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Erfahrungsberichte/Ratschläge zu Nagaoka und Goldring an Dual (604 o.ä.) gesucht

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Autor
Beitrag
dualmensch
Neuling
#1 erstellt: 09. Dez 2010, 17:59
Hallo,

Ich bin auf der Suche nach zwei neuen (kein NOS oder Nachbau) Tonabnehmern für meine beiden Dual CS 604 (kein ULM-Tonarm). Musikrichtung: ProgRock soft bis Metal, 70er bis heute, manchmal Klassik, seltenst Jazz. Gesuchter Klangcharakter: ausgewogener/runder bis knackig/druckvoller stets definierter Klang ohne Kreischen in den Höhen oder Matsch in den Bässen. Der Tonabnehmer braucht keine "Loudness" Taste imitieren (equalizen kann ich selbst). Wenn der Tonabnehmer auch noch leichte Knackser eher kaschiert als betont würde ich das sehr begrüßen.


Bitte schreibt doch 'mal ein paar Kommentare/Einschätzungen/Erfahrungen vor allem zu folgenden Systemen:


Goldring 1xxx-Serie
Sollen ja recht angenehm sein. Habe aber gelesen, dass diese "Tiefflieger" angeblich extrem wenig Platz zw. Plattenoberfläche und Unterkante Systemkörper haben sollen (weniger als 1mm), sodass es bei einer leicht welligen Platte bedenklich aussieht. Von einer "Kollision" hat jedoch noch niemand berichtet. Bedenklich oder irrelevant? Geeignet?

Goldring 2xxx-Serie
Bei der 2xxx-Serie scheint das "Tieffliegen" behoben zu sein. Auch sollen sie weniger diesen Loudness-Charakter der 1xxx-Serie haben/neutraler klingen, was ich begrüße. Da sehe ich aber Nachteile beim Gewicht (1xxx-Serie hat 6,3g; 2xxx-Serie hat 7,2 bis 8,2g) Zu schwer? Klanglich großer Unterschied zu 1xxx-Serie, oder fast gleich? Geeignet?

Nagaoka MP11
Scheint ja sehr etabliert und geschätzt zu sein. Klangliche Beschreibungen und Preis/Leistung sagen mir zu. Vielleicht zu undefiniert? Geeignet?

Nagaoka MP110, MP150, MP200
klanglich angeblich kühler/nüchterner/langweiliger als MP11? In einem Fachmagazin (Audio 03/2009) wurde das MP-150 dem Goldring 2300 vorgezogen, weil es angeblich sauberer und stimmiger spiele. Im Dual Board hat mir jemand vom MP-200 abgeraten, weil dieses angeblich an einem leichteren Tonarm erst gut aufspielt. (?)


Ortofon VinylMaster
Rein technisch wohl von allen am sichersten am Dual 604 einsetzbar. Habe von vielen Nutzern gelesen, die VM Red an div. Dual-Spielern einsetzen. Habe aber die Befürchtung , dass es vergleichsweise analytisch/dünn/drucklos (evtl. schrill?) klingt. Klingt das VM Red stimmiger/runder/ausgewogener/wärmer als Blue und Silver? Wie schlagen sich die VM klanglich gegen die oben genannte Systeme?



Den Goldrings/Nagaokas sagt ja man nach, sie seien rel. großzügig bei älteren, angefrästen Platten und kaschieren/vertuschen ein bisschen die Störgeräusche. Bei den Ortoföns habe ich die Befürchtung, dass sie mir immer den Zustand der Platten vor Augen/Ohren halten und schön brilliant knistern...?


Was meint Ihr dazu?


Gruß
Tobias


[Beitrag von dualmensch am 09. Dez 2010, 18:13 bearbeitet]
stbeer
Hat sich gelöscht
#2 erstellt: 09. Dez 2010, 21:12
guck mal DUAL-BOARD
dualmensch
Neuling
#3 erstellt: 10. Dez 2010, 00:50
Ich hab' schon ge-"guck mal DUAL-BOARD"-ed. Die schicken mich zu euch! (Nein, ich bin dort nicht weiter gekommen , deshalb hier gelandet.)

stbeer gibt's doch dort auch!....Falls Du das bist, Stefan, natürlich habe ich Deinen Beitrag gelesen - DANKE! -, war halt leider der einzige.

Es muss doch noch mehr Leute geben, die Nags und Golds einsetzen!


[Beitrag von dualmensch am 10. Dez 2010, 00:58 bearbeitet]
Fhtagn!
Inventar
#4 erstellt: 10. Dez 2010, 07:56
Moin,

ich habe ein Nagaoka MP-300 und auch Ortofon Vinyl Master Tonabnehmer.
Einen Dual habe ich auch noch, einen 704.

Die Nagaokas sind hervorragende Systeme, ab dem MP-200 äußerst neutral und ehrlich. Es wird eben das wiedergegeben, was auf der Platte ist, unverfälscht und klar (nicht schrill/hell/grell).
Dazu gehört aber auch, dass auf einer schlecht erhaltenen Platte die Fehler deutlich zu hören sind.
Insgesamt aber ab MP-200 mit das Beste, was im Moment zu kaufen ist.

