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Tonarmwaage oder lieber freihändig

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Autor
Beitrag
prollpopper
Stammgast
#1 erstellt: 01. Jan 2010, 20:05
Hallo, guten Abend und alles gute im neuen Jahr !

Bisher habe ich meinen Tonarm immer freihändig ausbalanciert.
So langsam kommen mir aber Zweifel auf, ob das auch hörbar genau erfolgt.
Ergo bin ich auf der Suche nach einer Tonarmwaage u.a. auf Shure Modell SFG-2 gestossen.
In der Zeitschrift fono forum von 1976 wurde sie damals beworben "zum Preis einer Stereo-Platte".
Gibts heute auch noch, aber ist sie ausreichend genau oder soll ich mir lieber gleich was "digitales" zulegen ?

Grüße Pier
mgki
Inventar
#2 erstellt: 01. Jan 2010, 20:24
Hallo und frohes neues Jahr!

Ich benutze auch die Tonarmwaage von Shure und war am Anfang auch etwas skeptisch bezüglich der Genauigkeit.
Also hab ich das erstemal meinen Arm mit der Shure eingestellt und mir dann zur Kontrolle eine Digitalwaage geliehen. Und das Gewicht passte.
Seitdem vertraue ich auf die Shure.

Gruß,

Stefan
prollpopper
Stammgast
#3 erstellt: 01. Jan 2010, 21:12
Hallo mgki,

Dankeschön !
Dann werde ich mir die Waage zulegen !

Gruß Pier
rorenoren
Hat sich gelöscht
#4 erstellt: 02. Jan 2010, 00:08
Moin,

Waage ist gut, aber bei meinen Plattenspielern liegt die Abweichung Waage-Skala etwa bei max 0,2g.
(auch bei wirklich wilden Drehern)

Damit kann man leben, denke ich.

Die Waagen sind vermutlich auch nicht genauer als +-0,1g.

Die "billige" Ortofon- Waage (ca 10 Euro) ist zudem wohl ungenau gefertigt, so dass sie klemmt.

Mit etwas Feinarbeit ist das hinzubekommen, aber es ist eine Zumutung, dass sowas in den Handel kommt.

Mit der Shure hast du hoffentlich mehr Glück.

Ansonsten bieten sich die Feinwaagen an, die es in der Bucht gibt.
(Tomopol zum Beispiel)

Gruss, Jens
Hmeck
Inventar
#5 erstellt: 02. Jan 2010, 10:35
Hallo, (und auch ein schönes Neues!)

es würde mich interessieren, was ihr unter "freihändig ausbalancieren" versteht.

Diese Wippen, auf denen die Nadel aufliegt, können doch wohl aufgrund von Reibungseffekten nicht sonderlich genau sein?

Ich habe das folgendermaßen gemacht:

1. Mittels Laborwaage etliche schön genau gefertigte M2-Messingmuttern ausgewogen. (wenn man genug davon hat, gehts auch mit Küchenwaage, sonst freundlicher Apotheker, Pysiklehrer, MTA oder so)

2. Tonarm mittels Gegengewicht auf 0 p ausbalanciert (frei waagerecht)

3. Auf Nadelposition gewünschtes Gewicht aufgelegt.

4. Wieder in die Waagerechte gebracht, Drehwinkel am Gegengewicht gemerkt.

5. Gewichte runter, doppelter Drehwinkel zurück gedreht.

Nach dem ersten Versuch weiß man dann auch das den Wert pro Teilstrich. Die Fehlerquellen (Geometrie, Lagerreibung) dürften relativ gering sein.


[Beitrag von Hmeck am 02. Jan 2010, 10:36 bearbeitet]
Capitol
Stammgast
#6 erstellt: 02. Jan 2010, 10:37
Moin!
Ich habe auch die Shure. Damit funktioniert es prima.

Grüsse
Uwe
prollpopper
Stammgast
#7 erstellt: 02. Jan 2010, 17:35
Dankeschön für die positiven Beiträge!

