Ersatznadel für Thorens TD 318

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kilianwin
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 05. Jan 2010, 20:20
Hallo Forum!

Ich habe einen Thorens TD 318, der meinem Vater als günstige Test-Lösung dienen soll. Auf dem System, welches von Ortofon ist, steht an der Seite "DVB". Die Nadel selbst ist inzwischen verschwunden.

Kann mir jemand sagen, welche Nadel ich hierfür genau brauche und wo ich sie möglichst günstig her bekomme? Soll nicht viel kosten, ist ja nur ein Test, ob er überhaupt seine alten Platten hört...

Danke und Grüße,
W.
kixi890
Neuling
#2 erstellt: 07. Jan 2010, 19:56
Hallo,
Ich benutze einen TD 318mk3.Wurde damals neu gekauft mit
Tonarm: TP50 effekt.Masse 14 Gramm (serienmäßig)
System: AKG P25S
Nadel:AKG X25S.
Ich benutze nun ein Denon DL103.
Der TD318 mit AKG... war ein Vorführgerät.
Das AKG-System wird leider nicht mehr hergestellt.Ich habe Es noch ersatzweise und möchte Es auch nicht billig verschärbeln.

MfG,Stefan
hoppelkopp
Stammgast
#3 erstellt: 07. Jan 2010, 21:33
Hallo kilianwin,

hat dir Stefans Antwort jetzt weitergeholfen?

Leider kenne auch ich kein Ortofon-System, auf dem "DVB" steht. Kannst du ein Foto davon machen und hier einstellen? Evtl. kann man dir dann besser helfen.

Gruß Jan
andre11
Inventar
#4 erstellt: 07. Jan 2010, 21:41
@ kilianwin:

Ein Foto des verbauten Systems würde sicher weiterhelfen.
Ansonsten besorge Dir einfach ein Audio-Technica AT 95.
Zum Probieren bestimmt mehr als geeignet und mit ca. 25 EUR Einstandspreis
vielleicht sogar günsiger als eine Ersatznadel, sofern eine solche noch verfügbar ist.

Gruß

André


.....und ähhh Stefan, was will uns Dein Beitrag sagen?
hoppelkopp
Stammgast
#5 erstellt: 07. Jan 2010, 21:53
Stimmt, das AT95E ist ein sehr gutes Einsteigersystem, das ich auch uneingeschränkt empfehlen kann.

Gruß Jan
stbeer
Hat sich gelöscht
#6 erstellt: 07. Jan 2010, 22:53
W.,

ich rate Dir vom AT95E ab; das ist wirklich ein Einstiegstonabnehmer ohne Potential nach oben ...

Probiere mal ein VM White (etwa 50,- EUR) von Ortofon; wenn es klanglich gefaellt, kannst Du bis zum VM Silver upgraden ...

Stefan
hoppelkopp
Stammgast
#7 erstellt: 08. Jan 2010, 13:20
Nunja, es geht hier um einen Test, ob der Vater überhaupt noch Schallplatten anhören will. Da reicht das AT95E völlig. Ich kenne einige, die vermissen mit diesem System gar nichts.

Stefan, schreibe eine Geräte bitte nicht in die Signatur, das ergibt falsche Treffer bei der Suchfunktion. Zur Vorstellung der Anlage gibt es das Benutzerprofil, das jeder angemeldete Nutzer mit einem einfachen Klick auf deinen Benutzernamen einsehen kann.

Danke und Gruß
Jan
kixi890
Neuling
#8 erstellt: 08. Jan 2010, 19:36

andre11 schrieb:
@ kilianwin:

Ein Foto des verbauten Systems würde sicher weiterhelfen.
Ansonsten besorge Dir einfach ein Audio-Technica AT 95.
Zum Probieren bestimmt mehr als geeignet und mit ca. 25 EUR Einstandspreis
vielleicht sogar günsiger als eine Ersatznadel, sofern eine solche noch verfügbar ist.

Gruß

André


.....und ähhh Stefan, was will uns Dein Beitrag sagen? :?

Zwei Alternativsysteme,Die auch ganz gut passen.
Vielleicht günstige Gebrauchte?
andre11
Inventar
#9 erstellt: 09. Jan 2010, 17:50

kixi890 schrieb:
Zwei Alternativsysteme,Die auch ganz gut passen.
Vielleicht günstige Gebrauchte?

