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Schon wieder: Thorens Riemen TD 316

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krytsch
Schaut ab und zu mal vorbei
#1 erstellt: 10. Apr 2011, 12:19
Hallo!

Ich habe mir vor Kurzem einen Thorens TD 316 gekauft - unde schon gehöre ich auch in die Riege der Riemengeplagten.
Ich weiß - wenn ich die Suche bemühe, finde im Millionen Thorens-Riemen-Themen. Der Unterschied ist jedoch, dass sie dort alle vom Pulley springen, nicht vom Innenteller.

Wie gesagt: es ist ein TD 316, Kunststoff-Innenteller, 16-poliger Motor (mit grauem Pulley), von unten gegen die MDF-Platte verschraubt. Vermutlich ist es ein MKI, aber mit einem TP 16 MkIII.

Das Problem ist, dass der Riemen nicht vom Pulley, sondern unten vom Innenteller springt. Er läuft mittig auf dem Pulley, den ich schon so weit wie möglich nach oben gesetzt habe, aber dennoch so weit unten, dass er quasi bündig mit der Unterkante des Innentellers läuft und somit bei der geringsten Verschiebung abspringt.
Ja, das Chassis ist korrekt eingestellt - ich habe es sogar etwas nach unten gesetzt, damit es überhaupt geht.
Nein, der Riemen versetzt nicht - er läuft parallel zum Chassis / Teller.

Ich habe verschiedene Riemen ausprobiert. Der mitgelieferte (mit Thorens-Aufdruck) hat gefaltet eine Länge von etwa 265 mm. Den braucht man nur schief angucken, dann springt der.

Der zweite (ein ausgeleierter aus einen TD 166) > 270 mm ist nicht ganz so empfindlich.

Mit einem Ebay-Billigriemen, ca. 260 mm, aber sehr elastisch, geht es einigermaßen.

Gemeinsam für alle ist jedoch, das sie ganz unten an der Unterkante des Innentellers anliegen.

Den Motor kann ich nicht höher setzen, da er mit der Platte an dessen Unterseite direkt mit der MDF-Platte verschraubt ist und daran anliegt.

Meine Frage ist: auf welcher Höhe des Innentellers ist es vorgesehen dass er läuft? Doch nicht an der Unterkante? Gibt es irgendwo ein Servicehandbuch zum Download?

Für Hilfe oder relevante Auskünfte wäre ich sehr dankbar.
stbeer
Hat sich gelöscht
#2 erstellt: 10. Apr 2011, 19:27
Stelle doch mal ein Photo vom Riemenlauf ein; d.h. wenn der Riemen auf Pulley und Innenteller montiert ist.

Stefan
krytsch
Schaut ab und zu mal vorbei
#3 erstellt: 10. Apr 2011, 20:42
Da hab' ich eben mal ein paar Bilder von der Situation gemacht.

Ich habe einfach nur den Plattenteller abgenommen ohne ihn zu verdrehen - die Riemenlage ist also nicht deswegen so, weil das Federchassis mangels Belastung oben steht (würde ich den Motor einschalten, würde der Riemen sofort abspringen), sondern so legt sich der Riemen um Innenteller und Pulley, wenn der Plattenteller, die Auflage und in diesem Fall auch eine LP auf dem Innenteller lag. Bei dieser Last ist das gefederte Chassis bündig mit dem festen Teil, sogar um einen kleinen Betrag abgesenkt.
Die Unterkante des Innentellers befindet sich ca. 5 mm oberhalb der Oberkante des Federchassis.

Bild 1

Den Pulley habe ich so weit nach oben gesetzt, wie es geht, ohne die Mitnehmer aus ihren Nuten zu heben Siehe Bild 2). Der Riemen liegt am Pulley an der Höhe mit dem größten Umfang an.

Die Oberkante des Motors befindet sich 5,5 mm unterhalb der Oberkante des festen Chassis.

Bild 2

Ich hoffe die Bilder verdeutlichen, was ich meine.


