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welchen Spieler soll ich kaufen?

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Giustolisi
Inventar
#1 erstellt: 03. Dez 2010, 13:50
Hallo,
Vor inzwischen fast drei Jahren hab ich mit dem Gedanken gespielt mir einen Plattenspieler zuzulegen, da ich an einen Stapel alter Rock Platten gekommen bin. Noch vor ich irgendeine Entscheidung treffen konnte lag ein Lenco L76 unterm Weihnachtsbaum.
Schade eigentlich, denn dieses Gerät genügt meinen Ansprüchen an Klang, Haptik und Optik absolut nicht. das teil ist ziemlich leicht, scheint vollständig aus Plastik zu sein. Der Plattenteller eiert auf und ab und das verchromte Plastik macht auch nichts besser. Klingen tut das Teil wies aussieht. Billig und dünn.
Zu allem Überfluss ist auch noch ein Vorverstärker verbaut, so hängt der Plastikteller jetzt an dem Tape Eingang - auch schade.
fast drei Jahre hab ich den Plastikteller jetzt schon rumstehen, habe schon ein paar Platten angesammelt, die ich aber viel zu selten höre, weil es mir vor dem spieler graust. War ja leider ein geschenk und zu sagen dass es mist ist bring ich nicht übers Herz.

Jedenfalls bin ich seit gestern überglücklich. Es hat geraucht und gestunken, endlich ist dieses miese Plastikteil kaputt.
Gesagt hab ichs keinem, nicht dass jemand auf blöde Ideen kommt und mir noch so ein Teil hinstellt.

jetzt kann ich mich auf die Suche nach einem Plattenspieler machen, der die Bezeichnung Hifigerät auch verdient hat.

Erstmal zu meiner Anlage.
viel ist es nicht, ich habe einen Proton AM 200, der mir nach wie vor noch gute Dienste leistet und zwei selbstgebaute TMLs mit jeweils einem Omnes Audio L5 Breitbänder. Damit bin ich sehr zufrieden, das Niveau sollte der Plattenspieler halten können.
Dabei ist mir in erster Linie der Klang wichtig. Es sollte einfach nach Hifi klingen. Ich weiss wie gut Platten klingen können, solange sie nicht auf einem eiernden Plastikteller rotieren, der doch sehr an mein altes Campinggeschirr erinnert.
das gerät sollte einen soliden Eindruck machen. Möglichst wenig Plastik, keine unnötigen Spielereien. automatisch abschalten oder sowas muss das Gerät nicht können, dazu bin ich selber in der lage. Den Tonarm kann ich auch selbst bewegen, solche automatischen Funktionen stören mich eher. beim lenco hat mir die Automatik immer dazwischengefunkt wenn ich nur mal einen Song weiterspringen wollte.
Desweiteren soll kein Vorverstärkerausgang vorhanden sein. ich habe einen Phono Eingang am Verstärker, den möchte ich auch benutzen.
Preislich muss ich mich erst noch orientieren, kann aber keine astronomischen Summen ausgeben. Billigen Dreck will ich aber auch nicht kaufen.
Wo liegen eigentlich die Vor- und nachteile von Direktangetreibenen Spielern und solchen mit Riemen?
aufgefallen sind mir die Speler von Pro Ject, die es ja schon ab 200€ gibt. Die haben einen Riemen. Ist das besser?
Von rega gibts auch Plattenspielr, die noch recht erschwinglich sind.
Ich habe einfach nicht den Überblick und die Erfahrung, um das bewerten zu können. Vielleicht kann mir ja jemand hier helfen.
rorenoren
Hat sich gelöscht
#2 erstellt: 03. Dez 2010, 15:07
Moin,

wenn du keinen "billigen Dreck" willst, kommst du um ein Gebrauchtgerät kaum herum, es sei denn, du willst "richtig viel" Geld ausgeben.
(ca. ab 400/500Euro plus System)

Die preiswerteren Geräte von Pro-Ject und Rega sind recht simple Geräte, die durchaus funktionieren und auch gut klingen können.
(die teuerern Geräte beider Marken sowieso)

Der Gebrauchtmarkt ist aber voll von günstigen Geräten, die grösstenteils besser sind als das neue Zeug unter ca. 300 Euro.
(und das zu einem Bruchteil des Preises)

Selbst die älteren Plastikbomber (bis ca 1985) sind teilweise gute Geräte.
(kosten fast nichts)

Je nach Anspruch kannst du dir aus den zig Threads zum Thema "Welcher Plattenspieler" das heraussuchen das dir preislich passt.
(Bilder lassen sich dann ergoogeln)

Viele Gebrauchtgeräte besitzen zwar Automatiken, aber diese sind bis auf gelegentliche Defektchen (meist leicht reparabel wie z.B. Steuerpimpel bei Dual) sehr zuverlässig uns stören eine manuell vorgenommene Bedienung nicht.

