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Audio Technica OC10 - Retipping sinnvoll / Alternativen?

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Autor
Beitrag
kptools
Hat sich gelöscht
#1 erstellt: 14. Jan 2010, 12:30
Hallo,

ist die Nadel an oben genanntem System austauschbar?

Wenn ja, gibt es noch Ersatznadeln, auch alternativ?

Wenn nicht, was wäre ein adäquater, gleichwertiger Ersatz auch in klanglicher Hinsicht für dieses System mit guten Zukunftsprognosen bezüglich Reparatur und Ersatznadeln?

Grüsse aus OWL

kp


[Beitrag von kptools am 14. Jan 2010, 13:23 bearbeitet]
applewoi
Stammgast
#2 erstellt: 14. Jan 2010, 13:02
Hallo kp,

das AT OC10 ist ein MC-System da ist der Nadelträger prinzipbedingt nicht austauschbar.
Da bleibt nur das System über einen Händler an AudioTechnica einzuschicken, ich weiss aber nicht, ob AT ein Austauschprogramm hat.

Alternativ könnte man das Syste zum Nadelspezialist schicken, der kann wenn noch ein Rest Nadelträger vorhanden ist evtl. eine Shibatanadel draufmachen, Kostenpunkt ca. 100.- Euronen plus Märchensteuer.

Ein auch heute noch gebautes, in etwa vergleichbares System ist das AT OC 9 MKIII.


frnk
Hörbert
Moderator
#3 erstellt: 14. Jan 2010, 16:00
Hallo!

@kptools

Wie applewoi schon ausgeführt hat gibt es nur die Retipp-Option oder eben einen Ersatz. Neben dem schon genannten OC-9 fallem mir spontan noch zwei Alternativen ein die preislich günstiger gelagert sind.

Bei gleicher Abtast- und wohlmöglich gleicher Klangqualität wird ein Ersatz nicht unter 400-500 Euro zu haben sein.

Bei den MC´s wäre das Denon DL-304 eine mögliche Option, aber auch hier besteht natürlich das Problem der nicht Tauschbaren Abtastnadel.

Ob man ein MM mit vergleichbarer Leistung dafür einsetzen könnte hängt vom Tonarm und vom verwendeten Entzerrer ab. Einige wenige Entzerrer haben keine Umschaltoption MM/MC hier bestehr erstmal klärungsbedarf.

Ebenso verhält es sich mit dem Tonarm. Es gibt einige Exemplare mit recht hoher effektiver bewegter Masse bei denen sich der Einsatz eines der zeitgenössischen MM-Systeme wegen der hohen Nadelnachgiebigkeit als ungünstig erweisen würde.

Spielen beide Bedenken keine Rolle so würde ich zu einem Ortofon Vinylmaster-silver raten. Hier muß man einige wenige Qualitätsabstriche machen die Auflösung ist nicht ganz so gut aber die tonale Balance ist recht ähnlich, das VM-silver bringt auch nicht ganz die Dynamik des alten OC-10 an die Lautsprecherklemme. Allerdings gibt es nicht allzuviele Schallplatten die die Dynamikwerte eines Systems überhaupt voll ausschöpfen können. Auch ist der Tieftonbereich nicht ganz so wuchtig, das VM-silver klingt eher Ortofontypisch schlank und straff im Tieftonbereich.

MFG Günther
kptools
Hat sich gelöscht
#4 erstellt: 14. Jan 2010, 18:43
Hallo,

danke für die Tipps . Ich hatte mich praktisch fast 20 Jahre nicht mehr mit der Hardware bei Phono beschäftigt, da ich damals bereits "angekommen" war. Nach der Digitalisierung meiner "Schätze" kam der Plattenspieler dann auch nur noch gelegentlich zum Einsatz. Bis es dann gestern "passiert" ist .

Für meine Vorstufe wäre auch MM kein Problem, meine mich aber zu erinnern, daß mir die MM-Systeme schon damals alle zu "warm" klangen. Deshalb möchte ich gern bei MC bleiben. Damit wären ja vermutlich wieder mindestens die nächsten 20 Jahre gesichert.

Ich habe mich heute selbst noch ein wenig schlau gemacht und es wird wohl auf einen Neukauf hinauslaufen. Zumindest von den Daten entspricht das von applewoi genannte AT-OC9 ML/II exakt dem OC10. Ein Retipping würde je nach Aufwand und Nadelträger und -schliff auch schon um / über 180,- € kosten. Wahrscheinlich werde ich es sogar zusätzlich noch reparieren lassen. Schon allein weil mich interessiert, wie gut so etwas funktioniert. Ich werde dann hier berichten.

