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Ortofon Vinylmaster red oder welches TA bis 150€

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ronmann
Inventar
#1 erstellt: 29. Dez 2012, 22:46
Also irgendwie drehe ich mich im Kreis. Das soll doch aber nur mein der Thorens TD318 mit Rega RB251 machen
Nach Testurteilen usw. scheint ein Vinylmaster red ziemlich gut und günstig zu sein. Es soll auch recht lebendig zur Sache gehen, was meiner Neigung zu handgemachter Pop-Musik wohl entgegenkommt.
Aber erzeugen die "schön" klingenden Abnehmer wie Shure oder Grado doch mehr Gänsehaut, machen Stimmen noch echter? Ich habe schon alle möglichen mit Vorsicht zu geniesenden Tests gelesen. Träume vom Ortofon Salsa (oder Nr2, hatte früher mal ein AT120E MC, was recht gut klang, aber evtl. zu wenig emotional), mag aber keine 300€ ausgeben. Ein nackter eliptischer Diamant sollte wenigstens an Bord sein. Fineline, Shibata usw. ist dann doch zu teuer
Als Vorstufe dient eine Yamaha CX830 mit anpassbarer (Kapazität/Widerstand) Phonostufe. Ich denke für Tonabnehmer der Preisklasse, egal ob MM oder MC bestimmt angemessen.
Also empfehlt mir mal Tonabnehmer, die Gänsehaut machen, weil sie so schön klingen, aber eben nicht undynamisch und zum Einschlafen langweilig.
Danke!
Hörbert
Moderator
#2 erstellt: 30. Dez 2012, 01:43
Hallo!

Dein Setup ( TD318 mit Rega RB251 und CX830 ) reicht eigentlich für mehr aus als nur für ein 100 Euro-System. In dieser Preisklasse findest du m.E. noch nicht den richtigen Spielpartner für diese Komponenten.

Aus meiner Sicht kämen hier eher Systeme vom Range eines Ortofon VM-blue/-silver oder auch Ortofon OM-30/40 in Frage.

Leider treffen sich diese Systeme weder mit deinen Preisvorstellungen noch mit deiner klanglichen Erwartungshaltung da es sich so verhält daß ein System -je besser es ist-, um so nüchterner, unspektakulärer und exakter klingt.

Ein Kompromiss der dich wohl zufriedenstellen könnte wäre nach meiner Meinung ein Grado Prestige-silver, allerdings sollte der RB-251 dafür schon eine dahingehend modifizierte Tonarmverdrahtung haben , so daß die Tonarmmasse nicht mehr -wie bei der Originalverdrahtung- auf der Masse des linken Kanals liegt sondern separat herausgeführt wird da es ansonsten mit Grado-Systemen zu einem Brummproblem kommen würde.

MFG Günther
ronmann
Inventar
#3 erstellt: 30. Dez 2012, 10:49
Ja schon klar, dass da auch mehr ginge. Aber so intensiv höre ich dann auch wieder nicht. Wenn es eines für 200€ gäbe (oder minimal mehr), was die günstigen sooo deutlich überflügelt, dann könnte ich mich auch dazu durchringen. Der Plattenspieler ist nur nostalgische Ergänzung zu CD/DAT. Beim AudioTechnica MC hatte mich vor Jahren gestört, dass es nicht viel anders als CD klang. Also irgendwie hätte der Thorens noch mehr Flair versprühen können. Ich denke im 3stelligen EuroBereich haben alle Hersteller mehr oder weniger noch ein bissl Eigenklang. Da muss ich also den finden, der mir gefällt. MM´s sagt man ja nach, dass sie "analoger" klingen würden. Ich vermute der Yamaha-Vorstufe ist es egal ob MM oder MC, also dass sie mit beiden ganz gut kann. Goldring Eroica finde ich noch ganz gut (in den Tests), weil da der Höhenanstieg vieler andere TA fehlt. Aber dann sind es doch 300€.
Der Rega-Arm habe ich bisher nur provisorisch mal ins Laufwerk gestellt. Den muss eh noch richtig einbauen. Da kann ich auch sein Masse-Problem lösen. Im Thorens sind ja auch einige Masseverbindungen zwischen Platinen, Tellerlager usw. Die verbinde ich einfach und führe sie nach draußen. Oder muss es perfekt sternförmig sein?
Ein AT95e ist übrigens zur Zeit drin. Das klingt bissl gebremst, also so als müsste man von der Musik noch "einen Vorhang herunterziehen". Ich habe noch die Hoffnung dass das für unter 200€ zu haben ist. Was meint ihr?


