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Taugt der Art Deejaypre II etwas?

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Autor
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agnes27
Stammgast
#1 erstellt: 22. Sep 2010, 15:45
Ich überlege gerade ob ich meine Zweitanlage mit einem besseren Phonovorverstärker preiswert verbessern kann.
Insbesondere der Art Deejaypre II scheint mir ein gutes Preis/Leistungsverhältnis zu bieten.
Hat jemand den Vorverstärker schon gehört?
Was sind die Alternativen im unteren Preisbereich?
Fhtagn!
Inventar
#2 erstellt: 22. Sep 2010, 17:58
Dynavox TC-750
agnes27
Stammgast
#3 erstellt: 22. Sep 2010, 18:11
Der Preis des Dynavox TC-750 sieht einladend aus.

Ich würde auch hoffen, dass der keinen allzu niedrigen Ausgangspegel hat, damit ich nicht am Verstärker so weit aufdrehen muss.


[Beitrag von agnes27 am 22. Sep 2010, 18:12 bearbeitet]
Slanderscree
Stammgast
#4 erstellt: 22. Sep 2010, 18:40
Ja, der DeeJayPre II macht bei mir einen guten Eindruck. Interessant sind bei ihm der zuschaltbare Filter, die wählbare Input-Kapazität und der Gain Trimmer.
Der ART dürfte damit wohl etwas anpassungsfähiger als der Dynavox sein. Der würde mich im Vergleich zum Art ziemlich kalt lassen. Verarbeitung beim ART ist übrigens tadellos.
agnes27
Stammgast
#5 erstellt: 22. Sep 2010, 18:50
Verarbeitung und Anpassungsfähigkeit ist mir an der Zweitanlage weniger wichtig, aber der "Gain" des Art Deejaypre II wäre besser als bei meinem jetzigen Vorverstärker. Im Moment muss ich viel zu weit am Verstärker aufdrehen um Zimmerlautstärke zu haben.
Wenn der Dynavox auch einen relativ hohen Ausgangspegel hat, dann würde er mir vermutlich genügen.
agnes27
Stammgast
#6 erstellt: 12. Okt 2010, 17:45
Jetzt ist es -eher durch Zufall- der Art Deejaypre II geworden.

Nur: Glücklich bin ich mit dem Gerät wirklich nicht, obwohl ich es gebraucht aber fast neu kaufen konnte.
Ganz klar warum es der Vorbesitzer wieder verkauft hat: Das Ding ist eine Lichtshow!!!
Die grelle blaue LED leuchtet immer wenn das Ding am Netz hängt, wenn der Subsonic-Filter drin ist leuchtet noch eine dunkel gelbe LED und sobald ein Ton vom Plattenspieler kommt leuchtet (oder flackert, falls man den Gain ganz runterdreht) die gelb-grüne Clipping LED. Grrrrr!! Ich wollte einen Phonopre und kein Lichteffektgerät!

Vom Sound her ist der Phonovorverstärker ganz in Ordnung. 45 db Gain hat er aber nur wenn man das Trimmpoti ganz aufdreht und dann leuchtet die blöde Chlippinganzeige eh permanent grün und flackert wenigstens nicht. So hatte ich mir das nicht vorgestellt.
Was misst die blöde Clipping-Anzeige eigentlich? Lassen sich die nervenden LEDs vielleicht stilllegen?
Netzteil wird nur handwarm und Phonopre selbst bleibt kühl, soweit ist alles in Ordnung.
Was ich eigentlich wollte, war ein Phonovorverstärker mit möglichst hoher Verstärkung um eventuell das Ortofon - X1 MCP verwenden zu können.


[Beitrag von agnes27 am 12. Okt 2010, 17:51 bearbeitet]
Fhtagn!
Inventar
#7 erstellt: 12. Okt 2010, 19:14
Tscha, Billigpreamps eben.

Es gibt nur einen guten: Dynavox TC-750.
Wie bereits empfohlen.