Dazu habe ich heute schon mit einem Herrn aus Geseke telefoniert, der einen vertauensvollen Eindruck bei mir hinterließ. Gibt es eventuell noch weitere Alternativen, mit denen ihr bereits gute Erfahrungen gemacht habt?

Grüsse aus OWL

kp
Hörbert
Moderator
#5 erstellt: 14. Jan 2010, 20:04
Hallo!

@kptools

Wenn es sowieso ein MC werden soll warum dann nicht gleich etwas klanglich völlig anderes? Ein Benz-Micro ACE L bietet zu einem ähnlichen Preis wie das OC-9 einen völlig anderes Klangbild und könnte eine echte Altenative zu einem Retippten OC-10 darstellen.


MFG Günther
kptools
Hat sich gelöscht
#6 erstellt: 14. Jan 2010, 20:25
Hallo,

Du willst mich wohl wieder auf den Geschmack bringen . Eine Überlegung wäre es allerdings schon.

Wie groß ist denn der der klangliche Einfluss von Nadelschliff und Material des Nadelträgers beim Retippung? Ich möchte ja das gewohnte Klangbild des Systems möglichst erhalten.

Grüsse aus OWL

kp
Hörbert
Moderator
#7 erstellt: 14. Jan 2010, 20:53
Hallo!

Erwischt!

Das Material des Nadelträgers bringt vor allem seine Steife und sein (wenn auch geringes ) Gewicht mit ein, ich setzte den Einfluß beim Gesamtergebniss auf nicht mehr als etwa 10% an, anders verhält es sich mit den unterschiedlichen Schliffen, hier gibt es deutlicher wahrnehmbare Unterschiede die sich grob in drei Klassen einteilen lassen Rundschliff, Elliptisch und Multifacettenschliffe wie MR, ML, und die unterschiedlichen Shibata Derivate. Möglichte Ähnlichkeit erreichst du hier natürlich mit einem möglicht ähnlichren Schliff. Der Schliff dürfte mindestens weitere 50% am Gesamtergebniss ausmachen.

Das OC-10 hatte wohl den ML-Schliff? Mit Shibata dürftest du da auf eine recht große Ähnlichkeit kommen, eventuell ein minimal helleres etwas kühleres Klangbild. Etwas verwaschener und mit mehr Grundton hättest du nach meiner Erfahrung mit einem der elliptischen/Hyperelliptischen Schliffe. Recht nahe kämest du wohl auch mit einem Line-Contact-Schliff (das ist einer der moderneren Schliffe die aus den Gyger-Schliffen entwickelt wurden) Eine Rundnadel würde ich persönlich nicht in Betracht ziehen, damit habe ich einmal bei einem OC-9 Retipp in den späten 90gern sehr schlechte Erfahrungen gemacht.

Etwa 40% des Gesamtergebnisses hängen so wie ich das sehe von der Nadelaufhängung und dem Generator ab und bleiben auf jeden Fall erhalten, mit viel Glück und einer einigermaßen umsichtigen Wahl sollten jedenfalls 80% des Originalklanges erhalten bleiben.

Dem Original am nächsten käme wohl ein Bornadelträger mit ML oder MR-Schliff, falls nicht machbar wäre ein Gyger-70 Schliff wohl die nächstbeste Wahl, danach eines der Shibata Derivate b.z.w. Original-Shibata.

MFG Günther
lini
Inventar
#8 erstellt: 15. Jan 2010, 06:18
Frank: Nur so am Rande bemerkt, AT hat durchaus einige MCs mit austauschbarer Nadel fabriziert, aber das OC10 gehört in der Tat nicht dazu. Weitere MCs mit austauschbarer Nadel gab's auch noch von Denon, Pioneer und Sony. Außerdem gab's auch noch ein paar mehr oder weniger modifizierte AT-OEM-Modelle unter anderem von Braun, Dual und Luxman...

Grüße aus München!

Manfred / lini
Wuhduh
Inventar
#9 erstellt: 17. Jan 2010, 06:34
Moin !

Die Benz Ace - Serie ist in Deutschland völlig überteuert.

Das OC-9 MKII git es für max. 400,00 Euro.

Retipping lohnt sich.

Je nach Geschmack gibt es auch ordentliche MC's UND HERVORRAGENDE MM's anderer Hersteller als Alternative zum OC-9 MKII.