[Beitrag von krytsch am 10. Apr 2011, 20:44 bearbeitet]
Mimi001
Hat sich gelöscht
#4 erstellt: 11. Apr 2011, 06:00
Hallo,

evtl wirst Du ja hier fündig.

Stell doch mal die Schrauben des Chassis so ein dass dieses ohne Teller weiter unten liegt, springt dann der Riemen auch noch ab?
stbeer
Hat sich gelöscht
#5 erstellt: 11. Apr 2011, 06:47
... und wie gross ist der Abstand zwischen Unterkante Aussenteller und der Oberkante des Chassis?

Ich guck' heute abend mal bei meinem TD2001 nach.

Stefan
krytsch
Schaut ab und zu mal vorbei
#6 erstellt: 11. Apr 2011, 08:06
@ Mimi001:
Danke für den Link.
Wenn ich das Federchassis tiefer setze, springt der Riemen nicht mehr ab - dann liegt er ja weiter oben am Innenteller an, so dass die leichte Höhenbewegung des Riemens bei Lastwechsel aufgefangen werden kann. Ich möchte aber nicht das Chassis falsch einstellen, damit der Riemen richtig läuft, denn das ist A) nicht im Sinne des Erfinders und sieht B) nicht aus.
Da der letzte Plattenspieler auch ein Thorens war (bzw. ist), ist ThorensInfo ein Begriff.

@stbeer:
Hatte gerade nur einen Zollstock zur Hand: etwa 6,5-7 mm. Ja, die Werte (Höhe UK Innenteller und Höhe des Riemenlaufs ab OK Chassis bei deinem 2001'er) können mir vielleicht weiterhelfen.

Das Springproblem wird dadurch verursacht, dass der Pulley (und damit der Motor) im Verhältnis zum Innenteller zu tief sitzt (oder der Innenteller zu hoch).

Seltsam dabei ist, dass der Motor der richtige ist und korrekt montiert (also mit seiner unterseitigen Platte an der waagerechten Fläche der Ausfräsung an der Unterseite des Chassis stramm anliegt und demnach nicht höher montiert werden kann) und dass es keine weiteren Schraubenlöcher gibt, die darauf hinweisen, dass mal ein anderer Motor montiert gewesen sein könne.

Die Höhe des Pulleys wird oben von der einstellbaren Scheibe mit den Madenschrauben begrenzt und unten von einer Anschlagbuchse, die so fest mit der Motorachse verbunden ist, dass ich mich nicht traue, diesen mit Gewalt höher zu ziehen.

Möglicherweise hat ein Vorbesitzer mal Joels Lagerspiegel eingelegt?
Wie kann ich das kontrollieren und diesen ggf. wieder entfernen?

Gibt es hier andere TD 316 oder 318-Besitzer mit 16-poligem Motor und Kunststoffteller, die mir mal den riesigen Gefallen tun würden und folgendes messen:
1. wie weit liegt die Oberkante des Motors (die Fläche) unterhalb der Chassisoberkante?
2. wie groß ist der Abstand zwischen Oberkante des FEDERchassis und der Unterkante des Innentellers?

Die Werte von stbeers 2001 können evtl. auch einen Anhaltspunkt liefern.

Erstmal (im Voraus) Danke!
Mimi001
Hat sich gelöscht
#7 erstellt: 11. Apr 2011, 12:18
@ Krytsch

Nochmals zum Verständnis:
Sobald das Subchassis tiefer liegt springt er nicht mehr ab ?

Spann den Riemen doch bei abgenommenen Teller nicht paralell zum pulley, sondern einfach an die obere Kante.
Wenn Du nun den Teller wieder auf legst rutscht alles etwas runter und es könnte funktionieren.
krytsch
Schaut ab und zu mal vorbei
#8 erstellt: 11. Apr 2011, 18:16

Nochmals zum Verständnis:
Sobald das Subchassis tiefer liegt springt er nicht mehr ab ?

Genau so isses. Siehe auch einen Post weiter oben.


