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Tonabnehmer für Thorens TP90 (Kaufberatung)

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Autor
Beitrag
Niklas0605
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 31. Okt 2012, 11:22
Hallo zusammen,

ich suche nach einem Tonabnehmer für einen Thorens TP90 Tonarm.
Wie man sieht bin ich neu im Forum und recht unerfahren was Analoge Wiedergabegeräte angeht.

Wenn es stimmt was ich gelesen habe, dass man bei einem MC System die Nadel nicht ohne weiteres ersetzen kann, wäre mir ein MM System lieber.

Ich bin bereit ca. 300-350€ für ein gutes System auszugeben.
Da der Tonarm recht schwer ist sollte es wohn ein System sein, was auch bei rellativ hohem Auflagedruck gut arbeitet.

Ich hoffe auf qualifizierte Vorschläge!

Besten Gruß!
Niklas
Niklas0605
Ist häufiger hier
#2 erstellt: 31. Okt 2012, 12:01
Als Anregung: was haltet ihr denn z.B. vom Ortofon 2M Bronze oder Benz Micro Silver?
Soundtrailer
Stammgast
#3 erstellt: 31. Okt 2012, 12:24
Es kommt auf die Headshell an, Die eff.Masse liegt je nach Headshell zwischen 14 und 20 gr.
Niklas0605
Ist häufiger hier
#4 erstellt: 31. Okt 2012, 12:32
Headshell TP 95, eff. Masse 17g.
Ich tendiere mittlerweile doch zum Benz Micro Silver oder Gold.

Ich habe gelsen, dass die Nadelnachgiebigkeit niedrig sein soll für den genannten Tonarm bzw. die Headshell. Was bei den Benz ja gegeben ist.

Ich suche für einen Thorens TD2001.

Besten Gruß!
Niklas
heisch
Ist häufiger hier
#5 erstellt: 31. Okt 2012, 12:47
Hallo Niklas
Das Benz Micro Silver kann ich absolut empfehlen. Ist allerdings auch ein (high output) MC, lässt sich aber bei Benz recht preiswert erneuern.

Gruss

Heinz
Guido64
Stammgast
#6 erstellt: 31. Okt 2012, 13:23
Hallo Niklas,

ich habe so einige zum wechseln.

TA_Thorens1

Wärmstens empfehlen kann ich das Ortofon Rondo Red! Sehr Warm und dynamisch!

Gruß
Guido
Holger
Inventar
#7 erstellt: 31. Okt 2012, 13:27

Niklas0605 schrieb:

Ich suche für einen Thorens TD2001.


Hi Niklas,

Darf ich fragen? Bist du meinem Ratschlag gefolgt und hast den 2001 in Mahagoni aus dem Analogforum gekauft?
akem
Inventar
#8 erstellt: 31. Okt 2012, 13:35
Das beste klangliche Ergebnis, das ich damals an meinem TD2001 mit TP90 hatte, war mit einem Ortofon MC Nr.2. Ist zwar schon ausgelaufen, mit etwas Glück findest Du es aber vielleicht noch zu kaufen. Ist aber ein Low-Output-MC, läuft also nicht am MM-Eingang.
Wenn es ein MM-kompatibles MC sein soll würde ich mal in die Richtung Denon DL110 schielen. Das DL103 lief an meinem TD2001 gar nicht gut, gab Querwirkungen mit dem Subchassis...
Mit MM-Systemen hat der TP90 aufgrund seiner etwas hohen Masse so seine Probleme. Das originale Grado (bei mir war zumindest eines drauf) ging gar nicht, klang wie eingeschlafene Füße. Es gibt aber Leute, die mit einem Ortofon Vinylmaster Silver am TP90 sehr gut leben.

Gruß
Andreas
silberfux
Inventar
#9 erstellt: 31. Okt 2012, 14:25
Hi, stbeer hier aus dem Forum betreibt an einem TP 90 ein VM Silver. Ich habe das bei ihm schon gehört und kann nur sagen, dass diese Kombi sehr gut klingt, obwohl ich es nicht erwartet hätte. Schau Dir vielleicht mal seine diesbezüglichen Beiträge an.

