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LENCO L75 Tonarmkabel wechseln

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Telium
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 18. Feb 2004, 23:01
Hallo,
erstmal eine "nehmt mich auf" Bitte an euch das ist mein Einstand hier
Und nun auch gleich zum Thema
Seit gut 3 Monaten ist mein Heimkino soweit fertig. Irgendwie packt mich nun wieder die Bastellaune; so auf was Neues noch nicht Bekanntes, kennt ihr das?
Da ist mir eingefallen, dass bei meinem Nachbar mein alter LENCO L75 noch ausgeliehen steht. Dachte ich mir, was solls den hohl ich mir jetzt wieder In Deutschland steht ja auch noch meine Uraltplattensammlung die ich mir beim nächsten Mutternbesuch abhohlen kann.
Ich muss dazu aber sagen, dass ich mich mit Plattenspieler aber so überhaupt nicht auskenne.
Mit der Suchefunktion habe ich mich auch schon ausgetobt, aber da war wenig für mich dabei.

Ich hab mir den LENCO so unter die Lupe genommen: das Anti-skating Gewicht an das ich mich noch wage errinnern kann is nich mehr da wo es sein sollte, aua. Nachbar weiß von nichts.
Weiß zufällig jemand ob es unentbehrlich ist? und wenn ja wieviel es denn wiegt?

Das nächste was mir aufgefallen ist: die Uraltverkabelung. Da kommen zwei doppellitzen kabel (Vorkriegsmodel) und eine Einzellitze (och ne Masse?) untem aus dem Tonarmsockel (heisst das so?) herraus. da direkt dann unfachmännisch von Jemandem (ich kann mir schon vorstellen vomn wem) mit Irgendeinkabel weitergeführt an den "Verteilerblock", der sich unter dem Plattenteller befindet, von da dann etwa mit 60cm langem symmetrischen Kabel aus dem Spieler harausrausgeleitet um dann nochmals mit einem 1 m langem abgeschnittenes billigchinchkabel zusammengelötet zu sein.
Ich denk mir mal: das kanns ja wohl nicht sein, oder?

Kann mir jemand einen Tup geben wie man das besser machen kann? Ev mit anleitung wie man das Kabel aus dem Tonarm bekommt?

Ich dachte mir, weil ich ja auch noch ein MM Vorverstärker brauche, den direkt unterm Plattenspiler zu verbauen um das empfindliche mükroVsignal so wenig wie möglich in der gegend herumführen zu müssen. (hat jemand dafür auch einen Layout-Tip oder eine Seite wo jemand einen vernünftigen VV vorstellt)

das wars erstmal zum Einstand. Bin gespannt auf eine Nachricht

regards
Chris
Bernd
Stammgast
#2 erstellt: 19. Feb 2004, 14:42
Hallo Telium, herzlich willkommen!

Leider gibt es über Lenco nicht viel im Netz zu finden. Eine sehr schöne italienische Seite findest Du hier
http://www.stefanopasini.it/

Die Kontaktaufnahme kann in Englisch erfolgen, so dass Du eventuell über ihn das Gewicht des Skatinggewichtes erfahren kannst.

Der Austausch des Tonarmkabels ist nur dann einfach, wenn Du den vorne im Tonarm befindlichen Kontaktblock entfernen kannst. Falls das geht, würde ich das neue Innenkabel am alten befestigen, um es damit durch das Tonarmrohr zu ziehen.
Wenn jedoch noch alle Kabel unter dem tonarm in seinem jetzigen Zustand herauskommen, würde ich lediglich die Verlängerung bis zu den Cinchsteckern erneuern, also das eigentliche Anschlusskabel. Der Aufwand für ein neues Innenkabel ist zu hoch für einen Plattenspieler wie den L75.
Wenngleich ich zugeben muss, dass ich gerne mal so einen Klassiker besitzen würde.

Wenn Du wirklich einen VV in das Gehäuse integrieren willst - die Idee ist nicht schlecht - , dann würde ich mal bei ebay nach dem SUPA suchen. Der soll nicht schlecht sein, ist aber wohl nicht High-End. Auf jeden Fall sollte es ein Gerät sein, dessen Netzteil ausgelagert ist.