Das Nagaoka betreibe ich aber nicht mehr am Dual, da das letzte Stück Harmonie fehlte. Die Compliance scheint auch etwas zu niedrig für den Dual Arm (von 704) zu sein.

Technisch passen die Ortovon VM Systeme sehr gut zu den Dual Drehern, und auch klanglich sind die brauchbar.

Ich würde dir zum VM Red raten, ein sehr angenehm klingendes System, nicht aufdringlich aber druckvoll und mit schöner Tonalität.
Passt von der Compliance und Resonanz hervorragend zum Dual Arm.

Das Blue bietet nichts mehr und ist zu teuer.

Das VM Silver wiederum ist ein gutes Stück weit besser, kostet aber auch fast das Doppelte.

Die Goldrings der 2xxx Serie sind übrigens Nagaokas .

Gruß
Haakon
luckyx02
Hat sich gelöscht
#5 erstellt: 10. Dez 2010, 09:53

Das Nagaoka betreibe ich aber nicht mehr am Dual, da das letzte Stück Harmonie fehlte. Die Compliance scheint auch etwas zu niedrig für den Dual Arm (von 704) zu sein.


Dann bin ich ja nicht der einzige der das so hört....

Allerdings glaube ich nicht das es zu hart ist, sondern es schlicht und einfach nicht harmoniert. Es ist weich genug um zB an meinem Revox B790, oder an einen 7,5gr TP30 wunderbar aufzuspielen.


[Beitrag von luckyx02 am 10. Dez 2010, 11:30 bearbeitet]
dualmensch
Neuling
#6 erstellt: 11. Dez 2010, 18:01
@lucky(x02)
Ich habe nicht an Deiner Aussage gezweifelt. Ist doch auch schön, dass Du hier von anderer Stelle bestätigt wirst.

Wenn ich die Auswahl habe zw. VMred...silver und MP-150...200; und die MPs grundsätzlich etwas stimmiger/schöner klingen als die VMs; dann kann es doch auch sein, dass dies auch am 604 zutrifft.

Auch wenn das MP an einem anderen Spieler NOCH besser klingt, hätte ich am 604 immernoch Vorteile gegenüber dem VM... (Vielleicht hilft es ja auch, dass ich den Antiresonator außer Gefecht gesetzt habe.)

Also Lutz, was sagst Du zu MP150...200 versus VMred...silver am 604?


Gruß
Tobias


[Beitrag von dualmensch am 11. Dez 2010, 18:02 bearbeitet]
Rillenohr
Inventar
#7 erstellt: 11. Dez 2010, 21:11
Bei mir läuft ein MP-11 an einem Luxman PD 282. Der Arm hat eine effektive Masse von rund 22g.
Ich kann das System jedem empfehlen, der keinen dreistelligen Betrag investieren möchte.

Ich hatte das System auch schon an leichteren Armen. Mein Eindruck ist, dass es am schwerern Lux-Arm besser klingt. Ich kann daher den Hinweis von div. Händlern nicht ganz nachvollziehen, die Systemreihe eigne sich für sämtliche moderne Tonarme, also auch leichte und mittelschwere.

Mit der ein oder anderen LP habe ich tatsächlich die Erfahrung gemacht, dass gewisse Nebengeräusche im Vergleich zu anderen Systemen/Nadeln (von AT) nicht mehr hörbar sind oder nicht so ausgeprägt. Der Nadelschliff scheint da irgendwie günstig zu sein, ragt nicht so tief in die Rille oder wie auch immer.

Der Vergleich zu den höherwertigeren Systemen wie MP-200 usw. würde mich natürlich brennend interessieren. Mein Etat ist aber im Moment anders verplant.
luckyx02
Hat sich gelöscht
#8 erstellt: 12. Dez 2010, 19:49
Hi Tobias,
wenn du mich schon persönlich ansprichst, kann ich nur sagen das die Vinylmaster Reihe klanglich wohl nicht mit den grossen Nags ab MP150 mithalten kann. Die technische Basis ist die OM Serie von Ortofon. Da werden zwar die tollsten Schliffe untergebaut, aber leider auf einen völlig inakzeptablen schweren Alucantilever und so klingt das auch.
Das OM 40 hat eine "tierische" Höhenresonanz, die letztlich wohl auf das schön schwingende Alurohr zurück zu führen ist.

Den Nags sind solche Sachen völlig fremd. Da bist du mit dem MP200 bestens bedient.

Das MP 200 gehört Preisleistungsmässig sicher zum besten was man bekommen kann in der obersten Liga der MM/MI's. MP300 und 500 sind eigentlich nur noch Abzocke auf hohen Niveau und bringen keine echte Klangverbesserung.

Ich gehe mittlerweile anders herum und suche mir zu einen bestimmten System den passenden Dreher aus, das ist weitaus erfolgreicher.


[Beitrag von luckyx02 am 12. Dez 2010, 20:08 bearbeitet]
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