Metz Mecasound TX 4984 Fett und Tonarm

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NonesensE
Neuling
#1 erstellt: 07. Dez 2009, 23:17
Moin moin,

ich habe jetzt o.g. Plattenspieler, welcher über Jahre in einem Regal stand. Dazu habe ich zwei Fragen:

1. Das Fett der Mechanik ist alt geworden, sodaß sich selbige nur noch extrem langsam bewegte. Nach entfernen von etwas Fett läuft sie nun zu leichtgängig. Was für ein Fett benötige ich als Ersatz?

2. Das System, ein Audio Technica AT72K, möchte ich ersetzen, da die Nadel hin ist. Irgendwo hab' ich gelesen, daß das System nicht so doll sein soll und ein Goldring für ca. 150€ wesentlich besser spielen soll, ein System in der Preisklasse bis ca. 200€ ist auch das, was ich mir vorstelle. Daher lohnt der Ersatz der Nadel nicht.

Nun aber zur Frage: Ich finde im Netz weder Informationen zum Plattenspieler, noch zum Tonabnehmer, kann insofern also nicht sagen, wie schwer mein Tonarm ist und was für ein System passen könnte. Hat jemand von euch zufällig Ahnung? Ich hatte eigentlich keine Lust, die Elektrik auch komplett zu zerlegen...

Schönen Gruß
Jan
NonesensE
Neuling
#2 erstellt: 10. Dez 2009, 22:33
Keiner 'ne Idee? Nochmal die Fragen kurzgefasst:

Welches Fett für die Mechanik?

Wie schwer ist der Tonarm bzw. was für ein Tonabnehmer wäre sinnvoll?

Schöne Grüße
Jan
applewoi
Stammgast
#3 erstellt: 12. Dez 2009, 21:04
Hi Jan,

ich würde der Empfehlung des Herstellers folgen. Vieleicht gibt es ja noch jemanden bei METZ, der sich damit noch auskennt, oder Du kannst eine Bedienungsanleitung bestellen?

Wenn nicht, würde ich alles gründlich mit Terpentin oder Verdünnung(natürlich keine Plastikteile) von verharztem Fett reinigen und danach an allen neuralgischen Stellen einfach ein gutes Fett aus dem Autozubehör dünn mit einem Borstenpinsel auftragen.


frnk
NonesensE
Neuling
#4 erstellt: 18. Dez 2009, 19:00
So,nachdem ich jetzt doch alles auseinandergenommen habe (nie wieder! Sch*** Fisseldraht...), konnte ich vermittels einer Küchenwaage das Gewicht auf 20 g +- 2 g ermitteln... Falls jemand anderes auf die gleiche dumme Idee kommt, gibt es dann jetzt was zu ergooglen. Ich mach' mich dann mal auf die Suche nach 'nem geeigneten Tonabnehmer...

Gruß
Jan
NonesensE
Neuling
#5 erstellt: 18. Dez 2009, 20:39
Ich muß doch nochmal nerven - was für MM-Tonabnehmer gibt es für solch schwere Tonarme? Selbst z.B. die Ortofon 2M, die für mittelschwere Tonarme sein sollen, sind der Frequenzrechnung nach für Tonarme von 0,8 bis 11 Gramm geeignet...

Gruß
Jan
detegg
Administrator
#6 erstellt: 18. Dez 2009, 20:43

NonesensE schrieb:
... sind der Frequenzrechnung nach für Tonarme von 0,8 bis 11 Gramm geeignet...

... besser nochmal nachlesen. Resonanzfrequenz Arm/TA sollte im Bereich 8...11Hz liegen. Meiner einer hat auch 20g ...

;-) Detlef
NonesensE
Neuling
#7 erstellt: 18. Dez 2009, 20:54
Ah, ich bin doof - die effektive Tonarmmasse wird benötigt, nicht die tatsächliche Masse des Tonarmes - aber wie ermittle ich die? Ich google mir gerade einen Wolf...

Gruß
Jan
detegg
Administrator
#8 erstellt: 18. Dez 2009, 21:08
z.B. --> Linkliste im Header

:-) Detlef
NonesensE
Neuling
#9 erstellt: 18. Dez 2009, 22:00

detegg schrieb:
z.B. --> Linkliste im Header

:-) Detlef


Und wo finde ich dort, wie ich die effektive Masse meines Tonarmes herausfinde? Die einzigen Angaben dazu habe ich hier gefunden:

http://www.trinaural.de/vb3/archive/index.php?t-1282.html

Da ich keine Tonabnehmer zum testen hier habe, bleibt mir eigentlich nur die dort erwähnte "raphael.t-Methode", also auswiegen, mit welchem Gewicht der Tonarm auf eine Waage drückt, wenn weder Headshell, noch Gegengewicht montiert sind - ob diese Methode aber tatsächlich funktioniert, weiß ich nicht. Kann mir jemand was dazu sagen?

Gruß
Jan
Bepone
Inventar
#10 erstellt: 19. Dez 2009, 10:43
Hallo Jan,

lt. Aussage unseres Mitgliedes Günther/Hörbert ist die Methode nach raphael.t um +/- 1g genau.


Gruß
Benjamin
NonesensE
Neuling
#11 erstellt: 22. Dez 2009, 22:56
Moin, ich bins nochmal, in der Hoffnung, daß mir jemand bei meiner Entscheidungsfindung behilflich sein kann...

Ich suche jetzt einen MM-Tonabnehmer für ca. 200€. In der engeren Auswahl sind z.B. Ortofon VM Silver und 2M Bronze. Hat jemand schonmal die beiden verglichen und kann mir was dazu sagen? Was für Alternativen in dieser Region wären empfehlenswert?

Gruß
Jan

Ps: Ich höre derzeit über ein Paar Piega LDS 1.0 an einem Onkyo A-9755. Trockene Bässe, knackige Höhen, beides möchte ich mir nicht durch einen Tonabnehmer beim Plattenhören verauen...
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