Soweit die Quellen seriös sind, kannste auch ein Gebrauchtsystem " aus Überbeständen " der analogen Sammler kaufen.

MfG,
Erik
andre11
Inventar
#10 erstellt: 17. Jan 2010, 11:27

kptools schrieb:
......daß mir die MM-Systeme schon damals alle zu "warm" klangen. Deshalb möchte ich gern bei MC bleiben. Damit wären ja vermutlich wieder mindestens die nächsten 20 Jahre gesichert.

Die Zeiten der warm klingenden MM's ist aber auch längst vorbei.
Du solltest Dir diese Option offen halten, bzw. mal probieren,
denn ich denke auch damit kann man 20 Jahre überleben.

Wenn ich richtig gelesen habe, hast Du einen "Golden One", richtig?
Dual hat meines Wissen nach immer nur mit diesen ULM, also sehr leichten Armen gearbeitet.
Ob da nicht ein System mit höherer Compliance der bessere Partner wäre, als so "steife" MC's?

lini schrieb:
....AT hat durchaus einige MCs mit austauschbarer Nadel fabriziert....auch noch von Denon, Pioneer und Sony...

Wie geht das?


Gruß

André
cptfrank
Hat sich gelöscht
#11 erstellt: 17. Jan 2010, 15:23

andre11 schrieb:
......Ob da nicht ein System mit höherer Compliance der bessere Partner wäre, als so "steife" MC's?

lini schrieb:
....AT hat durchaus einige MCs mit austauschbarer Nadel fabriziert....auch noch von Denon, Pioneer und Sony...

Wie geht das?


Hallo André,
nicht alle MCs sind steif!
Mir sind auch keine MCs mit austauschbarer Nadel bekannt.
Gruß
Frank


[Beitrag von kptools am 17. Jan 2010, 17:32 bearbeitet]
andre11
Inventar
#12 erstellt: 17. Jan 2010, 15:54

cptfrank schrieb:
nicht alle MCs sind steif!

Weiß ich, das bezog ich nur auf die genannten Systeme in Verbindung mit einem DUAL-ULM Tonarm.
Falls es so einer nicht sein sollte, bitte ich um Entschuldigung und Aufklärung.

Gruß
lini
Inventar
#13 erstellt: 17. Jan 2010, 17:01
André: Das scheint eigentlich nicht so arg schwierig zu sein - nur braucht's im Unterschied zu MMs und MIs halt noch einen System-internen Kontaktübergang mehr. Resultat ist dann beispielsweise so ein Nadeleinschub (Audio Technica): http://www.turntableneedles.com/Needle-7809_p_1484.html# (auf's Bild klicken und rotieren lassen, bis die Innenseite sichtbar ist, dann Escape tippen - so sieht man's ziemlich gut...) Oder so einer (Pioneer): http://www.turntableneedles.com/Needle-737-D7_p_1350.html#

Achja, und nicht alle Dual-Arme sind sehr leicht. Das gilt auch für die OPS-Arme vom CS5000 und seinen Nachfolgern - wenn ich mich recht entsinne, ist der OPS-Arm in der Anleitung vom CS750 mit 15 g angegeben. Aber selbst wenn's anders wär: MCs mit relativ hoher Compliance sind inzwischen zwar nicht mehr so häufig anzutreffen, aber es gibt schon noch das ein oder andere Modell - beispielsweise etwa das Denon DL301II und DL304.

Grüße aus München!

Manfred / lini
andre11
Inventar
#14 erstellt: 17. Jan 2010, 17:25

lini schrieb:
André: Das scheint eigentlich nicht so arg schwierig zu sein - nur braucht's im Unterschied zu MMs und MIs halt noch einen System-internen Kontaktübergang mehr.

Ah ja, Danke - kannte ich nicht!
Aber macht man sich bei solchen Konstrukten wie dem AT nicht die Vorteile von MC (wenig Kontaktübergänge, resonanzarmes Gehäuse und so) wieder selber kaputt?
Das Pioneer teil sieht da schon schlüssiger aus. Das ist ja eher ein komplettes System und braucht nur noch seine "Montagehilfe".

Achja, und nicht alle Dual-Arme sind sehr leicht. Das gilt auch für die OPS-Arme vom CS5000 und seinen Nachfolgern - wenn ich mich recht entsinne, ist der OPS-Arm in der Anleitung vom CS750 mit 15 g angegeben.

