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Audiocassette kontra...

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maddin2
Stammgast
#101 erstellt: 21. Aug 2004, 15:04

Hallo maddin 2,


und zuletzt bin ich dabei alles andere als verkrampft,


Deinem Schreiben nach scheinst du gerade das eben nicht zu sein. Niemand will dir hier was - aber andere Meinungen solltest auch du respektieren lernen.

schönen Gruß
rubicon


nur ganz kurz: ich habe hier NIEMANDEN persönlich angesprochen oder angegriffen. insofern weiß ich nicht, wieso du dich zu so einem aggressiven posting genötigt fühltst. wenn du aber meinst, mich jetzt hier persönlich ansprechen zu müssen, sage ich dazu dieses:
tu mir einen gefallen und sage mir nicht, was ich "sollte" oder nicht. das ist ein stil, der mir nicht gefällt und den ich auch aus anderen foren nicht gewöhnt bin bzw. nicht bereit bin zu tolerieren. es geht hier um die sache und nicht darum, was andere forenteilnehmer deiner meinung nach "lernen sollten" oder nicht!!!
zum thema:
analog vs. digital ist quatsch - jedes system an seinem platz. völlig klar. im auto verwende ich zB die MD. mir gefällt analog zu hause jedoch besser. wieso kann das nicht einfach ok sein?

@DB:
die nachteile der analogtechnik sind mir bekannt. ich habe lange genug im radiostudio gearbeitet....
nur ist es doch so, daß JEDES system seine nachteile hat. das ist doch kein argument für oder gegen etwas. vielleicht sind analogfreaks etwas verspielter.
ps: ist eine STUDER A 820 für dich ein "richtiges bandgerät"
ok, dann können wir das ja ad acta legen.....
John_Bowers
Hat sich gelöscht
#102 erstellt: 21. Aug 2004, 15:57

MD - lange Zeit nichts - und dann eine professionelle Tonbandmaschine.


In der Tat kann nur ein Karnevalsjeck glauben, dass - abgesehen von ein paar Freaks - Profis heutzutage noch mit Tonbändern arbeiten.
Heinrich
Inventar
#103 erstellt: 21. Aug 2004, 16:41
@all:

Ich möchte sicher nicht ausgerechnet der Audiocasette das Wort reden. Bevor sich aber über die Analogtechnik im Allgemeinen lustig gemacht wird, sollte man sich zumindest die Mühe gemacht haben, Vor- und Nachteile analoger und digitaler Systeme kennenzulernen. Am besten in Theorie und Praxis.

@Gunther/TBS47 + John Bowers:

Analoge Bandaufzeichnung wird heutzutage gerne mit digitaler Aufzeichung kombiniert. Gerade aufwendigere (teurere, besser budgetierte) Pop-Produktionen entstehen laut einer Erhebung der AES/RIAA noch immer zu einem Drittel REIN analog. Das sind wohl ein paar zuviel für Freaks... Viele Profis würden sogar nach klanglichen Kriterien noch viel öfters mit Tonbändern arbeiten, allerdings ist dies teurer und zeitaufwendiger. Deshalb auch der Siegeszug der digitalen Technik, und eben nicht allein des vermeintlich besseren Klanges wegen. Wer's nicht glaubt, möge in seiner Karnevalslaune lustig werden.

Eine Studer A820 oder Otari MTR-15 haben zumindet Meßwerte, die über jeden Zweifel erhaben sind - glaubt ihr wirklich, daß eine MINIDISC gegen eine MASTERMASCHINE auch nur die Spur eine Chance hat?

@John Bowers:

Du hast Dich leider nach Deinem Posting im Thread "Vinyl - ja oder nein?" wieder sehr schnell verabschiedet - schade, denn da sind noch einige Fragen offen.


Zu guter Letzt:

Forscht doch einfach mal im Internet bezüglich der Spezifikationen analoger und digitaler Mischpulte. Wer mir EIN Mischpult (egal welche Preisklasse) nennen kann, daß in seinen MESSWERTEN mit der analogen Nobelklasse mithalten kann, der gewinnt eine meiner CDs. Viel Spaß bei der Suche...


Conclusio:

Analoge und digitale Systeme haben Vor- und Nachteile. Wer an ein System nur aus ideologischen Gründen glaubt, vergibt sich viel. Zumindest in meinem Beruf. Wenn es euch als Konsument nicht stört, ist's natürlich Eure Entscheidung.


Gruß aus Wien,

Heinrich


P.S.: Posting 500 - and rising
DB
Inventar
#104 erstellt: 21. Aug 2004, 16:44

ist eine STUDER A 820 für dich ein "richtiges bandgerät"


Ja, das kann man gelten lassen
(Ich habe immer Magenschmerzen, wenn bei Vollplaste-Heimtonbandgeräten mit einem Minimotörchen und 12kg Billigmechanik vollmundig von "Bandmaschine" geredet wird; siehe ebay)

MfG

DB
Markus_Berzborn
Gesperrt
#105 erstellt: 21. Aug 2004, 17:28

In der Tat kann nur ein Karnevalsjeck glauben, dass - abgesehen von ein paar Freaks - Profis heutzutage noch mit Tonbändern arbeiten. ;)


Hier noch ein paar schöne Bildchen und Infos für die Ungläubigen :

http://www.atrservice.com/clients

Gruß,
Markus
dj_ddt
Inventar
#106 erstellt: 22. Aug 2004, 00:49
wenn ich damals nicht noch einen kassettenrecorder gehabt hätte, wäre mir DIES HIER nicht möglich gewesen.
bukowsky
Inventar
#107 erstellt: 22. Aug 2004, 02:29


In der Tat kann nur ein Karnevalsjeck glauben, dass - abgesehen von ein paar Freaks - Profis heutzutage noch mit Tonbändern arbeiten. ;)


