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Plattenspieler mit Funksteckd. abschalten

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Beitrag
einstein-2
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 29. Jun 2011, 06:36
Hallo
Ich bin neu in diesem Forum und habe Folgende Frage:Ich habe mir einen Pro-Ject RPM 1.3 Genie Plattenspieler zugelegt. Dieser hat ja keine Endabschaltung. Ist es für die Platte oder Nadel schädlich, wenn ich den Motor (Nadel befindet sich dann nat. in der Auslaufrille) mittels einer Funksteckdose abschalte, ohne dass vorher der Lift betätigt wurde.

Viele Grüsse
Einstein-2
8erberg
Inventar
#2 erstellt: 29. Jun 2011, 07:06
Hallo,

gut ist es nicht, am Schädlichsten für die Nadelträgerkonstruktion. In der Auslaufrille kann zwar an der Schallplatte nicht viel passieren, aber die Lagerung der Nadel ist für diese statische Belastung eigentlich nicht konzipiert.

Peter
einstein-2
Ist häufiger hier
#3 erstellt: 29. Jun 2011, 07:22
Hallo Peter
Vielen Dank für Deine schnelle Antwort. Jedoch lasse ich in diesem abgeschalteten Zustand die Nadel nicht stundenlang in der Auslaufrille stehen. Manchmal bin ich eben zu faul,nach dem Abspielen einer Platte sofort vom Sofa aufzustehen.

Viele Grüsse
Einstein-2
schlagerbummel
Stammgast
#4 erstellt: 29. Jun 2011, 11:52
hallo Einstein ohne Vornamen

Vinyl hören ist auch ein wenig Arbeit ...

Aber ich kann deine Unlust in manchen Situationen nachvollziehen, da iss es dann ganz kontraproduktiv aufzustehen, um ne Schallplatte zu drehen oder den Dreher auszuschalten.

Von ner Funksteckdose würde ich persönlich die Finger lassen, stört nur den Musikgenuss.

LG, Armin
Pilotcutter
Administrator
#5 erstellt: 29. Jun 2011, 12:31
Ähnliche Gedanken über eine selbstkreierte Endabschaltung habe ich mir auch schon mal gemacht.

Bei meinen Thorens Drehern ist es allerdings so, dass wenn Arm und Nadel in der Auslaufrille liegen bleiben und der Motor abgeschaltet wird, der Riemen sich entspannt (eben die Seite des Riemens die vom Pulley in die Drehrichtung gezogen wird entspannt sich bei Stopp in die entgegengesetzte Richtung) und der Teller einige Millimeter rückwärts dreht. Das macht einen sehr ungesunden Eindruck beim Anblick der Nadel.

Dann besorg Dir lieber einen Thorens Q-Up oder noch besser den Audio Technica Safety Raiser, dann hebt die Nadel schon mal ab. Danach kannst Du den Motor ausschalten wie Du willst. eine Art Eltako Schaltung (Treppenhauslicht), die jedes Einschalten des Drehers auf ca. 30 Minuten begrenzt wäre auch möglich


PS: Im Grunde brauchst Du nur einen externen Tonarmlift. Den Motor kannst Du laufen lassen, bis Du mal wieder aufstehst Den Verschleiß wirst Du kaum noch erleben.

Gruß. Olaf


[Beitrag von Pilotcutter am 29. Jun 2011, 12:45 bearbeitet]
J.Bond
Hat sich gelöscht
#6 erstellt: 29. Jun 2011, 12:44
Wieso man sich dann nicht gleich einen Plattenspieler
kauft der euren Bedürfnissen entspricht muss man
aber nicht verstehen?
einstein-2
Ist häufiger hier
#7 erstellt: 29. Jun 2011, 18:52

J.Bond schrieb:
Wieso man sich dann nicht gleich einen Plattenspieler
kauft der euren Bedürfnissen entspricht muss man
aber nicht verstehen? :.


Hallo
Solche Dreher hatte ich schon seit 1971!

Viele Grüsse
Einstein-2
Frank_13
Stammgast
#8 erstellt: 29. Jun 2011, 20:15

J.Bond schrieb:
Wieso man sich dann nicht gleich einen Plattenspieler
kauft der euren Bedürfnissen entspricht muss man
aber nicht verstehen? :.


