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Aufbau der JELCO Tonarmkabel

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Beitrag
+dünneBerg+
Stammgast
#1 erstellt: 16. Jan 2013, 09:40
Moin,

kennt jemand von euch den Aufbau der leuchtend roten Jelco Tonarmkabel (zwei Coax-Leitungen mit Cinchstecker),
wie sie z.B beim SA-250 Verwendung finden?

Gruß und Dank,
CHris
Hörbert
Moderator
#2 erstellt: 16. Jan 2013, 11:35
Hallo!

Das sind eigentlich keine "Tonarmkabel" sondern Phonokabel und relevante technische Parameter wie z.B. der Kapazitätswert sind leider nicht angegeben.

Somit ist dieses Kabel zumindestens bei der Verwendung von Magnetsystemen mit Vorsicht zu genießen.

Die fälschliche Bezeichnung tut wohl ein übriges um potentielle Käufer erstmal in die Irre zu führen obwohl das Phonokabel preislich recht interessant sein könnte ist es ohne entsprechende Daten m.E. nur sehr schwer verkäuflich.

MFG Günther
+dünneBerg+
Stammgast
#3 erstellt: 16. Jan 2013, 12:12
Du hast Recht, man könnte meinen, ich frage nach einer Tonarminnenverkabelung.
Die Bezeichnung habe ich mal so aus den Artikelbeschreibungen übernommen...

Ich möchte den MC-TA symmetrisch an den PhonoPre anschließen und wollte wissen, ob die Kabel das hergeben.
*mps*
Stammgast
#4 erstellt: 16. Jan 2013, 12:30
Das rote Jelco Kabel ist nicht so der Hit (nur meine Meinung)

Gruss
Michael
+dünneBerg+
Stammgast
#5 erstellt: 16. Jan 2013, 12:38
Kennst du den inneren Aufbau?

Was macht das Kabel denn nicht so gut?
Hörbert
Moderator
#6 erstellt: 16. Jan 2013, 12:42
Hallo!

Eine Symmetrische Verbindung mit zwei geschirmten Cinchleitungen? Eigentlich nimmt man dazu doch XLR-Stecker. Lies dir das doch einmal durch: http://www.hifi-forum.de/viewthread-71-10110.html

Ansonsten sollte auch der Tonarm und der Rest der Plattenspielerverdrahtung auf eine Symmetrische Verbindung umgestrickt werden um -wenn schon-, gleich Nägel mit Köpfen zu machen.

Im übrigen sollte das obige Phono-Kabel für MC-Systeme an sich unkritisch sein da es hier praktisch nichts zu beachten gibt ausser einer guten Schirmung.

MFG Günther
*mps*
Stammgast
#7 erstellt: 16. Jan 2013, 12:46

+dünneBerg+ schrieb:
Kennst du den inneren Aufbau?

Was macht das Kabel denn nicht so gut?


Aufbau kenn ich nicht

zu 2: Einfach die Qualität

Ist halt der Schwachpunkt bei dem ansonsten guten Tonarm

Gruss
Michael
+dünneBerg+
Stammgast
#8 erstellt: 16. Jan 2013, 12:52
Ist schon klar , die Frage bezog sich ja ausschließlich auf das Kabel, nicht auf die Stecker....wobei ich ja dennoch in einem floating ground Sytem mit zwei Polen auskäme.

Der MC-TA ist symmetrisch, das ist klar. Was mir jetzt nur noch dazwischen funken kann ist, das in der Tonarmbasis (SME Buchse/STecker) des Jelco schon unsymmetriert wurde und eine "einfache" zweidraht Coaxleitung raus geht...
akem
Inventar
#9 erstellt: 16. Jan 2013, 14:59
Hallo Michael,

was hast Du gegen die Qualität? Ich find die Dinger gut oder zumindest auch nicht schlechter als andere Hochpreis-Kabel. Auch die Cinchstecker sind gut, geben guten Kontakt, machen aber auch die Buchse nicht kaputt (was man von so manch anderen "Hi-End-Steckern" nicht gerade behaupten kann).