Na jetzt wird ein Schuh draus....

Die Idee ist gut, nur leider weitestgehend unbrauchbar.
Die AKG Systeme waren in ihrer Hochzeit (das war mitte der 80er bis Anfang der 90er) erstklassige Tonabnehmer.
Zu der Zeit hatte ich an meinem 320er auch ein P 8 ES Super Nova.
Nur leider verhärten bei den AKG's im Laufe der Jahre die Dämpfergummis des Nadelträgers.
Die Folge sind verzerrte Höhen und schon bei leicht schärfer geschnittenen Platten (Bsp. Pink Floyd - The Wall)
verliert die Nadel sogar gelegentlich den Kontakt zur Rille.
Ich kenn kein AKG das sich mit brauchbaren Ergebnissen bis in die heutige Zeit retten konnte.
Einige Leute haben wohl ihre Systeme mit speziellen Weichmachern reanimieren können,
aber ich kann von einem Gebrauchten AKG nur wärmstens abraten.

Genauso verhält es sich mit gebrauchten MC's.
Hier sind die Nadeln nicht tauschbar, somit würde ich ein gebrauchtes MC nur von einem Vertrauten kaufen,
oder um günstig an ein Neues zu kommen (Herstelleraustausch).
Noch dazu bildet das DL 103 m.E. nach mit Deinem Tonarm eine eher unglückliche Kombination.
Das Denon gehört auf Grund seiner Nadelnachgiebigkeit eher an schwere Arme
und dürfte zudem ohne Distanzplättchen am Headshell auch etwas zu flach sein.
Funktioniert zwar, aber meiner Meinung nach verschektes Potenzial.

Und wie günstig soll ein Gebrauchtes (mit unbekanntem Nadelzustand) denn sein,
damit wir unter den 25 Dingern für das Eingangs erwähnte AT 95, oder 50 für das etwas weiter oben genannte Ortofon bleiben?


Gruß

André
kixi890
Neuling
#10 erstellt: 09. Jan 2010, 18:26
Hallo Andre,
Vielen Dank für die Infos.
Ich bin mit dem DL103 soweit zufrieden.
Habe irgendwo gelesen,das Es sich für mittelschwere bis schwere Tonarme eignet.Dachte eigentlich,das der TP50 mit seinen 14 Gramm ausreichend sei.Eine Klangverbesserung gegenüber dem alten AKG ist auf jeden Fall hörbar.

MfG
Stefan
andre11
Inventar
#11 erstellt: 09. Jan 2010, 18:51
Ich habe ja auch nicht gesagt, dass es nicht funktioniert.
Es gibt aber System-/Tonarmkombis die besser passen.
Das es besser klingt als das AKG ist aber auch nicht verwunderlich,
denn das macht sich eigentlich nur noch in der Vitrine richtig gut.

Dazu kommt noch das Problem der MC-Vorstufe.
Einfache MC-Vorverstärker lassen auch viel Potenzial der Systeme auf der Strecke.


Gruß

André
rorenoren
Hat sich gelöscht
#12 erstellt: 09. Jan 2010, 19:56
Moin,

kann es sein, dass am System "OMB" steht?

Dann gibt es dafür Ersatznadeln.

Einfach aufstecken und fertig.

Um es extrem billig zu machen, könnte man eine Nachbaunadel kaufen.

Damit kann man Glück haben, ist aber Risiko.

Alternativ wäre der Kauf eines ganzen OMB10 relativ günstig und man hat Ersatz, falls das System mal ausfällt.
(was ich bei diesen Ortofon schon häufiger hatte)

Das OMB10 klingt ganz angenehm.

Natürlich ist es nur für den Preis gut, nicht absolut.

Beim AT95 hatte ich schon mal einen verdreht eingesetzten Diamanten, seitdem ist das AT95für mich indiskutabel.
(wäre Ortofon nach ähnlichem Erlebnis auch)

Es kann aber mit guter Nadel ganz gut klingen, wenn auch m.E. estwas dünn im Bass und leicht unsauber im Hochton.

Das OMB10 ist wärmer abgestimmt und lässt in der Hauptsache Details vermissen.