Spann den Riemen doch bei abgenommenen Teller nicht paralell zum pulley, sondern einfach an die obere Kante.
Wenn Du nun den Teller wieder auf legst rutscht alles etwas runter und es könnte funktionieren.

Verstehe ich das richtig? Den Riemen versetzt anbringen und hoffen, dass er im laufenden Betrieb so bleibt?
Das kann nicht funktionieren. Zudem wäre das eine Pfuschmethode, die vom Wesen her der ein-2-Mark-Stück-auf den Tonabnehmer-legen-Methode gleichkommt. Oder verstehe ich deine Antwort falsch?

Was ich brauche sind konkrete Maße bzw. Angaben, wo beim TD316/318 der Riemen zu laufen hat, oder jemanden der anhand der Fotos vielleicht sofort den Fehler erkennt - aber diese Infos kann mir wohl nur ein anderer Besitzer eines solchen oder ähnlichen Modells geben.


[Beitrag von krytsch am 11. Apr 2011, 18:21 bearbeitet]
Mimi001
Hat sich gelöscht
#9 erstellt: 11. Apr 2011, 19:15

Oder verstehe ich deine Antwort falsch?

Ja.

Probier es doch mal aus ...
Der Riemen muss doch nicht zu 100% paraelell anliegen, ist zumindest bei meinem TD 320 so.

Oder anders, er ist es dann, wenn der Teller wieder aufliegt...

Ich habe mal Photos gemacht:
_G207366

Mein Hand simuliert dann den Teller resp. Gewicht, der Riemen liegt danngrade und ausreichend oben.
_G207367


Gruss
stbeer
Hat sich gelöscht
#10 erstellt: 11. Apr 2011, 20:11
Ich habe heute bei meinem TD2001 nachgesehen:

- Der Abstand von Oberkante Chassis zu Unterkante Aussenteller betraegt etwa 7mm und
- der Abstand von Oberkante Subchassis zu Unterkante Innenteller betraegt etwa 6.5mm.

Pruefe doch mal, ob beide Achsen (Motor und Tellerachse) exakt senkrecht stehen (d.h. messe den Abstand "an allen vier Ecken" des Plattentellers)!

Beim Betrieb (egal mit oder ohne Aussenteller) muss der Riemen stets parallel zur Chassiskante laufen!

Gruss Stefan
stbeer
Hat sich gelöscht
#11 erstellt: 11. Apr 2011, 20:15
Uebrigens: Im ersten Photo oben hatte ich soeben den Eindruck, als ob die Motorachste nicht senkrecht steht, sondern nach oben hin nach aussen stehen wuerde ...

Stefan
krytsch
Schaut ab und zu mal vorbei
#12 erstellt: 11. Apr 2011, 20:51
@Mimi01:
Der Riemen bleibt doch aber nicht in dieser Position, wenn der Plattenteller dreht, oder (mit umgedrehtem Plattenteller)?

@Stefan:
Der Plattenteller ist exakt waagerecht (nachgemessen), das Bild vom Pulley täuscht - es ist eine Westwinkelaufnahme und verzerrt entsprechend. Er ist vom gucken her senkrecht und muss es auch sein, weil sonst der Riemen darauf wandern würde - er läuft aber wunderbar an der dicksten Stelle des Pulleys. Das Messen dieses Teils ist schwierig.

@Mimi001 nochmal:
kannst du bitte mal messen, wie weit die Oberkante des Motors unterhalb der Oberkante des Chassis liegt, und den Abstand von UK Innenteller zum OK gefedertes Chassis?

@Beide: Wenn Ihr den Plattenteller auf den Kopf dreht und auf den Innenteller legt und dann noch die Gummiauflage (oder was auch immer Ihr habt) noch darauf legt, und dann den Plattenteller einige Umdrehungen laufen lasst - wo in etwa befindet sich der Riemen dann bei euch? Auch an der Unterkante des Innentellers oder weiter oben? Bei mir läuft er - wie gesagt ganz unten. In Anbetracht der von Stefan durchgegebenen Maße gibt mir das noch mehr Rätsel auf, denn das ist fast wie bei mir

Ich habe versucht, den Innenteller in dieser Situation zu fotografieren, aber die Kamera findet bei schwarz auf schwarz keinen Kontrast zum Scharfstellen.

