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Shure M75/N75-6 an Uher PS 950

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hulpa
Stammgast
#1 erstellt: 22. Nov 2009, 22:50
Hallo zusammen,

zu meinem Dual CS621 gesellt sich ab heute ein Uher PS 950. Schönes Teil, wirkt ziemlich robust.

Anfängliche Gleichlaufprobleme (die auch bei den baugleichen Hitachis wohl öfters auftreten) konnte ich bereits mit einer Potikur (Tuner 600 und Oszillin) beseitigen.

Montiert ist noch ein Shure M75 mit einer N75-6 Nadel.
Die will ich pro-forma austauschen, da sie laut Vorbesitzer schon recht alt ist. Klingt auch eher dumpf.

Was würdet ihr mir raten?

-Austauschnadel (wenn ja, gibt es irgendwelche Upgrades (elliptisch))?

oder

-Neues System? An meinem Dual hatte ich zuletzt ein Nagaoka 321 BE, das mir ausgesprochen gut gefiel. Ob es auch mit dem Uher/Hitachi-Tonarm harmoniert? Leider habe ich keinerlei Infos zur Tonarmmasse. Anleitung oder Servicemanual sind leider Mangelware.

Preiskategorie: maximal 100 EUR
Musikstile: eher Rock/Indie und ein bischen Elektro


[Beitrag von hulpa am 22. Nov 2009, 22:51 bearbeitet]
hulpa
Stammgast
#2 erstellt: 23. Nov 2009, 16:24
Die frage könnten man auch auf die ziemlich baugleichen Hitachi PS-48/58 erweitern bzw. darüber die Tonarmmasse herausfinden. Ich habe mittlerweile ein PS 950 Service Manual, aber da steht sie leider nicht drin...

Hörbert hat mal geschrieben, daß die Hitachi PS-48 und 58 Tonarme verschieden sind. Weiß jemand zufällig, welchem Arm der vom PS 950 entspricht?

Irgendwelche Tonabnehmer-Tipps zum PS-48/58?
rorenoren
Hat sich gelöscht
#3 erstellt: 23. Nov 2009, 18:37
Moin,

ich kenne die Uher/Hitachi Geräte nicht.

Aber als groben Anhaltspunkt kann man die Art der Headshellbefestigung verwenden.

SME Anschlüsse hängen meist an relativ schweren Armen,
diese Kunststoff Headhells zum Stecken mit Rändelschraube am Arm an eher leichten bis mittelschweren.

Ich nehme mal Letzteres an.

Da würde das 321BE eigentlich eher nicht so gut passen.
(Nachgiebigkeit (10µm/mN) zu gering)

Wenn es dir aber am Dual mit seinem relativ leichten Arm gefallen hat, wird es auch am Uher ähnlich klingen.

Hat der Uher einen SME Anschluss, dürfte das System passen, notfalls eine schwerere Headshell verwenden.

Eigentlich ist das Shure M75 kein schlechtes System.

Sonderlich brilliant klingt es mit den üblicherweise verbauten Nadeln nicht.
(Verschleiss äussert sich durch Verzerrungen, Alter allein tut dem System/der Nadel nichts)

Wenn dein M75 die "nackte" Version ist, also ohne Kunststoffkorpus mit Klammer befestigt, kannst du eine elliptische Nadel für das M91 verwenden.

Das klingt dann schon sehr viel besser.
(kostet aber auch ca 50 Taler in der Bucht, heisst N91E oder ED)

Edit:

oder hier
:

http://www.williamth...0-13-56_p7560_x2.htm

Hast du ein Bild des Uher?

Davon könnte man in etwa auf das Armgewicht schliessen.

