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Lenco L75/L78 Einstellung der Motoraufhängung

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milliscout
Stammgast
#1 erstellt: 03. Mai 2004, 18:20
Hallo,
bei der Restaurierung meines L78 Plattenspielers mußte ich den Motor ausbauen.
Ich hoffe, jemand hat Erfahrung mit dem Wiedereinbau und kann mir helfen.
Der Motor ist über 3 Federsätze vom Chassis entkoppelt aufgehängt. Bei meinem L78 waren hinten am Motor 2 schwarze und 2 silberfarbene Federn eingebaut, während der vordere Federsatz aus 2 silberfarbenen Federn besteht(Konusseite). Die beiden schwarzen Federn saßen zwischen Chassis und Motor.
Meine Fragen:
1. stimmt diese Anordnung?
2. Wie wird die Vorspannung der Federn eingestellt?
3. Ausrichtung des Motorchassis und damit der Motorachse:
- Motorachse parallel zur Plattenspieler-Grundplatte oder
- Konus der Motorachse parallel zur Grundplatte(d.h. die Oberkante des Konus auf der Motorachse ist parallel zur Grundplatte oder
- Spielt keine Rolle? Was ich nicht glaube, weil eine Entkopplung über Federn nur dann optimal arbeitet, wenn sie korrekt eingestellt ist.
Gruß!
Ascan
prachtbursch
Ist häufiger hier
#2 erstellt: 03. Mai 2004, 21:56
Hi Ascan!

Also ich hab zwar erst vor 3 Wochen den Motor zerlegt, kann Dir aber nichts garantieren. Meiner Meinung passt die Aufteilung wie Du sie beschrieben hast. Meine SChrauben waren Gott Sei Dank angefärbelt, so konnte ich mich an den Farbresten am Gewinde für deren Tiefe entscheiden. Aber versuchs mal mit der Mitte :-)

Bei der Motorachse bin ich mir sicher. Also die Achse ist parallel zur Platte, nicht deren konische Oberfläche.

LG Clemens
milliscout
Stammgast
#3 erstellt: 03. Mai 2004, 22:18
Hi Clemens,
vielen Dank für die schnelle Antwort.
Mit der Mitte als Maß kann ich nichts anfangen.
Kannst Du bitte an deinem L78 den Abstand zwischen Grundplatte und Motorchassis messen?
Gruß!
Ascan
prachtbursch
Ist häufiger hier
#4 erstellt: 04. Mai 2004, 08:01
Werd sehen, daß sich das bei mir diese Woche noch ausgeht. Sonst kein problem.
MiWi
Hat sich gelöscht
#5 erstellt: 04. Mai 2004, 08:20
Hi, hab das Spielchen vor ner Woche auch durchgemacht. Anordnung war bei mir auch so, an den Resten der Sicherungsfarbe hab ich mich dann ebenfalls orientiert. Hier die offiziellen Messungen ohne Gewähr :
Die Stehbolzen stehen alle 4mm aus der Mutter raus, also wenn der Spieler ausgebaut auf dem Kopf vor dir liegt, ist der Abstand von Oberkante Mutter bis Ende Schraube 4mm.
Wie gesagt, ohne Gewähr, nur nach der Sicherungsfarbe geurteilt.
Gruß, Michael
milliscout
Stammgast
#6 erstellt: 05. Mai 2004, 20:11
@prachtbursch,@miwi Ihr seid deutlich schneller als ich, sodaß ich mit meinen Fragen hinterher hinke.
Ich habe die Lager meines Motors auseinander genommen, weil der Rotor schwergängig war.
Die Lagerkammern waren auf beiden Seiten mit einem leicht rötlichem, verharzten Fett gefüllt, obwohl sich an diesen Stellen nichts dreht. Die Achse des Rotors ist ja in den Sinterbronze-Buchsen gelagert und stützt sich achsial an der Setschraube und auf der Dichtplatte ab. Möglicherweise ist das Fett an diesen Stellen ja der "Ölvorrat" für diese Lagerpunkte.
Meine Fragen: muß an diesen Stellen überhaupt Fett sein, oder reicht etwas Öl auf der Achse in der Lagerbuchse?
Wenn Fett, welches?
Der Motor wird im Betrieb mehr als handwarm, jetzt noch wärmer, da er mit ca. 235 Volt Netzspannung statt mit 220 Volt betrieben wird.
Gruß!
Ascan
MiWi
Hat sich gelöscht
#7 erstellt: 06. Mai 2004, 07:16
Öhm, ich hab ihn jetzt wieder zusammen (und Ausbau ist nicht mehr ganz ohne, ist gerade frisch in einem 24KG Sanwichgehäuse in Waage ), aber an rotes Fett kann ich mich nciht erinnern. Mein Motor lief aber auch wie eine eins. Lediglich das Fett für die ganze Geschwindigkeits- und On/Offschaltermechanik war total verharzt (so, dass der ehemalige Besitzer meinte, es wäre normal, den Einschalter 2 min. gedrückt halten zu müssen, bis die Feder einrastet). Ich hab alles ausgebaut und entfettet und dann mit Ballistol wieder eingesetzt. Das Motorlager und das Reibradlager haben auch ein Tröpfchen Ballistol bekommen. Soll angeblich auch nach Jahrzenten nicht verharzen. Im Moment geht alles wieder wie neu (oder besser ? ) Mal sehen, wie sich das Ballistol hält....
Gruß, Michael


[Beitrag von MiWi am 06. Mai 2004, 07:18 bearbeitet]
milliscout
Stammgast
#8 erstellt: 08. Mai 2004, 15:45
Hallo Michael!
Hinsichtlich der Haltbarkeit des Ballistol's sprechen wir uns in 10 Jahren wieder (vielleicht!).
Ich mußte den Motor wegen Schwergängigkeit vollständig auseinander nehmen. Geht relativ einfach, man sollte sich nur gut merken, wo jedes Teil gesessen hat.
Beruflich hatte ich vor Jahren einmal mit einem rötlichen Kugellagerfett zu tun, das bei Lagern eingesetzt wurde, die im Betrieb besonders heiß wurden. Das Fett stammte aus den USA, ich habe aber keine Ahnung, wie es hieß (irgendeine MIL-Bezeichnung). Nur deswegen ist mir wohl die Farbe aufgefallen.
Ein Thorens Spezialist (TD124) empfahl mir, Mos2 Fett / Öl zu nehmen. Werde es damit probieren, da das Fett gute Schmiereigenschaften hat.
Gruß!
Ascan
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