Schöne Grüße, Pier


[Beitrag von prollpopper am 02. Jan 2010, 17:35 bearbeitet]
Traktor_1
Inventar
#8 erstellt: 02. Jan 2010, 19:40
ich kann diese hier empfehlen http://www.tomopol.de/to-s050.htm ist recht günstig und für meine Bedürfnisse TOP

vor ein paar Wochen hat das Ding noch 19,99 Euro gekostet

Gruß Christian


[Beitrag von Traktor_1 am 02. Jan 2010, 19:41 bearbeitet]
prollpopper
Stammgast
#9 erstellt: 02. Jan 2010, 19:53
Hi Christian,

danke für den tollen Tipp !
Wie handhabe ich denn die Waage zum Tonarm - einfach aufsetzen ?

Gruß Pier
-Thot-
Schaut ab und zu mal vorbei
#10 erstellt: 02. Jan 2010, 19:59
Hab auch die SFG-2 von Shure und kann sie nur empfehlen.
Traktor_1
Inventar
#11 erstellt: 03. Jan 2010, 10:20

prollpopper schrieb:
Hi Christian,

danke für den tollen Tipp !
Wie handhabe ich denn die Waage zum Tonarm - einfach aufsetzen ?

Gruß Pier


Hallo Pier,
so mach ich es ! ich habe aber auch einen höhenverstellbaren Tonarm...weil die Waage nicht so schmal ist...komme ich gut mit der Waage unter den Tonarm...eventuell kann es da Komplikationen geben

Das Ding wird sogar im Analog-Forum als recht gut befunden...natürlich gibt es pro und kontra

Gruß Christian
doppelkopf0_1
Stammgast
#12 erstellt: 03. Jan 2010, 11:51
Tach .

Eine elektronische Waage ist auf jeden Fall empfehlenswert .

Wichtig ist das die Messung genau auf Plattentellerhöhe erfolgt .
grappus
Stammgast
#13 erstellt: 03. Jan 2010, 12:07
moin,
meine beiden arme( rega und sme ) auf´m fat bob stelle ich seit jahren mit der shure waage ein. aller anderer digitalkram ist m.e. geldschneiderei. da kauf ich lieber platten.
grüße aus dem norden
christian
Traktor_1
Inventar
#14 erstellt: 03. Jan 2010, 12:58

grappus schrieb:
moin,
meine beiden arme( rega und sme ) auf´m fat bob stelle ich seit jahren mit der shure waage ein. aller anderer digitalkram ist m.e. geldschneiderei. da kauf ich lieber platten.
grüße aus dem norden
christian :)



nun ist aber die elektronische von mir genannte Waage auch noch günstiger

Gruß Christian

und funktioniert bei meinem Acoustic Solid Classic Wood mit Rega 250 auch ganz gut
prollpopper
Stammgast
#15 erstellt: 03. Jan 2010, 13:17
Hallo Leute,

danke...., aber jetzt bin ich doch ziemlich verwirrt.
Falls die Waage nicht waagerecht unter den Tonarm passt, sollte ich den Teller abnehmen?
Oder kann ich die Waage an die Stelle plazieren, wo beim Sony PS 4750 die Zieleinrichtung sitzt ?
http://www.qpic.ws/images/kzx20983.jpg

Bei der Gelegenheit mal noch was anderes : ich bräuchte bitte mal die Auflagekraft für ein Audio Technica AT 20 SLa.
Erstaunlich ist, das es wesentlich lauter ist als das Denon DL-160 und die Höhen luftiger klingen - was ist die Erklärung dafür ?
Schönen Gruß, Pier
mgki
Inventar
#16 erstellt: 03. Jan 2010, 13:35
Hallo!

Hier mal ein Foto,wie das mit der Shure in der Praxis aussieht:




Der Plattenteller muß schon drauf bleiben.
Sollte such bei deinem Sony problemlos funktioniren.
prollpopper
Stammgast
#17 erstellt: 03. Jan 2010, 14:00
[quote="mgki"]Hallo!