Archibald
Inventar
#8 erstellt: 13. Okt 2010, 04:36
Hallo Agnes,

wenn ein Verstärker ins Clipping kommt, dann verzerrt er. Eine Clipping-Anzeige ist eine Warnlampe, die eigentlich nie leuchten sollte !

Gruß Archibald


[Beitrag von Archibald am 13. Okt 2010, 04:37 bearbeitet]
the_maltese
Stammgast
#9 erstellt: 13. Okt 2010, 06:46

Fhtagn! schrieb:
Tscha, Billigpreamps eben.

Es gibt nur einen guten: Dynavox TC-750.
Wie bereits empfohlen.

8)



Der war gut Das Teil kostet doch gerade mal 20,- €, sehe ich gerade? Und ist wirklich so gut?
Ich habe im Keller noch einen Luxman CX-1...den gebe ich aber nicht für 20,- € her

kölsche_jung
Inventar
#10 erstellt: 13. Okt 2010, 07:06

agnes27 schrieb:
... um eventuell das Ortofon - X1 MCP verwenden zu können.

... das klingt irgenwie nach MC-Tonabnehmer ... da würde ich vielleicht mal einen MC-tauglichen Pre benutzen ...

klaus
the_maltese
Stammgast
#11 erstellt: 13. Okt 2010, 07:12
Das X-1 MCP ist aber m.W. ein HO-MC.

agnes27
Stammgast
#12 erstellt: 13. Okt 2010, 07:41

Archibald schrieb:
Hallo Agnes,

wenn ein Verstärker ins Clipping kommt, dann verzerrt er. Eine Clipping-Anzeige ist eine Warnlampe, die eigentlich nie leuchten sollte !

Gruß Archibald :prost


Die LED leuchtet grün sobald ein Signal kommt (und flackert dabei überflüssigerweise noch). Ich denke, bei Clipping sollte sie Rot leuchten. Ich habe aber keine Bedienungsanleitung.

Das Üble an dem Teil ist eben, dass bis zu vier LEDs (wenn man von 200 pF auf 100 pF umschaltet und den Subsonic Filter anhat) leuchten, auch wenn alles in Ordnung ist. Und das sind keine dezenten Leuchtpunkte, sondern eher Leselicht Stärke.
Und auch ohne Signal taucht die blaue LED, welche Betriebsbereitschaft anzeigt, das ganze Zimmer in fahles blaues Licht.


the_maltese schrieb:
Das X-1 MCP ist aber m.W. ein HO-MC.

:prost

Ja, wobei das mit dem "High-Output" ist relativ, die Spannung ist geringer als bei den meisten MM Systemen.


Fhtagn! schrieb:
Tscha, Billigpreamps eben.

Es gibt nur einen guten: Dynavox TC-750.
Wie bereits empfohlen.

8)

Vermutlich probiere ich den Dynavox auch noch aus, obwohl der Art PreII ohne die blöde Lichshow und in einem ansprechenderen Gehäuse ein tolles Gerät wäre.
kölsche_jung
Inventar
#13 erstellt: 13. Okt 2010, 07:43

the_maltese schrieb:
Das X-1 MCP ist aber m.W. ein HO-MC.

:prost


klar, steht drauf, aber 2,0 mV sind halt nicht Fisch nicht Fleisch
the_maltese
Stammgast
#14 erstellt: 13. Okt 2010, 07:58
Ach was? Nur 2 mV? Ich dachte, das wäre der Nachfolger vom X-1? Der hatte über 3 mV...was soll denn so ein Blödsinn?
2 mV sind natürlich wenig.
Wenn das MC-1 noch nicht beschafft worden ist, würde ich das MC-3 empfehlen.

Slanderscree
Stammgast
#15 erstellt: 13. Okt 2010, 08:07
Die Anzeige wechselt nach meinem Kenntnissstand von Grün auf Rot, wenn der Verstärker clippt.

