Tonabnehmer Empfehlung

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Vaphian
Schaut ab und zu mal vorbei
#1 erstellt: 21. Apr 2012, 10:16
Hallo an alle,
nach der guten Beratung (hier) kamen wir/ich zum Schluß, dass ich meinen alten Plattenspieler behalten, diesen wieder in Schuss bringen (dies ist geschehen) und das gesparte Geld lieber in einen neuen Tonabnehmer stecken sollte.

Da das Angebot an Tonabnehmern riesig ist, würde ich mich freuen, wenn der eine oder andere evtl. einen Tipp für mich hätte, welcher Tonabnehmer, MC oder MM, für ca. 300,- für meine Anlage geeignet wäre.



Meine Anlage:

  • Verstärker: Myryad MI 120
  • Phono-Vorverstärker: Pro-Ject SE II (Änderung im Vergleich zum letzten Stand)
  • Plattenspieler: Sony PS-6750
  • Lautsprecher: Opera Superpavarotti


Vielen Dank!

Gruß,
Fabian
ad2006
Inventar
#2 erstellt: 21. Apr 2012, 12:00
Hallo Fabian,
was ist denn derzeit drauf?
Deine Phono Box ist evtl. ein Nadelöhr für ein 300 Euro System... Ich würde mich nach einem Nagaoka MP 200 umsehen....

Gruß A.
Vaphian
Schaut ab und zu mal vorbei
#3 erstellt: 21. Apr 2012, 15:49
Hallo A,
momentan ist ein "Audio Technica AT-95E" drauf.

Gruß...
Detektordeibel
Inventar
#4 erstellt: 21. Apr 2012, 19:18
Was für ne Musikrichtung soll denn gehört werden?

Mehr klassische Musik?


Deine Phono Box ist evtl. ein Nadelöhr für ein 300 Euro System.


Warum? Ich bin zwar kein Project-Fan aber das Ding schaut von den technischen Daten ordentlich aus, und ist mit Wählbaren Kapazitäten auch recht gut ausgestattet.

Nagaoka MP200? Warum nicht....
Vaphian
Schaut ab und zu mal vorbei
#5 erstellt: 21. Apr 2012, 19:35
Meine meisten Scheiben sind aus dem Hardcore-Punk-Bereich. Aber darauf, denke ich, macht es kein Sinn sich zu spezialisieren, da die meisten Aufnahmen recht mies sind...vor allem die alten (~1980-1995).
Ein paar Metal-Scheiben haben sich auch in meine Sammlung "verirrt"...Slayer, Machine Head,...

Ansonsten eher etwas "rockiger"...z.B. PJ Harvey, Fiona Apple, Everlast, aber auch Lana del Rey
Detektordeibel
Inventar
#6 erstellt: 21. Apr 2012, 19:47
In dem Fall brauchste gar nicht so ein teures System, und wär auch Schade ein Nagaoka mit sicher teils abgenutzen Punkplatten zu "vergewaltigen".

Hier fährste mit Mittelklasse-Tonabnehmern schon mehr als ausreichend.

Evtl zwei Stück auf seperaten Headshells zum schnellen Wechsel zwischen älteren und neuen Platten.

Für die Punk Platten z.B. einfach ein Shure M44-7, und für das neuere "feinauflösendere" Zeug ein AT120E oder Shure M97 (oder vielleicht einfach eine höherwertige Nadel für das AT95? http://www.zum-shop....-AT-95_p13674_x2.htm )

Haste die Effektive Masse des Tonarms grade zur Hand?


[Beitrag von Detektordeibel am 21. Apr 2012, 19:47 bearbeitet]
Vaphian
Schaut ab und zu mal vorbei
#7 erstellt: 21. Apr 2012, 20:05
In meinem Besitz befinden sich auch ca. 80 Klassik-Platten, auch einige Jazz-Sachen (die ich auch gerne höre).

Die Idee mit dem zweiten Headshell ist gut. So verschrammelt man sich das teuere System wenigsten nicht!

Ich hoffe, dass du mit effektiver Masse die Cartridge-Masse meinst...die beträgt 4-10g.


