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Anfänger Kaufberatung #542

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*Meph*
Schaut ab und zu mal vorbei
#1 erstellt: 05. Nov 2010, 23:53
Guten Abend allerseits,

es ist wohl die 542te Anfrage (grob geschätzt ) zum Thema Kaufberatung eines Plattenspielers und ich hoffe ihr seid euch dessen (noch) nicht überdrüssig ^^
Ich habe mir zwar die anderen Beiträge (nicht alle) durchgelesen, habe mich dennoch dazu entschlossen einen eigenen zu erstellen.

Da ich meiner Meinung nach viel zu spät geboren wurde, ist die Zeit der Plattenspieler an mir unbeachtet vorbeigezogen.
Daher möchte ich einen Bruchteil dieser Zeit mit dem Kauf eines Plattenspielers "nacherleben"

Hier sind einige Punkte die mir wichtig sind, bzw. die der Plattenspieler erfüllen sollte:

1. Budget: rund 150€ (gebrauchtes Gerät ist kein Problem)

2. Klang; ich weiß, dass ich für das Budget nicht zu viel erwarten sollte, aber das Ding sollte nicht nur krächzen

3. Qualität/Verarbeitung: wenn das Budget es zulässt, würde ich gern auf ein Plastik-Teil verzichten oder sind die aus Plastik gar nicht mal so schlecht? Hatte in einigen Beiträgen sowas in der Art gelesen.

Ich weiß nicht ob's wichtig ist, hauptsächlich möchte ich auf dem Spieler Metal(oder wie meine Bekannten sagen "Bluttrinker-Musik" :KR) aus den 80igern hören.

So das war's eigentlich.
Freue mich schon auf eure Antwort/Beratung

Gruß
Meph
Detektordeibel
Inventar
#2 erstellt: 06. Nov 2010, 01:23
Was 2&3 angeht,
ich warte immernoch auf meinen Technics, aber ich habe heute mal nen Sony PS-LX250H angeschlossen (ausgeliehen), das Gerät ist von 2002 und hat kaum Betriebsstunden (vielleicht 20) erlebt, die Mechanik ist unzuverlässig, das Ding wiegt nichtmal 3 kilo, das ganze Teil bis auf den Plattenteller vollplaste von der übelsten Sorte fast sich richtig scheisse an, aber der Klang? Gar nichtmal schlecht!

Habe CD und Platte gleichzeitig laufen lassen, die CD klang erst viel klarer, und die Platte (gebraucht und 26 jahre alt) viel "dumpfer", habe die höhen am verstärker aufgedreht, und nach paar Minuten machte es plötzlich "Klick" - was ist jetzt passiert?.
Hat mir positiv die Tränen in die Augen getrieben bei nem Song den ich auch auf ner CD mir zigmal angehört habe und nur für schmückendes Beiwerk gehalten hatte, klingt zwar doof aber es kamen einfach keine "Emotionen" rüber bisher bei der Digitalen-Version.
Inputschalter rauf und runter, Manchmal hatte ich das Gefühl ich höre zwei verschiedene Songs, aber es war tatsächlich dasselbe Album.
Die CD Version klang "steriler", das Sopransaxophon nervte weil zu hoch, der E-Bass überdeckt alles, und die Stimme der Sängerin naja...

Danach mit einer nagelneuen undbespielten LP konnte ich gar keinen Unterschied zu einer CD feststellen, ich mein, kein rauschen, kein Knacksen, kein gar nix.

Ich bin jetzt Vinyl infiziert, ich kenn die Schallplatte zwar noch aus Kindertagen, die letzten Jahre habe ich von "Vinyl klingt besser" etc. auch vieles für dummes Gequatsche gehalten, aber kann jetzt nachvollziehen was gemeint ist. (ob man das bei Metal nachvollziehen kann ist eine andere Frage)
Ja ich werde noch MP3 nutzen, ja ich werde noch CDs kaufen wenn es nicht ander geht, aber was mir ohnehin gefällt und wenn die LP bezahlbar ist, dann wird das auf Vinyl organisiert. Vinyl ist heilig.


1. Budget: rund 150€ (gebrauchtes Gerät ist kein Problem)


Dann würde ich ca 50-80€ für den Spieler ansetzen. Rest für Verschleißteile bzw. Ersatznadel&System.

Es stellt sich aber auch die Frage ob dein Verstärker einen Phono-vorverstärker braucht.
Stefanvde
Inventar
#3 erstellt: 06. Nov 2010, 09:08
@Detektordeibel:Das Phänomen kenn ich,kann ich nachvollziehen.Und auch bei Rock/Metal hört man deutliche Unterschiede zwischen CD und LP.Habe genug davon hier um dir das versichern zu können.
Es kommt aber auch immer auf die güte der Produktion an.Eine unglaublich sauber aufgenommene und gepresste Rockscheibe der Neuzeit ist z.B. die 2008er von Queen: "The Cosmos Rocks",sehr empfehlenswert.

Zum TE:Plastegehäuse ist zwar nicht das schönste,aber es gibt Geräte die klanglich trotzdem gut sind.Spontan fällt mir da Technics ein,die haben immer ganz ordentliche Dreher für's Geld gebaut.Hat Dein Verstärker einen Phonoanschluß,oder brauchst Du den Vorverstärker auch noch?

Weil wenn Du den schon hast,habe in Netz vor kurzen noch Technics SL-BD20D gesehen,Neugeräte OVP für ca 170-180 Euro.Zwar knapp über deinem Budget aber da müßtest Du nix machen,keine neue Nadel oder sowas.Ist ein Halbautomat (führt also den Arm am Ende der Platte automatisch zurück und schaltet dann ab),mit Standardsystem das nichtmal übel ist,und System wäre später ja problemlos aufrüstbar.

