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? Alt gegen Neu: Ersatz Plattenspieler für Dual 1229 ?

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Thoni
Neuling
#1 erstellt: 30. Aug 2009, 17:32
Hallo zusammen,

eine klassische Kaufberatungsfrage "alt gegen neu":

Ich habe seit geraumer Zeit einen Dual 1229er Schallplattenspieler mit einem DM103 bzw. Shure D105 ED (leider ohne Nadel) TA System im Einsatz (halt aus den 70ern). Da ich den Rest meiner Anlage jetzt nach und nach getauscht habe bin ich auch am Überlegen meinen alten Dreher zu ersetzen.

Ich wollte als Alternative ca. 400-500 Euronen ausgeben. Zur Wahl stehen da der ProJect XpressionIII (Orthofon 2M Red) oder der Rega P2 (Bias 2) zur Wahl. Leider habe ich nicht Gelegenheit gehabt sie gegen meinen Dual probezuhören.

Wie ist eure Meinung: Ist der Wechsel eine gute Idee oder fahre ich mit dem alten besser? Bringt der Umstieg eine Steigerung?

Musik: Rock, Metal, etc.
Komponenten: Rotel 1070er Serie
LS: B&W CM inkl. Sub (Stereo)

Danke für Eure Tipps.
Gruß,
Thoni
Platte74
Stammgast
#2 erstellt: 31. Aug 2009, 08:09

Ist der Wechsel eine gute Idee oder fahre ich mit dem alten besser? Bringt der Umstieg eine Steigerung?


Ein ganz klares: Nein! Ja! Nein!

Ich kann aus eigener Erfahrung berichten, dass ein Pro-ject Xpression (allerdings II, nicht III) keinerlei Steigerung (weder in Klang noch in Haptik) gegenüber einem soliden 70er-Jahre-Dreher (in meinem Fall Dual 1218 und Elac Miracord 50H) bringt. Meinen habe ich daher nach Anschaffung besagter Dual- und Elac-Dreher verkauft und es bisher nicht bereut.

Mit dem 1229 hast Du nach Meinung vieler Foren-User einen der besten Plattenspieler, die Dual je gebaut hat, da wird ein neuer Spieler - insbesondere in der von Dir angestrebten Preisklasse - keinen Mehrwert bringen, es sei denn, es kommt Dir auf die Optik an (das ist halt Geschmackssache). Alles, was Du vielleicht tun solltest, ist, das DM103 mit einer neuen Nadel zu bestücken (wenn die auch schon aus den 70ern sein sollte ).

Analoge Grüße
Malle
Bepone
Inventar
#3 erstellt: 31. Aug 2009, 09:17
Hallo,

auch meine Meinung: Den 1229er behalten!


Alles, was Du vielleicht tun solltest, ist, das DM103 mit einer neuen Nadel zu bestücken


Das kommt darauf an.
Bist du handwerklich recht geschickt, könntest du deinen 1229 noch anderweitig in Höchstform bringen.

Motor-, Reibrad- und Tellerlager (beide) reinigen und neu schmieren. Spiel vom Tonarmlager nachstellen, falls erforderlich.

Nach diesen Maßnahmen sollte das Laufwerk des 1229 sehr ruhig laufen, vorausgesetzt du hast das nicht sowieso schon erledigt und machst es auch korrekt.
Außerdem spielt der Dual, derart gewartet, weitere 30 Jahre.



Gruß
Benjamin
Thoni
Neuling
#4 erstellt: 31. Aug 2009, 14:56
Danke für die Antworten.

Ich habe den Dreher vor ca. 10 Jahren von meinem Vater übernommen und vor ca. 2 Jahren einmal komplett zerlegt zur Wartung. Gereinigt, geölt, neu justiert, etc. Nach Strobo läuft er 100%ig und auch die Auslaufzeit von genu 2 Min bei ca. 44 Umdrehungen zum Stillstand zeugt von eigentlich von einem guten Zustand.