Gruß
Andreas
vinylrules
Stammgast
#10 erstellt: 16. Jan 2013, 17:24
Hallo,

auf dem Kabel steht eine Bezeichnung, die die Herkunft verrät. Googlen und dann die technischen Parameter finden. Ich glaube ein Mogami für ca. 1,25 Euro/Meter. Teuer an dem Ding sind die massiven Stecker.

Gruß

Matthias
bapp
Inventar
#11 erstellt: 16. Jan 2013, 18:59

Der MC-TA ist symmetrisch, das ist klar.

Wirklich?
Eigentlich liefert ein TA doch erstmal nur 2 potentialfreie Signale.
akem
Inventar
#12 erstellt: 16. Jan 2013, 19:16
Nö, vier davon...
Und jeweils zwei davon gehören zusammen und liefern jeweils spiegelbildliche Signale. Wenn der eine Plus-Pin gerade +10µV anliegen hat hat der zugehörige Minus-Pin gleichzeitig -10µV anliegen.
Unsymmetrisch wird das ganze erst
- durch die Phonostufe, die die beiden Minis-Pins auf Masse nagelt (hierbei bleibt aber die Potentialdifferenz zwischen den Pins erhalten, d.h. im obigen Beispiel würde das Potential am Plus-Pin auf +20µV "ansteigen"
- indem ein Minus-Pin für den Versuch einer Abschirmung des Systems mißbraucht wird (erfahrungsgemäß hilft das nicht wirklich was - brummen tut's trotzdem, wenn ein Streufeld in der Nähe ist)

Gruß
Andreas
+dünneBerg+
Stammgast
#13 erstellt: 16. Jan 2013, 19:41

- durch die Phonostufe, die die beiden Minis-Pins auf Masse nagelt (hierbei bleibt aber die Potentialdifferenz zwischen den Pins erhalten, d.h. im obigen Beispiel würde das Potential am Plus-Pin auf +20µV "ansteigen"


Ich hätte erwartet, das wenn der Minusanschluss eines Kanals auf Ground, also Nullpotential gelegt wird, nur noch eine halb so große Spannung anliegt (-6dB).
+dünneBerg+
Stammgast
#14 erstellt: 16. Jan 2013, 20:43

vinylrules schrieb:
Hallo,

auf dem Kabel steht eine Bezeichnung, die die Herkunft verrät. Googlen und dann die technischen Parameter finden. Ich glaube ein Mogami für ca. 1,25 Euro/Meter. Teuer an dem Ding sind die massiven Stecker.

Gruß

Matthias


Danke!

Wie einfach es hätte seien können

Also, wer wissen will was er für ein Kabel hat.....einfach draufschauen
Das Kabel am JELCO SA-250 ist ein MOGAMI Neglex 2534 Quad Cable

Viele Grüße,
Chris
Hörbert
Moderator
#15 erstellt: 16. Jan 2013, 21:33
Hallo!

Also ein Kabel mit 110 Pikofarad/Meter, nicht gerade ein Wert bei dem ich in Jubelschreie ausbrechen wütde aber noch halbwegs Praxistauglich.

MFG Günther
*mps*
Stammgast
#16 erstellt: 16. Jan 2013, 22:06

akem schrieb:
Hallo Michael,

was hast Du gegen die Qualität? Ich find die Dinger gut oder zumindest auch nicht schlechter als andere Hochpreis-Kabel. Auch die Cinchstecker sind gut, geben guten Kontakt, machen aber auch die Buchse nicht kaputt (was man von so manch anderen "Hi-End-Steckern" nicht gerade behaupten kann).

Gruß
Andreas



Hallo Andereas

Vielleicht hab ich mich etwas unglücklich Ausgedrückt. Das Kabel ist schon "irgendwie schon ok"
Wenn man mal anderes "hört an Phono Kabel (bitte keine Kabeldiskussionen ) dann fällts schon auf.
Und der Jelco ist kein Schlechter, und da kommt was anderes meist besser.

Wie mit den Kl. Regas, gute Durchverkabelung und guten Phonokabel.......gleich ne Ecke anders.