Gruss, Jens


[Beitrag von rorenoren am 23. Nov 2009, 18:56 bearbeitet]
hulpa
Stammgast
#4 erstellt: 23. Nov 2009, 19:41
Hallo rorenoren,

erstmal vielen Dank für Deine Antwort. Zunächst zwei Fotos des Tonarms:





Also das Headshell ist schon mal aus Metall. Ich meinte bisher immer gelesen zu haben, daß es sich bei den annäherend baugleichen Tonarmen der Hitachi um eher mittelschwere bis schwere Modelle handelt. Vielleicht könnte es also mit dem 321 BE passen. :-)

Auch mein Dual Tonarm ist wohl eher ein schwereres Exemplar. In der Anleitung ist von 18g die Rede (ob das mit System gerechnet ist?).
Bei einer Testplatte lag die Resonanzfrequenz bei 10 Hz, sollte also gut passen.

Bezüglich Systemwahl: Leider habe ich wohl nicht die "nackte" M75-Version. Es ist ein normaler Konstoffkorpus, der mit Schrauben befestigt ist. Groß "upgraden" kann ich also mit einer neuen Nadel nicht, oder?

Würde sich als Alternative zum 321 BE eventuell ein M35X oder ein M44-7 anbieten (wenn man sich nicht von der DJ-Auslegung abschrecken läßt)? Generell bin ich an einem runden, dynamisch-druckvollen Klang interessiert. Es muß Spaß machen. Auf kleinste Details kommt es mir nicht an.
Der 321 BE war genau so ein System - ich bin nur etwas experimentierfreudig und suche immer nach Alternativen.
Bepone
Inventar
#5 erstellt: 23. Nov 2009, 20:12
Hallo,

eventuell wäre fürs M75 die sphärische Nachbaunadel von Cleorec etwas für dich?
Für 13,75 Euro plus Versand bestimmt nie eine Fehlinvestition.

Diese Nachbaunadel überrascht durch eine außerordentliche Qualität (vor allem auch für den Preis), das M75 macht damit richtig Spaß.
Dumpf klingt die meiner Meinung nach gar nicht, aber schön druckvoll. Tastet auch recht sauber ab.


Gruß
Benjamin
rorenoren
Hat sich gelöscht
#6 erstellt: 23. Nov 2009, 20:36
Moin Hulpa,

an dem Arm sollte das Nagaoka gut spielen.

18g beim Dual müssten mit System, zumindest mit kompletter Headshell sein.

Das wäre sonst schon kein relativ leichter Arm mehr.

Sehr leicht sind erst die ULM Arme.

Trotzdem dürfte der Hitachi/Uher Arm relativ schwer, meinetwegen mittelschwer sein.
(so ca 15g ohne Headshell)

Wobei es bei den Bezeichnungen Schwer, Mittelschwer, Leicht sehr verschiedene Auslegungen gibt.

Da die meisten Tonarme irgendwo im "mittelschweren Bereich" sind, nenne ich die Dual- Arme (bis auf ULM und sehr alte, z.B. 1009, 1019) "relativ leicht".

Dagegen dürfte der Uher Arm deutlich schwerer sein.
(zumal das Vertikallager schwerer gehen dürfte)

Die Cleorec könnte von der Nachgiebigkeit passen.

Die ist bei Nachbauten meist etwas geringer als beim Original.

Ich denke aber, dass das 321BE schon besser abtasten sollte, schon allein wegen der elliptischen Nadel.

Da die Cleorec "fast nichts" kostet, ist sie als Notnagel, oder wenn sie dir gefällt, sicher ohne grosses Risiko.

Ich denke aber, dass sie wie alle Nachbaunadeln grössere Toleranzen aufweisen, also alle etwas unterschiedlich klingen.

Nachbaunadeln klingen übrigens am M75 tendenziell etwas heller.
(also weniger dumpf)

Dafür fallen eventuelle Verzerrungen stärker auf.

Die anderen Shure Systeme habe ich nicht gehört, nur ein M104, was dem M92 zu entsprechen scheint.

Das klingt nicht schlecht, kostet aber auch schon 60 Euro.

Da kommt man schon in andere Preisregionen, wo z.B. ein M97x irgendwas infrage kommen könnte.
(ca 80 Euro beim Thakker)

Durch die Bürste am Nadelschutz, die wahlweise mitlaufen kann, gibt es wohl kaum Schwierigkeiten mit der Compliance.

