sich zu haben, als das Programm umbenannt, ausgeblutet und für eine Vollpfosten-Zielgruppe umgebaut worden war.

Der BR kann nur über DAB die neue Jugendwelle PULS verbreiten. Undundund.

Die Privaten hingegen haben oft keinerlei Interesse, auf DAB zu gehen. Beispiel Thüringen: keiner der in Thüringen produzierten Privaten ist auf DAB dabei. Man hat UKW und man fürchtet die Konkurrenz im DAB. Man will am liebsten gar nichts von DAB wissen und hofft, daß es ewig bei UKW bleibe.


Ingor (Beitrag #19) schrieb:
Können die z.Z. nur lokale Sender betreiben, wäre dies mit DAB anders. Durch mehr freie Frequenzen könnten nun auch flächendeckende private Sender entstehen.

Diese Chance hatte man im Bundesmux, und irgendwas gehaltvolles ist dabei nicht rausgekommen. Solange das private Rundfunkmodell nur daraus besteht, Musik abzududeln und im Unterschied zu Download- und Streamingdiensten auch noch dumm reinzuquatschen, mit Werbung zu verseuchen und den Klang weiter zu ruinieren, kann das nichts werden. Dann gehen die Leute gleich von UKW auf Streamingdienste über und lassen DAB links liegen.


Ingor (Beitrag #19) schrieb:
Die privaten haben kein Geld um in neue Technik zu investieren, die nicht bereits flächendeckend geutzt wird, so bleibt alles beim alten.

Tja, wenn das Geschäftsmodell der Privaten nur vorsieht, sich ins gemachte Bett zu legen, dann ist das halt so. Wobei: so schlecht gehts denen auch nicht. Die deutsche Durchschnittsbevölkerung ist echt freundlich zu diesem Geschäftsmodell. Sie will mehrheitlich nur blödes Hintergrundgedudel mit geheimnisvollen Geräuschen und Blitzermeldungen, die Aktualität suggieren. Dermaßen abgespeckt, schreiben die Privaten durchaus erhebliche Gewinne. Solln mal nicht jammern.


Ingor (Beitrag #19) schrieb:
Wenn nicht die Politik entscheidet ab einem festen Datum abzuschalten, sowie beim Fernsehen wird sich gar nichts bewegen.

Das hatte die Politik regional sogar versucht. In Sachsen-Anhalt würde es, hätte man die Entscheidung nicht zurückgenommen, seit 2010 faktisch kein Radio mehr geben, dann dann hätte UKW abgeschaltet werden sollen. UKW und analoges TV unterscheiden sich schon erheblich: den Leuten reicht mehrheitlich hundsmiserbaler Ton (siehe DAB-Magerbitraten, siehe grauenvolles Soundprocessing, siehe stockdumpf-nasal trötende Moderatorenstimmen in verhallten Glaskästen als "Studio"), beim Bild vollen sie unter HDTV nix mehr anfassen. Guter Ton konnte als Wert der Mehrheit nie vermittelt werden. Selbst UKW kann zigmal besser, als es heute landesweit bis auf wenige Ausnahmen klingt. Analoges TV hatte regional außerhalb von Ballungszentren selten mehr als 3 Programme, UKW hat ein vielfaches davon. Die Menschen sind zufrieden mit UKW, es dudelt, wie es soll. Deshalb kaufte keiner DAB. Beim analogen TV war das anders, da war die Verbesserung schon quantitativ spürbar. Ob ich nun 2 oder 3 verrauschte TV-Programme habe oder 12 in erträglicher QUalität, das ist schon ein Unterschied. Beim Übergang UKW->DAB wäre das Gegenteil passiert: von einem Dutzend gut empfangbarer Programme auf damals meist nur 5 oder 6 Programme und heute auf einen haufen klanglichen Schund ohne regionalen Bezug.
Passat
Moderator
#23 erstellt: 20. Nov 2013, 21:34
Der Umstieg von terrestrischem Analog-TV auf DVB-T hat damals auch nicht einmal 10% der TV-Seher betroffen.
Der Rest hat damals schon TV über Satellit oder Kabel bekommen.
Deshalb war die Abschaltung von terrestrischem Analog-TV rel. einfach durchsetzbar.

Bei UKW sieht das völlig anders aus.