Hier noch ein paar schöne Bildchen und Infos für die Ungläubigen :

http://www.atrservice.com/clients

Gruß,
Markus


oh ... Bob Ludwig ist ja wirklich ein Freak
John_Bowers
Hat sich gelöscht
#108 erstellt: 22. Aug 2004, 11:12



In der Tat kann nur ein Karnevalsjeck glauben, dass - abgesehen von ein paar Freaks - Profis heutzutage noch mit Tonbändern arbeiten. ;)


Hier noch ein paar schöne Bildchen und Infos für die Ungläubigen :

http://www.atrservice.com/clients

Gruß,
Markus


oh ... Bob Ludwig ist ja wirklich ein Freak :D


Zumindest verwendet er massenhaft Digitaltechnik:
http://www.gatewaymastering.com/masttech.asp

Oder doch ein Freak? Denn das steht da zu lesen:

"Unfortunately, music can never sound as good on a CD as it does in the studio. DVD and SACD are changing that. The capabilities of the DVD or SACD allow the consumer to hear what we hear."



[Beitrag von John_Bowers am 22. Aug 2004, 11:15 bearbeitet]
bukowsky
Inventar
#109 erstellt: 22. Aug 2004, 11:39


Zumindest verwendet er massenhaft Digitaltechnik:
http://www.gatewaymastering.com/masttech.asp

aber eben nicht nur




Oder doch ein Freak? Denn das steht da zu lesen:

"Unfortunately, music can never sound as good on a CD as it does in the studio. DVD and SACD are changing that. The capabilities of the DVD or SACD allow the consumer to hear what we hear."

:D

DVD und SACD sind aber das Ausgabeformat ... es ging doch ums Mastern, oder?
John_Bowers
Hat sich gelöscht
#110 erstellt: 22. Aug 2004, 11:43



DVD und SACD sind aber das Ausgabeformat ... es ging doch ums Mastern, oder? ;)


Bei dem Zitat ging es mir mehr um die dahinter stehende (analoge? ) Weltanschauung. Die These, daß man erst auf SACD und nicht schon auf CD das höre, was Herr Ludwig im Studio hört, macht mich skeptisch (Stichwort Freak).
Heinrich
Inventar
#111 erstellt: 22. Aug 2004, 13:13
1.) JEDER Mastering Engineer ist ein Freak. Anders kann man es nicht erklären, daß man sich stundenlang mit Frequenzgangkorrekturen von +/- 0.5 dB beschäftigt. Ich bekenne mich freimütig zu diesem Dasein.

2.) @John Bowers: Es gibt keine analoge Weltanschauung - zumindest nicht bei den mir bekannten oder allgemein anerkannten Mastering-Leuten. Es gibt aber auch keine digitale Weltanschauung ("digital ist besser"). Es wird einfach das Gerät benützt, das klanglich am besten den Zweck erfüllt und das dem Master Engineer am meisten "liegt" (denn es gibt ja ganz hervorragede Geräte, mit denen man aus verschiedenen Gründen trotzdem nicht gut zurecht kommt. Auch ein Mastering Engineer ist ein Mensch...).
Und ob's Dich skeptisch stimmt oder nicht: ein gutes Master auf CD zu bringen, ist gar nicht so trivial wie es auf den ersten Blick erscheinen mag... Das geht bei den hochauflösenden digitalen Tonträgern wie SACD oder DVD-A tatsächlich einfacher.


Gruß aus Wien,

Heinrich
Markus_Berzborn
Gesperrt
#112 erstellt: 22. Aug 2004, 13:20

Die These, daß man erst auf SACD und nicht schon auf CD das höre, was Herr Ludwig im Studio hört, macht mich skeptisch (Stichwort Freak). ;)


Na ja, das ist das übliche Marketinggeschwätz nach dem Motto "Hören wie die Profis" .
Aber dass SACD höher auflöst als CD wird ja wohl niemand ernsthaft in Frage stellen.

Gruß,
Markus
baltasar
Stammgast
#113 erstellt: 22. Aug 2004, 14:40
hallo,
das liegt aber wohl weniger an der höheren auflösung als vielmehr an der besseren abmischung von SACD s,um den kunden das format schmackhaft zu machen.
Heinrich
Inventar
#114 erstellt: 22. Aug 2004, 15:05

hallo,
das liegt aber wohl weniger an der höheren auflösung als vielmehr an der besseren abmischung von SACD s,um den kunden das format schmackhaft zu machen.


Da (fast?) alle Produktionen, die auf SACD veröffentlicht werden, auch als normale CD erhätlich sind, halte ich dieses Argument für nicht stichhaltig. Denn nur für das Bewerben eines neuen Tonträgerformats das Produktionsbudget für eine zweite Abmischung aufzustocken - dies leistet sich in Zeiten wie diesen sicher keine Plattenfirma. Nicht mal Sony, nicht mal für SACD. Bliebe also ein einmal bewußt schlechtes Mastering für CD und ein überragendes für SACD. Aber auch das halte ich persönlich für unwahrscheinlich (auch wenn zum Beispiel auf der Hybrid-SACD von Pink Floyds "Dark Side Of The Moon" auf dem CD-Layer etliche tontechniche Mängel sind - ich glaube da nicht an böswillige Absicht...)...