[quote]Hier mal ein Foto,wie das mit der Shure in der Praxis aussieht:[/quote]

Hallo mgki,
verdrückt ausgekehrt, die Frage bezog sich auf die digitale Waage von Christian - trotzdem danke !!!

Gruß,Pier


[Beitrag von prollpopper am 03. Jan 2010, 14:00 bearbeitet]
grappus
Stammgast
#18 erstellt: 03. Jan 2010, 14:34
moin,
@traktor 1
moin christian
schön für dich, wußte nicht,das es so billige digitalwaagen gibt.
@mqki
moin stefan
legst du im ernst eine platte unter die waage?
wo wiegst du denn dann?
grüße aus dem norden
christian
mgki
Inventar
#19 erstellt: 03. Jan 2010, 15:16
Hallo Christian!

Halte mich nur an die Bedienungsanleitung.
Dort wird empfohlen eine Platte unterzulegen,damit die Waage besser aufliegt.
Stammt wahrscheinlich noch aus der Zeit,als viele Plattenspieler dies Gummimatten auf den Tellern hatten.

Meßtechnisch komme ich aber mit und ohne Platte aufs gleiche Ergebnis. Hab ich gerade nochmal ausprobiert.

Gruß,

Stefan
Traktor_1
Inventar
#20 erstellt: 03. Jan 2010, 15:25
[quote="prollpopper"][quote="mgki"]Hallo!

[quote]Hier mal ein Foto,wie das mit der Shure in der Praxis aussieht:[/quote]

Hallo mgki,
verdrückt ausgekehrt, die Frage bezog sich auf die digitale Waage von Christian - trotzdem danke !!!

Gruß,Pier[/quote]


bei mir wird kein Teller abgenommen es ist bloß ein wenig eng wenn ich die digitale Waage auf den Teller lege und dann den Tonarm in einer geraden Position haben will...klappt das nicht so kann ich den Tonarm etwas in der Höhe justieren so das er in der waagerechte auf der Waage liegt

ich habe schon gehört das sich der eine oder andere etwas gebastelt hat damit der TA gut aufliegt

Quelle:Analog Forum

[b]Hallo Alf, gib mal "Tomopol" ins Google-Fenster. Die Waagen sind nicht speziell als Tonarmwaage ausgelegt, erfüllen aber den gleichen Zweck, und das zu einem unschlagbaren Preis. Um auf Plattenniveau zu kommen, biegst Du Dir aus dünnem Kupfer-oder Alu
ein treppenförmiges Blech. Fertig ist eine genaue Waage für 20€. Beste Grüße, Jürgen [/b]


[Beitrag von Traktor_1 am 03. Jan 2010, 15:26 bearbeitet]
prollpopper
Stammgast
#21 erstellt: 17. Jan 2010, 12:39
Hallo traktor 1,

danke für den tollen Tipp mit Tomopol !
Es funktioniert bestens !!
Hätte nicht gedacht, das ein richtig eingestellter Auflagedruck so dramatisch hörbar ist !
Kein Vergleich zu vorher.
Das unterbringen der Waage auf dem Teller ist etwas umständlich, aber wenn ich die Gummiauflage abnehme, passt es perfekt.

Schönen Gruß ausm Osten,
Pier
Traktor_1
Inventar
#22 erstellt: 17. Jan 2010, 15:04
Hallo Pier,

bitte sehr...

Mir wurde auch schon oft geholfen

Gruß Christian
uk-ralf
Schaut ab und zu mal vorbei
#23 erstellt: 11. Mrz 2011, 17:46
Hallo Christian kannst Du mal ein Bild hier einstellen wie Du das mit der Tomopol gemacht hast?
hab mir auch eine bestellt

Gruß Ralf

http://up.picr.de/6538749ums.jpgTransrotor
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