[Beitrag von ronmann am 30. Dez 2012, 10:53 bearbeitet]
Hörbert
Moderator
#4 erstellt: 30. Dez 2012, 11:34
Hallo!

Hier gibt es eine recht gute Umbauanleitung zur Rega-Tonarmverdrahtung: http://www.aqvox.com...nen_rega_mod_de.html

In deinem Fall mußt du halt noch die Zargenmasse die auf der Lötleiste liegt mit der Tonarmmasse koppeln. Den ganzen Rest kannst du getrost so lassen wie er ursprünglich gelegt war.

Das mit dem "analogeren" Klang verstehe ich nicht ganz, -meinst du damit die typischen Schallplattenfehler (Verzerrungen, Kanalversatz, Abtastnadelgeräusche u.s.w.) und die eingeschränkte Dynamik-? Wenn ja solltest du dir ein System mit möglichst grober Rundnadel zulegen, hier hörst du diese Fehler überproportional. Eigentlich sollte man doch ganz froh sein wenn der Unterschied zur CD nicht allzu deutlich wird, -dann bleiben die Qualitätseinbußen durch die ältere und unvollkommenere Technik in Grenzen-.

Das Schallplatten im direkten Vergleich etwas gebremst klingen liegt an der vergleichsweise bescheidenen Dynamik der Analogplatte, daran sollte man sich einfach gewöhnen, ebenso an die im Vergleich zur CD angehobenen Mitten und den zurückgenommenen -ab ca. 150 Hz Mono abgemischten Tieftonbereich.

Wenn das vorhandene MM System allerdings stumpf klingt liegt der Hund möglicherweise in einer falschen Kapazitätssanpassung begraben, der CX830 bietet dir die Wahl zwischen 220 und 330 Pikofarad hier sollte sich zwischen den beiden Einstellungen schon ein deutlicher Unterschied im Klang zeigen. Ist das nicht der Fall?

MFG Günther


[Beitrag von Hörbert am 30. Dez 2012, 11:35 bearbeitet]
akem
Inventar
#5 erstellt: 30. Dez 2012, 11:35
Die Masse muß nicht sternförmig sein. Da fließen ja keine wirklichen Ströme.
Zum Rega-Arm kann ich Dir das Denon DL110 empfehlen. VOrsicht bei elliptischen Nadeln: da gibt es unterschiedliche Verrundungsradien so daß elliptische Nadeln sehr unterschiedliche Qualität haben können. Ortofon hat generell 0,3x0,7mil (bzw. 8x18µm). Das ist imho für saubere Hochtonabtastung zu grobschlächtig. Dementsprechend klingt das VM Red auch kratzbürstig und rauh weil es einfach zu hohe Verzerrungen im Hochton macht. Das DL110 hat ne bessere Nadel und klingt obenrum für eine elliptische Nadel sehr sauber. Du solltest aber auf einen korrekten VTA achten, da reagiert das 110 recht allergisch drauf. Und Du solltest das mitgelieferte Gewichtsplättchen zwischen Headshell und TA montieren, das bringt 1g mehr effektive Masse.