Ob das wirklich funktioniert, weiss ich allerdings nicht.

Ich kenne leider kaum aktuelle Systeme.

Von Audio Technica würde ich bei deinem Klangwunsch abraten.

Die klingen eher hell.
(zumindest die preiswerten AT95, AT110E)

Gruss, Jens


Edit:

Wenn der Arm so um die 15g ohne Headshell hat, könnte auch ein Denon DL103 recht gut spielen.
Ich habe es hier an einem ca 15g* Arm und an einem ca 17g* Arm probiert.
(*ohne Headshell, Headshell Technics Lochheadshell)
Das geht sehr gut.
An leichteren Armen klingt´s aber aggressiv und flach.
Das Denon ist aber schon bei ca 130 Euro.
(Edit: Preis nachgesehen, 135 beim Thakker)


[Beitrag von rorenoren am 23. Nov 2009, 20:45 bearbeitet]
Pizza_66
Inventar
#7 erstellt: 23. Nov 2009, 21:15
Ich habe auf Anranten der "Kenner" ein M97xE geholt und bin restlos begeistert. Wie rorenoren (Jens) schon schrieb, klang das AT 95 sehr hell und nervte mich nach einer gewissen Zeit.

Meine Höreindrücke mit dem Shure M97xE habe ich hier versucht zu beschreiben:

http://www.ebmule.de/showthread.php?tid=1445

Einzige Änderung: Seitdem ich das Shure System habe, höre ich nicht mehr "nur ab und zu" Vinyl sondern fast täglich !!!


Gruß


[Beitrag von Pizza_66 am 23. Nov 2009, 21:15 bearbeitet]
rorenoren
Hat sich gelöscht
#8 erstellt: 23. Nov 2009, 21:39
Moin,

habe den Thread durchgelesen.

Du scheinst ja einigermassen zufrieden.

Ich weiss allerdings nicht, ob das Shure am Arm des Uher so gut laufen wird.

Evtl. funktioniert ja die Geschichte mit der Bürste, wenn nicht, wird es vermutlich eine zu hohe Nadelnachgiebigkeit haben.

Das kostet hauptsächlich Präzision im Bass, kann aber auch bei nicht 100%ig geraden Platten zu bösen Problemen führen.
(Leiern, Springen, hin und her schwankende Stereomitte)

Durch die Bürste wird das System theoretisch stabilisiert.

Vielleicht weiss da jemand mehr.

Gruss, Jens
Pizza_66
Inventar
#9 erstellt: 23. Nov 2009, 22:03
Hallo Jens,

mein Tonarm (9-er Pro-Ject) hat ein Gewicht von ca. 11 Gramm. Ich habe bisher keine Probleme mit dem Shure. Natürlich habe ich die Bürste auch mal aussen vor gelassen und das bei stark verwellten Platten (z.B. Damn Yankees . Same)

Da macht die Platte pro Umdrehung (leider) einen Höhenflug von bestimmt 1 cm ....

Ist aber für das M97xE kein Thema. Ich bin rundum zufrieden mit dem System. Ich hatte mir ja das System auch auf Anraten gekauft ohne es zu kennen. Hätte ich nicht die Möglichkeit gehabt, das System 2 Wochen zu testen und mit Geld zurück Garantie wieder Retour zu schicken, wäre ich auch vorsichtig. Die Möglichkeit gibts aber ganz offiziell, bei Thomann, sogar mit schriftlicher Bestätigung.

Insofern kann man m.E. das System Risikofrei testen. Bei mir ist es geblieben ....

Gruß
rorenoren
Hat sich gelöscht
#10 erstellt: 23. Nov 2009, 22:18
Moin,

ich vermute mal, dass der Uher- Arm mit Headshell um und bei 20g hat.
(plus System)

Das dürfte zumindest ohne die Bürste zu schwer für das Shure sein.

