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Welchen Tonabnehmer hab ich

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Autor
Beitrag
west1982
Schaut ab und zu mal vorbei
#1 erstellt: 27. Sep 2010, 12:20
Hallo
Ich habe mir vor kurzen bei ebay einen Technics 1210mk2 ersteigert http://www.youtube.com/watch?v=tahnA6A_KlE
Da ich aber ein absoluter Neueinsteiger auf den Gebiet
würde ich gerne wissen welcher Tonabnehmer da genau drauf sitzt Laut Artikel Beschreibung :
Lieferumfang:
1 x Technics SL 1210 MK 2 ohne Haube und 2 x chinch original Kabel sowie
der originale Massedraht ohne Klemmschuh.
1 x Ortofon Concorde DJ System mit Nightclub Nadel
Der Plattenspieler ist von 2006/7

Doch wenn ich nach der Nadel googel haben die alle eine andere Farbe (oder ist das egal) und was ist der unterschied zwischen E und S

Der Technics wird als hifi teller Benutzt Musikrichtung Rock und Pop
Ich hab auch mal Probehalber ein Shure M97xe Tonabnehmer ausprobiert Doch war der Deutlich leiser als der Mit gelieferte Tonabnehmer
Frage
Wie kann das das der shure leiser abspielt?

Welche Nightclub nadel hab ich genau ,wenn es denn Unterschiede gibt ?

IIch bin zwar voll zufrieden mit der Nightclub Nadel aber würde trotzdem gerne wissen ob ich das noch steigern kann für Pop und Rock

Mfg
Matthias
Passat
Moderator
#2 erstellt: 27. Sep 2010, 14:09
Die Nightclub-Systeme sind DJ-Systeme und nicht für HiFi gedacht.
Unterschied zwischen S und E:
S hat eine sphärische Nadel, E hat eine elliptische Nadel.

Da das Nightclub ein DJ-Systeme ist, hat es eine bei HiFi-Systemen unüblich hohe Ausgangsspannung.

Das Shure ist das aus HiFi-Gesichtspunkten deutlich besser klingende System.

Grüsse
Roman
west1982
Schaut ab und zu mal vorbei
#3 erstellt: 28. Sep 2010, 02:04

Das Shure ist das aus HiFi-Gesichtspunkten deutlich besser klingende System.


mmh jein

Also jetzt nach länger genaueren hinhören muss ich sagen das mir Persönlich der Shure besser im Bassbereich gefällt aber in den höhen der Nightclub ,da ist der Shure doch etwas wärmer abgestimmt
schade das ich die nicht fusionieren kann..
Oder kann noch jemand einen Tonabnehmer empfehlen

MFG
Matthias
rorenoren
Hat sich gelöscht
#4 erstellt: 28. Sep 2010, 19:29
Moin,

beim M97xE sollen die Anschlusswerte sehr kritisch sein.

Ich weiss die Werte nicht genau, aber meine, dass 62kOhm optimal sein sollen.
(Kapazität weiss ich nicht)

Suche mal in der www.vinylengine.com .

Da müsstest du etwas finden.

Dass die Shure etwas wärmer abgestimmt sind stimmt trotzdem.

Das ist aber nicht so stark, dass das im Normalfall negativ wirkt.

Kommt natürlich auf den Geschmack und den Rest der Anlage an.

Wenn deine Phonovorstufe Einstellmöglichkeiten bietet, kannst du ja mal daran "spielen".

Wenn nicht, hilft nur ein Eingriff oder eine andere Phonostufe.

Alternativ wäre z.B. ein Denon DL110 klanglich vermutlich in deinem Sinne.

Es ist lebendig und trotzdem kräftig im Bass.

Das ist als High Output MC auch recht unkritisch, was den Anschluss angeht.

Es passt gut zum Arm des Technics, denke ich.
(und ist schön rot! )

Kostete bis vor Kurzem bei www.phonophono.de 93 Euro.
(plus pp)

Jetzt 107,80......... Naja, beim Thakker kostet´s 130.

Ist es aber wert.

Gruss, Jens
west1982
Schaut ab und zu mal vorbei
#5 erstellt: 28. Sep 2010, 23:52
Hi
Danke für den Tipp
Bei amzon bekommt man den dl 110 noch für 93 euro.