Auf dem Dual-Bord wurde der TC750 schon als billig gemachter Dual TVV-47 bezeichnet, dessen Schaltung sogar besser sein soll. Der TC750 wird als Rückschritt in die 70er Jahre bezeichnet (aus der Zeit stammt übrigens der TVV). Die Qualität guter, moderner Tonabnehmer soll man damit nicht ausloten können.

Ich bleibe dem TC750 gegenüber skeptisch. Der ART mag etwas übertrieben vor sich hinleuchten (muss er wohl auch in dunklen Diskotheken, damit der DJ jederzeit sehen kann, in welchem Modus der ART betrieben wird und ob er clippt; immer daran denken, für wenn das Gerät eigentlich gebaut wurde), aber dafür stinkt er nicht im Neuzustand. Was mögen die Chinesen beim TC wohl für Chemikalien benutzt haben.

Das bisschen Licht wiegt für mich auch nicht die Einstellmöglichkeiten des ART auf. Und wenn ich ihn nicht brauche, trenne ich ihn über einen Schaltstecker vom Netz. Wäre beim TC wohl auch nötig, denn einen Ein-/Aus-Schalter sehe ich bei ihm ebenfalls nicht.

Aber wer den TC750 nutzen will, mag das auch ruhig tun. Mir ist das egal. Der eine so, der andere so, ich mache daraus kein Dogma.

P.S.: Ich glaube übrigens nicht, das der TC dem CX-1 das Wasser reichen kann.


[Beitrag von Slanderscree am 13. Okt 2010, 08:21 bearbeitet]
agnes27
Stammgast
#16 erstellt: 13. Okt 2010, 08:08
Ich brauche ein T4P System, es soll an einen Technics SL-7.
agnes27
Stammgast
#17 erstellt: 13. Okt 2010, 08:20

Slanderscree schrieb:

...
Der ART mag etwas übertrieben vor sich hinleuchten (muss er wohl auch in dunklen Diskotheken, damit der DJ jederzeit sehen kann, in welchem Modus der ART betrieben wird und ob er clippt; immer daran denken, für wenn das Gerät eigentlich gebaut wurde), aber dafür stinkt er nicht im Neuzustand.
...


Die Leuchtstärke ist eher für den Betrieb bei grellem Sonnenschein gewählt.

Vom Klang her bin ich mit dem ART PreII recht zufrieden, auch keine Brummneigung oder Netzteilpfeifen. Ich werde ihn noch direkt gegen den Cambridge 640p antreten lassen. Der Cambridge hat auch eine blaue LED mittig vorne, die ist ein dezenter Leuchtpunkt und taucht nicht das Zimmer in blaues Licht. Der Cambridge wird aber an einem anderen Plattenspieler gebraucht und hat auch keine so hohe Verstärkung wie der ART.


[Beitrag von agnes27 am 13. Okt 2010, 08:24 bearbeitet]
Slanderscree
Stammgast
#18 erstellt: 13. Okt 2010, 08:31
Mit einer dezent vor sich hinleuchtenden LED ist einem DJ in der Diskothek nicht geholfen. Und der ART wurde nicht für den HiFi-Markt hergestellt.

Der Cambridge sollte den ART bei dem Preisunterschied und bei dem betriebenen Bauteileaufwand eigentlich klanglich problemlos abhängen können.


[Beitrag von Slanderscree am 13. Okt 2010, 08:32 bearbeitet]
agnes27
Stammgast
#19 erstellt: 13. Okt 2010, 08:40

Slanderscree schrieb:
Mit einer dezent vor sich hinleuchtenden LED ist einem DJ in der Diskothek nicht geholfen.


Ich stelle mir gerade den DJ vor, wie er geblendet vom Phonovorverstärker im Dunkeln nach den Plattenspieler tastet...