MfG Stefan
thom53281
Stammgast
#4 erstellt: 06. Nov 2010, 09:37

Stefanvde schrieb:
...und System wäre später ja problemlos aufrüstbar.

Nunja, der Technics hat T4P, nicht den Halbzoll-Standard. Man ist hier also in der Systemwahl eingeschränkt, wobei es auch hier gute Systeme gibt.

Ich würde hier auf einen Dual setzen (ohne ULM-Arm). Geräte aus den 5xxer und 6xxer-Reihen kriegt man für kleines Geld, den Rest steckt man in einen guten Tonabnehmer, der zum Musikgeschmack passt (wobei ich da bei Metal nicht weiterhelfen kann).

Die Geräte müssen aber in den meisten Fällen gewartet werden. Du kannst Dir einmal ansehen, was beim "Steuerpimpel"-Fehler und "Knallfrosch" gemacht werden muss. Wenn Du Dir das zutraust, kauf Dir einen.

Grüße
Thomas
*Meph*
Schaut ab und zu mal vorbei
#5 erstellt: 06. Nov 2010, 19:22
Hey,

erstmal Danke für die Antworten!
Und ein dickes Danke für den Dual-Link, hat mir echt weiter geholfen.
Bin schon fleißig am suchen, aber nätürlich bin ich für weitere Tipps und Hinweise offen

Gruß
Sebastian
Stefanvde
Inventar
#6 erstellt: 06. Nov 2010, 21:23
@thom53281:Sicher ist T4P eine kleine Einschränkung in der Auswahl des TA,aber Du sagst ja selber das es auch da gute gibt.Ich finde,gerade für Vinyleinsteiger/Anfänger T4P gut,da muß der TE nichts einstellen was eventuell schief gehen könnte.In so einem Fall würde er warscheinlich ewig einen Fehler suchen.Wenn Er mit nem T4P Gerät Erfahrungen gesammelt hat weiß er wie eine bestimmte Platte aus seiner Sammlung ungefähr klingt,das hilft beim "Aufstieg" in die Halbzollklasse schon gewaltig weiter.Wenn am Anfang gleich was schief geht ist der Frust meist erheblich.
*Meph*
Schaut ab und zu mal vorbei
#7 erstellt: 07. Nov 2010, 18:01
So, habe nun in der Bucht etwas feines gefunden.
Allerdings ist der Spieler nicht ganz funktionsfähig zu sein.
Nun bin ich auf eure Erfahrung angewiesen: Ist es schwer sowas selbst zu reparieren?
Bin in solchen Sachen nicht völlig unbegabt und auf den Kopf bin ich auch net gefallen
Die Frage ist nun WIE aufwändig die Reperatur sein könnte.
Der Link: Dual 731 Q

Gruß

Meph
Detektordeibel
Inventar
#8 erstellt: 07. Nov 2010, 18:24
Kann sein das der Besitzer keinen Vorverstärker angeschlossen hat, kann aber auch sein das was anderes kaputt ist.

Für das Geld kann man aber auch ein Modell kaufen das funktioniert.
*Meph*
Schaut ab und zu mal vorbei
#9 erstellt: 30. Nov 2010, 15:28
So, endlich ist es soweit....Ich habe einen Dual 714Q erstanden (sogar mit einem 1/2 Zoll Adapter )
Demnächst bekomme ich noch von einem Freund einen
Onkyo A-8430 Vollverstärker und da hört es mit meinem Wissen auch schon wieder auf
Brauch ich noch einen Phono-Vorverstärker oder reicht da schon der von Onkyo und was könnt ihr mir für gebrauchte LS empfehlen, die ich an den Verstärker anschließen kann.
Hatte da am ehesten an Kompakt-LS gedacht, aufgrund von Platzmangel. Aber Stand-LS wären da auch nur halb so schlimm

Gruß
Meph


[Beitrag von *Meph* am 30. Nov 2010, 15:31 bearbeitet]
Archivo
Inventar
#10 erstellt: 30. Nov 2010, 15:55
Hai - Dein Onkyo hat einen (sicherlich umschaltbaren) MM/MC-Phonoeingang, also brauchst Du für Deinen 714Q keinen zusätzlichen Phono-Vorverstärker.

Du kannst den Dual ganz normal anschließen, allerdings musst Du darauf achten, welches Tonabnehmer-System am Plattenspieler montiert ist (höchstwahrscheinlich ein MM-System) und den Verstärker-Phonoeingang entsprechend darauf einstellen.

Bezüglich Boxen kenne ich mich nicht aus, aber die Auswahl dürfte recht groß sein. Der Onkyo hat ja laut Hifi-Wiki 2 x 60 Watt Dauerleistung bei 8 Ohm - das Angebot auf eBay oder den diversen Kleinanzeigenplattformen bietet bestimmt einige interessante Alternativen.

Aber da können Dir andere Kollegen hier im Forum sicher besser helfen.

LG, Ivo
*Meph*
Schaut ab und zu mal vorbei
#11 erstellt: 30. Nov 2010, 16:09
Danke für die schnelle Antwort
Der Onkyo hat tatsächlich einen Umschalter für MM/MC-Systeme.

Aufgrund eben dieser großen Auswahl-Möglichkeiten hoffe ich auf eine paar "Geheim"-Tips von erfahrenen Veteranen
Aber die Frage nach den LS war nur sekundär, ich werd mich mal im entsprechenden Bereich des Forums umsehen

Gruß
Meph
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