[Beitrag von Vaphian am 21. Apr 2012, 20:06 bearbeitet]
Detektordeibel
Inventar
#8 erstellt: 21. Apr 2012, 20:34
http://www.thevintageknob.org/sony-PS-6750.html

Mit effektiver Masse meint man (im prinzip) das Gewicht des Tonarm inklusive Headshell ohne Tonabnehmer. Das braucht man zum einordnen wie "weich" die Nadel des Tonabnehmers aufgehängt sein darf das es nicht zu unerwünschen Schwingungen kommt. Wenn du das wiegen könntest wäre das praktisch. (Gegengewicht abnehmen + kleine Feinwaage auf Höhe des Plattentellers und ohne Tonabnehmer spitze der Headshell als Auflagepunkt nehmen)

Das DIng hatte ab Werk auch wohl 3 Gegengewichte dabei das auch schwere Tonabnehmer (diese Angaben sind vermutlich alle inklusive Headshell angegeben? ) angebracht werden können.

Aber nun gut, wenn das AT95 derzeit funktioniert ohne das sich deine Tieftöner eins "abflattern" sollten die genannten Systeme eigentlich alle gehen. Aber gehen wir da lieber auf Nummer sicher.


[Beitrag von Detektordeibel am 21. Apr 2012, 20:40 bearbeitet]
nopc
Schaut ab und zu mal vorbei
#9 erstellt: 21. Apr 2012, 23:09
Hallo Fabian,
das Shure M44-7 kann ich dir empfehlen ( aus eigener Erfahrung ).
Es ist für die häufig eher dünn abgemischten PunkHC-Lps sehr gut. Der Bass ist fetter ( wenn er denn da ist ), die Mitten und Höhen zurückhaltender - im Vergleich zu "audiophilen" HiFi-Systemen.
Es gibt natürlich Lps, die sind so "dünn" aufgenommen, dass im Bass nicht wirklich viel passiert. Hier kann das Shure M44-7 natürlich auch nicht viel im Bass herausholen - aber wenigstens die Mitten etwas zurückhalten.
Die Idee mit der 2ten Headshell ist gut, eine für das Shure, die andere für "Audiophiles". So würde ich es machen.
Die Meinungen der Shure-Anwender im DJ-Bereich sollten dich nicht irritieren. Das System lässt sich mit etwas Konzentration selbst einbauen. Allerdings würde ich es schon mit einer Einbauschablone justieren ( Überhang ... ).
( Auflagegewicht 1,8gr / Antiskating angeglichen. )
Du wirst deinen Spaß damit haben ...
LG
ad2006
Inventar
#10 erstellt: 21. Apr 2012, 23:33
Stimmt... für Sachen die etwas Schräg klingen ist ein Shure oft gut um etwas entgegenzuwirken.
Auch ein aktuelles M 97x klingt angenehm mit gutem Bass. Das Nagaoka 200 wäre dann nicht meine Wahl, eher wenn es linear und Sachlich sein soll mit hoher Klangtreue.
Das Shure M 97x ist aber eigentlich so universell das man damit ganz gut leben kann, egal welche Musikrichtung.
Es kostet auch nur 79 Euro. Man muss nicht mehr Geld ausgeben um gut Musik zu hören. Auf jeden Fall ein gewaltiger Step vom AT 95.

Gruß A.
daemel73
Ist häufiger hier
#11 erstellt: 22. Apr 2012, 08:02
Wie wärs mit dem Ortofon 2M Bronze,das kannst du bei bedarf auch einfach auf 2M Black aufrüsten durch einfachen Nadeltausch.Ich habs selber in Betrieb und bin sehr zufrieden damit.Von der Musik her hör ich genau wie du Querbeet.

Gruß Peter


[Beitrag von daemel73 am 22. Apr 2012, 08:03 bearbeitet]
akem
Inventar
#12 erstellt: 22. Apr 2012, 17:01

Detektordeibel schrieb:
In dem Fall brauchste gar nicht so ein teures System, und wär auch Schade ein Nagaoka mit sicher teils abgenutzen Punkplatten zu "vergewaltigen".


Ich lese diesen Blödsinn immer wieder. Dadurch wird er aber auch nicht richtiger.
Gerade bei so energiereicher Musik braucht man ein gutes System mit gutem, scharfem Schliff. Elliptische oder gar Rundnadeln sind nicht in der Lage, bei solcher Musik die Übersicht zu behalten und verzerrungsarm abzutasten. Und genau dadurch erhält die Musik dann eben diesen Ruf, daß hier ein guter Tonabnehmer vermeintlich Perlen vor die Säue geworfen wäre. Aber wie gesagt, das ist schlichtweg Unsinn!