[Beitrag von agnes27 am 13. Okt 2010, 08:45 bearbeitet]
Slanderscree
Stammgast
#20 erstellt: 13. Okt 2010, 08:47
Wozu gibt es Sonnenbrillen?
the_maltese
Stammgast
#21 erstellt: 13. Okt 2010, 10:30

Slanderscree schrieb:

[...]P.S.: Ich glaube übrigens nicht, das der TC dem CX-1 das Wasser reichen kann.


Das würde mir auch zu denken geben

Was ist den mit den Pres von NAD, Vivanco, Hama etc.?
Die sind ja auch nicht so üppig im Preis.
Aber zumindest der NAD PP 2 wird ja häufig gelobt.

Fhtagn!
Inventar
#22 erstellt: 13. Okt 2010, 16:38

the_maltese schrieb:

Aber zumindest der NAD PP 2 wird ja häufig gelobt.


Der taugt nicht besonders viel.
Lieber gleich 180€ für einen Graham Slee oder einen Cambridge Audio ausgeben und dann wirklich zufrieden sein.
Die Geräte um 100€ sind immer ein Kompromiss, weder gut noch schlecht.

Zur beklagten "Lightshow": Tape über die LEDs und gut ist. Oder ausbauen.
germi1982
Moderator
#23 erstellt: 13. Okt 2010, 17:08
Oder Papier als Diffusor vor die LEDs, dann sieht man zwar noch das was werkelt, aber nicht mehr so hell.


Hama etc


Der Hama ist baugleich mit dem empfohlenen Dynavox TC-750, nur die Beschriftung ist halt anders. Als billiges Einstiegsteil ist sowas gut. Aber nichts geht über die Phonosektion von guten Verstärkern und Receivern aus den 70ern. Diese waren seinerzeit die Prestigeobjekte der Hersteller, also da hat man sich richtig Mühe gegeben. Und die kommen meistens auch mit den 1,6mV zurecht, denn zu der Zeit hatten viele Systeme geringe Ausgangsspannungen von maximal 2-3mV. An meinem Receiver kann ich die Empfindlichkeit der Phonostufe umschalten: 3,6 oder 1,8 mV an 47 kOhm um so die Phonostufe von der Empfindlichkeit her ans System anzupassen. Und wenn man sich heute z.B. den HK 990 anschaut...10mV an 47 kOhm, was soll das denn bitte??


[Beitrag von germi1982 am 13. Okt 2010, 17:12 bearbeitet]
agnes27
Stammgast
#24 erstellt: 09. Nov 2010, 21:32
Ich hatte heute mal Zeit den Art Deejaypre II direkt mit dem Cambridge Audio Azur 640P zu vergleichen. Mit dem OMP30 als System. Der Vergleich ging leider recht eindeutig aus.
Positiv für den Deejaypre: gute Mitten und trockenen Bass, ausgewogener Klang
Relativ gute Auflösung, keinerlei Brummen (obwohl der Plattenspieler dazu neigt)
Aber während man beim Cambridge alle Instrumente sofort erkennt, klingen sie - im Vergleich mit der CD - beim Deejaypree "funny" und etwas unnatürlich.
Und Klavier, oder gar Cembalo, geht nur mit dem Cambridge, mit dem Art ist es kein Hörgenuss. Etwas Honky-Tonk Klavier. Bassgitarre ist voll da, klingt aber nicht korrekt nach Bassgitarre. Singstimme geht gut, wobei irgendwie etwas Brillanz der Höhen fehlt.

Dauerhaft wird der Art Deejaypre II nicht bei mir bleiben. Und die "Lichtshow" des Art Deejaypre II wird mir den Abschied noch leichtermachen.

Vorerst darf er allerdings an der Zweitanlage mit dem OMP10 bleiben. Da höre ich eh seltener Klassik und den eingebauten Phonovorverstärker des Yamaha RX 496 übertrifft er bei Weitem in der Wiedergabe.
Ich wollte dort eigentlich auf das Ortofon X1 MCP wechseln, aber das muss ich jetzt neu überdenken.
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