Welchen Tonabnehmer

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Exilzebra
Stammgast
#1 erstellt: 07. Jan 2010, 08:00
Hallo zusammen,

ich brauche einen Tonabbnehmer für meinen neuen Thorens TD 2010. Als Tonarm ist der Thorens TP 250 drauf.
Ich möchte nicht mehr als 200€ anlegen und es sollte ein MM System sein, da ich nur einen MM Eingang "frei" habe.

Musik geht zumeist in Richtung Rock/Pop, Indie,Punk aber auch Klasik sollte er spielen können.

Danke
Wolfgang
Klee
Stammgast
#2 erstellt: 07. Jan 2010, 08:44
Ich würde bei diesem sehr schönen Dreher ein MC-System empfehlen und auch mehr als 200 €, z.B. ein Benz ACE H oder Clearaudio Talismann.

Zu einem so hochwertigen PS ein MM für 200 € ist schon etwas müde!
Exilzebra
Stammgast
#3 erstellt: 07. Jan 2010, 08:53
Ich würde ja auch gerne mehr auslegen, aber 600-700€ ist im Moment etwas hoch gesteckt.
Für ein MC bräuchte ich aber nen neuen Phono Vorverstärker.
Klee
Stammgast
#4 erstellt: 07. Jan 2010, 09:16
Dann vielleicht das Benz MC Silver.
Das Besondere daran, das Benz MC Silber ist ein MC-Tonabnehmer-System zum Anschluss an MM-Eingänge

Kostet ca. 300 €!

Das solltest Du dem Thorens mind. gönnen!
Pilotcutter
Administrator
#5 erstellt: 07. Jan 2010, 09:17
Habe mir den Dreher auch gerade mal online angeschaut. Ein 200€ MM System scheint mir da auchz etwas underdressed zu sein.

Ich kenne zwar die Tonarmdetails nicht, halte aber die Ortofon 2M Serie für recht universal (Rock/Pop, Indie,Punk aber auch Klassik). Ein Ortofon 2M bronze würde ich daher empfehlen. Alles qualitativ darunter macht ja auf die Dauer keinen Sinn. Rein wirtschaftlich gesprochen, bekommt man für den Verkaufserlös des 2010 einen anderen Dreher inklusive einem höchstwertigen Tonabnehmer.
f.k.1
Ist häufiger hier
#6 erstellt: 07. Jan 2010, 09:24
Hallo,

habe die aktuellen preise nicht ganz exakt, aber in dieser Schuhgrösse finde ich die Goldring GL-Serie sehr ansprechend. Habe selber den 1042 - gekauft hatte ich damals aus Sparsamkeit den kleineren und später durch die bessere Nadel aufgewertet.
Finde diesen Abnehmer (an Rega Planar 3) sehr stimmig und dynamisch.

Gruss, Florian.
Hörbert
Moderator
#7 erstellt: 07. Jan 2010, 10:52
Hallo!

Ein 2M-blue dürfte sowohl zum Musikgeschmack wie auch zum Tonarm recht gut passen, zwar wäre -wie von Pilotcutter vorgeschlagen- das 2M-bronze eine noch bessere Lösung aber das -bronze liegt nicht mehr in gestecktem Preisrahmen. Einer späteren Aufwertung mit einer 2M-bronze Abtastnadel steht ja nichts im Wege.

MFG Günther
Pilotcutter
Administrator
#8 erstellt: 07. Jan 2010, 11:00
Ich habe Anfang letztens Jahres 230 Euro all in bezahlt Thakker, Bottrop. Das geht bestimmt heute noch billiger und 30 Euro Budgetüberschreitung sollten doch drinsitzen...
Exilzebra
Stammgast
#9 erstellt: 07. Jan 2010, 11:59
all in one heißt: mit Ausrichten des Systems?

30€ Budgetüberschreitung sind auf jeden Fall drin.
Pilotcutter
Administrator
#10 erstellt: 07. Jan 2010, 13:26

Exilzebra schrieb:
all in one heißt: mit Ausrichten des Systems?


Sorry! Ne, ne, ich meinte Porto

Das System ist aber denklich einfach zu montieren



Die Frickelei mit Muttern entfällt ja gänzlich. Du brauchst nur 2 Schrauben M2,5 x 6 oder 8. Das System verfügt über Innengewindebuchsen im Korpus und wird einfach von oben verschraubt.

Ich hab's mit Polyamid-Schrauben befestigt, die kann man auch schnell mit dem Edding schwärzen. Die sind sehr zäh und haben eine allemal ausreichende Zugfestigkeit.

Wenn Du Schrauben benötigst: PM

edit: die Ausrichtung des Systems ist somit auch sehr einfach (entsprechende Schablone vorausgesetzt), da alles von oben erreich- und verschraubbar.