Dafür tastet es sauber und verzerrungsarm ab.
(zumindest meine)

Hier wäre der Vorteil das einfache umstecken der Nadel.

http://www.williamth...0-13-80_p4270_x2.htm

oder komplett:

http://www.williamth...384-385_p4213_x2.htm

Für die paar Euro mehr, lieber das ganze System kaufen.

In der Bucht gibt´s das evtl. noch billiger.

Eine Nachbaunadel empfiehlt sich nicht unbedingt, ist aber noch billiger:

http://www.williamth...-69-116_p7176_x2.htm

Wie gesagt, kann sein, dass es irgendwo noch günstiger ist.

Gruss, Jens
andre11
Inventar
#13 erstellt: 09. Jan 2010, 22:00

rorenoren schrieb:
...kann es sein, dass am System "OMB" steht?

Da hast Du uns ja alle überholt!
Du könntest ziemlich Recht haben, denn im Dunkeln ohne Brille wird aus OMB schnell mal DVB.
Wenn's dann noch ein betagteres System ist, etwas abgegriffen vielleicht...
Und so ungewöhnlich wäre die Kombination ja auch nicht....

André
hoppelkopp
Stammgast
#14 erstellt: 10. Jan 2010, 02:24
Genau dieses System hatte ich vermutet und deshalb um ein Foto gebeten. Leider mag uns der Themenersteller nicht mehr und hat uns verlassen.

Das OMB kann man für einen Test erst mal mit einer neuen Nadel 10 versehen und später dann auf Nadel 20, 30 oder 40 aufrüsten – was allerdings auch nicht viel billiger wird als die Nadel gleich mit einem neuen System zu kaufen.

Gruß Jan
dvdcinefreak
Stammgast
#15 erstellt: 06. Dez 2010, 17:57
Aufwärmtthread

Bitte um Entschuldigung wenn ich diesen alten Thread wieder aufwärme.
Hätte da auch mal ne Frage, die Ihr mir sicher erklären könnt:

Ich habe an meinem Dual CS 455 ein Ortofon OMB10 dran.

Nun möchte ich aber ab und an alte Schellacks hören, welche ich noch auf dem Dachboden habe -
und weiß, das es ein Ortofon OM78 dazu gibt.

Jetzt meine Frage:

Wie schwer oder leicht ist das Umstecken der Nadeln ?

Ich hatte früher mal einen Philips Plattenspieler, welcher eine Wechselnadel hatte, nur durch Umlegen eines kleinen Hebels.

Beim Ortofon denke ich mir, muss ich "einfach" den OMB 10 vorne rausziehen und den OM78 dafür reinstecken ?

Ist das so ? Kann man was verkehrt machen ?

Evtl. könnt Ihr mir da weiterhelfen...

Danke erstmal !!
Hörbert
Moderator
#16 erstellt: 06. Dez 2010, 21:38
Hallo!

Die Nadel kann man einfach nach vorne abzuiehen. Die 78ger Nadel dann genau so einfach aufstecken.

Problemtisch kann allenfalls das geringe Auflagegewich derNadel 78 sei, ich weiß nicht ob die 1,5 Gramm ausreichen um ein gutes Ergebniss bi Schellackplatten zu erzielen. Zu Schellackzeiten waren 8-10 Gamm Auflagegewicht üblich.

MFG Günther
dvdcinefreak
Stammgast
#17 erstellt: 07. Dez 2010, 12:15
Günther, ich danke Dir !

So wie Du es sagst, hatte ich es auch vermutet - aber bevor ich das Geld in die 78er Nadel investiere, und dann beim Umstecken das System unabsichtlich verstelle... -aber jetzt weiß ich wenigstens Bescheid.
Mit etwas Fingerspitzengefühl beim Abziehen und Aufstecken dürfte ja alles klappen.

Auflagegewicht ? hmmm... ja, könnte ein Problem sein...

...aber wie heißt es doch so schön:

Probieren geht über studieren !

Wenn das 78er Teil nicht von sich aus etwas schwerer ist um das fehlende Gewicht zu ersetzen, muß ich halt die Auflagekraft an den Anschlag drehen...

...jedenfalls könnte sich jetzt mein Traum erfüllen, endlich mal meine alten Schätzchen (immerhin über 300 Stck.)
zu hören und nicht immer nur die Vocalion-CDs der Dutton Labs aus England abspielen zu müssen, welche die alten Aufnahmen digital "verbessert" haben.
Außderdem könnte ich dann auf Flohmarkt-Jagd oder Sammlerbörsen gehen und mir die eine oder andere Schellack "gönnen"...
Hörbert
Moderator
#18 erstellt: 07. Dez 2010, 19:05
Hallo!