Gruß
Andreas, der auch überwiegend Metal hört
nopc
Schaut ab und zu mal vorbei
#13 erstellt: 22. Apr 2012, 17:14
Hallo Fabian,
ich sehe gerade, dass du ja unglaublich viel Membranfläche hast, um die Bässe dann in den Raum zu jagen - und, dein Verstärker hat keine Klangregelung.
Ich nehme an, dass du in einem relativ kleinen Raum hörst, der dadurch den Klang deiner Lautsprecher im Bass/Mitten Bereich ( + Stimmen/Instrumenten ) "verstärkt" bzw. den Klang ins natürliche bringt.
Wenn es der Raum zulässt, würde ich jedoch erst mal die Lautsprecher stückweise in Richtung Wand oder Raumecke schieben, wenn du das nicht schon getan hast. Was du dann im Bass an Veränderung hörst, wirst du ungefähr mit einem neuen M44-7 erwarten können ( bei PunkHC... ).
Das Shure M97x halte ich auch für gut (natürlicher als das M44-7, weniger Bass). Allerdings ist das M97x einiges leiser als MMsysteme üblicherweise sind bzw. das M44-7 wesentlich lauter.
So könnte man das M97x als vielleicht besten Kompromiss betrachten, wenn dich der niedrigere Output nicht so stört ( die Gesamtlautstärke wird dann nicht so hoch ).
ad2006 stimme ich zu.


[Beitrag von nopc am 22. Apr 2012, 17:35 bearbeitet]
Detektordeibel
Inventar
#14 erstellt: 22. Apr 2012, 17:20

Elliptische oder gar Rundnadeln sind nicht in der Lage, bei solcher Musik die Übersicht zu behalten und verzerrungsarm abzutasten


Das wird die MC-System Fraktion hier sicher gleich wieder ganz ganz anders sehen. :p
Also spar dir bitte Vokabeln wie "Blödsinn und Unsinn" wenn es sich um Einzelmeinungen und Geschmacksfragen handelt...So nen Diskussionstil haste doch sonst auch nicht nötig.

Punk ist auch nicht Metal, das (Elektro)-Gitarrenlastige Musik auch von Feinauflösung profitieren kann will ich gar nicht in Abrede stellen, mir ging es viel eher um den vermeitlichen technischen Zustand der Platten.

Die Pressungen da waren da oft qualitativ eher am unteren Ende, und wenn die Platten die 80er und Kompaktanlagen mit Kristallsystemn etc. mitgemacht haben sind wir hier bei Zuständen wie VG-, meinen Erfahrungen nach. - Da hat dann auch der sphärische Schliff imho dann wieder durchaus seine Berechtigung.

Die "gut erhaltenen" Schallplatten kann man ja mit dem wertigeren System hören.
akem
Inventar
#15 erstellt: 22. Apr 2012, 17:28
Okay, das klingt doch schon ganz anders Nur die Äußerung weiter oben klang mir entschieden zu pauschal. Es gibt viele "stille Mitleser", die sowas dann unreflektiert als universelle Weisheit betrachten und glauben. Und es gibt ja immer wieder Neu- oder Wiedereinsteiger in die Welt des Vinyl und die setzen das dann um und werden enttäuscht.
Deshalb hab ich mir die Freiheit herausgenommen (wie Du schon angemerkt hast) etwas ruppig zu reagieren

Gruß
Andreas
Vaphian
Schaut ab und zu mal vorbei
#16 erstellt: 23. Apr 2012, 22:47
Hallo an alle,
dank euch...ist ja echt eine interessante Diskussion geworden!

Ich werde mir definitiv ein zweites Headshell besorgen (kosten ja nicht die Welt).
Die Entscheidung welche(n) Tonabnehmer ich mir anschaffe, muss ich noch ein wenig überdenken...aber der Shure xxx klang vielversprechend.

Vielen Dank nochmal...Gruß,
Fabian
Vaphian
Schaut ab und zu mal vorbei
#17 erstellt: 24. Apr 2012, 09:08
Guten Morgen!