Deswegen habe ich ja geschrieben "meines Wissens", und das beschränkt sich auf diese ULM Arme.
Auch der vom CS 5000 sieht aus der Entfernung aus wie die leichten Dinger.
Und da ich ja kein Dual Profi bin, habe ich einfach mal gemutmaßt.....

Aber selbst wenn's anders wär: MCs mit relativ hoher Compliance sind inzwischen zwar nicht mehr so häufig anzutreffen, aber es gibt schon noch das ein oder andere Modell - beispielsweise etwa das Denon DL301II und DL304

Ich wollte niemanden von der MC Schiene weglocken.
Aber auf Grund meiner obigen Einschätzung erschienen mir die genannten als etwas zu hart aufgehängt.
Ist der Arm wirklich nicht so leicht, wie ich annahm, relativiert sich das ja auch schon wieder.


Gruß

André


....diese MC Dinger mit Tauschnadel muß ich mir gleich nochmal angucken.
kptools
Hat sich gelöscht
#15 erstellt: 17. Jan 2010, 17:57
Hallo,
lini schrieb:
- wenn ich mich recht entsinne, ist der OPS-Arm in der Anleitung vom CS750 mit 15 g angegeben.

Genau um diesen OPS-Arm handelt es sich und er ist -wie Du schon richtig schreibst- mit 15 g angegeben. Darüber hinaus heißt es "Für Tonabnehmer niedriger bis mittlerer Compliance". Auf damalige Nachfrage wurden mir das AT-System sogar ausdrücklich empfohlen und war aus meiner Sicht ein Volltreffer.

Aber meine Entscheidung ist gefallen . Ich werde das OC10 zum Retipping geben und mir trotzdem das AT-OC9 ML/II zum direkten Vergleich holen. Dazu das von Hörbert empfohlene Benz-Micro ACE L. Darüber hinaus möchte ich dann auch noch einmal wieder ein MM-System "antesten", ebenfalls in dieser Preisklasse (400,- bis max. 650,- €). Damit sollte dann der neu erwachte Spieltrieb aufs erste gestillt sein . Gibt es dazu Empfehlungen?

Grüsse aus OWL

kp
lini
Inventar
#16 erstellt: 17. Jan 2010, 18:41
André: Hmja, Pioneer hat's an der Stelle schlauer gelöst, indem sie die Anschlüsse einfach vom Systemkörper auf den Nadeleinschub verlagert haben - entsprechend entfällt da der zusätzliche Kontaktübergang. Darüber würd ich mir im Normalfall allerdings so oder so keine allzu großen Sorgen machen, zumal bei vielen Spielern ja von den Tonarmlitzen bis zu den Ausgängen durchaus noch einige Kontaktübergänge folgen. Aber im Grunde hast Du natürlich schon Recht, dass solche MCs von der Hardcore-Fraktion eher misstrauisch beäugt werden. Wenn man also etwa ein Fan durchgehender Phono-Verkabelung ist, wird man wohl nicht ausgerechnet ein solches MC mit zusätzlichem Kontaktübergang wählen...

kp: Mit dem OC9MLII solltest Du Dir übrigens vermutlich nicht mehr allzu viel Zeit lassen, denn in Japan kam vor rund zwei Monaten schon das OC9III auf den Markt (interessanterweise nun nicht mehr mit MicroLine- sondern mit dem guten, alten LinearContact-Schliff - vielleicht Ortofon-inspiriert, denn dort hat man sich beim 2M Black ja auch für Shibata statt Gyger70 entschieden...).

Grüße aus München!

Manfred / lini
Hörbert
Moderator
#17 erstellt: 17. Jan 2010, 19:03
Hallo!

Zur Zeit ist m.W. kein hochwertiges MM mit niederer Compliance bekannt das in einem Tonarm mit einer eff. bewegten Masse von 15 Gramm optimal läuft.

Zwar dürfte es mit den Ortofon-Systemen der 2M-Serie keine wirkich ernsthaften Probleme geben aber klanglich ist die Kombination trozdem etwas suboptimal. Ein Experiment das ich mit einem 2M-black und einem TP-90 auf einem TD-320 MKIII gemacht habe ergab eine sehr verminderte Auflösung mit einer eingeschränkten Stererobasis und verminderter Dynamit. Die tonale Balance hingegen hatte sich nur unwesentlich verschoben.