Gruß aus Wien,

Heinrich
maxitaxi
Neuling
#115 erstellt: 22. Aug 2004, 22:18
Hallo zusammen!
Leben und leben lassen. Mein erster MD-Recorder war ein Sony MDS-JE500. Ohne einen brauchbaren PC und ohne Brenner, weil zu teuer, war das ein guter Einstieg. Besonders nett war die Möglichkeit mit einem Walkman auch unterwegs zu hören. Da hat mich so ein MD-Walkman mehr überzeugt, asl die damaligen CD-Player.
Jetzt habe ich einen Denon MD und einen billigen Sony und noch einen Sony als Arbeitspferd.
Besonders im Auto genieße ich die kleinen MDs doch sehr.
Als CassettenDeck spielt bei mir ein Revox - denn Cassetten habe ich seit über 30 Jahren da wird man sentimental. Diverse Tonbangeräte (A77, B77, Teac, Sony)runden meine Sammlung ab. Die Dinger sind natürlich alle in Benutzung.
Alles hat irgendwie seine Berechtigung und macht Spaß. Auch das Bearbeiten am PC, das mir seit ein paar Jahren möglcih ist.
Also alle Aufnahmegeräte haben ihre Vor- und Nachteile, doch das Schönste an ihnen: es macht Spaß..
rubicon
Hat sich gelöscht
#116 erstellt: 22. Aug 2004, 22:55
Hallo maxitaxi,

doch das Schönste an ihnen: es macht Spaß..


Du hast genau die richtige Einstellung zu deinem Hobby. Ich benutze gelegentlich auch noch einen ASC-Cassettenrekorder für Aufnahmen, weil man da noch richtig handwerklich was tun kann: einmessen, kalibrieren, aussteuern- macht richtig Spaß. Und von der Optik/Haptik her gesehen, machen die Dinosaurier auch noch was her. Es muß auch nicht immer der "perfekte Klang" sein. Bin auch ein bißchen Nostalgiker

Gruß
rubicon
Bromosel
Ist häufiger hier
#117 erstellt: 22. Aug 2004, 23:45
Hi,
Meine Meinung zu Musikkassetten:
Auf den knapp 300 Musikkassetten, die ich von 1978 bis ca. 1995 bespielt habe, sind etwa 24.000 Minuten Musik drauf.
(bei einem Mix von 20% 60min. und Rest 90min.)
Teilt das duch 60 und ihr kommt auf die Stundenzahl(bei mir 400), teilt dann wieder durch 24 und ihr kommt auf die Tage (bei mir 16,66666).
DER SPRINGENDE PUNKT:
Um alle die Aufnahmen - und da sind ziemlich viele Raritäten dabei - in digitaler Form zu erhalten, müsste ich mir entweder
alles auf CD neu kaufen oder mir mal 4 Wochen Urlaub nehmen um das Ganze per Harddisk-Recording auf die Festplatte zu ziehen.
Was hab ich gemacht? Ich habe mir ein gutes altes Tapedeck gekauft und lagere die Cassetten mittlerweile sehr sorgsam.
Ich bin bezüglich des Handlings einer CD nicht sehr überzeugt.
Man konnte Schallplatten oder Musikkassetten früher problemlos dem DJ zuwerfen, bei Schallplatten war ein kurzer Knackser dazugekommen, bei Cassetten passierte nichts, außer, daß sie auf der Bassbox gelandet war.
Eine CD dagegen...
Gestern Party, aus meinem C-Kadett lief mp3-Musik. Es hat ständig geregnet und die Luftfeuchtigkeit schlug sich auf die eingelegte CD nieder: Hänger ohne Ende.
Dann kam ein Mädel ganz goldig an und wollte ihre Musikkassette einlegen...
Ich kann aus eigener Erfahrung sagen, daß CDs im Auto nach einem Jahr dermaßen verkratzt sind, daß die nicht mehr abgespielt werden können.
Eine Musikkassete dagegen klingt irgendwann grauenvoll, aber
sie spielt die Musik noch auf gewisse Art und Weise...
RealHendrik
Inventar
#118 erstellt: 22. Aug 2004, 23:59
@Heinrich:


Da (fast?) alle Produktionen, die auf SACD veröffentlicht werden, auch als normale CD erhätlich sind, halte ich dieses Argument für nicht stichhaltig.


So? Was lässt Dich das annehmen?


Denn nur für das Bewerben eines neuen Tonträgerformats das Produktionsbudget für eine zweite Abmischung aufzustocken - dies leistet sich in Zeiten wie diesen sicher keine Plattenfirma. Nicht mal Sony, nicht mal für SACD.


In Anbetracht der Tatsache, dass für Masterings bei den Majors eh keine grossen Etats aufgewendet werden, ist durchaus auch die Kohle für zwei Masterings drin...


Bliebe also ein einmal bewußt schlechtes Mastering für CD und ein überragendes für SACD. Aber auch das halte ich persönlich für unwahrscheinlich (auch wenn zum Beispiel auf der Hybrid-SACD von Pink Floyds "Dark Side Of The Moon" auf dem CD-Layer etliche tontechniche Mängel sind - ich glaube da nicht an böswillige Absicht...)


Oh, gutgläubiger Heinrich.... Gibt es eine bessere, einfachere und billigere Methode, die SACD dem breiten Publikum schmackhaft zu machen!?

Oder - Umkehrschluss - mach Dir mal die Mühe, eine SACD (möglichst digital) auf das normale 16/44.1-Format der CD zu konvertieren, und höre dieses Ergebnis mal gegen die regulär erhältliche Standard-CD an! Viel Spass!

Gruss,

Hendrik
Heinrich
Inventar
#119 erstellt: 23. Aug 2004, 01:59
Hallo Hendrik,



Da (fast?) alle Produktionen, die auf SACD veröffentlicht werden, auch als normale CD erhätlich sind, halte ich dieses Argument für nicht stichhaltig.


So? Was lässt Dich das annehmen?


Die Erhebungen der IFPI und RIAA.


In Anbetracht der Tatsache, dass für Masterings bei den Majors eh keine grossen Etats aufgewendet werden, ist durchaus auch die Kohle für zwei Masterings drin...