Den DM105 hatte ich noch nie in Betrieb. Die Nadel des 103 ist tatsächlich noch von damals. Für welchen würde sich denn eine neue Nadel mehr lohnen?!

Gruß,
Marcus
Bepone
Inventar
#5 erstellt: 31. Aug 2009, 15:14
Hallo Marcus,

na dann ist es ja gar keine Frage mehr, bleib bei dem 1229!
Sofern er denn geräuscharm läuft.

Wenn dir in der Hinsicht nichts Negatives aufgefallen ist, dann ist der 1229 deutlich die bessere Wahl von deinen genannten Geräten. Ein Spitzen-Plattenspieler!


Zu den Systemfragen kann ich dir leider nicht helfen - stehe nämlich vor exakt dem selben Problem. Wahrscheinlich unterscheiden sich die beiden Shures gar nicht so sehr.

Der 1229 verträgt aber selbstverständlich auch andere Systeme, alle Halbzollsysteme von 2-10g Eigengewicht und mit hoher bis mittlerer Nadelnachgiebigkeit können an dem Dual Betrieben werden.

Für die beiden Shures scheint es hauptsächlich nur noch Nachbaunadeln zu geben, bzw. sind die selteneren Originale nicht gerade preiswert.




Gruß
Benjamin
luckyx02
Hat sich gelöscht
#6 erstellt: 01. Sep 2009, 13:44
Hallo Marcus,
ich bin auch Besitzer eines 1229 mit dem genannten DM 103. Für deine Musikrichtung gibts eigentlich keinen besseren Dreher, aktuelle Modelle eingeschlossen, als diesen Dual. Kraftvoller und rockiger sound. Ich würde mir die noch zu bekommende Original Shure vom M91ED (Baugleiches System) holen, dann bist du versorgt .
Hier der ebäh
Link
Habe meine auch daher, sind zwar die von "Shure Mexico", aber sicher besser als jeder Nachbau. Absolut original verpackt.
MfG Lutz


[Beitrag von luckyx02 am 01. Sep 2009, 13:45 bearbeitet]
germi1982
Moderator
#7 erstellt: 01. Sep 2009, 19:56
Ich würde auch mal die Kontakte von Headshell und TK (inklusive der Anschlussklemmen für den TA) mit einem Glasfaserradierer reinigen. Die dürften schwarz sein nach der langen Zeit, ist halt alles versilbert. Silber hat zwar eine super Leitfähigkeit, ist aber halt nicht langzeitstabil. Und wer hat schon damit gerechnet das die Geräte über 30 Jahre in Betrieb sein werden?


[Beitrag von germi1982 am 01. Sep 2009, 19:57 bearbeitet]
a.j.h.
Hat sich gelöscht
#8 erstellt: 02. Sep 2009, 09:14
Moin,

auch von mir der Tipp den 1229 zu behalten. Ein erstklassig gewarteter 1219/29 ist ein richtig guter Plattenspieler, der zudem noch den Komfort einer Vollautomatik bietet.

Klanglich wird er vielleicht sogar etwas mehr "Druck" als der Projekt machen, es ist eben die alte Geschichte Riemen vs. Reibrad.
Und Pro-Ject hat den Plattenspieler ja auch nicht neu erfunden...

Das 101/103 ist ein Shure-M-91. Man kann es mit der N-91-G (sphärischer Nadelschliff) oder der N-91-ED (elliptisch) betreiben. Man sollte in jedem Fall originale Shure-Nadeln nehmen, bei heutigen Nachbauten gibt es nur Jico als (gute) Alternative.

Ich finde die N-91-G (ca. 35-40,-) richtig gut an diesem System. Die Kombination rockt, ein echter Dampfhammer, steht in dieser Kombination einem Denon-DL-103 nur wenig nach.
Die N-91-ED (ca. 50,-)habe ich nur als runtergespielte Nadel hier liegen, kann also nichts "sachdienliches" beitragen.
Ein D-105 kenne ich nicht, aber ein D 115 ED
(= Shure M 95 ED).