Hörbert (Günther) hatte in deinem verlinkten Thread erwähnt, dass die Kombination mit den 11g des Pro-Ject Arms fast optimal wäre.
(9Hz Resonanzfrequenz)

Mit einem deutlich schwereren Arm dürfte die Resonanzfrequenz deutlich niedriger liegen.
(optimal sind wohl so 8-12 Hz)

Da gibt es dann Probleme mit verwellten und nicht exakt zentrierten Platten.
(und evtl. schwammigen Bässen)

Ansonsten könnte ich mir nach den Beschreibungen durchaus vorstellen, dass das Shure klanglich passt.
(für mich auch)

Mein Shure V15III läuft auch an einem Arm mit ca 15g ohne Headshell.
(mit Jico SAS und DN35)

Mir gefällt der Klang sehr gut.

Der selbe Arm klingt auch mit dem Denon DL103 sehr gut.

Ich persönlich hatte nur Probleme mit dem V15III an einem CEC BD2000 Arm, dessen Vertikallager nicht allzu leichtgängig war/ist, sowie auch sonst sehr träge wirkte.

An dem spielte das Denon wiederum sehr gut.

Gruss, Jens
hulpa
Stammgast
#11 erstellt: 24. Nov 2009, 10:14

Bepone schrieb:
Hallo,

eventuell wäre fürs M75 die sphärische Nachbaunadel von Cleorec etwas für dich?
Für 13,75 Euro plus Versand bestimmt nie eine Fehlinvestition.


Das sehe ich auch so - 13,75 EUR bringt einen wirklich nicht um und da Du bereits gute Erfahrungen mit der Nadel gemacht hast, werde ich sie sicherlich mal als erstes ausprobieren.

Zusätzlich werde ich noch ein anderes System kaufen - ich vergleiche und experimentiere halt gerne.
hulpa
Stammgast
#12 erstellt: 24. Nov 2009, 10:29
Das Shure M97xE hatte ich bereits mal längere Zeit an einem Pro-ject 1.2. Da müßte ich mir "nur" eine neue Nadel kaufen (die aber leider fast so teuer ist, wie ein ganzes System...

Mit hat das M97xE eigentlich ganz gut gefallen, v.a. hinsichtlich der Auflösung. Allerdings finde ich das Nagaoka 321 BE irgendwie spritziger - es macht wirklich Spaß.

Aus reiner Experimentierfreude suche ich trotzdem noch nach Alternativen. Das Denon ist mir aber zu teuer.
hulpa
Stammgast
#13 erstellt: 24. Nov 2009, 12:55
@Hörbert (falls er mitlesen sollte)

Hast Du eventuell noch eine System-Empfehlung aufgrund Deiner Erfahrungen mit dem Hitachi PS-48/58? Hast Du den Nagaoka 321 BE eventuell mal daran testen können?
Hörbert
Moderator
#14 erstellt: 24. Nov 2009, 17:35
Hallo!

Also das Nagaoka dürfte passen, ich habe hier neben einigen anderen Plattenspielern auch einen Hitachi PS-48 da hatte ich schon das Baugleiche Technics EPC-270C dran, das passt gut.

Aber so ein PS-48 verträgt einiges mehr, ein Denon DL-160 ist da kein Fehler, kostet aber um die 150 Euro.

MFG Günther
rorenoren
Hat sich gelöscht
#15 erstellt: 24. Nov 2009, 18:32
Moin Günther,

hast du eine grobe Hausnummer, was der Arm des Uher/Hitachi für eine Masse hat?

Der sollte doch schwerer sein als die "normalen" Dual- Arme.

Gruss, Jens
hulpa
Stammgast
#16 erstellt: 24. Nov 2009, 18:57
Bezüglich der Tonarmmasse habe ich einen Post gefunden, wo von 11,80g Masse für die PS-38-58 die Rede ist.

In einem anderen Thread las ich, daß die PS-38/48/58 Modelle verschiedene Tonarme haben. Aber angeblich ist die Masse gleich.

Übrigens finde ich diesen Post auch interessant, weil dort die Unterschiede der PS-Modelle gut beschrieben sind. Bisher hatte ich oft gelesen, daß sie bis auf die Automatik gleich wären.