BG Konrad
Niklas0605
Ist häufiger hier
#10 erstellt: 31. Okt 2012, 14:25
Über den Denon DL110 habe ich auch schon nachgedacht.
Allerdings habe ich dann gelesen, dass dieser besonders stark in den Höhen ist und z.B. für Opernliebhaber ist.

Da ich zu 80% Rock Musik höre, habe ich diese Idee dann eg schon wieder verworfen.

Ich muss sagen, nachdem ich jetzt ein paar Stunden gelesen habe, bin ich auch definitiv bereit ein MC System zu nehmen.

Gibt es noch Meinungen zu den Benz Micro MC Gold/Silber.

Kann mir jemand sagen, was der Austausch einer Nadel bei so einem System ca. kostet und wie häufig der Wechsel nötig wird?

Gruß!
Niklas
akem
Inventar
#11 erstellt: 31. Okt 2012, 17:43
Wenn Du beim DL110 mit "stark in den Höhen" eine Überbetonung meinst, kann ich Dich beruhigen. Es gibt zwar Leute, die den Klang als hell bezeichnen, das dürfte aber dann auf eine Fehlanpassung an zu leichten Armen zurückzuführen sein. Das Ding rockt auf jeden Fall. Klar, es geht schon noch "mehr", aber das geht dann auch entsprechend ins Geld. Die kleinen Benze kenne ich nicht, ich weiß nur, daß das keine "echten" Benze sind, sondern Fremdprodukte (ich glaub mal was von Audio-Technika gelesen zu haben). Muß jetzt natürlich nicht heißen, daß sie schlecht sind.

Gruß
Andreas
Hörbert
Moderator
#12 erstellt: 31. Okt 2012, 18:44
Hallo!

Das Benz-Micro MC-Gold ist nur zu empfehlen wenn deine MC-Stufe mit mindestens 200 Ohm abschließr, der übliche 100 Ohm-Abschluß tut dem System nicht besonders gut. Ansonsten ist es für Tonarme ab ca. 16 Gramm eine sehr gute Wahl in diesem Preissegment.

Alternativ dazu käme das Goldring Eroica in Frage das bei den üblichen 100 Ohm handelüblicher -nicht anpassbarer Entzerrer- keine Probleme hat. Es klingt in den schwereren Tonarmen ab 18 Gramm-bis 20 Grammallerdings etwas kühler als das MC-Gold, weist aber noch keine echten Fehler wie Kompressionseffekte u.ä. auf.

MFG Günther


[Beitrag von Hörbert am 31. Okt 2012, 18:45 bearbeitet]
Niklas0605
Ist häufiger hier
#13 erstellt: 31. Okt 2012, 19:00
Ich werde ohnehin einen neuen Vorverstärker anschaffen.
Könnt ihr mir da etwas empfehlen was zum Benz Micro MC Gold passen würde und die richtigen Daten aufweiset?!
Gibt es da was in der Preisrichtung bis ca. 200€ was brauchbar ist?

Gruß,
Niklas
luckyx02
Hat sich gelöscht
#14 erstellt: 31. Okt 2012, 19:11
Für MMs käme man damit klar. Für ein MC muss man das doppelte kalkulieren mMn.
aberlouer
Inventar
#15 erstellt: 31. Okt 2012, 19:21
Bei mir war das DV20X am TP90 und das passte wie die Faust aufs Auge. Als VV würde ich mal einen gebrauchten Trigon Vanguard II in die nähere Überlegung einbeziehen.
stbeer
Hat sich gelöscht
#16 erstellt: 01. Nov 2012, 22:41

luckyx02 schrieb:
Für MMs käme man damit klar. Für ein MC muss man das doppelte kalkulieren mMn.

@Lutz: Das Doppelte reicht mMn nicht

@Niklas: Du hast einen TD2001? Ich auch! Ansonsten siehe Konrad's Post von oben

Gruss Stefan
Hörbert
Moderator
#17 erstellt: 02. Nov 2012, 08:03
Hallo!