[Beitrag von a.j.h. am 02. Sep 2009, 09:18 bearbeitet]
gdy_vintagefan
Inventar
#9 erstellt: 02. Sep 2009, 10:47
Auch ich rate dazu, unbedingt den 1229 zu behalten. Der ist wirklich einer der besten Plattenspieler, die Dual jemals gebaut hat.
Ich selbst habe seit letztem Frühjahr in meinem Büro den fast baugleichen 1219, und den habe ich mir gekauft, weil der mir so gut gefällt. Alternativ hätte ich damals den schon vorhandenen direktgetrieben Dual CS 650 RC nutzen können, der ist auch wirklich nicht schlecht, aber eben schon ein recht "modernes" 80er-Jahre-Gerät, das bei weitem nicht den Spaßfaktor bringt wie seine Vorgänger. Oder den kleineren 1218, aber den besitze ich leider nur als Einbaugerät einer Kompaktanlage und will dies nicht trennen. Daher wollte ich unbedingt (auch noch) einen dieser großen Klassiker besitzen (jetzt habe ich vier Dual-Plattenspieler, von denen zwei intensiv genutzt werden).

Und das war wirklich die beste Entscheidung, die ich machen konnte. Ich verwende ebenfalls das M91 mit elliptischer Nadel - und bin absolut begeistert von der Klangqualität. Höre auch vor allem Rock- und Popmusik der 60er bis 90er.
Der Unterschied zum moderneren 650 ist wie Tag und Nacht, vor allem was die Anfassqualität und den Faszinationsfaktor betrifft. Außerdem finde ich das M91 dem ULM55 klanglich überlegen und druckvoller.
Ansonsten habe ich auch noch einen 721 mit V15-III, leider nur mit günstiger Nachbaunadel, dieser gefällt mir klanglich auch sehr gut, aber ist eben doch noch wieder etwas anderes (Reibrad vs. Direkt). Die Anfassqualität ist beim 1219/29 auch noch höher. Viele schwören bei den "Direkten" ja auf den 701, der hat die Verarbeitung des 1219/29 und die Technik des 721. Dieses Modell habe ich selbst bisher aber noch nicht besessen.

Gruß
Michael
a.j.h.
Hat sich gelöscht
#10 erstellt: 02. Sep 2009, 11:47
Ich würde sagen, der 701 toppt den 1219/29.
Ein 704/721 ist nicht unbedingt besser als der 1219, nur anders.

Der 1229 hat nicht umsonst eine sehr große Fangemeinde. Viele wählen den Dreher ganz bewusst.
Wer einen Pro-Ject kauft, will eigentlich einen Räke, Clearaudio o.Ä., kann sich diese aber nicht leisten.
Hörbert
Moderator
#11 erstellt: 02. Sep 2009, 12:27
Hallo!

@a.j.h.



Wer einen Pro-Ject kauft, will eigentlich einen Räke, Clearaudio o.Ä., kann sich diese aber nicht leisten.


Ach komm, das ist doch ein wenig zu hart formuliert, ich kenne zumindestens einige Pro-Ject Besitzer die sich bewußt für einen dieser Dreher entschieden haben und bei denen es keine Finanzfrage war.

Es gibt eben Leute die einfach nur Schallplatten hören wollen und auf einen Händler Support wert legen.

MFG Günther


[Beitrag von Hörbert am 02. Sep 2009, 15:22 bearbeitet]
a.j.h.
Hat sich gelöscht
#12 erstellt: 02. Sep 2009, 12:38
Ja, ich weiß nicht so recht:

Die Leute, die einen Pro-Ject kaufen, tun dies eigentlich nur aus Kostengründen oder weil sie einen Plattenspieler neben der Anlage stehen haben wollen. Für die zwei-drei LPs von damals und aus Alibi-Gründen. Ist in meinem entfernten Bekanntenkreis so.

Ich kenne eigentlich niemanden, der bei Pro-Ject seinen "Traumspieler" gefunden hat und zu fast jedem Pro-Ject-Modell scheint es ein "Original" einer anderen Firma zu geben. Angefangen bei Rega, bis hin zu Oracle und was-weiß-ich-nicht.