Gruß
Andreas
ronmann
Inventar
#6 erstellt: 30. Dez 2012, 16:49
Nein mit analogem Klang meine ich nicht die negativen Seiten der LP Naja, ist wohl schwer zu beschreiben. Wenn Spannung in der Luft liegt, weil es ganz einfach gut klingt.
Dass das DL110 die bessere Nadel hat wusste ich nicht. Ich dachte der nackte Diamant des Vinylmaster Red ist der bessere. Beim DL110 mag ich die geringe Ausgangsspannung nicht, aber bei der Yamaha-Vorstufe wurde bei STEREO der rauscharme MM-Eingang gelobt, sodass das wohl nicht ins Gewicht fällt. Außer dass ich dann bis 3Uhr oder so aufdrehen muss. Wird der MC-Eingang übersteuert?
Bei 330Pikofarad klingt das AT95 erwartungsgemäß muffiger und bei 1000 dann erst recht. Das AT95 ist gut, aber mehr auch nicht. Ich glaube nicht dass ein Fehler vorliegt.
Und wenn man Vinylmaster blue (Fine line) und DL110 vergleicht?
Welcher andere TA wäre noch empfehlenswert? Die Ortofon turbo mit ihrer fetten Hochtonanhebung kommen nicht infrage. Evtl. ein Ortofon Samba. Und ansonsten? Goldring 10xx? Aus der 2 Zeilen der üblichen Lachzeitschriften ist es eben nur schwer abschätzbar, wo die Unterschiede beim Klang liegen. Ich würde deshalb einfach gern die üblich 3...5...8 Verdächtigen theoretisch abklopfen und mich dann entscheiden. Dazu brauche ich ein paar Meinungen. Nen wissenschaftlichen Blindtest wird ja niemand anbieten können
Albus
Inventar
#7 erstellt: 30. Dez 2012, 16:54
Tag,

den nähme ich für den Fall: http://www.zum-shop....17-320_p12145_x2.htm
Der Schliff ist dem Shibata-Schliff ähnlich.

Freundlich
Albus
cwurst
Inventar
#8 erstellt: 30. Dez 2012, 17:28

akem schrieb:
Dementsprechend klingt das VM Red auch kratzbürstig und rauh weil es einfach zu hohe Verzerrungen im Hochton macht.

Dann hast du es vllt. an 'nem falschen Arm gefahren, ungenau justiert oder ein Montagsmodell erwischt. Kann nur sagen, dass das VM Red fürs Geld super klingt. Forsch, aber absolut sauber. Hatte es selbst eine Weile als Einstiegsdroge an 'nem leichten Thorens TP 11 und dann aufgerüstet zu einem Silver. Das ist schon ein anderer Schnack, schmälert imho aber nicht das sehr gute PLV des Red.


[Beitrag von cwurst am 30. Dez 2012, 17:35 bearbeitet]
akem
Inventar
#9 erstellt: 30. Dez 2012, 17:46
Es gäbe noch einen "Cheap-Trick". Das VM White kaufen und dann diesen Nadeleinschub dazu:
http://www.dienadel....&setAjaxSb=0&x=0&y=0
Das wäre dann ein "Quasi-VM Blue". Nur daß die Nadel nicht nackt sondern gebondet ist. Ich hatte das 320 mal als T4P-Tonabnehmer und fand den Klang allerdings etwas dunkel, wenn auch sauber und gut aufgelöst. Inwieweit sich das auf das VM übertragen läßt weiß ich nicht.
Die White-Nadel hat man dann noch als Reserve oder für Flohmarktplatten übrig...

Gruß
Andreas
applewoi
Stammgast
#10 erstellt: 30. Dez 2012, 20:38

ronmann schrieb:


Bei 330Pikofarad klingt das AT95 erwartungsgemäß muffiger und bei 1000 dann erst recht. Das AT95 ist gut, aber mehr auch nicht. Ich glaube nicht dass ein Fehler vorliegt.:D


Doch, der zu vermuten ein AT95 wäre gut.
Wenn das dein Maßstab für analogen Klang ist dann kauf doch einfach ein neues. Musst nur Glück haben eines mit nicht schief eingeklebter Nadel zu finden.
Schon ein AT110 ist *deutlichst* besser, aber halt leider auch doppelt so teuer.
ronmann
Inventar
#11 erstellt: 30. Dez 2012, 21:54
Danke für den Beitrag
Gut heißt: Es ist nicht richtig mies und taugt durchaus zum Hören. So wie die Standart-Anlage in meinem Auto. Da höre ich auch, ohne gleich brechen zu müssen. Aber ganz nach dem Prinzip von Pareto möchte ich mit 20% Einsatz 80% von dem was möglich ist erreichen, mehr nicht. Also suche ich im Bereich bis 200€.
Archivo
Inventar
#12 erstellt: 01. Jan 2013, 12:39
Wenn Du das DL-110 nur der geringen Ausgangsspannung wegen nicht magst - man gewöhnt sich daran, den Volume-Regler etwas weiter aufzudrehen...

Ich kann über dieses System nur das Beste berichten, bei mir läuft es einwandfrei und erfreut mich mit - in meinen Ohren - feinem Klang.