[Beitrag von Pilotcutter am 07. Jan 2010, 13:31 bearbeitet]
a.j.h.
Hat sich gelöscht
#11 erstellt: 07. Jan 2010, 13:53
Moin,

ein 200-Euro-MM-System soll an einem RB-250-Arm zu wenig sein?
Sehe ich nicht zwangsläufig so.

Die 2M's von Ortofon sind aber schon die richtige Wahl, denke ich.
Pilotcutter
Administrator
#12 erstellt: 07. Jan 2010, 14:16

a.j.h. schrieb:
ein 200-Euro-MM-System soll an einem RB-250-Arm zu wenig sein?
Sehe ich nicht zwangsläufig so.


Grundsätzlich geht's ja um ein stimmiges (auch ökonomisches) Gesamtpaket. Die leise Kritik bezieht sich ja nicht auf den Tonabnehmer an sich, sondern auf das Verhältnis ausgehend vom Gesamtbudget.

Ich mein, ist nicht meine Sache, aber ich würde keinen 2.000€ Dreher kaufen und dann beim System dicke Backen machen.

2.000€ Spieler vs. 200€ System.
Dann wäre zB ein 1.400€ Spieler mit einem 800€ System eine um Längen bessere Zusammenstellung.

Sorry und Gruß.

Olaf
a.j.h.
Hat sich gelöscht
#13 erstellt: 07. Jan 2010, 14:30
Nö, wieso "sorry"? Ist schon richtig:

Dann wäre zB ein 1.400€ Spieler mit einem 800€ System eine um Längen bessere Zusammenstellung.



In diesem Zusammenhang habe ich die Geschichte nicht gesehen. Ich sehe nur den RB-250 und denke, dass ich da keinen Tonabnehmer für mehr als etwa 300-400,- ranschrauben würde, es sei denn, man macht etwas am Arm. Anderes Thema.

2M-Bronze von Ortofon oder ein Goldring 1042 vielleicht? Die kosten alle leicht etwas über das angepeilte 200,- Euro-Budget. Jedenfalls im Online-Handel.
Pilotcutter
Administrator
#14 erstellt: 07. Jan 2010, 15:06

a.j.h. schrieb:
Nö, wieso "sorry"?


Sorry, meinte ich (gg. Wolfgang) deshalb, weil ich mir auch nicht gerne vorrechnen lasse, ob meine Anschaffung ökonomisch ist oder nicht.

Mit einem 2M bronze ist man allerdings schon in einer Region der Feinauflösung wo eigentlich nicht mehr viele Wünsche offen bleiben. Je nachdem was man kennt und gewohnt ist.

Plattenspieler Anschaffungen entbehren allerdings schon mal jeglicher ökonomischer Grundlage.
Exilzebra
Stammgast
#15 erstellt: 07. Jan 2010, 15:06

Pilotcutter schrieb:

a.j.h. schrieb:
ein 200-Euro-MM-System soll an einem RB-250-Arm zu wenig sein?
Sehe ich nicht zwangsläufig so.


Grundsätzlich geht's ja um ein stimmiges (auch ökonomisches) Gesamtpaket. Die leise Kritik bezieht sich ja nicht auf den Tonabnehmer an sich, sondern auf das Verhältnis ausgehend vom Gesamtbudget.

Ich mein, ist nicht meine Sache, aber ich würde keinen 2.000€ Dreher kaufen und dann beim System dicke Backen machen.

2.000€ Spieler vs. 200€ System.
Dann wäre zB ein 1.400€ Spieler mit einem 800€ System eine um Längen bessere Zusammenstellung.

Sorry und Gruß.

Olaf


Mir ist schon bewußt, dass auf den Thorens eigentlich ein besseres System drauf müßte, aber ich habe den Dreher als Ausstellungsstück für 800€ bekommen.
Den hätte ich mir ansonsten nicht gekauft, da ich keine 2000€ für nen Plattenspieler ausgeben kann und will.
Deshalb kann und will ich auch keine 600 oder 700€ für ein System auslegen. Das kann ich später immer noch.


Gruß
Wolfgang
Pilotcutter
Administrator
#16 erstellt: 07. Jan 2010, 15:12

Exilzebra schrieb:
ich habe den Dreher als Ausstellungsstück für 800€ bekommen.


Irgendwie so etwas dachte ich mir schon. Ich glaube, da muss man ihn wirklich für mitnehmen.

PS: Den Thread "Bilder eurer Pattenspieler" nicht vergessen
stbeer
Hat sich gelöscht
#17 erstellt: 07. Jan 2010, 20:31
Wolfgang,

denke mal ueber ein ORTOFON VM Silver nach; gibt es in Bottrop fuer etwa 200,- EUR und sollte eigentlich noch besser sein als ein 2M Bronze.

Welche Phonostufe hast Du denn?

Stefan
Exilzebra
Stammgast
#18 erstellt: 07. Jan 2010, 21:00
Ich hab nen NAD PP2
stbeer
Hat sich gelöscht
#19 erstellt: 07. Jan 2010, 23:50
Der NAD soll so schlecht nicht sein. Da hilft nur mal probieren; vielleicht mit einem VM White mit Upgrademoeglichkeit ...