Im Übrigen ist DAB keineswegs billiger als UKW, sondern im Gegenteil teurer.
Deshalb versucht man da, wo es geht, Kosten zu sparen und möglichst viele Programme in einen Kanal zu quetschen.
Und das geht nur, wenn man die Datenrate bis über die Erträglichkeitsgrenze hinaus reduziert.

Ich höre übrigens schon seit Jahren kein Privat-Rundfunk mehr.
Wenn ich da mal drüber stolpere, bekomme ich regelmäßig Ohrenkrebs und Kotzanfälle ob der dümmlichen Moderatoren.

Grüße
Roman
Radiowaves
Hat sich gelöscht
#24 erstellt: 21. Nov 2013, 00:43

Passat (Beitrag #23) schrieb:
Ich höre übrigens schon seit Jahren kein Privat-Rundfunk mehr.
Wenn ich da mal drüber stolpere, bekomme ich regelmäßig Ohrenkrebs und Kotzanfälle ob der dümmlichen Moderatoren.


Wenns danach geht, darfst Du auch die meisten öffentlich-rechtlichen Programme nicht mehr hören. Beim hr sind z.B. schon hr1, hr 3, YouFM und teils auch hr4 betroffen, nur hr2 geht noch. Beim MDR ist selbst die Kulturwelle meist lausig. Und MDR Thüringen schieß im Freistaat den Vogel ab, was angezogene Daumenschrauben im Processing betrifft. Die AGC zerrt innerhalb kürzester Zeit alles bis über die Klirrgrenze, Musik ist völlig entstellt, die Moderatoren klingen wie Aliens. Das programm ist ja auch nur noch für Vollpfosten. MDR halt.
Passat
Moderator
#25 erstellt: 21. Nov 2013, 00:59
Da hast du Recht, die meisten ÖRs haben sich leider dem unterirdischen Niveau der Privatsender sowohl was Klang als auch Moderatoren angeht, angepasst.

Wirklich übel finde ich auch den WDR.
Wenn ich da mal durch muß, wird durchgängig Musik von der eigenen Konserve gehört.

Hier im Südwesten klingen z.B. bei SWR 3 meist die Moderatoren so, als ob die einen heftigen Schnupfen haben und lispeln.
Und dieser verschnupfte Klangeindruck setzt sich bei Musik fort. Liegt also am üblen Prozessing, den diese Welle fährt.

Grüße
Roman
Radiowaves
Hat sich gelöscht
#26 erstellt: 21. Nov 2013, 10:41

Passat (Beitrag #25) schrieb:
Wirklich übel finde ich auch den WDR.
Wenn ich da mal durch muß, wird durchgängig Musik von der eigenen Konserve gehört.

Bis auf wenige Stunden am Abend ist 1Live ja auch völlig kaputt, ebenso WDR 2 und seit einiger Zeit auch WDR 4. Es gibt aber halt auch noch WDR 5 (hat auch nachgelassen) und WDR 3. Und auf letzterem läuft nicht nur Klassik. Der WDR als Anstalt aus der "guten alten Zeit" hat einen Sendesaal (nicht nur einen) und nutzt ihn auch. Mir liegt hier ein Mitschnitt aus dem Frühjahr vor, Jazzfest Köln, Günter "Baby" Sommer im kleinen Sendesaal. Eine Stunde "Schlagzeugsolo", eigentlich ists viel mehr als das gewesen, Günter "Baby" Sommer ist ein genialer Unterhalter. Großartig, in jeder Hinsicht! Und auf WDR 3 gesendet.

Was den WDR-Hörfunk betrifft, dürfte aber sowieso bald das Licht komplett ausgehen:
http://www.dwdl.de/h...ling_unter_beschuss/

Der MDR hat nichtmal einen Sendesaal. Die sind in keinster Weise auf Eigenproduktionen ausgelegt, außer einem kleinen Hörspielstudio haben die gar nichts in Halle. Wenn Sputnik in der Zeit, in der es mal wieder etwas niveauvoller sein durfte (2006-2010, Ära Markuse), ein Radiokonzert mit Hörern als Gäste veranstaltet hat, dann räumten die Sputniker ihr Großraumbüro leer, kabelten alle PCs ab und trugen sie raus und stapelten die Tische am Rand, damit Platz für Bühne und Gäste frei wurde - manchmal beinahe im Wochentakt. Inzwischen sind Sputnik und Jump wieder auf gleichem Keller-Niveau, ebenso die Einser des MDR, die sich ursprünglich mal aus den 1990 emanzipierten DDR-Regionalsendern gründeten und weitaus mehr zu bieten hatten als die grenzdebile Oldie- und teilweise noch Schlager-Rotation mit 1000-Euro-Gewinnspielen und Blitzermeldungen.