Habe zwar noch kein System oberhalb von 200 Euro an meinen Drehern gehabt, doch angesichts von Hörvermögen und -gewohnheit meinerseits dürfte sich da subjektiv nicht mehr allzu viel tun.

Bin aber auch nur klassischer User und kein "Hi-Ender".

LG und ein gutes Neues Jahr aus Wien,

Ivo
ronmann
Inventar
#13 erstellt: 01. Jan 2013, 13:51
Naja, die Wunschliste enthält objektive und subjektive Komponenten. Zur Kategorie "Habenwollen" zählt eben u.a. dass es ein "edler" Nadelschliff ist, dass die Ausgangsspannung passt, dass es kein no-name ist, dass die technsichen Daten halbwegs passen (also nicht dieser extreme Hochtonanstieg von Ortofon turbo und Co) usw.
Wohlwissend Kompromisse bei <200€ machen zu müssen, steht das DL110 aber durchaus auf der Liste der möglichen Kandidaten.
Wie ist das DL110 einzuordnen, also im Vergleich zu einem Vinylmaster red? Dem Vm red sagt man wohl nach, dass es abgeht wie die Feuerwehr. Wichtig ist mir aber auch, dass Stimmen Gänsehaut erzeugen. Kann das das Denon evtl. besser? Also ein Tonabnehmer der in allen Kriterien recht gut ist und keine echten Schwächen hat, sodass man nicht nur diese oder jene Musik hören kann, sondern ein Kandidat, der mich 10Jahre begleitet, ohne dass ich mich anderweitig umschaue.
Mmmh, wobei wenn ich nun wieder auf 10Jahre rechne, was wären da 100€ mehr
Lohnt es nochmal 100€ mehr auszugeben, oder ist der Sprung zu Ortofon Salsa, Goldring Eroica usw. nicht sooo dramatisch?
kimotsao
Inventar
#14 erstellt: 01. Jan 2013, 14:21
hallo

also bezüglich Tonabnehmer habe ich in den letzten 3 Jahren auch jede Menge ausprobiert, gut es könnte sicher noch mehr sein, aber was ich dir gleich sagen kann ist, dass du von Anfang an etwas mehr Geld in einen TA investieren sollst, als dann Jahr für Jahr einen anderen zu kaufen, weil sie dir nicht gefallen. also ich habe zuerst das 2m red zugelegt, naja, für den Einstieg nicht so schlecht, der Bassbereich ziemlich schlecht. So habe ich dann auf das Master red gesetzt und mit diesem ziemlich lange Vinyl gehört, es war um einiges besser als das 2m red. Doch irgendwie nicht so ganz zufrieden, musste es dann ein Grado sein, das Gold, aber leider kam dieses wohl am RB300 nicht zureicht und es brummte zwischendurch leise, was mich störte und es tönte (klar jetzt im Vergleich zum bronze) ziemlich "schwammig". Dann habe ich gesucht, gesucht, gesucht und hatte die Idee einen Nadeleinschub des 2m bronze könnte ja in den Body des 2m red passen, hier im Forum gefragt und seit 4 Tagen habe ich nun das 2m bronze und es ist viel viel besser als die bisherigen TA's und ich frage mich, warum ich nicht gleich von Anfang an das 2m bronze gekauft habe nach nun ca. 20 Stunden Einspielzeit tönt es immer besser, es spielt klasse, alle Details kommen gut rüber, die Stimmen sind schön zu hören, es macht einfach Spass darum: 2m bronze, es lohnt sich
ronmann
Inventar
#15 erstellt: 01. Jan 2013, 15:33
Ja ich hab auch gerade wieder in alten Zeitschriften geblättert und komme mal wieder zu dem Schluss, dass im Prinzip alle im anvisierten Preissegment irgendwo kompromissbehaftet sind. Andrerseits habe ich eine Hand voll Platten und glaube nicht dass da soooo viel dazukommt.
Das Ortofon Nr2 bzw. der bunte Nachfolger Salsa vermittelt zumindest von der Papierform das Gefühl, dass es schon richtig gut ist und sich auch gegen teurere Abnehmer nicht wirklich verstecken muss. Da scheint Highend "loszugehen". Wie gesagt, alles nur theoretisches Blabla. Muss ich mir nur noch überlegen, ob ich Bauchschmerzen bekomme, wenn ich die Kinder Märchenschallplatten anmachen lasse. Eine Unachtsamkeit und es macht "Knack"
Das 2m Bronze schau ich mir auch nochmal an.
muggelmuggel
Stammgast
#16 erstellt: 01. Jan 2013, 16:06
Ja, so sieht das aus..da muss ich bmaschine in der Aussage recht geben `Warum habe ich mir nicht gleich....gekauft?!`
Bei mir derzeit nicht unähnlich, habe in den letzten(ebenfalls 3) Jahren bestimmt 20 Systeme, meißt so im Budget 50,- - 300,- € besessen und ausgiebig damit gehört und gespielt.
Letztendes habe ich da viel Geld für hingelegt. Geld welches ich auch gleich in die Hand hätte nehmen können um meine klanglichen Vorstellungen umzusetzen. Anhören sollte man sichs vorher!
Ich finde z.B. ein Rondo red ist sein Geld Wert. Könnte Spass machen damit.
Das Ortofon MCx5, AT 33ev...wohl einige mehr je nach den individuellen Vorlieben.
Oft gibts hier so Tipps wie..steck ein Ortofon red drauf und gut is..oder so.
Klar, wenn ich mich da nicht auskenne, also selbiges vom Hören nicht kenne, kann ichs nicht beurteilen und auch nicht wissen ob mir der Klang gefällt.
Daher lohnt sich der Tripp zum entlegenen Hifistudio eben auch.
Albus
Inventar
#17 erstellt: 01. Jan 2013, 18:24
Tag,

