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Wieweit hat die Nadel Einfluß auf den Klang?

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cptfrank
Hat sich gelöscht
#1 erstellt: 06. Feb 2010, 02:32
Hallo,
ich habe mir mal die Mühe gemacht die Nadeln verschiedener Systeme aufzunehmen.
Die Systeme stellen jeweils zum Vorgänger einen klanglichen Quantensprung dar.
In wieweit ist die Nadel daran beteiligt?
1.: ADC-XLM 3 improved
2.: Shure V15-5 SAS ( Jico )
3.: Yamaha MC 9
4.: AT OC 9 ( 1 )
5.: Benz Glider 2
6.: AT ART 1






Gruß
Frank
Bepone
Inventar
#2 erstellt: 06. Feb 2010, 08:52
Hallo,

die Nadel ist ganz essentiell am Klang eines Systems beteiligt, da sie in direktem Kontakt mit der Rille steht.

Natürlich haben auch die anderen Komponenten eines Systems Einfluss, wie Nadelträger, Nadelträgerlager, Generator usw.


Gruß
Benjamin
cptfrank
Hat sich gelöscht
#3 erstellt: 06. Feb 2010, 17:38

Dieses ist die Nadel eines Shure M75-65, ein System, welches bestimmt schon 1000 Std. gelaufen ist!
Erstaunlich, wie wenig Abnutzung zu sehen ist.
Gruß
Frank
lini
Inventar
#4 erstellt: 06. Feb 2010, 18:42
Frank: Bis Du bei der Vergrößerung, Perspektive und Beleuchtung die Abnutzungsflächen erkennen kannst, musst Du diese Nadel wohl noch sehr, sehr lange spielen lassen.

Und was das eigentliche Thema betrifft: Da stellt sich zunächst mal die Frage, was Du unter "Nadel" verstehst. Nur den eigentlichen Diamanten? Speziell den Schlifftyp? Die ganze Nadel mitsamt Träger, Aufhängung und bewegtem Generator-Teil?

Grüße aus München!

Manfred / lini
Bepone
Inventar
#5 erstellt: 06. Feb 2010, 18:42
Hallo Frank,

in dieser Größe siehst du die Abnutzung leider gar nicht. Die spielt sich im vorderen Bereich der mit ca. 25µm verrundeten Nadelspitze ab...

Dazu braucht's ein Mikroskop und ein Auge für genau diesen Bereich.


Gruß
Benjamin
cptfrank
Hat sich gelöscht
#6 erstellt: 06. Feb 2010, 23:41
Ja,
leider habe ich nur ein kleines usb-Mikroskop, mit dem kann man es wohl nicht genug vergrößern.
Gruß
Frank
cptfrank
Hat sich gelöscht
#7 erstellt: 07. Feb 2010, 12:22

lini schrieb:

Und was das eigentliche Thema betrifft: Da stellt sich zunächst mal die Frage, was Du unter "Nadel" verstehst. Nur den eigentlichen Diamanten? Speziell den Schlifftyp? Die ganze Nadel mitsamt Träger, Aufhängung und bewegtem Generator-Teil?

Grüße aus München!

Manfred / lini

Hallo Iini,
Ausgangspunkt für meine Frage war die Überlegung was bei einem System eigentlich "eingespielt" wird.
Immer wieder wird, fast unwiedersprochen, behauptet, daß Systeme 50-200h brauchen,bis sie ihre Höchstform erreichen.
Am Diamanten kann es wohl kaum liegen, denn der hat sich nach so kurzer Zeit hoffentlich noch nicht verändert.
Andererseits haben höherwertige Systeme durchweg kleinere Diamanten mit besonderen Formen. Besonders deutlich zu sehen und zu hören am Unterschied zwischen dem ADC und dem Shure.
Beim Shure war dann noch festzustellen,daß die Jico SAS Nadel am gleichen Systemkörper anders ( besser ) klingt, als die Originalnadel,und zwar von Anfang an, also ohne Einspielen.
Was verändert sich also durch das Einspielen?
Oder ist das ganze vielleicht nur ein Irrtum, und liegt daran, daß man sich an den neuen Klang gewöhnt oder Ähnliches?
Gruß
Frank
lunatic303
Stammgast
#8 erstellt: 07. Feb 2010, 13:13
Hallo Frank,

meines Wissens müssen die Dämpfergummis sich erst einspielen, also durch die Benutzung elastischer werden. Erscheint mir logisch und das konnte ich auch bei drei Systemen für mich gehörtechnisch nachvollziehen. Eines davon auch mit Jico SAS, auch bei diesem veränderte sich der Klang (leicht) über die Einspielzeit bis er das aktuelle Niveau erreichte. Ich würde aber eher auf 30-40 Stunden tippen. Sehr deutlich viel es mir auch bei einer NOS N95ED Nadel auf..

Psychologie spielt aber bestimmt auch eine zusätzliche Rolle dabei

Grüße,

Patrick
Hörbert
Moderator
#9 erstellt: 07. Feb 2010, 19:25
Hallo!

Meßbare Veränderungen im Abtastverhalten kann man in der ersten Zeit bei einem neuen System mit Hilfe eines Oszilloskopes und einer Testplatte recht einfach feststellen. Allerdings sind Einspielzeiten von 200 Stunden weit übertrieben. In der Regel verändert sich nach 20-50 Stunden nichts mehr meßbar.

Neben den Dämpfergummis kommt wohl auch noch eine leichte veränderung des Spanndrahtes als eventuelle Ursache für den Einspielvorgang in Frage.

Einen ganz ähnlichen Effekt gibt es im Übrigen bei Lautsprecherchassis, auch hier verändern sich die Parameter in der ersten Zeit.

Natürlich kommt dazu noch die Gewöhnung an das neue System, hier wird sich in aller Regel der Unterschied viel dramatischer äussern als die technischen Werte vermuten lassen.

MFG Günther
lini
Inventar
#10 erstellt: 07. Feb 2010, 20:50

Hörbert schrieb:
(...) Neben den Dämpfergummis kommt wohl auch noch eine leichte veränderung des Spanndrahtes als eventuelle Ursache für den Einspielvorgang in Frage. (...)


Wobei man vielleicht noch dazusagen sollte, dass es einen solchen nicht bei jedem System bzw. jeder Nadel gibt.

Grüße aus München!

Manfred / lini
Hörbert
Moderator
#11 erstellt: 08. Feb 2010, 11:55
Hallo!

@ini

Richtig, es gibt auch einige Modelle ohne Spanndrahtaufhängung, möglicherweise ist das sogar mit ein Grund für die stark unterschiedliche Einspielzeit von unterschiedlichen Systemen/Nadeln.

MFG Günther
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