Das versteh Ich auch nicht

Einstein-2, warum hast du dann den projekt gekauft, und was hattest Du vorher für Dreher ?

Edit: Nach einer Raucherpause stellt sich mir echt die Frage was an dem Dreher nur halbwegs an einen normalen Dreher der 80ziger Jahre rankommt, ok, optik ist anders.


[Beitrag von Frank_13 am 29. Jun 2011, 20:26 bearbeitet]
J.Bond
Hat sich gelöscht
#9 erstellt: 30. Jun 2011, 05:41
Stichwort für eure Konstruktionen
nennt sich "Automatik". Das ist alles was
ihr braucht und gibt es schon sehr lange.

Edit: Das ist analog betrachtet ungefähr so wenn sich
jemand ein Auto mit Gangschaltung kauft und dann
überlegt mit welcher Konstruktion er es hinbekommt
das die Gänge automatisch wechseln!


[Beitrag von J.Bond am 30. Jun 2011, 05:49 bearbeitet]
Frank_13
Stammgast
#10 erstellt: 30. Jun 2011, 06:16
Genau, und ich würde die Nadel keine Minute einfach so aufliegen lassen.
Beim Einstellen des TA mit der Schablone ist es mir schon ein Graus das man die Nadel ohne Schwingung aufliegen hat, aber das geht ja meistens auch sehr schnell.
einstein-2
Ist häufiger hier
#11 erstellt: 30. Jun 2011, 06:41

Frank_13 schrieb:
Genau, und ich würde die Nadel keine Minute einfach so aufliegen lassen.
Beim Einstellen des TA mit der Schablone ist es mir schon ein Graus das man die Nadel ohne Schwingung aufliegen hat, aber das geht ja meistens auch sehr schnell.


Hallo Frank
Ich glaube wir lassen das Ganze. Deine Antwort war ja plausibel, aber das was sonst so z.T. an Antworten gekommen sind,war einfach am eigentl.Thema vorbei.Das ist ungef.so,wie wenn jemand etwas über die opt.Zubereitung von Pellkartoffeln wissen möchte und bekommt solche o.ä.Antworten wie:wieso hast Du Dir nicht gleich Tomaten gekauft.Aber dies ist in anderen Foren auch nicht anders.

Viele Grüsse
Einstein-2
Pilotcutter
Administrator
#12 erstellt: 30. Jun 2011, 06:53
Besorg' Dir einen AT Safety Raiser und das Problem ist Geschichte. Die sind ab und an mal in der Bucht. AT 6006 und 6006a. Den Unterschied zu "a" kenne ich allerdings nicht.

Hier ein Beispiel: Safety Raiser

Gruß. olaf
J.Bond
Hat sich gelöscht
#13 erstellt: 30. Jun 2011, 07:12
Na ja aber auf die Frage gehst du nicht ein.
Seit 1971 kennst du Plattenspieler und die Funktion die du brauchst gibt es und sollte dir bekannt sein.
Da stellt sich doch einfach die Frage wieso man sich
nicht gleich einen Dreher holt der das hat?
Pilotcutter
Administrator
#14 erstellt: 30. Jun 2011, 07:39
Die optoelektronischen Endabschaltungen, wie Thorens und Pro-Ject sie verbaut hat, neigen imho dazu im Alter anfällig zu werden. Ich hatte den Thorens TD-295 der nahezu baugleich ist mit den Proj-Ject 1.2 Comfort und Debut III, da hatte sich die EA urplötzlich verstellt und funktionierte nicht mehr, die älteren Thorens sind auch nicht gerade unkompliziert, mit einer eigenen Platine und einem elektrischen Haltemagneten. Wenn es da zu Problemen kommt, ist für den einfachen Bastler kein Land in Sicht. Auch bei den mechanischen EAs von Dual sind Reparaturen sehr frickelig.

Plattenspieler ohne Endabschaltung sind auf alle Fälle betriebssicherer. Da kann man sich bei Bedarf besser selber 'was kreieren (siehe weiter oben).