Meiner Erfahrung nach wird von Major Companies entweder SO WENIG WIE MÖGLICH für das Mastering ausgegeben - in diesem Fall kann man eigentlich nicht von Mastering sprechen, sondern von Pegelanpassung, Festlegung der Pausenlängen und Setzen der ID-Punkte... Bei den "großen" Produktionen wäre andererseits das Geld zwar da - aber ich wage zu bezweifeln, daß man Geld ausgibt, damit etwas absichtlich schlecht klingt. Denn das Marketing-Geld zur Einführung der SACD und das Geld für eine Produktion kommt auch innerhalb der Sony aus zwei getrennten Töpfen. Und Querfinanzierung in einem großen Konzern ist ein Kapitel für sich...


Gibt es eine bessere, einfachere und billigere Methode, die SACD dem breiten Publikum schmackhaft zu machen!?


Ja. Die Holzhammermethode. Wenn Sony wirklich die SACD auf den Markt bringen wollte, hätte Sony die SACD schlicht einführen können. Sprich die entsprechenden Fertigungsstraßen bauen können und zu einem Zeitpunkt x einfach von CD auf SACD umstellen - selbst auf die Gefahr der Inkompatibilität mit DVD-Playern und Autoradios. Sony ist groß genug, um im Zweifelsfall über den Konsumenten "drüberzufahren". Und nun, nach dem Zusammenschluß mit BMG wäre es sogar noch "einfacher". Und in Summe geht's ja auch um viel Geld - nämlich um die nun entfallenden Patentrechte der CD... Und wenn so viel Geld im Spiel ist, glaube ich nicht an "aufklärendes" Marketing - egal ob diese Aufklärung mittels bunter Broschüren oder getürkter Masterings geschehen soll. Denn glaubst Du allen Ernstes, die breite Masse würde sich die Unterschiede anhören? Ich erinnere nur an die erste europäische CD-Pressung von Diana Kralls "Look Of Love". Die aufgrund eines Fehlers im Preßwerk mit übelsten digitalen Verzerrungen auf den Markt kam. Nach ca. drei Monaten startete Universal Europe eine kostenlose Umtauschaktion. Allerdings - viele haben diese nicht ausgenützt. Und auf diversen Fanpages wurde die Existenz des Fehlers schlicht bestritten - was Enthusiasmus alles ermöglicht...


Oder - Umkehrschluss - mach Dir mal die Mühe, eine SACD (möglichst digital) auf das normale 16/44.1-Format der CD zu konvertieren, und höre dieses Ergebnis mal gegen die regulär erhältliche Standard-CD an! Viel Spass!


Den Spaß würde ich mir gerne gönnen - aber wie bitte extrahiere ich den DSD-Strom einer SACD? Das einzige Gerät, daß dies meines Wissens nach kann, ist das neue Meitner Laufwerk in der Studioversion (die es gerüchteweise mit genau diesem Feature gibt...) Was ich natürlich gemacht habe, sind Vergleiche bei diversen Masteringsessions unserer Produktionen zwischen PCM 16bit/44,1kHz, PCM 24bit/96kHz und DSD.


Oh, gutgläubiger Heinrich...


Nun ja - ich glaube eben gerne an das Gute im Menschen
Oder anders herum - die meisten "Verschwörungstheorien" erweisen sich bei näherer Betrachtung als heiße Luft...


Gruß aus Wien,

Heinrich
TBS-47-AUDIOCLUB
Stammgast
#120 erstellt: 23. Aug 2004, 06:47
Hallo rundherum...

@maddin2:

Bandmaschinen haben da ganz andere Dinge drauf:
- bespieltes Band löschen, weil ein Relais hängt,
- Bandschlaufen beim Bremsen
- Wegfliegen eines Bandes beim Umspulen, weil das Bandmaterial Fehler hat (wer sowas mal gesehen hat, während das Gerät 1000m in 40s umspult, vergißt es sein Leben lang nicht...)
- Wegfliegen eines Bandes beim Umspulen, weil man vergessen hat, den Bobby zu verriegeln
...
DB

Aus meiner Erfahrung (ab 1957 bis 1997 Bandmaschinen) könnte ich da noch vieles Negative dazu fügen...aber zum Glück habe ich ab 1998 den ersten MD-Recorder gehabt... und der Ärger war vorbei! (Auch der Ärger mit AUDIOCASSETTEN)

Gruß, Euer Gunther
RealHendrik
Inventar
#121 erstellt: 23. Aug 2004, 09:01


In Anbetracht der Tatsache, dass für Masterings bei den Majors eh keine grossen Etats aufgewendet werden, ist durchaus auch die Kohle für zwei Masterings drin...


Meiner Erfahrung nach wird von Major Companies entweder SO WENIG WIE MÖGLICH für das Mastering ausgegeben - in diesem Fall kann man eigentlich nicht von Mastering sprechen, sondern von Pegelanpassung, Festlegung der Pausenlängen und Setzen der ID-Punkte...


Stimmt, leider, weitgehend...


Bei den "großen" Produktionen wäre andererseits das Geld zwar da - aber ich wage zu bezweifeln, daß man Geld ausgibt, damit etwas absichtlich schlecht klingt.


Nee, "absichtlich schlecht klingt" ist nicht. Aber bei reinen Pegelanpassungen für die CD: Wundert Dich das? Da ist es ein Leichtes, dem Mastering Chief für die SACD ein paar Dollar mehr in die Hand zu stecken... (Im übrigen sind Master-Vorgänge für CD und SACD immer getrennt.)



Gibt es eine bessere, einfachere und billigere Methode, die SACD dem breiten Publikum schmackhaft zu machen!?


Ja. Die Holzhammermethode. Wenn Sony wirklich die SACD auf den Markt bringen wollte, hätte Sony die SACD schlicht einführen können. Sprich die entsprechenden Fertigungsstraßen bauen können und zu einem Zeitpunkt x einfach von CD auf SACD umstellen - selbst auf die Gefahr der Inkompatibilität mit DVD-Playern und Autoradios.