Nichtsdestotrotz: Pro-Ject ist bei Preis/Leistung wohl nur schwer zu schlagen und auch bestimmt kein Müll, aber...
Wie gesagt.

Ich will auch gar nicht so sehr auf Pro-Ject rumhauen, die haben ihre Daseinsberechtigung, keine Frage.
johnny78
Stammgast
#13 erstellt: 02. Sep 2009, 15:28
@a.j.h.


Ich kenne eigentlich niemanden, der bei Pro-Ject seinen "Traumspieler" gefunden...
Nichtsdestotrotz: Pro-Ject ist bei Preis/Leistung wohl nur schwer zu schlagen und auch bestimmt kein Müll, aber...


Die "Pro-Ject-Phobie" scheint ja immer weitere Blüten zu treiben? Wenn das Preis/Leistungsverhältnis stimmt und man dafür keinen Müll bekommt, was gibt es dann noch zu beklagen...Ja aber man findet bei Pro-Ject nicht seinen Traumspieler...
Wiederspricht das nicht der audiophilen Philosophie? Dem ewigen Streben nach dem besten Klangergebnis, letzlich ein Spiel ohne Ende, denn der vermeintliche Traumspieler könnte sich bei aller nächster Gelegenheit als Irrtum herausstellen?
Es ist schon signifikant, wie in diesem Forum bei dem Stichwort "Pro-Ject" die Emotionen hochgehen.
Dabei haben die nur in einer Zeit als das vinyle Zeitalter vom allgemeinen Zeitgeist begraben wurde angefangen Plattenspieler in einem sehr guten Preis/Leistungsverhältnis herzustellen ohne dabei jemals mit dem Anspruch aufgetreten zu sein das Rad neu zu erfinden. Und das wird Ihnen jetzt, wo man im gewissen Rahmen von einem Revival der Plattenspielerkultur sprechen kann, verübelt, nach dem Motto "ja, aber..."
Ich würde sagen, dass der Erfolg der Marke "Pro-Ject" in gewissem Sinne sozusagen erst das Wiederaufleben der Vinylkultur begünstigt hat...Vielleicht ist es gerade dieser Aspekt der bei manchem Zeitgenossen die "Pro-Ject-Phobie" weckt, weil man nicht mehr im elitären Elfenbeintürmchen mit wenig Auserwählten sitzt, sondern jetzt mit dem "breiten Volk" seine Vorlieben teilen muss. Oder wie darf ich solche Aussagen verstehen:

Wer einen Pro-Ject kauft, will eigentlich einen Räke, Clearaudio o.Ä., kann sich diese aber nicht leisten.


Wenn ich Marketingleiter bei Pro-Ject wäre, würde ich daraus übrigens einen Werbeslogan machen...

Viele Grüße
Christian
Hörbert
Moderator
#14 erstellt: 02. Sep 2009, 15:32
Hallo!

@a.j.h.

Na ja, die die ich kenne sind halt in der Regel User denen die Sache nicht so wichtig ist und bei denen z.B. ein alter Dreher lange im Keller stand zusammen mit der Plattensammlung und denen der Restaurationsaufwand zu viel war. Da sind die Kriterien halt, sieht einigermaßen gut aus, dreht sich und das was rauskommt leiert nicht. Zudem gab´s das Teil grade beim Händler und den von mir empfohlenen Technics SL-12xx MKII hätte man noch mit einem System bestücken müssen. Auserdem hat der Händler gesagt daß der Pro-Ject mindestens ebenso gut ist...

Diejenigen die grad kein Gelf für ihre Traumbohrinsel haben kenne ich auch, aber das sind eigentlich die wenigsten.

MFG Günther
a.j.h.
Hat sich gelöscht
#15 erstellt: 02. Sep 2009, 17:12
@Christian:

Ich würde es nicht Phobie nennen.
Mit dem "ja, aber,..." hast du vollkommen Recht und wahrscheinlich hat Pro-Ject auch seinen Anteil am "Vinyl-Rivival", aber :
Diese Dreher sind nunmal kein Vergleich zu Massenprodukten der Phonoindustrie zu ihrer Hochzeit und insbesondere deren Spitzenmodelle.