Ich werde in mal ausprobieren
germi1982
Moderator
#6 erstellt: 29. Sep 2010, 15:42
Eigentlich passt das DL-110 nicht zum Technics, der Arm ist zu leicht. Der hat eine eff. bewegte Masse von 12g laut der Internetpräsenz von Technics...sieht schwerer aus als er ist, ich weiß...

Ich nutze für Rock und Pop das Ortofon M20 FL Super am Dual 704, der Tonarm hat ebenfalls 12g.


[Beitrag von germi1982 am 29. Sep 2010, 15:43 bearbeitet]
Passat
Moderator
#7 erstellt: 29. Sep 2010, 15:44
Aber nur "eigentlich".
Ich habe das DL-110 seit vielen vielen Jahren auf einem Dual mit ULM-Tonarm und das passt hervorragend.
Die Tiefenresonanz liegt bei dieser Kombination lt. diverser Testschallplatten bei ca. 8-9 Hz, also im idealen Bereich.

Da sollte es mit dem mittelschweren Technics-Arm keine Probleme geben.

Grüsse
Roman
germi1982
Moderator
#8 erstellt: 29. Sep 2010, 15:58
An welchem Dual? Das Zusatzgegengewicht erhöht ja auch die Masse, zudem haben die höheren Duals einen einstellbaren Anti-Resonator der dann genau das macht was er soll, nämlich die Resonanzfrequenz eines eigentlich nicht zum Tonarm passenden Systems in den akzeptablen Bereich zu verschieben.

Shure V15 und Ortofon M20 E waren zu weich aufgehängt für die Dual-Tonarme, mit dem Anti-Resonator wird die Tonarmresonanz in einen akzeptablen Bereich verschoben. Ab 714Q bzw. 731Q waren die Anti-Resonatoren auch einstellbar, vorher nicht, da waren die fest auf Systeme mit dem Gewicht und Nadelnachgiebigkeit von Ortofon M20 E und Shure V15 Typ III optimiert.
Passat
Moderator
#9 erstellt: 29. Sep 2010, 16:00
Am 627Q ohne Antiresonator.

Grüsse
Roman
rorenoren
Hat sich gelöscht
#10 erstellt: 29. Sep 2010, 16:18
Moin,

ich habe das DL103 und das läuft wirklich nur an schwereren Armen gut.
(am Technics?)

Das DL110 scheint eine deutlich höhere Comlpliance zu haben und ist nicht so zickig.
(DL103 hat 5mm/µN, DL110 10mm/µN, fühlt sich aber weicher an)

Ich habe einen einzelnen Arm vom SL1600 MKII.

Der wiegt ohne Headshell ca. 7g, 12g mit kommt also ungefähr hin.

Mit den 4,8g des DL110 sind es dann 16,8g.

Bei der angegebenen Compliance von 10mm/µN ....ich kann nicht rechnen,
aber hört sich gut an.

Notfalls macht eine schwerere Headshell alles gut.
(oder etwas Kotflügelmatschband an der leichten Headshell)

Ich finde halt das DL110 sehr gut für den Preis.

Die gestellten Anforderungen könnte es erfüllen, so wie ich es verstanden habe.

Bei den Dual wirkt der Antiresonator nur als "Erleichterung" für den Arm.

Da er nicht (bzw. deutlich weniger und u.U. entgegengesetzt) als träge Masse mitschwingt, steigt die Resonanzfrequenz an und wird zusätzlich bedämpft.

Beim zu hart aufgehängten System klappt das nicht so ganz.
(da besser Antiresonator feststellen, bzw. Gewicht v. anderem Dual verwenden)


Gruss, Jens
west1982
Schaut ab und zu mal vorbei
#11 erstellt: 01. Okt 2010, 00:45
Hallo zusammen
Mein Dl 110 ist heute angekommen, fix am Original Headshell von Technics montiert und was soll man sagen "passt" also wegen den Gewicht gibst keine Probs
Zum Klang
Genau das was ich mir Vorgestellt habe ich mein sogar das der den Bass Präziser abspielt als der m97xe (kann ich mir natürlich auch nur einbilden).
Ich musste ja erst etwas schmunzeln als hier jemand meinte der ist so schön rot , aber jetzt wo er montiert ist ,jadoch macht schon was her

Ich habe die Auflagekraft auf 2gr.gestellt anstatt den vorgegeben 1,8 ,Dürfte nix ausmachen oder?
Danke allen für die Tipps, jetzt hoffe ich nur noch das die Woche der Supa 3.0 Sl ankommt mal gucken was der noch so rauskitzelt

Mfg
Matthias
rorenoren
Hat sich gelöscht
#12 erstellt: 01. Okt 2010, 06:12
Moin,

fein, schön dass es die gefällt!