Melde Dich mal, wenn die Sache "Form annimmt", viel Erfolg.


Vielleicht meldet sich ja noch jemand wegen des Gewichtes aus dem Forum.
Telium
Ist häufiger hier
#3 erstellt: 19. Feb 2004, 21:37
Hallo Analogi,
vielen Dank für deine Antwort.
Die Seite ist in der Tat interessant. Vor allem die Explosionszeichnung des L75 war sehr aufschlussreich :angel. Leider fehlt darin, der für mich interessante Tonarm.
Wie du schon geschrieben hast ist es eigentlich nur das Problem zu wissen wie man den Kontaktblock abnehmen kann. leider ist mir noch nicht aufgefallen, wie das von statten gehen soll .
Es kommen alle kabel unterm Tonarm herraus, allerdings sind die, wie es scheint, komplett durchoxidiert. Ich denke mal das wäre wirklich nötig.
Ich weiß zwar noch nicht, wo ich hier in Paris ein Tonarmkabel herbekomme....

Auf HighEnd bin ich eigentlich gar nicht aus. Ich möchte den Plattenspieler eigentlich nur mal herrichten und sehen was sich da entlocken lässt. Falls mir dann spass macht, kann man ja sehen

Die SUPA-auktion hab ich mir mal angeschaut, 16 OPs parallel, keine schlechte idee. Ich hätte mir aber ev selber einen zusammenglötet. HighEnd is ja ansichtssache.

Ich meld mich dann wie's vorangeht.

regards
Chris
Bernd
Stammgast
#4 erstellt: 20. Feb 2004, 12:25
Tonarminnenkabel sind praktisch nicht zu bekommen, es sei denn Sauteuer, aus Reinsilber und mit Voodoo-Zuschlag. günstige Alternative: billigen defekten Dreher zerlegen...
Ludger
Inventar
#5 erstellt: 20. Feb 2004, 16:40
Hallo Telium, Tonarminnenkabel kannst du günstig und vergleichsweise gut bei Thomas Scheu bekommen. Da kommt aber Arbeit auf dich zu, ich würde erst mal das Kabel am Tonarm mit Tesa-Film festkleben und probieren, ob sich die Mühe lohnt, denn der Tonarm ist am Übergang zur Headshell genietet. Der L75 ist übrigens ziemlich gut, vor allem durch das hohe Plattentellergewicht (je nach Ausführung 3,6 bis fast 4 Kg). Ich habe mir jetzt zum Ausprobieren 2 gekauft, allerdings ziemlich radikal umgebaut einschließlich neuem 12-Zoll Tonarm aus Acyl. Das Ganze ist jetzt quasi ein Masselaufwerk und klingt inzwischen mit Grado Silver besser als mein Marantz CD 6000 CD-Player; meinen alten Thorens TD 166 steckt er ganz locker in die Tasche. Aber auch mit dem Original Tonarm klingt er in etwa so gut wie der Thorens. Am besten geeignt für den Arm scheinen MM's zu sein. Wenn mein Umbau fertig ist (Optik!)
kann ich dir bei Gelegenheit Fotos schicken. Gruß Ludger
P.S. Demnächst steht ein Vergleich gegen einen Garrad 401 mit SME 3012 und Denon DL 103 an.
P.S. 2 Hätte ich fast vergessen: das Anti-Skatinggewicht wiegt genau 1 Gramm (mit Tonarmwaage ausgemessen).
Bernd
Stammgast
#6 erstellt: 20. Feb 2004, 17:35
@Ludger:

Habe zwar schon oft auf der Seite von Scheu gestöbert, aber nicht gewusst, dass dort günstig Innenkabel bezogen werden können. Hast Du einen Link zum Katalog o.ä.?
Telium
Ist häufiger hier
#7 erstellt: 21. Feb 2004, 00:02
Hallo Ludger,
das hört sich ja ganz gut an. Ich hab meinen Lenco vor etwa 10 Jahren auf nem Flohmarkt für 20 Mark ergattert. Ich hab ihn eigentlich damals nur wegen der tollen Optik gekauft, gewundert hats mich dann dass er funktioniert hat und das immer noch tut. Später erfuhr ich dann, dass das früher ein sehr beliebtes Laufwerk war (quasi der Vorgänger vom Technics). Dass man aus dem Ding aber richtig was machen kann hätte ich mir nicht gedacht.