@Niklas0605

Gebraucht käme für ca 250 Euro hier ein Trigon Vanguard II in Frage der neu ca 100 Euro mehr kostet.

Wichtig ist bei einem Entzerrer vor allem die Anpassbarkeit und die Rauschfreiheit, zudem sollte die RIAA-Kurve mit einer Toleranz von mindestens +/- 0,5 dB eingehalten werden. Wünschenswert ist eine freie stfenlose Skalierung des Outpus.

Alles weitere sind m.E. "Glaubensfragen" und selbstverständlich eine Frage der aktuellen "Mode" aber das sollte man nicht allzu Ernst nehmen da in spätestens einem halben Jahr hier ohnehin "eine neue Sau durch´s Dorf getrieben wird"

MFG Günther
akem
Inventar
#18 erstellt: 02. Nov 2012, 10:49
Im Analog-Forum wird gerade ein Creek OBH 8 angeboten. Das ist ein gutes Gerät, hab ich u.a. selber und bin sehr zufrieden damit.

Gruß
Andreas
aberlouer
Inventar
#19 erstellt: 02. Nov 2012, 11:33

luckyx02 schrieb:
Für MMs käme man damit klar. Für ein MC muss man das doppelte kalkulieren mMn.


Das einzige MM, was ich mal am TP90 betrieben habe, war das 2M Black und das ging mbMn garnicht.

Es gibt doch auch harte MMs von AT. Zum Beispiel das Audio Technica AT 15 XE. Wäre sowas nichts für den Arm?
Niklas0605
Ist häufiger hier
#20 erstellt: 02. Nov 2012, 12:44
Ich denke ich werde mir einen Benz MC Gold oder Silber bestellen.

Die frage ist für welchen der beiden einfacher einen guten Vorverstärker finde.

Ich bin schon auf der Suche nach dem Trigon Vanguard 2 zu einem guten Preis.
akem
Inventar
#21 erstellt: 02. Nov 2012, 13:07
Sorry, aber meiner bescheidenen Meinung nach ist der Vanguard 2 nicht wirklich gut, da ziemlich bedeckt im Hochton. Zumindest bei MC, MM hab ich damals nicht ausprobiert, weil ich sowas nicht hatte.

Gruß
Andreas
Niklas0605
Ist häufiger hier
#22 erstellt: 02. Nov 2012, 13:47
@ Andreas: Siehst du eine Alternative in der Prieslage?
akem
Inventar
#23 erstellt: 02. Nov 2012, 14:00
Besagten Creek zum Beispiel, wenn's kein Low-Output-MC wird. Oder mal hier den GramAmp 2 oder 3 anschaun:
http://www.phonophon...ker/graham-slee.html

Gruß
Andreas
Niklas0605
Ist häufiger hier
#24 erstellt: 02. Nov 2012, 14:05
Würde der Creek zum Benz MC Silver passen?

Gruß!
Niklas
aberlouer
Inventar
#25 erstellt: 02. Nov 2012, 15:44

akem schrieb:
... ist der Vanguard 2 nicht wirklich gut, da ziemlich bedeckt im Hochton. Zumindest bei MC,...


Das kann ich absolut nicht nachvollziehen und zumindest die universelle Anpassbarkeit ist nicht schlecht.
Hörbert
Moderator
#26 erstellt: 02. Nov 2012, 16:20
Hallo!

@akem

Das kann ich so ebenfalls nicht bestätigen, natürlich kannst du durch eine Fehlanpassung ein solch gedeckeltes Klangbild erzielen, aber korrekt eingestellt habe ich den Vanguard 2 immer als ein recht neutrales Gerät erlebt das unauffällig seine Arbeit macht und hinter die Musik zurücktritt.

MFG Günther
raindancer
Inventar
#27 erstellt: 02. Nov 2012, 17:59
Hallo,

der Creek ist ein Galgenvogel.