Ortofon MC Nr. 2 - fällt unter 'clean' (Gegensatz wäre 'warm und klar'), das Salsa setzt sich davon nicht ab. - Aber, überhaupt "Gänsehaut bei Stimmen" - wann kommt die denn in deinem Fall? Bei der hochdramatischen Frau Callas in Norma?, bei der Koloratursopranistin Sumi Jo in der Zauberflöte?, bei Frank Sinatra singing My Way?, bei Louis Armstrong sings Good night babe? Oder wie denn nun? Gänsehaut mit Dramaschmutz oder das fehlerfreie wie gestochene hohe D von Irmgard Seefried (ja, das hohe D, nicht nur C)? Nagaoka JT 555 kommt nicht in Betracht? Gut.
Und, wo suchtest du denn mit der Aussicht zu finden, heutzutage noch ein MC Nr. 2? Typen von "Warm und weich" gibt's genug, darunter Sumiko Pearl, Shure M97xE, Audio Technica AT7V, abeer nichts an besonderen Schliffen - für den maximalen Preis nicht.
Der Arm RB 251 auf dem Thorens, ist der mit Höhenanpassungsmöglichkeit montiert oder fixe Bauhöhe des Tonabnehmers erforderlich?
Mach's doch einfach, nicht kompliziert, kauf' zum AT95E eine HE-Nadel (bei Williamthakker, 79,90, und dann mit 220 pF-Stellung) - und sinniere weiter, ob nicht doch besser ein VM Blue (= 530 II) als Minimum, unter Nutzung der Beruhigungsmöglichkeit der 330 pF-Stellung, zusammen mit den ca. 140 pF des RB-251 = 470 pF. Ja, das geht.