Gruß. Olaf
einstein-2
Ist häufiger hier
#15 erstellt: 30. Jun 2011, 08:06

J.Bond schrieb:
Na ja aber auf die Frage gehst du nicht ein.
Seit 1971 kennst du Plattenspieler und die Funktion die du brauchst gibt es und sollte dir bekannt sein.
Da stellt sich doch einfach die Frage wieso man sich
nicht gleich einen Dreher holt der das hat?


Hallo
Also,ich kann sehr gut ohne diese Endabschaltung leben.Meine Frage war ja nur,ob es mit einer Funksteckdose
irgendwie schädlich für die Platte oder das System ist.Ich hatte einige Duals;Technics und bei allen war die Endabschaltung nicht immer zuverlässig.Und zum Anderen hat die dazu notwendige Mechanik immer einen gewissen Einfluss auf das Abtastverhalten(ausser bei opt.Systemen).Bei meinen Duals z.B. war nach einiger Zeit immer die Abstützkugel unter dem Auslösestab verstaubt u.verklebt.Meinen Pro-Ject möchte ich jedenfalls mit keinem meiner alten Drehern mehr eintauschen.Wo findet man z.B.zu dem Preis ein invertiertes Tellerlager;Azimuteinstellung;Tonarmhöhenverstellung und ein Antiskating welches man weitestgehend frei optimieren kann. Die fehlende Endabschaltung ist eigent.nur pillepalle.

Viele Grüsse
Einstein-2,oder auch Otmar
J.Bond
Hat sich gelöscht
#16 erstellt: 30. Jun 2011, 08:22
Na ja siehst du da versteht man das
schon wesentlich besser und ist in deinem
Fall auch nachzuvollziehen.

Irgendwo hatte ich mal einen Thread gelesen
wo jemand mit einer Fernbedienung und mit einem
Einbau den Lift angehoben hat. Das wäre natürlich auch
interessant aber deutlich aufwendiger.
germi1982
Moderator
#17 erstellt: 04. Jul 2011, 18:42

Pilotcutter schrieb:
Die optoelektronischen Endabschaltungen, wie Thorens und Pro-Ject sie verbaut hat, neigen imho dazu im Alter anfällig zu werden. Ich hatte den Thorens TD-295 der nahezu baugleich ist mit den Proj-Ject 1.2 Comfort und Debut III, da hatte sich die EA urplötzlich verstellt und funktionierte nicht mehr, die älteren Thorens sind auch nicht gerade unkompliziert, mit einer eigenen Platine und einem elektrischen Haltemagneten. Wenn es da zu Problemen kommt, ist für den einfachen Bastler kein Land in Sicht. Auch bei den mechanischen EAs von Dual sind Reparaturen sehr frickelig.

Plattenspieler ohne Endabschaltung sind auf alle Fälle betriebssicherer. Da kann man sich bei Bedarf besser selber 'was kreieren (siehe weiter oben).

Gruß. Olaf



Gibt auch neue Plattenspieler mit Endabschaltung, auch opto-elektronisch, und auch von Pro-Ject wenn es ums Design geht...

Und bevor die Frage kommt, der Pro-Ject XPression III Comfort hat eine, Neupreis ca. 580-600€...

Also muss nicht immer alt sein...leider taugen viele Geräte mit Automatik die man heute neu bekommt nicht viel, zum Glück gibt es ein paar Ausnahmen.

Und schädlich ist das nicht, aber das die Geschichte dann sehr empfindlich auf Anstoßen ist dürfte klar sein. Halt so wie im normalen Betrieb...deswegen ist mir persönlich am Liebsten wenn am Ende der Platte wenigstens der Arm angehoben wird. Mehr brauchts im Endeffekt nicht, evt. noch Motor aus.