MFG Günther
lini
Inventar
#18 erstellt: 17. Jan 2010, 19:26
Günther: Das AT7V könnte da eventuell ganz interessant sein - das war lange Zeit praktisch "Japan only", ist inzwischen aber auch bei LPGear zu haben. Der Body ist einschubtechnisch mit der AT120er-Familie kompatibel, hat aber etwas andere Generatorwerte und erinnert mich stark an die guten alten Signets mit a-Suffix, und die Originalnadel ist eine recht ordentliche, nackte, elliptische mit ziemlich quadratischem Diamantschaft und mit (für ein AT-MM dieser Klasse) ziemlich niedriger Nachgiebigkeit. Da kp ja durchaus ein AT-Freund zu sein scheint und das AT7V nicht sonderlich teuer ist, könnte das durchaus einen Versuch wert sein... Dürfte sich außerdem an einem Golden One auch von der visuellen Anmutung her gut machen.

Grüße aus München!

Manfred / lini
Wuhduh
Inventar
#19 erstellt: 17. Jan 2010, 19:27
Nabend !

@ Frank:

Austauschbar gibt es auch:
Satin M117Z und Co.
AT30E baugleich Braun MAG dingsbums

MM-System-Empfehlung fürn 15g-Arm wird wegen der Compliance schwierig. Mann landet meistens immer beim VM silver (540MK2) Nagaoka MP-50 (evtl.) oder den großen Goldring's.

Richtig Geld wollen und können (!) die Hersteller + Händler natürlich im MC-Bereich verdienen.

Wo bleibt übrigens der obligatorische Link auf W.T.'s Shop ?

MfG,
Erik
applewoi
Stammgast
#20 erstellt: 17. Jan 2010, 22:29

Wuhduh schrieb:


@ Frank:

Austauschbar gibt es auch:
Satin M117Z und Co.




Ich weiss, das habe ich doch selbst.


frnk
lini
Inventar
#21 erstellt: 18. Jan 2010, 03:48
Erik: Danke - das Satin wollte mir partout nicht mehr einfallen... Und ein für die Thakker-Bemerkung. Wobei das eigentlich gar kein schlechtes Stichwort sein könnte, denn vieleicht haben die ja noch das gute M20FL Super auf Lager - das wär m.E. auch was für kp, denn das Ding ist nicht sonderlich schwer und auch nicht allzu nachgiebig...

Grüße aus München!

Manfred / lini
andre11
Inventar
#22 erstellt: 18. Jan 2010, 10:56
Da ja nun das Armgewicht geklärt ist, und ich gelernt habe das Dual nicht nur diese Ultra-Leicht Arme gebaut hat (auch wenn sie sich sehr ähneln)
kann ich ja meine Empfehlungen alle wieder einpacken

MM's mit geringer Compliance, die dazu keine abenteuerliche Anpassung brauchen, fallen mir so auf Anhieb auch nicht ein.
Man beschäftigt sich ja auch erst damit, wenn man's mal braucht.

Bin aber auf kp's Berichte gespannt!


Gruß

André
cptfrank
Hat sich gelöscht
#23 erstellt: 18. Jan 2010, 11:12
Hallo,
ich frage mich gerade, warum es bei 15g Tonarmgewicht eine niedrige Compliance sein soll? Wäre das nicht in jedem Fall suboptimal?
Gruß
Frank
Ludger
Inventar
#24 erstellt: 18. Jan 2010, 14:38
Hallo,
wie wäre es mit Grado? Z.B. Grado Reference Platinum Wood, auch wenn Günther es aus optischen Gründen nicht mag

Grado empfiehlt mittelschwere Arme und dazu gehört ein 15 Gramm-Arm doch wohl.

Gruß
Ludger


[Beitrag von Ludger am 18. Jan 2010, 14:41 bearbeitet]
lini
Inventar
#25 erstellt: 18. Jan 2010, 15:04
Frank: Falls Du Dich auf mein "mit (...) ziemlich niedriger Nachgiebigkeit" und "nicht allzu nachgiebig" beziehst: Das ist relativ gemeint, da die meisten hochwertigen MMs ja eher zu hoher, früher sogar sehr hoher Nachgiebigkeit tendieren/tendierten (von seltenen Ausreißern wie den Deccas mal abgesehen...). Sprich, wenn man's absoluter betachten möchte: Resonanztechnisch ideal wär an einem 15-g-Arm eher was mit recht niedriger bis moderat hoher Compliance (so 10 - 20 cu) als mit hoher bis sehr hoher (25 cu und mehr), ein MM-typisches Systemgewicht um 6 g vorausgesetzt.

Grüße aus München!

Manfred / lini
kptools
Hat sich gelöscht
#26 erstellt: 26. Jan 2010, 20:38
Hallo,

ist das ein seriöses Angebot / empfehlenswerter Shop?

