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YAMAHA PF-800

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s0216459
Schaut ab und zu mal vorbei
#1 erstellt: 24. Feb 2008, 09:05
High,

ich möchte mir gern einen Plattenspieler zulegen.

Bei 3-2-1 wird gerade ein Yamaha PF-800 angeboten. Zurzeit steht das Teil bei 100 €. Taugt der Spieler was? Nehmt hierzu bitte mal Stellung. Danke im vorhinein.



Alternativ könnte ich mir (für (viel) mehr Geld aber dafür auch (viel) neuer) einen Rega Planar 3 vorstellen.



Beide Geräte gefallen mir optisch schon einmal (was ja (zwar untergeordnet aber) auch was zählt)...

Was meint Ihr?


[Beitrag von s0216459 am 24. Feb 2008, 09:08 bearbeitet]
Boxenbastler
Stammgast
#2 erstellt: 27. Feb 2008, 09:01
Hallo,

über den Yamaha PF-800 kann ich Dir nicht viel sagen, da ich ihn nicht besitze. Ich habe aber gehört, dass der PF-800 nicht schlecht gewesen sein soll. Zum PF-800 können Dir andere Teilnehmer bestimmt mehr sagen.

Die Rega Player sind (neben Project) wohl die am weitesten verbreiteten Plattenspieler. Speziell der Rega P3 mit seinem 300er Tonarm ist inzwischen ein echter Klassiker der immer noch gebaut wird. Er markiert den Einstieg in die obere HIFI-Liga. Darunter sind der (nicht mehr gebaute) P2 und der aktuelle P1 (als Einstiegsmodell) angesiedelt. Über dem P3 liegen der P5, P25 (Jubiläumsmodell), P7 und P9. Die Unterschiede innnerhalb der Rega-Reihe liegen in der Selektion/Toleranz der Tonarme, Wertigkeit der Tonarmverkabelung, Plattenteller (Preßspan, Glasteller, Keramikteller), externer Motorsteuerung und dem Chasis. Beim (deutlich teureren) Spitzenmodell P9 ist man dem HIFI-Olymp schon sehr nahe gekommen.

Da es sich bei den Regas generell um "Brettspieler" handelt (keine Subchassis-Konstruktionen) sind sie hinsichtlich der Aufstellung Trittschall-empfindlicher als gefederte Konstruktionen. Bei kritischen Holzfußböden wird oft zu einer Montage an einer Wand (auf einem speziellen Rega-Regal) geraten.

Es gibt eine Vielzahl an Tuning-Möglichkeiten für die Rega-Spieler, wobei insbesondere der P3 oft als Basis für das spätere Tuning dient. Vom Einbau einer externen Motorsteuerung (z.B. Heed Orbit), über eine hochwertigere Verkabelung (Incognito, Finewire, Cardas, etc.), Austausch des serienmäßigen Gegengewichtes, Plexiglasteller statt Serien-Glasteller, bis zum Austausch der kompletten Basis (Split-Slab oder Steinzarge) reicht die Spanne der Möglichkeiten. Ein komplett überarbeiteter P3 hat weder klanglich noch preislich noch viel mit dem Ausgangszustand zu tun. Wenn Du (später mal) in diesem Bereich investieren willst, solltest Du den Gesamtpreis nicht aus den Augen verlieren. Manche Leute investieren mehr Geld in ihren "aufgemotzten P3", als ein neuer P7 kostet.

Generell machst Du mit dem P3 sicher nichts verkehrt. Ich habe selbst einen P3 (mit Heed Orbit) und bin sehr zufrieden. Der Bedienkomfort des P3 ist aber eingeschränkt. Endabschaltung, Tonarmautomatik etc. wirst Du vergeblich suchen.

Gruß
Boxenbastler
s0216459
Schaut ab und zu mal vorbei
#3 erstellt: 29. Feb 2008, 17:02
Hey,

danke für die Info. Da ich eh eher puristisch veranlagt bin, brauche ich solchen Schnick-Schnack wie Armautomatik oder so eh net.

Da ich darüber hinaus eh erst in den Phono-Bereich einsteige (Papa hat endlich seine Leidenschaft aufgegeben, da sein Player nu endlich platt ist *g* (bin Erbe seiner Sammlung geworden)) und ich mit dem P3 wohl nichts "falsch" machen kann, werde ich hier wohl tatsächlich einsteigen. Danke!
Boxenbastler
Stammgast
#4 erstellt: 29. Feb 2008, 18:36
Hallo,
ein gebrauchter Rega P3 wird bei 3,2,1 für etwa 300 bis 350 Euro gehandelt. Wenn bereits eine höherwertige Tonarmverkabelung (Finewire, Incognito, etc.) oder die empfehlenswerte externe Heed Orbit Motorsteuerung dabei ist, fallen weitere ca. 100 bis 150 Euro an.

Den Rega RB300 Tonarm findet man auf sehr vielen Laufwerken, teilweise auch auf richtig hochpreisigen Geräten. Durch die Investition in eine hochwertigere Tonarmverkabelung (das ist die einzige Schwachstelle des RB 300er) kann man die schon gute Klangqualität nochmals steigern.

Viele Leute empfehlen die Goldring MM-Abtaster 1006 / 1022 / 1042 Baureihe für den RB300. Dabei soll es sich um sehr ausgeglichene Kombinationen handeln. Aber auch das Audio Technica AT 440ML oder das Denon DL 160 (beide um die 100 Euro) funktionieren und klingen sehr gut am RB300.
Viel Glück bei der Suche nach einem Rega P3 und viel Spaß beim anschließenden Hören der LPs.
Gruß
Boxenbastler
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