[Beitrag von germi1982 am 04. Jul 2011, 18:53 bearbeitet]
reimar
Ist häufiger hier
#18 erstellt: 04. Jul 2011, 19:15
Ich sehe da ueberhaupt kein Problem die Nadel aufliegen zu lassen, wenn man mal etwas naeher ueberlgt kommt man auch darauf warum dies so ist:
Der "Normalzustand" einer Abtastnadel ist die Abtastung einer Schallplatte mit entspr. vorgegebenem Auflagegewicht, in diesem Zustand ist die Nadel in ihrer normalen Betriebslage, d.h. die Spulen bzw. Magnete befinden sich idealerweise in einer Mittelposition.
Man koennte jetzt argumentieren, das "leiert" sich in diesem Zustand aus - allerdings kann man dann gegenargumentieren im Ruhezustand koennte sich das Lagergummi verhaerten und so wird die ideale Abtastlage auch nicht mehr erreicht. So oder so sind beide Positionen nicht der Idealfall - man muesste die Nadel mit 1/2 Auflagegewicht lagern um beiden Zustaenden entgegen zu wirken.
Und wenn es hier nur um einige Stunden oder Minuten geht ist das sowieso kein Problem.
Eine Endabschaltung war bei vielen Plattenspielern der pre-Vollautomatik Aera genau so konzipiert. Der Plattenspieler wurde bei erreichen der Auslaufrille einfach abgeschaltet. Die beruehmten nachruestbaren Armanheber waren eine Alernative wenn der Dreher keine Endabschaltung hatte.
Der Hauptzweck ist bei beiden der gleiche: den unnoetigen Verschleiss des Abtastdiamanten durch endloses Laufen in der Endrille zu verhindern.


[Beitrag von reimar am 04. Jul 2011, 19:22 bearbeitet]
Frank_13
Stammgast
#19 erstellt: 05. Jul 2011, 15:37
reimar, das sehe Ich etwas anders, aus folgendem Grund.
Das Lager ist beim Abtasten in ständiger Bewegung und wird gleichmäßig innerhalb der Spezifikationen belastet. Beim bloßem rumliegen treten nur vertikale Kräfte auf, und das nur in einem Punkt.
Da ich gar keine Ahnung davon habe wie ein Nadellager aufgebaut ist, kann es vielleicht gar kein Problem sein. Kann aber auch sein das die punktuelle vertikale Belastung auf Dauer doch einen Lagerschaden verursacht.
Das der abnehmer dann direkt defekt ist glaube Ich nicht, kann aber gut sein das die genaue position innerhalb der Spule nicht mehr vorhanden ist und das würde mann ja dann hören.
Das Lagern bei der halben Auflagekraft halte Ich für unnötig, da der untere Bereich nur bei welligen LP´s beansprucht wird, und solche sortiere Ich aus.
LG Frank
einstein-2
Ist häufiger hier
#20 erstellt: 05. Jul 2011, 17:44
Hallo
Ich glaube,ich knicke das ganze Thema.Ich will ja nicht stunden-oder gar tagelang die Abtastnadel in der Auslaufrille stehen lassen.Und wenn doch,dann ist das auch nicht anders,wie wenn ich mein Auto zwei Wochen unbewegt in der Garage stehen lasse.Die Nadelaufname in einem Abtastsystem ist ja auch nur eine federnde Aufnahme.

Viele Grüsse
Otmar
Pilotcutter
Administrator
#21 erstellt: 05. Jul 2011, 21:59

einstein-2 schrieb:
Hallo
Ich glaube,ich knicke das ganze Thema.Ich will ja nicht stunden-oder gar tagelang die Abtastnadel in der Auslaufrille stehen lassen.


Gut so! Ich habe auf 2 Drehern 3 Tonabnehmer in Betrieb, die mit 750 Euro zu Buche schlagen. Die lungern nicht eine Minute länger auf der Platte rum ohne Rillen abzutasten. Egal wie (un)schädlich das ist. Für's Gemüt ist es besser.

Gruß. Olaf
Pilotcutter
Administrator
#22 erstellt: 06. Jul 2011, 10:19

einstein-2 schrieb:
Hallo
Ich glaube,ich knicke das ganze Thema.


Brauchst Du eigentlich nicht. Ich regulier' das mit einem Thorens Q-Up. Weil der recht selten geworden ist, sei es mir erlaubt, den mal kurz vorszustellen:

qup_1qup_2


Der wird in dem Freiraum zwischen Tonarmbasis und Teller möglichst im rechten Winkel zum Arm aufgeklebt. Die Höhe des Hebearms kann eingestellt werden und der Auslösepunkt kann auch später nach Versuchen reguliert werden, sodass der Q-Up in einer der letzten Auslaufrillen auslöst. Die Power kann man auch noch einstellen.