Grüsse aus OWL

kp
germi1982
Moderator
#27 erstellt: 26. Jan 2010, 20:50

kptools schrieb:
... Ich werde das OC10 zum Retipping geben und mir trotzdem das AT-OC9 ML/II zum direkten Vergleich holen. ...



Mach das, ich habe das OC9 auch. Der Abschluss sollte größer 20 Ohm, aber kleiner als 100 Ohm sein. Ich fahre das System mit 82 Ohm. Das stammte noch aus dem Bauplan für meinen MC PrePre, war eigentlich vorgesehen für das alte MC10 von Ortofon, das braucht mindestens 75 Ohm. Da die im Plan angegebenen 82 Ohm auch für das OC9 passen, habe ich das so gelassen. Die Verstärkung musste ich allerdings anpassen.


[Beitrag von germi1982 am 26. Jan 2010, 20:52 bearbeitet]
Hörbert
Moderator
#28 erstellt: 26. Jan 2010, 21:56
Hallo!

Vorsicht, möglicherweise ist das eines der alten OC-9 Modelle die es zwischenzeitlich gab mit einfacher elliptischer Nadel. Aktuell ist das hier angebotene MKII Modell: http://www.williamth...c4a0c41e02b21_x2.htm

Takker ist jedenfalls ein seriöser Händler und sein Angebot ist zwar nicht ganz so günstig aber ganz sicher bekommst du hier das aktuelle Modell.

MFG Günther
a.j.h.
Hat sich gelöscht
#29 erstellt: 27. Jan 2010, 11:38
Moin,

aus dem Link:

Nadelschliff: nackter elliptischer Diamant


Ist also ein OC-9/Mk-nix.
germi1982
Moderator
#30 erstellt: 27. Jan 2010, 19:54

Hörbert schrieb:
Hallo!

Vorsicht, möglicherweise ist das eines der alten OC-9 Modelle die es zwischenzeitlich gab mit einfacher elliptischer Nadel. Aktuell ist das hier angebotene MKII Modell: http://www.williamth...c4a0c41e02b21_x2.htm

Takker ist jedenfalls ein seriöser Händler und sein Angebot ist zwar nicht ganz so günstig aber ganz sicher bekommst du hier das aktuelle Modell.

MFG Günther



Ich habe das aktuelle Modell OC 9 ML II, das hast du mir letztes Jahr empfohlen...

Gekauft beim "Nadel-Willi"...und ich habe zu der Zeit noch 435€ dafür bezahlt, war trotzdem günstiger als die Konkurenz. Manche Händler riefen dafür ja 450€ auf...dafür habe ich dann noch ein bisschen was mehr bestellt beim "Willi", z.B. ein paar der Systemträger TK 24 von Dual...


[Beitrag von germi1982 am 27. Jan 2010, 19:57 bearbeitet]
Hörbert
Moderator
#31 erstellt: 27. Jan 2010, 20:58
Hallo!

@germi1982

Ich weiß, die Warnung war für kptools gedacht. Zuweilen werden noch die alten Exemplare angeboten, die sind Qualitativ gerade mal mit dem Benz-Micro MC-Gold/Silver zu vergleichen. Allerdings gibt es auch einige Händler die zwar das neue Modell verkaufen aber ihre alte Page noch nicht geändert haben. Im Zweifelsfalle sollte man einfach mal per Mail nachfragen.

MFG Günther
kptools
Hat sich gelöscht
#32 erstellt: 26. Mrz 2010, 17:50
Hallo,

so, jetzt mal ein kleines Update (ich bin nicht der Schnellste ). Hier zunächst das alte AT-OC10 vor und nach der Reparatur:



Über die Qualität der Reparatur maße ich mir kein Urteil zu. Nur soviel: es funktioniert.

Darüber hinaus habe ich mich mit folgenden Tonabnehmern "eingedeckt":

MM Ortofon 2M Black
MM Goldring G 1042
MC Audio Technica AT-OC9MLII
MC Goldring Elite

Das OC9MLII klingt tatsächlich genau so, wie ich es vom OC10 in Erinnerung (und wohl auch erwartet) habe. Auch fällt es mir nach den zwangsläufig längeren Umbaupausen beim Systemwechsel sehr schwer, einen Unterschied zwischen dem retippten System und dem OC9MLII dingfest zu machen. Und genau dies gilt auch für den Vergleich zwischen den MM-Systemen zu den MC-Systemen. Da hätte ich deutlich größere Unterschiede erwartet, als einen vielleicht etwas "weicheren", aber "kräftigeren" Bass bei MM. Wobei ich nicht einmal verifizieren kann, ob dies nun dem TA oder dem Phonoverstärker geschuldet ist. Im Mittel- / Hochton waren alle Systeme nach meinem Höreindruck eigentlich über jeden Zweifel erhaben. So war das Ganze doch ein wenig "enttäuschend" für mich, aber es hat trotzdem Spaß gemacht und war dazu sehr interessant und lehrreich.