Passat (Beitrag #25) schrieb:
Hier im Südwesten klingen z.B. bei SWR 3 meist die Moderatoren so, als ob die einen heftigen Schnupfen haben und lispeln.
Und dieser verschnupfte Klangeindruck setzt sich bei Musik fort. Liegt also am üblen Prozessing, den diese Welle fährt.

Und dabei wurde SWR 3 doch von dem Sounddesignpapst schlechthin eingestellt. Es muß also ohne Frage sehr gut sein.
Passat
Moderator
#27 erstellt: 21. Nov 2013, 11:19
Naja, gerade das, was er da als Fehler beschreibt, findet sich mehrheitlich beim SWR 3.

Wenn er das, was er da schreibt, tatsächlich ernst meint, würden die ÖR-Sender sehr sehr deutlich besser klingen!

Im Übrigen klingt SWR 3 über DVB-S/DVB-C nicht hörbar besser als über UKW.
Das Prozessing findet also schon im Studio statt und nicht erst auf der Sendestrecke.

Grüße
Roman


[Beitrag von Passat am 21. Nov 2013, 11:22 bearbeitet]
Bollze
Inventar
#28 erstellt: 21. Nov 2013, 13:12
SWR 3 ? Über DVB-S klingt der Sender nicht besonders gut vermurkst. z.B: Radio Fritz klingt da schon angenehmer. Richtig angenehm sogar, wenn ich so vergleiche.
In Sachsen klingt von den grossen Duddelfunkstationen RSA Sachsen am erträglichsten, ein privater Sender, nach meiner Meinung nach.
Das es in Sachsen keine Jugendwelle vom MDR über UKW hat, liegt wohl daran, dass man beim MDR lieber den privaten Duddelfunk mit MDR Jump Kongurenz machen will und den Rentner und angehenden Rentnern einen ulkigen Schlagersender MDR Sachsen u.a. verpasst hat. Von der nahezu reinen deutschen Musikausrichtung, hat man sich aber verabschiedet.
Beim RBB hat man mit den Jugendprogramm Fitz dagegen alles richtig gemacht, leicht empfangbar, natürlich auch über UKW und das Programm kommt bei der Jugend an. Es gibt auch viele Hörer auch hier in Sachsen, weil u.a. der sachsennahe Sender Calau Fritz mit 100 KW abstrahlt. Eine Ex-Frequenz von DT 64.

Bollze.


[Beitrag von Bollze am 21. Nov 2013, 13:16 bearbeitet]
KarlRanftl
Stammgast
#29 erstellt: 21. Nov 2013, 15:50
Grüß Gott beinand.

Tolle Berichte hier übers Radiohören,auch Fachleute dabei mit viel Wissen über die Sender.Was bin ich froh,daß ich die Hausverwaltung vor ca. 2 Jahren dazu umstimmen konnte,von Kabelempfang auf Sat für unser 8-Fam.-Haus zu setzen.Da mein neuerer TV Triple-Tuner hat wurde ein Sat-Receiver zum Radioempfang frei.

Im Senderspeicher sind:
Bayern 1,2,3,BR-Klassik,Bayern Plus
Klassik Radio ( klingt eher bescheiden)
Hr2
MDR Figaro
NDR Kultur
OE1 DD
WDR3
SR2
SWR2
Kulturradio
MDR Klassik
DKultur
DLF
Radio Classicque
TSF Jazz
Jazz Radio
NL-Radio 6
NDR Blue
Einige Sender immer DD-Stereo u.oft 5.1.Das Signal kommt vom Rec.-Kathrein 732 zum Denon 1802 auf 5 Canton LE 109 Boxen.Es tun mir alle Leid,die minderwertigeren Empfangsweg haben/müssen.

Gruß, Karl
Passat
Moderator
#30 erstellt: 21. Nov 2013, 16:19
Wie schon geschrieben:
Oft ist der Klang auf allen Empfangswegen gleich mieß, so z.B. beim SWR 3.