Nächste Woche hab ich Urlaub, aber die Woche drauf werd ich mir gleich das Skatinggewicht aus Inox drehen. Das ist ja echt Super, dass ich das Wiederbekomme , vielen Dank. Mir stehen an der Uni, wo ich arbeite, alle mechanischen (elektronischen und optischen) Möglichkeiten zur Verfügung. Das ist doch mal ein Anfang, oder ?

Könntest du mir das mit dem Nieten anhand der Fotos ein bischen näher erklären? unter der Rubrik Tonscherben hab ich mal ein paar Fotos abgelegt.
http://schaefauer.free.fr

Soll ich Herrn Scheu direkt wegen den Tonarmkabeln anfragen? Ich hab auch nichts auf der seiner Seite zu Kabeln (die für mich auch neu war) gefunden.
Ich hab heute mal ein Computer-Monitorkabel auseinandergeschnippelt. da sind relatif dünne unsymmetrische Kabel drin. damit werd ich wohl mal ein versuch wagen. Oh Mist, neee..*auf die Stirn kloppf*...ich brauch ja erst noch nen Vorverstärker . Ich werd mich mal im Netz dazu schlau machen.

Vielen Dank erstmal für eure Hilfe. Das bringt mich alles schon ein ganzes Stück weiter

salut de Paris
Chris
hifi-chris
Hat sich gelöscht
#8 erstellt: 21. Feb 2004, 00:16
Hi Chris,

für die Tonarminnenverkabelung gibt es eine sehr günstige Variante, Kupferlackdraht! Habe ich bis jetzt noch nicht ausprobiert, weil noch nicht nötig. Den gibts bei Conrad oder Reichelt www.reichelt.de in verschiedenen Stärken für wenig Geld. Schau dich mal unter www.analog-forum.de um, dort findest du einige Threads zum Lenco. Dort findest du außerdem auch was zum Kupferlackdraht (Stärke, Verarbeitungstips, etc.), bemühe mal die Suchfunktion, da gab es mal mehrere Beiträge zu.

Gruß
Christoph


[Beitrag von hifi-chris am 21. Feb 2004, 00:16 bearbeitet]
Telium
Ist häufiger hier
#9 erstellt: 21. Feb 2004, 01:50
Hi namensvetter ,
Kupferlackdraht kenn ich. Das haben die auch im Elektronikatelier, da die oftmals ihre Spulen selberwickeln. Ich dank dir für den Tip. Denen werd ich also auch noch einen Besuch nach den Ferien abstatten um zu sehn was für duchtmesser die auf Lager haben.
Das problem sehe ich auch weniger beim Kabel (vorerst), sondern beim Kabelaustausch.

Habt ihr (die Schüler) eigentlich in Deutschland zZ auch Ferien?

gute Nacht
Chris
Telium
Ist häufiger hier
#10 erstellt: 21. Feb 2004, 01:59
achso, noch danke für den link
morgn gehts weiter--------------------------------------
Ludger
Inventar
#11 erstellt: 21. Feb 2004, 14:01
Hallo Telium, hallo Analogi, ich habe meine Teile für den Bau eines Tonarmes(Einpunktlager, Spitze sowie Toanarminnenkabel und die passenden Steckerchen) direkt von Herrn Scheu bezogen. Bestellung per e-mail, ging problemlos und günstig, Herr Scheu ist sehr kooperativ (ich hatte ihm geschrieben, dass ich den Tonarm nicht nur aus finaziellen sondern auch aus "sportlichen" Gründen bauen möchte).
@Telium: die kleine Niete am Tonarm ist oben, direkt an der Verbindung zur Headshell. Wenn du sie entfernt hast (Pressen oder Schleifen), müßte dir die Innensteckerverbindung entgegenkommen. Vorsicht: ich habe es selbst noch nicht ausprobiert, also auf eigene Gefahr. Falls du Interesse hast, kann ich dir einen Tonarm mit defektem Scherenlager und ohne Headshell verkaufen (monetäre Gründe sind jedoch nicht der Grund für meine Antwort). Gruß Ludger


