Dual DTJ 301 Tonabnehmer

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harry2006
Schaut ab und zu mal vorbei
#1 erstellt: 03. Mrz 2013, 21:34
Hallo!
Ich habe mir einen DTJ 301 von Dual gekauft und möchte nun ein besseres System installieren. Welches könnt Ihr mir empfehlen?
Ich höre gerne von Rock über Jazz bis hin zur Klassik und bevorzuge einen "warmen" Sound. Zischende "sss"-Laute bei Höhen kann ich nicht ausstehen...
Beim momentan serienmässig installiertem System fehlt mir ein wenig der "volle" detailreiche Sound...

Mehr als 100,- € sollte der Tonabnehmer nicht kosten.

Besten Dank für Eure Tipps,

Harry
8erberg
Inventar
#2 erstellt: 03. Mrz 2013, 21:44
Hallo,

das montierte Audio Technica gewinnt schon sehr mit einer elliptischen Nadel, z.B. Dual DN251E.

Das Grado Prestige dürfte passen, nehm aber min. "blue".


Peter
Detektordeibel
Inventar
#3 erstellt: 03. Mrz 2013, 21:53
Probiers mit der ATN 3652E von Cleorec, bei den schwarzen 251E nachbauten weiß man nicht so recht wer die herstellt.

Größte Ausbaustufe wäre die Nadel hier.

http://www.turntableneedles.com/Needle-211-D-shibata_p_3718.html
harry2006
Schaut ab und zu mal vorbei
#4 erstellt: 04. Mrz 2013, 17:26
Hallo!
Danke für die Info.
Würde ein AT91 oder AT95 auch meinen Ansprüchen genügen? Und ist bei diesen Systemen bereits eine elliptische Nadel mit dabei?
Was hält Ihr von Orthofon oder Shure-Systemen? Ich betreibe den Plattenspieler nur als "Wiedergabegerät" - nicht als DJ und auch nicht zum Scratchen.

Danke Harry
Detektordeibel
Inventar
#5 erstellt: 04. Mrz 2013, 18:33

Würde ein AT91 oder AT95 auch meinen Ansprüchen genügen? Und ist bei diesen Systemen bereits eine elliptische Nadel mit dabei?


Das AT95 ist deutlich höhenbetonter und neigt wenns mit der Kapazität nicht so optimal klappt zu nem näselnden Klang.

Das AT 91 gibts nur sphärisch, der Serientonabnehmer am Dual 301 ist ein AT 91. Das ist bassiger, und auch leicht grundtonbetonter - "wärmer" wenn man so will. Mit der Rundnadel klingts aber ziemlich dumpf und verhangen weil Auflösung und Hochtonwiedergabe sehr beschränkt ist. - Wie du schreibst, Details fehlen.

Mit der Nadel ATN 3652E bauste dein AT 91 zu einem AT94E auf, die leichte grundtonbetonung bleibt erhalten - und es klingt noch "satt" und hat ne gewisse "wärme" in den Mitten ohne das es Dumpf klingt, im Vergleich zur Rundnadel ist die Auflösung ist auch um welten besser und insgesamt ein ausgewogenes System mit dem man durchaus Spaß am hören haben kann.

Ortofon OM/2M spielt im Vergleich neutraler und nicht wirklich "warm". - Goldring Elektra geht mehr in die "warme" Richtung, aber das AT94E klingt imho besser.

Shure M97xe geht mehr in die Richtung vom AT94, - auch eher "warm" bissel "räumlicher" vielleicht aber was dessen korrekte justage angeht, nadelstellung etc ist könnte das bissel tricky werden am Dual 301 und mit den 1,25g Auflagekraft.

Wenn Shure willst würd ich fürn 301 da eher ein Shure M35 oder altes M75 oder sonstiges "Arbeitspferd" vom Korpus nehmen (sofern das mit der Einbauhöhe zusammenpasst überhaupt) und dafür dann ne elliptische Nadel. Aber M35 ist neu zu teuer als das sich das rentieren würde, und altes M75 anschaffen und dann ne gute Nachbaunadel bist dann auch wieder bei mehr Geld für ein klangerlebnis das nicht wirklich großartig von nem AT94E entfernt sein wird.


Deshalb mein Rat zur ATN 3652E.


[Beitrag von Detektordeibel am 04. Mrz 2013, 18:37 bearbeitet]
WillieGarvin
Ist häufiger hier
#6 erstellt: 14. Mrz 2013, 11:57
@Detektordeibel: Vielen Dank für den Tipp mit der schärferen Nadel Hätte echt nicht gedacht, dass 17 Euro doch so nen hörbaren Unterschied machen

Als Vinyleinsteiger bin ich jetzt vorerst völlig zufrieden mit dem Dual dtj 301.1. Nen Hunni für ein Neugerät, das man bei Nichtgefallen wieder zurückschicken kann, finde ich akzeptabel. Und der integrierte Verstärker tut es für den Anfang (für meine Ohren) auch noch - diese beiden Tatsachen waren für meine Wahl ausschlaggebend. Irgendwie sträubte ich mich auch davor, nen alten Plattenspieler zu ersteigern, dann noch nen Vorverstärker kaufen, und das nur zum testen... Im Nachhinein wäre das zwar auch kein Act gewesen, aber ich wollte erst mal testen, ob die Platte überhaupt was ist für mich, und da erschien mir ein neuer, idiotensicherer Plug&Play praktischer... Was soll ich sagen? Vinyl ist was für mich