Grüße
Roman
Radiowaves
Hat sich gelöscht
#31 erstellt: 21. Nov 2013, 23:50
Bayern 1,2,3

Haben offenbar alle das UKW-Processing auch auf DVB. Bayern 1 und Bayern 3 laufen über einen Omnia mit umfangreicher Klangverbiegung, Bayern 2 läuft über einen Jünger d07 mit nur recht deutlicher Kompression und UKW-konformem Peak Limiting / MPX-Levelling, aber ohne Klangverfälschung. Der BR ist soweit ich weiß die einzige ARD-Anstalt, die auf Omnia gesetzt hat. Die Kisten neigen schnell zum Pumpen und müssen penibel eingestellt werden. Den runden, "fetten" Sound der Orban-Geräte bekommt man damit nur schwer hin.

UKW-Zuführung läuft regulär aber anders, nämlich beim BR über APT-X. Ist ein sehr latenzarmer Codec, die Dinger sind blau, unscheinbar klein und stehen beim BR in einem Raum, der eher an Abstellkammer einnert. Man würde achtlos dran vorbeilaufen. An den Einschüben steht oben immer auf einem Aufkleber, welche Leitung damit gespeist wird (Würzburg, ...).


BR-Klassik

Bei BR-Klassik läuft die MP2-Spur ebenfalls über einen Jünger d07 mit Kompression und UKW-Modulationskontrolle, also auch bei etwa 16 kHz abgeschnitten. Muß auch sein, da der ARD-Hörfunktransponder zur Versorgung einiger kleinerer UKW-Standorte von BR-Klassik genutzt wird. Da, wo man früher halt Ballempfang nahm. Man hat auf BR-Klassik also das UKW-Signal ohne die UKW-Strecke. Die AC3-Spur hingegen ist völlig unprocesst, das ist faktisch der Pultausgang (Lawo Zirkon XL, wenn aus dem regulären Studio gesendet wird). Es gibt kein emphasiskorrigiertes Limiting und keine Dynamikkompression - weder bei 5.1 noch bei 2.0. Es gibt auch vollen Frequenzgang bis ca. 20 kHz. Der Unterschied ist im direkten Vergleich hörbar, aber auch sichtbar:

BR-Klassik: Dynamikkompression und Limiting auf DVB

MP2 ist deutlich dynamikkomprimiert, ich schätze 1.4 : 1 verglichen mit der AC3-Spur aufgrund von Pegelvergleichen zwischen Stellen niedriger und hoher Aussteuerung in beiden Versionen. Weiterhin wird bei MP2 hart limitiert, und weil Sprache ohne weitere Mißhandlung meist unsymmetrische Wellenform hat, wird halt einseitig limitiert. Das sind die so einseitig platten Bereiche, das waren die Sprach-Stellen. Da kann man noch froh sein, daß sie nicht auch noch einen Phasenrotator zum Symmetrisieren einsetzen, der hat auch hörbare Nebenwirkungen.


Bayern Plus

Keine Ahnung, was die einsetzen. Sind ja kein UKW-Programm. Vermutlich ohne jetzt reinzuhören Jünger d07, war bei BR Mobil auch so. Hatte einen ganz feinen Klang, wenn die da die eine oder andere Perle aus dem Archiv gespielt haben, idealerweise noch von Vinyl gegrabbt, dann wirkte das, als hätte man direkten Archiv-Anschluß. Kann aber auch sein, daß man da bei der Umstellung auf BR Plus was gedreht hat.


Klassik Radio ( klingt eher bescheiden)

Übler, plattkomprimierter, eingespeichelter Rotz, dem Programm durchaus angemessen. Typisches Privatradio-Processing, reißt bei Klassik die leisen Stellen so derbe hoch, daß es rauscht wie beim Orkan. Ab in die Tonne damit.


Hr2

Läuft als MP2 vermutlich über einen Jünger d05 oder d07 und ist identisch zu UKW. Die AC3-Spur könnte noch völlig sauber sein, war sie zumindest vor einigen Jahren. Die anderen hr-Wellen laufen über Optimod-Geräte von Orban. HR1 wurde geschändet bei der Umstellung vom Vollprogramm auf Hausfrauenwelle. Früher zu Analogzeiten nur Transientenlimiter und Aphapre-Karte, in den Digitalzeiten recht trocken eingestellter Jünger d05 oder vielleicht schon d07, inzwischen freilich auch dem Programm angemessen ein Optimod-Schundprocessing. HR 3 ist ähnlich, YouFM ebenfalls.


