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Rega P3/2000 Cinch Kabel auf ca. 2m verlängern? Geht das?

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knauti
Stammgast
#1 erstellt: 06. Jan 2011, 18:45
Hallo zusammen,

ich muss meinen Rega P3/2000 (RB300/Ortofon VM Red) über ein längeres NF Kabel mit meinem T+A Receiver (r1230r) verbinden.

Hatte ihn vorher über einen NAD PP2 angeschlossen, den ich gegen das eingebaute T+A Phonomodul ersetzt habe. Die Eingangskapazität des T+A MM Moduls liegt bei 100-500pF. Das Ortofon VM Red hat eine Abschlusskapazität von 200-400pF.

Das Kabel vom Rega zum Verstärker muss ca. 1,80m lang sein. Die original Rega Strippe ist ca. 70 cm lang und fest? am Tonarm verlötet?!

Was tun? Kompettes Kabel ab Tonarm ersetzen, Rega Kabel Cinch auf Cinch oder durch anlöten verlängern?

Welchen pF Wert/m bzw. welches Kabel schlagt ihr vor, damit kein Höhenverlust entsteht?

Danke für Eure Hilfe!
Capitol
Stammgast
#2 erstellt: 06. Jan 2011, 20:01
Hallo!
Das Kabel durch anlöten eines anderen kannste ja mal probieren. Ist aber eine fummelei. Wenn der Klang dadurch nicht schlechter wird und nix brummt ist es ok.
Aber am besten ein neues Kabel anlöten. Ich nehme dafür Koaxkabel RG 58 von Conrad. Kostet der Meter 1 Euro. Dann noch gute Stecker ran und fertig.

Grüsse
Uwe
Bepone
Inventar
#3 erstellt: 06. Jan 2011, 20:32
Hallo,

würde es so machen, wie Uwe vorschlägt, RG58 oder alternativ RG173 (dünner, flexibler) Koaxkabel nehmen, haben beide 100pF/m. Gibt sicher noch Kabel mit niedrigerer Kapazität.

Löte doch an die eine Seite Cinchbuchsen und an die andere Seite Cinchstecker an, dann kannst du das Originalkabel einfach anstöpseln. Oder das Originalkabel gleich weglöten und tauschen.

Wenn's denn eine Lötlösung sein darf.



Gruß
Benjamin
Wuhduh
Inventar
#4 erstellt: 06. Jan 2011, 23:57
Nabend !

Die Verlängerung mit einem gut geschirmten, niederkapazitivem Cinchkabel macht Sinn, denn es dürfte sich um das Originalkabel am Rega handeln, also mit 5-poligem Stecker im Sockel unten drunter.

MfG,
Erik
knauti
Stammgast
#5 erstellt: 07. Jan 2011, 13:00
Danke schon mal für die schnellen Antworten.

Ist es nicht sauberer, die Rega Strippe im Tonarm zu ersetze, also also das gesamte Stück aus einem Kabel mit niedriger Kapazität?

Es gibt lt. Google von Klotz (MC5000), Sommer oder bei Funk Tonstudiotechnik Kabel mit 40-60pF/m und gar nicht mal so teuer. Die RG's haben alle um die 100pF/m, somit bei der Länge vielleicht nicht optimal.

Auch wenns nicht die günstigste Lösung wäre... (peace of mind ;))
In diesem Fall ist es ja kein Voodoo, sondern Physik

Weiss jemand, wie die originale Rega Strippe im Tonarm befestigt ist?
Kann man die ablöten und gegen ein anderes ersetzen?

Das wären dann über die Länge von ca 2m 30pF Tonarm innen + 120pF Cinch zum Verstärker= gesamt 150pF, richtig? Falls net, sorry, bin kein Physiker. Korrigiert mich bitte. Was stelle ich dann am Phono Verstärker für einen Wert ein?