Gruss
Michael
+dünneBerg+
Stammgast
#17 erstellt: 16. Jan 2013, 22:16
Ich werd's erstmal mit dem Kabel probieren,
der kapazitive Einfluss soll ja bei MCs nicht so sehr ins Gewicht fallen.
Hörbert
Moderator
#18 erstellt: 17. Jan 2013, 08:25
Hallo!

@+dünneBerg+

Das ist richtig, MC´s reagieren überhaupt nicht auf die Kapazitive Belastung der Phonokabel, aber wer sagt denn daß du bei dem MC bleibst?

Nach etwa 1200-2000 Betriebsstunden stellt sich spätestens die Frage nach einem neuen System, möglicherweise aber schon viel früher da es etliche User gibt die sich mehr als nur ein einziges Abtastsystem zulegen weil es den perfekten Abtaster für jede Art Musik eben nicht gibt.

Da das Preis-Leistungsverhältniss bei Magnetsystemen -jedenfalls in den Qualitätsklassen bis ca- 600 Euro-, etwas besser ist als bei MC´s liegt es bei einem Zweitsystem förmlich auf der Hand sich auch einmal in diesem Sektor umzuschauen.

MFG Günther
+dünneBerg+
Stammgast
#19 erstellt: 17. Jan 2013, 08:50
Moin Günther!

Damit hast Du natürlich völlig Recht.

Wenn ich so sehe, was durch den "Spieltrieb" in den letzten Jahren aus meinem HiFi geworden ist, kann das sehr gut sein. Da mein ACE-SM aber flammneu ist, bin ich guter Dinge das erstmal für einige Tage zu nutzen

Der Umbau auf andere Phonokabel gestaltet sich durch die SME-Stecker zum Glück relativ einfach...allerdings sind die Stecker mit ca. €50,- ganz schön teuer.


Viele Grüße,
CHris
Hörbert
Moderator
#20 erstellt: 17. Jan 2013, 10:11
Hallo!

Jepp, in diesem Lichte besehen ist ja aucch der Preis für das Jelco-Phonokabel noch halbwegs gerechtfertigt, ein Ersatz-Kabel von Linn, Roxan oder Pro-Ject ist schließlich noch um einiges teuerer.

Dabei sind die SME-Stecker im Grunde nichts weiter als leicht modifizierte Tuchelstecker.

MFG Günther
+dünneBerg+
Stammgast
#21 erstellt: 18. Jan 2013, 08:30
Also, wo wir gerade schon dabei sind, hat jemand einen Tipp, welches Kabel "besser geeignet" ist?
Auch in Bezug auf den symmetrischen Anschluss.

Aber bitte keine Kimberkabel für €1200,- oder sowas
Am liebsten Meterware die ich mir selbst konfektionieren kann.


Danke und Gruß,
CHris
akem
Inventar
#22 erstellt: 18. Jan 2013, 11:38
Symmetrisches Mikrofonkabel mit zwei verdrillten Innenleitern. Im Cinchstecker nur die Innenleiter anschließen, den Schirm nur auf der Laufwerksseite auflegen und mit dem Massekabel verbinden. Dann ist das Kabel symmetrisch.
Solche Kabel gibt es ab etwa 1,50 Euro/Meter.

Gruß
Andreas
+dünneBerg+
Stammgast
#23 erstellt: 18. Jan 2013, 11:50
Ich hab mich bestimmt mal wieder falsch ausgedrückt :

Ich möchte meinen symmetrischen Tonabnehmer über ein symmetrisches Kabel an den symmetrischen Eingang meines symmetrisch arbeitetenden Phono Vorverstärkers mit Hilfe einer symmetrischen XLR-Steckverbindung realisieren....puhh.

Das es "solche Kabel" gibt ist mir klar, und was gibts noch?


Viele Grüße,
CHris
akem
Inventar
#24 erstellt: 18. Jan 2013, 12:58
Ich hab Dich so verstanden, daß Du Dir ein symm. Kabel selbermachen willst und nun wissen willst, wie so ein Kabel aufgebaut und beschaltet sein muß, damit es symmetrisch ist und funktioniert...

Gruß
Andreas
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