Der beste Weg, einen Plattenspieler ohne Trümmerschaden durch Versand zu bekommen, ist entweder der Verkaufsteil hier im Forum oder der Kleinanzeigenteil der "Dorfzeitung".
(Kleinanzeigen Ebay gibt´s auch noch örtlich)

Persönliche Inaugenscheinnahme (tolles Wort, oder?) ist eh durch nichts zu ersetzen.

Welche Modelle du dir aussuchst, kommt dann auf Preis und Geschmack an.

Dual und Technics Direkttriebler sind eine sichere Bank.

Die sind alle mindestens gut brauchbar, die Besseren wirklich gut.

Wie gesagt, stöbere hier mal ein wenig nach den entsprechenden Threads, da findest du fast alle Modelle.

Gruss, Jens
Detektordeibel
Inventar
#3 erstellt: 03. Dez 2010, 17:17

Selbst die älteren Plastikbomber (bis ca 1985) sind teilweise gute Geräte.
(kosten fast nichts)


Als man lieber am Material als am Klang gespart hat.



Dual und Technics Direkttriebler sind eine sichere Bank.


Man kann sich auch alte Riementriebler ansehen wenn was günstig vor Ort rumsteht. Neuer Riemen ist schnell aufgezogen.

Nadel oder Tonabnehmer wird man aber bei vielen Gebrauchtgeräte erneuern müssen bzw. wollen als erste Tuningaktion.


[Beitrag von Detektordeibel am 03. Dez 2010, 17:19 bearbeitet]
rorenoren
Hat sich gelöscht
#4 erstellt: 03. Dez 2010, 17:29
Moin,

stimmt, Riementriebler und sogar Reibradler und Kombinationstriebler sind ebenfalls Optionen.

Dabei kommen aber nicht selten Probleme durch Verschleiss auf.

Motoren brummen (AC)/schnarren (DC), Reibräder werden hart oder haben Druckstellen.

Muss alles nicht passiert sein, ist aber keine Seltenheit.

Als Anfänger und/oder Techniklaie erkennt man solche Fehler erst wenn es zu spät ist.
(passiert auch "Profis" mal)

Daher empfehle ich lieber Direkttriebler.
(bei Technics rate ich von Riementrieblern eher ab, da billigere Arme und z.T. schlechte Motoren)

Für Bastler sind natürlich alle anderen Geräte auch interessant.

Bei einigen Dual (2x 601, 1019, 1219, 1229 usw.) und CEC (2x BD2000) konnte ich allerdings das Motorbrummen nicht beseitigen.
(Riemen- und Reibradgeräte)

Thorens Riementriebler sind relativ problemlos, wie es scheint.

Mit Elac Miracord 50 H (nicht H2!) (Reibradler) hatte ich auch keine Probleme.
(bis auf das blöde Plattenauflegen durch den komisch plazierten Arm)

Und klar, System und/oder Nadel muss man mit einrechnen.

Gruss, Jens
Detektordeibel
Inventar
#5 erstellt: 03. Dez 2010, 17:58
@Giustolisi
Ich würde es mit dem hier mal versuchen.

http://wegavision.pytalhost.com/technics79-1/technics13.jpg

http://cgi.ebay.de/P...&hash=item3cb30d699c

Auch mit "Sofort kaufen" ist der Preis durchaus fair.
Australis
Stammgast
#6 erstellt: 03. Dez 2010, 18:01
Als wirchtigste Frage steht immer: "Was wolle zahle?" denn danach richtet sich das machbare.

Wenn Du nicht unbedingt eine von diesen schrecklichen Design-Fräsen mit seperatem Motor willst, empfehler ich Dir einen guten gebrauchten Dual aus den 80ern/ frühen 90ern mit Riemenantrieb. Die bieten momentan das beste Preis-/ Leistungsverhältnis. Ein neuer Riemen ist schnell besorgt und aufgezogen, was ich gleich nach dem Kauf als erstes machen würde, egal in welchem Zustand der vorhandene Riemen ist.