Nochmals Danke für die Mühe!
Krztsch
krytsch
Schaut ab und zu mal vorbei
#13 erstellt: 11. Apr 2011, 21:04
So - ich habe eben meine alte Schiebelehre wieder ausgegraben - der Motor sitzt aug gerade - an 3 Seiten 5,75 mm unterhalb OK Chassis.


[Beitrag von krytsch am 11. Apr 2011, 21:04 bearbeitet]
stbeer
Hat sich gelöscht
#14 erstellt: 11. Apr 2011, 21:46

krytsch schrieb:
... In Anbetracht der von Stefan durchgegebenen Maße gibt mir das noch mehr Rätsel auf, denn das ist fast wie bei mir ...


Dann kann der Pulley (samt Motor) eigentlich nur zu weit unten sitzen!

Sorry - aber mehr kann ich Dir nicht helfen ...

Gruss und viel Erfolg, Stefan
krytsch
Schaut ab und zu mal vorbei
#15 erstellt: 11. Apr 2011, 22:03
Vielleicht doch - noch eine kleine Bitte:

Auf welcher Höhe auf dem Innenteller läuft denn bei dir der Riemen so in etwa? Muss nicht gemessen werden, eine Angabe wie "ganz unten" oder "im unteren/oberen Drittel" oder so würde schon reichen.

Der Motor lässt sich übrigens nicht höher montieren ohne das MDF-Gehäuse entsprechend auszufräsen.

Nochmals Danke für die Hilfe!


[Beitrag von krytsch am 11. Apr 2011, 22:06 bearbeitet]
Albus
Inventar
#16 erstellt: 12. Apr 2011, 11:30
Tag,

eine richtige Antwort ist dies jetzt nicht, aber eine Art von Versuch, dem offenen Problem etwas Brauchbares zukommen zu lassen. - Riemenprobleme sind offensichtlich ständiger Begleiter von Thorens-Plattenspielern der Vergangenheit; einige Modelle scheinen in dieser Hinsicht nicht durchkonstruiert zu sein. Dazu sind die Riemen nicht einmal in Original-Version über jeden Zweifel erhaben (nachzulesen reichlich im Analog-Forum; dort auch Dutzende von Anfragen wegen abspringender Thorens-Riemen). - Der Riemen soll in mittlerer Position des Innentellerrandes laufen. Es gibt ja nun wohl oder übel mehrere Versionen von Innentellern, wie auch von Pulleys.

Versuche:
1. Es soll eine Feder-gelagerte Schraube am Motorblock geben, die eine Höherstellung der Motor/Pulley-Einheit erlaubt; vorn im Bild ist eine freie Öffnung, handelt es sich etwa um diese Möglichkeit der Höhenanpassung (oder nur eine Transportsicherung)?
2. Den Teller in Startposition immer anschieben.
3. Die Laufseite des Riemens einmal wechseln.
4. Den Riemen am Pulley einmal nach oben umlegen, umklappen, aber nur am Pulley selbst.
5. Am Innentellerabschnitt den Riemen nach oben umklappen (so dass am Pulley in Normalposition).
6. Wenn der Riemen am Pulley oben abspringt, dann nach den sog. Riemenbegrenzern suchen (Gummis, die eben das abspringen nach oben oder unten verhindern).

Freundlich
Albus


[Beitrag von Albus am 12. Apr 2011, 11:40 bearbeitet]
Holger
Inventar
#17 erstellt: 12. Apr 2011, 12:22

Albus schrieb:
Riemenprobleme sind offensichtlich ständiger Begleiter von Thorens-Plattenspielern der Vergangenheit; einige Modelle scheinen in dieser Hinsicht nicht durchkonstruiert zu sein.