2g sind gut, ich betreibe es zwischen 2 und 2,5g, je nach Laune.
(Toleranz beim "mal eben schnell Dranstecken")

Lieber einen Tick zuviel, als zu wenig.

Gerade am Anfang, wenn es noch nicht eingespielt ist (Gummi), ist eh mehr besser.
(habe meins aber gebraucht an einem 5 Euro TT bekommen, daher nur Vermutung)

Bin mal gespannt, wie später das M97xE am Supa klingt....
(wenn du das noch hast)

Du kannst uns ja suf dem Laufenden halten.

Gruss, Jens
lini
Inventar
#13 erstellt: 01. Okt 2010, 10:01
Nicht wundern, Jens: Denon spezifiziert die dynamische Compliance "nach Japan-Art", also bei 100 Hz. Um auf für die Resonanzberechnung nach der üblichen Formel brauchbare 10-Hz-Werte zu kommen, muss man die 100-Hz-Werte also erst entsprechend "umschätzen". Typischerweise passt hierfür ein Faktor von etwa zwei (für MMs tendenziell ein bisschen drüber, für MCs eher ein bisschen drunter) ziemlich gut, sodass man also beim DL110 und DL160 so etwa mit 14 bis 16 bzw. 18 bis 20 cu rechnen kann, beim DL103 mit etwa 8 bis 10 cu.

Grüße aus München!

Manfred / lini

P.S.: Roman: Nur 8 bis 9 Hz am ULM-Arm? Das wär aber erstaunlich niedrig - nimmst Du Schrauben aus Blei? Oder ist der Halbzoll-Adapter deutlich schwerer, als ich annehmen würde? Seltsam... Aber wie auch immer: Ich meine, bei Stereoplay im Test waren's damals ca. 8,5 (DL160)und 10 Hz (DL110) an einem 13-g-Arm - was auch mit der obigen Schätzung ziemlich gut übereinstimmen müsste...


[Beitrag von lini am 01. Okt 2010, 10:15 bearbeitet]
Passat
Moderator
#14 erstellt: 01. Okt 2010, 10:24

lini schrieb:
P.S.: Roman: Nur 8 bis 9 Hz am ULM-Arm? Das wär aber erstaunlich niedrig - nimmst Du Schrauben aus Blei? ;)


Nö, ich habe da Aluschrauben verwendet.
In meinem CS 741Q steckt übrigens ein Yamaha MC-9, da komme ich auf eine ähnliche Reso bei deaktiviertem Antiresonator.

Mit dem 1/2" Umrüstsatz sind die ULM-Arme gar nicht mehr so leicht.

Grüsse
Roman
lini
Inventar
#15 erstellt: 01. Okt 2010, 11:40
Roman: Hmja, das MC9 hätt ich auch ähnlich nachgiebig eingeschätzt. Aber schon erstaunlich, dass die ULM-Arme mit Umbausatz gleich so deutlich zulegen. Hätt ich nicht vermutet... Aber wenn man's sich so recht überlegt, also so mit Adapterplättchen vorne und Zusatzgewicht hinten - vielleicht ja doch...

Grüße aus München!

Manfred / lini
west1982
Schaut ab und zu mal vorbei
#16 erstellt: 02. Okt 2010, 22:20
Also mein Supa 3.0 sl ist Heute angekommen , er sollte eigentlich auf den DL 110 voreingestellt ankommen wurde aber wohl versehentlich auf den DL103 eingestellt und ich kann nur sagen in allen bereichen viel zu laut .

Aus der Beschreibung wie man den 3.0 auf sein jeweiligen TA abstimmt werde ich leider nicht so richtig schlau.

Hat jemand erfahrung mit den Supa 3.0 sl und den denn DL110 und kann mir was zu den Einstellungen sagen?

MFG
Matthias Böhmer
audiophilanthrop
Inventar
#17 erstellt: 03. Okt 2010, 15:26
Wenn er überall viel zu laut ist, würde ich mich auf die Einstellung der Verstärkung stürzen. Mehr als ca. 46 dB solltest du für das DL110 nicht brauchen, wenn wir 40 dB für ein normales MM-System zugrundelegen.
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