Nein, bloß nicht das Auflagegewicht über das vom Hersteller empfohlene Maß hochschrauben, damit machst du die Nadel recht schnell kaputt, die Dämpfergummis haltn eine extreme Belastung nicht allzu lange aus.

Ich selbst habe kein Schellacks sondern beschränke mich auf Mikrorillenplatten, allerdings hat sich mittlerweile ein relaiv großer Fundus Klassik-Monoscheiben der frühen Jahre der Schallplatte bei mir angesammelt.

MFG Günther
dvdcinefreak
Stammgast
#19 erstellt: 08. Dez 2010, 11:19
Danke für den Tipp, Günther !

Werde ich berücksichtigen.

Übrigens:

"Wenn du dich erinnern kannst wieviele Tonträger du hast, dann hast du zu wenig!"

ist ein guter Spruch.

Vor allem ist er voll zutreffend, wahrscheinlich auf die meisten von uns...

MfG, Jochen
Hörbert
Moderator
#20 erstellt: 08. Dez 2010, 19:38
Hallo!

Zumindestens für die Fraktion die vom Tonträgersammeln her kommt. Es gibt ab hier auch mindstens ebensoviele User die eher aus der Geräterichtung her kommen. Bei diesr Fraktion erwarte ich eher eine für meine Maßstäbe bescheidene Tonträgersammlung.

Im Endeffekt ist für mich hochwertiges Equipment und somit auch ein teueres Abtastsystem nebst entsprechendem Tonarm nur Mittel zum Zweck, für andere mag das Equipment an sich Zweck genug sein.

MFG Günther
dvdcinefreak
Stammgast
#21 erstellt: 09. Dez 2010, 10:42
Hahaha...

...da bin ich exakt Deiner Meinung !

Ich habe zwar auch Markengeräte, aber nicht welche von der highendigen Sorte von tausenden Euros, mir sind seltene Musikstücke, die ich beispielsweise auf LP oder (Maxi)Single ergattere, mehr wert.
Guter Klang ja, auch für einen guten Preis, aber nicht um jeden Preis...
Ausserdem bin ich ja auch großer Heimkinofan, und alles, incl. CD- und Plattenhören und Bluray unter einen (finanziellen) Hut zu bringen, nein, dazu müsste ich mich dann nur auf analoges Stereo bspw. konzentrieren, wenn ich highend möchte...(oder im Lotto gewinnen... )

Letztens machte ich übrigens auf einem Flohmarkt bspw. eine Entdeckung, eine Frau verkaufte einige LPs, nicht viele, und ich wollte auch schon weiterlaufen, weil es offensichtlich welche dieser Weihnachts-und Märchenplatten waren, die überall auf Flohmärkten verramscht werden.
Trotzdem, es waren ja nicht viele, stöberte ich den kleinen Stapel durch, als mein Blick auf eine Louis-Armstrong LP fiel.
Als ich fragte, was denn eine LP kosten solle, antwortete die Dame mit "1 Euro".
Naja,dachte ich mir, Satchmo ist immer gut für einen entspannten Plattendurchgang, und schob zur Prüfung die Platte etwas aus der Hülle, um eine kurze optische Sichtkontrolle zu machen.
Dabei fiel mir sofort auf, daß es eine Bild-Langspielplatte war, mit Satchmo auf der Vorder- und Rückseite in verschiedenen Ansichten, absolut glänzend, wahrscheinlich ein Stück einer (aufgelösten) Sammlung, das so noch nicht oft gespielt sein musste.
Also einen Euro hin, und heim mit dem Schätzchen.
Ich weiß, das Bildplatten damals oft produziert wurden, aber (für 1 Euro !) hübsch anzusehen (und auch anzuhören) ist sie allemal.

Das sind die wahren Freuden des Sammelns und Plattenhörens...

- - Noch eine kurze Frage hätte ich, evtl. weißt Du, Günther, oder ein anderer Leser, was das Beste wäre.

Mein Dualspieler hat noch ein Massekabel, was jedoch nicht angeschlossen ist.
Der Marantz Surround-Reciever hat keine extra "Masseschraube":

Kann ich eine der hinteren Gehäuseschrauben etwas lockern und das Kabel daran anklemmen ?