MDR Figaro

Schwierig. Formal vermutlich nur ein Jünger d07 in der MP2-Strecke. Ob der identisch dem UKW-Signal ist, weiß ich nicht, das speist der MDR terrestrisch über lineare 2-MBit-Strecken. AC3 war völlig sauber. Vor etwa einem Jahr gab es aber wohl ein neues Mischpult (DHD 52MX aus Leipzig ersetzte das Lawo Diamond von 1999) und möglicherweise ist irgendwo im Pult was drin, was einen dumpf-komprimierten Klang erzeugt. Entsprechende Beschwerden gibt es jedenfalls im Freudnnskreis, ich muß da mal reinhören und vergleichen, ob ggf. im Nachtkonzert von BR Klassik der Sound anders ist. Solche Nachstrecken werden gern im Schaltraum am Studio vorbeigeschleift und das würde ein (versehentliches) Pultprocessing umgehen.


NDR Kultur

Kann ich nicht beurteilen, faktisch nie gehört. Mischpult müßte ein DHD RM4200 sein, wurde glaube ich zeitgleich zu N-Joy gebaut. Kann mich aber auch täuschen. Mikrofone sind wohl Neumann-Duschköpfe sein, ich mag sie nicht. Klingen irgendwie immer verbogen, sa auf Nahbesprechung optimiert (Tiefenabsenkung schaltbar) und das hinterläßt immer Spuren. Processing vermutlich Jünger d07, eine AC3-Spur gibt es nicht, wenn nur Stereo läuft, MP2 müßte identisch zu UKW sein.


OE1 DD

Kann ich gar nix zu sagen. Ich habe Probleme mit der DD-Spur, die klingt auf meinem Receiver irgendwie kaputt. Die MP2-Spur ist hingegen ok. Keine Ahnung, woran das liegt.

WDR3

MP2 ist wohl identisch AC3. Man hat da einiges experimentiert, auch mit Gerätschaften, die man sonst auf Kulturwellen kaum findet. Was derzeit dort im Signalweg liegt, weiß ich nicht.


SR2

Wenns so ist wie sonst beim SR, dann auf DVB nur ein Jünger d07.


SWR2

Vermutlich auch Jünger d07, ob die AC3-Spur anders processiert wird, müßte ich mal erkunden, also reinhören.


Kulturradio

Einziges RBB-programm, das leidlich anhörbar ist. Früher waren alle RBB-Wellen auf DVB sauber (nur Shcutzbegrenzer), seit Spätsommer 2011 läuft zwecks Leitungskosteneinsparung nur noch eine Ausgangsleitung für alle Wege und damit UKW-Sound auf DVB. Führt bei allen anderen RBB-Wellen zur völligen Unanhörbarkeit. Einen übleren Dreck liefert keine ARD-Anstalt. Der verantwortliche Cheftechniker dürfte inzwischen im Ruhestand sein, er verteidigte die Maßnahmen mit unerwarteter Militanz und Unsachlichkeit. Ob künftig eine Änderung z uerwarten ist, weiß ich nicht - ist mir inzwischen auch egal. Ich habe den RBB aus meinem Receiver gekickt.


MDR Klassik

Vermutlich Jünger d07.


DKultur

Jünger d07. UKW-Zuführung läuft übrigens nach wie vor via 23.5° Ost auf einer SCPC-Schmalbandverbindung mit proprietären Geräten, für die es keine Ersatzteile mehr gibt. Bitrate: magere 192 kBit/s MP2 (!!!), also faktisch das Qualitätsniveau des alten Astra Digital Radio. Bitrate auf Astra 19.2° Ost: 256 kBit/s, also besser.


DLF

Jünger d07, und zwar dezenter eingestellt als auf UKW. UKW-Zuführung seit diesem Jahr nicht mehr wie D-Kultur über SCPC mit nur 192 kBit/s, sondern über eine neue mit vielen Receivern empfangbare Schmalbandverbindung auf 23.5° Ost. Neue Datenrate der DLF-UKW-Zuführung: 384 kBit/s MP2, also besser als auch 19.2° Ost, dafür kräftigere Kompression. Der MPX-Limiter ist nur auf 23.5° Ost drin, nicht auf 19.2° Ost.