Meiner Erfahrung nach bezieht sich das nahezu ausschließlich auf die Dreier-Reihe und die Modelle 2001/3001.
Ich selbst jedenfalls - und ich hatte schon viele viele viele Thorense, aber eben noch nie eins der o.g. Modelle - hatte bisher nicht ein einziges Mal ein Problem mit einem abspringenden Riemen.


[Beitrag von Holger am 12. Apr 2011, 12:22 bearbeitet]
stbeer
Hat sich gelöscht
#18 erstellt: 12. Apr 2011, 20:25
Hallo TE,

ich habe heute abend nachgesehen: Der Riemen laeuft auf dem Innenteller so ziehmlich in der Mitte (so wie auf dem Bildern von Mimi001).

Probs mit abspringenden Riemen hatte ich noch nie: Selbst beim Wechsel der Platte steht das Laufwerk; und es wird auch nicht "angeschubst".

Stefan
violette
Stammgast
#19 erstellt: 13. Apr 2011, 17:50
Hallo Thorensler

Bei dieser TD Version gibt es keine Riemen Probleme.

Falls der Startkupplung und Chassis richtig justiert ist müsste es funktionnieren.

Falls der Riemen nach unten springt ist bei umgedreht Plattenteller + Gummimatte + Schallplatte der richthig Chassis Lage zu festellen , einfach an der Recht Chassisecke mit ein Finger die höhe ändern bis der Riemen in sein richtig Mittenstellung sich positionniert , dann konsequent der Chassis nach justieren.
Mehr Hilfe per Mail.

Begrenzer oder sonstig Riemen unter ein gefaltet länge von 265 mm sind nicht nötig.

Mfg
Joel
Mimi001
Hat sich gelöscht
#20 erstellt: 15. Apr 2011, 14:02
Hallo krytsch,

hat sich was getan ?

Gruss
krytsch
Schaut ab und zu mal vorbei
#21 erstellt: 17. Mai 2011, 18:45
So, da bin ich wieder! Danke an alle für die Antworten!

Tja, was hat sich getan ...
... ich habe den oberen Anschlag für die Rutschkupplung so weit nach oben gestellt, dass die drei Zähne des Kunststoffpulleys so gerade eben in die Aussparungen der Messingscheibe greifen. Das hat 2 Effekte:
1. Es dauert lange, bis der Teller auf Drehzahl ist, doch das ist mir egal, solange er sie dann auch hält.
2. Die Lage des Riekmens wird so weit nach oben verschoben, dass er bei belastetem Innenteller (mit Außenteller, Matte und LP) ganz knapp oberhalb des unteren Randes des Innentellers läuft. Solange die Belastung aufliegt, springt er immerhin nicht ab.

Wenn ich Joel richtig verstehe, müsste ich das Subchassis weiter herunterdrehen. Um den Riemen einigermaßen in die Mitte des Innentellers zu bekommen, müsste ich es um etwa 3-4 mm absenken. Derzeit ist die Oberkante des Subchassis bündig mit der Oberkante des Hauptchassis, und so habe ich ihn auch (in DK auf dem Flohmarkt - aber in recht ordentlichem Zustand und mit TP16 MK III) gekauft. Das Subchassis abzusenken würde mir optisch wohl nicht so zusagen.
Daher bin ich am überlegen, ob ich sie untere Messingblechplatte der Rutschkupplung von einem Bekannten als 3-4 mm dicke Version nachbauen lassen soll. Alternativ könnte ich das Plattentellerlager ein wenig absenken.