Funkionsvideo

Danach kannst Du getrost mit der FB die Steckdose wegschalten.

PS: Kann sein, dass ich die Power etwas hoch habe... müsst ich evtl nochmal regeln.



Gruß. Olaf


[Beitrag von Pilotcutter am 06. Jul 2011, 10:28 bearbeitet]
J.Bond
Hat sich gelöscht
#23 erstellt: 06. Jul 2011, 10:58
Das ist ja mal eine einfache gelungene
Lösung! Danke fürs Vorstellen.
einstein-2
Ist häufiger hier
#24 erstellt: 06. Jul 2011, 11:01

Pilotcutter schrieb:

einstein-2 schrieb:
Hallo
Ich glaube,ich knicke das ganze Thema.


Brauchst Du eigentlich nicht. Ich regulier' das mit einem Thorens Q-Up. Weil der recht selten geworden ist, sei es mir erlaubt, den mal kurz vorszustellen:

qup_1qup_2


Der wird in dem Freiraum zwischen Tonarmbasis und Teller möglichst im rechten Winkel zum Arm aufgeklebt. Die Höhe des Hebearms kann eingestellt werden und der Auslösepunkt kann auch später nach Versuchen reguliert werden, sodass der Q-Up in einer der letzten Auslaufrillen auslöst. Die Power kann man auch noch einstellen.

Funkionsvideo

Danach kannst Du getrost mit der FB die Steckdose wegschalten.

PS: Kann sein, dass ich die Power etwas hoch habe... müsst ich evtl nochmal regeln.



Gruß. Olaf


Hallo
Vielen Dank für diese Info.Sieht aus wie ein ZIPPO-Feuerzeug.Werde dem mal nachgehen.

Viele Grüsse
Otmar
reimar
Ist häufiger hier
#25 erstellt: 06. Jul 2011, 16:48

Frank_13 schrieb:
reimar, das sehe Ich etwas anders, aus folgendem Grund.
Das Lager ist beim Abtasten in ständiger Bewegung und wird gleichmäßig innerhalb der Spezifikationen belastet. Beim bloßem rumliegen treten nur vertikale Kräfte auf, und das nur in einem Punkt.
Da ich gar keine Ahnung davon habe wie ein Nadellager aufgebaut ist, kann es vielleicht gar kein Problem sein. Kann aber auch sein das die punktuelle vertikale Belastung auf Dauer doch einen Lagerschaden verursacht.

Ein Tonabnehmer hat kein "Lager" im herkoemmlichen Sinn - es gibt keine mechanisch beweglichen Teile sondern ganz einfach nur einen Gummi in dem die Nadel steckt und auf den er hinten gesetzt ist - plump ausgedrueckt. Wie ich schon gesagt habe - wenn die Nadel nicht aufliegt ist der Gummi einseitig belastet, d.h. der Ruhezustand ist genau so schaedlich bzw. eigentlich noch schaedlicher als der Belastungszustand, hier mal ein Detailfoto wo man gut sehen kann wie die Nadel ohne Belastung schraeg steht und den Gummi so einseitig belastet.
Tonabnehmer-Sumiko
Und noch eins wo man den Innenaufbau sieht:
800px-Moving_Coil_Cartridge
So oder so ist das ganze sehr Theoretisch, da andere Faktoren wie z.B. Gummiverhaertung eine viel groessere Rolle spielen - aber das ist selbst bei etliche Jahre alten TA nur selten ein Problem.
luckyx02
Hat sich gelöscht
#26 erstellt: 06. Jul 2011, 17:33
...sieht für mich völlig gerade und "unbelastet" aus. Und selbstverstänlich spricht man auch bei einer Gummiaufhängung von einem Lager. Ansonsten würde sich dein Auto ziemlich komisch anhören..... Weil die Achs- und Schräglenkerlager allesamt Gummilager sind.

Bei besseren Systemen gibt es sogar noch einen Spanndraht der die Nadel nach hinten zieht und damit die Nulllage im UNBELASTETEN Zustand festlegt....Deshalb kommt es ja so genau auf die AK an. Sowohl hier als auch beim zugehörigen VTA....