Ich würde mich freuen, wenn ihr mir noch eine Fragen zum Thema Headshell beantworten könntet:

Gehe ich richtig in der Annahme, dass das zweite Headshell, um einen schnellen Austausch ohne nachjustieren zu ermöglichen, die gleiche Masse (gramm) und in etwa die gleichen Maße (mm) aufweisen muss, um die selben Abtast-Gegebenheiten zu erhalten wie mit meinem jetzigen Sony-Headshell?


...oder bin ich auf dem Holzweg, weil noob?

Danke und Gruß,
Fabian
akem
Inventar
#18 erstellt: 24. Apr 2012, 09:56
Ja, ganz so einfach ist es nicht...
Was gleich sein muß, um ohne Fummelei wechseln zu können ist die Summe aus Headshellgewicht, Tonabnehmergewicht und Auflagekraft. Und weil das noch nicht schwierig genug zu "treffen" ist kommt es dann auch noch auf die Gewichtsverteilung an, sprich: ist das Headshell hinten genauso dick wie vorne oder nicht, an welcher Stelle sitzt der Tonabnehmer (Überhang), wie ist die Gewichtsverteilung im Tonabnehmer. Diese Parameter gehen über die Hebelgesetze in die Gesamtsituation ein.
In der Praxis zwei Konfigurationen zu finden, die korrekt justiert 1:1 austauschbar sind, ohne auch nur die geringsten Änderungen am Tonarm machen zu müssen, ist nahezu ausgeschlossen... Das wäre purer Zufall. Aber immerhin würdest Du Dir schon mal das Einstellen von Überhang, seitlichem Spurfehlwinkel und Azimuth sparen, was ja beim Tonabnehmer-Setup das zeitraubendste ist. Auflagekraft (digitale Tonarmwaage ist da sehr hilfreich) und Antiskating sind schnell gemacht, je nach Tonarm ist auch die Höhe schnell eingestellt. Aber selbst da kann man mit Distanzscheiben die Tonabnehmer im Headshell auch eine identische Höhe "zurechtstutzen".

Gruß
Andreas
cptfrank
Hat sich gelöscht
#19 erstellt: 24. Apr 2012, 23:39
Hallo, eins muss hier mal gesagt werden. Der PS 6750 ist ein Spitzenspieler und hat auch einen entsprechenden Abtaster verdient. Ob deine restliche Anlage dem entspricht sei hier mal dahingestellt.
Bei mir läuft ,eine Nummer größer der PS 8750 ,mit einem Transfiguration Spirit 3 zur vollsten Zufriedenheit. Also, wenn du aufrüsten willst, der Spieler macht noch einige Stufen nach oben mit!
Gruß
Frank
Vaphian
Schaut ab und zu mal vorbei
#20 erstellt: 25. Apr 2012, 11:03
Moin,
@ akem:
vielen Dank für deine ausführliche Antwort...
Den Plan mit dem zweiten Headshell werde ich daraufhin nicht mehr umsetzen. Ich habe noch einen anderen Plattenspieler (Pioneer PL-51A), den ich dann aktivieren werde. Dann werde ich einen Plattenspieler für den Shure-Tonabnehmer nutzen und den anderen für den Tonabnehmer XYZ.

@ cptfrank:
auch dir vielen Dank für deine Anregung...
Doch leider spielt der Tonabnehmer nicht in meiner Preisklasse.

Gruß,
Fabian
cptfrank
Hat sich gelöscht
#21 erstellt: 25. Apr 2012, 12:50

Vaphian schrieb:
.

@ cptfrank:
auch dir vielen Dank für deine Anregung...
Doch leider spielt der Tonabnehmer nicht in meiner Preisklasse.

Gruß,
Fabian

Das war auch nicht so gemeint.
Ich wollte nur mal deinen PS loben.
Vaphian
Schaut ab und zu mal vorbei
#22 erstellt: 25. Apr 2012, 14:43
@ cptfrank:
Als totaler Hifi-Dilettant hätte ich den PS fast aussortiert. Zum Glück wurde mir hier Forum davon abgeraten.