Grüsse aus OWL

kp
lotharpe
Inventar
#33 erstellt: 26. Mrz 2010, 17:58
Schreib mal was zum 2M Black, ich möchte auch meinen Plattenspieler damit ausstatten.
Heute war ich in Kassel um das 2M zu kaufen, der Händler hatte es leider nicht vorrätig.
Hörbert
Moderator
#34 erstellt: 26. Mrz 2010, 18:12
Hallo!

@kptools

Die einfachste Möglichkeit Unterschiede zwischen Systemen ohne große Umbaupausen zu hören ist neben der verwendung zweiger gleichen Plattenspieler einfach die das stets gleiche Stück mit den unterschiedlichen Tonabnehmern auf dem Rechner mitzuschneiden und die resultierenden Audio-Files dann auf eine CDR zu brennen. Ich nehme dazu erstmal die Files so wie sie auf die Platte kommen um einen relativen Unterschied zu haben und dann noch mal die gleichen Dateien aber vorher Normalisiert um hinterher eine Lastärkrkorrigierten zweiten Hördrchgang zu machen.

Viel Aufwand zwar aber der gehört für mich dazu.

MFG Günther
kptools
Hat sich gelöscht
#35 erstellt: 26. Mrz 2010, 18:46
Hallo,

stimmt, so könnte man es machen. Die "Rohdaten" vom OC10 hätte ich sogar noch vorliegen, da ich mit diesem System meine ganzen LPs digitalisiert hatte. Eine weitere, neue Digitalisierung würde aber einen recht hohen Aufwand erfordern, u.A. auch weil ich meinen Dreher mittlerweile wieder im Rack integriert habe. Und ehrlich gesagt sind es mir die bisher festgestellten, marginalen Unterschiede zwischen den TAs diesen Aufwand nicht mehr wert. LPs abspielen zum reinen, "genussvollen" Musikhören ist für mich nur noch eine rein nostalgische Liebhaberei / Spielerei. Da flammt ab und an eine kleine Flamme auf und dann ist es auch wieder gut .

@lotharpe

Das Ortofon 2M Black kommt nach meinem Empfinden den MC-Systemen am Nächsten: sehr straff im Bass bei sehr guter (Hochton-) Auflösung. Es macht auf mich einen insgesamt sehr "neutralen" Eindruck. Schön bei MM-Systemen ist für mich auch, das man hier sehr gut ein wenig mit den Kapazitäten spielen und damit die Wiedergabe schon recht deutlich beeinflussen kann. 220 pF am Phonoeingang und etwa 80 pF Kabelkapazität (was dem empfohlenen Höchstwert von 300 pF dieses Systems entspricht) scheint nach meinem Hörempfinden perfekt zu passen. Eine Umschaltung auf 300 pF am Phonoeingang führte nach meiner Wahrnehmung zu einem etwas "kräftigeren" Bass ohne wirklich wahrnehmbare Einbußen im Mittel- / Hochtonbereich. Für einen wirklich aussagekräftigen Vergleich zu den anderen Systemen sind die Umbaupausen einfach zu lang. Da bliebe wirklich nur der von Hörbert vorgeschlagene Weg. Der ist mir aber mittlerweile zu aufwändig .

Grüsse aus OWL

kp
lotharpe
Inventar
#36 erstellt: 26. Mrz 2010, 18:47
So habe ich es gestern gemacht.
Den gleichen Song einmal mit dem OM30 Super in 24Bit/48Khz digitalisiert und danach das AT20SLA an den Plattenspieler gesteckt und die Aufnahme wiederholt.
Dabei habe ich auf eine identische Aussteuerung geachtet und beide Songs später über den Aqvox Wandler und dem HD800 Kopfhörer verglichen.
Ein runtersampeln auf 16Bit finde ich für Vinyl nicht empfehlenswert, bei 24Bit ist der Headroom deutlich größer, dadurch hört man einfach mehr Feinheiten.