NDR Blue

Recht dezent aus meiner Erinnerung heraus, aber nicht ganz sauber.
KarlRanftl
Stammgast
#32 erstellt: 22. Nov 2013, 16:34
Grüß Gott Radiowaves u.Forum.

Danke für das schnelle Eingehen auf meine Sender,ist ja der Wahnsinn was Du/Ihr alles im Kopf habt.Radio Classique aus Frankreich ist recht laut,klingt aber gut,TSF Jazz u.Jazz Radio ist auch von dort.Nur Jazz Radio kommt etwas basslastiger.Radio 6 ist aus Niederlande,ich höre halt mal Klassik mal Jazz.Probleme mit DD-Spur hatte ich am ZDF u.3Sat,aber ab Analogabschaltung war der Spuk vorbei,der Ton hatte immer nur gestottert,so wie aaaa,kleine Pause,aaaa,u.s.w..Messgeräte für die Klangbeurteilung hab ich nicht,es bleiben nur meine Ohren mit Tinitus,oder auch Erfahrung,Prägung nach 15 Jahre Schlagzeugspiel in Amateur-Tanzband.

Gruß,Karl
N_i_T_R_O
Stammgast
#33 erstellt: 12. Dez 2013, 18:47
ENDLICH!

Kiss FM, Energy, sunshine live und auch A-Relax wurden heute auf 48kHz Sampling umgestellt. Kein nerviges Dauerzwitschern mehr in den Höhen. So macht's Spass! Alle haben Frequenzgang bis mindestens 16000 Hz.
HermannZ1
Gesperrt
#34 erstellt: 23. Feb 2017, 20:16
Hallo zusammen,
ich habe da mal eine Frage. Ich überlege einem Vater so ein DAB Radio zum Geburtstag zu schenken. Er werkelt oft in seiner Garage herum und könnte er das Radio immer mitnehmen und Musik oder Nachrichten hören.
Was ich aber nicht so ganz verstehe, wo liegt eigentlich genau der Unterschied zwischen einem DAB Radio und einem herkömmlichen Radio? Kann das Ding noch etwas mehr, als mehr Radiosender empfangen?
Viele Grüße


[Beitrag von HermannZ1 am 23. Feb 2017, 20:17 bearbeitet]
fotoralf
Inventar
#35 erstellt: 23. Feb 2017, 21:23
Wer sagt denn, dass ein DAB-Radio mehr Sender empfängt? Je nach Region können das deutlich weniger sein. Die Privaten fallen größtenteils flach und der örtliche Dudelfunk sowieso.

Ralf
grendia
Stammgast
#36 erstellt: 24. Feb 2017, 12:50
Normalerweise hat ein DAB+ Radio auch einen UKW Empfänger.

Je nach Region kann man bis zu 60 DAB+ Sender empfangen.
In Köln sind es zurzeit um die 20 - in Nürnberg um die 50.

Jedoch würde ich mir heute keinen reines UKW Radio mehr kaufen sondern immer mit der Möglichkeit DAB+ zu Empfangen.
Dann hast Du immer beide Möglichkeiten.


http://www.digitalradio.de/index.php/de/empfangneu

Über diesen Link kommst Du auf eine Seite, die durch Eingabe Deiner Postleitzahl, die Empfangsprognose erstellt.
Bollze
Inventar
#37 erstellt: 24. Feb 2017, 14:18
Die Frage die gestellt wurde : Zitat " Kann das Ding noch etwas mehr, als mehr Radiosender empfangen? "

Ja, es können noch Datendienste mitgesendet werden, praktisch wie Internet von gestern, paar Bilder , Textinformationen. z.B.
War mal vielleicht eine gute Idee, vor dem Internet und heute im Zeitalter von den Smartphones, naja
Inwieweit welche Dienste von welchen Sender und welche Radio unterstützt wird, keine Ahnung.

https://de.wikipedia.org/wiki/Digital_Audio_Broadcasting , Abschnitt : Datendienste..


[Beitrag von Bollze am 24. Feb 2017, 14:21 bearbeitet]
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