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Yamaha PF-800 Tonarmwechsel ?

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Siamac
Inventar
#1 erstellt: 12. Apr 2010, 11:09
Kann man beim Yamaha PF-800 auch einen anderen Tonarm dran machen?
Die Tonarmbasis ist ja mit 3 Schrauben befestigt.
Vielleicht gibt es sogar Tonarme, welche in diese Basis passen?



finalvinyl
Hat sich gelöscht
#2 erstellt: 12. Apr 2010, 12:36
Hallo Siamac,

auf Vinylengine gibt es das service-manual zum download. Darin ist auch eine Explosionszeichnung des Arms.

Der Arm hat laut VE eine effektive Länge von 222mm bei einem Überhang von 16mm. Daraus ergibt sich ein Einbauabstand von nur 206mm. Das ist schon sehr kurz. Mir fallen da auf Anhieb keine Arme ein, die problemlos passen könnten.

Alternativ könntest du wohl die komplette Armbasis nebst Unterbau entfernen, dir eine ordentliche Basis vom Metallbauer deines Vertrauens anfertigen lassen und dann einen 9" Arm nach Wahl einbauen.


Grüße aus der Rhön, Roberto
Siamac
Inventar
#3 erstellt: 15. Apr 2010, 18:35
Ich habe bei Vinylengine das Service Manual vom Rega RB250 gefunden, welchen ich heute in Hong-Kong gekauft habe.

Den Yamaha Tonarm habe ich entfernt, der war nicht mehr zu retten. Die Metall-Basis bietet ein 25 mm Loch. Da sollte der 23 mm Schaft des RB250 gut reinpassen.

Das Loch ist asymetrisch vorne plaziert. Unter Verwendung der Originalschraublöcher, komme ich bei der hintersten Stellung auf 217 mmm. (bei der Vordersten 206 mm)

Ich könnte also vielleicht ohne jegliches Bohren den Rega korrekt plazieren können, wenn ich das System ganz nach hinten schiebe.

Siamac
Inventar
#4 erstellt: 15. Apr 2010, 19:04


Hörbert
Moderator
#5 erstellt: 16. Apr 2010, 07:18
Hallo!

Der Rega hat einen Montageabstand von 222 Millimetern, du wirst um´s neu Bohren und Verblenden nicht herumkommen, jede andere Lösung ist schlicht und ergreifend Pfusch den dir der Tonarm mit einer erhöhten Verzerrungsrate honorieren wird. Besser wäre ein Jelco SA-250 gewesen der ungefähr gepasst hätte: http://www.matuschek.net/tonarme/ Der Jelco hat einen Montageabstand von 214 Millimetern und wäre mit weniger Anpassarbeit einsetzbar gewesen.

MFG Günther
Siamac
Inventar
#6 erstellt: 16. Apr 2010, 11:27
Danke. Ich werde sehen, wenn der Arm da ist. Laut original Rega Schablone passt der genau, bei dieser Basisstellung.

Wenn durch die Drehung der Basis ein größerer Abstand von 16 mm entsanden ist, wäre das ja prima.



[Beitrag von Siamac am 16. Apr 2010, 11:31 bearbeitet]
Siamac
Inventar
#7 erstellt: 16. Apr 2010, 16:19

Hörbert schrieb:
Hallo!

Der Rega hat einen Montageabstand von 222 Millimetern,
MFG Günther


Ich habe Abstand nochmal gemessen: Von der Mitte der Mittelachse bis zur Mitte des Tonarmloches sind es 220 mm.

Hörbert
Moderator
#8 erstellt: 16. Apr 2010, 16:48
Hallo!

Ich würde die zwei Millimeter nicht auf die leichte Schulter nehmen, aber: "Versuch macht kluch." Wenn der Tonarm erstmal da ist solltest du ihn versuchsweise einsetzen und dann nochmal messen. Da der Rega-Schaft 23 Millimeter durchmißt und dein Tonarmloch 25 Millimeter Weite hat könntest du genau hinkommen.

Die Montage kannst du ja mit zwei passenden Unterlagsscheiben vornehmen die obere dient dann gleich als Verblendung. Etwas schwarze Farbe hast du hoffentlich im Haus?

MFG Günther


[Beitrag von Hörbert am 17. Apr 2010, 12:32 bearbeitet]
Siamac
Inventar
#9 erstellt: 16. Apr 2010, 18:20
Wo gibt es denn solche Unterlegscheiben zu kaufen?

Für die richtige Höhe muß ich schauen, ob der original Lochring drauf bleibt oder nicht. dieser ist mit 3 Schrauben befestigt.

Hörbert
Moderator
#10 erstellt: 17. Apr 2010, 12:36
Hallo!

Unterlagsscheiben für eine 23er Bohrung sollte es in jedem einigermaßen gut sortiertem Baumarkt geben, ich verwende zur Zeit einen RB-300 und nutze solche Scheiben in unterschiedlicher Dicke zur Höhenverstellung.

MFG Günther
Siamac
Inventar
#11 erstellt: 17. Apr 2010, 16:31
Alles klar, danke. Hatte ich mir eigentlich gedacht, aber nicht getraut, das Wort Baumarkt hier reinzuschreiben.
Hörbert
Moderator
#12 erstellt: 17. Apr 2010, 16:40
Hallo!

Ich in bei der Ersatzteile- und Montageteilebeschaffung da nicht wählerisch, Modellbau-Shops, Baumärkte und die Bastelecken in der Spielzeugabteilung großer Kaufhäuser sind hier wahre Fundgruben. Das ist meine Variante von "Urban Mining"

MFG Günther
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