P5172005
(Sorry -ich musste es schief aufnehmen, sonst hätte der Blitz nur den Plattentellerrand angestrahlt)

Die nächste Alternative: Ich wollte den Plattenspieler eigentlich gar nicht haben, da ich schon einen schönen 166 II habe. Ich habe ihn nur gekauft, weil man sich einen gut gepflegten TD 316 mit ordentlichem Thorens-Riemen und Stanton 681 (keine Ahnung wie viele E's, verschlissene Nadel)für 250 dänische Kronen (etwa 33 Euro) nicht entgehen lassen sollte. Der Verkäufer hatte mir zwar vom abspringendem Riemen erzählt, doch das habe ich auf den Riemen selbst geschoben, und erst daheim gesehen, dass er so weit unten am Innenteller läuft. Ich könnte also auch den 166'er wieder aus dem Schrank holen, und diesen dort reinpacken - ich habe mich noch nicht entschieden. Sind beide gut. Aber der 316 ist pflegeleichter.
Noch eine Alternative: alles so lassen, wie es ist. Es funktioniert wie es soll, und ich glaube nicht dass ich am Klang hören kann, ob der Riemen mittig oder unten am Innenteller läuft.

Nebenbei: Wovon haltet ihr mehr - einem TD 166 MK II mit dem dickwandigem Gehäuse der teureren Modelle und einem dicken Kupferkabel, aber waberig und mit dem TP11 MKIII, oder einem TD 316 mit einem (warum auch immer) TP16 MKIII, sonst alles Standard? Beide sind im sehr ordentlichen Zustand (optisch gibt der 316 mehr her), beide Hauben habe ich mit Hausmitteln aufpoliert. Nein, sie sind nicht wie neu, aber ganz ansehnlich.
Da ich nur 1 intaktes gutes System habe, war ein direktes Vergleichshören nicht möglich. Mein Eindruck war aber, dass sich der 316 etwas 'schöner' anhört, während der 166 etwas härter, aber dafür auch etwas lebendiger anhört. Da ich alle möglichen Musikrichtungen höre, hat beides seine Vor- und Nachteile.
Der Vorteil eines magnetischen Antiskating gegenüber dem Pendelgewicht entzieht sich mir allerdings.

Tja, ich mag sie beide, bin aber nicht der Typ, der mehrere Plattenspieler braucht. Zur zeit macht er mir trotz des Schönheitsfehlers viel Freude.

Am Ende dieses Romans noch eine kurze Frage speziell an Joel oder Holger: Ist es bei den 3'er Thorensen üblich, dass man das Subchassis so weit herunterschraubt, dass es nicht mehr mit dem Hauptchassis fluchtet?


[Beitrag von krytsch am 17. Mai 2011, 19:30 bearbeitet]
violette
Stammgast
#22 erstellt: 17. Mai 2011, 20:00
Hallo Kritsh

Falls der Riemen nach unten springt ist bei umgedreht Plattenteller + Gummimatte + Schallplatte der richthig Chassis Lage zu festellen , einfach an der Recht Chassisecke mit ein Finger die höhe ändern bis der Riemen in sein richtig Mittenstellung sich positionniert , dann konsequent der Chassis nach justieren.
Mehr Hilfe per Mail.

Du hast mich falsche verstanden , ich habe gemeint der Pulleymitte naturlich.

Falls es nicht geht kann es andere Ursache habe

Mehr Hilfe per Mail
Mfg
Joel
krytsch
Schaut ab und zu mal vorbei
#23 erstellt: 24. Mai 2011, 20:59
Endstand:
Bin mit Joels Hilfe diverse Möglichkeiten durchgegangen. Das Ergebnis war, bevor ich anfange auf Verdacht herumzudoktern, sollte ich es doch einfach mit einem neuen Riemen ausprobieren, von dem er sich sicher war, dass er funktionieren müsste.
Das habe ich dann getan - und siehe da - die Rutschkupplung konnte ich wieder auf 'normal' setzen, und der Riemen läuft so weit vom Rand des Innentellers entfernt, dass ich mir keine Sorgen mehr machen muss, dass er abspringt.

Habe mir gleich das komplette Wartungsset schicken lassen.
Nachdem ich das Haushaltsöl aus dem Plattentellerlager entfernt habe, braucht der Plattenteller 25 Sekunden länger, um ohne Riemen von 33,3 Umdrehungen auf 0 herunterzukommen.
Doch dies nur als interessante Randerscheinung.

Danke für alle Tipps!
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