[Beitrag von hulpa am 24. Nov 2009, 19:00 bearbeitet]
rorenoren
Hat sich gelöscht
#17 erstellt: 24. Nov 2009, 19:12
Moin,

habe den Thread mal angesehen, sowie die Daten auf Vinylengine.

Kein Hinweis auf das Gewicht mit oder ohne Headshell.

Da 11g aber nicht "mittelschwer bis schwer, eher schwer" sind,
vermute ich, ohne.

Da kommen dann noch ca 5-10g für die Headshell dazu, plus System.

Dafür spricht, dass das 321BE an den Arm past.

Mit einer Compliance von 10µm/mN ist es relativ hart aufgehängt.

Das Denon DL160 hat den selben Wert.
(das DL103 hat nur 5µm/mN)

Meine grob ähnlichen Arme haben ca 15g effektive Masse ohne Headshell.

Wie schon anfangs geschrieben, sind fast alle Arme mit dem SME Anschluss zumindest "nicht leicht".

Ich hatte etliche davon, allerdings erst die letzten 3 gewogen.
(Unitra, CEC BD2000, ITT 80irgendwas)

Gruss, Jens
Hörbert
Moderator
#18 erstellt: 25. Nov 2009, 10:43
Hallo!

@rorenoren

Kommt ungefähr hin, ich habe mir 11,5 Gramm beim PS-48 für den Tonarm ohne Headshell notiert. mit einer 7 Gramm Headshell kämen dann 18-18,5 Gramm zusammen.

Das passt auch von der Zeit her, damals waren Tonarme inclusive Headshell von 15-22 Gramm beim Gros der Plattenspieler verbaut. Die damalige Bezeichnung "Leichttonarm" sollte man keinesfalls mit dem heutigen Begriff des leichten Tonarms gleichsetzen. Im damaligen Sprachgebrauch wurde der Begriff dafür verwendet sich von den vorhergehenden Plattenspielerkonstuktionen mit Tonarmen zwischen 30 und 50 Gramm eff.bewegte Masse abzugrenzen, damit war kurz gesagt alles unter/bis ca. 30 Gramm gemeint.

Es gab damals schon ultraleichte Headshells mit 4-5 Gramm, um Systeme mit höherer Nadelnachgiebigkeit nutzen zu können, aber die waren ohnehin eher dünn gesät.

Erst einige Jahre später wurde die Leichttonarm-Idee mit den ULM-Tonarmen und Systemem mit einer Compliance bis zu 50 auf die Spitze getrieben. -Zur Erinnerung, die Dual-Tonarme der 70x Serie galten mit ihren 12 Gramm schon als sehr leicht-.

Ich habe den PS-48 ohne Probleme mit Systemen kombiniert die bei einem Korpusgewicht von 5-6 Gramm eine Compliance von 10-12 hatten und habe gute Ergebnisse erzielt. Die Tonarmlager sind sehr leichtgängig. Allerdings hat der Tonarm eine übele Schwachstelle, der hintere Teil mit dem Gegengewicht ist mit einem billigen Kunststoffzapfen mit dem restlichen Tonarm verbunden. Zwar ist mein Exemplar noch in Ordnung aber mir sind auf Flohmärkten schon drei Exemplare untergekommen wo dieses Teil glatt abgerissen war. Hier sollte man Hand anlegen und ein passendes Stück von einer Gewindestange einsetzen die man einseitig ruhig mit einem Tropfen Loctite sichern kann.

MFG Günther
rorenoren
Hat sich gelöscht
#19 erstellt: 25. Nov 2009, 18:31
Moin Günther,

die Gegengewichte, alls fehlend, lassen sich meist von irgendwelchen anderen Japanern dranbasteln.

Meist sind sie mittels Gummitülle und M3 Schraube befestigt.

Solche Gewichte habe ich auch an zweien meiner Unitra Arme befestigt.
(passt perfekt)

Die Unitra Gewichte sind innen rauh und es knirscht beim Drehen.
(nicht bei allen, aber fast)

Das ist eklig.