Wenn meine Kinder so in 15 Jahren ihr eigenes Geld verdienen, kann ich mir vielleicht auch den "Transfiguration Spirit 3" leisten
nopc
Schaut ab und zu mal vorbei
#23 erstellt: 26. Apr 2012, 00:16
Hallo Fabian,

lass dich nicht so sehr verunsichern.
Trotz der Erfahrung von akem - mach eigene!

M44-7 (40€) + the t.mix Headshell (5€90!) = P U N K

( thomann )

LG
lini
Inventar
#24 erstellt: 26. Apr 2012, 04:22
Hmmm, wie wär's mit einem AT-F3III oder AT-F7?

Grüße aus München!

Manfred / lini
Vaphian
Schaut ab und zu mal vorbei
#25 erstellt: 27. Apr 2012, 10:02
Hi an alle,
dank euch für die Anregungen und Tipps...

eine habe ich aber noch :
Was für Hilfsmittel brauche ich, um den dann neuerworbenen Toanbnehmer zu justieren?

bis jetzt würde meine Wahl auf
- eine Tonarmwaage (Shure SFG-2)
- eine Schön Schablone Typ 2
- einen Millennium Audio Acryl-Anlegeblock 6035
- eine Test-Platte
fallen.

Reichen die oben genannten Utensilien, oder habe ich etwas vergessen?

Danke und Gruß,
Fabian
akem
Inventar
#26 erstellt: 27. Apr 2012, 11:43
Den Audio-Block kann man mit einem Geo-Dreieck ersetzen. Und eine Testplatte braucht man nicht wirklich. Ich hab zwar welche, nehm die aber praktisch nie her.
Eine Schön-Schablone muß auch nicht wirklich sein, es geht auch mit anderen Schablonen, die z.B. hier im Netz kursieren und nur ausgedruckt werden müssen.
Stattdessen würde ich mehr in die Tonarmwaage investieren. Eine elektronische Waage dürfte da doch genauer sein.

Gruß
Andreas
ad2006
Inventar
#27 erstellt: 27. Apr 2012, 14:38
Also ich finde die Schön Schablone und de DHFI Messplatte immer wieder sehr Hilfreich...Ich wippe lieber mit der Ortofon Waage mein System aus und spare dort. Meine Digitalwaage hat nach 3 Jahren eine Abweichung von knapp 1 Gramm... aber jedem das was er möchte...

Gruß A.
nopc
Schaut ab und zu mal vorbei
#28 erstellt: 04. Mai 2012, 18:38
Hallo Fabian.

Also Leute, habt ihr vergessen worum es geht?
Meinungen, Tipps, Selbstdarstellung hin oder her -
jeder Schallplattenspielerbesitzer,
auch Fabian mit seinem Sony PS-6750,
wird erkannt haben,
dass die Einstellung über die Skala am Gerät möglich ist -
mehr als ausreichend gut.
( ... )


( M44-7 (40€) + the t.mix Headshell (5€90!) = P U N K


- gibts bei Musikhaus Thomann / 30Tage Rückgaberecht )


LG
ronny332
Ist häufiger hier
#29 erstellt: 09. Mai 2012, 15:41
U.a. durch diesen Thread habe ich das M97xE die Tage bestellt, eben lag es im Briefkasten.
Musikrichtung hier ist 80-90% (Hard-/Punk-) Rock.

Was soll ich sagen, das Ding klingt. Aber sowas von. Die Bässe sind minimal zu leise, aber Mitten und Höhen sind in meinen Ohren ein Gedicht.

Als Vergleich liegen hier:

- Sony XL30 mit Original und Ersatznadel: viel zu wenig Höhen, Mitten eher überbetont
- AT-7V: teils zuviele Höhen, links lauter als rechts(?, bestimmt TA Fehler)
- Nagaoka MP-200: viel zu linear wie mir scheint, nicht mein Fall. Für meine paar Klassik Scheiben echt das Beste was ich hier habe, aber Rock klingt da schon fast tauglich für die Ohren meiner Mutter (kein Biss, viel zu lieb)

Mal sehen was in ein paar Stunden ist, aber aktuell sieht der "Billig" TA stark nach meinem neuen Favoriten aus.

Nachtrag "Stunden später":
Bässe sind nun da, war ggf. wirklich eine Zeit nötig damit sich das einspielt, geändert habe ich nichts mehr. Selbst ruhige Sachen wie Brothers in Arms laufen da sehr rund drauf, dachte hier wären ggf. Abzüge. Also "Alles Gut" ;).