An 2. Stelle (weil teurer) würde ich einen Technics SL-1200 empfehlen. Egal welche Generation. Ich habe selber den UR- SL-1200 und bin jeden Tag auf's neue Entzückt. Der ist zwar schon fast 37 Jahre alt aber: Sieht aus wie neu und spielt auch so (außer daß mir heute aus der Haube ein Stück rausgebrochen ist , was aber am durch das Alter spröde gewordenen Kuststoff liegt). Laß Dich vom Ruf der 1200er-Serie als DJ-Schl**** nicht in die Irre führen. Die Teile haben verdammt niedrige Gleichlaufschwankungen (die noch nichtmal von den modernen sogenannten High-End-Drhern erreicht werden), und wenn man nicht unbedingt die Concorde-Nase sondern einen ordentlichen TA montiert sehr gute Hifi-Qualitäten und die extrem robuste Verarbeitung spricht für sich.

Dann stellt sich natürlich noch die Frage nach dem Tonabnehmer. Hier habe ich die besten Erfahrungen mit dem Denon DL-110 gemacht. Er ist mit ca. 130€ relativ günstig aber auch recht gut...
Detektordeibel
Inventar
#7 erstellt: 03. Dez 2010, 18:09
SL 1200 dürfte auch gebraucht unter 200-350€ schwer zu bekommen sein. Der aktuelle ist den Leuten zu teuer das sie lieber die alten verheizen wollen.

Wenn man einen bekommt ist der Technics SL-Q33 z.B. auch eine Idee, "Heimversion" des SL1200.

Aber da gibts genug Geräte und auch in jeder Preisklasse was.
Australis
Stammgast
#8 erstellt: 03. Dez 2010, 18:19
Deshalb habe ich den 1200er ja auch nur als 2. empfohlen Wobei ich dann eher versuchen würde, den UR-1200er zu bekommen. Der wird nicht als DJ-Schl**** eingesetzt und ist teilweise recht günstig. Ich hab meinen für irgendwas um die 75€ aus der Bucht gefischt. Dazu war noch ein Pickering XV-15 auf der original Headshell montiert... Allerdings hab ich seither keinen Ur-1200er mehr in der Bucht schwimmen gesehen...

Edit: Hier ist nochmal der Link zu der Auktion von damals... und wie gesagt: unter dem Siff ist ein echtes Schätzchen zum Vorschein gekommen...


[Beitrag von Australis am 03. Dez 2010, 18:23 bearbeitet]
Giustolisi
Inventar
#9 erstellt: 03. Dez 2010, 19:11
Also ich würde ein neugerät vorziehen.
Nach nochmaliger Suche ist mir der Pro Ject RPM 1.3 aufgefallen mit dem ORTOFON - V2M RED Tonabnehmer. Es gibt zwar einen test im Internet zu lesen, der ist aber von einer fachzeitschrift. Einen Erfahrungsbericht von einer Privatperson hab ich bisher vergebens gesucht. Habt ihr diesen Spieler schon gesehen oder gehört?
Australis
Stammgast
#10 erstellt: 03. Dez 2010, 19:34
Also wenn ich ehrlich bin, halte ich von den Artikeln in den sogenannten "Fachzeitschriften" eher wenig, denn oft genug steht das Fazit des Artikels in direktem Zusammenhang mit den Werbeanzeigen
Giustolisi
Inventar
#11 erstellt: 03. Dez 2010, 19:40

Australis schrieb:
Also wenn ich ehrlich bin, halte ich von den Artikeln in den sogenannten "Fachzeitschriften" eher wenig, denn oft genug steht das Fazit des Artikels in direktem Zusammenhang mit den Werbeanzeigen :cut

deswegen frage ich hier nochmal nach Ich trau denen auch nicht.
Stefanvde
Inventar
#12 erstellt: 03. Dez 2010, 19:54
Nun,zu diesem Dreher kann ich Dir zwar nichts sagen,aber das verbaute Ortofon System kenne ich und das ist nicht das Schlechteste.
Wenn der Dreher die Platte vernünftig gleichmäßig dreht und der Arm einigermaßen was taugt sollte es schon klingen.Vielleicht kannste dir so'n Ding ja irgendwo anschauen,wie Verabeitung/Gleichlauf sind.
Detektordeibel
Inventar
#13 erstellt: 03. Dez 2010, 20:32
Die Suchfunktion hätte geholfen.

Hörbert dazu.

Den von dir erwähnten Pro-Ject RPM-1.3 kenne ich auch, das ist zwar ein nettes Einsteigergerät das viel Spaß machen kann. Aber dieser Plattenspieler ist doch in seinen Möglichkeiten arg begrenzt. Der Verbaute Tonarm hält bei einer näheren Betrachtung weder einem Vergleich mit den Carbontonarmen der EVO-Reihen aus gleichem Hause noch mit dem auf dem Technics SL-1200 MKII/V verbauten Tonarm stand.