[Beitrag von luckyx02 am 06. Jul 2011, 17:34 bearbeitet]
reimar
Ist häufiger hier
#27 erstellt: 06. Jul 2011, 18:28

luckyx02 schrieb:
...sieht für mich völlig gerade und "unbelastet" aus.
Bei besseren Systemen gibt es sogar noch einen Spanndraht der die Nadel nach hinten zieht und damit die Nulllage im UNBELASTETEN Zustand festlegt....Deshalb kommt es ja so genau auf die AK an. Sowohl hier als auch beim zugehörigen VTA....

Leider muss ich Dir teilweise widersprechen, im unbelasteten Zustand ist der Gummi einseitig belastet also nicht die Ideallage, das ist Fakt. Hier noch ein Foto wo man es besser sieht:
DSC_0815
Das Spulenkreuz hebt auf der einen Seite fast vom Gummi ab, das ist die unbelastete Position die genau wie du richtig sagst durch entspr. Vorspannungsmassnahmen erreicht wird, nun kannst du dir selber ueberlegen was nach jahrelangem unbelasteten Zustand mit dem Gummi auf der einen Seite passiert...


[Beitrag von reimar am 06. Jul 2011, 18:31 bearbeitet]
luckyx02
Hat sich gelöscht
#28 erstellt: 06. Jul 2011, 18:35
Das ist natürlich die "Nulllage". Das muss und soll aber wohl nicht zwangsläufig der Betriebszustand sein. Klar soweit ?
Bevor das Gummi lahm wird ist wohl eher der Spanndraht gelängt....
reimar
Ist häufiger hier
#29 erstellt: 06. Jul 2011, 18:43

luckyx02 schrieb:
Das ist natürlich die "Nulllage". Das muss und soll aber wohl nicht zwangsläufig der Betriebszustand sein. Klar soweit ?
Bevor das Gummi lahm wird ist wohl eher der Spanndraht gelängt....

Natuerlich ist es klar soweit und natuerlich ist das nicht der Betriebszustand denn da soll es ja "gerade" sein - du hast aber in dem Beitrag oben geschieben es ist im unbelasteten Zustand alles voellig gerade und dem ist eben nicht so.

luckyx02 schrieb:
...sieht für mich völlig gerade und "unbelastet" aus.

Ich gebe Dir recht - die Vorspannung kommt natuerlich auch irgendwo her und kann genau so in die eine oder andere Richtung ausleihern, es geht hier darum ob es schaedlich ist den TA auf der Platte verweilen zu lassen und genau das ist es nicht da die Nadel so oder so nie in einer komplett unbelasteten Lage ist. Daher ist es gehupft wie gesprungen ob man sie im belasteten oder unbelasteten Zustand lagert.


[Beitrag von reimar am 06. Jul 2011, 18:48 bearbeitet]
LucioFulci
Stammgast
#30 erstellt: 06. Jul 2011, 20:05
Hallo!

Das AT6006 sieht ja recht praktisch aus. Gibt es etwas vergleichbares auch heute noch?

Es hat nicht zufällig jemand eins übrig?

Beste Grüße
reimar
Ist häufiger hier
#31 erstellt: 07. Jul 2011, 06:43

LucioFulci schrieb:
Das AT6006 sieht ja recht praktisch aus. Gibt es etwas vergleichbares auch heute noch?

Der letzte kommerziell verfuegbare war meiner Meinung nach "The Lift" : http://www.soundscapehifi.com/expressimo.htm#toc den gibt es leider nicht mehr, man koennte den aber relativ leicht nachbauen. Ansonsten bleibt nur es in diversen Foren oder ebay zu versuchen, Die Thorens und Audio-Technica Teile sind inzwischen recht gesuchte Sammlerstuecke und haben ihren Preis: http://cgi.audiogon.com/cgi-bin/auc.pl?accstwek&1302227322&auc
J.Bond
Hat sich gelöscht
#32 erstellt: 07. Jul 2011, 12:36
Da bin ich ja trotzdem froh das
ich auf Automatik stehe!
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