[Beitrag von ronny332 am 09. Mai 2012, 18:14 bearbeitet]
ad2006
Inventar
#30 erstellt: 09. Mai 2012, 15:50
Hi,

ja.. mir geht es genau so. Egal was ich drunter schraube...im Endeffekt höre ich am liebsten mit dem M97xe.
Auch mein sehr sehr gutes Nagaoka MP200 habe ich nicht so gerne gehört, obwohl es eigentlich besser war. Auch andere die besser sein sollten, gefielen mir weniger. Der Bass des M 97 ist bei mir aber richtig gut. Nicht zu leise, die anderen hatten im Bass alle weniger.... Das Nagaoka war im Bass präziser, eigentlich überall, aber mein Geschmack ist eben anders.
Für das Geld ist es ungemein gut, da dürfte man wirklich nichts anderes kaufen. Aber so denke nicht nur ich und vielleicht Du... das M97 wird nicht ohne Grund verkauft wie kaum ein anderes System.
Gruß Andreas


[Beitrag von ad2006 am 09. Mai 2012, 15:52 bearbeitet]
ronny332
Ist häufiger hier
#31 erstellt: 09. Mai 2012, 16:03
Ja, sehr komisch. Ich habe gerade die aktuelle Pennywise (All Or Nothing) aufliegen, und das Teil macht nur Spaß, andere Worte habe ich dafür nicht. Die Becken sind plötzlich da, die ganzen Drums bilden genau das Bild, was man von dieser, doch in manchen Ohren grausam klingenden Musik, haben möchte.
Da ich hier im Forum gelesen habe, dass das Shure auch am besten mit < 200pF gefahren werden soll (was mittlerweile dank Umbauten bei mir der Fall sein sollte), muss das MP-200 wirklich im Hochton Bereich wesentlich zurückhaltender sein (oder das M97 übertönt extrem, was mich aber gerade nicht stört).
Zu dem gefällt mir das Gefühl nicht mehr so schnell eine 200e+ Nadel zerstören zu können ;).


[Beitrag von ronny332 am 09. Mai 2012, 16:05 bearbeitet]
ad2006
Inventar
#32 erstellt: 09. Mai 2012, 16:12
Das M97 klingt angenehm und fein. bzw. voll und warm bei guter Detailwiedergabe. Es macht eher "angenehm Voll da" und Punch als trocken und dünn tönen.

Gruß Andreas
luckyx02
Hat sich gelöscht
#33 erstellt: 09. Mai 2012, 18:17

- AT-7V: teils zuviele Höhen, links lauter als rechts(?, bestimmt TA Fehler)


Klingt noch kompletter Fehlmontage. Tonarmmasse > 25gr ! Dann klingt es überragend....eins von zweien, mit einer glatten "1" in meiner Liste....
Albus
Inventar
#34 erstellt: 09. Mai 2012, 18:49
Tag,

hier gibt es eine Art von Untersuchung zum Shure M97xE:
http://www.tnt-audio.com/sorgenti/shure_m97xe_e.html

Wollte man den Frequenzgang im oberen Abschnitt (meint >7 Kilohertz) etwas anheben (glätten über alles), dann liegt eine Erhöhung des Eingangswiderstandes von 47 k auf 75 k nahe (dazu gibt es bei TNT auch irgendwo eine Untersuchung).

Ohne die gut mögliche Erhöhung auf 68-75 k bleibt es bei der Shure-typischen Betonung der unteren Hälfte des Wiedergabebandes.

Freundlich
Albus
ronny332
Ist häufiger hier
#35 erstellt: 09. Mai 2012, 18:56
Ohne da jetzt in dem anderen Thread für Chaos zu sorgen, werfe ich hier mal eine Verständnisfrage in den Raum:

Das M97xE ist bei mir schon weitaus höhenlastiger als z.B. das MP-200. An der Kapazität darf es eigentlich nicht mehr liegen, aber wieso hat die Shure Cardrigde um die Mengen mehr Höhen als das Nagaoka? Würde man das jetzt noch anheben, so wäre es aus meiner jetzigen Sicht einfach zuviel des Guten.
Verwendet wird gerade als Phonoamp die SE II von Pro-Ject auf 120pF, die Kabel zum Dreher habe ich auf RG 142 umgebaut (nur noch ca. 35-40cm) und intern die Kabel bis zum SME Anschluss sind keine Coaxialkabel und ebenfalls sehr kurz.
luckyx02
Hat sich gelöscht
#36 erstellt: 09. Mai 2012, 19:00
....viel zu wenig Kapazität . Es sollten schon 200-300 pF sein beim Shure....