Ach, wir drehen uns im Kreis, was soll's...


@Günther:

Die Kriterien sind genau der springende Punkt. Nach welchen Kriterien würdest DU dich für welchen PJ entscheiden?

Ich habe auch schon 'nem Bekannten einfach zu 'nem Debut-III geraten. Hätte der mehr Kohle gehabt, hätte er sich aus rein optischen Gründen aber eher bei Räke umgesehen.


Aber mit dem Werbespruch liegt Christian schon ganz richtig, es widerspricht ja auch gar nicht meiner Aussage.


Diese Diskussion könnte ich auch mit/gegen Golf-Fahrer führen: Man kann eigentlich nichts gegen den haben, aber irgendwie...
Hörbert
Moderator
#16 erstellt: 02. Sep 2009, 17:27
Hallo!

Na ja, ich leide ja bekanntlich an "Altheimer" aber wenn es ein neuer sein müßte käme für mich ohne wenn und aber nur ein Technics/Panasonic SL-12xx MKII/V (was eben von beiden gerade zur Hand wäre) in Frage und als nächstes würde ich den Tonarm gegen einen RB-300 tauschen.

Hier stimmt für mich in Puncto Verarbeitung und Haptik das Preis-Leistungsverhältniss noch. Zudem hätte ich damit den technisch fortschrittlichten Plattenspieler auf dem Neugerätemnarkt.

Ich denke ja nur daß es bei einem großen Teil der Pro-Ject User nicht unbedingt an der Kohle mangelt sondern ihnen ist nur wichtig daß sie ihre alten Scheiben noch eine Weile damit hören könen die sie nach mehr als einem Jahrzehnt aus dem Keller gebaggert haben. Sie würden ebensogut ihr altes Gerät weiterbenutzen falls es nich zu schäbig für´s Wohnzimmer wäre, -oder der alte Dreher ist einfach nicht so ohne weiteres funktionsfähig-.

Auf diese Art und Weise bin ich erst unlängst zu einem Kunststoff CEC ST-130 gekommen der bald darauf einen neuen Besitzer gefunden hat dem es echt egal war wie die Kiste ausgesehen hat.

MFG Günther
johnny78
Stammgast
#17 erstellt: 02. Sep 2009, 20:48
@a.j.h.


Diese Dreher sind nunmal kein Vergleich zu Massenprodukten der Phonoindustrie zu ihrer Hochzeit und insbesondere deren Spitzenmodelle.


Wer bitte schön behauptet das? - hier liegt ja genau der springende Punkt. Ich glaube die Verkaufsphilosophie von Pro-Ject hat sich schwerpunktmäßig immer an das Klientel gerichtet, wie Hörbert es treffend beschreibt:


Sie würden ebensogut ihr altes Gerät weiterbenutzen falls es nich zu schäbig für´s Wohnzimmer wäre, -oder der alte Dreher ist einfach nicht so ohne weiteres funktionsfähig-.


Diesen Markt zu bedienen, genau darin liegt das Erfolgsrezept und manche andere Firmen, die damals die Segel gestrichen haben, ärgern sich heute wahrscheinlich über die entgangenen Teuros, weil sie nie geglaubt hätten mit dem Verkauf von Plattenspielern überhaupt noch etwas verdienen zu können.