Sorry für meine Unwissenheit, aber ich bin kein (Elektro)-oder Hifi-Fachmann - ich weiß nicht, ob man das machen könnte. Bei Marantz ist in der Gebrauchsanleitung (leider) nichts darüber zu lesen, noch nichtmal, wie und ob man einen Plattenspieler anschliessen kann, nur CD-Player etc.

Da mein Dual einen Vorverstärker hat, ist er dann halt am AUX-Eingang dran.

MfG, Jochen

Apropos Klassik Monoscheiben:

Habe eine Schellackplatte in Übergröße mit Originalhülle vom blutjungen Herbert von Karajan - vor Jahren auch mal bei einem Flohmarktfuzzi für 2 Euro ergattert !!
Obwohl ich nicht so der Klassikhörer bin, so hat diese Schellackplatte doch einen Sonderplatz bekommen - weil sie optisch und von der Hülle her einfach blendend aussieht.
Ich schätze mal, eine frühe Nachkriegsaufnahme - oder war der junge Karajan bereits vor '45 tätig ??
Hmmm... muss ich gleich mal nachforschen - habe ich noch gar nicht drüber nachgedacht...
dvdcinefreak
Stammgast
#22 erstellt: 09. Dez 2010, 11:07
Nachtrag !

Schon nachgeforscht !

Herbert von Karajan mit der Staatskapelle Berlin:
Ouvertüre zur Zauberflöte -

wurde vor 1945 eingespielt !!

MfG Jochen
dvdcinefreak
Stammgast
#23 erstellt: 09. Dez 2010, 13:36
Nachtrag 2:

Und auch die erste Frage hat sich erledigt !

Habe an Marantz selbst eine kurze mail geschickt.

Und siehe da:

Nur kurze Zeit später antwortete mir ein freundlicher Herr Duvendack von Marantz Germany in ähnlichem Wortlaut:

"Wir freuen uns, daß Sie ein Marantz-Gerät benutzen.
Selbstverständlich können Sie das Massekabel an eine Schraube des Receivers anschließen, um einen Massekontakt herzustellen..."

Alle Achtung, sehr schnelle Reaktion !!
Marantz: Glatte Eins, setzen !

Also danke, hat sich alles geklärt !!
Hörbert
Moderator
#24 erstellt: 09. Dez 2010, 19:36
Hallo!

Karajan war vor 1945 zwecks seiner Karriereförderung sogar zweifaches Parteimitglied und lies sich nach Kriegsende schleunigst "Entnazifizieren".

Furtwängler z.B. war da deutlich unbeholfener, zwar konnte man ihm keine direken Verstrckungen nachweisen aber er verhaspelte sich in seinen Verhören derart daß er ein lebenslanges Einreise- und Auftrittsverbot in der USA bekam.

MFG Günther
dvdcinefreak
Stammgast
#25 erstellt: 10. Dez 2010, 09:42
Hallo,

Ja, Karajan war ja Österreicher. Komischerweise ging er bereits in die Partei, als Österreich noch gar nicht dem deutschen Reich angehörte, oder irre ich mich da ?
Die zweite Mitgliedschaft wurde ihm dann wohl nach dem "Heimholen" von "des Führers Geburtsland" ins deutsche Reich ausgestellt...

Was das Karrierestreben doch so alles mit sich bringt...

Apropos Furtwängler...

Da gibt es doch eine Furtwängler, die Schauspielerin ist, sie spielt glaube ich auch eine Tatort-Kommissarin.

Ist die mit d e m Furtwängler verwandt ?

Viele Grüße, Jochen
Hörbert
Moderator
#26 erstellt: 10. Dez 2010, 19:38
Hallo!

Ja, Maria Furtwängler ist Großnichte und zugleich Stiefenkelin des Dirigenten Wilhelm Furtwängler.

Das ich weder Furtwängler noch Karajan als Dirigenten sonderlich schätze hat allerdings weniger mit ihrer persönlichen Geschichte zu tun als mit ihrer Art der Interpretation. Zwar gib es von biden vereinzelte Stücke die ihnen sehr gut gelungen sind aber im großen ganzen ziehe ich andere Dirigenten vor.

MFG Günther
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