[Beitrag von luckyx02 am 09. Mai 2012, 19:02 bearbeitet]
ronny332
Ist häufiger hier
#37 erstellt: 09. Mai 2012, 19:02

luckyx02 schrieb:
Klingt noch kompletter Fehlmontage. Tonarmmasse > 25gr ! Dann klingt es überragend....eins von zweien, mit einer glatten "1" in meiner Liste.... :prost


Hm, dank Tangential Dreher kann ich da gar nicht soviel falsch machen ;). Masse ist nicht vorhanden, alles über 16g (HS + TA) kriege ich nicht montiert. Andruck war/ist immer ca. 1,5g. Von der Seite betrachtet passt am Sony alles auch ohne Distanzscheibe. Von vorne ist auch alles glatt. Den Rest übernimmt der Arm selbstständig. Die Unterschiede zwischen links und rechts sind seit dem ersten Tag da, ggf. hat das Ding wirklich eine Macke.


[Beitrag von ronny332 am 09. Mai 2012, 19:03 bearbeitet]
luckyx02
Hat sich gelöscht
#38 erstellt: 09. Mai 2012, 19:06
...tja nur ist der Stummelarm trotz allen Schnick-Schnack extrem untergewichtig.....oder sind das über 25gr Masse ???


[Beitrag von luckyx02 am 09. Mai 2012, 19:08 bearbeitet]
ronny332
Ist häufiger hier
#39 erstellt: 09. Mai 2012, 19:08
Achso herum war das gemeint. Klasse, die Empfehlung für das Teil kam direkt vom Nadel-Shop unter Angabe des Drehers.
luckyx02
Hat sich gelöscht
#40 erstellt: 09. Mai 2012, 19:09
...um Himmels Willen.....
muggelmuggel
Stammgast
#41 erstellt: 09. Mai 2012, 19:09
Also eine Überlegung wäre bei dem entsprechendem Budget das M97xe zu besorgen und für die feineren Aufnahmen bzw. unverkratzten etc. den SAS Nadeleinschub von Jico zu ordern!
Preislich wäre man dann in etwa auf Höhe des MP200 und ich sage mal klanglich steht man nicht schlechter ..zudem braucht es auch kein 2. Headshell mehr und das Einstellen am Arm entfällt...
ronny332
Ist häufiger hier
#42 erstellt: 09. Mai 2012, 19:12

luckyx02 schrieb:
...um Himmels Willen..... :cut


Sag mir das gleiche jetzt bitte noch für das MP-200 und ich habe hier zwei unbrauchbare TAs liegen und schlappe 350€+ an die Wand genagelt
muggelmuggel
Stammgast
#43 erstellt: 09. Mai 2012, 19:16
Also was das At7v angeht, das ging bei mir schon nicht am ca. 15-17 Gramm Arm meines Denon.
Grundtonlos wars leider..obenherum super gut!
luckyx02
Hat sich gelöscht
#44 erstellt: 09. Mai 2012, 19:22
Nein das MP200 ist genau wie das AT7V ein gutes System. Es lohnt sich dafür nach passenden Drehern Aussschau zu halten.

Das AT7V wird von einigen am PE33 als das ultimative Vinyl-Setup angesehen, auch von mir. Das MP200 geht sehr gut an Dual 1019 mit Ausgleichskeil oder an den Elac 50H mit entsprechendem Spurwinkelshell. Der 22H zB. kommt da auch ohne aus, und hat das um Längen bessere Laufwerk als der 50H.

Es lohnt sich also, sich nach einen passenden Dreher umzusehen, das ist heutzutage billiger als umgekehrt......