Um sich das - nach wie vor umsatzstarke* - Geschäft mit der CD - nach wie vor Tonträger Nummer eins - entgehen zu lassen? Auf das Risiko hin, dass dann doch einige wenige Leute ihre noch gut funktionierenden CD-Altgeräte gegen SACD-Player austauschen? Und dann doch zu sehen, dass die SACD floppt? (Will jetzt hier keine Prognosen abgeben, aber Sony hätte mit der SACD nicht das erste Mal aufs falsche Pferd gesetzt. Ich sage nur: Videosysteme Ende der Siebziger!)

Nee, nee, so doof sind die bei Sony nun doch nicht.

Gruss,

Hendrik



*) Ja, ich weiss, dass die Branche Umsatzrückgänge beklagt. Trotzdem machen Konzerne mit der regulären CD immer noch ein vielfaches Mehr an Umsatz als mit der SACD.
John_Bowers
Hat sich gelöscht
#122 erstellt: 23. Aug 2004, 11:04
Ich habe weder DVD-Audio noch SACD bislang ernst genommen. Wie sehen denn die Umsatzzahlen im Verhältnis zur CD aus und welche Tendenz haben sie? Ist und bleibt das nicht nur ein Nischenmarkt?
Markus_Berzborn
Gesperrt
#123 erstellt: 23. Aug 2004, 11:20

Ist und bleibt das nicht nur ein Nischenmarkt?


Ja und? Überdurchschnittliche Qualität ist fast immer ein Nischenmarkt (Hifi, Autos, Musikinstrumente, Wein etc. etc.)

Gruß,
Markus
John_Bowers
Hat sich gelöscht
#124 erstellt: 23. Aug 2004, 11:31


Ist und bleibt das nicht nur ein Nischenmarkt?


Ja und? Überdurchschnittliche Qualität ist fast immer ein Nischenmarkt (Hifi, Autos, Musikinstrumente, Wein etc. etc.)

Gruß,
Markus


Ich wende mich doch keinem Medium zu, auf dem die Musik nicht erhältlich ist, die ich hören möchte.
Markus_Berzborn
Gesperrt
#125 erstellt: 23. Aug 2004, 11:40

Ich wende mich doch keinem Medium zu, auf dem die Musik nicht erhältlich ist, die ich hören möchte.


Das ist natürlich ein Argument. Aber trotzdem ist es nicht so ein entscheidender Schnitt wie der Umstieg von Vinyl auf CD oder umgekehrt. Du kannst Deine CDs ja weiterhin abspielen.

Gruß,
Markus
Heinrich
Inventar
#126 erstellt: 23. Aug 2004, 12:38
Hallo John Bowers,

die aktuellen Zahlen für den Vekaufsanteil von DVD-A/SACD:

SACD und DVD-A 2002: 0,2%
SACD und DVD-A 2003: 0,5%

Für 2004 wird bislang ein größerer Anstieg erwarten - abwarten. Es bleibt trotzdem auf absehbare Zeit ein Nischenmarkt.

Allerdings spricht nichts dagegen, sich mit diesem Nischenmarkt inhaltlich (also mit der Musik) zu beschäftigen, denn da gibt's durchaus Hörenswertes.

Gruß aus Wien,

Heinrich
John_Bowers
Hat sich gelöscht
#127 erstellt: 23. Aug 2004, 12:48

Hallo John Bowers,

die aktuellen Zahlen für den Vekaufsanteil von DVD-A/SACD:

SACD und DVD-A 2002: 0,2%
SACD und DVD-A 2003: 0,5%

Für 2004 wird bislang ein größerer Anstieg erwarten - abwarten. Es bleibt trotzdem auf absehbare Zeit ein Nischenmarkt.

Allerdings spricht nichts dagegen, sich mit diesem Nischenmarkt inhaltlich (also mit der Musik) zu beschäftigen, denn da gibt's durchaus Hörenswertes.

Gruß aus Wien,

Heinrich


Danke, habe eben auch was gefunden:

http://ifpi.sesoft.de/jb/2004/absatz.pdf


Jahre 2001/2002/2003 in Mio. Stück:

CD: 173,3/166,8/133,6
DVD-A/SACD: 0,1/0,2/0,5
DVD-Musivideo: 1,3/3,4/7,9
Vinyl-LP: 1,0/1,0/1,0
Tschugaschwilly
Stammgast
#128 erstellt: 23. Aug 2004, 13:15
Hallo John_Bowers


Danke, habe eben auch was gefunden:

http://ifpi.sesoft.de/jb/2004/absatz.pdf

Jahre 2001/2002/2003 in Mio. Stück:

CD: 173,3/166,8/133,6
DVD-A/SACD: 0,1/0,2/0,5
DVD-Musivideo: 1,3/3,4/7,9
Vinyl-LP: 1,0/1,0/1,0


Diese Zahlen sind mit Vorsicht zu geniessen, stammen sie doch nicht aus einer unabhängigen Quelle.

Grüsse
Tschugaschwilly
John_Bowers
Hat sich gelöscht
#129 erstellt: 23. Aug 2004, 13:20

Hallo John_Bowers


Danke, habe eben auch was gefunden:

http://ifpi.sesoft.de/jb/2004/absatz.pdf

Jahre 2001/2002/2003 in Mio. Stück:

CD: 173,3/166,8/133,6
DVD-A/SACD: 0,1/0,2/0,5
DVD-Musivideo: 1,3/3,4/7,9
Vinyl-LP: 1,0/1,0/1,0


Diese Zahlen sind mit Vorsicht zu geniessen, stammen sie doch nicht aus einer unabhängigen Quelle.

Grüsse
Tschugaschwilly


Gibt es denn überhaupt "unabhängige" Quellen? Das sind jedenfalls die offiziellen Zahlen der Phono-Industrie.
Tschugaschwilly
Stammgast
#130 erstellt: 23. Aug 2004, 13:42
Hallo John_Bowers


(...) Gibt es denn überhaupt "unabhängige" Quellen? Das sind jedenfalls die offiziellen Zahlen der Phono-Industrie.