[Beitrag von Ludger am 21. Feb 2004, 14:02 bearbeitet]
Telium
Ist häufiger hier
#12 erstellt: 21. Feb 2004, 18:16
Hallo Ludger,
Also Kaputfeilen werd ich am Arm jetzt da nichts. Ich danke dir auf jedenfall. Jetzt weiß ich zumindest wie mans machen muss wenn ich wirklich muss. Ich hab ja noch andere Sachen noch zu tun (Preamp, Systemkauf).
bis dann
Chris
Telium
Ist häufiger hier
#13 erstellt: 06. Apr 2004, 14:17
Hallo Ludger,
ich nehme jetzt doch deine Idee mit der Niete wieder auf.
Hast du das selber schonmal gemacht oder weisst du wo man das genauer nachlesen kann.

Wo bleiben denn die Fotos deines Umbaus


Mit dem wiederaufpeppeln des TT bin ich auch vorangekommen:
Komplett durchgeputzt und alle Lager geölt, neue Tonarmlager aus Gummi eingebaut, Plattenteller ausgewuchtet und Tonarmkabel zum testen aussen entlanggeführt.
Demnächst kommt ein neues Reibrad aus Alu rein.
hab nun so richtig daran meinen Spass gefunden.


Gruss
Chris
Ludger
Inventar
#14 erstellt: 06. Apr 2004, 14:38
Hallo Telium, das mit der Niete habe ich noch nicht ausprobiert, ist aber leider wohl die einzige Möglichkeit (ähnlich wie beim TP 16 vom Thorens TD 166). Die Fotos kommen bald, die Holzteile liegen noch beim Tischler (mein Bruder, und das dauert...). In ca. 2 Wochen müßte der TT fertig sein. Z.Z. läuft ein Denon DL 103 auf dem 12-Zollarm und zwar gar nicht mal so schlecht. Übrigens, das mit dem Alu-Reibrad würde ich mit noch mal überlegen, Antrieb und Plattenteller werden dann akustisch koppeln, dürfte zu verstärktem Rumpeln führen. Gruß Ludger
Telium
Ist häufiger hier
#15 erstellt: 06. Apr 2004, 15:23
Hallo Ludger,
das ist praktisch ein Schreiner als Bruder zu haben

Der Kontakt zwischen Reibrad und Teller ist natürlich mit Gummi. Der Lenco hat anscheinend zwei ausführungen: Einen mit Plastikreibrad (meiner) und einen anderen mit Reibrad aus Alu. Mein Plastikrad ist unrund.


Du meintest, dass man die Niete eindrücken kann. Steckt sie also nur da drin?
Ich dachte ev. ans aufbohren und anschliesen Schraubenersatz mit angepassten schraubenkopf.

Chris
Ludger
Inventar
#16 erstellt: 19. Apr 2004, 14:47
Hallo Telium, hatte Urlaub, komme daher erst heute dazu, dir zu antworten. Ich habe mir die Headshell nochmal angesehen, würde ich genauso machen, wie von dir vorgeschlagen ( falls es daneben geht, ich habe noch Ersatzteile). Zum Reibrad: mit Unwucht geht es natürlich gar nicht gut, muss gewechselt werden. Zum Umbau: das Ende naht... und der CD-Player sieht immer älter aus. Gruß Ludger
prachtbursch
Ist häufiger hier
#17 erstellt: 20. Apr 2004, 07:56
@Telium:

Wegen Reibrad (falls Du noch immer suchst). Im AAA-Forum Bietet Thomashifi einen L75 Motor mit Reibrad gegen selbstabholung und 3 Packerl Zigaretten an. Wobei cih aber nicht weiß, ob das ein Alu oder Kunststoffrad ist.

MfG Clemens
Telium
Ist häufiger hier
#18 erstellt: 20. Apr 2004, 13:44
Hallo Prachtbursch,
danke für den Tip,
allerdings nach Solingen komme ich nicht so oft (wohne in Paris). Ich habs' rauchen aufgegeben und kann solche Geschäfte nicht akzeptieren

Chris
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