Fragen über Fragen...
akem
Inventar
#6 erstellt: 07. Jan 2011, 13:25
Im Sockel des Rega ist ein Gummipfropfen, der als Zugentlastung fungiert (seitliche Madenschraube!). Auf der Innenseite ist ein kleines Platinchen, an dem die Verbindung zu den Tonarm-Innenkabeln stattfindet. Leider ist dort auch die Tonarm-interne Masse (schwarz) mit der Abschirmung des linken Audiokanals (grün) verbunden, damit sich Rega die 2 Cent für ein separates Massekabel spart. Diese Verbindung bei der Gelegenheit unbedingt auftrennen!!! Diese Verbindung kann den Tonabnehmer zerstören, wenn Du elektrostatisch geladen bist und den Tonarm berührst!
Es gibt z.B. bei Phonophono einen DIN-Einbaustecker von Cardas speziell für Tonarme. Für Rega brauchst Du noch eine Adapterhülse und eine verhältnismäßig lange Madenschraube M3x10 oder so. Dann hast Du einen Stecker im Sockel und kannst handelsübliche fertig konfektionierte Kabel nehmen.

Gruß
Andreas
knauti
Stammgast
#7 erstellt: 07. Jan 2011, 13:59
Danke Andreas, guter Tipp.

PhonoPhono hat den Stecker speziell für Rega, die schreiben nichts von einem Adapter, da er gegen die komplette Zugentlastung ersetzt wird.

Das mit dem Massekabel ist ein guter Hinweis, wohin denn damit, wenn getrennt?

Zu den 5 Polen - ich habe so ein Teil noch nie auseinandergebaut - erkennt man an den Farben im Tonarm, welches Kabel an welchen Kontakt des Steckers gelötet wird oder ist das egal?

Das Kabel zum Verstärker benötigt dann das 5polige Gegenstück, brauche ich ein 5poliges NF Kabel und wie wird dieses am Ende auf Cinch aufgeteilt? Separates Massekabel?

Vielleicht weiss noch jemand etwas dazu.

Viele Grüsse
akem
Inventar
#8 erstellt: 07. Jan 2011, 14:37
Die internen Kabel im Arm sind farblich gekennzeichnet.
Die Farbcodierung ist:
- rot: R+
- grün: R-
- weiß: L+
- blau: L-
Das sind 4 Pins, der fünfte Pin, an den kommt das schwarze Kabel. Das Anschlußschema sollte beim Stecker beigelegt sein.

Das Gegenstück ist bei fertig konfektionierten Phonokabeln bereits dran. Du mußt nur aufpassen, daß 5-pol DIN auf Cinch angegeben ist (es gibt auch Phonokabel Cinch auf Cinch...).

Noch was: bei der Länge solltest Du auf eine geringe Kapazität des Kabels achten, wenn Du MM-Systeme betreiben willst. Und ratsam wäre auch, ein "quasi-symmetrisches" Kabel zu verwenden: da sind plus und minus als zwei Adern ausgeführt, die miteinander verdrillt sind. Das ist gut gegen magnetische Einstreuungen. Einen Schirm außenrum gibt's natürlich auch noch, der führt aber kein Signal mehr. Van den Hul macht z.B. für SME solche Kabel, die gibt's meines Wissens nach auch einzeln zu kaufen.

Gruß
Andreas
knauti
Stammgast
#9 erstellt: 26. Feb 2011, 18:12
Danke für eure Tipps, läuft!

Habe mir 1,8m Van den Hul mit Jelco-Winkelstecker und separatem Massekabel konfektioniert. Cardas DIN Adapter in RB300 einelötet, original Kupferfähnchen von der Rega "Platine" abgelötet und an den Cardas angelötet, Adapterrring leicht angefeilt und Fähnchen zwischen Adapterring und Tonarm gefummelt - wie beim original.

Klingt ausgezeichnet mit VM Red

Viele Grüsse


[Beitrag von knauti am 26. Feb 2011, 18:13 bearbeitet]
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