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Einstellung: Ortofon Tonarmwaage spezial?

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Klassikliebhaber
Stammgast
#1 erstellt: 23. Aug 2014, 17:22
Ich habe einen Thorens TD-146 mit TPO 63 Arm.
Nadel ist dazu passend D200E.
Ich komm mit der Einstellung aber überhaupt nicht klar.
Habe eine analoge Ortofon Tonarmwaage.

Wie stellt man den Tonarm/System +AntiSkating ein???

Mit Platte oder ohne Platte? - Wie/Wo muss die Waage liegen? - Und auf welcher Zahl muss der Arm aufliegen?

Egal, wie ich es anstelle, der Tonrarm samt Nadel schlägt voll nach unten.

Nimmt die Nadel/Platte Schäden, wenn man sie nicht richtig eingestellt hat?
Hört man das auch?

Bin echt ratlos.
Ist mein Tonarm samt Nadel einfach zu leicht/schwer?

Bedienungsanleitung gibt es diesbezüglich gar nicht

Bilder siehe: http://www.hifi-forum.de/viewthread-26-16670.html

Da allerdings noch mit der falschen Nadel.


[Beitrag von Klassikliebhaber am 23. Aug 2014, 17:24 bearbeitet]
sandmann319
Inventar
#2 erstellt: 23. Aug 2014, 18:11
Geh mal auf diesen Link, da findest du alles was du wissen musst und wie es geht
Link

Hier findest du alles über Thorens-dreher
Link

Gruß Gerd
akem
Inventar
#3 erstellt: 23. Aug 2014, 18:26
Du hast auf der Waage eine Reihe von Zahlen mit einer Rille. Du legst die Waage auf die Tellermatte, so daß sie optisch quasi eine Verlängerung des Tonarmheadshells ist. Dann senkst Du die Nadel an der Stelle in die Rille des Waagen-Auslegers ab und zwar genau an der Stelle, die laut den Zahlen der benötigten Auflagekraft entspricht. Senkt sich die Waage nicht ist die eingestellte Auflagekraft zu gering, schlägt der Ausleger bis Anschlag durch, ist sie zu hoch. Richtig ist sie, wenn der Ausleger und das Gegengewicht in der Waage sind und der Ausleger mit seinem Plastikunterteil fluchten.
Jetzt muß man aber dazu sagen, daß die Waage nicht allzu präzise ist. Hatte selber mal so ein Teil, besser als bis auf plusminus 2 Zehntel Gramm geht's nicht wirklich. Meistens ist die Skalierung, die bei der Einstellmöglichkeit am Tonarm vorhanden ist, präziser als dieses "Behelfsschätzplastik" (meistens am Gegengewicht selbst, manchmal aber auch an einem extra Einstellrädchen --> siehe Bedienungsanleitung!). Selbst elektronische Waagen sind oft genug unpräzise. Zum Beispiel die elektronische Waage von Ortofon, dreimal Wiegen - drei Ergebnisse...
Besser zum Beispiel die hier: http://www.ebay.de/i...&hash=item58b43a081d
Davon gibt es diverse Varianten, die unter unterschiedlichsten Namen zu unterschiedlichsten Preisen verkauft werden. Für 25€ ziemlich billig und sogar ziemlich genau.

Gruß
Andreas
ApeOfTheOuterspace
Inventar
#4 erstellt: 23. Aug 2014, 23:51
Zu erst mal eins: Ruhe bewahren

Zur Justage gibt es bei phonophono ein sehr gut erklärtes Video, mit dem auch du es schaffen solltest deinen Thorens zu justieren.

Außerdem habe ich hier ein paar Bilder für dich von der Anleitung meines TD 146 gemacht, das könnte auch helfen.
Anleitung TD 146Anleitung

Schöne Grüße,
Fabian


[Beitrag von ApeOfTheOuterspace am 23. Aug 2014, 23:55 bearbeitet]
Hörbert
Moderator
#5 erstellt: 24. Aug 2014, 05:04
Hallo!