Genau das ist das Problem: Die Musikindustrie will uns erzählen, dass "Softwarepiraterie", MP3 und Konsorten an ihren Absatzschwächen Schuld wären.

Jeder vernüftig denkende Dritte sollte erkennen, dass das nicht so einfach ist und die Musikindustrie ganz einfach einen Sündenbock sucht. (Das erinnert mich an die Tabakindustrie, die uns seit 50 Jahren erzählen möchte, dass Rauchen unschädlich ist.)

Dass die hohen CD-Preise sowie die nachlassende Qualität (Bsp. Dynamikkompression) einen Einfluss auf die Musik-Verkäufe haben könnten, wird von der Musikindustrie ganz einfach kategorisch bestritten. Wie heisst es doch so schön: Man sollte zuerst vor der eigenen Türe kehren....

Grüsse
Tschugaschwilly
John_Bowers
Hat sich gelöscht
#131 erstellt: 23. Aug 2004, 13:46

Hallo John_Bowers


(...) Gibt es denn überhaupt "unabhängige" Quellen? Das sind jedenfalls die offiziellen Zahlen der Phono-Industrie.


Genau das ist das Problem: Die Musikindustrie will uns erzählen, dass "Softwarepiraterie", MP3 und Konsorten an ihren Absatzschwächen Schuld wären.

Jeder vernüftig denkende Dritte sollte erkennen, dass das nicht so einfach ist und die Musikindustrie ganz einfach einen Sündenbock sucht. (Das erinnert mich an die Tabakindustrie, die uns seit 50 Jahren erzählen möchte, dass Rauchen unschädlich ist.)

Dass die hohen CD-Preise sowie die nachlassende Qualität (Bsp. Dynamikkompression) einen Einfluss auf die Musik-Verkäufe haben könnten, wird von der Musikindustrie ganz einfach kategorisch bestritten. Wie heisst es doch so schön: Man sollte zuerst vor der eigenen Türe kehren....

Grüsse
Tschugaschwilly


Dennoch halte ich erlogene Zahlen für ausgeschlossen. Und der SACD-Anteil wäre dabei ja völlig irrelvant.
dj_ddt
Inventar
#132 erstellt: 23. Aug 2004, 13:53

Ich sage nur: Videosysteme Ende der Siebziger!


beta war und ist besser als vhs. man kann sogar heute noch leerkassetten kaufen.
bukowsky
Inventar
#133 erstellt: 23. Aug 2004, 14:23


Ich sage nur: Videosysteme Ende der Siebziger!


beta war und ist besser als vhs. man kann sogar heute noch leerkassetten kaufen.


und es wird auch noch im professionellen Bereich eingesetzt ...
RealHendrik
Inventar
#134 erstellt: 23. Aug 2004, 17:22


Ich sage nur: Videosysteme Ende der Siebziger!


beta war und ist besser als vhs. man kann sogar heute noch leerkassetten kaufen.


Ja, aber es ist ein Nischenmarkt geworden. Der letzte Hersteller (Sony - gleichzeitig Systemerfinder) bietet heute keine Geräte mehr an. (Abgesehen davon hat das VHS-System heute technisch durchaus den Qualitätsstand der letzten Beta-Versionen erreicht.


und es wird auch noch im professionellen Bereich eingesetzt ...


Das Heim-Beta-System wurde nie im professionellen Bereich eingesetzt. Die Profiversion hatte doch erhebliche Unterschiede in der Technik und in der Qualität.

Im Übrigen geht es hier nicht um Video-System-Diskussionen: Video 2000 ist noch besser als Beta, Beta ist besser als VHS, und "tot" oder "todgeweiht" sind sie faktisch alle drei.

Hier geht es um die SACD und die DVD-A und die CD, und da verhält es sich ähnlich wie bei Video-Systemen: Der prozentuale Anteil der Super-Audio-Systeme ist vernachlässigbar, der Markt wird sie sicher auch nicht sättigend aufnehmen und sind eher als Totgeburt zu bezeichnen, nicht zuletzt, weil der qualitative Vorsprung zur herkömmlichen CD nicht so gross ist, dass ihn die Mehrheit überhaupt wahrnehmen wird.

Gruss,

Hendrik
rubicon
Hat sich gelöscht
#135 erstellt: 23. Aug 2004, 17:26

Hier geht es um die SACD und die DVD-A und die CD, und da verhält es sich ähnlich wie bei Video-Systemen: Der prozentuale Anteil der Super-Audio-Systeme ist vernachlässigbar, der Markt wird sie sicher auch nicht sättigend aufnehmen und sind eher als Totgeburt zu bezeichnen, nicht zuletzt, weil der qualitative Vorsprung zur herkömmlichen CD nicht so gross ist, dass ihn die Mehrheit überhaupt wahrnehmen wird.



Das bleibt abzuwarten - wäre schade drum, denn die SACD ist wirklich ein Sprung nach vorn.

Gruß
rubicon
RealHendrik
Inventar
#136 erstellt: 24. Aug 2004, 00:01

Das bleibt abzuwarten - wäre schade drum, denn die SACD ist wirklich ein Sprung nach vorn.


Ohje... Sprung nach vorn... hat's in der Jubelelektronik in den letzten dreißig Jahren jede Menge gegeben... Von den meisten ist nicht viel übrig geblieben...

Speziell SACD: Ich habe schon CDs gehört, die klanglich so erstklassig waren, dass sie die DSD-Kollegen aka SACD locker weggesteckt hätten. Kurz: Solange die CD nicht wirklich ausgereizt wird (und das wird sie - leider - nicht), besteht wirklich kein Bedarf an technisch besseren Systemen...

