Problem mit Denon DP-23F

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alexhh
Stammgast
#1 erstellt: 17. Feb 2004, 15:46
Hallo zusammen!
Wie dem Titel schon zu entnehmen habe ich ein kleines Problem mit obigem Plattenspieler.
Um meine alten Platten zu hören, habe ich einfach mir mal von einem Bekannten den Phonopreamp von Vivanco geliehen.
Ich habe mich total erschrocken. zuerst dachte ich, ich hätte irgendwas falsch angeschlossen, dem ist aber hoffentlich nicht so.
Ich versuche mal den Klang zu beschreiben:
Die Platten klingen alle sehr dünn, irgendwie fehlt der Musik Volumen.
Es ist so gut wie keine räumliche Auflösung vorhanden.
Stimmen fehlt jegliche Plastizität.
Für eine akzeptable Lautstärke muss ich den Verstärker(NAD C320Bee) bis auf zwölf Uhr drehen.
Sicherlich ist der verstärker von Vivanco nix dolles, aber so schlecht?
Oder ist der Plattenspieler einfach von minderer Qualität?
Hoffentlich könnte Ihr mir ein wenig helfen, denn der Frühling steht vor der Tür und ich will doch endlich wieder meine Schätze von Tamla/Motown hören.
Gruß aus Hamburg
alex
Albus
Inventar
#2 erstellt: 17. Feb 2004, 16:20
Tag,

vermutlich liegt's am Tonabnehmer, der nicht zum Simpel-Vivanco paßt. Der Tonabnehmer wird vielleicht ein Denon DL 110 (roter Körper) oder ein DL 160 (blauer Körper) sein; deren Ausgangsspannung ist für den Vivanco relativ zu niedrig, daher die 12.00 Uhr-Stellung des Lautstärke-Stellers. Oder, wenn nicht eines der beiden Systeme, welcher Abtaster steckt vorn im Tonarm? Oder, wie sieht der denn aus, wenn keinerlei Zeichen zu erkennen sind?

MfG
Albus


[Beitrag von Albus am 17. Feb 2004, 16:21 bearbeitet]
Chris64
Stammgast
#3 erstellt: 17. Feb 2004, 17:06
Hallo,

vor nicht langer Zeit habe ich ein ganz ähnliches Problem gehabt, wie du. Ich habe meinen alten Denon-Platenspieler (damals bestückt mit DL 160) an einen einfachen kleinen Vivanco angeschlossen. Resultat: Grausam. Zwar handelt es sich bei dem DP 23 um keinen Über-Plattesnspieler, aber er ist zum Plattenhören echt ok. Das gilt auch für die eingebauten Denon-Systeme, selbst wenn's kein 110er oder 160er sein sollte. Aktion 1 war, dass ich mit einen anderen Vor-Vorverstärker zugelgt habe. Da mein Budget nicht zu stark belastet werden sollte, habe ich mich für den Vorverstärker von Rotel entschieden. Den gab es damals für 299,- Mark. Dieser besaß auch einen MC-Eingang, mit dem sich die High-Ourput-Systeme von Denon gut betreiben ließen, ohne zu übersteuern. Eine gewisse Spitzigkeit im Klangbild blieb allerdings bestehen. Das lag daran, das das System schon einige Jährchen auf dem Buckel hatte und wahrscheinlich das Gummielement am Nadelträger ausgehörtet war. Ich habe das System (Aktion 2) dann noch gegen ein neues getauscht - und alles kam wieder ins Lot.
Du solltest dir überlegen, was du machst. Ist das System noch neu genug, oder muss es ohnehin ausgetauscht werden? Wenn ja, kannst du dich auch für ein gutes aber preiswertes Magnetsystem entscheiden (z.B. von Audio Technica oder Ortofon), das du dann erst einmal am Vivanco ausprobieren kannst. Langfristig würde ich dir dann aber raten, dir einen besseren Phono-Vorvertärker zuzulegen. Von NAD, der Marke deines Verstärkers, gibts meines Wissens einen wirklich guten zum Moderaten Preis (um 100 Euro). Oder aber du gönnst dir ein neues High-Output Denon MC und kombinierst es mit einem Rotel (s.O.) oder einem anderen guten Phono-Vorverstärker mit MC-Eingang.

In der Hoffnung, dir geholfen zu haben

Grüße

Chris
alexhh
Stammgast
#4 erstellt: 17. Feb 2004, 18:41
hallo Ihr 2!
Danke schonmal soweit. ich hatte schon vermutet, dass der Vivanco kein Überflieger ist, chris hat den Klang schon ganz treffend beschrieben.
Ich habe mal nachgeschaut, der Tonabnehmer ist ein DL-80/MC(rot).
Ich denke hier könnte der NAD Preamp wohl angebracht sein. Ich werde es erstmal mit dem probieren und dann berichten.

gruß aus Hamburg
alex
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