Der recht einfache Antrieb, die fehlende Entkopplung, der einfache MDF-Plattenteller und die mangelnde Erweiterbarkeit des Gerätes sprechen in meinen Augen nicht so ganz für das Gerät. Es wird wohl nicht umsonst von der Fa. Pro-Ject als Einsteigergerät vermarktet.


Ich halte von den "günstigen" Pro-jects eher wenig was das Preis/Leistungsverhältnis angeht. Sind zwar besser wie Plastikschund-Neugeräte. Aber ob 300-500€ für "möglichst einfach" bzw. eben auch "Primitivst-Möglich" gut angelegt sind? Ein uralter Riemen-Dual mit identischem Ortofon/Red wird jedenfalls nicht schlechter Klingen.
Giustolisi
Inventar
#14 erstellt: 03. Dez 2010, 20:35
Anschauen kann ich den Spieler leider nirgends, hier in der Nähe gibts nicht mal nen Laden der sich mit richtigem Hifi beschäftigt. Im Mediamarkt, Mediamx und den anderen Elektronikläden steht nur Plastikgelumpe rum.
Dass der Tonabnehmer was taugt freut mich schonmal. Wenn der Rest noch stimmt passts ja und ich kann den Spieler erwerben. Gibts für den Preis noch Alternativen?
Australis
Stammgast
#15 erstellt: 03. Dez 2010, 20:47

Giustolisi schrieb:
Gibts für den Preis noch Alternativen?


Naja... ich fürchte, daß andere Neugeräte in der Preisklasse auch nicht besser dastehen...
Detektordeibel
Inventar
#16 erstellt: 04. Dez 2010, 02:38
Alternativen? Neu?

Hmm Dual CS 455-1 (330€), Thorens 190 (wobei die eh schon fast identisch sind), besseres Grundgerät wie der Projekt, dafür etwas billigerer Tonabnehmer. (Pro-ject brummen gerne die Motoren vor sich hin/vibrationsprobleme)

Damit du verstehst was wir sagen wollen.
Aktuelles Topmodell bei Dual ist der Cs 505-4 (ca 500-550€) der ist fast baugleich mit dem 504-1, das war Anfang der 80er der kleinste und billigste im Programm für damals ca 300 Mark.

Bedeutet, du bekommst am Flohmarkt für 50-60€ schon ein Gerät das (wenn es funktioniert) mindestens genausogut wie das aktuelle "Topmodell" spielt.

Klar gibts noch andere Plattenspielerhersteller heute, aber die wollen/müssen für den Aufwand den sie betreiben auch vierstellige Summen verlangen.

Wenn du das "bestmögliche" aus deinen 300€ Budget holen willst dann bist du bei Neugeräten für das Geld an der falschen Adresse, wärste tlw mit 600€ noch.
rorenoren
Hat sich gelöscht
#17 erstellt: 04. Dez 2010, 09:59
Moin,

solide und gut in neu wäre der Technics SL1200 MK II oder IV.

Dazu ein gutes System, z.B. ein Denon DL110, und du bist schon über 600 Euro.

Darunter lohnt es sich m.E. nicht, einen neuen Plattenspieler zu kaufen.

Die Dual Geräte sind m.E. erheblich zu teuer.

Die Pro-Ject die ich bisher geshen habe, sind verglichen mit den Geräten aus der Plattenspieler Hoch- Zeit billiger Plunder.

Sie sind sicher alle besser als dein verstorbenes Plastikding,
aber warum Unterklasse für relativ viel Geld kaufen, wenn es Mittel- Spitzenklasse für "Peanuts" gibt.



Nur mal ein Beispiel:

Du kaufst den Pro-Ject Rpm 1.3.

Das Ding kostet ca. 320 Euro.

Davon sind ca. 75 Euro der Tonabnehmer.

Bleiben 245 Euro für den Plattenspieler übrig.

Dafür kann man kaum viel erwarten.


Kaufst du z.B. einen Dual 704 gebraucht, kostet der ca. 100 Euro.

Wenn der mit einem Shure V15III ausgestattet ist,
kaufst du noch eine Jico SAS Nadel dazu,
kostet in Deutschland 120 Euro.

Dann hast du für 220 Euro ein Spitzengerät,
das schon wegen des Systems weit oberhalb des Pro-Ject spielt.

Dazu kommt, dass Antrieb und Tonarm des Dual hervorragend sind, auch kein Vergleich zu dem "Simpel- Pro-Ject".


"Sparversion":

Du kaufst einen Technics SL-D2 (oder3, oder ähnlich) für ca 50 Euro.