Gruss,

Hendrik
bukowsky
Inventar
#137 erstellt: 24. Aug 2004, 09:41
Hallo RealHendrik


Das Heim-Beta-System wurde nie im professionellen Bereich eingesetzt. Die Profiversion hatte doch erhebliche Unterschiede in der Technik und in der Qualität.


sollte Dich der erste Satz aus meiner Signatur ansprechen?

rubicon
Hat sich gelöscht
#138 erstellt: 24. Aug 2004, 10:18

Speziell SACD: Ich habe schon CDs gehört, die klanglich so erstklassig waren, dass sie die DSD-Kollegen aka SACD locker weggesteckt hätten


Meine Erfahrungen sind leider anders. Sicher gibt es auch hervorragende Aufnahmen auf CD, aber die wenigen SACD´s, die ich momentan schon besitze, sind klanglich allemal hochauflösender und entspannter zu genießen als herkömmliche CD´s - und das im direkten Vergleich.

Gruß
rubicon
RealHendrik
Inventar
#139 erstellt: 24. Aug 2004, 11:41
Warum die SACDs mit CDs gleichen Inhalts möglicherweise "fortschrittlicher" sein können, haben wir hier schon kurz andiskutiert.

Ich behaupte mal kackfrech: Solange die CD zu 99% noch nicht in ihren Möglichkeiten ausgereizt wird, besteht kein flächendeckender Bedarf an einem fortschrittlicherem System. Und noch tödlicher wird sich die Tatsache auswirken, dass auch noch mehrere nicht direkt kompatible Systeme um den Fortschritt buhlen.

Oder soll ich noch weitergehen? Warum sollen Mastering Engineers an einer SACD herumstümpern, wenn sie noch nicht mal richtig die CDs beherrschen?

Gruss,

Hendrik


[Beitrag von RealHendrik am 24. Aug 2004, 11:43 bearbeitet]
John_Bowers
Hat sich gelöscht
#140 erstellt: 24. Aug 2004, 12:16


Ich behaupte mal kackfrech: Solange die CD zu 99% noch nicht in ihren Möglichkeiten ausgereizt wird, besteht kein flächendeckender Bedarf an einem fortschrittlicherem System. Und noch tödlicher wird sich die Tatsache auswirken, dass auch noch mehrere nicht direkt kompatible Systeme um den Fortschritt buhlen.

Oder soll ich noch weitergehen? Warum sollen Mastering Engineers an einer SACD herumstümpern, wenn sie noch nicht mal richtig die CDs beherrschen?

Gruss,

Hendrik


Da muß ich ausnahmsweise mal zu 100% zustimmen. Ich habe CDs, die klingen so gut, daß ich mir eine Steigerung durch SACD nicht vorstellen kann. Andererseits gibt es zahlreiche Produktionen - gerade im Hard & Heavy-Bereich - , bei denen ich dem Abmischer gerne in den Allerwertesten treten würde.... (Krasse Beispiele: Die UK-Ausgabe von UFOs Strangers in the Night, bei der das Schlagzeug nach einer Seite hin verschoben ist - indiskutabel; zum Glück kam später die remasterte Version heraus. Und gerade habe ich mir ZAPPAS In New York zugelegt, genau die gleiche Schei... - sind die zu blöd, die Balance richtig einzustellen?)


[Beitrag von John_Bowers am 24. Aug 2004, 12:16 bearbeitet]
rubicon
Hat sich gelöscht
#141 erstellt: 24. Aug 2004, 13:12
Ich benötige zur Anwendung von SACD auch keinen "flächenhaften Bdarf". Mir persönlich reicht es aus, daß es sie überhaupt gibt. Ich nehme das Angebot gerne an, da sie für mich einen klanglichen Fortschritt bedeutet. Jeder kann frei entscheiden, was er benutzen will.

Gruß
rubicon
habakuk_tibatong
Neuling
#142 erstellt: 29. Aug 2004, 14:01
Moin,

ich bin seit heute erst in diesem Forum eingetragen und möchte nur mal kurz sagen, daß ich auch einer von den "Ewiggestrigen", der immer noch gerne an der guten alten Compactcasette festhält. Es hat halt eben was, eine Cassette aufzulegen und dabei manchmal in Erinnerungen zu schwelgen.

Ich habe auch immer noch Leute im Bekanntenkreis, die sich eisern gegen Medien, die zu digitalisieren sind, wehren. Selber habe ich neben 3 Tonbandmaschinen und z.Z. einem Tapedeck aber auch noch die Möglichkeit auf MD, DAT und CD-Recorder zu speichern.

Mein altes Tape (Onkyo TA 2870) hat leider neulich den Geist aufgegeben, aber man ist ja dann in der Beschaffung eines adäquaten Ersatzgerätes ständig bemüht.

By the way: Ich habe auch eine Anfrage wegen TEAC R 888 X im Forum. Vielleicht weiß ja irgendjemand eine Antwort für mich. Es müßte aber jemand sein, der auch noch an den alten Sachen hängt.

Es lebe die gute alte Audiocassette!

Einen Gruß sendet Habakuk


[Beitrag von habakuk_tibatong am 29. Aug 2004, 14:07 bearbeitet]
TBS-47-AUDIOCLUB
Stammgast
#143 erstellt: 30. Aug 2004, 06:52
Guten Morgen!

habakuk_tibatong schrieb:

Es lebe die gute alte Audiocassette!
Habakuk

...lieber nicht! - Lange genug mußten wir uns mit den vielen Nachteilen der Audiocassette rumplagen.

Allein die MINI-Disc hat mindesten 25 Vorteile gegenüber der Audiocassette!