[Beitrag von luckyx02 am 09. Mai 2012, 21:44 bearbeitet]
muggelmuggel
Stammgast
#45 erstellt: 09. Mai 2012, 19:41
@lucky02 `Das AT7V wird von einigen am PE33 als das ultimative Vinyl-Setup angesehen`

Jaa, so sieht das nun mal auch bei mir aus! Seit dem klappts auch mit dem AT7v
ronny332
Ist häufiger hier
#46 erstellt: 11. Mai 2012, 20:32
Nach einer ziemlichen Fummelei tut es das MP-200 nun auch an meinem Tangentialen, daran habe ich fast nicht mehr geblaubt :L.

Die externen Kabel sind nur komplett auf RG 142, ca. 50cm lang. Die internen lassen sich ab dem Tonarm selber schlecht bis gar nicht tauschen, aber das alte Koaxial Kabel von der Audio Platine bis zum Arm war locker 30cm lang. Gegen vorhin noch eingetroffenes Pico-Coax getauscht (sind nun halt 4 statt 2 Strippen, das alte war doppeladrig) mit 0,5mm Querschnitt (hätte sogar ruhig dicker sein dürfen, aber was solls) und auf ca. 10cm gekürzt, das reicht.

Ergebnis, das MP-200 kennt plötzlich Höhen und klingt nicht mehr so abgehackt. Fein, Fein ;). Doch keine 270€ für den Mülleimer.
Spezialized
Inventar
#47 erstellt: 12. Mai 2012, 12:57
Na siehste, geht doch. Die Nagaoka's sind halt ein wenig Divenhaft und verlangen eine etwas genauere/peniblere Einstellung, aber Sie danken es einem dann auch mit tollem Klang.
ronny332
Ist häufiger hier
#48 erstellt: 18. Mai 2012, 14:44

luckyx02 schrieb:

- AT-7V: teils zuviele Höhen, links lauter als rechts(?, bestimmt TA Fehler)


Klingt noch kompletter Fehlmontage. Tonarmmasse > 25gr ! Dann klingt es überragend....eins von zweien, mit einer glatten "1" in meiner Liste.... :prost


Da lagst Du wohl zu 100% richtig. Heute kam ein Marantz 6300 an, welcher allein vom Gefühl schon einen recht massiven Arm hat.
Das AT-7V ist ein Genuß auf dem Dreher. Wie ausgewechselt. Hätte ich niemals erwartet.
luckyx02
Hat sich gelöscht
#49 erstellt: 20. Mai 2012, 18:24
Tja manch einer behauptet, ich würde da was von verstehen. Keine Ahnung ob das stimmt....

http://lucky02.oyla.de


[Beitrag von luckyx02 am 20. Mai 2012, 18:27 bearbeitet]
THWO
Stammgast
#50 erstellt: 21. Mai 2012, 18:54
Sofern das Thema noch aktuell ist:

Ich habe gute Erfahrungen mit dem Linn K9 gemacht. Präzise und sauber, dabei ausgewogen und musikalisch. Guter Baß und präzise Höhen, ohne aggressiv zu werden. Habe es mit Linn Plattenspieler an Akito Tonarm betrieben und war stets zufrieden.

Es ist derzeit "in Reserve" gehalten und in einem einwandfreienen Zustand. Würde es für EUR 90,00 incl. Versand abgeben.

Gruß,
Till
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Phono Vorverstärker oder besseren Tonabnehmer?
RAXOMETER am 21.08.2011  –  Letzte Antwort am 02.10.2011  –  60 Beiträge
Tonabnehmer Yamaha MC 9
giveitup am 15.01.2013  –  Letzte Antwort am 16.01.2013  –  5 Beiträge
Plattenspieler mit MC-Tonabnehmer an MM-Vorverstärker
Hohenloher am 15.02.2009  –  Letzte Antwort am 16.02.2009  –  6 Beiträge
Plattenspiele Tonabnehmer MC/MM ?
gonzo4712 am 31.12.2005  –  Letzte Antwort am 10.01.2006  –  17 Beiträge
Beratung einfacher MM Tonabnehmer
rile am 08.11.2016  –  Letzte Antwort am 10.11.2016  –  22 Beiträge
Vorverstärker/Tonabnehmer Beratung/Empfehlung
tkretsch1 am 20.03.2011  –  Letzte Antwort am 27.03.2011  –  14 Beiträge
Plattenspieler? Tonabnehmer?
XorLophaX am 21.09.2009  –  Letzte Antwort am 25.09.2009  –  13 Beiträge
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