Das TPO 63 ist ein reines Tonarmrohr mit Langnasen Ortofon und kein Tonarm, der bei dir verbaute Tonarm dürfte der TP-11 sein. Mit der obigen Anleitung durftest du die Einstellung hinbekommen.

Die kleine Ortofon-Waage dürfte durchaus ausreichend sein.

Es genügt nicht die Scheibne am Gegengewicht auf null zu stellen, -das bewirkt genau genommen gar nichts. Du must das gesamte Gegengewicht vorsichtig nach hinten Schrauben bis der Toinarm austariert ist. Jetzt hälst du das Gegengewicht bei in der Halterung festgestellten Tonarm fest um es nicht weiter zu verdrehen und drehst nur duie Scheibe und zwar so daß die Null oben ist. Nun drehst du das gesamte Gewicht plus Scheibe soweit bis du auch ca. 1.5-1.7 Gramm bist und überprüfst den Wert mit der Waage.

MFG Günther
ApeOfTheOuterspace
Inventar
#6 erstellt: 24. Aug 2014, 08:09

Hörbert (Beitrag #5) schrieb:
Hallo!

Das TPO 63 ist ein reines Tonarmrohr mit Langnasen Ortofon und kein Tonarm, der bei dir verbaute Tonarm dürfte der TP-11 sein. Mit der obigen Anleitung durftest du die Einstellung hinbekommen.


Ach genau, das war ja dieser Sonderfall, habe ich nicht bedacht, prinzipiell sollte es aber trotzdem mit der Thorens Anleitung und dem Phonophono Video zu machen sein, nur das das Einstellen des TA's/fein Justage der Headshell eben wegfällt.
@TE:
Dort(im Video) wird auch nochmal der von Günther beschriebene Ablauf erklärt, kann also trotzdem nicht schaden, sich das mal anzuschauen

Schöne Grüße,
Ape
Hörbert
Moderator
#7 erstellt: 24. Aug 2014, 08:18
Hallo!

@ApeOfTheOuterspace

Sehe ich genauso und mein Beitrag war als unterstützende Ergänzung gedacht da man sich in der Lage des TE oft an einem Vorurteil gfestfressen kann und dann hätte er trotz gegenteiligen optischem Beispierl z.B. trozdem nur die Zahlenscheibe drehen können und sich auf den Standpunkt stellen können: "Bei mir funktioniert das so nicht."

So bleibt halt kein Interpretationsspielraum offen.

MFG Günther
Holger
Inventar
#8 erstellt: 24. Aug 2014, 10:12
Das Gegengewicht für das TPO63 hat keine Zahlenscheibe.

Hier ein Foto des TPO63 mit dazugehörigem leichten Gegengewicht:

TP16TPO63
david_della_rocco
Stammgast
#9 erstellt: 24. Aug 2014, 12:24
???? Sind am Rad über dem Tonarmgelenk keine zahlen? ????
Hörbert
Moderator
#10 erstellt: 24. Aug 2014, 12:33
Hallo!

Der für das TPO 63 verwendete Tonarm sollte in diesem Fall ein TP-11 sein, -kein TP-16 da der TD-146 damit ausgestattet war. In diesem Fall gibt es dann wohl keine Möglichkeit den Tonarm ohne Waage einzustellen.

MFG Günther
Holger
Inventar
#11 erstellt: 24. Aug 2014, 12:37
@david_della_rocco
Hier geht's um die Zahlen auf dem drehbaren Ring des Gegengewichts des TP11.
Nebenbei: ein Rädchen über dem Gelenk hat nur der TP16. Der hat daher auch keinen drehbaren Zahlenring am Gegengewicht.


[Beitrag von Holger am 24. Aug 2014, 12:38 bearbeitet]
david_della_rocco
Stammgast
#12 erstellt: 24. Aug 2014, 12:42
Okay sorry Jungs....
Klassikliebhaber
Stammgast
#13 erstellt: 30. Aug 2014, 13:40
Mir kommt da so ein böser Verdacht....

ich fotografier mal heute Abend/Nacht den Arm samt Gewicht.