Was mir immer wieder nur auffällt und was ich mit Pro-Ject Phobie umschrieben habe, dass alle Nase lang betont wird Pro-Ject ja,aber..., während manches Einstiegs-Vintagegerät nur aufgrund seines Alters und Namens in den Himmel gelobt wird. Mir ist noch kein Player von Pro-Ject begegnet, der es beispielsweise nicht mit einem Thorens TD 115 (und hier spreche ich aus Erfahrung, denn damit bin ich sozusagen aufgewachsen) hätte aufnehmen können und der hat damals, wenn ich mich recht erinnere immerhin auch umgerechnet an die 300 € gekostet. Dass ich den nicht von meinen Eltern übernommen habe liegt übrigens in der Tat, wie Hörbert es beschreibt, darin begründet, dass er mir optisch überhaupt nicht zusagte

Falls jetzt Anfragen bzgl. des Thorens kommen, sei gesagt, dieser wurder seinerzeit einem guten Zweck gespendet

Viele Grüße
Christian
amamcs
Stammgast
#18 erstellt: 02. Sep 2009, 21:31
Um mal wieder zum Thema zum kommen:

Um Gottes Willen! Behalt deinen Player auf jeden Fall!

Aber wenn du vielleicht das Geld doch ausgeben magst, warum kaufst du nicht einfach dafür einen recht luxuriösen Tonabnehmer? Man kann doch einfach mit seinen Platten und dem Spieler zu einem HiFi-Höker gehen und sich dann einige Systeme anhören und sich dann den zulegen, die einem am besten gefallen. Oder ist es so abwägig ein neues Sytem für seinen schnieken Klassiker zuzulegen? Nur mal so eine Idee...

Und noch eine Frage: Ich habe einige M75 von Shure hier herumliegen. Ist es vielleicht möglich diese mit einem der genannten M91 Nadeln aufzuwerten? Die sehen aus, als ob sie passen könnten. Ist zwar ein wenig OT, aber ich dachte, ich frage mal nach, da diese hier bereits angesprochen wurden. Ansonsten weiß ich einfach nichts, was ich mit denen anfangen sollte.
filthhound
Ist häufiger hier
#19 erstellt: 03. Sep 2009, 08:36
Hallo Thoni,

auch von mir der Tip: Dual behalten, neue Nadel für's DM 103 kaufen (N91ED)!! Ich nutze mit ständig wachsender Begeisterung an menem 1219 dieses System und es klingt imho besser als das "berühmte" V15-III mit Originalnadel, das ich ebenfalls mein Eigen nenne. Ich habe auch bereits eine Originalnadel N91E im letzten Jahr verschlissen, also bereits recht viel damit gehört (ca. 800 Std). Darauf läuft auch die gleiche Musikrichtung wie bei Dir.

Das Geld für ein neues (teures) System kannst Du Dir imho sparen, gib's lieber für neue Schallplatten aus

@amamcs: ohne weiteres passt die N91 nicht auf M75, da müßte man den Nadelträger oben abfeilen. Die Arbeit würde ich mir allerdings nicht machen, da es ja sehr günstige, gute Nachbauten für das System geben soll und soweit ich weiß auch eine elliptische Variante bzw. sogar eine SAS-Variante von Jico. Habe persönlich aber mit diesem System noch nicht herumprobiert. Wenn du nichts mit den Systemen anzufangen weißt, kene ich ne Lösung. schenk sie mir, ich erbarme mich gerne
amamcs
Stammgast
#20 erstellt: 03. Sep 2009, 09:08
Okay Danke!

Ich dachte ja nur... Noch werde ich sie behalten. Vielleicht dienen sie ja noch der Wissenschaft oder so.
germi1982
Moderator
#21 erstellt: 03. Sep 2009, 15:44
Ja, kauf dir ruhig einen Project....ich nehme dir den 1229 auch gerne ab...

Scherz beseite, der 1229 ist ein sehr gutes Gerät. Ich habe den Nachfolger den 701. Man merkt auch schon optisch die Verwandtschaft...massiv gebaut, haptisch absolut spitze für den Preis den man dafür hinlegen musste. Massenfertigung machts halt möglich!

Mit so einem einfachen Brettspieler wirst du wohl nicht glücklich werden, denn die stellen eigentlich eine massive Verschlechterung im Vergleich zum 1229 dar, alleine schon der Tonarm ist um Welten schlechter bei den Dingern...


[Beitrag von germi1982 am 03. Sep 2009, 15:48 bearbeitet]
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