Das AT20SLA klingt im Vergleich zum OM30 Super richtig schlecht, habe fast einen Schrecken bekommen.
Um der Sache sicherzugehen, habe ich die 24Bit Aufnahmen einem anderen User zukommen lassen.
Er verwendet als Wandler den Apogee Rosetta 200 und als Kopfhörer den AKG K1000.
Meine Eindrücke wurden bestätigt.
lotharpe
Inventar
#37 erstellt: 26. Mrz 2010, 18:55

kptools schrieb:

Das Ortofon 2M Black kommt nach meinem Empfinden den MC-Systemen am Nächsten: sehr straff im Bass bei sehr guter (Hochton-) Auflösung.


Prima, dann kann ich ja noch eine Steigerung im Vergleich zum OM30 Super erwarten.
Obwohl das OM30 seine Arbeit schon gut erledigt, es gefällt mir immer noch sehr gut.
Hörbert
Moderator
#38 erstellt: 26. Mrz 2010, 19:18
Hallo!

@kptools

Verstehe, bis auf das 2M-black liegen die Systeme ja in der Tat auch klanglich recht nahe zusammen, wielange hast du das -black jetzt in Betrieb? Es dürfte sich in den ersten 50 Betriebsstunden noch etwas verändern.


LPs abspielen zum reinen, "genussvollen" Musikhören ist für mich nur noch eine rein nostalgische Liebhaberei / Spielerei. Da flammt ab und an eine kleine Flamme auf und dann ist es auch wieder gut


Das kann sich unter Umständen recht schnell ändern. Ich habe da einige Beispiele im Bekanntenkreis....

@lotharpe

Eine Steigerung zum OM-30S ist mit dem -black auf jeden Fall zu erwarten. Vor allem im Tieftonbereich wird sich da noch einiges tun. Von der Auflösung und der tonalen Stimmigkeit her muß sich das -black auch vor MC´s der 600 Euro Klasse nicht verstecken. Einziger Schwachpunkt ist die relativ hohe Nadelnachgiebigkeit die es in Tonarmen oberhalb von 12-13 eff. bewegter Masse etwas blasser klingen läßt als es kann.

MFG Günther
lotharpe
Inventar
#39 erstellt: 26. Mrz 2010, 19:35

Hörbert schrieb:
Einziger Schwachpunkt ist die relativ hohe Nadelnachgiebigkeit die es in Tonarmen oberhalb von 12-13 eff. bewegter Masse etwas blasser klingen läßt als es kann.


Das OM30 hat auch eine recht hohe Nadelnachgiebigkeit, trotzdem klingt es am 1210MK2 für mich schon sehr gut.
Bin ja wirklich mal auf das 2M gespannt.


[Beitrag von lotharpe am 26. Mrz 2010, 20:45 bearbeitet]
Hörbert
Moderator
#40 erstellt: 27. Mrz 2010, 16:35
Hallo!

Der Tonarm das SL-1200 liegt mit seiner Originalheadshell ohne System bei 12 Gramm eff bewegter Masse. Somit liegst du mit einer Resonanzfrequenz von 7,7 nur unwesentlich unter dem Optimalen Bereich von 8-12 Hz. Hier ist in der Tat ein sehr gutes Ergebniss zu erwarten. Ich betreibe das 2M-black vorwiegend in einem Rega RB-300 und in einem LinnIttok LV II die eine ähnliche Tonarmmasse aufweisen (11,5 Gramm, respektive ebenfalls 12 Gramm eff, bewegte Masse.) Eine penible Justage ist allerdings bei dem recht scharfen Shibata-Schliff Pflicht. Aber das sollte bei dem SL-1200 und der beim Technics mitgelieferten Montagelehre kein Thema sein.

MFG Günther
lotharpe
Inventar
#41 erstellt: 27. Mrz 2010, 21:35

Hörbert schrieb:
..und der beim Technics mitgelieferten Montagelehre..


Hoffentlich finde ich die noch, wenn nicht muß ich experimentieren.


[Beitrag von lotharpe am 27. Mrz 2010, 21:35 bearbeitet]
Hörbert
Moderator
#42 erstellt: 28. Mrz 2010, 11:38
Hallo!

Es geht zur Not auch ohne, die Nadelspitze mut genau 5,2 Zentimeter von der Hinterkante des Gummiringes der Headshell entfernt sein und das System muß rechtwinklig in der Headshell sitzen, dann stimmt´s. Steht so sogar in der BDA wenn ich mich recht erinnere.

MFG Günther
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