Freundlich
Albus

Link zum 530 II: http://www.zum-shop....317-319_p7388_x2.htm


[Beitrag von Albus am 01. Jan 2013, 18:30 bearbeitet]
ronmann
Inventar
#18 erstellt: 01. Jan 2013, 19:26
Naja, wessen Stimme es ist ist doch egal;)
Wäre der Plattenspieler Hauptquelle und bestünde keine Gefahr durch Kinderhände, würde ich wohl nicht so zimperlich beim Öffnen der Geldbörse sein Und weil eh "nur" Beatles- und ähnliche Scheiben gespielt werden, das meiste audiophile Klingklang mehr auf CD/DAT vorliegt, muss es eben auch kein Ortofon Rohmann sein.
Der Tonarm hat eine provisorische Basis bekommen (12mm Multiplex) und wird an den jeweiligen Tonabnehmer angepasst werden. Sinnvoll ist dabei übrigens auch, wenn der Tonabnehmer ne gewisse Bauhöhe hat, damit der Arm waagerecht kommt und ich nicht ewig viele Distanzplättchen dazwischen schrauben muss. Also anhand der jetzigen Basis und dem neuen Tonabnehmer entscheide ich dann welche Materialstärke ich für die endgültige TonarmBasis verwenden werde. Das AT95 hat eine so geringe Bauhöhe, dass ich auch 5mm Sperrholz verwenden könnte, was natürlich in Sachen Stabilität ungeeignet ist.
Danke für die Info zum Nr2. Das Salsa ist wahrscheinlich nur ein Nr2 im bunten Gehäuse. Also die Entscheidung wird mir wohl niemand abnehmen können, wieviel ich investieren möchte oder sollte.
Danke an alle Schreiberlinge!
akem
Inventar
#19 erstellt: 01. Jan 2013, 19:38
Wenn neugierige Kinderhände mit im Spiel sind würde ich aber eher ein MM mit wechselbarem Nadeleinschub nehmen. Vielleicht sogar mit zwei Nadeleinschüben: einen guten zum alleine hören und einen billigen wenn das/die Kind(er) im Haus sind...
Z.B. Ortofon VM White und Silver.
Oder ein Musikzimmer einrichten und absperren...

Gruß
Andreas
ronmann
Inventar
#20 erstellt: 01. Jan 2013, 20:10
Tja, im Elternhaus hatte ich ein Musikzimmer, wo es ziemlich gut klang und ich mich mit Technik austoben konnte. Aber mit Familie in einer Wohnung steht die Anlage suboptimal da und man muss eine entspanntere Einstellung zur Anlage bekommen, um sich nicht über Fettfinger usw. zu ärgern. Aber Haus ist in Planung Das mit dem MM und Tauschnadel ist ne nette Idee! Wobei ich da sicher nicht immer wieder umbauen würde. Und im Schadensfall ist der Einschub leider auch kaum günstiger als ein kompletter Tonabnehmer.
Hab mal bei Williamthakker nach der HE-Nadel geschaut und nicht gefunden. Dabei fiel mir auf, dass ich das AT30e hatte. Die Ersatznadel für 159€ Für 120DM hatte ich es als armer Student komplett erworben und aus Geldmangel den Thorens verkauft und für das AT30 auch nur 50€ kassiert. Aber hätte ich es so lange eingemottet, dann wäre nun der NadelträgerGummi hart und die Freude auch nicht mehr so groß.
Albus
Inventar
#21 erstellt: 01. Jan 2013, 20:12
Tag erneut,

Bauhöhe des AT95E ist 17,2 mm (DIN 45 539 gibt ein Maximum von 20,0 mm vor), die typischen Ortofon MM-Tonabnehmer sind 18,0 mm hoch (ganz alte beiseite, die F und FF-Typen, 15 mm). - Das Salsa hat nun keine Silberdrahtspulen mehr wie noch das ursprüngliche MC 15 Super Mk II und auch das von daher als gleich stammende MC Nr. 2.

Freundlich
Albus


[Beitrag von Albus am 01. Jan 2013, 20:13 bearbeitet]
akem
Inventar
#22 erstellt: 01. Jan 2013, 20:22

ronmann schrieb:
Und im Schadensfall ist der Einschub leider auch kaum günstiger als ein kompletter Tonabnehmer.


Das stimmt leider - aber man spart sich nen Haufen Schrauberei und viele Neujustagen...

Gruß
Andreas
muggelmuggel
Stammgast
#23 erstellt: 01. Jan 2013, 20:34
Hmm, wäre denn vielleicht ein Shure 97xe als Vorschlag zu gebrauchen und die Jico SAS dazu, sozusagen als Top-Schliff..sollte evtl so um die 220,- kosten..
ronmann
Inventar
#24 erstellt: 01. Jan 2013, 20:35
Danke für die Info! D.h. ich sollte mir über die neue Armbasis Gedanken machen. Schon seltsam, dass man fast 1cm Distanzstücke auf´s AT95 packen müsste, damit der Arm waagerecht kommt
Erste Gedanken dazu:
Dünneres Material verwenden, aber dann von unten verstärken, indem ich die Öffnung im Thorens, wo der Original-Arm sitzen durfte mit Holz auffülle. Da kann man fast über ein Aluminium-Teil o.ä. nachdenken.
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