Was mich wundert, ist dass das V15III an dem Unitra Arm mit seinen 15g ohne Headshell so gut läuft
und am CEC BD2000 Arm mit etwa dem selben Gewicht nicht.
(unpräzise im Bass)

Aber das wird wohl an dessen Lagern liegen.
(der CEC Arm ist wie ein anderer Unitra Arm auf einem Multiplex Brett (Brett3) befestigt,
so dass da ähnliche Verhältnisse bestehen sollten)

Gruss, Jens
Hörbert
Moderator
#20 erstellt: 25. Nov 2009, 21:56
Hallo!

M.E. sind die Beschaffenheit der Tonarmlager die einzige sinnvolle Erklärung, wahrscheinlich werden dabei die Dämpfergummis des Systems auch arg gestresst, wenn ich die Zeit und das Geld dazu hätte würde ich gerne mal eine Untersuchung über den Abnutzungsgrad bei Fehlanpassungen machen. Das brächte bestimmt interessante Erkentnisse.

MFG Günther
hulpa
Stammgast
#21 erstellt: 01. Dez 2009, 19:05
So, ich habe jetzt die empfohlene Nachbaunadel (N75-6) montiert und getestet.

Sie macht v.a. für den Preis einen guten Eindruck. Das Ergebnis ist nicht schlecht, sie klingt recht "warm" und rund, insgesamt (v.a. in den Mitten) eher zurückhaltend. Bass ist zwar ausreichend vorhanden, aber relativ schwammig und nicht so knackig wie beim Nagaoka 321 BE definiert.
Die Resonanzfrequenz mit M75B/N75-6 liegt laut Testschallplatte bei etwa 9hz. Auflagegewicht/Antiskating habe ich momentan auf 2.5.

Unterm Strich also ein recht gefälliges System, welches v.a. in den Höhen nie nervend bzw. zischelnd wird, hinsichtlich Dynamik und "Spaßfaktor" aber nicht ganz an meine Dual CS-621/Nagaoka 321 BE Kombination herankommt.

Um einen Vergleich zu haben, werde ich jetzt wohl mal das Nagaoka-System an meinen Uher montieren.
Bepone
Inventar
#22 erstellt: 01. Dez 2009, 19:24
Hallo,

na das klingt doch nicht schlecht, wenn du auch nicht völlig begeistert bist.

Bin gespannt, was bei dem Test am Uher rauskommt!


Auflagekraft und Antiskating stelle ich bei der Nadel auch jeweils auf 2,5.


Gruß
Benjamin
hulpa
Stammgast
#23 erstellt: 02. Dez 2009, 14:15
Mittlerweile habe ich den Nagaoka 321 BE montiert. Der spielt wie erwartet etwas dynamischer.

Insgesamt werde ich im Vergleich zu meinem CS-621 aber den Eindruck nicht los, daß die Uher/Nagaoka Combo etwas "verhangener" spielt. Die Dual/Nagaoka Kombination klang auch im Bass noch etwas knackiger bzw. präziser. Leider habe ich keinen direkten Vergleich mehr, aber woran könnte es liegen?

Der Uher ist insgesamt recht hochwertig. Die einzige wirkliche Schwachstelle könnte das dünne und recht lange (1.5-2m) Cinchkabel zum Receiver (z.Zt. Pioneer SX-737) sein. An meinem Dual habe ich ein kurzes Sommercable mit um die 60pF montiert.

Könnte es sein, daß die Kapazität beim Uher insgesamt zu hoch ist und sich so negativ im Klang bemerkbar macht? Oder was ist generell von den Standardstrippen dieser Zeit zu halten?
hulpa
Stammgast
#24 erstellt: 03. Dez 2009, 10:12
Kennt jemand eventuell die empfohlene Abschlußkapazität des Nagaoka MM 321 BE?

Bisher habe ich leider nichts finden können... Hat Nagaoka auch eine Homepage, von der man eventuell detailliertere Datenblätter herunterladen kann?
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