Der billigste MC-pre, den ich mir hinstellen würde, wär der Camtech aka Audiolab. Da landen wir gebraucht bei ca. 400,-. Kaum teurer aber dabei schon top ist ein Omtec Antares V1. Ab V2 kann der Kurzschlußbetrieb, d.h. der Tonabnehmer ist dann als Stromquelle angeschlossen. Dann ab ca. 500,- (V1), 700,- V2.

Ich würd das Benz verwerfen - mir hat selbst das ACE am 2001 nicht gefallen, und das Kleinere wird wohl kaum besser sein. Wenns monetär ned geht lieber ein HO MC - Dynavector wurde genannt oder Ortofon X5 und ne MM-Vorstufe. Mehr geht später immer noch.

Noch ne Option: Verstärker wechseln auf ein Modell mit guter Phonostufe. Mein 2001 samt Ortofon MC20 hängt an Marantz PM17 und gut iss, gibt noch zig mehr Amps mit wirklich brauchbarem Phonozweig.

aloa raindancer
akem
Inventar
#28 erstellt: 02. Nov 2012, 18:50
High-Output-MCs wie das Benz Silver sind generell sehr anspruchslos, was den Abschluß am Phonovorverstärker angeht. Die Eingangskapazität, die bei MM und MI Systemen so wichtig ist, spielt bei HO-MCs überhaupt keine Rolle, sofern sie nicht in völli absurden Größenordnungen liegt. Das sind dann aber Werte, bei denen ein MM wahrscheinlich schon wie ein Telefon klingen würde...

Zur Trigon:
Es mag sein, daß das bei MM-Systemen anders ist. Ich hab ihn nur mit diversen MCs getestet und er hat bei mir keine 2h gespielt, bevor ich ihn wieder verkauft habe. Das gleiche gilt für den eigentlich ebenso gut beleumundeten Lehman Black-Cube SE mit dem großen Netzteil. Die subjektive obere Grenzfrequenz lag da jeweils unter 15kHz. Beim Vanguard wird das Ausgangssignal sogar kurz vor den Cinchbuchsen durch einen Ferrit geführt. Vielleicht daß der zu groß geraten ist?? Vielleicht wird das was, wenn man den durch eine Drahtbrücke ersetzt? Ich weiß es nicht...
Ach ja, bei MM kann man ja die Kapazität so wählen, daß es genau da einen Hochton-Peak gibt, wo der Verstärker abfällt. Vielleicht liegt darin der unterschiedliche Eindruck begründet??

Gruß
Andreas
Niklas0605
Ist häufiger hier
#29 erstellt: 02. Nov 2012, 19:17
Nabend zusammen,

meine Quintessence eurer Antworten ist ehrlich gesagt, dass es ganz stark auf den Höhrer ankommt.
Der eine hält das Benz Silver für eine gute Lösung, andere finden es sogar schlecht.
Genau so sieht es beim Trigon aus.

Ich sehe beim Trigon einfach den großen Vorteil, dass ich es in verschiedene Richtungen anpassen kann.

Ich denke der beste Weg ist, die Geräte gebraucht kaufen und dann selber testen, im schlimmsten Fall wieder verkaufen.

Gibt es technische Einwände, was die Kombination Benz Micro Silver und Trigon Vanguard 2 angeht?
D.h. nüchterne Daten, die die Kombination von vornherein unsinnig machen?

Gruß!
Niklas
aberlouer
Inventar
#30 erstellt: 02. Nov 2012, 19:28

Niklas0605 schrieb:


Gibt es technische Einwände, was die Kombination Benz Micro Silver und Trigon Vanguard 2 angeht?
D.h. nüchterne Daten, die die Kombination von vornherein unsinnig machen?

Gruß!
Niklas


Nö! Und nochmal ein Wort zum Trigon. Bei mir liefen ein AT OC9, ein Empire MC 1000vdH, ein vdH DDT, ein DV20X L, ein DV20X H und AT ART 1 testweise am Vanguard und bei keinem konnte ich einen höhenabfall feststellen. Der Pre ist, wie Hörbert schon schrieb, neutral.
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