Dazu ein Denon DL110 für ca. 120 Euro oder auch ein 2M Red für 75.

Dann hast du für 170 oder 125 Euro ein Gerät das den Pro- Ject um Längen schlägt (DL110) oder eines,
das nur antriebs- und Armseitig besser ist, klanglich nicht unbedingt hörbar (2M Red).

Der SL-D2 ist allerdings aus Plastik, wobei das sehr solide und resonanzarm ausgeführt ist.
(solider als das Pro-Ject Zeug das ich bisher gesehen habe)

Die lustige Tschechen- Pappe hat da keine Chance zumindest was die technischen Daten angeht.


Auf Autos angewendet wäre das etwa so, als würdest du zum Fahren langer Strecken einen neuen Kleinwagen kaufen.
(keine Federung, eng, keine Leistung, schlechte Heizung, kaum Kofferraum)

Alternativ gäbe es für nicht einmal die Hälfte des Preises einen fast neuwertigen BMW oder Benz Mittel- Oberklassewagen.
(meinetwegen auch Japaner, Audi, VW oder sonstwas)

Auf der Langstrecke (Musik geniessen) zeigen die grösseren Autos ihre Stärken,
die kleine Gurke hoppelt hilflos über die kaputten Autobahnen und dröhnt zum Steinerweichen,
im Stadtverkehr (nebenbei mal Musik dudeln lassen) mag der Kleinwagen besser sein, komfortabler bleiben die Grossen.

Anders als bei Autos ist bei (vielen) guten Plattenspielern alle 20 Jahre mal ein Tropfen Öl Wartung genug.

Insofern hinkt der Vergleich etwas, aber du verstehst, was gemeint ist.

Wenn es nur um das Design geht, kaufe einfach das was dir gefällt.

Dann kaufst du für dein Geld halt Design.

Hörte sich aber in deinem Erstpost danach an, dass du diesmal Qualität kaufen wolltest.

Versteh mich nicht falsch, irgendwer muss ja Neugeräte kaufen.

Das sollen dann aber doch die sein, die es nicht besser wissen.

Zwingen will dich niemand, aber du hast nach unserer Meinung gefragt.

Gruss, Jens
Giustolisi
Inventar
#18 erstellt: 04. Dez 2010, 10:11
Ein Neugerät wäre mir schon lieber, da bin ich sorgenfrei und hab noch Garantie drauf. Gebrauchsspuren will ich daran auch keine haben, die gibts bei gebrauchten Geräten einfach.

Auf Autos angewendet wäre das etwa so, als würdest du zum Fahren langer Strecken einen neuen Kleinwagen kaufen.
(keine Federung, eng, keine Leistung, schlechte Heizung, kaum Kofferraum)

Das hab ich ungefähr so auch schon mal gemacht
DSC01097
Australis
Stammgast
#19 erstellt: 04. Dez 2010, 10:32
Ich sag's mal ganz Direkt:

Garantie ist etwas, was man bei einem vernünftigen(!) Plattenspieler sowieso nicht braucht.
Naja, und was die Gebrauchspuren angeht: Wenn ich mir meinen 1200er so angucke: da ist trotz der fast 37 Jahre, die er inzwischen auf dem Buckel hat nix aber auch absolut garnix von zu sehen. Mal abgesehen von der Haube, aber da ist eine neue schon bestellt.
Ich mach jetzt mal eine Rechnung auf:
Technics SL-1200 (Mk nix) gebraucht aus der Bucht: 76€
Denon DL-110 neu beim Thakker: 129€
neue Haube 79€
Macht 284€ Gesamtkosten, und ich hab einen Plattenspieler, der JEDEN neuen unterhalb 600€ (und oberhalb dieses Betrages jeden immernoch jeden 2.) in Grund und Boden spielt, und das in nahezu allen Bereichen, die man sich für einen Plattenspieler vorstellen kann... Achja, und hab ich eigentlich erwähnt, daß der aussieht, wie gestern erst aus den Laden geschleppt (wenn die neue Haube drauf ist)?

Sorry, aber bei Plattenspielern ist ein Neukauf so ziemlich das Unvernünftigste, was man machen kann...

Hier mal ein paar Fotos vom Kauftag- da war noch das Pickering-System montiert...
Technics SL-1200 SL-1200 Technics SL-1200

Edit: Bilder angefügt... Das, was auf dem letzten Foto aussieht wie Lackabrieb, bzw. ein Kratzer war nur ein Fussel bzw. Gummiabrieb von der Haube und beides gehört inzwischen auch der Vergangenheit an...


[Beitrag von Australis am 04. Dez 2010, 10:38 bearbeitet]
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