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Siemens RW 555 - Massekabel?

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dual_cs_520
Stammgast
#1 erstellt: 20. Okt 2012, 16:54
Ich habe heute auf dem Flohmarkt den Siemens RW 555 Plattenspieler eigentlich zum Basteln/Ausschlachten/Lernen mitgehen lassen. Der Verkäufer hatte gemeint, das Teil wäre hinüber, da der Ein/Aus-Schalter nicht mehr eingerasten und das Gerät sich folglich nicht einschalten lassen würde. Zu Hause habe ich erstmal das Headshell mit dem AT 13Ae abmontiert und an einem anderen Plattenspieler ausprobiert. Hat schonmal funktioniert und klang auch gar nicht mal schlecht. Nachdem ich den Dreher aufgeschraubt hatte, konnte ich feststellen, dass sich lediglich die Feder am Schalter verhakt hatte, was mit einem einfachen Handgriff gelöst war . . . und siehe da, das Teil läuft. Zwar nicht perfekt, da die Automatik nicht funktioniert und die Drehzahl sich nicht exakt einregeln lässt aber immerhin (bei dem ganzen Rumhandtieren wird mir übrigens bewusst, dass ich da eigentlich ein recht hübsches Teil vor mir habe).
Stutzen musste ich allerdings, da keine Massekabel vorhanden ist. Und es sieht für mich auch nicht danach aus, als hätte es ursprünglich eins gegeben. Ist das so in Ordnung? Oder hab ich was übersehen?

Grüße,
Jörg
Jens1066
Inventar
#2 erstellt: 20. Okt 2012, 16:59
Da ich im Moment nach einem Unversum Dreher suche und feststellen mußte, daß da so einiges von Micro Seiki gefertigt wurde, kann ich Dir mitteilen, das Dein Siemens RW 555 wohl auch dazu gehört.

Hier mal eine Liste der Micro Seiki OEM Geräte

Glüclwunsch

Hier noch was interessantes Stomlaufplan


[Beitrag von Jens1066 am 20. Okt 2012, 17:03 bearbeitet]
juergen1
Inventar
#3 erstellt: 20. Okt 2012, 17:11

dual_cs_520 schrieb:
Stutzen musste ich allerdings, da keine Massekabel vorhanden ist. Und es sieht für mich auch nicht danach aus, als hätte es ursprünglich eins gegeben. Ist das so in Ordnung? Oder hab ich was übersehen?
Hallo Jörg,
Masseanschluß ist bei manchen Spielern auch über die Cinchkabel verwirklicht..
Hat deiner nicht sogar einen DIN-Stecker? Ich glaube, dieser beinhaltet grundsätzlich(?) Masseanschluß.
Fehlende Masse wirst Du jedenfalls beim Hören durch ein ganz deutliches Brummen vernehmen. Falls nicht, wäre alles in Ordnung.

Bei vinylengine gibts überigens das Handbuch.
Gruß
Jürgen
zastafari
Stammgast
#4 erstellt: 20. Okt 2012, 17:22
Wenn du in das gute Stück guckst, siehst du, daß alle Sektionen getrennt sind.
Ein "Brummen" wurd ihm schon immer nachgesagt.

Verbinde mal im Gerät alle Massepunkte und erde die seperat ...dann ist dan nen geiler Dreher!
dual_cs_520
Stammgast
#5 erstellt: 20. Okt 2012, 18:31
Also, der RW 555 hat Chinch und keine DIN-Stecker. Beim Anschließen an die Anlage ist im Vergleich zu den anderen Drehern durchaus das typische Massebrummen zu hören aber eben nur ganz leicht im Hintergrund und auch dann erst so richtig, wenn man den Regler voll aufdreht.
luckyx02
Hat sich gelöscht
#6 erstellt: 20. Okt 2012, 18:32
Der RW 555 hat normalerweise Din Anschluss ohne seperates Massekabel. Kann aber problemlos, wie man es kennt, umgebaut werden. Problematisch wird es wenn die Automatksteuerscheibe ihre Synchronität verloren hat. Dann muss man die Scheibe und ihren Motor trennen und versuchen die Nullstellung grob manuell einzurichten. Den Rest schafft die Automatik alleine.

Bei mir läuft eines der besten jemals gebauten Systeme standardmässig am RW555, ein Sonus "Blue Label". Auch weil die Tonarmbasis recht hoch ist und man den VTA über die Tellerauflage sehr gut fein justieren kann. Also die Qualität des Drehers ist wirklich hoch einzuschätzen......

Pate ist der Micro DQ44 und von all dessen OEM Derivaten, ist der Siemens RW555 der einzige mit einem stabilen S-Tonarm. Alle anderen haben ULM Arme oder wie der Telefunken CS20, den leichten J-Arm für Concorde Systeme.


[Beitrag von luckyx02 am 20. Okt 2012, 18:34 bearbeitet]
Jens1066
Inventar
#7 erstellt: 20. Okt 2012, 18:43
@lucky,
jetzt wo ich Dein Avatar sehe, weiß ich auch wieder wessen HP das ist. Ich hoffe es war OK, daß ich auf Deine Liste verwiesen habe.