Da sind nämlich Zahlen dran...ergo..falsches Gewicht???
Hörbert
Moderator
#14 erstellt: 30. Aug 2014, 14:51
Hallo!

Ja, mach das, allerdings dürfte in diesem Fall der Tonarm hinten nach unten gehen während er mit dem Vorderteil in der Luft hängen würde, eventuell gab es ja für den TP-11 ein anderes leichtes Gegengewewicht als für den TP-16 schließlich waren die Standardgewichte der beiden Tonarme ebenfalls nicht identisch.

MFG Günther
Klassikliebhaber
Stammgast
#15 erstellt: 01. Sep 2014, 16:23
hier die Bilder:Thorens2Thorens1
Klassikliebhaber
Stammgast
#16 erstellt: 01. Sep 2014, 17:03
Ist der hier wenigstens der Richtige?

http://www.ebay.de/i...&hash=item3a96507eee

Sieht nämlich auch anders aus, als auf dem Foto von Holger.
Hörbert
Moderator
#17 erstellt: 01. Sep 2014, 17:11
Hallo!

Holger hat ja auch einen TP-16/II-III verlinkt und keinen TP-11/II, das ist ein ganz anderer Tonarm der so z.B. eine dynamische Auflagekrafteinstellung hat unmd keine statische wie der TP-11/II, hier dient das Gegengewicht nur zum Ausbalancieren des Tonarmes und die Auflagekraft wird durch Federspannung erzeugt währen bei deinem TP-11/II die Schwerkraft dafür herhalten muß. Deswegen hast du ja auch Zahlen auf deinem Kontergewicht.

Dein Kontergewicht dürfte schon das richtige sein, das von dir verlinkte konventionelle Kontergewicht für den TP-11 brauchst du nur wenn du auch ein TP-62/TP-63 Armrohr hast und ein Halbzoll-System montieren willst.

Dein Problem dürfte also andere Ursachen haben.

MFG Günther
Klassikliebhaber
Stammgast
#18 erstellt: 01. Sep 2014, 22:12
Um mein Problem vollständig aufzuklären, wäre es am besten, wenn ich ein Video reinstelle? Geht das?

Ich versuch mal die Tage, dann ein Video zu machen. Wenn es hier nicht klappt, dann bei ytube.
Holger
Inventar
#19 erstellt: 02. Sep 2014, 11:10
Die beiden Bilder in Beitrag 15 zeigen das Gewicht, welches du am TP11 dran hast, ja?

Und das Armrohr ist das TPO63, so wie ich es im Bild im Beitrag 8 gezeigt habe (lass das auf dem Bild gezeigte Gegengewicht und die Tatsache, dass es da ein TP16 III ist, mal außer Acht)?

Und die Nadel drückt mit zu viel Auflagekraft auf die Platte, habe ich das richtig verstanden?
Klassikliebhaber
Stammgast
#20 erstellt: 02. Sep 2014, 12:05
eher zu viel Auflagekraft auf die Waage.
Wie es auf der Platte ist, weiß ich ja nicht. Ich höre ja den Unterschied ja nicht....
Holger
Inventar
#21 erstellt: 02. Sep 2014, 12:39
Das würde ja ggf. bedeuten, dass das Gegengewicht zu leicht ist... oder zu weit nach vorne gedreht ist.

Kannst du es ein Stück nach hinten drehen, ohne dass es von der Achse runterfällt? Vielleicht so weit, dass der Arm parallel zur Telleroberfäche "schwebt"?