Stefan


[Beitrag von stbeer am 07. Jan 2010, 23:50 bearbeitet]
a.j.h.
Hat sich gelöscht
#20 erstellt: 08. Jan 2010, 09:23

Exilzebra schrieb:
Ich hab nen NAD PP2

, sorry.

Da reicht auch ein MM-System für 50,- um zu merken, dass es nix wird. Als Notlösung ok, aber auf lange Sicht würde ich schon mindestens ca. 150,- für einen Phonopre rechnen, um angemessen dazustehen.

Bei 'nem Budget von 200,- wird's knapp, bzw. unmöglich.
150,- für'n Pre und mindestens ca. 120-150,- für ein ordentliches MM.

Alles andere ist aus meiner Sicht unterdimensioniert.

Hat ja auch keiner behauptet, Phono sei günstig

EDIT: ... es sei denn, man kauft sich einen Vintage-Dreher und sucht bei alten Auslauftypen-MM's.
Da langen insgesamt oft schon 200,- Europäer, um oben mitzuspielen


[Beitrag von a.j.h. am 08. Jan 2010, 09:27 bearbeitet]
Klee
Stammgast
#21 erstellt: 08. Jan 2010, 09:48
Was ist denn mit dem MC-Eingang?
2. Dreher dran?
Exilzebra
Stammgast
#22 erstellt: 08. Jan 2010, 10:01
Ja, da hängt mein Kenwood KD 990 dran mit nem Ortofon x3 MC
Exilzebra
Stammgast
#23 erstellt: 13. Jan 2010, 17:25

a.j.h. schrieb:

Exilzebra schrieb:
Ich hab nen NAD PP2

, sorry.

Da reicht auch ein MM-System für 50,- um zu merken, dass es nix wird. Als Notlösung ok, aber auf lange Sicht würde ich schon mindestens ca. 150,- für einen Phonopre rechnen, um angemessen dazustehen.

Bei 'nem Budget von 200,- wird's knapp, bzw. unmöglich.
150,- für'n Pre und mindestens ca. 120-150,- für ein ordentliches MM.

Alles andere ist aus meiner Sicht unterdimensioniert.

Hat ja auch keiner behauptet, Phono sei günstig

EDIT: ... es sei denn, man kauft sich einen Vintage-Dreher und sucht bei alten Auslauftypen-MM's.
Da langen insgesamt oft schon 200,- Europäer, um oben mitzuspielen :P


Also ich denke ich werde mein Budget aufstocken (müssen), alles andere scheint ja irgendwie nur ne Notlösung.
Was für ein Pre ist denn zu empfehlen und wieviel sollte man dann für ein ordentliches MC System anzulegen?
a.j.h.
Hat sich gelöscht
#24 erstellt: 14. Jan 2010, 11:36
Moinsen,


Was für ein Pre ist denn zu empfehlen und wieviel sollte man dann für ein ordentliches MC System anzulegen?

Richtig gut wird es ab einem Cambridge 640P. Obwohl der auch MC kann, empfehle ich aber trotzdem dieses Teil nur in Verbindung mit MM.
Mit MC finde ich das Teil etwas zu scharf, auch an unterschiedlichen MC-Systemen (, die alle mit der Eingangsimpedanz zurechtkommen).

Ein ordentliche MC?
Ich würde sagen, ab dem Denon-DL-103. Das soll zwar auch mit dem Rega-Arm gut zurechtkommen, wird aber nicht wirklich damit ausgereizt. Es braucht eben mehr Masse und das DL-103 spaltet die Hörerschaft.

Ansonsten die MC-Systeme von Ortofon, aber, wie oben schon gesagt, finde ich die nicht so toll am Cambridge.
Bei lief da mal ein MC-10-Super dran und ich fand's damit zu scharf. Das DL-103 war daran besser, aber richtig gut trotzdem nicht.

Mein Tipp (bei dem Budget): Den Cambridge 640P und ein gutes MM für ca. 200,- (siehe oben). Das spielt besser, als die gleiche Vorstufe mit einem MC in dieser Preisklasse.

Notfalls lässt sich ja auch ein MC anschließen.
Die günstigere Cambridge-540-P zu kaufen, weil man ja "nur" MM benötigt, ist nicht vergleichbar.

Ansonsten gibt's aus Übersee noch die Bellari VP-130, die aber erst dann preislich in greifbare Nähe gelangt, wenn man sie auch von dort bezieht. Kann aber kein MC.
Exilzebra
Stammgast
#25 erstellt: 15. Jan 2010, 18:42
Wie siehts mit dem Musical Fidelity V-LPS aus für den Dreher??
Und dann ein Rondo blue?

Harmoniert das miteinander?


[Beitrag von Exilzebra am 15. Jan 2010, 18:46 bearbeitet]
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