Ist zwar OT , aber hättest Du mir einen Tip, welcher OEM Player vom Preisleistungsverhältnis der Beste wäre?
dual_cs_520
Stammgast
#8 erstellt: 20. Okt 2012, 19:38

luckyx02 schrieb:
Der RW 555 hat normalerweise Din Anschluss ohne seperates Massekabel. Kann aber problemlos, wie man es kennt, umgebaut werden.


Soweit ich die Sache einschätze, sind die Chinch-Stecker original verbaut. Auch als Elektrolaie wage ich da jetzt mal die Behauptung, dass das Innenleben noch top und absolut jungfäulich aussieht!

@luckyx02
Wenn ich deinen Kommentar richtig deute, dann würde es sich sogar lohnen, die Wehwehchen (Pitch, Schaltautomatik) des Drehers richten zu lassen? Ich habe in zwar zum Lernen angeschaft aber wenn das ein feines Teil ist, lasse ich lieber die Finger weg, bevor ich noch mehr kaputt mache . . . und geb den Dreher in fachgerechte Hände. Und da ich selbst so gut wie nix dafür bezahlt habe, darf es dann auch ä bissele was kosten. Wenn ich mir nämlich vorstelle, was in der Bucht mitunter für halbseidene Automaten hingeblättert wird, ohne Garantie, dass das Gerät auch dauerhaft läuft, ist es doch kein schlechtes Geschäft, den RW 555 von einem Fachmann durchchecken zu lassen.

Tja, das wäre dann wieder ein Baby mehr
luckyx02
Hat sich gelöscht
#9 erstellt: 20. Okt 2012, 20:24
Ja es lohnt sich auf jeden Fall. Bei der Automatik ist oft nur der kleine Start Hubmagnet schwergängig. Den findet man vorne Richtung Headshell unter dem Chassis. Die Pitchregler müssen ein paar mal hin- und her gedreht werden, dann funktionieren sie wieder.

@Jens1066 : Hast PM

PS: Die Automatik arbeitet auch nur wenn ganz rechts auch "Automatik" gewählt ist ! Sonst hat auch die Starttaste keine Funktion !


[Beitrag von luckyx02 am 20. Okt 2012, 20:40 bearbeitet]
dual_cs_520
Stammgast
#10 erstellt: 20. Okt 2012, 20:51
Jetzt mal ne andere Frage zum RW 555. Als ich den Plattenspieler gakauft habe, war die Skala beim Gegengewicht auf ca. 0,5 eingestellt und Antiscating tappte irgendwo im Nirgendwo. Also habe ich mich mal im Netz kundig gemacht und die Infos zum AT 13Ae abgerufen, den Tonarm ausbalaciert und dann die Auflagekraft auf 1,5 eingestellt. Da bin dann aber schon ein wenig erschrocken, da das ganze System fast auf der Platte schleifte. Aber mit 1,5 bin ich doch noch im Tolleranzbereich?!? Ich hab es dann sogar noch meine digitale Wage rausgekramt, um zu überprüfen, ob ich da was falsch gemacht habe . . . war aber nicht so!


[Beitrag von dual_cs_520 am 20. Okt 2012, 20:52 bearbeitet]
elchupacabre
Inventar
#11 erstellt: 20. Okt 2012, 20:53
Richtig montiert ist alles, ist die Basis des Tonarms in Ordnung?
dual_cs_520
Stammgast
#12 erstellt: 20. Okt 2012, 20:57
Tja, so weit ich sehen kann, ja! Da ruckelt nix, da wackelt nix, da steht nix quer, das Teil sitzt bombenfest!
dual_cs_520
Stammgast
#13 erstellt: 20. Okt 2012, 21:17
Ich Esel! Da war doch mal ein DIN-Stecker dran!!! Ich such die ganze Zeit im Gehäuse, dabei wurde der nicht am Dreher ausgetauscht. Stattdessen wurde nur das Ende abgeschnitten und mit Chinch-Steckern versehen. Sorry!
luckyx02
Hat sich gelöscht
#14 erstellt: 21. Okt 2012, 07:40
Wie du das Gewicht kalibrierst weisst du ? Mit verdrehen des Gewichts auf Nulllage auspendeln, dann nur den vorderen Skalenring (!) mit dem 0 Strich auf dem Arm synchron drehen. Danach wieder direkt am Gewicht auf 1,5p stellen, besser 1,75p.
dual_cs_520
Stammgast
#15 erstellt: 21. Okt 2012, 16:15

luckyx02 schrieb:
Wie du das Gewicht kalibrierst weisst du ?


War das erste, das ich gelernt und immer wieder geübt habe. Irgendwie wurde nämlich an sämtlichen Drehern, die ich erstanden habe, am Gewicht rumgespielt. Seit ich eine Digitalwage habe, teste ich zwar vorsichtshalber immer nochmal, war aber auch mit Augenmaß nie danebengelegen . . .
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