Leider bin ich mittlerweile völlig angefixt & es muss wohl in diesem Jahr noch aufgerüstet werden
Bis dahin bin ich aber mit dem "Plastikbomber" höchst zufrieden!
Quotengrote
Stammgast
#7 erstellt: 02. Nov 2013, 12:52
So, nachdem ich den Thread vor einiger Zeit gelesen habe, hab ich mir auch eine AT3652E zugelegt. Bei den meisten Platten höre ich keine Unterschied, aber die Ennio Morricone Platten von RCA klingen wesentlich besser. Gekauft hatte ich bei cleorec. Bin auf jedenfall begeistert.
Andybear
Ist häufiger hier
#8 erstellt: 10. Jun 2017, 13:57
Hallo, ich möchte es nochmals Hochholen...Ich spiele mit dem gedanken, mir den Dreher zuzulegen.kann ich da einfach den Tonabnehmer wechseln, gegen einen anderen. denke da an einen Ortofon...

Für Hilfreiche Antworten wäre ich mehr, als dankbar
Tauern
Stammgast
#9 erstellt: 10. Jun 2017, 14:56
Hallo,

hinsichtlich der Tonarmeigenschaften passen Tonabnehmer für mittelschwere Tonarme, Thakker Epo E (hier bräuchte es nur einen Wechsel auf dessen Nadel), andere Audio Technica MM-Systeme, Ortofon OM, usw. usw..

Wenn du einen neuen "Disco"-Plattenspieler um 200 EUR kaufen willst, greife besser zum Omnitronic DD-2550 bzw. 2520. der hat den deutlich besseren Tonarm, die Tonabnehmerempfehlungen bleiben die gleichen.

Nun musst du nur noch warten, bis die Foristen kommen, die dir den Neukauf ausreden wollen , vor allem einen aus der Produktion der Fa. Hanpin

Viel Erfolg

Tauern
oremilac
Stammgast
#10 erstellt: 10. Jun 2017, 15:55
Moin!

Ich habe auch einen Dual/Hanpin DTJ 301 und ich denke es ist ein gutes
Einsteigermodell. Mit einem EPO E, oder wie bei mir einem DN 251 e, wird
die Sache bedeutend besser.
Vorteil dabei, nur einklipsen. Würde dann auf jeden Fall aber die Justierung überprüfen.

Noch ein Wort zu den "günstigen" Hanpin-Geräten. Ich bin froh, dass es
Dreher gibt, die auch für kleines Geld einen Einstieg oder Wiedereinstieg
ins analoge Musikhören ermöglichen.
Wer dann auf den Geschmack gekommen ist, kann dann immer noch mehr
Geld investieren für einen neuen Dreher.
Aber vielleicht können wir ja Tipps sammeln, welches von den Drehern um die
200€ besser als der Dual/Hanpin DTJ 301 ist.

Btw. Mein Dual/Hanpin DTJ 301 hat vor ca. 4 Jahren 102€ gekostet.


Bis die Nächte

Thomas
Marsilio
Inventar
#11 erstellt: 10. Jun 2017, 16:27

Tauern (Beitrag #9) schrieb:
Hallo,

Nun musst du nur noch warten, bis die Foristen kommen, die dir den Neukauf ausreden wollen , vor allem einen aus der Produktion der Fa. Hanpin

Tauern


Voilà...
Ich war am letzten Samstag nach langer Zeit mal wieder im GiG-Grossmarkt. Da konnte ich es natürlich nicht lassen, auch kurz die Phono-Abteilung zu streifen und mal wieder einige der neuen Dreher der "Marken" Dual, ION und Sony zu befingern. Ja gut, was soll ich jetzt schreiben...? Optisch sehen die Dinger ja ganz nett aus, aber haptisch... bereits die Anfassqualität lässt für die Zukunft nichts Gutes erahnen. Dass sie das Alter meiner Oldies erreichen erachte ich als unwahrscheinlich.

Aber gut - wem sie gefallen... Immerhin gibt' s Garantie.

Ich will niemandem einen Neudreher ausreden. Gerade gewisse Rega- oder Pro-Ject-Modelle sehen zugegeben chic aus. Wer bereit ist, aus optischen Gründen auf Komfortelemente zu verzichten, die bei den 70er- und 80er-Jahren-Drehern eine Selbstverständlichkeit waren, kann durchaus auch mit so einem Gerät glücklich werden. Zumal man diese tonabnehmerseitig problemlos hochrüsten kann.

Grundsätzlich kann ich das Verlangen nach einer besseren Nadel nur unterstützen. Es ist nun mal die Nadel, die für den guten Klang hauptverantwortlich ist. Da zu sparen lohnt sich daher nicht. Punkto Nadel/Tonabnehmer hochrüsten kann man fast unendlich, allerdings stellt sich dann wieder die Frage, inwieweit das ein vorhandener Tonabnehmer in der Lage ist, eine High-End-Nadel überhaupt korrekt zu führen.

Fürs vergleichsweise kleine Geld ist die erwähnte EPO-E sicher bereits ein Fortschritt. Aber natürlich noch lange nicht das Ende der Fahnenstange.

LG
Manuel


[Beitrag von Marsilio am 10. Jun 2017, 16:39 bearbeitet]
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