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Tonabnehmer mit kräftigem Bass für Dual 604

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musicaholic
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 08. Feb 2013, 12:11
Hallo ans Forum!

habe den Fehler gemacht, mir in der Bucht einen alten Yamaha Receiver (CR-820) zu ersteigern und bin seither dem Vintage-Hifi-Virus verfallen. Momentan besteht meine Anlage aus dem besagten Receiver, zwei alten ELAC-Boxen (ELX 8060 - meine ersten richtigen Lautsprecher, sollen allerdings auch noch ersetzt werden) einem Dual CS 604 mit TK 231 und Audiotechnica AT-91 und einem Panasonic DVD-Player,den ich für CDs nutze. Außerdem habe ich noch einen Yamaha CA 400 und einen CT 400 als Backup...

Nun zu meiner Frage: Der Dual läuft einwandfrei, allerdings ist der Bass sehr schlank. Ich bin Vinyl-Wiedereinsteiger und kenne mich überhaupt nicht mit den verschiedenen Tonabnehmern und Nadeln aus, allerdings habe ich gelesen, dass das AT-91 als günstiges Einsteigersystem zwar die Höhen recht ordentlich auflöst, aber dafür im Bass schwächelt. Kann ich so bestätigen. Hinzu kommt, dass ich eh auf "warm" abgestimmte Anlagen stehe. Der Yamaha CR ist da sicherlich nicht das Nonplusultra, aber er war günstig zu bekommen und ich wußte es nicht besser

Könnt ihr mir ein günstiges Tonabnehmersystem (unter 100 EUR) für den Dual empfehlen, das eher warm abgestimmt ist. Also eher Bass und Mitten betont und dafür die Höhen etwas zurücknimmt? Bin für jede Empfehlung dankbar, da ich mich wie gesagt gar nicht auskenne.
8erberg
Inventar
#2 erstellt: 08. Feb 2013, 15:33
Hallo,

bei Ebay bekommst Du günstig Shure-System auch schon fertig auf Dual TK zum einfachen einsetzen.

Such mal nach Shure V15 oder auch M 75 .... eine gute Nadel dafür kostet Geld, aber dafür hast Du dann was rockiges.

Das Shure M97 als Neusystem wäre eine Alternative.

Peter
Albus
Inventar
#3 erstellt: 08. Feb 2013, 15:58
Tag,

nur um den Hinweis auf ein M75 zu unterstützen, erwähne ich, dass sowohl der CR-820 als auch der CA-400 mit den Eingangsbedingungen für Phono damit passabel bedient wären. CR-820 hat 690 pF im Phono-Modus (neben 50 kOhm Widerstand), der CA-400 hat auch noch ~550 pF, Widerstand dann 47 kOhm (Phono1, 2), was einst so gängig gewesen war. - Die vielerlei M75-Versionen sind mit 400-500 pF spezifiziert, können auch noch höhere Kapazitäten tauglich hinnehmen. Shure V15 III ginge auch noch (450 pF empfohlen).
Wollte man es ganz massiv im Bass, dann ist ein Shure M44G in Betracht zu ziehen (kostet neu etwa 50 Euro), wohl noch nicht zu hart im Nadellager für den Arm des CS 604.

Freundlich
Albus


[Beitrag von Albus am 08. Feb 2013, 15:59 bearbeitet]
musicaholic
Ist häufiger hier
#4 erstellt: 08. Feb 2013, 16:00
Hallo Peter, hallo Albus,

danke für eure Antworten. Dann werde ich mal nach einem Shure TA umsehen.

Grüße, Tobias
Wuhduh
Inventar
#5 erstellt: 08. Feb 2013, 17:23
@ Albus:

Danke für den ausgesprochen wichtigen Hinweis bzgl. der unanständigen Picofarads@phono-mm.de !

Die deutschen FTZ-Vorschriften und die Großzügigkeit diverser Hersteller hatten damals wiederholt Anlaß zur berechtigten Kritik gegeben. Die Yammies waren auch schlimm.

Sowas riecht doch eigentlich immer nach Highoutput-MC's, oder ?

MfG,
Erik
Albus
Inventar
#6 erstellt: 08. Feb 2013, 18:13
Tag erneut,
und Tag Erik,

ja und vielleicht - denn auch die üblichen High Output-MCs sind nicht unbegrenzt kapazitiv belastbar (was aber wohl gängig vermeint wird). So sind die Ortofons begrenzt auf "<500 pF" (Herstellerdatum, danke dafür Ortofon), die Sumikos gar auf 100 pF (ja, einhundert Picofarad, zur Not, aber nicht 'ideal', 200 pF, Sumiko), man nehme sich den Sumiko-BDA-Text zu den Oyster-Cartridges einmal vor (Quelle: Vinylengine).

Ich (hier einmal erwähnt), hatte, was gut funktionierte unter dem höheren Geräuschspannungsabstand-Phono des CR-820, der 690 pF wegen, ein Yamaha MC-11 in Gebrauch (Plattenspieler YP-B2). Der Volume-Steller kam für Gebrauchslautstärken auf Mittenstellung (Position 5), was eh nicht nachteilig ist (der geringeren internen Impedanz wegen).

Freundlich
Albus
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