Gruß, Euer Gunther
rubicon
Hat sich gelöscht
#144 erstellt: 30. Aug 2004, 10:31

Allein die MINI-Disc hat mindesten 25 Vorteile gegenüber der Audiocassette


Hört, hört - hast du da auch richtig nachgezählt? Die 25 Gründe möchte ich mal gerne aufgelistet sehen. Sind´s nicht noch mehr - oder doch weniger?


Ich kenne mindestens einen Grund, der gegenMD spricht: Datenreduktion.

Gruß
rubicon
Markus_Berzborn
Gesperrt
#145 erstellt: 30. Aug 2004, 10:49

rubicon schrieb:
Die 25 Gründe möchte ich mal gerne aufgelistet sehen.


Waren sie schon in einem anderen Thread.

Gruß,
Markus
John_Bowers
Hat sich gelöscht
#146 erstellt: 30. Aug 2004, 17:57

rubicon schrieb:

Allein die MINI-Disc hat mindesten 25 Vorteile gegenüber der Audiocassette


Hört, hört - hast du da auch richtig nachgezählt? Die 25 Gründe möchte ich mal gerne aufgelistet sehen. Sind´s nicht noch mehr - oder doch weniger?


Ich kenne mindestens einen Grund, der gegenMD spricht: Datenreduktion.

Gruß
rubicon


Ich wette um 500 Euro, daß du im Blindtest nicht mit einer über Zufall hinausgehenden Trefferquote die 2 MD-Recorder herausfinden kannst, welche ich dir mit 2 CD-Playern zusammen abwechselnd vorführe.
rubicon
Hat sich gelöscht
#147 erstellt: 30. Aug 2004, 18:38

Ich wette um 500 Euro, daß du im Blindtest nicht mit einer über Zufall hinausgehenden Trefferquote die 2 MD-Recorder herausfinden kannst, welche ich dir mit 2 CD-Playern zusammen abwechselnd vorführe.


Bei dir ist alles Zufall.
John_Bowers
Hat sich gelöscht
#148 erstellt: 30. Aug 2004, 18:46

rubicon schrieb:

Ich wette um 500 Euro, daß du im Blindtest nicht mit einer über Zufall hinausgehenden Trefferquote die 2 MD-Recorder herausfinden kannst, welche ich dir mit 2 CD-Playern zusammen abwechselnd vorführe.


Bei dir ist alles Zufall.


Deine Beiträge sind aber nicht zufällig so [hier bitte ein diffamierendes Attribut deiner Wahl einsetzen], oder?


[Beitrag von John_Bowers am 30. Aug 2004, 18:46 bearbeitet]
Tschugaschwilly
Stammgast
#149 erstellt: 30. Aug 2004, 20:43
[quote="rubicon"][quote]Ich kenne mindestens [b]einen[/b] Grund, der [b]gegen[/b]MD spricht: Datenreduktion. [/quote]

Es mag ja einige "Gründe" gegen die MD geben - ich habe selbst einige aufgezählt. Wenn eines kein Grund sein kann, dann ist es die Datenreduktion.

Grüsse
Tschugaschwilly
DB
Inventar
#150 erstellt: 30. Aug 2004, 21:00
Hallo,


Es mag ja einige "Gründe" gegen die MD geben - ich habe selbst einige aufgezählt. Wenn eines kein Grund sein kann, dann ist es die Datenreduktion.


Den Unterschied haben nicht einmal die Goldohren von Hifitestern in der "Fachpresse" festgestellt (man erinnere sich, dort hört man zwischen Steckdosen und Netzkabeln "deutliche Unterschiede").

Aber mal davon ab, ich habe MD immer gerne als Zuspielmedium genommen, teilweise hatten auch Künstler zum Zuspiel MD dabei.

Da ist dann kein handgeschriebener Zettel aus der CD-Schachtel gefallen, wo die Titel daraufstanden (Panik...), notfalls konnte man selber den Tracks noch schnell Namen verpassen. Und es war auch kein Kratzer auf dem Medium, was einem einen Disc-Error oder Aussetzer bescheren könnte.

Eine Sache muß ich allerdings bemängeln, nicht an der MD selbst: mir ist kein richtig robuster MD-Player bekannt, der sich für Studioanwendungen eignen würde. Vor etwa 8-10 Jahren gab's mal so eine Kiste, aber da war das ATRAC noch nicht ausgereift.

MfG

DB
fourever
Ist häufiger hier
#151 erstellt: 30. Aug 2004, 21:26
Hallo zusammen,

ich bin Besitzer eines MD-Portis und eines (leider defkten) MD-Decks.

Ich nenne einen Grund, der gegen die analogen Medien spricht: das Rauschen und das Rausch-"atmen" bei diversen Rauschunterdrückungssystemen. Das bisschen Kompression (oder richtiger: "Reduktion") macht wesentlich weniger aus, als ein störendes Rauschen bei leisen Passagen und die Rauschfahnen bei ausklingenden Klavieranschlägen.

Lasst doch jeden mit seinem Favoriten glücklich werden. Wer mit analoger Technik groß geworden ist, wird sich eben schwertun, seine geliebte Musik in Nullen und Einsen umzuwandeln .

Bitte nicht so verbittert über technische Aspekte streiten, lieber mit eine Glas Wein (oder einem lecker´ Bier) in den Sessel setzen und Musik hören, darum geht es doch letztendlich oder? Wer zur Goldöhrchenfraktion gehört darf ja probieren ob SACD, CD, HDCD, MP3 oder sonst was "besser" klingt. Den absoluten Vergleich habt ihr nur bei Liveaufnahmen, die ihr selbst gehört habt. Oder maßt ihr Euch an, zu wissen, wie die Gitarre von Mark Knopfler im Studio geklungen hat?

Soviel zum Klang von Schallplatten und anderen Medien, bei den man nicht weiß, wie sie entstanden sind und was für ein Bohey in den HiFi-Käseblättern darum gemacht wird.

Einen schönen Abend noch!

Reinhold
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