Und mach mal bitte ein Foto des gesamten Arms, also mit Armrohr TPO63 und montiertem Gegengewicht.
Klassikliebhaber
Stammgast
#22 erstellt: 02. Sep 2014, 18:38
Reicht das zum Analysieren?

image(13)image(9)image(10)image(11)image(12)

in 2 Tagen mach ich dann noch ein Video, wo man mein Problem auf jeden Fall sehen kann (samt Waage).
Holger
Inventar
#23 erstellt: 02. Sep 2014, 18:57
Danke für die Bilder - sieht so aus, als hätte Thorens ein Gegengewicht für den TP11 im Programm gehabt, welches leicht genug für den Betrieb eines TPO63 ist.

Okay - kannst du das Gegengewicht etwas nach hinten drehen, und zwar so weit, dass der Arm in der Schwebe verharrt?

Wenn ja, dann muss dann der Ring mit den Zahlen so gedreht werden, dass die 0 in der 12 Uhr-Position steht. Wichtig dabei ist, dass NUR der Zahlenring, NICHT das gesamte Gegengewicht gedreht wird.
Abschließend wird dann DAS KOMPLETTE GEWICHT auf den gewünschten Wert gedreht, also die 1 auf 12 Uhr.

Dann müssten auch ohne Zuhilfenahme einer Waage die 1g Auflagegewicht korrekt eingestellt sein.
Klassikliebhaber
Stammgast
#24 erstellt: 02. Sep 2014, 19:38
auf den gezeigten Bildern, hab ich das Gewicht übrigens andersherum montiert (!). Habs natürlich jetzt gedreht (Zahlenscheibe/schwarz zeit nach vorn).

Ich habe das Gegengewicht jetzt gerade so hinten. Noch ein Stückchen weiter nach hinten, dann wandert der Arm nach rechts. Hab dann genau das gemacht, was du geschrieben hast.

Dann das komplette Gewicht auf 1.

Mit der Ortofon Waage nochmal geguckt.
Genau zwischen 12,5 und 15 bleibt alles in der Waagerechten.
Normal???

Muss ich den Arm nicht genau zw.8 und 10 legen?


[Beitrag von Klassikliebhaber am 02. Sep 2014, 19:45 bearbeitet]
Holger
Inventar
#25 erstellt: 03. Sep 2014, 09:11

Klassikliebhaber (Beitrag #24) schrieb:


Mit der Ortofon Waage nochmal geguckt.
Genau zwischen 12,5 und 15 bleibt alles in der Waagerechten.
Normal???


Wenn man die sehr einfache Ausführung dieser Balkenwaage in Betracht zieht - möglich...


Muss ich den Arm nicht genau zw.8 und 10 legen?


Eigentlich sollte die Waage ausbalanciert sein, wenn die Nadel auf der 10 liegt.

Ich würd's jetzt einfach mal so lassen und hören - wenn schöne Töne erklingen, dann passt es.
Klassikliebhaber
Stammgast
#26 erstellt: 03. Sep 2014, 09:20
klingt auf jeden Fall besser als vorher.
die Tiefen hören sich nicht mehr so matschig/dumpf an.

Ein paar letzte Fragen noch:
Rächt sich das irgendwann mal, wenn man die falsche Einstellung hat?
Wie inwiefern macht sich das bemerkbar (Klang, Zustand der Nadel/Platte)?
Und wie wichtig ist in meiner Situation das Anti-Skating?


Vielen Dank für die Unterstützung!

War doch ein wenig tricky.
akem
Inventar
#27 erstellt: 03. Sep 2014, 10:10
Auch wenn es immer wieder Ausnahmen gibt, aber ein paar Faustregeln treffen eigentlich immer zu:
- Bei zu wenig Auflagekraft kriegst Du bei komplexeren Stellen mit viel Energie sehr schnell mal Verzerrungen ins Klangbild (innerhalb der Grenzen dessen, was der Tonabnehmer kann). Bei viel zu wenig AK springt auch schon mal die Nadel aus der Rille. Generell gibt es erhöhten Verschleiß an Nadel und (!) Platte.
- Bei zu viel AK klingt es gerne mal etwas dumpf und leblos. Du kriegst etwas erhöhten Verschleiß an der Nadel (aber nicht so viel wie bei zu wenig AK).

Gruß
Andreas
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